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Rezensionen verfasst von
Tramp69 (The Promised Land)

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Play It As It Lays
Play It As It Lays
Preis: EUR 16,79

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr ganz mein Ding, aber noch immer recht gut., 1. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Play It As It Lays (Audio CD)
23rd Street Lullaby war eine so geniale Scheibe, dass das Nachfolgewerk es schwer haben würde. Das war mir eigentlich bewusst. PIAIL ist viel bluesiger und souliger und erinnert zum Teil an Bonnie Raitt. Leider ist das nicht mehr ganz so mein Ding. Mir haben die Countryeinflüsse und das New-York-Feeling gepaart mit der einzigartigen Stimme von Patti deutlich mehr zugesagt. Gleichwohl sind auch hier einge sehr gute Songs enthalten wie Looking for Elvis, Playing Around, Black Ladder, Like Any Woman und vor allem der Titeltrack, mit einigen Abstrichen auch Town called Heartbreak. The Word oder Bad for you sind mir dann aber zu nervig.

In den 39 Minuten, die die Scheibe leider nur lang ist, packt Patti aber wieder sehr viel Gefühl hinein und ich widerspreche jedem hartnäckig, der behauptet, Patti dürfe nur deshalb Musik veröffentlichen, weil sie die Frau vom Boss ist. Sie hat durchaus ihre eigene Daseinsberechtigung und ich emfinde sie als großartige Songwriterin und Sängerin - letzteres nicht nur an der Seite vom Boss. Aber wie gesagt, ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr dem Stil des Vorgängeralbums treu geblieben wäre. Hörens- und kaufenswert ist die Scheibne aber allemale.


Magic
Magic
Preis: EUR 7,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das meiste ist gesagt!, 1. Oktober 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magic (Audio CD)
Ich habe mir alle bisherigen 51 Renzensionen angesehen. Doch sehr interessant, wie - unterschiedlich - das neue Werk des für mich einzigartigen Boss bewertet wird. Im Grunde genommen finde ich aber auch bei den eher schlechten Bewertungen kaum eine, die das Album jetzt völlig daneben findet.Ich kann mich vielen Rezensionen nahtlos anschließen, das meiste ist in der einen oder anderen Rezension bereits gesgt:

Magic ist ein durchweg tolles Album und meine hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht. Ich wusste, dass viele Songs sich älteren ähneln und das ist in meinen Augen gut. Warum muss sich ein Künstler immer wieder neu erfinden, wenn ihn doch die Fans für das mögen, was sie kennen und was sie seinerzeit zum Fan gemacht hat? Radiohead sind für mich ein wunderbares Negativbeispiel, wohin solche Neuorientierungen führen können. Es gibt etliche andere. Ich mag Bruce Springsteen so wie er ist: Seine Superalben wie Born to run oder Darkness on the edge of town, sein einzig weniger gutes Album Human Touch, seine Mainstream-Alben wie River oder Born in the USA, seine Akustik-Alben Nebraska und auch Devils and Dust und alles andere, was er sonst so gemacht hat, zuletzt die grandiosen Seeger Sessions. Und Magic reiht sich nunmehr ein und hat irgendwie von allem etwas dabei, wobel der Schwerpunkt ganz klar auf seinem 80er-Jahre-Output stammen dürfte.

Magic startet absolut famos mir Radio Nowhere. Als ich diesen Song erstmals im Radiowecker hörte, dachte ich, Pearl Jam zu hören (ob es daran liegt, dass es der selbe Produzent ist?). Soviel Power habe ich lange nicht mehr von Bruce gehört. YOu will be coming down hätte wunderbar auf Born in the USA gepasst, klingt entfernt wie Bobby Jean. So geht es Song für Song weiter. Ein Ohrwurm nach dem anderen: Ein Höhepunkt sicherlich das sommerlich luftige Gilrls in their summer clothes. Your own worst enemy könnte auch auf Darkness zu finden sein. Magic wiederum klingt nach Tom Joad oder Devils and Dust. Last to die könnte auf River sein. Der für mich beste Song ist ganz klar Long Walk Home, ein typischer Bruce-Song wie man ihn schon öfters gehört hat, der aber auch hier wieder richtig unter die Haut geht, v. a. dann, wenn das Saxophon einsetzt. Auch der Hidden Track, der vom Stil vielleicht nicht ganz auf das mainstreamige Album passt, ist eine typische Springsteen-Perle mit viel Harmonica - Gänsehaut pur.

