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Rezensionen verfasst von
D. Fischer
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Birkmann 210141 Baguette-Blech, 38.5 x 28 cm
Birkmann 210141 Baguette-Blech, 38.5 x 28 cm
Preis: EUR 12,05

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht gute Baguettes, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Baguettes werden mit diesem Blech relativ gut dafür, dass ich auch nur einen normalen Backofen habe. Nach längerer Benutzung fällt allerdings auf, dass diverse Versuche, etwas anhängliche Brote aus dem Blech zu entfernen, durchaus dazu führen, dass es sich etwas verbiegt. Das Blech ist nämlich relativ dünn und auch flach d.h. es gibt keine stabilisierenden Verstrebungen o.ä.

Ich besitze dieses Blech jetzt über ein Jahr und es ist immer noch in gutem Zustand. Dazu muss ich sagen, dass ich mindestens einmal die Woche Brot backe und davon durchaus öfter mal zumindest Stangenweißbrot mit diesem Blech (Baguette kann man es nicht immer nennen, da ich dafür dann meistens doch zu faul bin).


Snapy 10099 Insektenfänger, grün / weiss
Snapy 10099 Insektenfänger, grün / weiss
Preis: EUR 7,99

4.0 von 5 Sternen Super für Tierfreunde, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir besitzen diesen Insektenfänger nun seit gut drei Jahren und haben damit schon zahllose Insekten (und Spinnen) aus der Wohnung befördert, die zwar bei uns nicht als Gäste erwünscht waren, denen wir aber ansonsten nichts Böses wollten. Bei sehr kleinen Tieren muss man leider stark aufpassen, dass der leicht gewölbte Verschluss nicht einfach nur über das Tier gleitet anstatt es im Inneren des Geräts gefangen zu setzen. Ansonsten funktioniert es prima.


Square-Enix Final Fantasy XIV Plüschfigur Moogle Kuplu Kopo 32 cm
Square-Enix Final Fantasy XIV Plüschfigur Moogle Kuplu Kopo 32 cm

5.0 von 5 Sternen Niedliches Plüschtier, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns die Figur an eine Lampe im Schlafzimmer gehängt und finden sie immer noch hübsch. Was will man mehr? Der einzige Wermutstropfen ist dass sie meine Frau nicht dazu gebracht hat, öfter mit mir Final Fantasy zu spielen ;)

An der Verarbeitung unseres Exemplars gibt es übrigens nichts auszusetzen.


Le Creuset 96200128000000 Aluminium-Antihaft-Pfanne flach 28 cm
Le Creuset 96200128000000 Aluminium-Antihaft-Pfanne flach 28 cm
Preis: EUR 115,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist eine Pfanne..., 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Naja, was gibts da schon groß zu sagen. Es ist eine beschichtete Pfanne. Bei der Auswahl entscheidend war für mich der metallene Griff (weil sich das für mich besser anfühlt) und dass der besagte Griff nicht nur außen an die Pfanne angenietet ist (weil mir solche in der Vergangenheit schon abgebrochen sind und das mehr nervt als die Nieten innen in der Pfanne sauber zu machen).

Wir haben diese Pfanne jetzt knapp ein Jahr und sie kommt eigentlich fast jeden Tag zum Einsatz. Bisher hält die Beschichtung ohne Probleme und ich habe es auch noch nicht geschafft, die Pfanne zu verformen. (D.h. hauptsächlich, dass ich sie noch nicht zu heiß werden lassen habe und der Boden daher noch ordentlich glatt und gerade ist.) Auch sonst gibt es nichts zu bemängeln.

Ein Jahr ist zwar eigentlich noch zu früh, um der Beschichtung eine endgültige Note zu geben, aber andererseits hatten wir durchaus schon Pfannen die in der selben Zeit kaputt gegangen sind. Der Hersteller gibt übrigens zehn Jahre Garantie.

Für eine Alupfanne wird das Bratgut auch relativ flott heiß, allerdings ist natürlich zu beachten dass Pfannen aus Aluminium nicht so gut selbst heiß werden oder bleiben wie Pfannen aus Gusseisen und das ist auch bei dieser Pfanne nicht anders.


