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Rezensionen verfasst von
Christian Hager (Wels / OÖ)

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Die Trolle
Die Trolle
von Christoph Hardebusch
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,95

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch ist sehr empfehlenswert der gerne gute Fantasy Bücher verschlingt!, 20. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Nach dem aus der „Die“- Reihe bereits die Orks, Zwerge, Elfen und Drachen im Deutschsprachigen Raum große Erfolge feierten so war dies keine sehr große Überraschung das dies auch den Trollen gelingen würden. Für ein Erstlingswerk schon fast als Meisterwerk zu bezeichnen, man glaubt es kaum das dies tatsächlich sein erstes Buch ist. Es ist sehr spannend und packend geschrieben und die Charaktere sowie das Land und deren Geschichte sehr lebendig und glaubwürdig erzählt. Doch wer glaubt dass es hier bei den Trollen gleich voll abgeht, der hat sich etwas zu sehr von den bisherigen Völkern beeinflussen lassen. Den die Trolle von Christoph Hardebusch spielen zwar eine wichtige Rolle, doch wird das ganze geschehen aus der Sicht eines Menschen erzählt, Sten cal Dabran.

Das Buch ist auf keinen Fall mit den Zwergen, Orks oder Elfen zu vergleichen die etwas rasanter geschrieben wurden doch mangelt es den Trollen auf keinen fall an Spannung. Schon nach den ersten Seiten entstand eine großartige Lesefreude und ich wurde regelrecht in den Bann gezogen. Der Autor beweist uns alleine schon durch seine genauen und gut überlegten Handlungsstränge dass er etwas vom Schreiben versteht. Der Hauptkern handelt von der Geschichte und dem Geschehen des Landes Wlachkis, von dort aus kann man sagen wird alles gelenkt durch den brutalen Herrscher Zorpad der die Krone zum alleinigen Herrscher über das gesamte Land an sich reißen möchte. Und die Zwerge, so scheint es, dabei eine sehr wichtige Rolle spielen.

Eigentlich könnte man auch sagen das es die Geschichte des Widerstandskämpfers Sten Cal Dabran ist der durch eine Zwecksgemeinschaft mit dem Dunklen Volk, den Trollen versucht dem Bösen und kämpfenden Treiben ein ende zu bereiten und durch die Gemeinschaft sich zu einer Freundschaft entwickelte die sich sogar bis zum Zweiten Teil hinauszog. Während die Menschen im Land Wlachkis gegen eine brutale Unterdrückung kämpfen wird auch das Dunkle und geheimnisvolle Volk bedroht, durch die Zwerge die einen Packt mit Menschen-Magiern unter Zorpads Hand eingegangen sind.

Der Herr der Dunkelheit: Zweiter Roman der Trilogie »Die Insel der Stürme«
Der Herr der Dunkelheit: Zweiter Roman der Trilogie »Die Insel der Stürme«
von Heide Solveig Göttner
  Gebundene Ausgabe

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannendes und mitreißendes Buch!, 20. Mai 2007
Das Ende des Ersten Bandes hat viele Fragen hervorgebracht und die Autorin versuchte uns erahnen zu lassen wie es im Zweiten Teil „Der Herr der Dunkelheit“ weiter gehen könnte. Doch der Beginn kam ganz anders als ich erwartet hatte. So als wäre die Autorin mit dem Buch gereift, sich mit ihren Charakteren weiter entwickelt. Das ganze ist viel packender und flüssiger geschrieben, der Drang eine Seite nach der anderen zu lesen verstärkte sich ständig und die Personen erhielten immer mehr an Lebendigkeit und konnte ich sie mir bildlicher vorstellen.

