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Rezensionen verfasst von
Christian Hager (Wels / OÖ)

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Die Pferdelords und die Paladine der toten Stadt (Band 6)
Die Pferdelords und die Paladine der toten Stadt (Band 6)
von Michael H. Schenk
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Fantasy- Reihe seit langem!, 7. Dezember 2008
Die Paladine der toten Stadt ist der sechste Band aus der Pferdelords- Reihe und kein bisschen langweilig, im Gegensatz zu den meisten Mehrteilern, denen es an Einfallsreichtum der Autoren mangelt. Der Autor Michael H. Schenk hat noch Beachtliches vor. Denn wie der Autor schon mehrmals erwähnt hat, werden noch etliche Teile kommen, ehe das Ende naht.

Der Autor beschrieb meisterhaft die einzelnen Charaktere, unabhängig zu welchem Volk diese Person gehörte und wie lange oder wie oft diese in den Büchern vorkam. Ein ständiges Weiterentwickeln vom Wesen und vom Charakter war dem Autor sehr wichtig und dies ist ihm auch sehr gut gelungen.

Es ist immer wieder ein Genuss, ein Buch aus der Pferdlord- Reihe zu lesen. Man liest und liest Seite für Seite und merkt gar nicht, wie schnell dabei die Zeit vergeht und wie viele Seiten man eigentlich schon wieder gelesen hat.


Die Pferdelords und die Korsaren von Um'briel.
Die Pferdelords und die Korsaren von Um'briel.
von Michael H. Schenk
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine faszinierende Fantasy- Reihe, die voller Spannung ist und voll von Überraschungen steckt!, 11. Juli 2008
"Die Korsaren von Um'Briel" ist ein Buch, das voller Überraschungen steckt. Der Autor Michael H. Schenk blühte regelrecht im Schreiben auf und hat aus meiner Sicht ein vollkommen neues Volk zum Vorschein gebracht: Die Korsaren. Während er versucht, eine gewisse Technik einzubauen, die die Schifffahrt den Menschen im Königreich Alnoa Erleichterung verschaffen sollte, zeigt er auch auf, dass nicht alles, was aus Gold, ist glänzt. Oft sind herkömmliche Mittel die besten, um einen Feind zu bezwingen oder zumindest einen Waffenstielstand zu erreichen.


Ruf des Blutes 1: Tochter der Dunkelheit
Ruf des Blutes 1: Tochter der Dunkelheit
von Tanya Carpenter
  Taschenbuch

24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unwiderstehlich - Geheimnisvoll - Tödlich!, 19. Dezember 2007
Melissa erfährt auf eine sehr schmerzliche Art und Weise wie ihr Mutter zu Tode gekommen war, den durch Zauberei wurde dies alles verschleiert und war in Vergessenheit geraten. Als sie sich alleine in dem Haus ihrer Großmutter befand, in dem sie aufgewachsen war, verstärkte sich mehr und mehr der Drang, etwas über Vampire heraus zu finden. Melissa sollte eigentlich sich im Buch der Schatten vertiefen um es irgendwann einmal zu erweitern, zumindest wenn es nach ihrer Großmutter ging. Melissa hingegen hatte ganz andere Pläne und Prioritäten, nämlich etwas mehr über Vampire heraus zu finden. Waren sie wirklich solche Blutsauger die an Jungfrauen saugen, Knoblauch, Weihwasser und das Heilige Kreuz sowie die Kirche scheuen?

Beim durchstöbern der Bibliothek wurde sie fündig, was was ihr bisheriges Leben grundlegend veränderte und auf dem Kopf stellte. Doch das wahre Ausmaß hat sie noch lange nicht erkannt, es offenbart sich ihr nur schrittweise. Von den Charakteren empfand ich Melissa als eine sehr interessante Figur in dem Ersten Band der Mehrteiligen Vampirserie. Armands französischrer Aussprache fand ich ebenfalls als sehr gut gelungen, nicht zu viel davon und nicht zu wenig. So kommt er viel charmanter und liebevoller rüber, und doch ist der dunkel, unwiderstehlich und geheimnisvoll und vor allem tödlich. Kein typischer Vampir Abklatsch wie wir sie von zahlreichen anderen Büchern oder Filmen kennen.

