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Rezensionen verfasst von
Nicolas Gehling (Media-Mania)
(TOP 500 REZENSENT)   

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WC- Bürste Toilettenbürste Keramik weiß 'PURE TOILET'
WC- Bürste Toilettenbürste Keramik weiß 'PURE TOILET'
Wird angeboten von caramondo
Preis: EUR 17,50

3.0 von 5 Sternen Schick und dezent, aber leicht verklemmt., 12. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Toilettenbürste, sowie der Ständer aus Keramik sind vernünftig verarbeitet und gefallen mir optisch. Das Set benötigt wenig Platz und wirkt durch das dezente Design nicht aufdringlich und passt sehr gut ins Bad.

Was mich allerdings deutlich stört, ist der Umstand, dass die Bürste fest im Behälter sitzt. So ist ein einhändiges Herausziehen der Bürste kaum möglich, da sich die Bürste einfach nicht löst und man den Ständer mit hochhebt. Bleibt also nur das Festhalten am Keramikteil, um die beiden Komponenten zu trennen. Vielleicht wird das irgendwann besser, wen die Borsten etwas mehr benutzt sind, aber vorerst ist das absolut unpraktisch.


Russell Athletic Herren Pullover Classic Hooded Sweat, Anthrazit, L, A3-012-2-155
Russell Athletic Herren Pullover Classic Hooded Sweat, Anthrazit, L, A3-012-2-155
Preis: EUR 38,89

3.0 von 5 Sternen Sieht gut aus, angenehm zu tragen - fusselt jedoch, 11. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Der Kapuzenpullover oder Hoodie in der Kombination Anthrazit mit gelben Bändchen macht einen durchwachsenen Eindruck. Zwar gefällt er mir optisch gut, die Mischung aus dem grauen Grundton und dem gelben Kontrast, insbesondere in der Kapuze, sieht stark aus und die dezente Gestaltung ohne riesige Schriftzüge spricht mich an. Auch der Tragekomfort und der Schnitt sind für mich in Ordnung. Angenehm auf der Haut, kein Kratzen, keine störenden Schildchen und vernünftige Bündchen an den Armen. Gleiches gilt für die Innenseite der Kapuze, die bequem ist. Zwar ist der Pullover recht dünn, hält aber trotzdem warm.

Allerdings zeigt sich nach einigen Waschgängen, dass der Pulli unheimlich fusselt. Nicht nur, dass er sämtliche Fasern sammelt, die man trägt und diese nur sehr widerwillig wieder entfernen lässt, es wirkt so, als ob sich der eigentliche Stoff aufribbelt. In der Preisklasse ist das dementsprechend schwach und das Anthrazit wirkt mittlerweile optisch wie viele weiße Fusseln, die sich auf der Oberfläche sammeln.


Philips Friends of hue - LivingColors Bloom - Starter Kit inkl. hue Bridge
Philips Friends of hue - LivingColors Bloom - Starter Kit inkl. hue Bridge
Preis: EUR 179,00

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Individuelles Lichtdesign, 11. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
"Philips Friends of hue" ist ein innovatives Lichtsystem für das eigene Zuhause, welches sich leicht installieren und bedienen lässt - vorausgesetzt man hat immer sein Smartphone oder Tablet greifbar, denn ansonsten lässt sich dieses Set schlichtweg nicht steuern.

LED in Innenräumen und frei konfigurierbare Farbtöne per Tastendruck auf den dazugehörigen Fernbedienungen sind keine Neuheit mehr, aber Philips setzt mit dem Hue-System einen weiteren Meilenstein, denn alle Lampen, Bloom genannt, - bis zu 50 lassen sich an einer Bridge unterbringen - sind über das WLAN miteinander verbunden und lassen sich so über Apps steuern, ganz nach Belieben.

Die Einrichtung des Starterkits ist kinderleicht. Die Bridge wird per Kabel an den Router angeschlossen und mit Strom versorgt, die beiden mitgelieferten Blooms benötigen ebenfalls nur eine Steckdose und ein Endgerät benötigt die Philips App. Einen kurzen Tastendruck später ist das System bereit. Die Blooms lassen sich einzeln benennen zum Beispiel nach ihrem Standort und die Möglichkeiten erschlagen den Benutzer in den ersten Momenten. 16 Millionen Farben lassen sich auf jeder Lampe einstellen, die Helligkeit lässt sich ebenfalls einzeln regulieren und es ist möglich, sämtliche Ideen selbst umzusetzen. Nicht jede Farbe kommt dabei gleich gut an. Ein tiefes Rot legt sich dunkel und schwer über den Raum, während ein Grün, Blau oder Gelb sehr schnell in ein Weiß übergeht, was anstatt von stimmungsvollem Licht einfach "Helligkeit" erzeugt mit einem Touch der gewählten Farben. Weiterer Vorteil der LED-Bauweise: Die Oberfläche wird nicht heiß, die Lampen lassen sich auch so aufstellen, dass Tiere oder Kinder gefahrlos damit in Berührung kommen könnten.