Im Ersten Band wurde die Stadt Canáxis von der Erzählung ihrer Vernichtung her nur am Rand erwähnt, umso mehr geht die Autorin im Zweiten Band auf die Zerstörung der „Kühnen Stadt“ Défagos viel Detailreicher ein. Kein Wunder, eine Große Schlacht zwischen den Menschen aus dem Süden und dem Ziegenvolk mit den gefolgten Tauschützen aus dem Norden und verstärkten Macht durch den Herrn der Dunkelheit. Doch wer hätte gedacht dass nicht die Waffen den Kampf entscheiden? Ich wäre nie darauf gekommen, dass etwas anderes und dennoch gefährliches das Schicksal der Menschen und der Stadt für den Moment bestimmt. Sehr viele Tote lagen verstreut umher, Freund und Feind und obwohl Antiles weichen musste ging er als Sieger hervor. Noch immer verweilt er auf der Insel und trachtet nach dem Mädchen und deren Beschützer und fordert sein Reich und seine einstige Gestallt zurück.

Ist die Prophezeiung nun zu Ende? Nein, die Autorin lässt uns weiterhin im Dunklen tappen, zwar haben wir erfahren wie die einzelnen Gruppen diese darlegen, aber weiterhin wird das eigentliche Verhüllt. Obwohl die Stadt Défagos mit ihren hohen Türmen eine sehr große und mächtige Stadt verkörpert, so ist es nicht die Stadt des einen Kindes, Lillia. Noch immer ist sie von ihrer eigentlichen Heimat weit entfernt wo deren Türme noch viel höher und viel tiefer sind. Ein Grund mehr dem Mädchen und ihre Gefährten im Dritten Band zu folgen. Auch wenn der Erste Sieg dem Süden gutgeschrieben werden konnte, so wird der Weg noch lange und nicht ohne weitere Opfer zu bestehen sein und somit werden wir weiterhin dem Bann der Autorin und ihrer Schreibkunst unterliegen sein.

Fazit: Ein spannendes und mitreißendes Buch!

Die Priesterin der Türme: Die Insel der Stürme 1
Die Priesterin der Türme: Die Insel der Stürme 1
von Heide Solveig Göttner
  Taschenbuch

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine mitreißende Geschichte fantastisch erzählt., 6. Mai 2007
'Die Priesterin der Türme' ist der Auftakt einer fantastisch erzählten Geschichte. Eine Welt wo die Vergangenheit die Völker immer wieder heimsucht und eine Prophezeiung warnt sie davor. Jedes mal wenn die Zeit wieder soweit war die Prophezeiung erfüllen zu lassen wurde alles dran gesetzt dies zu verhindern. Doch dieses Mal scheint alles anders zu sein.

Heide Solveig Göttner stellt uns eine faszinierende Fantasywelt vor in der tolle geschichtliche Hintergründe zu finden sind und fantastische Charaktere uns miterleben lässt wie sich Personen von verschiedenen Völker trotz Feindschaft vertrauen schenken müssen um überleben zu können. Die Autorin beschreibt eine Welt die früher einmal in Nord und Süd gespalten wurde, getrennt durch einen gewaltigen Riss. Einst ein friedlich zusammen lebendes Volk das durch schreckliche Kriege bis tief in den Knochen von Hass erfüllt und verfeindet waren. Nord und Süd verbindet eines, beide haben sie denselben Feind: Das Ziegenfolk.

Als ein Mädchen mit einem Nordländer im Südland auftaucht, gerade zu einer sehr schwierigen und mit kampferfühlten Zeit ahnte noch niemand was auf alle Völker zukommen wird. Das Mädchen Lilia und der Bogenschütze Jemren überbringen schlechte Nachrichten, doch niemand interessiert sich dafür sondern fordern sogar den Tod des kleinen Mädchen, es bringt Gefahr mit sich in die Stadt Calaxi. Nicht nur das Tage später ein Erdbeben die Stadt teilweise zerstört und dem Mädchen die Schuld gegeben wird, auch noch ihre Feinde das Ziegenvolk standen vor den Toren der großen und mächtigen Stadt und es war nur eine Frage der Zeit bis diese einfallen würden und alles vernichten was ihnen in den Weg stand, was auch sehr rasch und ohne Gnade geschah.