Das Buch an sich ist sehr flüssig geschrieben und man bekommt Lust auf mehr. Was ich sehr gelungen fand, waren die zu Beginn ständig angebrachten Gedicht Zitate. Die kamen einfach perfekt rüber, für jede Situation, ein passendes Zitat. Als Erstlingswerk muss ich sagen, ein rund um gut gelungenes Buch. Durch die sehr kurz gehaltenen Sätzen, liest es sich schnell, was für mich zu Beginn etwas mehr als nur gewöhnungsbedürftig war. Man gewöhnt sich aber nach einigen Seiten daran, schade - ein paar Verschachtelungen mehr, wären schon ganz nett gewesen. Ebenfalls fand ich die gelungene Mischung aus Fantasy, Mystik und eine Spur von Action. Obwohl vieles liebevoll und gefühlvoll ist, so kann man nicht sagen das es sich um einen Liebesroman handelt, auch wenn viele weibliche Leser dieses Buch lieben werden.

Was ich leider sehr oft vermisst hatte, waren Detail-Beschreibungen, gerade das liebe ich so sehr an Büchern. Da man alles so schön ausschmücken kann, doch hier fand man dies nur sehr selten. Okay, sexuelle Fantasien und zärtlichen Verführungen wurden genau beschrieben, selbst das Sogenannte "nehmen" bei den Vampiren kam sehr gut rüber, aber das war es auch schon. So viele Stellen im Buch wo man hätte das eine oder andere genauer beschreiben können. Schade, eigentlich, das Buch hätte es vertragen und die paar Seiten mehr nicht geschadet. Somit musste ich meine Bewertung, die ich ansonst abgeben wollte, doch etwas herabsetzen und es schaffte nur 3 Sterne. Meine Bewertung mag natürlich auch etwas betrübt sein, da ich zuvor von Markus Heitz (Kinder des Judas) am lesen war, und dies sind zwei unterschiedliche Welten, nicht nur vom Inhalt her, auch von der Schreibweise.

Fazit: Unwiderstehlich - Geheimnisvoll - Tödlich!


Das Gesicht: Frankenstein 1: Roman
Das Gesicht: Frankenstein 1: Roman
von Dean Koontz
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein relative gut gelungener Auftakt einer Trilogie!, 12. Dezember 2007
Frankenstein lebt noch immer und er ist mächtiger den je!

Frankenstein, ein Klassiker. Dean Koontz versuchte das Thema und die Geschichte über Frankenstein neu aufzuräumen. Obwohl ich kein wirklicher Freund dieser Art von Lesestoff, muss ich sagen, dass Dean Koontz dies sehr gut umgesetzt hat.

Doktor Viktor Frankenstein lebt im heutigen New Orleans und versucht seinen genialen Plan umzusetzen. Eine neue Rasse zu erschaffen, eine vollkommene Rasse. Mit seinen Schöpfungen versucht er damit die Menschen die wir kennen von der Erde zu verdrängen, die Welt sollte seinen Kindern gehören. Wie immer, hat so ein genialer Plan einen Hacken, einige seiner "Monster" konnten sich von ihrem Vater los reißen und haben einen eigenen Willen entwickelt. Das dabei einige Leichen von der Polizei weggeräumt werden musste, kann sich jeder vorstellen. Die Erschaffung einer neuen Rasse, darf man sich nicht so vorstellen wie es früher war, aus zusammen gestückelten Leichenteilen. Nein, diesmal ist alles viel mehr auf High-tech aufgebaut. Sie werden einfach geklont.

