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k4Mi

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Lord of Arcana - Kämpfergilden-Edition
Lord of Arcana - Kämpfergilden-Edition
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 17,01

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Großes Suchtpotenzial / Schwächen im Detail, 15. März 2011
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Lord of Arcana ist ein Action-Rollenspiel von Square Enix, das (in starker Anlehnung an die bekannte "Monster Hunter"-Reihe) auf folgende Aspekte wertlegt: Kämpfe gegen mächtige Ungetüme, Sammeln von Items und Weiterentwiklung des Charakters. Da ich bisher keines der "Monster Hunter"-Games gespielt habe, kann ich hier ganz vorurteilsfrei meine Meinung schildern.

Lord of Arcana ist grundsätzlich ein gutes Action-Rollenspiel. Eine richtige Geschichte gibt es zwar nicht aber es macht Spaß seinen Charakter zu designen und mit immer neuen und besseren Waffen und Ausrüstungen auszustatten um immer stärker werdende Bestien, Monster und göttliche Kreaturen zu besiegen. Allerdings erlebt man als Spieler auf diesem Weg so einige Höhen und Tiefen.

Zu den Höhen zählen auf jeden Fall die cool inszenierten Boss-Kämpfe. Hier reicht es nicht aus, sich nur vor den Gegner zu stellen und draufzuhauen, sondern man muss die Angriffsmuster studieren und in den richtigen Momenten ausweichen und kontern. Das Design dieser Kreaturen ist zum Teil wirklich toll gemacht und stammt u.a. auch von Tetsuya Nomura (bekannt für seine Arbeiten in der Final Fantasy-Serie). Die Kämpfe sind auch sehr fordernd und verlangen einem Alles bis auf den letzten Heiltrank ab.
Ebenfalls gut finde ich die musikalische Untermalung. Es gibt sowohl atmosphärische, ruhige Tracks als auch schnelle Rockmusik für die Gefechte.

Weniger rockt hingegen das auf Dauer sehr monotone Gameplay. Mein Spielstand hat knapp 20Std auf dem Buckel und gefühlte 90% dieser Zeit habe ich damit verbracht gegen exakt zwei Gegenertypen (Goblins und Sklette) zu kämpfen, die in jeder Mission anzutreffen sind. Die Umgebungen wechseln sich zwar ab aber sind allesamt als langweilig zu bezeichnen. Und um genügend Items für starke Ausrüstung sammeln zu können, kommt man nicht drumherum bereits erledigte Missionen erneut zu absolvieren. Das verstärkt den ganzen Monotonie-Effekt zusätzlich.
Darüber hinaus zeigen sich auch Detailschwächen im Charktersystem. Es gibt da z.B. eine Fertigkeitsstufe für jede Waffengattung (insgesamt gibt es 5). Durch Erfahrung erhöht sich diese Stufe selbstverständlich, allerdings betrifft dies nicht die Stärke des Angriffs oder die Angriffsgeschwindigkeit - das finde ich sehr unbefriediend.
Ein anderes Beispiel: Jedes der im Spiel vorkommenden Monster lässt sich einer von fünf verschiedenen Gattungen zuordnen. Analog hierzu verfügen Waffen und Rüstungsobjekte ebenfalls über unterschiedliche Angriffs- und Verteidigungs-Boni gegen jeden Monstertyp. Theoretisch lädt dieses Feature also zum fröhlichen Charaktertuning ein, je nachdem welches Monster man aktuell zu bezwingen versucht - aber eben nur theoretisch! Die Boni sind nämlich so marginal klein, dass sie fast immer ignoriert werden können. Was bringt mir ein neues Schwert, dass mit +10 gegen Dämonen wirkt, wenn es meinen Grundangriff um -50 verringert? Das System ist in sich nicht logisch durchdacht...

Es wird deutlich, dass vieles bei Lord of Arcana nicht perfekt ist. Es macht mir trotz dieser Schwächen aber immer noch Spaß und ich kann es (eingeschränkt) empfehlen. Ein besseres Ergebnis erwarte ich mir von "Gods Eater Burst" welches im Gegensatz zu den bisherigen Games auch eine echte Story und Charaktere bieten wird.