Ein großer Vorteil des Systems liegt neben der Erweiterung auch in der einfachen Handhabung. So ist es leicht möglich einen Bloom hinter den TV zu stellen und als indirekte Lichtquelle hervorragend an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, um sie ein paar Minuten später voll "aufzudrehen", um den Raum etwas mehr auszuleuchten. Durch die unterschiedliche Konfiguration eines jeden Bloom ist es auch möglich, Räume mit mehreren Farbbereichen zu erhellen. Ein Rotton am Kamin, ein Blauton hinter der farbig dazu passenden Couch und abends lässt sich jeder Bloom einfach ausstöpseln und in wenigen Sekunden wieder an anderer Stelle in das System integrieren. Neben den vorhandenen Bildern, die zur Auswahl von Farbtönen dienen, lassen sich auch eigene Schnappschüsse dafür verwenden. Je nach Anzahl der eigenen Blooms (oder LED Stripes, die gibt es ja auch, ebenso wie die E27 Sockel) lassen sich in der App die jeweiligen Farbtöne einstellen, abspeichern und bei Bedarf als Widget direkt auf die Oberfläche legen.

Die Möglichkeiten sind (scheinbar) unbegrenzt, sodass die Lichtgestaltung auch als Wecker - ähnlich den bekannten Wake-up-lights - oder als langsam ausgehendes Einschlaflicht genutzt werden können. Einschaltzeiten lassen sich konfigurieren oder das Licht automatisch an- und ausschalten, wenn sich zum Beispiel das Smartphone wieder ins WLAN einklinkt. Auch als hochmoderne Musikorgel lässt sich das System benutzen, allerdings ist festzuhalten, dass die offizielle App von Philips keinen übermäßig großen Funktionsumfang bereitstellt, im PlayStore befinden sich aber schon einige sehr gute Apps, es lohnt sich dort zu stöbern. (Der Vollständigkeit halber: Für iOS und Kindle-Geräte soll es ebenfalls Apps geben.)

Unschön finde ich die Lösung der Bridge. Im Prinzip wird sie einmal für die Einrichtung benötigt und kann danach neben dem Router still und leise ihre Arbeit verrichten - allerdings dauerhaft beleuchtet. 3 Status-LED und eine weitere um den Synchronisationsbutton sind durchgängig an. Eine Möglichkeit zum Abschalten habe ich bisher noch nicht gefunden. Gerade in den Abendstunden empfinde ich diese Kontrolllampen als viel zu hell.

Die Fakten:

+ kinderleicht einzurichten
+ erweiterbar
+ durch Apps an jedwede Situation

o Erweiterung recht teuer, Bloom

- Dauerhafte WLAN Verbindung benötigt
- Keine Fernbedienung (nicht mal ein Notschalter, falls mal einfach mal Licht benötigt)
- Bridge ist Tag und Nacht in ordentlich leuchtendem Blau beleuchtet


Möve Bamboo Luxe Handtuch 50 x 100 cm, steingrau
Möve Bamboo Luxe Handtuch 50 x 100 cm, steingrau
Wird angeboten von Handtuch-Welt (AGB/Widerruf)
Preis: EUR 17,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sau(g)stark und angenehm auf der Haut, 7. Mai 2014
Kundenmeinung aus dem Amazon Vine - Club der Produkttester-Programm (Was ist das?)
Das Möve Bamboo Luxe Handtuch hat mich qualitativ überzeugt. Zwar ist steingrau nicht unbedingt meine Farbe, aber die Eigenschaften sind sehr gut. Die hochwertige Verarbeitung lässt sich erfühlen, denn das "schwere Gewebe" aus Baumwolle (60%) und Bambusviskose (40%) hat durchaus mehr Gewicht als meine anderen Handtücher - es wirkt wertiger.