Da ich bisher nur sehr wenige Bücher von Dean Koontz gelesen habe, kann ich nicht behaupten ob dies für seine Verhältnisse gut geschrieben ist oder nicht. Ich kann nur dazu sagen, das es ein guter Einstieg zu einer Trilogie ist, wo ich gerne mehr wissen möchte und mir den zweiten Teil besorgen werde. Vieles wurde offen gelassen und was es mit dem Buchtitel auf sich hat, auch erst zum Ende hin gelüftet. Einer meiner Favoriten ist der Kreuzworträtsel Autist. Er steckte so voller Hass, Wut und wirkte teilweise o hilflos und trotzdem war er ein gnadenloser Killer.

Fazit: Ein relative gut gelungener Auftakt einer Trilogie!


Judas 1: Kinder des Judas
Judas 1: Kinder des Judas
von Markus Heitz
  Broschiert

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende und Blutige Lesestunden!, 25. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Judas 1: Kinder des Judas (Broschiert)
Wie erwartet ein rundum spannendes Buch. Markus Heitz scheint es sehr zu genießen in der Genre "Dunkle Spannung" zu schreiben. Während uns der Autor in "Ritus" und "Sanctum" durch die Welt der Werwölfe führte, schickte er uns nun ins Reich der Vampire. Es wurde in zwei unterschiedlichen Zeitstränge erzählt, wobei der größte Teil der Handlung in der Vergangenheit spielt. Erst einmal angefangen zu lesen, fesselt es einem und merkt kaum wie schnell die Seiten verfliegen.

Was mich doch etwas wunderte nach dem ich das Buch gelesen hatte, war der Rückentext, davon kam im Buch genauso viel vor. Die Sterbebegleitung wurde nur sehr kurz angeschnitten und geht gleich über ins direkte Geschehen. Man erfährt das Sia alias Scylla, die Tochter eines mächtigen und wissbegierigen Forschers und eine bereits im 17. Jh. geborene Vampirin ist, eine Geschichte zu schreiben beginnt. Eine Geschichte über einen Geheimbund - der sich "Kinder des Judas" nennt-. Das ganze ist sehr flüssig geschrieben, wenn auch kein wie der Autor schon lange Zeit vorher angekündigt hat, kein typischer Vampirroman ist. Leider, musste ich feststellen, dass beim letzten drittel des Buches Mahet nach gelassen hat. Die Einfädelung eines neuen Protagonisten fand ich eher schlecht als recht, so kommt einem recht schnell der Gedanke auf, dass das Buch etwas in die länge gestreckt wurde.

Die Charakteren wurden wie erwartet sehr gut ausgearbeitet. Es gab viele Szenen im Buch, wo ich mich fragte ob die wirklich von Heitz stammen. Das Buch ist von der Spannung her und vom Härtegrad bei weitem nicht mit Ritus oder Sanctum zu vergleichen, teilweise etwas zu sehr blutrünstig. Trotzdem war es für mich eine willkommene Abwechslung. Besonders zum Schluss hin, wurde es wieder richtig spannend und ging viel zu schnell zu Ende. Ich danke Markus Heitz für die blutigen Lesestunden und hoffe das Mahet noch mehr Bücher der Dunklen Spannung schreibt.

Wem die Werwolf-Reihe "Ritus" und "Sanctum" gefallen hat und gerne düstere Fantasy- Geschichten mag, sollte auch unbedingt "Kinder des Judas" lesen.

Fazit: Spannende und Blutige Lesestunden!


Die Goblins
Die Goblins
von Jim C. Hines
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Keine Anspruchsvolle Kost, als Vorspeise ganz okay!, 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Goblins (Taschenbuch)
Obwohl die Goblins eigentlich genau das sind wofür sie gehalten werden, müssten sie ein Volk sein das sehr zufrieden sein kann oder besser gesagt sollte. Ein Goblin davon ist aber anderes, Jig wird dieser genannt. Sein Leben läuft nicht gerade so wie es für jemanden seiner Art üblich ist, er ist nicht als Goblinkrieger geboren und verrichtet somit arbeiten junger Artgenossen.