Dennoch gebe ich dem Album nur 4 Sterne, obwohl ich es nicht schlechter finde als Devisl and Dust oder Rising (Haben beide von mir 5 Sterne bekommen). Das liegt daran, dass die Produktion zum Teil doch sehr fett ist und dabei fast ein bisschen matschig wird. Man kann die einzelnen Instrumente gar nicht mehr richtig erkennen. Diesen Wall of Sound hatte Springsteen zwar auch schon auf früheren Alben, aber auch da war es so, dass die Stücke live (und damit mit weniger Bombast) immer besser geklungen haben als auf dem Studioalbum. Was mich auch stört ist, dass einige Songs zu lange ausgeblendet werden, z. B. Radio Nowhere und vor allem Long Walk Home: Wie schön wäre es, das geniale zweite Saxophon-Solo noch etwas länger zu hören. Aber es wird bestimmt ein Live-Album geben und live werden all diese Songs erst ihre richtige Stärke und Blüte entfalten - da bin ich mir sicher.

Fazit: Ich bin mehr als zufrieden mit Magic. Alt Bewährtes zwar, doch noch immer unerreichbar gut und typisch Bruce Springsteen eben. Er ist und bleibt der Größte. Und noch etwas: Er ist verlässlich! Man bekommt das, was man erwarten darf.


Easy Tiger
Easy Tiger
Preis: EUR 5,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es geht bergab!, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Easy Tiger (Audio CD)
Ähnlich enttäuschend wie West von Lucinda Wlliams empfinde ich Easy Tiger von Ryan Adams. Ich kann die durchweg guten Kritiken hier wirklich nicht nachvollziehen. Mit zwei Ausnahmen (Halloween Head, Goodnight Rose) reiht sich ein belangloser Song an den nächsten. Nicht im Entferntesten vergleichbar mit Cold Roses, Gold oder den Whiskeytown-Alben. Nach Cold Roses kam das sehr enttäuschende Jacksonville und 29 (letzteres kenne ich nicht, kann ich nicht beurteilen). Jetzt ET: Die Songs hören sich alle an wie zweitklassige B-Seiten (falls es noch Singles geben würde). Ryan Adams sollte nicht alles veröffentlichen was er mal aufgenommen hat, sondern lieber alle zwei, drei Jahre ein Album herausbringen, das wirklich Klasse hat und das dann auch nicht nur 38 Minuten kurz ist.
Dass Neal Casal, selbst ein begnadeter Singer/Songwriter, jetzt im Background von Ryan Adams mehr oder weniger untergeht, ist eine zusätzliche Schande.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 28, 2007 2:31 PM CET


West
West
Preis: EUR 5,99

7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es wird immer depresiver und melancholischer, 24. September 2007
Rezension bezieht sich auf: West (Audio CD)
Sorry, dass ich durch meine Bewertung den Durchschnitt dieses Album relativieren muss. Aber es gefällt mir auch nach mehrmaligem, bewussten Hören nicht wirklich. Es folgt auch keine vernichtende Kritik, denn das hat eine Ausnahmekünstlerin wie L. W. nicht verdient.
Aber: Jedes L. W. Album seit Car Wheels On a Gravel Road wird dunkler und melancholischer. Auch auf West sind wieder einige durchaus zumindest musikalisch gute Songs enthalten (Learning how to live, Fancy Funeral, Everything Has Changed, West), aber die Grundstimmung ist wie auf Essence, wie auf World Without Tears (auch keine schlechten Alben) eher depressiv. Die Instrumentierung ist wieder ähnlich und eben nicht mehr so countrytesk wie noch auf Car Wheels (für mich eines der besten Alben aller Zeiten). Vielleicht liegt es auch nur am Produzenten, aber L.W. würde es gut tun, mal wieder etwas rockiger und countrier zu klingen (vielleicht sollte sie sich mal wieder mit Steve Earle zusammentun). So bleibt der enttäuschte Eindruck von einem hochgelobten Album. Diese Enttäuschung machen auch nicht die sehr persönlichen Texte wieder wett, im Gegenteil, auch diese nerven z. T. durch ewig häufige Wiederholungen (Are you alright, Mama you sweet). Der Text zu Fancy Funeral ist m. E. nur banal und der zu What if dämlich, oder ich verstehe ihn nicht?! Mama you sweet ist durch die auch musikalisch immer gleiche Melodie oder Akkordfolge fast nicht zu ertragen.
Vielleicht sind 2 Sterne zu wenig, aber nicht nur mein erster Eindruck war wirklich "lau" und dabei bleib ich in der Hoffnung, dass L. W. dann mit dem nächsten Album wieder an Car Wheels anknüpft.


Time Being
Time Being
Wird angeboten von MasterDVD
Preis: EUR 9,77

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder sehr gelungen!, 21. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Time Being (Audio CD)
Time Beeing setzt m. E. nahtlos an dem grandiosen Retriever an (Destination Unknown habe ich noch nicht gehört). Sehr schöne Songs, die z. T. gleich ins Ohr gehen, andere wie der letzte Song muss man erst einige Mal hören, bis sie ihre ganze Schönheit entfalten. Ron wird zwar auch mit diesem Album kein Megastar werden wie einige andere, die in das gleiche Genre fallen und in anderen Rezensionen erwähnt sind (Jack Johnson, James Blunt o. a.), dazu fehlt ihm wohl das "Optische" (leider spielt das im Show-Business eine viel, viel zu große Rolle). Aber vielleicht ist es auch ganz gut so, denn so lange Ron Sexsmith eine Album-Perle nach der anderen rausbringt und ich als Hörer und Konsument davon weiß, reicht das völlig. Allerdings ist es erschreckend, wie viele gute, weitere Singer/Songwriter da draußen sind, viele kaum genug Geld zum Leben haben und nur für ihre Musik leben, während irgendwelche gecasteten Nobodies, die aber auch rein gar nichts können, die Millionen scheffeln und in jede Kamera grinsen müssen. Gerecht ist das sicherlich nicht.