PS:
Das "Artbüchlein" der Sonderedition ist ein sehr schönes Extra! Den Mini-Soundtrack mit 5 Tracks kann man eher vergessen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 21, 2011 1:12 AM CET


Conan
Conan
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 29,99

3.0 von 5 Sternen Bei Krom!, 6. Juli 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Conan (Videospiel)
Bei "Conan" handelt es sich um einen sehr mittelmäßigen Klon der bisherigen "God of War" Spiele für PS2 und PSP. Der Spieler hackt sich mit Schwertern und Äxten durch meist stumpfe Gegnermassen, wendet Magiezauber an (z.B. Versteinerung, Feuerregen), kämpft gegen riesige Bossgegner und muss bei "quick time events" schnell eine bestimmte Taste drücken um Spezialangriffe zu vollführen oder den eigenen Tod zu verhindern. Mit anderen Worten: Nichts was Action Fans nicht schon irgendwo anders erlebt haben.

Leider muss ich feststellen, dass das Spiel seinem Vorbild in nahezu jedem Aspekt unterlegen ist. Dabei fängt die Handlung noch recht interessant an: Auf der Suche nach einem legendären Schatz in einem vermoderten Schloss begegnet Conan einem verbannten Hexer. In seiner Gier nach Reichtum bricht Conan unabsichtlich den Bannzauber und der böse Hexer ist frei. Danach wacht Conan ohne Rüstung am einem Strand auf und kann sich an nichts mehr erinnern...
Im weiteren Spielverlauf verliert sich die Story jedoch zunehmend im Sande und dient nur noch als Vorwand um bestimmte Orte "abzuklappern". Grafisch haut "Conan" zudem Niemanden vom Hocker. Die Figuren sind eher klobig dargestellt, die Animationen wirken abgehackt und man stolpert oft über Grafikfehler wie Menschen die in Wänden festhängen etc. Billig wirkende Konzeptzeichnungen in den Menüs runden den Gesamteindruck ab, dass in diesen Titel nicht all zuviel Arbeit investiert worden ist.

Doch das Spiel ist nicht in jeder Hinsicht schlecht! Conan beherrscht drei Waffenstile (Einhand, Schild und Zweihand) und jeder lässt sich mit Erfahrungspunkten weiterentwickeln um zunehmend mächtigere Angriffskombinationen zu vollführen. Die Weiterentwicklung dieser Fähigkeiten entpuppt sich zu einem wesentlichen Motivationsfaktor des Games. Ausserdem hält die Suche nach Secrets den Spieler bei der Stange: Runen erhöhen die Statuswerte, Schatzkisten bringen zusätzliche Erfahrungspunkte und barbusige Jungfrauen bedanken sich fürs Befreien mit trashigen Sätzen wie "Ich hätte nicht gedacht, dass mein Retter so STARK ist". Die Gewaltdarstellung sorgt zumindest kurzfristig für etwas Spaß, entfällt aber natürlich in der geschnittenen dt. Version!

Fazit: "Conan" kopiert ein bewährtes Spielprinzip und bietet dabei nur qualitatives Mittelmaß. Spieler, die Hack'n Slays über Alles lieben könnten trotzdem daran Gefallen finden. 6/10


Resistance: Fall of Man
Resistance: Fall of Man
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 7,99

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "2 Augen: gut. 6 Augen: böse!", 21. April 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Resistance: Fall of Man (Videospiel)
Resistance ist durchaus mehr als nur ein weiterer Shooter mit Zweiter-Weltkrieg-Szenario. Gerade die ungewöhnliche Mischung aus historischem Setting und moderner Science-Fiction macht dieses Spiel von Insomniac Games so richtig interessant. Man muss sich gegen fremdartige Bestien wehren und erkundet ihre eigenartigen Manifestationen im zerstörten England der 50er Jahre. Das ungewohnte Setting und das coole Monsterdesign haben mich die ganze Zeit über motiviert weiterzuspielen.

Umso enttäuschter bin ich darüber, dass die rätselhafte Story bis zum Schluss nicht aufgeklärt wird! Wer sind diese Bestien? Ist es ein Virus? Sind es Aliens? Und was hat es überhaupt mit dem Hauptcharakter Hale auf sich, der irgendwie mit den Bestien in Verbindung steht? Am Ende ist man genau so schlau wie am Anfang, bravo!

Darüber hinaus ist Resistance ein eher durchschnittlicher Shooter. Die Grafik ist nett, wirkt im Vergleich zu aktuellen Xbox360 Titeln aber etwas schwach (ja ich meine den indizierten Shooter von Epic Games). Klar gibt es da noch die ungewöhnlichen Waffen, für selbige ist Munition aber rar gesäht und hauptsächlich benutzt man doch wieder nur die üblichen Verdächtigen: Maschienengewehr, Shotgun und Sniper Rifle. Richtig spektakulär wird das Spielgeschehen nur wenn man gegen große Brocken wie "Pirscher" oder "Engel" bestehen muss. Diese Kampfeinlagen sorgen wieder für mehr Dynamik und Abwechselung im Spiel.