Ultratec Pizzaofen für 4 Personen, mit Zubehör, für bis zu 4 Mini-Pizzen
Ultratec Pizzaofen für 4 Personen, mit Zubehör, für bis zu 4 Mini-Pizzen

35 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessante Alternative zu Raclette, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir haben uns diesen Pizzaofen gekauft, da wir keinen Käse essen und Raclette dadurch dann doch etwas langweilig wird. Mit Pizza haben wir da mehr Möglichkeiten, außerdem wollten wir auch grundsätzlich Alternativen zu normal im Ofen gebackener Pizza ausprobieren, wo der Teig ja dann schon etwas anders wird als beim Italiener.

In anderen Rezensionen ist zum Teil zu lesen, dass das Gerät nicht gut verarbeitet ist bzw. einzelne Teile erst zurecht gebogen werden müssen. Das war bei unserem Exemplar nicht der Fall. Der Aufbau war relativ einfach. Beim ersten Mal muss der Griff auf die Haube geschraubt werden, ansonsten muss nur die Platte im Inneren eingesetzt werden und die Haube auf das Gerät gestellt werden. Nach ein paar Minuten Vorheizen ist der Ofen dann auch heiß genug, um Pizza herzustellen (wobei man natürlich nicht gezwungen wird, zu warten...).

Erstes Minus: Leider befindet sich an diesem Pizzaofen kein Stromschalter. Der Ofen geht an, wenn man ihn einsteckt und er geht aus, wenn man den Stecker zieht. Das ist kein so riesiges Problem, vielleicht soll es einfach auch vermeiden, dass man beim Ausschalten an eine heiße Stelle fasst. Ungewohnt ist es trotzdem.

Die Qualität der Pizza war immer sehr gut, jedenfalls im Vergleich zum normalen Ofen in der Küche. Insbesondere ist es leichter, den Teig an der Unterseite ordentlich knusprig zu bekommen ohne dass der Belag verbrennt. Ebenso ist es einfacher, eine Calzone gleichmäßig auf beiden Seiten knusprig zu bekommen. An einen richtigen Steinofen kommt das Gerät natürlich nicht ganz ran, aber subjektiv ist es ein Schritt nach oben von der Blechpizza aus dem Umluftherd.

Was ich persönlich schön finde ist, dass man auf diese Weise nicht auf "normale" Pizza beschränkt ist. Man könnte z.B. neben dem Pizzateig noch einen Flammkuchenteig anbieten, oder andere Soßen als Tomate, ohne vorher so genau wissen zu müssen, wer wieviel von was braucht.

Da die Schieber flach sind und Löcher haben und auch keine Pfännchen o.ä. beiliegen, lässt sich der Ofen allerdings nicht als Ersatz für Raclette benutzen und auch die Verarbeitung von übrigem Belag ohne Teig ist nicht so ohne weiteres möglich. Bei Raclette kann man immer die Reste einfach noch so in ein Pfännchen tun, bei diesem Ofen geht das natürlich nicht. (Jedenfalls, wenn man nicht zufällig woanders ein passendes Pfännchen her bekommt...)

Die Backzeit ist erträglich, ich habe sie nicht gemessen aber gefühlt ist es auch nicht mehr als bei Raclette oder beim Grillen. Wer schnell was zu Abend essen will, dürfte mit einem Schieber pro Person aber leicht unglücklich sein. Zu Zweit ist es dagegen kein Problem.

In anderen Rezensionen habe ich zum Teil gelesen, dass die Hitze im Gerät ungleichmäßig verteilt ist. Diese Erfahrung kann ich nicht so bestätigen. Wir hatten weder schwarze Stellen noch Stellen, die noch nicht ganz durch waren. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es bei Wind (z.B. auf dem Balkon) hier mehr Probleme gibt. Diese Erfahrung haben wir jedenfalls in der Vergangenheit mit Tischgrills oder Raclette gemacht. Auch dieser Pizzaofen ist nicht wirklich geschlossen und wenn die heiße Luft zu schnell abzieht, dann wird es vermutlich schon in der Nähe der Heizschlaufen deutlich wärmer sein als anderswo.

Die Pizza geht relativ einfach von den Schiebern ab. Wer zu gierig ist und die Pizza zu groß macht, muss eventuell etwas zupfen, da sich der Teig gern mal um den Rand legt. Ebenso sollte beim Belegen darauf geachtet werden, das Ganze nicht zu sehr auf den Schieber zu drücken, da der Teig sich sonst an den Löchern festbäckt. Da ich sowohl gierig als auch unvorsichtig bin, kann ich hier aber vermelden dass selbst diese Fälle keine riesigen Probleme machen.