Ein Wettlauf mit der Zeit begann als der Krieger Gorun, die Totenpriesterin Amra und der Nordländer Jemren das Kind beschützen und von ihren Verfolger flüchten. Je länger sie zusammen waren umso mehr fanden sie heraus was dieses Mädchen war: Die Heimsuchung ihrer Vergangenheit, welche Macht und Kräfte sie in sich hatte und ihrer Beschützer mussten sich eingestehen das nicht sie führten sondern geführt wurden. Doch gibt es ein entrinnen, gelingt es ihnen dem Schicksal zu entkommen das auf die Völker wartet? Diese Frage sollten sie sich selbst beantworten und das Buch lesen, denn sie werden es mögen.

Fazit: Eine mitreißende Geschichte fantastisch erzählt.

Die Pferdelords und die Kristallstadt der Zwerge
Die Pferdelords und die Kristallstadt der Zwerge
von Michael H. Schenk
  Broschiert

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine spannende und aktionsgeladene Handlung, 29. April 2007
Die Kristallstadt der Zwerge, ist der zweite Teil der Pferdlords- Reihe:

Obwohl mir der erste Teil schon gefallen hat, hat dieser Band meine Erwartungen übertroffen und die Ankündigungen des Autors dass sich der Band weiter von den Tolkiens „Herr der Ringe“ altbekannten Umgebung und Handlung langsam abwendet trafen tatsächlich ein. Überraschenderweise gelang dies Michael Schenk sehr gut. Eine spannende und aktionsgeladene Handlung gleichermaßen fesselnd und unterhaltsam. Die einzelnen Charaktere nahmen immer mehr Formen an und bescherten einen, ein tolles Lesevergnügen. Auch in der Welt, in der das ganze stattfindet wird eine gewisse Tiefe eingebracht und lässt einen nur erahnen was noch so alles an Handlung auf einem zukommen wird.

Das tolle an dem zweiten Band ist, jeder der nicht schon wieder einen Roman lesen möchte wo sich die Welt um Mittelerde dreht, kann diesen lesen ohne den ersten Band zu kennen, man könnte ihn als Einstieg der Pferdlords- Reihe bezeichnen.

Im ersten Band lernten wir die Pferdelords und die Elben etwas kennen, die Orks eigentlich nur als Angreifer und Feinde. Im zweiten Band kamen die Zwerge hinzu und man konnte über die Orks einiges in Erfahrung bringen. Selbst ein Feuerwesen ließ sich bei den Zwergen blicken und versuchte das Volk von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Wieder einmal stellte sich heraus dass die Pferdelords gute und erfahren Krieger waren und ihr Herz an der richtigen Stelle haben. Das stolze Reitervolk stand die Zwerge nicht nur bei, ihrer Vernichtung zu entgehen sondern schlug ihre Feinde die Orks in die Flucht.

Für mich steht eines fest, Schenk ist ein vielversprechender Autor fantastischer Literatur und es wäre toll wenn noch weitere Bände der Pferdelords- Reihe folgen würden. Auch wenn er nicht unbedingt zu den ganz großen zählt, schreibt er spannend und unterhaltsam und somit freue ich mich schon auf den dritten Band er über die Barbaren handeln wird, ein weiteres Volk das den Pferdeherrn im Nacken hängt.

Drachenwächter: Die Prophezeiung
Drachenwächter: Die Prophezeiung
von Falko Löffler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisch Erzählt, 29. April 2007
Drachenwächter ist der erste Teil einer Drachen-Trilogie der unter dem Verlag Spreeside herausgebracht wurde. Er umfasst 349 Seiten fantastische Literatur, verpackt in einem wundeschönen Hardcover das in keinem Regal fehlen sollte. Eine willkommene Abwechslung für Leute die der ganzen Tolkien Maschinerie entfliehen möchten.