Fazit: Guter Ego-Shooter, der weniger durch Grafik als viel mehr durch sein ungewohntes Setting besticht. 08/10


Untold Legends - Dark Kingdom
Untold Legends - Dark Kingdom
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 44,97

54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Legende die einfach nicht erzählt werden braucht, 24. März 2007
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Untold Legends - Dark Kingdom (Videospiel)
Ich zähle mich zu den Leuten, die auf der PS2 super gerne Action-RPG's gespielt haben. Ich habe alle Baldur's Gate: Dark Alliance und Champions of Norrath Games gespielt und hatte stets meine Freude daran. In alter Tradition habe ich mir also auch dieses Spiel (in der US-Fassung) für meine neue PS3 zugelegt, muss jedoch alle Anderen davor warnen den selben Fehler wie ich zu begehen!

Wer sich den Spaß an Fantasy Hack'n Slay Spielen vermiesen möchte, der ist bei "Untold Legends: Dark Kingdom" genau richtig denn hier stimmt einfach gar nichts: Das Spielgeschehen ist sehr unübersichtlich denn einerseits erkennt man in dem Effektgewitter (auch schon ganz am Anfang) oftmals nicht wer Freund und Feind ist, andererseits ist die Kameraführung so schlecht, dass man z.B. in einem Waldgebiet andauernd die Baumwipfel vor der Nase hat und nicht mehr viel vom Kampfgeschehen sieht.

Darüber hinaus ist das Spiel sehr lieblos gestaltet. Hier ein Feldweg, da ein paar Pflanzen und Steine am Rand, monotone Gegner die einfach vom Himmel fallen wenn man vorbeikommt, fertig ist der Level! Die Story dazu (nur durch Ingame-Grafik und Standbilder erzählt) ist völlig uninteressant und abgesehen von der HD-Auflösung bleibt die Grafik weit hinter den Möglichkeiten der PS3 zurück.

Ausserdem ärgert mich die Tatsache, dass die Entwickler scheinbar vergessen haben wie man ein solches Spiel aufbaut damit es einen motivieren kann: Ich fange mit einem Charakter ganz klein und schwach an und entwickle zunehmend neue Fähigkeiten und fühle mich zum Schluss wie ein wahrer Held. Bei Dark Kingdom hingegen besitzt jede Figur bereits am Anfang schon dutzende Komboattacken, der Magier kann Feuerbälle schießen (ohne Manaverlust!) und wozu tolle Fähigkeiten verwenden wenn ich auch einfach in den Nahkampf gehen und Alles mit meiner Standardwaffe umhauen kann?

Trotz meiner Begeisterung für diese Art von Games kann ich "Untold Legends: Dark Kingdom" nichts Spaßiges abgewinnen. Das selbe Ergebnis im Multiplayer mit einem Freund.

Fazit: Ein Action-RPG ohne Spaß und ohne Seele. Wartet lieber auf etwas Besseres! 4/10
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 7, 2011 2:53 PM CET


Dead or Alive 4
Dead or Alive 4
Wird angeboten von karunsode
Preis: EUR 24,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das beste Dead or Alive überhaupt?, 22. Februar 2007
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dead or Alive 4 (Videospiel)
Ich spiele die Dead or Alive Beat'em Ups seitdem der erste Teil 1998 für die Playstation erschien und ich halte sie konsolenübergreifend für die besten Prügelspiele seit Jahren. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass diese Art von Games nur mit mehreren Leuten wirklich Spaß macht. Was nützt einem ein komplexes Virtua Fighter wenn man durch die Übung selbst der Beste ist und alle Andereren andauernd nur verlieren? Bei DOA ist das Kampfsystem für Einsteiger einfach zu erlernen und für Profis schwer perfekt zu meistern. Ich habe einige Freunde die allesamt keine Konsolenspieler sind und trotzdem an einem 4-Spieler Tag Team Match immer wieder ihre Freude haben und selbst mich den DOA Veteran gelegentlich schlagen. Hinzu kommt die unglaubliche Schnelligkeit der Kämpfe und die Spieldynamik wenn man sich durch sämtliche Ebenen eines Stages prügelt. Das i-Tüpfelchen sind schließlich (aus Männersicht) die hübschen DOA Mädels und der fast schon trashige Japano-Stil dieser Spiele, einfach herrlich!

