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Rezensionen verfasst von
manaha53

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R.E.D. 2 - Noch älter. Härter. Besser.
R.E.D. 2 - Noch älter. Härter. Besser.
DVD ~ Bruce Willis
Preis: EUR 12,99

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es handelt sich um die Fortsetzung von R.E.D., in dem sich eine Gruppe ehemaliger CIA-, MI5- KGB- und ähnlicher Agenten ihrer Haut wehren müssen, weil ihr Wissen um irgendwelche unsauberen Geheimnisse gewissen Leuten gefährlich wird. Eine genaue Schilderung erübrigt sich, weil es wirklich nicht so sehr drauf ankommt.
Vorweg bemerkt: das ist kein Film für Filmkritiker mit intellektuellem Anspruch. Wer mit "Zauberberg", "Wenn die Gondeln Trauer tragen" oder "Der Stadtneurotiker" groß geworden ist, sollte wissen, dass die Drehbuchschreiber eher nicht aus dem Bereich "Literaturnobelpreis" kommen. Hier geht es um Unterhaltung, Action, Witz und sehr viel Ironie und Sarkasmus.
Zur Handlung siehe die anderen Rezensionen hier oder die entsprechenden Filmportale. Auf der Jagd um die Welt auf der Suche nach einem verderbenbringenden Sprengsatz (rotes Quecksilber!!) und seinem Erfinder (Anthony Hopkins) muss die alternde Agentencrew mitsamt Franks Lieblingssachbearbeiterin Sarah mit diversen Profikillern und anderen Unsympathen herumschlagen. Das tun sie so routiniert und witzig wie schon in R.E.D.. John Malkovich als väterlicher Freund des Paares führt durch den Film, nachdem er seinen gewaltsamen Tod wie erwartet überlebt, der Rest der Crew stößt nach und nach dazu. Natürlich siegt nach angemessenem Kollateralschaden das Gute, und die Ruheständler sind sowieso viel besser als die ganzen Jungkiller und Pfadfinderagenten.
Man merkt den Akteuren an, dass sie viel Spaß bei der Sache hatten. Dazu kommt eine gute deutsche Synchronisation. Was dabei herauskommt, ist beste Unterhaltung. Ich hätte John Malkovich nie ein solch komödiantisches Talent zugetraut. Auch die anderen Schauspieler sind einfach großartig. 5 Sterne, ohne Wenn und Aber!


ABUS Bügelschloss Granit Plus
ABUS Bügelschloss Granit Plus
Preis: EUR 53,90 - EUR 79,58

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vermittelt Sicherheit; VdS-Zertifizierung unklar, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ABUS Bügelschloss Granit Plus (Misc.)
Habe das Schloss bei Amazon bestellt; Lieferung deutlich vor dem angekündigten Termin. Vielen Dank, Amazon.
Das Schloss steht vom Äußeren dem Granit X Plus nicht nach und ist sicher nur mit großer Mühe zu knacken. Aber Vorsicht: für Spezialisten mit etwas Zeit ist auch dieses Schloss kein Problem. Ich sichere mein Rad immer mit 2 Schlössern, und nachts ist es eingeschlossen.
Die Mechanik ist ABUS-typisch solide, nichts hakt oder klemmt. Ersatzschlüssel bekommt man mit der Code-Karte. Einer der beiliegenden Schlüssel hat eine Leuchtdiode.
Problematisch ist der Transport eines großen Bügelschlosses am Fahrrad, das gilt nicht nur für ABUS. Der recht pfiffige Rahmenhalter USH lässt bei meinem Fahrrad und 300mm Bügelweite (es ist grundsätzlich empfehlenswert, die 300mm zu nehmen; damit kann man auch mal zwei Fahrräder zusammenschließen) nur eine Lösung zu, die potentiell dem Pedalbereich nahekommt. Wenn ich nicht aufpasse, stoße ich mit der Hacke an den Schlosskörper. Meine Frau hat das Granit Plus X mit einer Dreipunkt-Halterung an den Gepäckträgerstreben, die für das Gewicht des Schlosses aber deutlich zu schwach konstruiert ist.