Der beiligende Ausstecher ist übrigens nicht so wahnsinnig nützlich. Wenn man den Teig vorbereitet und mehrere runde Teiglinge aussticht, dann gehen diese bis zur Verwendung noch auf und sind dann zu groß für die Schieber. Besser klappt es, entweder einfach einen Batzen Teig hin zu stellen und jeder nimmt sich dann immer ein Stück, oder kleine Kugeln zu formen, die dann ausgezogen werden.

Ebenfalls zu beachten ist, dass die Öffnungen in der Haube relativ klein sind und man beim Belegen der Pizza einrechnen sollte, dass der Teig im Ofen noch aufgeht. Wir haben es zwar nicht geschafft, Pizza an der oberen Heizschlaufe anzubacken, mussten aber durchaus ein paar mal den Deckel anheben um eine Pizza mit zu großen Ananasstücken o.ä. zu befreien.

Die Reinigung ist relativ problemlos. Wenn man aufgepasst hat, muss man nur die Schieber und die Platte reinigen. Da die Teile nicht beschichtet sind, passiert es allerdings relativ einfach (hauptsächlich bei der Platte), dass Fett anbackt oder zumindest unschöne Spuren hinterlässt. Wer etwas mehr rumwutzt, kommt auch an die anderen Stellen relativ gut dran. Deutlich einfacher, als einen Grillrost o.ä. zu putzen.

Insgesamt kann ich diesen Ofen empfehlen. Wer eine Alternative zu Raclette sucht, oder vielleicht nur die Verpflegung bei einer Party etwas interessanter gestalten will, sollte sich diesen Ofen zumindest anschauen.


Ariete 2971 Cotton Candy Party Time / 450 Watt / Zuckerwatte-Maschine
Ariete 2971 Cotton Candy Party Time / 450 Watt / Zuckerwatte-Maschine
Wird angeboten von Masteroftoys
Preis: EUR 50,80

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Netter Gag, aber besser als gedacht, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Frau hat sich diese Maschine zum Geburtstag gewünscht. Wenn ich mir die anderen Rezensionen anschaue, scheint das in der Altersgruppe ja häufiger vorzukommen :)

Das Gerät ist super einfach aufzubauen und es hat auch beim ersten Versuch direkt funktioniert. Die Anleitung könnte da vielleicht besser sein: Wenn man mit dem Stab zu nah an das Gerät kommt oder versucht, die Watte aus dem Inneren aufzusammeln, dann klappt es nicht. Am besten geht's, wenn man den Stab direkt über dem Gerät dreht, sobald man den Anfang gemacht hat.

Was wir auch festgestellt haben ist dass es manchmal aus irgendeinem Grund keine Zuckerwatte produziert; wenn man es dann aber kurz aus- und wieder einschaltet, klappt es sofort. Eventuell hilft das Aus- und Einschalten dabei, den Zucker besser zu verteilen? Jedenfalls hat das bei uns bisher immer funktioniert, wenn es mal gehakt hat.

Ursprünglich hatten wir gedacht dass dieses Gerät hauptsächlich lustig ist, aber es ist wirklich kindereinfach, Zuckerwatte aus Zucker oder aus Bonbons herzustellen. Ein paar Minuten aufheizen lassen, Zucker rein, wenig später kann die Zuckerwatte mit den beiligenden Plastikstäben aufgenommen werden. Bei Bonbons rät die Anleitung dazu, diese zu zerkleinern, dazu sind wir aber zu faul und es funktioniert trotzdem problemlos. Probiert haben wir es mit Fruchtbonbons und mit Ricola. Mein Tip: Nicht nur Bonbons nehmen, sondern eher ein Bonbon und etwas Zucker, da der Geschmack sonst je nach Sorte schon etwas stark werden kann.

In einigen anderen Rezensionen ist zu lesen, dass die Zuckerwatte etwas kleiner wird als auf dem Jahrmarkt. Meiner Erfahrung nach wird sie nur geringfügig kleiner und das liegt hauptsächlich an der Zuckermenge, man kann natürlich einfach nochmal Zucker einfüllen und weiterspinnen. Allerdings kann die Zuckerwatte etwas kompakter als notwendig werden, wenn die Maschine anfängt, aus dem Zucker Garn zu spinnen, das man dann mehr oder weniger einfach um den Stab wickelt. Wenn das passiert, einfach den Stab kurz weg nehmen, bis sich wieder ein Netz bildet.