Leider Gottes ist Dead or Alive 4 zwar der neueste aber nicht gerade der beste Ableger dieser genialen Serie. Das liegt in erster Linie an dem brutalen Schwierigkeitsgrad im Einzelspielermodus. Der Computergegner kämpft so gnadenlos perfekt, dass man kaum zum Zug kommt und der unfaire Endboss mit seinen Attacken, die fast die Hälfte der Energie abziehen, setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Dadurch wird das Freispielen von Goodies wie extra Kostümen, versteckten Charakteren oder auch MS Gamerpoints zur reinsten Qual. Selbst die Qualität und Quantität der Kostüme (ein allgemeiner Maßstab der DOA Spiele) war schon besser, DOA Ultimate mit ca. 100 alternativen, teils ziemlich schlüpfrigen Kostümen ist hier das Non-plus-Ultra.
Letztlich können die drei neuen Charaktere und der Detailsreichtum der Stages über diese Mankos etwas hinwegtrösten. Und wenn man sich dann noch genußvoll das Outro mit dem Song von Aerosmith anschaut ist der ganze Frust auch schnell wieder vergessen.

Fazit: Im Mehrspieler hui, im Einzelspieler Pfui! Ein guter Ableger einer noch viel besseren Kampfspielserie 8/10


Final Fantasy VII - Dirge of Cerberus
Final Fantasy VII - Dirge of Cerberus
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 14,99

12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fan-bonus, 1. Dezember 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Mir hat Dirge of Cerberus wirklich Spass gemacht. Klar, spielerisch wird eher Mittelmaß geboten, das Nachjusieren der Kamera nervt und das Niveau der KI liegt irgendwo zwischen Mixer und Toaster. Doch die Anlehnung an Final Fantasy VII und die gewohnt gute Präsentation von Square Enix hauen das Ganze wieder raus. Ich finde es einfach klasse mit dem Maschinengewehr im Anschlag durch die Shinra Villa in Nibelheim oder das zerfallene Midgar zu hechten. Obendrein gibts ein (zu) kurzes Wiedersehen mit den Stars aus FF VII sowie die Einführung einer ganzen Reihe von neuen, interessanten Charakteren mit denen Vincent sich herumschlagen muss. Als Sahnehäubchen warten dann noch ein paar wirklich sehenswerte Rendersequenzen.

Für FF-Fans ist Dirge of Cerberus ist ein leckerer Happen für zwischendurch - nicht mehr und nicht weniger. 08/10


God of War
God of War
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 32,95

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sandalenfilm zum Selberspielen, 7. Oktober 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: God of War (Videospiel)
Als ihre Hafenstadt Athen von keinem geringeren als dem Kriegsgott Aris angegriffen wird, sind der mächtigen Göttin Athene die Hände gebunden: Göttervater Zeus hat es ihnen verboten sich gegenseitig zu bekämpfen. Wie gut, dass Spartaner Kratos, der für die Griechen in unzähligen Schlachten seine Stärke bewiesen und das Blut seiner Feinde vergossen hat, im Dienste von Athene steht. Sie beauftragt also kurzerhand Kratos damit den „God of War“ zu vernichten und dadurch Athen zu retten. Dazu muss Kratos aber vorher in die Wüste der verlorenen Seelen und die sagenumwobene Büchse der Pandora finden um diese als Waffe verwenden zu können. Was aber Kratos’ wahre Motive sind, in diese Schlacht zu ziehen und warum er mit Aris noch eine Rechnung offen hat, eröffnet sich dem Spieler allerdings erst später.

Kurz resümiert: Mächtigste Waffe auf Erden finden und einen Gott töten. Dass diese Aufgabe vielleicht nicht ganz einfach werden könnte, dürfte dem ein oder anderen sicher aufgefallen sein. Aber Alles kein Problem denn Kratos hat nicht nur Athene hinter sich sondern beginnt auf seiner Reise auch den Schutz weiterer griechischer Gottheiten wie Poseidon oder Hades zu genießen. Diese statten ihn nämlich mit mächtigen Waffen bzw. Magiefähigkeiten aus, die Kratos benötigt um gegen Zyklopen, Harpyien und Minotauren bestehen zu können. Das ganze spielt sich dann wie beim Genrekollegen „Devil May Cry“ mit großem Schwerpunkt auf actionlastigen Kämpfen aus vorgegebenen Kameraperspektiven, kleine Schieberätsel und Geschicklichkeitseinlagen dürfen dabei nicht fehlen. Kratos sammelt rote Orbs ein, mit denen sich seine Waffen hochstufen lassen um mehr Schaden anzurichten und eine ganze Reihe von Specialmoves freizuschalten. Neu dabei sind kleine Minispiele wie schnelles Drücken von Tasten, die in die Kämpfe eingebaut sind und brutale „Finishing-Moves“ auslösen.