Zu all seinem nicht üblichen Verhalten kommen auch noch die ständigen körperlichen und verbalen Angriffe seine sogenannten Freunde, die ihn auch aufforderten bei einer Wachrunde mit zu gehen, und sich zu weigern kam nicht in Frage. Dabei musste er als Spürhund dienen, was Jig im Verlauf zu den Abenteurern brachte (2 Menschen, 1 Zwerg und einer jungen Elbin), etwas später stellte sich heraus das einer der Menschen ein Magier war. Sie alle befanden sich auf der Suche nach einem Zepter, das tief im untersten aller Gänge sich verborgen befinden sollte, bewacht durch den Drachen Straum. Das dies alles kein leichtes unterfangen sein wird, kann sich jeder denken, viele Gefahren und etliche Kämpfe was zu vielen Verletzungen in ihrer Gruppe führte. Doch nichts was nicht geheilt werden konnte.

Der Wächter ist selbst ein Gefangener und kann nur durch das Zepter befreit werden. Ob sie es schaffen an das Zepter zu gelangen und der Wächter somit befreit wird oder ob ganz was anderes passiert, oder ob sie scheitern und die Unterwelt gar nicht mehr heil verlassen, das müsst ihr selber raus finden, dazu möchte ich nicht näher eingehen. Das Buch an sich hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich in den Bann gezogen. Es kam zwar das eine oder andere interessante Ereignis zum Vorschein, aber ansonst nichts weltbewegendes. Was mich doch etwas störte, ist der Name des Buches Goblins, den Goblins kamen nicht wirklich viele vor, es hätte somit auch "Das Zepter" heißen können. Nur zu Beginn des Buches und ansonst eben nur der eine, Jig. Der Autor hat zwar versucht ständig etwas über Jigs Volk einzubringen, was aber immer nur als Vergleich mit den anderen Volkern wie Elben, Menschen und Zwerge zu sehen war. Jig stellte vergleiche da, was war bei seinen Artgenossen anders als bei den anderen Völkern, das war es auch schon. Punkt um! Soviel zu den Goblins. Der Schluss des Buches kann ich als sehr gelungen bezeichnen und man könnte durchaus Lust verspüren auch den zweiten Teil zu lesen.

Was mich allerdings zum Lachen brachte, war das Lied das Jig zu singen begann. Ich denke jeder der das Buch gelesen hat, weiß was ich meine: 10 kleine Goblins die tranken ihren Wein …


Tharador. Die Chroniken des Paladins 01.
Tharador. Die Chroniken des Paladins 01.
von Stephan R. Bellem
  Broschiert
Preis: EUR 9,95

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und Actionreich!, 30. September 2007
Tharador ist nicht nur das Erstlingswerk von Stephan Bellem, sondern auch der Erste Band einer Trilogie über die Chroniken eines Paladins, aus dem Hause Otherworld. Der Österreichische Verlag konnte mit den bisherigen Veröffentlichten Werke ausländischer Autoren sich einen guten Namen machen, ob dies nun bei Autoren im deutschsprachigem Raum auch der Fall sein wird, werden wir hiermit, mit Stephan R. Bellem feststellen können.

Tharador ein junger und starker Krieger wird ständig von Alpträumen heimgesucht, doch dies ist nicht das einzige Problem. Seine Stadt von den Orks und Goblins überrannt, sein bester Freund getötet, und er konnte es nicht einmal verhindern. Tharador und der Sohn des Zwergenkönigs wäre ebenfalls ums leben gekommen, hätte nicht der Magier Gordan die beiden durch seine Magie gerettet, vor dem bösen durchtriebenen und machthungrigen Xandor. Des Rätsels Lösung der Alpträume war schnell gelöst, somit auch die Vergangenheit Tharadors und seines Vaters ans Licht gebracht, und die Zukunft vor den Füssen gelegt. Er war ein Paladin, ein Engels Sohn. Tharador machte sich gemeinsam mit dem Elb Faeron und dem Zwerg Khalldeg auf, das Buch Karand zu suchen, es vor dem Magier Xandor zu finden und es zu zerstören.