Bei größeren Feiern oder bei Kindergeburtstagen muss auf jeden Fall eingerechnet werden, dass jede Zuckerwatte schon ein paar Minuten braucht. Erwachsene Gäste würde ich die Arbeit einfach selber machen lassen, aber wer eine größere Gruppe Kinder zu versorgen hat, sollte schon einiges an Zeit einplanen in der ein Erwachsener nur Zuckerwatte herstellt :)

Die Befürchtung, dass die Maschine den Zucker beim Anlaufen erst mal im Zimmer verteilt, hat sich übrigens nicht bewahrheitet. Die "Streuverluste" sind alle im Auffangbehälter gelandet.

Die Reinigung ist relativ simpel, die Plastikschüssel und die Schutzabdeckung können einfach abgenommen und normal gespült werden. Der Drehteller, in den man den Zucker füllt, ist ebenfalls aufgesteckt und kann in heißem Wasser eingeweicht werden um Zuckerreste zu entfernen.

Der einzige Haken an der Sache ist, dass man einfach nicht so wahnsinnig oft Zuckerwatte braucht. Wenn es irgendwann nicht mehr lustig ist, dann dürfte diese Maschine den Weg der Entsafter, Dörrgeräte, usw. gehen und im Schrank landen...


Kaiser 2300686011 Kaiserflex Red Topf- und Teigschaber groß, 28 cm
Kaiser 2300686011 Kaiserflex Red Topf- und Teigschaber groß, 28 cm
Preis: EUR 6,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bester Teigschaber, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieser Teigschaber eignet sich nicht nur zur Arbeit mit kaltem Teig sondern auch zum Kochen. Super einfach zu reinigen und kann auch ohne Probleme in einem heißen Topf oder in einer Pfanne liegen wenn man zu faul ist, ihn raus zu nehmen. Nach jahrelanger täglicher Benutzung ist uns einer mal kaputt gegangen, lustigerweise oben wo man ihn aufhängt. Das hat aber wirklich ewig gedauert, andere Schaber sind in der selben Zeit entweder auch kaputt oder zumindest völlig verschmutzt.


Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Monster Hunter 3 Ultimate - [Nintendo 3DS]
Preis: EUR 37,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der größten Time Sinks auf dem 3DS, 29. April 2013
MH3U ist mein erstes Monster Hunter. Was denkt man als interessierter potentieller Kunde, wenn man die Packung sieht? Monster jagen? Was sonst? Viel steht ja bei 3DS-Spielen nie drauf. Online findet man leider auch mehr Guides als tatsächliche Beschreibungen des Spielablaufs. Dementsprechend habe ich auch eine Weile gezögert, bis ich mich zum Kauf entschieden hatte...

Gut, zum Teil kann ich das ausgleichen und dieses Review aus der Sicht eines MH-Noobs schreiben. Anmerkung an der Stelle: Ich entschuldige mich für die englischen Begriffe in diesem Review. Mein 3DS ist auf Englisch eingestellt, laut Verpackung unterstützt das Spiel aber auch Deutsch. Ich hab's nur nicht ausprobiert und kenne daher die deutschen Namen von Waffen usw. nicht.

Was für ein Spiel ist es also? Einschlägige Genres sind Action-Rollenspiel oder Action-Adventure. Man baut sich einen Charakter, der zwar menschlich ist aber sonst relativ flexibel (Geschlecht, Gesicht, Haare, Stimme, usw.). Dem schaut man dann aus Third-Person-Sicht beim Schlachten von Monstern zu. Soweit deutet der Titel es ja schon an, allerdings ist das natürlich alles in eine Rahmenhandlung verpackt. Außerdem gibt es diverse Nebenbeschäftigungen, z.B. das Sammeln von Ressourcen oder verschiedene Crafting-Systeme, man kann auch eine kleine Farm verwalten, die Fischereiflotte Fischen schicken usw. Das alles geschieht in einer frei begehbaren Welt, während man der linearen Story folgt ist man bis auf ein wenig Gating nicht eingeschränkt. Skills gibt es auch, wobei die nicht an den Charakter gebunden sind, sondern an die Ausrüstung. Da man sich die aus Einzelteilen zusammenstellt und upgraded usw., ist das aber nicht weniger komplex.