Zuerst hatte ich es nur als Gästehandtuch in Benutzung, mittlerweile nehme ich es aber mit zum Sport, da es sich hervorragend zum Abtrocknen nach dem Duschen eignet. Die Oberfläche ist angenehm auf der Haut, sie scheuert nicht im geringsten und ist unheimlich saugstark. Selbst nach dem Abtrocknen wird das Handtuch nicht "kletschig", sondern behält seine Form und Saugfähigkeit bei.

Nach mehreren Wasch- und Trocknerrunden bestätigt sich der erste Eindruck einer guten Verarbeitung. Das Bamboo Luxe flust nicht übermäßig - auch nicht beim ersten Waschgang - und bleibt in Form. Auch die Saugfähigkeit hat sich nicht verändert. Zwar bleibt es abzuwarten, wie lange es hält, aber bisher gibt es hier nichts zu beanstanden.


Die drei ??? und der Zeitgeist: 7 Kurzgeschichten
Die drei ??? und der Zeitgeist: 7 Kurzgeschichten
von André Minninger
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

4.0 von 5 Sternen Gar nicht mal schlecht, 6. Mai 2014
Kurzgeschichten, dritter Versuch: "Die drei Fragezeichen und der Zeitgeist" bietet "nur noch" sechs verschiedene Geschichten von sechs unterschiedlichen Autoren, nachdem der Auftakt der Kurzgeschichtenbände ("... und die Geisterlampe") noch zwölf und Das Rätsel der Sieben sieben Kurzgeschichten enthielten. Dadurch haben die Fälle etwas mehr Platz oder - um im Kontext zu bleiben - mehr Zeit, um vertieft zu werden; zumindest theoretisch. Gemein haben die Werke dieses Bandes nur den mitunter latenten Bezug zur Zeit, was auch intensiv genutzt wird, um die Detektive in außergewöhnliche Situationen zu bringen, die in einem normalen Fall nicht möglich wären. Das Reisen durch die Zeit wäre da ein Beispiel, bei dem die Freiheit die drei Fragezeichen einmal völlig aus ihrer Zeitlinie zu reißen voll ausgekostet wird. Als Ermittler bei den Wikingern oder als die drei galaktischen Zeichen in der Zukunft. Auch der nicht chronologische Aufbau einer Geschichte, bei der der Leser rückwärts durch den Fall geführt wird, bietet etwas Anderes, Neues, was so nicht in den normalen Bänden praktiziert wird. Aber nicht alle Autoren bedienen sich dieser Möglichkeit, sondern einige lassen ihre Geschichte einfach ganz normal ablaufen und integrieren irgendwie eine Zeitkomponente, mal als einfaches Zeitfenster, mal als lockere Assoziation, dem Zeitgeist.

So, wie die ausgeschöpften Möglichkeiten variieren, so schwankt auch die inhaltliche Qualität der Geschichten. Buchnas "Immer und immer wieder ..." bietet einerseits eine sehr geschickt aufgebaute zusätzliche Szene für den alten Fall "Der magische Kreis", die in sich stimmig und unterhaltsam ist, während andererseits Nevis' "Leaving Nineteen Sixty-Four" zwar einen interessanten Start hinlegt, aber einfach ein vernünftiges Motiv und eine nachvollziehbare Handlung vermissen lässt. Die beiden Geschichten ohne innovativeren Bezug zur Zeit - "Der Raub der Zehntausend" und "Der verschwundene Zeitgeist" - wirken dagegen beinahe fehl in der Anthologie, da sie sich kaum etwas wagen und einfach eine versteckte Frist den Kern der Geschichten darstellt. Bleiben noch "Rückwärtsgang" und "Zeit der Opfer, Zeit der Wunden", die beide durch die aufgebrochene Form der sonst üblichen Erzählweise herauszustechen. Sei es durch Rückblenden oder den Umstand, dass die Detektive sich selbst literarisch in die Vergangenheit und Zukunft versetzen und in den Fußnoten ihren Schabernack treiben.

Kurzum: dritter Anlauf und es wird besser mit den Kurzgeschichten: "Die drei Fragezeichen und der Zeitgeist" bietet sechs Fälle, die zwar immer noch durchwachsen ausfallen, aber größtenteils gute Konzepte und Ideen aufweisen.