Wer es übrigens bis hier hin noch nicht bemerkt hat: Das Spektakel spielt in einem (für Actionspiele) sehr unverbrauchten Szenario, dem antiken Griechenland, vermischt mit vielen Legenden aus der griechischen Mythologie. Riesige Schauplätze wie das halbzerstörte Athen oder der Tempel der Pandora, der dem Titanen Chronos auf den Rücken gebunden ist, sind dabei wirklich fantastisch anzusehen und vermitteln einem das Gefühl eine Erzählung epischen Ausmaßes live mitzuerleben. Der Soundtrack hat kinoreife Qualitäten und die tragische Geschichte um den brutalen Krieger Kratos ist spannend erzählt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Präsentation von God of War ist gigantisch!

Weniger gigantisch sind die kleinen aber feinen Macken, die auch dieses Spiel besitzt, trotz überragenden Wertungen in der Fachpresse. So fallen die gelegentlich auftretenden Geschicklichkeitseinlagen gegen Ende hin besonders negativ auf. Hier ein falscher Schritt, da eine falsche Bewegung und schon muss man von vorne anfangen. Trotz sehr fairer Rücksetzpunkte sind diese paar Stellen dermaßen nervig und überflüssig, dass man das Gamepad am liebsten gegen die Wand pfeffern möchte… oder besser noch den Entwicklern an den Kopf!

Ausserdem herrscht bei den Kämpfen das grundlegende Problem vor, dass Gegnergruppen Euch pausenlos mit Angriffen beharken. Das führt dazu, dass alle Versuche, ein stylishes Kombomanöver à la „Devil May Cry“ hinzulegen, ins Leere gehen weil man ständig unterbrochen wird. Wirklich effizient ist nur die Kombination aus Standartattacken und schnellem ausweichen, der Spielspass bleibt dabei verständlicherweise etwas auf der Strecke. Warum baut man so viele Moves ein wenn sie einem doch so wenig bringen?

Insgesamt betrachtet kann man dem großartigen Game aber auch diese Schwächen verzeihen denn man merkt an allen Ecken und Enden, dass hier wirklich Zeit und Mühe investiert worden ist. Das fängt bei der guten deutschen Vertonung an und hört bei den üppigen Bonusfeatures auf. Letztere bestehen überwiegend aus kleinen Filmchen über die Entstehung und Entwicklung des Spiels, sehr zu empfehlen!

Als Letztes sei gesagt, dass die Gewaltdarstellung in God of War auf einem hohen Level ist und die Altersfreigabe gerechtfertigt ist. Dass der Titel nur knapp an der Indizierung durch die USK vorbeigeschrammt ist, kann ich persönlich dafür weniger verstehen: Blut sieht mehr aus wie Tomatensuppe, Gedärme oder Ähnliches gibt’s schon gar nicht und wenn sich Kratos einen feindlichen Krieger schnappt und ihn stumpfsinnig in zwei Hälften reisst muss man schon fast lachen.

FAZIT: God of War vereint viele bewährte Actionspielelemente gepaart mit fantastischer Grafik, ungewöhnlichem Setting, pompöser Musik und hohem Ketchupfaktor! Da darf man sich auch kleine Schnitzer leisten. 09/10


Genji
Genji
Wird angeboten von Ihr-Heimkino-
Preis: EUR 42,45

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Samurai Action? Ja! ..im feudalen Japan? Jep! ..Onimusha? Falsch!, 5. Oktober 2006
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Genji (Videospiel)
Die Geschichte von Genji basiert auf historischen Fakten: Im Japan des 12. Jahrhunderts ist Minamoto Yoshitsune ein Feldherr vom Clan der Genji, welcher mit dem rivalisierenden Heishi-Clan um die Nachfolge des Kaisers und die Macht in ganz Japan buhlt. Nachdem die kriegerischen Heishi 1159 den Kaiser stürzen, ist er es, der den Heishi in zahlreichen Schlachten die Stirn bietet und es ermöglicht, dass die Heishi letzten Endes besiegt werden können.

Bei „Genji“ dreht sich nun Alles um die historische Figur des jungen Samurais Yoshitsune und da um diese mehr Legenden ranken als wahre Fakten existieren, haben es sich die Leute von Game Republic natürlich nicht nehmen lassen, das Spielgeschehen mit ihren ganz eigenen fantasievollen Vorstellungen aufzupeppen.