Vielleicht ist es am einfachsten, das Spiel wirklich als ARPG zu beschreiben, und zwar durchaus old school: Hier wird man nicht am Nasenring durch die Landschaft geführt und kann nichts falsch machen, ganz im Gegenteil! Das wichtigste, was MH3U von anderen Rollenspielen abgrenzt, ist der Fokus auf der Monsterjagd. Man fängt die Single-Player-Story im Dorf Moga an, und beendet sie dort auch. In anderen Gebieten, von denen es durchaus einige gibt, gibt es zwar einiges zu entdecken und erforschen, aber in erster Linie sind sie Jagdgründe für die diversen Monster. Man wird sich nicht irgendwann durch die Wildnis in eine zweite Stadt vorkämpfen und dann von dort aus weiter questen; die Multiplayer-Quests starten in einer zweiten Stadt, die ist jedoch von Anfang an zu erreichen. In der Story beschützt man zwar auf dem Papier bzw. LCD das Dorf Moga, aber natürlich tut man dies auch hauptsächlich dadurch, dass man die von Moga aus erreichbaren Gegenden von Monstern befreit. Ich denke ich habe meinen Punkt gemacht: MH3U hat zwar deutlich mehr zu bieten als nur Monster jagen -> töten -> nächstes Monster, aber ganz gelogen ist der Titel trotzdem nicht.

Jetzt kommt die Frage: Gut, wenn das Spiel so einen Schwerpunkt auf das Jagen von Monstern legt, dann wird das vermutlich auch spannend sein? Bingo! Das Kampfsystem in MH3U ist eines der besten ARPG-Kampfsysteme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Wer Dark Souls (PC/PS3/Xbox360) gespielt hat, wird sich hier sofort zuhause fühlen. Jede Waffe hat ein ganz eigenes Feeling, jeder Schlag hat Gewicht, jeder Fehler wird bestraft und einfach nur X zu mashen ist ein sicherer Weg in die Verzweiflung.

Statt dessen muss man sich mit jeder Waffe auseinandersetzen. Das Spiel verrät in den Hunter Notes zwar welche Knöpfe man drücken muss um welche Angriffe zu machen, aber das ist nur die halbe Miete. Mit dem Long Sword kann ich z.B. X drücken, um einen schweren Angriff zu machen, und A, um mal eben so zu pieksen, oder X+A zusammen für einen Rückschritt. Dass ich X->A->X sozusagen als Rotation benutzten kann (also immer wiederholen X,A,X,X,A,X...) und die Schläge dann ohne Verzögerung stattfinden, sagt einem das Spiel so direkt nicht. Nun gibt es mit nur zwei Buttons natürlich nicht beliebig flexible Combos, dennoch funktioniert hier jede Waffe anders. Bei manchen Waffen kann man z.B. die Angriffsknöppe auch gedrückt halten, um eine stärkere Attacke aufzuladen, usw. Außerdem gibt es mit R noch jeweils eine waffenspezifische Spezialität. Während das Great Sword z.B. mit R blockt, kann ich beim Long Sword den mit X und A aufgebauten "Spirit Meter" mit R in schnelle Spirit-Angriffe umsetzen, und wenn der letzte Angriff trifft, bekomme ich für eine Weile einen Buff der das Schwert schön leuchten lässt und, wichtiger, mich mehr Schaden machen lässt. Mit der Lanze blockt man dagegen mit R wieder, kann alerdings mit R+X+A stürmen. Mit der Switch Axe baut man die Waffe zu einem Schwert um, oder zurück zu einer Axt. Und so weiter. Und das waren jetzt erst mal nur Nahkampfwaffen; es gibt auch noch Bögen und "Bow Guns", die logischerweise wieder anders funktionieren. An die Stelle der Combos tritt hier zum Teil die Munitionsauswahl, denn es gibt eine Menge unterschiedliche Effekte, die man mit unterschiedlicher Munition erreichen kann.

Der Kampf ist in MH3U also *weit* von der heute sonst oft üblichen, vorgekauten MMORPG-Kost entfernt. Nix mit Gegner auswählen und Taste mashen und dabei fröhlich hüpfen um nicht getroffen zu werden. Nein. Jeder Schlag will überlegt sein, wenn man nicht riskieren will, ins Leere zu schlagen und während der Animation dann von hinten aufgespießt zu werden. Das gleiche gilt für Gegenstände, die man benutzt. "Heiltrank" klingt erst mal gut, aber das dauert ja auch seine Zeit bis der getrunken ist... Genauso müssen die Bewegungen der Monster erst gelernt werden, um den richtigen Angriff zur richtigen Zeit machen zu können. Einen Lebensbalken gibt es übrigens für die Monster auch nicht, statt dessen fangen die Monster halt irgendwann mal an zu humpeln oder zu sabbern o.ä. um anzuzeigen, dass sie langsam aber sicher am Verenden sind. Nach dem Kampf hat man dann dementsprechend auch das Gefühl, etwas geleistet zu haben, und das ist der Hauptanreiz an diesem Spiel. Man bekommt absolut nichts hinterher geworfen; jeder geschaffte Kampf ist etwas, für das man sich getrost mal selbst auf die Schulter schlagen darf, jedenfalls sobald man aus dem Tutorial raus ist.