Die drei ??? Sinfonie der Angst
Die drei ??? Sinfonie der Angst
von Kari Erlhoff
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gespensterschloss 2.0, 5. Mai 2014
Einen interessanten Weg schlägt Autorin Kari Erlhoff mit ihrem neusten Werk "Sinfonie der Angst" ein, das auch zugleich als - sehr grobe und entfernte - Vorlage für die derzeitige ???-Live-Tour "Phonophobia" dient, jedoch wartet sie erneut mit ihrem typischen Stil auf: Innovative Ideen werden mit altbekannten Orten und Charakteren verbunden, allerdings leidet die Handlung des Falls darunter, da die Rückgriffe zwar kurzweilig das Fanherz höher schlagen lassen, aber den Inhalt nicht voran bringen.

Ein geheimnisvolles Orchester, das mysteriöse Klänge auf ominösen Instrumenten erzeugt, bildet die Basis des Abenteuers. Das Besondere daran ist der Umstand, dass die Colorphoniker mit den gespielten Stücken auch andere Sinne ansprechen. Die dort spielenden Synästhetiker vermischen unterbewusst ihre Sinnesebenen und können Farben, Formen, Buchstaben oder eben Klänge miteinander verbinden - praktischerweise ist nun einer der drei Detektive ein Synästhetiker, mal schauen, ob sich das in Zukunft in weiteren Büchern auswirkt. Nur, wo ist da der Fall? Der Leiter des Orchesters plant etwas, doch die Umsetzung ist weder spannend noch gelungen. So viel Aufwand für so wenig Erfolg.

Neben dieser Erweiterung der Fähigkeiten im Team bietet sich inhaltlich beim Thema "Töne beeinflussen das Empfinden" natürlich einer der frühen Fälle von Justus, Peter und Bob an: das Gespensterschloss im Schwarzen Canyon. So wird auf etlichen gedanklichen Umwegen das alte Setting reaktiviert und in diese Geschichte integriert, sonderlich spannend oder überzeugend ist diese Einbindung allerdings nicht, denn der Handlung fehlt es an Substanz. Die anfängliche Freude über den erneuten Aufgriff des uralten Spukfalles verfliegt so schnell, wie sie eintrat. Ein Bösewicht, der mit seiner Musik die Menschen quälen und mitunter töten möchte passt nur wenig in den Kosmos der drei Freunde aus Rocky Beach und vermag es nicht den Leser zu erreichen. Die aufgegriffene Synästhesie ist zwar ein spannendes Thema, aber der Kriminalfall hinkt ordentlich hinterher. Das Cover, das die alte Orgel im Schloss zeigt, ist mit einer Folie überdeckt, womit die angedeutete Überlagerung von Musik, Farben und Stimmung angedeutet wird - zumindest das sieht super aus.

Kurzum: "Sinfonie der Angst" ist eine Aneinanderreihung von alten Gegebenheiten und Anspielungen, die davon lebt, dass der Leser sich an den Klassiker im Gespensterschloss erinnert. Wer das nicht kann, dem entgeht die nostalgische Note des Werkes und übrig bleibt ein sehr moderner Kriminalfall, der einige Lücken und Tücken in sich birgt.


187/Ausspioniert!
187/Ausspioniert!
Preis: EUR 7,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TKKG - Die Internetabenteurer, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: 187/Ausspioniert! (Audio CD)
"Ausspioniert" bietet eine erfrischend moderne und gradlinige Story, die das Thema Wirtschaftsspionage schokoladensüß verpackt. Wer hat Interesse daran, dass die Konkurrenz das Produkt schneller auf den Markt bringen kann? Dazu noch ein Erpresserschreiben und schon können sich TKKG in die Auflösung des Falls stürzen. Neben Karls immer mehr in den Fokus rückende "Computerfähigkeiten" wirken Klößchens Schuldgefühle beinahe glaubhaft, aber immerhin entwickelt sich daraus nach einigen bedrückenden Momenten doch noch eine spannende Geschichte, die in einer ganz altmodischen, aber atmosphärisch starken Verfolgungsjagd in einem Wald ihren vorläufigen Höhepunkt findet. Auch die eingestreuten Informationen für die jungen Hörer haben sich in der letzten Zeit stark verbessert und so wird auch hier - kindgerecht - an einigen Beispielen erklärt, warum Sounds bei Geräten optimiert werden. Etwas schwächer fällt dann das eigentliche Finale aus, das Thema Internet musste wohl noch einmal untergebracht werden. Besser sind die Sprecher. Unter anderem Caroline Kiesewetter, Joachim Kerzel oder Henry König sorgen für angenehm vorgetragene Dialoge.