Schon ziemlich weit am Anfang des Spiels trifft Yoshitsune auf den hünenhaften Kriegermönch Benkei, der ihn fortan bei seinem Kampf gegen die Heishi begleitet und dem Spieler als zweiter spielbarer Charakter zur Wahl steht. Dabei sollten die unterschiedlichen Spielweisen beachtet werden: Yoshitsune ist flink, kann Attacken ausweichen und hoch springen, Benkei mit seinem überdimensionalen Schlagstock hingegen ist sehr viel schwerfälliger, richtet dafür aber deutlich mehr Schaden an und hat mehr Lebensenergie. Ausserdem gibt es immer wieder Stellen im Spiel, bei denen man nur mit einem der beiden voran kommt. Wenn etwa ein Baumstamm den Weg versperrt, kann nur der starke Benkei ihn zur Seite befördern. Auf diese Art sind auch diverse Secrets versteckt.

Des weiteren können bei Genji Erfahrungspunkte gesammelt und grundlegende Attribute gesteigert werden. Neue Waffen, Rüstungen und Items gibt’s ebenfalls zu kaufen. Soweit nichts Weltbewegendes.

Ein ganz zentrales Spielelement ist jedoch der Einsatz des sogenannten Kamui: Per L1-Taste verlangsamt sich die Zeit, die Widersacher starten eine Attacke und im richtigen Moment muss der Spieler mit Drücken der Angriffstaste kontern. Hat er Erfolg, so sind Gegner mit einem Schlag besiegt und bringen extra Erfahrungspunkte, verpasst er den richtigen Augenblick steckt er natürlich Prügel ein und muss warten bis sich die Energie wieder auflädt, ehe er es erneut versuchen kann. Im späteren Spielverlauf müssen die unterschiedlichen „Angriffsmanöver“ genau beobachtet werden um den Konter richtig zu timen. Bei den Bossfights ist dies die größte Herausforderung, da auch mehrere Attacken hintereinander folgen.

Einen dicken Pluspunkt hat SCE dafür verdient, dass man bei Genji neben Englisch auch Japanisch als Sprachausgabe wählen kann (mit deutschen Untertiteln versteht sich). Ich finde, das trägt viel dazu bei die fernöstliche Atmosphäre rüberzubringen. Überhaupt ist die Atmosphäre das Beste was einem dieses Spiel bietet: Zu mystischer Musik durchquert man dichtbewachsene Wälder, geheimnisvolle Tempel oder verschneite Berglandschaften. Und vor Allem beschleicht einen dabei nicht ständig das Gefühl, dass die Handlung oder die Charaktere zu abgedreht wirken, wie es bei vergleichbaren Titel à la „Onimusha 3“ oder „Onimusha: Dawn of Dreams“ oft geschieht. Abgesehen vom nervigen Kantenflimmern macht auch die Optik dank detailreicher Figuren und Landschaften Einiges her. Das einen die Spielgrafik insgesamt nicht mehr wirklich vom Hocker hauen kann, ist dabei eher der asbach-uralten PS2 Hardware zuzuschreiben.

Insgesamt betrachtet macht Genji also Alles richtig … könnte man meinen! Doch gerade wenn man anfängt mit dem Spiel richtig warm zu werden, ist es auch schon wieder zu Ende: In mageren 9 Stunden Spielzeit bin ich durch die komplette Erzählung gehuscht, das Erforschen von Gebieten bereits mitgerechnet! Selbst ein erneutes Durchspielen konnte mich absolut nicht reizen. Dafür sind die Extras einfach zu uninteressant (z.B. Artgalleries) und das Gameplay wirkt auf Dauer zu langweilig da Yoshitsune und Benkei weder nennenswerte Schlagkombinationen drauf haben, noch Zauber oder sonstige Fähigkeiten besitzen. Sehr schade, dass dadurch der ansonsten durchweg positive Eindruck geschmälert wird und weil es eben noch eine Menge anderer ähnlicher Actionspiele für die Playstation2 gibt, sollte man vorher abwägen ob es einem das kurze Vergnügen auch tatsächlich wert ist.

FAZIT: Gut inszeniertes Samurai Abenteuer mit dichter Atmosphäre aber zu geringem Umfang.