Wer glaubt schon nach wenigen Seiten erkennen zu können worum es bei diesem Buch das den Titel 'Die Prophezeiung' trägt geht, der hat sich gewaltig geirrt. Langsam und Schritt für Schritt wird der Leser auf das vorbereitet was der Autor mit ihnen vorhat. Falko Löffler lässt uns durch eine Welt wandern wo Drachen zum Alltag gehören, wenn auch manche Menschen schon lange keine mehr gesehen haben, doch diese spielen eine wichtige Rolle um den Frieden zu wahren. Die Drachen beschützen die Menschen vor den Dämonen. Die Zeit, wo sich das Blatt zu wenden beginnt und die Dämonen die Herrschaft über diese Welt fordert kommt schneller als allen lieb ist. Jetzt werden sicher alle sagen - war klar eine Prophezeiung muss her. Diesmal ist es aber anders, das Schicksal betrifft beide Parteien, sowohl das Gute als auch das Böse und diese wird von Ereignissen überschüttelt das das ganze Buch sehr spannend wirken lässt und die eine oder andere Schachstelle übertrumpft.

Die Leserschaft die gerne Aktion- und Schlachtenreiche Szenen erwarten oder sich erhoffen, die sind hier eher weniger gut beraten. Das Buch an sich ist sehr empfehlenswert für Leute die gerne eine fantastisch erzählte Geschichte in sich aufnehmen möchten. Sehr gut beschriebene Charaktere sind hier genauso zu finden wie Erzählungen und Schilderungen früher Zeiten die die Welt in ein spannendes Licht rückt, wenn auch auf manche Dinge etwas mehr eingegangen werden hätte können. Mit seinen wenigen Seiten ist das Buch dennoch spannend geschrieben und erweckt Interesse auf mehr. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil.

Fazit: Fantastisch Erzählt.

Crota
Crota
von Owl Goingback
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Legende "Crota" wurde Wirklichkeit, 19. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Crota (Gebundene Ausgabe)
Bei diesem Buch wird nicht lange um den heißen Brei herum geschrieben, es geht gleich zur Sache. Was auch kein Wunder ist, da es selbst für ein Hardcover nicht gerade als ein Wälzer zu bezeichnen ist, 231 Seiten. Doch bekanntlich zählt bei einem Buch nicht die Seitenanzahl sondern der Inhalt, und dieser ist sehr gut verpackt.

Als das Wesen, das anfangs für einen Bären gehalten wurde, was für einen deren Größe fast unmöglich ist, das erste Mal zuschlägt - wird der eigentliche Kampf und das töten nicht beschrieben. Doch die härte und Brutalität des Tötens wird sehr deutlich gemacht, in Form der Beschreibung der beiden Leichen. Während die eine verkehrt auf einem Baum hing wie ein Kaninchen das wartet das Fell abgezogen zu bekommen, fehlte bei der anderen der Kopf, regelrecht vom Körper gerissen. Kein wunder das behauptet wird, dass man dieses Buch spätnachts nicht mehr lesen sollte.

Bei dieser Geschichte, aus einer uralten Legende stammend, handelt sich um ein Wesen längst vergangener Zeit. Aus einer Zeit wo wahrscheinlich noch die Dinosaurier lebten, oder gar Drachen. Es schaffte jedoch sich in einem tiefen Winterschlaf zu setzen, aber jeder Schlaf hat einmal ein Ende. Die Kreatur ist riesig, ungeheuerlich es hat leuchtende Augen, Schlangenaugen. Durch ein Erdbeben konnte es sich aus einem Tunnelsystem befreien, es zu besiegen ist absolut nicht einfach, wenn nicht sogar unmöglich. Doch es gibt Hoffnung, auch wenn nur eine sehr geringe.

Owl Goingback, ein Chactow-Cherokee (Indianer) will uns wohl das fürchten lehren. Aus uralten Überlieferungen verpackte er erfolgreich einen indianischen Mythos, der ihm zur Auszeichnung des „Bram Stoker Award“ für den besten Debütroman verhalf.