Tutorial? Nun bekommt man also doch etwas vorgekaut? Naja, nicht ganz. Es gibt am Anfang ein relativ kurzes Tutorial, wo das Spiel eine Einführung in die Bedienung gibt. Danach gibt es dann ein "erweitertes Tutorial", bei dem man erst nicht merkt, dass man noch im Tutorial ist. Aber spätestens wenn dann bei den Quests mit drei Sternen die Monster anfangen, wirklich mal etwas größer zu werden, geht einem ein Licht auf. Das ist nämlich auch so eine Sache, die wie ich finde hier mal gesagt sein muss: Am Anfang kann MH3U stinklangweilig sein, wenn man mit der Erwartung ran geht, gleich gegen eindrucksvolle riesige Monster anzutreten. Statt dessen sammelt man erst mal vor dem Dorf Kräuter. Relativ bald darauf wird man mit der Jägergilde bekannt gemacht und nimmt die ersten Quests an, aber die sind am Anfang auch erst mal relativ zahm.

Quests von der Jägergilde sind dann auch die Mechanik, mit der der größte Teil des Kampfes, aber auch die Erkundung der Welt oder sogar Ausflüge zum Material sammeln implementiert sind. Man kann nämlich zwar durchaus einfach aus dem Dorf raus laufen, weitere Gegenden sind dann aber offenbar nur mit dem Boot und unter Gildenregeln erreichbar. Nimmt man eine Quest an, kann man mit dem Boot ins Zielgebiet reisen. Dort startet man dann in einem Basislager, von dem aus die Quest auch wieder beendet werden kann, wenn Gegenstände abgeliefert werden müsse.

Quests können verschiedene Ziele haben. Bei vielen muss man, wie zu erwarten war, Monster jagen. Für zusätzliche Arbeit wird man auch zusätzlich entlohnt, so können z.B. bestimmte gesammelte Ressourcen oder zusätzlich gefundene Monster das Gehalt deutlich aufbessern. Bei manchen Quests muss man Monster auch lebend einfangen, was nicht besonders deutlich erklärt wird und so am Anfang erst mal zu Frust führen kann. Bei anderen Quests muss man dagegen einfach nur Ressourcen sammeln oder bestimmte Fische angeln usw. Auch das kann wieder zu Frust führen, denn man darf, sobald eine Quest angenommen ist, nicht mehr auf seine Ausrüstungskiste zugreifen und kann nur noch über die mitgeschleiften Gegenstände sowie ein paar relevante, von der Gilde zur Verfügung gestellte verfügen.

Man kann natürlich jederzeit die Quest wieder abbrechen, sich ausrüsten, und neu anfangen, aber wenn man nach einer Viertelstunde merkt dass die richtigen Fische mit dem falschen Köder nicht beißen, oder man bei einer Fang-Quest die eine von der Gilde gestellte Schockfalle in den Sand gesetzt hat, dann ist das eben verlorene Zeit. Der Frust ist nicht besonders schwierig zu verhindern: Man kann sich ja schließlich eine eigene Falle craften oder sich *vorher* schlau machen, welche Köder man braucht (das erste mal wo das mit den Fischen passiert, ist das Spiel sowieso recht deutlich, weil man vorher relativ unvermittelt von zwei Kindern die Zutaten für den Köder in die Hand gedrückt bekommt...) Nur wenn man die Hausaufgaben nicht macht, dann wird man von MH3U gnadenlos bestraft. Ich werte das positiv; wenn ich keine Fehler machen kann, dann kann ich schließlich auch nichts richtig machen, oder?