Time Beeing ist auf jeden Fall höchst empfehlenswert. Besonders Grim Trucker, das sehr stark an die Beatles erinnert, sollte sich jeder mal angehört haben. Jeder, der Ron Sexsmith bisherige Musik mochte, wird auch mit Time Beeing mehr als zufrieden oder wie ich begeistert sein. Wer RS mag sollte auch mal Josh Rouse hören, auch so ein verkanntes Genie.


Teenager
Teenager
Wird angeboten von Hagewitt
Preis: EUR 11,90

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr so gut wie die ersten beiden Alben, 7. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Teenager (Audio CD)
Die ersten drei Songs sind super, dann wird es leider nur noch durchschnittlich und plätschert zum Teil nur noch so vor sich hin. Vielleicht würde ich 3,5 Sterne geben, runde aber diesmal ab, weil ein Schuss Enttäuschung dabei ist. Daher auch keine uneingeschränkte Kaufempfehlung, für Fans aber allemal ein befriedigendes Drittlingswerk.


Green
Green
Preis: EUR 7,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr zwiespältiges Werk, 4. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Green (Audio CD)
"Green" hat einerseits absolute Top-Songs, insbesondere die ersten 5 und der Hidden Track. Dann gibt es aber mit "Wrong Child", "Turn...", "Hairshirt" und "California" gleich vier Songs, die nur nerven und mit jdem Hören eher schlechter als besser werden. Deshalb kann ich nur 3 Sterne verteilen, wenngleich "Stand", "World Leader Pretend" und "You are my..." auf keinem REM-Sampler fehlen dürfen. Deshalb ein sehr zwiespältiges Werk.


Monster
Monster
Wird angeboten von Giant Entertainment
Preis: EUR 5,92

3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach!, 4. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Monster (Audio CD)
Die Erwartungen seinerzeit nach Automatic for the people waren natürlich riesig groß. Ich war seinerzeit auf jeden Fall doch sehr enttäuscht von Monster und doch musste man es als REM-Fan natürlich haben. Heute jedoch höre ich mir das Album eigentlich überhaupt nicht mehr an, einzig "Kenneth" läuft auf einem selbst zusammen gestellten REM-Sampler. Insgesamt ein gemessen am REM-Standard sehr schwaches Album.


New Adventures in Hi-Fi
New Adventures in Hi-Fi
Preis: EUR 13,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu Unrecht verkannt! Ein Meisterwerk!, 4. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: New Adventures in Hi-Fi (Audio CD)
Zusammen mit Lifes Rich Pageant und Automatic for the people für mich das beste R.E.M.-Album. Dass einige Hörer nicht direkt den Zugang gefunden haben, kann ich nicht nachvollziehen. Die meisten Songs gehen direkt ins Ohr, selbst das lange "Leave" und mit "Be Mine" haben die Jungs aus Athens eine der genialsten Rock-Balladen aller Zeiten geschaffen. Absolutes Super-Album und neben den beiden anderen genannten das einzige, das man von vorne bis hinten durchhören kann.


Lifes Rich Pageant - The I.R.S. Years Vintage 1986
Lifes Rich Pageant - The I.R.S. Years Vintage 1986
Preis: EUR 9,32

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für alle Zeit beste REM-Veröffentlichung, 4. Juli 2007
LRP bleibt für mich die beste REM-Scheibe aller Zeiten. Ich kam seinerzeit über "Green" auf REM, habe mich dann "zurückgearbeitet" zu den älteren Alben wie LRP bis schließlich "Out of Time" herauskam und nix mehr so war wie zuvor. Bis heute kann ich nicht nachvollziehen, dass ausgerechnet "Losing my Religion" der Song sein sollte, der REM groß rausbringen würde (selbst auf Out of Time gab es viele bessere Songs), denn auf LRP sind zahlreiche bessere Songs wie "Fall on me", "Cuyahoga", "These Days", "I Believe" enthalten. Da sieht man einmal mehr, was ein Label-Wechsel so alles bewirken kann. Nur mit "Automatic for the people" und "New Adventures in Hifi" konnten REM einigermaßen an die Qualität von LRP anknüpfen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die erdige Produktion von Don Gehman, der seinerzeit auch die Alben eines John Mellencamp produziert hat (die Aufnahmen zu LRP fanden dennwohl auch nicht zufällig in JMs Studio in Indiana statt).


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