Das Amulett. Das siebte (7.)  Buch der Schatten 01
Das Amulett. Das siebte (7.) Buch der Schatten 01
von Harald Evers
  Taschenbuch

3.0 von 5 Sternen Das Buch als "Deutsche Fantasy der Spitzklasse" zu bezeichnen ist meiner Meinung nach etwas gewagt., 7. April 2007
Vor vielen Jahren, wenn nicht sogar vor tausenden Jahren herrschte Krieg und durch ein dickes magisches Buch könnte dem Bösen ein ende gesetzt werden. Das Buch das angeblich vernichtet wurde, ist damals in sieben neue Teile verfasst worden und an unterschiedlichen Orten mit magischen Schutz versteckt. Ein magiebegabtes Volk die "Tolemak" wurden von Generationen zu Generationen um dieses Wissen vertraut und zugleich mit einem Schwur belegt niemals mehr Magie einzusetzen.

Die Frau des Fürsten, ein Tolemaks, war ebenfalls eine magiebegabte Person und wusste um das zukünftige Geschehen bescheid und versuchte diese sieben Bücher der Schatten zu finden, doch ihren eigenen Tod konnte sie nicht verhindern. Der Fürst wurde zur gleichen Zeit auf übelster Art und Weise vom König "Vender" hereingelegt und stand somit kurz vor der Übernahme seines Reiches. Sollte er sich weigern dessen Auflagen hinzunehmen würde es Krieg geben. Der König sandte Beobachter los um dies zu kontrollieren, zwar wurden sie geduldet aber keinen hell daraus gemacht dass sie nicht willkommen sind. Im Hintergrund versucht der Fürst die sieben Bücher der Schatten zu finden und zu verstehen, selbst der Schwur nie mehr Magie anzuwenden wurde gebrochen, damit der bevorstehende Krieg gewonnen werden kann.

Mehr Einblick möchte ich in das Buch nicht geben, es selbst zu lesen macht viel mehr spaß. Auch wenn es nicht zu meinen Lieblings- Büchern zählt, kann ich durch aus sagen das es sich um ein gutes Buch handelt. Was ich schade finde ist, das bis auf zwei Charaktere und ein Katzenwesen der Rest sehr vernachlässigt wurde diese zu beschreiben, hätte mir da mehr erwartet, viele Personen an unterschiedlichen Orten. Die Handlung an sich fand ich sehr interessant und das Hintergrund Wissen ebenfalls, auch hier hätte ich mir etwas mehr erwünscht, doch dies kann sich ja im zweiten Band noch ändern. Drei Sterne hat es sich jedenfalls verdient. Wie auch mein Vorgänger in seiner Rezension schon geschrieben hat, reicht es für 4 Sterne nicht aus. Im letzen Viertel wird das Buch eigentlich erst richtig spannend, es als "Deutsche Fantasy der Spitzklasse" zu bezeichnen ist meiner Meinung nach etwas gewagt und weit her geholt denn die hälfte des Buches empfand ich eher als zu flach.

Die Hüterin von Lladrana.
Die Hüterin von Lladrana.
von Robin D. Owens
  Broschiert

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Robin D. Owens hat mit „Die Hüterin von Lladrana“ ein spannendes Buch hervorgebracht., 22. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Hüterin von Lladrana. (Broschiert)
Es gibt Bücher die sind von der ersten bis zur letzten Seite spannend.

Und, es gibt Bücher die brauchen so seine Zeit bis die Geschichten ins rollen kommen, aber mindestens so gut sind. Dieses Buch ist eines davon. Als ich es anfing zu lesen, fühlte ich mich genauso wie die junge Anwältin Alexa. Sie hörte ein Lied der Marshalls und tritt durch einen Silbernen Bogen und landete in ein Reich das ihren so gar nicht ähnlich war und hoffe das es nur ein Traum sei, doch die Realität zeigt das dem nicht so war. Alexa versteht die dortige Sprache nicht und fühlte sich genauso hilflos wie ich beim lesen. Sie wurde auserwählt zur Hüterin von Lladrana, um ihre Aufgabe folge zu leisten musste Alexa viel lernen, die Sprache zu verstehen, mit der Magie um zu gehen und kämpfen. Je mehr ich weiter las, umso mehr fing an mir das Buch zu gefallen, ich lernte mit Alexa mit.