WERTUNG: 08/10


Ratchet & Clank 3 [Platinum]
Ratchet & Clank 3 [Platinum]
Wird angeboten von DivonCza-Shop
Preis: EUR 24,90

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Robo-Piratengeister?! Für wie blöd halten die uns?", 15. September 2006
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Ratchet & Clank 3 [Platinum] (Videospiel)
Wer die Ratchet & Clank Spiele für die PS2 bereits kennt, dem wird die Rahmenhandlung des dritten Teils der Jump&Run Action Reihe mehr als bekannt vorkommen: Ratchet und sein kleiner Roboterfreund Clank müssen wieder einmal die Galaxie vor Unheil bewahren, diesmal in Form des rachsüchtigen Dr. Nefarius, der alles organische Leben versklaven möchte. Das mutige Duo schwingt sich in den Raumgleiter und ab geht die Reise!

18 neue Welten wollen erkundet werden und das natürlich nicht unbewaffnet: Dem Spieler steht ein Arsenal aus insgesamt 20 ungewöhnlichen Waffen zur Verfügung , die man nach und nach für eingesammelte Bolts kaufen kann. Darunter befinden sich einige Bekannte wie Schockkanone, Lavapistole und Zerstörer, aber auch ulkige Neuzugänge wie etwa der Klufterzeuger, mit dem man schwarze Löcher erzeugen kann in die Gegner hineingesogen werden. Alle Waffen können zudem Stufen aufsteigen und verändern sich in Aussehen, Schadenswirkung und Spezialfunktionen. Wer übrigens noch einen Spielstand von R&C 2 besitzt, bekommt sogar ein paar Waffen vom Verkäufer geschenkt, sehr lobenswert!

Neben dem klassischen Herumhüpfen und Ballern, gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von witzigen Minispielen und Puzzles, bei denen auch spezielle Gegenstände (Gadgets) zum Einsatz kommen. Ein Beispiel: Ratchet muss unbemerkt in einen geheimen Stützpunkt der Tyhrranoiden gelangen und sich dafür mit dem sogenannten Tyhrrostüm als Alien tarnen und die Wachen überreden, ihn passieren zu lassen. Um die richtigen Worte zu finden muss man dann, ähnlich wie bei einem Tanzmattenspiel, zu einem bestimmten Zeitpunkt die richtige Taste drücken.

Neben dem linearen Verlauf der Geschichte gibt es noch viele andere Beschäftigungen, denen man nachgehen kann. Darunter fallen etwa das Suchen von versteckten Titanbolts und Trophäen um Extras freizuschalten, das Absolvieren von Arena- und Kampfeinsätze um zusätzliche Bolts zu verdienen und last but not least das eigentliche Highlight von Ratchet & Clank 3: Die Quark Videospiele! In den insgesamt 5 Episoden, die man im Spielverlauf einsammelt, hoppst man als Captain Quark höchst persönlich durch putzige 2D-Levels, vermöbelt Gegner und sammelt dabei buntes „Glitzerzeug“ ein (es heisst tatsächlich so).

Beim Spielen ist mir aber insbesondere wieder bewusst geworden, was ich an der Ratchet & Clank Reihe immer so gemocht habe und was sie von all den 08/15 Jump&Run Spielen hervorhebt: Der Humor! Das Spiel ist voll von schrägen Charakteren und es wird tatsächlich keine Gelegenheit ausgelassen, sich über das typische „Superschurke bedroht die Galaxie“ Szenario lustig zu machen. Zu nennen wären da natürlich der übergewichtige und leicht vertrottelte Superheld Captain Quark, der sich bei drohender Gefahr gern mal auf der Damentoilette versteckt. Oder auch der verrückte Bösewicht Dr. Nefarius, der zusammen mit seinem Butler Laurence in der „Superschurkenwochenshow“ seine neuesten Geheimpläne zum Besten gibt. Und während Clank in seiner Filmrolle als „Agent Clank“ die Frauenherzen höher schlagen lässt , rockt Robo-Superstar „Courtney Gears“ zu ihrem neuesten Musikvideo ab!

Erfahrene Zocker werden nun bemängeln: „Klingt ja ganz nett, aber irgendwie gabs das Alles auch schon in Teil 1 und 2. Wo bleiben da die Neuerungen?“ Das stimmt natürlich und diese Tatsache ist in meinen Augen auch der einzige Kritikpunkt, den das Spiel überhaupt hat. Steuerung und Kameraperspektive wurden verbessert, doch am Spielgeschehen hat sich herzlich wenig geändert. Letztlich kommt es wohl darauf an, ob man lieber etwas Vertrautes spielen möchte oder eine völlig neue Erfahrung sucht. Ich für meinen Teil habe wirklich viel Spaß gehabt, und das obwohl ich auch schon die beiden Vorgänger im Regal stehen habe.