Diese systembedingten Nachteile sind aber nicht der Grund, weshalb ich nur 3 Sterne vergebe. Unverständlicherweise wird für dieses Schloss mit einem VdS-Zertifikat geworben, in der Datenbank des VdS ist es aber nicht gelistet. Auf der Verpackung meines Schlosses fehlte dann auch das VdS-Zeichen. Das ist irreführend und nicht akzeptabel, denn es hat eventuell Einfluss auf die Prämienhöhe der Fahrradversicherung. 4 Sterne gibt es von mir erst, wenn die verwirrenden Angaben geklärt sind.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 14, 2014 11:10 PM MEST


B&M Scheinwerfer Lumotec EYC T senso plus 50 LUX
B&M Scheinwerfer Lumotec EYC T senso plus 50 LUX
Wird angeboten von Die Radscheune
Preis: EUR 49,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Licht aus einem winzigen Lämpchen, 9. März 2014
Ich habe den EYC T senso plus nicht bei Amazon gekauft, sondern vom Fahrradhändler gleich an mein neues Rad montieren lassen. Mein altes Rad hat den IQ Fly mit Sensor, das Licht war schon sehr brauchbar. Allerdings ist die Lichtfeldgrenze sehr hart.
Der EYC T senso ist noch einmal deutlich besser:
- weiter Lichtkegel, der aber im oberen Bereich etwas schwächer ist, so dass entgegenkommender Verkehr nicht geblendet wird
- gute Ausleuchtung auch im Seitenbereich
- unterer Teil des Lichtkegels schön hell
- gute Ausleuchtung des Nahbereichs unmittelbar vor dem Fahrrad.
Mehr Licht braucht man wirklich nicht. Das Ganze kommt aus einem wirklich winzigen Lämpchen. Würde es nicht leuchten, wäre es kaum zu bemerken.
Das Lämpchen hat hinten einen etwas wabbeligen Druckschalter zum Ein- und Ausschalten. Der Tageslichtsensor funktioniert im eingeschalteten Zustand automatisch und schaltet bei Tag die 2 Standlichtdioden ein. Der Scheinwerfer ist durch die Gehäuseaussparungen seitlich über 90 Grad zu sehen, ein deutliches Sicherheitsplus.
Ich bin jetzt schon mehrmals nachts sehr anspruchsvolle Strecken gefahren von Hauptverkehrsstraßen bis hin zu unbeleuchteten Waldwegen und muss sagen, der Scheinwerfer hat sich bewährt. Von mir eine klare Empfehlung!


Olympus M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8 Objektiv silber
Olympus M.Zuiko Digital 45 mm 1:1.8 Objektiv silber
Preis: EUR 266,08