Da ich mit dem Autor vorher schon sehr viel Kontakt hatte, aber kein einziges Wort über das Buch aus ihm herausbrachte, war ich umso mehr gespannt was da auf mich zukommen würde. Und, ich wurde überrascht, wo ich es doch selbst von der Leseprobe her, als Durchschnitts-Fantasy eingestuft hatte. Dem war aber ganz und gar nicht so. Die Charakteren, egal um welche es sich dabei handelt, gut durchdacht und toll beschrieben. Besonders Tharador der Paladin, hat mir sehr gut gefallen.

Die Goblins waren, na ja wie soll ich sagen: Ich musste an manchen Stellen mehrmals schmunzeln. Die Idee mit den Wurfmaschinen war echt zu lustig. Es wurden jedes Mal so ca. 80 Goblins mit der Wurfmaschine zur Menschenstadt geschleudert. Bis erst einmal die richtigen Einstellungen gefunden wurden, fanden etliche ihrer Artgenossen den Tod. Was die Orks angeht, so scheinen sie das selbe Schicksal zu haben wie das bei anderen Autoren: Sie werden von einer mächtigen Person beherrscht, gelenkt: Zauberer/Magier.

Über das Ende des Buches war ich ebenso positive überrascht, habe mir während des Lesens ein anderes ausgemalt. Das einzige was ich als Zwergen-Freund vermisst hatte, waren Zwerge. Es kam zwar einer vor, genau genommen der Sohn eines Zwergenkönigs, aber über das Volk an sich hat man sehr wenig erfahren. Selbst die Elben blieben geheimnisvoll. Aber eines soll hier deutlich gemacht werden: Es ist er der Erste Teil einer Trilogie, es kann somit noch vieles und unerwartetes passieren.

Fazit: Spannend und Actionreich!


Das Lied der Drachen: Mystische Schriften 1
Das Lied der Drachen: Mystische Schriften 1
von Felix Woitkowski
  Taschenbuch
Preis: EUR 4,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Beginn einer vielversprechenden Reihe toller Geschichten!, 22. September 2007
Die Antologie Ausgabe "Das Lied der Drachen", herausgebracht vom Arcanum Verlag, ist als experimentelle Puplikation gedacht. Daher auch das geringe Seitenformat. Eine weitere Auflage, die bald folgen wird, umfasst ca. 200 Seiten und mehrere Autoren werden ihr können unter Beweis stellen. Doch nun wieder zur aktuellen Ausgabe.

Als ich es das erste Mal in den Händen hielt, musste ich schmunzeln: Es dürfte wohl das dünnste Buch sein, das ich je lesen werde, dachte ich mir. Doch der Inhalt lies mich aufhorchen. Tolle verformte Gedichte von Zwergen, Elben Magier oder Orks die manchen Leser mit Sicherheit das Herz höher schlagen läßt. Die beiden Erzählungen "Oldaraeon" und "Der Türmer" haben es mir besonders angetan. Ein Kompliment an die Autoren. "Oldaraeon" glänzte von einem packenden und spannendem Schreibstiel während bei "Der Türmer" mir die Charakteren und die Geschichte sehr gut gefiehl.


Hexenmacher. Die Chroniken des Hagen von Stein
Hexenmacher. Die Chroniken des Hagen von Stein
von André Wiesler
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gleichsam grausig wie überraschend!, 15. September 2007
Von Andre Wiesler habe ich vorher noch nie etwas gehört, Shadowrun ist nicht meine Richtung und sonst auch nichts von dem Autor gelesen. Aufmerksam wurde ich durch den Heyne Verlag als ich das Buchcover sah, es hat mir von Anfang an gefallen und der Klappentext sagte mir ebenfalls zu. Erwartet habe ich allerdings nichts und so machte ich mich drauf und dran das Buch zu lesen.