Die Quests sind wiederholbar, wenn man denn will, z.B. um an einen bestimmten Ort zu gelangen oder ein bestimmtes Monster zu jagen. Auch gibt es Quests ohne festes Ziel, bei denen man einfach nur in die gewählte Region reist und dort dann nach frühestens zwei Minuten, aber ansonsten ohne weitere Einschränkungen wieder vom Lager die Mission beenden kann. Klingt langweilig, aber das ist nichts was man tun muss, sondern einfach der Weg, in ein beliebiges Gebiet zu reisen und das dann zu erforschen oder dort Ressourcen zu sammeln oder einfach nach eigenen Regeln zu jagen. Eine weitere Möglichkeit ist, vor dem Dorf zu jagen. Besiegte Monster tauchen dort früher oder später auf und der Sohn des Häuptlings kann eine Vorhersage machen, wann man was vor dem Dorf findet.

Warum Ressourcen sammeln bzw. auf eigene Rechnung jagen? Wie gesagt gibt es in MH3U ein, naja, mehr als ein Crafting-System. Aus sammelbaren Ressourcen (Pflanzen, Erz mit der Pickaxe, Insekten mit dem Netz, Fische mit der Angel) kann man über ein auf Kombinationen aus zwei Items basierenden System nützliche Gegenstände herstellen. Und zwar alles vom simplen Heiltrank über Nahrung, Werkzeuge, Köder, Munition usw. Kombinationen von nur zwei Items ist nicht ganz so restriktiv wie es zuerst klingt, denn die so hergestellten Items können ihrerseits wieder mit anderen kombiniert werden. Parallel dazu gibt es noch ein separates System, mit dem Waffen und Rüstung sowie Aufwertungen dafür hergestellt werden. Um eine Waffe herzustellen, benötigt man nicht nur mehr Materialien, sondern auch noch Geld für den Schmied. Ist die Waffe oder das Rüstungsteil erst mal hergestellt, kann man sie upgraden, in dem man noch mehr, seltenere Materialien beschafft und dem Schmied noch mehr Geld gibt. Für jede Start-Waffe (mehrere pro Typ) gibt es einen ganzen, verzweigenden Baum an Upgrade-Pfaden. Das kann also ein gewisser Aufwand sein. Früher oder später will man auch auf jeden Fall mehrere verschiedene Waffen-Sets, die auf verschiedene Arten von Gegnern zugeschnitten sind. Als ob das noch nicht genug wäre, kann man mit allem was man so sammelt auch noch das Dorf Moga ausbauen.

Ist MH3U also grindig (für die Österreicher: Grind-lastig)? Zu einem gewissen Grad bestimmt. Man *muss* zwar nicht, um die Story zu erleben. Aber wenn man z.B. früh ein zweites Rüstungsset will, dann kann man sich eben entscheiden ob man das erste nicht ganz zwergförmige Monster (das Great Jaqqi) ein paar mal jagt, um sich alle Teile leisten zu können, oder ob man eine Weile wartet, bis man ihm zufällig oft genug über den Weg gelaufen ist. Auf der anderen Seite ist Grind im MH3U nicht unbedingt vergleichbar mit Spielen, in denen man sich stupide durch hunderte Trash-Mobs haut. Erstens braucht man lang nicht hunderte, zweitens sind die Kämpfe eben doch deutlich spannender. Wenn man nur Geld möchte, kann man auch immer nebenbei noch auf der Farm irgendwas teures anbauen, einfach mal durch die gesammelten Pflanzen und Insekten gucken ob da was dabei ist und das gibt man dann den Katzen auf der Farm zum Kultivieren. (Katzen? Klar. Japanisches Spiel. Ca. ein Drittel der Bevölkerung sind sprechende Katzen...)

So spielt man sich dann also durch die Story und merkt irgendwann, dass in der Charakter-Info immer noch steht: Rang 1. Oha? Aber das ist auch leicht erklärt. Die Story im Dorf Moga ist als der reine Single-Player-Teil gedacht, und liefert auch viele Stunden an Content. Wem das noch nicht reicht, der kann aber das Boot nach Port Tanzia nehmen, ein mit Moga vergleichbarer Hub für die Multiplayer-Quests. Was Multiplayer angeht, unterstützt der 3DS leider nur lokalen Multiplayer mit anderen 3DS oder einer Wii U. Für Online-Multiplayer muss man hier zur Wii-U-Version greifen. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall, den Ausflug mal zu machen. Zum einen gibt es nochmal ein paar andere Händler, zum anderen kann man hier die via Streetpass getroffenen anderen Hunter auf Ausflüge schicken. Außerdem kann man selbstverständlich die ganzen Multiplayer-Quests auch alleine machen. Das ist natürlich schwieriger, aber vielleicht genau das was man will? Eines steht fest: Alleine oder mit Freunden, hier sind nochmal viele, viele Stunden an Spielzeit zu verbringen...