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zurück zur Festbrennweite!, 4. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man heute eine Spiegelreflex- oder Systemkamera kauft, ist in der Regel ein Basis-Zoom dabei. In meinem Fall waren es zwei, das M Zuiko 14-42RII und das M Zuiko 40-150. Man ist damit schon sehr gut ausgestattet, da bei Olympus die Qualität der Set-Objektive recht ordentlich ist.
Für problematische Lichtsituationen sind die Set-Objektive aufgrund der eher bescheidenen Lichtstärke nicht wirklich geeignet, und da ich doch ab und zu auf Sport-Events fotografiere, kaufte ich mir das M Zuiko 1,8/45. Das 75er war von der Brennweite nicht so geeignet, in der Halle ist der Bildwinkel häufig zu schmal für mich.
Die Anschaffung war ein voller Erfolg. Mir gelangen endlich die Bilder, bei denen vorher das 14-42 die Grätsche gemacht hatte. In kritischen Lichtsituationen waren Serienaufnahmen z. B. von Sprintern möglich mit knackiger Schärfe und kurzen Belichtungszeiten. Mit dem Standardzoom hätte ich die E-PM1 auf 6.400 ISO hochfahren müssen.
Und dann die Schärfe und das Bokeh des Objektivs! Im direkten Vergleich mit dem Standardzoom sieht man, was das 45er zusätzlich bringt. Ich ertappte mich des öfteren dabei, dass ich das 45er statt der Standardzooms draufhatte. Mehrmals wurde mir die Kamera aus der Hand genommen - von Leuten, die sonst mit fotografieren nicht viel am Hut hatten - um spontan Porträts zu machen, das Objektiv verführt regelrecht dazu. Aber Vorsicht: man sieht buchstäblich jede Hautpore!
Zur Verarbeitung und zum Lieferumfang: die Verarbeitung des zierlichen Objektivs ist Olympus-typisch sehr gut, der Lieferumfang ebenfalls Olympus-typisch ausgesprochen mager: keine Sonnenblende mitgeliefert! Einzig Qualität und Praxistauglichkeit des Objektivs verhindern, dass ich dafür einen Punkt abziehe. Fairerweise muss man aber sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis auch ohne Sonnenblende sehr günstig ist.
Fazit: Es geht doch nichts über eine richtig gute Festbrennweite. Die Suche des richtigen Bildausschnitts ist - übrigens auch mit Zooms - immer mit Lauferei verbunden. Wer zu bequem ist, die beste Position zu suchen, riskiert suboptimale Bilder. Das kleine Adlerauge von Olympus macht Appetit auf weitere Festbrennweiten wie das 20er von Panasonic und das 12er Zuiko. Dabei wollte ich eigentlich meine Fotoausrüstung möglichst überschaubar halten...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 1, 2014 9:43 AM MEST


Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex)
Epson WorkForce WF-3520DWF Multifunktionsgerät (Drucker, Scanner, Kopierer, Fax, WiFi, Ethernet, Duplex)
Wird angeboten von MiniPrice Express
Preis: EUR 118,74

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Multifunktionsgerät für Home Office, 31. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach guten Erfahrungen mit Epson Multifunktionsgeräten (CX 5200) und nicht so tollen Erfahrungen mit einem zugegebenermaßen billigen HP-Gerät (Photosmart B109n)entschieden wir uns wieder für ein Epson-Multifunktionsgerät. Da klar war, dass nicht der Anschaffungspreis, sondern die Tintenkosten der entscheidende Faktor sein würden, entschieden wir uns für den Workforce WF 3520, da wir außerdem auch gelegentlich Faxe versenden. Außerdem hat das Gerät eine Duplexeinheit, so dass automatisch beidseitige Drucke möglich sind. Ein Papierfach für 250 Blatt ist auch was vernünftiges, wenn man tatsächlich mal größere Druckmengen zu bewältigen hat. Das Gerät ist mit einer monatlichen Druckmenge von 12.000 Seiten angegeben, was eine entsprechend ausgelegte Mechanik erwarten lässt. Nebenbei bemerkt: wer tatsächlich regelmäßig 12.000 Seiten pro Monat druckt, sollte sich auf jeden Fall nach einer anderen Lösung umsehen, schon wegen der Druckkosten. Der Wert dient mehr der Einordnung des Geräts als Small-Office-Gerät, also eine Stufe über den reinen Homeuse-Geräten.
Bestellung und Lieferung über Amazon waren wie immer schnell und problemlos. Beim Auspacken machte das Gerät einen stabilen Eindruck. Was mich sehr freute: auch die Einrichtung und Installation im Heimnetzwerk mit 4 Rechnern (I-Macs und Macbook unter Mac OS-X, Windows XP und Windows 7) und einem I-Pad war einfach und gelang problemlos, wenn man von der Tatsache absieht, dass die zu installierende Epson-Software dazu verleitet, ein W-Lan-Setup durchzuführen, auch wenn man den Rechner schon über DHCP und Lan eingebunden hat. Das Setup lässt sich gut über den Drucker machen, die Menüführung über das LCD-Display ist sehr gut. Die Menüs sind klar gegliedert und selbsterklärend. Negativ zu vermerken an dieser Stelle: die - gut und verständlich aufgebauten - Handbücher liegen nur auf CD vor, lediglich eine Kurzanleitung ist als Büchlein beigefügt.
Im Gegensatz zu den bisherigen Multifunktionsgeräten, bei denen der Druck von verschiedenen Rechnern aus eigentlich immer irgendwelche Probleme erzeugte, funktioniert der WF-3520 von allen Rechnern reibungslos. Gleiches gilt für Fax, Kopien und Scan. Beim Scan ist allerdings negativ anzumerken, dass die verfügbaren Scanauflösungen wieder einmal weit über das optische Auflösungsvermögen des Scanners hinausgehen. Wozu so etwas gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Gleichwohl, ich habs probiert und ein 18x24-Foto mit 3200 dpi gescannt. Das Ergebnis war eine 106MB große Bilddatei, die den Rechner Stunden an Bearbeitungszeit für jeden Schritt kostete.
Das Druckbild sowohl für Text als auch für Fotos ist für mein Verständnis sehr gut, egal ob Normalpapier oder Fotopapier bis 160 g. Auch der Tintenverbrauch liegt bisher deutlich unter dem HP Photosmart B 109n. Ich gehe davon aus, dass auch Fremdtinte gute Ergebnisse zeigen wird; beim CX 5200 ging das jedenfalls recht gut.
Kurze Zusammenfassung:

Pro:
- Stabiles Gerät mit Druck-, Scan-, Kopier- und Faxfunktion
- Duplexeinrichtung
- einfaches Setup
- sowohl Ethernet- als auch W-Lan-Einbindung möglich
- Netzwerkeinbindung unkompliziert
- sauberes Druckbild auf unterschiedlichen Medien
- Kopieren und Scannen komfortabel durch automatischen Dokumenteneinzug
- für Heimbetrieb völlig ausreichende und komfortable Faxfunktion
- Speicherkarten-Slot für die gängigsten Karten
- LC-Display für Vorschau und Menü
- Tintenkosten (im Vergleich zu preiswerteren Geräten)
- austauschbarer Resttintenbehälter

Contra:
- Tintenkosten absolut (wer sich noch an die Größe der Tintenbehälter früher erinnert, weiß, was ich meine)
- Handbücher nur auf CD
- Setup-Anweisungen teilweise widersprüchlich
- höherer Anschaffungspreis

Fazit:
Ein gelungener Kompromiss zwischen Vielseitigkeit, Wirtschaftlichkeit und Kosten. Für mich ein sehr gelungenes Gerät, welches anscheinend auch auf Langzeitnutzung (austauschbarer Resttintenbehälter) ausgelegt wurde. Von mir auf jeden Fall eine dicke Empfehlung!


Olympus Pen E-PM1 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) braun mit 14-42mm und 40-150mm Objektiven silber
Olympus Pen E-PM1 Systemkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) braun mit 14-42mm und 40-150mm Objektiven silber