FAZIT: Im dritten Teil der Ratchet & Clank Serie hat sich wenig verändert… und das ist auch gut so! Denn ein sehr motivierendes und abwechslungsreiches Gameplay sowie viel Spielwitz machen Rachtet & Clank 3 zum besten Teil der Serie und zu einem der ganz großen Titel für die Playstation2.

WERTUNG: 10/10


Otogi: Myth of Demons
Otogi: Myth of Demons
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 24,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mythen, Magie und Monstermetzeln, 17. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Otogi: Myth of Demons (Videospiel)
Ganz klar, das Spiele Lineup der Microsoft Xbox richtete sich bisher hauptsächlich an die westlichen Märkte. Otogi hingegen gehört nun zu den seltenen (XBox exklusiven) Spielen mit fernöstlichem Touch. Doch es ist nicht nur das japanische Flair allein, dass 'Otogi: Myth of Demons' zu einem interessanten Titel macht.
Eine gottgleiche Stimme erweckt den untoten Samurai Raikoh zu neuem Leben und erklärt euch, dass das „große Siegel" zerstört wurde und um es wiederherzustellen vier mächtige Essenzen gesammelt werden müssen. Darüber hinaus führt euch der unsichtbare Unterstützer auch in wichtige Basisspielelemente ein, so etwa die Magieleiste: Ganz Shinobi-like nimmt eure magische Energie ständig ab und ist sie gar völlig aufgebraucht, beginnt die Lebensenergie zu sinken bis euch der endgültige Tod ereilt. Nur besiegte Feinde oder entsprechende Orbs bringen wiederum neue magische Energie.
Zum Move-Repertoire zählen Doppelsprung, Dash (Kurzstreckenbeam), ein paar Magische Attacken als auch leichte und harte Schlagattacken, die miteinander kombiniert werden können. Otogi birgt aber auch ein paar „eigene" Spielelemente, die nicht unbedingt einem Devil May Cry (PS2) oder Shinobi (PS2) entsprungen sein könnten. Mit dem harten Schlag der Y-Taste richtet euer Schwert nicht nur mehr Schaden an, der Gegner wird auch gleich ein ganzes Stück nach hinten geschleudert. Trifft er dann auf eine Wand oder eines der zahlreichen zerstörbaren Objekte wie Felsen, Schreine o.ä. ist der Schaden sogar noch größer.
Viel bedeutender aber sind wohl die Rollenspielelemente, die einem im Spiel begegnen: Es gibt Erfahrungspunkte und Gold für bestandene Missionen, im Shop können neue Waffen, Zaubersprüche und Accessoires erworben werden. Hervorstechend ist hier die Vielzahl von Schwertern und Kampfstäben, die sich unterschiedlich auf Angriffs-, Verteidigungs- und Magiewerte auswirken und zudem auch Spezialeigenschaften besitzen. Das jeweilige Gewicht wirkt sich auf die Agilität im Kampf aus und es gibt sogar einen Abnutzungseffekt, so dass Waffen des Öfteren repariert werden sollten. Klasse!
'Otogi: Myth of Demons' punktet gleich an mehreren Stellen, an denen ich selber die Genrekonkurrenz oft kritisiere. So liegt der Schwierigkeitsgrad im gehobenen Mittelmaß, viele Stellen erfordern einen zweiten oder dritten Anlauf, bleiben aber immer im Bereich des Möglichen. Mit etwa 15 Std. Spieldauer ist der Trip ins alte Japan nicht zu kurz geraten und Dutzende von Waffen machen die ansonsten etwas eintönigen Kämpfe immer wieder interessant und sorgen für die nötige Motivation. Nicht zuletzt überzeugen auch Grafik und mystische Musikuntermalung. Ob düstere Wälder, riesige Wassertempel oder Mondscheinküsten, die Atmosphäre der Landschaften stimmt, die Leveldesigner haben hier ganze Arbeit geleistet. Mit etwas mehr Coolness und Style, einer aufwendigeren Story und einem „aktiveren" Hauptcharakter (Raikoh spricht im gesamten Spiel kein einziges Wort) hätte Otogi ein echter Knüller werden können. Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt: Otogi 2 befindet sich bereits in der Entwicklung!
FAZIT: Gelungener Mix aus knackiger Action und einigen motivierenden RPG-Elementen. Wer sich etwas Japano Flair auf die Xbox zaubern will, ist genau richtig.
WERTUNG: 08/10


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