Wer sich jetzt wundert, wann ich endlich mit der technischen Seite anfange: Da gibt's tatsächlich nicht viel zu sagen, hauptsächlich weil es nicht viel zu Meckern gibt. Die Steuerung mit den eingebauten Buttons funktioniert ganz gut, lediglich die Kamera ist etwas frickelig. Dem kann man aber sicher mit dem Circle Pad Pro abhelfen (besitze ich selbst nicht, ist also nicht notwendig um MH3U zu spielen!). Der Touch Screen wird besser genutzt als in jedem anderen 3DS-Spiel, das ich besitze: Er ist nämlich in verschiedene Pads aufgeteilt, die man sich selbst zusammenstellen kann. Z.B. kann man sich eine große Karte auf den Touch Pad legen, oder eine kleinere oder gar keine und dafür Buttons, mit denen man direkt auf Items zugreift oder die Kamera steuert. Oder man legt sich anstatt dem zweiten Kamera-Steuerkreuz den Button drauf, mit dem auf ein größeres Monster aufschalten kann, usw. Somit kann man die Steuerung in gewissen Grenzen an die eigenen Vorstellungen anpassen. Die Grafik ist auch recht gut; wer noch auf dem PC spielt wird natürlich nicht ganz so vom Hocker gerissen sein, aber für den 3DS ist die Qualität auf jeden Fall top. 3D verbessert den Eindruck nochmal und ist auch tatsächlich nützlich, nämlich vor allem wenn man unter Wasser unterwegs ist und dort dank 3D Entfernungen besser einschätzen kann. Was auch noch nett ist ist, dass man wahlweise das gesamte HUD auf dem oberen Bildschirm ausschalten kann. Schließlich kann man ja alle benötigten Infos auf den Touch Pad legen. So kommen die Umgebungen in 3D nochmal besser zur Geltung.

Ich gebe dem Spiel fünf Sterne, weil es kurz gesagt derzeit eins der besten Spiele auf dem 3DS ist (ich besitze den 3DS seit Start und knapp 20 Spiele dafür, alte DS-Spiele nicht gezählt). Wem das Spiel Spaß macht, der kann hier durchaus ohne Übertreibung mit hunderten Stunden Spielzeit rechnen ohne dass das Spiel irgendwie aufhört.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 26, 2013 4:32 PM MEST


Asian Vegan Kitchen: Authentic and Appetizing Dishes from a Continent of Rich Flavors
Asian Vegan Kitchen: Authentic and Appetizing Dishes from a Continent of Rich Flavors
von Hema Parekh
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,23

5.0 von 5 Sternen Tolles authentisches asiatisches Kochbuch, 28. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diesem Kochbuch merkt man an, dass es von einer in Japan lebenden Inderin verfasst wurde, die auch selbst Kochunterricht gibt. Die Rezepte klingen deutlich authentischer als in den meisten anderen asiatischen Kochbüchern, die ich besitze. Leider heißt das auch, dass man bei manchen Gewürzen etwas suchen muss. Aber das ist ja nicht die Schuld des Kochbuchs.

Ich empfehle dieses Kochbuch jedem, der sich für asiatische Küche interessiert und der Englischen Sprache mächtig ist. Trotz des Fokus auf veganer Küche kommen auch Anwender die nicht vegan oder vegetarisch leben auf ihre Kosten, da pflanzliche Kost nun mal ein wichtiger Bestandteil der Küche in vielen der behandelten Länder ist.


Guild Wars 2 - Gem Card - [PC]
Guild Wars 2 - Gem Card - [PC]
Wird angeboten von expressbuch24
Preis: EUR 29,98

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was zu erwarten war..., 28. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars 2 - Gem Card - [PC] (Zubehör)
Amazon will, dass ich meine gekauften Artikel bewerte... zu diesem hier gibt es freilich nicht viel zu sagen. Man erhält ein DVD-Case, in dem sich ein Pappkärtchen mit einem Code befindet. Den Code gibt man im Spiel ein und die 2000 Gems werden sofort gutgeschrieben. Da es preislich keinen Unterschied zu im Spiel gekauften Gems gibt, ist die Karte eine gute Alternative für alle ohne Kreditkarte/Paypal etc. oder als Geschenk.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2013 1:26 PM MEST


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