48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genau die Kamera, die ich gesucht habe, 14. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den letzten drei Wochen habe ich etliche Foto-Streifzüge und Experimente mit der E-PM1 unternommen, und sie kommt meiner Idealvorstellung von einer Allzweck-Kamera sehr nahe.
Seit nunmehr 30 Jahren fotografiere ich recht intensiv. Zu Analogzeiten habe ich Filme selbst entwickelt und Vergrößerungen selbst angefertigt. Im Laufe der Zeit hatte ich eine ganz ordentliche Spiegelreflex-Ausrüstung beisammen,nur um festzustellen, dass ich gefühlte 80% meiner Fotos mit der Automatik-Knipse gemacht habe. Mehrere Kilo Fotoausrüstung auf Berge zu schleppen oder mit dem Rad durch die Gegend zu fahren ist halt nicht wirklich praktisch.
Dann kaufte ich mir die Olympus 5050Z. Was für ein Genuss! Eine kleine Kamera mit bestechend guter Bildqualität und sehr gutem Handling, dabei richtig stabil. Ich habe sehr viele Fotos mit der 5050Z gemacht. Mir fehlten nur 3 Dinge zur völligen Zufriedenheit:
- Mehr Weitwinkel; die umgerechnet 35 mm der 5050Z waren doch oft zu wenig; der Telebereich war fast immer völlig ausreichend
- Weniger Rauschen; bei 64 oder 100 ASA machte die 5050Z wunderbare Aufnahmen, 200 ASA war kaum brauchbar, darüber war Schluss
- Schnellerer Autofokus; ab und zu fotografiere ich bei Sportveranstaltungen.
Eigentlich wollte ich mir die XZ-1 kaufen, aber die Vergleichsaufnahmen bei dp-Review machten mich nachdenklich. Dann habe ich ein paar Vergleichsaufnahmen mit der XZ-1 und der E-PL2 geschossen, und die Entscheidung war klar: es musste eine Pen sein! Zunächst liebäugelte ich mit der E-PL2, wegen des schnelleren Autofokus entschied ich mich dann aber für die E-PM1, mit etwas Bauchschmerzen wegen der geringen Größe und der reduzierten Bedienelemente.
Wegen des günstigen Preises habe ich bei Amazon das Doppel-Zoom-Kit erworben, und das war eine gute Entscheidung. Die Kamera gefiel mir schon beim Auspacken, und nach 3 Wochen und ca. 400 Fotos weiß ich, dass die E-PM1 genau die Kamera für mich ist.
Die Bildqualität ist unter allen Umständen sehr gut, solange man unter 1600 ASA bleibt. Unkritische Motive kann man auch mit 3200 ASA noch fotografieren, wenn man sich beim Ausdruck auf Postkartenformat beschränkt. Bei 200 und 400 ASA liefern schon die Set-Objektive sehr gute Resultate, die MFT-Festbrennweiten sollen ja noch ein ganzes Stück besser und vor allem lichtstärker sein.
Die Bedienung ist trotz der wenigen Bedienelemente recht komfortabel. Das Umstellen der häufig benutzten Parameter geht trotz fehlendem Einstellrad für die Aufnahmemodi sehr gut, sogar mit Handschuhen. Der Druck auf den "Menü"-Knopf zeigt einem die verschiedenen Aufnahmemodi "Art", "iAuto", "SCN", den Filmmodus und die Programmautomatik sowie das Setup-Menü. "Art" beinhaltet die 6 Art-Filter "Pop-Art", "Soft-Fokus", "Lochkamera", "Monochrom", "Diorama" und "Dramatischer Effekt", mit denen Fotos bei der Aufnahme mehr oder weniger verfremdet werden können. Man kann sie aber auch im Nachhinein einsetzen.
"iAuto" lässt die Einstellung diverser Parameter wie Farbsättigung, Kontrast, Schärfentiefe und Farbtemperatur über die 4-Wege-Taste zu.
"SCN" enthält die typischen Szenerie-Programme wie "Porträt", "Kinder", "Kerzenlicht" etc., wobei auch so sinnvolle Sachen wie "High Key" und "Low Key" vertreten sind.
Das Film-Menü beinhaltet die Einstellungen für Videoclips.