Die Welt Lladrana, scheint eine schöne Welt zu, wenn nicht das Böse ständig nach ihrer Vernichtung trachten würde. Böse Wesen, schreckliche Kreaturen, Monster von denen man nicht mal in den schrecklichsten Träumen angegriffen werde möchte. Und doch, gibt es eine Marshallin die sich dem grauen stellen muss, neue magische Grenzpfosten errichten und das Land beschützen soll. Doch wird sie dem ganzen gewachsen sein? Es scheint schlecht um sie bestellt zu sein und so manche Menschen bezweifeln das ihre große Macht die Bewohner von Lladrana beschützen wird.

Wie im richtigen Leben werden unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Kulturen falsch eingeschätzt, ihnen nicht vertraut. Niemand glaubt ihnen, bis es schon fast zu spät ist. Doch die böse Macht ist nicht das einzige Problem Lladranas. Wird die Hüterin des Landes nach vollbrachter Arbeit auch in dieser Welt bleiben, oder zurückkehren in ihre eigene Welt, nach Colorado? Aber diese Frage werde ich hier nicht beantworten, diese sollte jeder selbst für sich heraus finden. Denn, dieses Buch ist allemal wert gelesen zu werden.

Robin D. Owens hat mit „Die Hüterin von Lladrana“ ein spannendes Buch hervorgebracht. Das einzige was mich etwas störte, war das rasante Ende. Viel zu schnell wurde die Geschichte zu Ende gebracht, ein paar Seiten mehr hätten dem guten Buch absolut nicht geschadet. Aus diesem Grund reicht es absolut nicht aus 5 Sterne zu kassieren, sondern muss sich mit vier begnügen, was auch nicht gerade schlecht ist für eine Bewertung.

Das Schlangenschwert: Roman (Beltz & Gelberg)
Das Schlangenschwert: Roman (Beltz & Gelberg)
von Sergej Lukianenko
  Gebundene Ausgabe

9 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, 12. März 2007
Von Sergej Lukianenko habe ich bisher nur ein Buch gelesen, dies war der erste Teil der „Wächter der Nacht“- Reihe. Leider muss ich dazu sagen fand ich es genauso schlecht wie den Film dazu. Musste mir aber auch sagen lassen, das es nur zwei Möglichkeiten gibt: Entweder man mag den russischen Schreibstil von Lukianenko oder man mag ihn nicht - dazwischen gibt es nichts. Mir hat der erste Teil nicht wirklich zugesagt, was aber nicht bedeutet dass es wenn ich ein weiteres Buch von dem Autor lese es nicht anders werden könnte. Nicht jeder Autor schreibt gleich, oft kommt es einem vor das man den Autor erst viel später zu schätzen weiß. Aus diesem Grund habe ich mir dieses Hardcover „Schlangenschwert“ besorgt und möchte mich auch gleich beim Verlag bedanken das ich es erhalte habe und lesen durfte.

Tikkirej, ein junge seines besten Alters als Modul eingesetzt zu werden, so meinte dies zumindest sein neuer Chef eines Raumschiffes. Doch schon nach dem ersten Offline gehen, kündigt er seinen Vertrag und blieb auf den Planeten Neu-Kuweits und versuchte sich dort einzubürgern. Zu Beginn verlief alles wunderbar doch dies änderte sich sehr schnell, nachdem er die Bekanntschaft mit einem Raumschiff Kapitän Stasj gemacht hatte der ihm half eine Allergie zu beseitigen. Durch einen kleinen Auftrag wo Tikkirej etwas Geld verdienen konnte schlitterte er in eine sehr erst zunehmende Lage und dabei fast ums leben kam. Stasj gab ihm die Möglichkeit entweder mit ihm zu gehen oder auf dem Planet zu bleiben der nicht das ist wonach es scheint: ein schöner ruhiger und reicher Planet. Auch die nächsten Ereignisse trügen und Tikkirej wird unwissend als Lockvogel verwendet. Doch alles hat seinen Sinn, Zufälle scheint es hier nicht zu geben.