Wenig überzeugend sind die Methoden und Ideen zur Auflösung dieses Kriminalfalls. Der Zweck heiligt wieder einmal die Mittel und Autor Martin Hofstetter gibt sich wenig Mühe die Straftaten der Freunde zu verdecken. Während sich die vier früher unter einem Vorwand, wie einem Artikel für die Schülerzeitung oder Ähnliches eine Fabrikbesichtigung erschlichen hätten, packen sie heutzutage einfach den Bolzenschneider aus, bahnen sich einen Weg durch den Zaun schleichen sich in die Fabrik ein und stehlen dort - als Highlight - einen Laptop. Was im Endeffekt nichts bringt.
Auch Karls technische Kenntnisse sind erneut eine Ansammlung von logischen Lücken und Tücken. Hacken, Netzwerkverwaltung und Trojaner werden wild durchgemischt und dem Hörer um die Ohren gehauen, was bisweilen wirklich Schmerzen verursacht. Da wagt es Karl doch wirklich von außen ein Telefonkabel ("mit Internet") anzuzapfen, damit er in die inneren Systeme der Firma kommt. Die Frage lautet: WARUM? Zumal er wenige Minuten vorher erklärt, dass es nicht geht - glücklicherweise belauschen TKKG noch ein Gespräch, das den unsinnigen Versuch im Keim erstickt.

Kurzum: "Ausspioniert" hat gute Ansätze, schwächelt aber wegen merkwürdiger Szenen und dem starken Drang, immer mehr technische Tricks anzuwenden. Trotzdem eine gelungene Hörspielunterhaltung aus der Millionenstadt.


The Royal Club - Skat Gold Edition
The Royal Club - Skat Gold Edition
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 16,92

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Spiel, wenig Spaß, 4. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Royal Club - Skat Gold Edition (CD-ROM)
Die "Skat - Gold Edition" verspricht Spielspaß, kann davon aber nur wenig halten. Trotz diverser Einstellungsoptionen entsteht selten ein Spielfluss, wie es am Tisch üblich ist. Mal agieren die Mitspieler unheimlich schnell, mal benötigen sie für das Ablegen der Karten eine gefühlte Ewigkeit. Wenn das die Realität abbilden soll, schön und gut, aber interessanter wird das Spiel dadurch nicht. Generell verrennt sich die Software in einigen Punkten, die den Gesamteindruck erheblich trüben. Von einem nicht aufgedeckten Skat über merkwürdiges Ausspielen bis hin zu einer unpraktischen Darstellung ist hier alles vorzufinden.

Optionen und Perspektiven

Wenn die offiziellen Skatregeln zu langweilig werden, dann lassen sich leicht Änderungen vornehmen. So finden weitere Regeln und Varianten ins Spiel. Die Klassiker Kontra und Re sind dabei ebenso wie Ramsch und Bock umgesetzt, aber auch Rum oder die Anzahl der zu spielenden Runden sowie die Auslöser für bestimmte Ereignisse lassen sich nach Belieben aktiveren oder an die eigenen Vorlieben anpassen. Ebenso anpassbar sind die Spielstärke, Namen, Geschlecht, Können, Risikobereitschaft, Karten, Tische, Räume und einiges mehr.

Allerdings haben gerade die visuellen Eigenschaften eins gemein: Egal was ausgewählt wird, es wirkt nicht. Die Perspektive auf die Karten ist (zum Beispiel - je nach gewählten Einstellungen anders) leicht schräg von oben herab. Karten und Kanten wirken verzerrt, verschoben und unscharf. Der gerade gelegte Stich wird so schnell abgeräumt, dass ein Kontrollieren oder Mithalten der ausgespielten Karten kaum möglich ist, zumindest nicht ohne sich den Stich extra noch einmal anzeigen zu lassen. Zu allem Überfluss wird der Stich auch unpraktisch abgelegt - er fliegt dem Spieler beinahe ins Gesicht. Insbesondere das Hervorheben der erlaubten Karten beim Bedienen ist misslungen. Die nicht spielbaren werden transparent dargestellt, was mitunter eine unübersichtliche, verschwommene Kartenhand hinterlässt. Ein schlichtes Anheben der vorgesehen Karten hätte gereicht!