Die Programmautomatik bietet die typischen Möglichkeiten der Vollautomatik (mit Shift), Zeit- und Blendenautomatik und manuelle Einstellung.
Das umfangreiche und ziemlich verschachtelte Setup-Menü enthält eine große Vielzahl von Einstellungen, die teilweise recht eigenwillig geordnet wurden. Es war ein Blick in das Handbuch, das leider nur auf CD mitgeliefert wird, nötig, um herauszufinden, wie man die feinste JPEG-Stufe einstellt. Man kann an der Kamera aber so ziemlich jeden Parameter einstellen (oder verstellen!), den man sich vorstellen kann. Für ambitionierte Fotografen lohnt der Blick ins Handbuch allemal. An dieser Stelle macht sich der Mangel an Bedienelementen negativ bemerkbar, wobei ich das nicht schlimm finde. Viele Sachen stellt man einmal ein und lässt sie dann so, außerdem kann man mehrere persönliche Profile anlegen für den Fall, dass man doch mehrere unterschiedliche Einstellungen ständig verfügbar haben möchte.
Da ich ein Fan von Available-Light-Fotos bin, habe ich die E-PM1 ausgiebig in dem Bereich ausprobiert und bin kurz nach Sonnenuntergang auf die zugefrorene Außenalster gegangen und konnte etliche gute Bilder machen. Dabei konnte ich feststellen, dass die Kamera trotz ihrer geringen Größe sogar mit Handschuhen gut bedienbar ist. Allerdings führt eine Belichtungszeit von 1/8 Sekunde aus der freien Hand trotz Bildstabilisator nur mit sehr viel Übung zu scharfen Bildern...
Zuhaus stellte ich dann fest, dass werkseitig nicht die beste JPEG-Qualität eingestellt war und die Bilder bei 800 und 1600 ASA in den Details etwas matschig waren. Ich habe auf RAW umgestellt, und die Bildqualität ist seitdem ohne Tadel. Lediglich der Dynamikumfang ist teilweise etwas knapp.
Der Autofokus ist in der Tat sehr schnell und auch in schummrigen Umgebungen sicher. Ich habe nur die 9 zentralen Messfelder aktiviert, da weiss ich wenigstens, auf was die Kamera gerade fokussiert.
Niedlich ist der mitgelieferte Blitz. Da ich ihn sowieso nur als Steuerung für andere Blitzgeräte benötige, finde ich die Entscheidung richtig, der Kamera keinen fest eingebauten Blitz zu spendieren, der dann wegen des kleinen Gehäuses nur zu roten Augen und Verschattungen durch den Objektivtubus führt.
Das Beste aber ist, dass ich die Kamera mit beiden Set-Objektiven bequem in das Täschchen bekomme, in dem ich zuvor die 5050Z aufbewahrte. Die Kamera nur mit dem 14-42R passt in eine Anoraktasche. Durch die Kunststofffassungen sind beide Set-Objektive sehr leicht, und auch das 40-150 führt an der kleinen Kamera nicht zu ungünstigen Schwerpunktverhältnissen.
Zusammenfassung:
Pro:
- Kleine und trotzdem handliche Kamera
- Gute Verarbeitungsqualität
- Sehr gute Bildqualität bis 800 ASA
- Große Funktionsvielfalt
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Schneller Autofokus
- Etabliertes System mit großer Auswahl an Objektiven und Zubehör

Contra:
- im Vergleich zu APS-C kleinerer Sensor mit schlechterem Rauschverhalten
- kein optischer Sucher, elektronischer Sucher nur als optionales Zubehör
- Bedienung durch wenige Bedienelemente etwas menülastig

Für mich ist die E-PM1 genau der richtige Kompromiss: Eine Kamera, die man überall mühelos mit hinnehmen kann, mit der Bildqualität und den Funktionen einer SLR/Systemkamera. Ich vergebe 4 Punkte, weil ein Kompromiss nun mal gewisse Einschränkungen mit sich bringt und einige Dinge besser gelöst werden könnten (leichte Gummierung an der Vorderseite für besseren Grip, Menüaufbau, werkseitige Voreinstellungen).


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