Nun, ob es sich hierbei um einen echt tollen Sci-Fi Roman als Jugendbuch handelt kann ich nicht wirklich beurteilen, da es mein erstes ist das ich von diesem Genre lese. Aber etwas kann ich zumindest dazu sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Ist leicht und flüssig zu lesen, die einzelnen Charaktere wurden gut beschrieben. Was ich besonders gut fand ist, dass das ganze bei dem 13. jährigen Jungen Tikkirej aus der „Ich“ Perspektive geschrieben wurde. So kam das Gefühl auf, selbst daran Teil zu haben an der ganzen Handlung, dem Geschehen mitwirken zu können. Ich empfand es als spannend von der ersten bis zur letzten Seite und kann es nur jeden weiter empfehlen. Was ich ebenfalls als sehr gut gelungen fand, ist die Art und weise wie der 13. jährige Junge beschrieben wurde. Auch wenn er seines jungen Alters recht Erwachsen ist, so lässt Lukianenko immer wieder anklingen das er eigentlich auch nur ein Junge ist der sich nach seinen Eltern sehnt. Für mich ein rund um tolles Buch dem ich gerne 5 Sterne vermittle.

Malfuria 01
Malfuria 01
von Christoph Marzi
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 5,99

8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Lesevergnügen, 24. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Malfuria 01 (Gebundene Ausgabe)
Der Auftakt zu einer atemberaubenden Fantasy- Trilogie

Klappentext:

Ein Zeitalter voller Wunder. Ein Europa, aus dessen Fluten sich die großen Städte erheben. Ein Mädchen, das im Verborgenen lebt. Eine vergessene Königin, in deren Augen die Schatten wohnen. Eine uralte Macht, die wieder zu atmen beginnt: Hexen. Christoph Marzi - dessen Debütroman Lycidas auf furiose Weise die Aufmerksamkeit von Lesern und Presse auf sich zog - entwirft in seinem ersten Jugendbuch eine Welt, die angesichts ihrer fantastischen Facetten den Leser in Erstaunen versetzt. Ein unglaublich spannendes und gleichzeitig buntes Lesevergnügen, das weit über die Grenzen des Genres hinausgeht.

Zum Buch:

Ich möchte vom Inhalt her nicht allzu viel verraten, das Buch ist es Wert gelesen zu werden, ohne das man vorher schon über die ganzen Handlungsstränge bescheid weiß. Doch das eine oder andere anklingen zu lassen dürfte nicht schaden.

Catalina Soleado, die Tochter einer, wie sich bald herausstellte: Hexe, ahnte nichts was auf sie bald zu kommen wird. Erst als das fliegende Schiff die „Schatten“ in die singende Stadt bringt, gerät ihr bisheriges Leben bei einem Kartenmacher aus den fugen. Denn diese „Schatten“ machten jagt auf sie. Es dauerte nur einen Tag, bis Catalina heraus fand was an ihr so besonders war. Sie konnte die Welt verändern, in dem sie einen Bleistift in die Hand nahm und etwas kritzelte. Sie war eine Kartenmacherin, genau wie ihre Mutter. Doch ihre Mutter ist weit mehr als das, sie ist eine Verräterin, verbündete sich mit den Schatten um die Welt zu verändern. Die Schatten sollten endlich so leben können wie sie es wollten, für richtig und fanden.

Ein Buch das sehr leseleicht und flüssig ist, ohne an Spannung zu verlieren. Kann es kaum mehr erwarten etwas über die „Welt“ Malfuri zu erfahren. Wer mal etwas anders als nur „Elfen, Zwerge, Trolle oder Orks“ lesen möchte sollte unbedingt dieses Buch sich besorgen, eine ideale Abwechslung für zwischendurch und möchte mich beim Verlag herzlich bedanken das ich das Buch erhalten habe und lesen durfte.

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