Selbst die Abrechnungsarten bieten Auswahl. Neben der offiziellen Zählweise lassen sich auch beliebte andere Varianten nutzen, wie zum Beispiel dem Aufschreiben von nur Minus- oder Pluspunkten. Gemein haben die unterschiedlichen Arten erneut eine Schwäche bei der Darstellung. Der Punkteblock ist konfus aufgebaut und stellt statt des aktuellen Spielstands die gespielten Spiele in den Vordergrund. Mit 2, Spiel 3, Hand 4 ..., aber diese Informationen stehen viel zu zentral auf der Abrechnung. Wichtig sind die Punkte, außerdem sind einige Berechnungen schlichtweg zu lang. So wird die Aufzählung zwar begonnen, muss aber vom Spieler bei Bedarf ausgeklappt werden, was die Darstellung noch einmal mindert. Ein simples Einblenden beim Überfahren mit der Maus hätte das eleganter gelöst.

Online oder im Netzwerk

Neben dem "klassischen" Einzel am eigenen PC bietet das Spiel die Optionen im Netzwerk, also zum Beispiel im selben Haus oder auch im Internet gegen andere Nutzer der Software eine Runde zu spielen. Beide Varianten mögen ihre Reize haben, sind aber meist aufgrund fehlender Mitspieler nicht nutzbar. Im eigenen Netzwerk lässt sich trotz der einzugebenden Seriennummer mit einer Lizenz zeitgleich spielen. Auf den bereitgestellten Servern findet sich so gut wie kein Mitspieler, sämtliche Räume sind meist leer. Daher wird doch wieder eine Solorunde gestartet.

"The Royal Club" setzt auf das Prinzip, den Spieler langfristig an sich zu binden. So wird mit dem Spiel auch eine Vertriebsplattform mitinstalliert, die im Hintergrund nach Updates zu erworbenen Spielen sucht, den Benutzer aber auch über Angebote und alternative Titel aus der Reihe informiert. Sonderangebote und Shopverlinkung inklusive.

Ein Spiel der schwachen Sounds

Enttäuschend und ernüchternd fallen nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten der Computerspieler aus. Bereits beim Reizen schleicht sich beim Gegenüber eine Monotonie ein, die jedwede Spielfreude im Keim erstickt. Gelangweilte "Jo"s, "Jawohl"s oder genuscheltes "Passe" machen wenig Spaß. Hinzukommt ein nervtötendes Dahinklatschen der Karten, anders kann das gar nicht bezeichnet werden. Karte um Karte, Stich um Stich klatscht es auf den Tisch. Gut, dass sich dieser Sound zumindest deaktivieren lässt. Auch die Hintergrundmusik ereilt nach wenigen Runden dieses Schicksal. Fünf Musiktitel oder eine gemischte Wiedergabe stehen zur Auswahl, abwechslungsreich ist etwas anderes.

Kurzum: Trotz diverser Auswahlmöglichkeiten das Spiel an die eigenen Regelwünsche anzupassen, lässt dieses Skatspiel nur wenig Freude aufkommen. An vielen Stellen hapert es: Das Sounddesign ist schwach, die Grafik unpraktisch und bisweilen spielen die Mitspieler einfach nur Stuss. Die "Skat - Gold Edition" ersetzt eine echte Skat-Runde gerade einmal im Ansatz.


Culinario Mortale - Schatten über Landsitz Hagenberg - Das Krimi-Dinner für Zuhause
Culinario Mortale - Schatten über Landsitz Hagenberg - Das Krimi-Dinner für Zuhause

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassisches Krimidinner mit gutem Fall, 3. Mai 2014
Krimidinner erfreuen sich nicht nur auf großer Bühne mit professionellen Schauspielern und mitunter ausgefallenen Menüs an großer Beliebtheit, seit einigen Jahren gibt es Spieleboxen für den kriminalistischen Abend zu Hause - Mord(versuch) unter Freunden. Culinario Mortale setzt mit "Schatten über Landsitz Hagenberg" genau hier an und bietet in einer sehr kompakten Art und Weise alles, was für einen kurzweiligen, aber spannenden Krimiabend benötigt wird.

"Denn einer von euch, die hier mit mir am Tisch sitzen, hat gestern versucht, mich umzubringen. Und diese Person möchte ich wissen lassen: Wir werden dich finden."