Das Buch spielt in der Vergangenheit und reicht bis in die Jetztzeit wodurch auch hier einige Rätsel gelöst werden müssen, Hauptaugenmerk ist allerdings das Mittelalter. Nicht alles ist fortlaufend beschrieben, teilweise werden Jahre übersprungen was dem ganzen tatsächlich einer Chronik gleichkommt. Was mir sehr gut gefällt ist das es Schlag auf Schlag geht, kaum liest man sich in eine Handlung etwas hinein steht man schon mitten im nächsten Geschehen. Nicht nur die Könige und seine Gefolgsleute, oder die Kirche selbst stecken hinter Intrigen und Verschwörungen sondern auch Werwölfe, Hexen und andere unheimliche Kreaturen. Eines ist sicher, der Ausgang endet immer mit Kampf und Tod.

Die Hauptcharaktere sind glaubhaft, wenn nicht sogar sehr gut beschrieben. Die unterschiedlichen Motivationen der beiden Hagen von Stein (Wariwulf) und Albrecht (Bösewicht) sind nachvollziehbar. Schilderungen über Lycantropen kann man hier nicht erwarten, der Werwolf an sich verbirgt sich im inneren und wird nur sehr selten freigelassen. Die Wariwölfe sind Mitglieder einer geheimen Gesellschaft sie sehr streng gläubige Christen sind.

Das Ende des Buches war für mich gleichsam grausig wie überraschend. Leider erfuhr man nichts über die Geschehnisse im 15. Jahrhundert der Einfluss auf die Rahmenhandlung der Jetztzeit hat, und so kann ich nur hoffen dass dies im zweiten Band erklärt wird.


Blutopfer: Black Dagger 2
Blutopfer: Black Dagger 2
von J. R. Ward
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als erwartet!, 21. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Blutopfer: Black Dagger 2 (Taschenbuch)
Da ich vom Ersten Teil ein klein wenig enttäuscht wurde, ging ich nun mit den selben Erwartungen den 2.ten Teil über. Ob es an der Übersetzung lag oder am Buch das sehr dünn war, vermag ich nicht zu sagen, es konnte also nur besser werden.

Was mir bisher sehr gut gefallen hat, ist das die Vampiere nicht so dargestellt wurden wie ich sie kenne, also das sie keine Blutdurstige Wesen sind und täglich an der Adler liegen. Im Gegenteil, sie trinken am eigenen Körper seines Partners und fristen so ihr dasein. Außer das sie Blut trinken und nicht ins Sonnenlicht dürfen … dies wäre tötlich … kann man die Vampire von J.R. Ward absolut nicht mit den bisherigen was ich kenne vergleichen. Des weiteren werden keine Menschen gebissen um neue Vampire zu rekrutieren, man muss schon als einer geboren werden.

Man kann sagen das der zweite Band ab dem ersten Drittel interessant wird. Die Verwandlung von Darius Tochter und Erläuterungen von "Die Jungfrau der Schrift", Wrath bekommt eine Königin und er soll zum Herrscher der Vampire werden. Als dann noch der Auftrag kam den neuen und zu künftigen König zu töten wurde es erst recht spannend. Zum Schluß des Buches war ich sogar etwas enttäuscht das es schon zu ende gelesen war.

Es gab zwei Dinge die mich etwas störten. Das eine, das es mir etwas zuviel gefühlsduselei war, etwas weniger sexuelle Phantasien und dafür mehr kämpfende Szenen wären mir lieber gewesen. Aber diese wurde gekonnt beschrieben, muss man der Autorin zu gute kommen lassen.
Das Zweite, es hätte viel besser auf mich gewirkt wenn der erste und zweite Band wie im original in einem Band erschienen wäre. Ein flüssiger und spannender Übergang war es allemal aber als Gesammtwerk mit Sicherheit um längen besser.


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