Das Spielprinzip ist altbekannt: Die Mitspieler werden eingeladen und erhalten vorab ihre Rollen. Jede Person hat nicht nur ein (gutes) Motiv, sondern auch eine eigene Geschichte und ein dunkles Geheimnis, welches den Verdacht gegen einen selbst noch erhärtet. Dies und den Ablauf des Abends erfährt jeder Gast durch ein kleines Spielheft, das auch schon das Hauptspielmaterial für dieses Krimidinner ist. Zur Auswahl stehen sechs Hauptcharaktere und zwei optionale Figuren, die bei größeren Runden zusätzlich vergeben werden können, bei der Auflösung allerdings keine Rolle spielen. Fortan gibt es nur eine Aufgabe und eine Regel: Überführe den Täter durch geschicktes Kombinieren der gehörten Fakten, ohne bei Nachfragen zur eigenen Person zu lügen. Nur der Täter selbst, der zu Beginn im Spielheft in seine düstere Tat eingeweiht wird, darf den Verdacht gezielt auf andere Anwesende lenken, um sich zu schützen.

Nach einem knackig-kurzen Prolog des Hausherrn beginnen der Spielspaß und die Suche nach dem Täter. "Schatten über Landsitz Hagenberg" fällt dabei im Materialbereich minimalistisch aus. Jeder Gast muss seinen Beitrag zu einem gelungenen Spieleabend leisten, denn sämtliches Beiwerk, wie zum Beispiel das Lesen von verteilten Dialogen zu Beginn einer Spielrunde, CD-Einspielungen mit Ermittlern oder ähnliche Mechanismen, die aus anderen Krimidinner-Varianten bekannt sind, sind hier nicht vorhanden. Einzig die Vorgaben im Spielheft müssen ausreichen, um die Gesprächsrunde in Gang zu bekommen. Mitunter fällt dies schwer, insbesondere, wenn Krimidinner-Neulinge mit in der Runde sitzen. Diesen fehlt es an Anleitung und Führung. Wer seine Mitspieler nicht aktiv in die Runde einbeziehen kann, verliert nicht nur Spielspaß, sondern verpasst mit viel Pech die wichtigen Fakten und dezent eingestreuten Hinweise, wer denn der Täter sein könnte. Generell gibt es wenig Extras in dieser Box. Zwei Ereignisse werden im Verlauf des Abends ausgelöst, die zwar wichtig, aber auch keine Selbstläufer sind. "Das kriminell gute Dinner-Spiel" steht und fällt mit der sich entwickelnden Gesprächssituation. Je mehr Mühe sich die Beteiligten geben ihre Rollen wirklich auszuspielen (Verkleidung, Verhalten, Aussprache ...), umso mehr haben alle am Tisch davon.

Stark ist das Geheimnisprinzip, das dieses Spiel unterstützt. So sind die Hefte mit verschlossenen Seiten versehen, die jeweils erst in der Spielrunde geöffnet werden. Dazu werden die Seiten an der Perforation aufgetrennt und geben die Informationen für den nächsten Spielabschnitt preis. So kommt niemand in Versuchung vorab schon einmal mehr zu lesen, als es gewünscht ist - einfach stark umgesetzt. Etwas Ähnliches wäre für die Geheimnisse der Charaktere noch schön gewesen. Hinweise, die verschlossen irgendwann im Spiel von anderen eingebracht werden könnten, denn Informationen hält bei diesem Spiel niemand wirklich in der Hand. Gut hinzuhören und nachzufragen sind der Schlüssel zum Erfolg.

Nach einer letzten Gesprächsrunde mit Beschuldigungen, Unterstellungen und feurigen Verteidigungsreden, jeder ist sich hier wirklich selbst der Nächste, darf der Gastgeber das Rätsel für alle auflösen. Die Handlung ist nachvollziehbar, sie ist logisch und wer die Diskussionen nicht nur verfolgt, sondern aktiv für seine offenen Fragen nutzt, hat eine sehr gute Chance den Täter zu überführen, was einen deutlichen Pluspunkt darstellt. Keine wirren Wendungen, keine unwahrscheinlichen Ereignisse oder Deus Ex-Erlebnisse prasseln auf den Spieler ein. Einfach eine solide Kriminalgeschichte, die eine gute Abendunterhaltung ermöglicht.

In der Box sind neben den Spielheften auch ein übersichtliches Ereignisheft für den Gastgeber mit Hinweisen und Tipps zur Spieldurchführung, Tischkärtchen, eine Spielanleitung und ein Support Code enthalten. Mit diesem lassen sich zwei Hefte von der Webseite herunterladen, falls einer der Gäste nicht daran gedacht hat, das Heft mitzubringen. Ideen und Anregungen für den Dinnerpart gibt es auf der Webseite kostenlos, aber letztendlich funktioniert das Spiel mit bestellter Pizza ebenso gut, wie mit den vorgeschlagenen Yakitori-Spießen. Erlaubt ist, was Spaß macht. Das gilt auch für die Spieldauer. Angegeben sind drei bis vier Stunden Spielzeit mit kurzen Pausen nach den jeweiligen Runden, um die Gespräche zu verarbeiten und sich ein paar Notizen zu machen. Wenn die Runde das Spiel und ihre Rollen ernst nimmt, dann sind vier Stunden allerdings deutlich wahrscheinlicher.

Kurzum: "Schatten über Landsitz Hagenberg" bietet mit wenig Spielmaterial die Chance ein gelungenes Krimidinner zu veranstalten, wenn sich die Spieler auf ein Rollenspiel am Tisch einlassen. Verdächtigungen, Beweise und Motive werden wild diskutiert, bis die Auflösung für Klarheit über den Verlauf des Abends sorgt. Kompakt und stark - für erfahrene Spieler empfehlenswert, da sämtliche Gespräche aus der Runde heraus - ohne Hilfen - gestartet werden müssen. Wer das beherrscht, erlebt einen giftigen und spannenden Abend.


Fantastic Four - Marvel Now!: Bd. 2
Fantastic Four - Marvel Now!: Bd. 2
von Matt Fraction
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

4.0 von 5 Sternen Auch Superheldencomics können Story haben!, 29. April 2014
Deutlich spürbar verschiebt sich der Schwerpunkt der Handlung: Während im ersten Teil Reeds Erkenntnisse seiner Familie verborgen blieben, wird diese unfreiwillig durch den Fortschritt der Krankheit eingeweiht. Sein unehrliches Spiel wird damit aufgedeckt und fordert ihren Tribut, denn anlügen lässt sich niemand gerne. Von der puren Abenteuerreise wechselt das Geschehen somit endlich zu einer vernünftigen Ausgangslage, bei der jeder an Bord weiß, um was es geht. Auch der Leser erfährt nachträglich, dass Reed schon zuvor einiges in Erfahrung gebracht hatte.

Wieder bündelt Panini Comics fünf Hefte und bietet dem Leser daher die temporeichen Folgen 6 bis 10 der Serie in einem Schwung. Matt Fraction sorgt mit eingeschobenen Rückblenden zudem für eine Mischung aus Tiefgang und knisternder Spannung. Bens Vergangenheit und somit auch seine Entwicklung wird mit zwei sehr persönlichen Kurzhandlungen über die Yancy Street und dem ungeliebten Victor aufgegriffen. Beide Geschichten haben ihre Momente und verpassen dem ohnehin schon geplagten und melancholischen "Ding" einen Stoß, zeigen sie doch, wie verletzbar der Steinkoloss in seinem Inneren ist und welchen Stellenwert sein ursprünglicher Körper für ihn besitzt. Auch sonst sorgt das kräftigste Teammitglied für reichlich Furore, denn Ben zeigt eindrücklich, was er von diesen ganzen Regeln zum Eingriff in die Zeitlinie hält - nämlich nichts.

Auch in der eigentlichen Sache geht es gut voran. Die nervigen Kinder entwickeln sich weiter zu pubertierenden Nervsägen, aber immerhin bringen sie sich nun sinnvoll ein und wirken besser integriert. Mitunter liegt es daran, dass auch sie sich von ihrem Vater hintergangen fühlen und ab und an seine Motive hinterfragen. Vielleicht werden die gottgleichen Fähigkeiten von Sohn Franklin irgendwann einmal sinnvoll eingesetzt - bisher darf er damit nicht in Aktion treten. So bleibt ein spannender Ausflug zum Anfang und zum Ende des Universums und die damit verbundenen Konflikte und Überraschungen, der durchaus seine humorvollen Momente besitzt. Auch im Jahr 1776 gibt es neben dem Geschichtsunterricht die Erkenntnis, dass auch andere Wesen die Erde besuchen und damit den Plänen der Fantastic Four im Weg stehen könnten. Die dabei anfallenden Probleme werden zeichnerisch ansprechend von Mark Bagley gelöst, der die Story farbenfreudig und mit abwechslungsreichen Panels gestaltet.

Kurzum: "Fantastic Four #2" macht aus der unterhaltsamen Reise durch die Raum-Zeit eine spannende Suche nach der Ursache der Auflösungserscheinungen und lässt den Spannungsbogen steigen. Viel Handlung, wenig Kampf - eine gelungene Mischung!


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