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Rezensionen verfasst von
Doris K. (Hamm NRW)
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Die Macht und die Liebe
Die Macht und die Liebe
von Colleen McCullough
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Anfang eines geschichtlichen Meisterwerks!, 31. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Macht und die Liebe (Taschenbuch)
Durch Zufall bin ich auf das Buch "Rubikon" gestoßen, welches zu dieser Reihe gehört. Damit begann meine verzweifelte Suche nach allen Büchern dieser Geschichte, die alle, außer den letzten Teil "Das Erbe Caesars", nur noch gebraucht zu bekommen sind. Endlich alle zusammen, fing ich dann mit diesem ersten Teil an. Von Colleen McCullough habe ich bis jetzt nur das Buch "Insel der Verlorenen" gelesen, das zwar ganz nett war, mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Ganz anders war es bei diesem Buch und auch bei den Nachfolgenden Teilen. Ohne Ausnahme konnte mich die ganze Geschichte, von der es insgesamt sechs Teile (bzw. acht Teile, da die beiden Bücher "Günstlinge der Götter (Die Weggefährten)" mit "Günstlinge der Götter (Die Todfeinde)" und "Caesars Frauen (Der Aufbruch)" mit "Caesars Frauen (Die Morgengabe)" noch mal in zwei Teile getrennt wurden) gibt, begeistern. Gott sei Dank, da ich erst mit dem Lesen begonnen habe, als ich alle Bücher zusammen hatte.

Detailliert werden hier die letzten hundert Jahre der Römischen Republik erzählt, in der es hauptsächlich um Gaius Julius Caesar geht. Dieser steht aber in "Die Macht und die Liebe" noch nicht im Vordergrund, da er noch ein kleiner Junge ist, der trotzdem schon als faszinierender Charakter erscheint. Hier geht es um zwei andere Männer, die Rom beeinflusst haben: Gaius Marius und Lucius Cornelius Sulla. In diesem Teil erzählt die Autorin die Geschehnisse der Zeit 110 -100 v.Chr., wo es vor allem um die Konsuljahre des Marius geht, die anfängliche Freundschaft und spätere Feindschaft von Marius und Sulla, die Bedrohung der Germanen und den Krieg in Africa gegen König Jugurtha von Numidien. Diese Themen wurden lebhaft und ohne Langeweile aufkommen zu lassen erzählt.

Auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Sie wirkten faszinierend und der Geschichte anpassend. Ganz besonders natürlich die beiden Hauptpersonen dieses Buches, aber auch Caesars Mutter Aurelia, Publius Rutilius Rufus, Quintus Servilius Caepio, Marcus Livius Drusus.... Ich könnte noch viele andere Namen nennen, die die Geschichte unterhaltsam beeinflusst haben, aber das wäre dann zu viel des Guten. Da das antike Rom ein bekanntes und sehr interessantes Thema ist, fand ich, dass die Autorin dies super umgesetzt hat und sehr realistisch die wichtigen Ereignisse dieser Zeit hervorgebracht hat.

Da ich eine große Liebhaberin historisch korrekter Romane bin, war dies genau das richtige für mich. Da mir einiges davon bekannt ist, kam die Geschichte auch gut recherchiert bei mir an. Ein Stück Geschichte, was mich wirklich fesseln konnte. Außerdem ist der Schreibstil nicht kompliziert, sondern in einfacher und gut verständlicher Sprache gehalten. Einzig kompliziert und etwas verwirrend sind einige Namen, aber die entsprechen ja der Wirklichkeit. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen und ich freue mich auf den zweiten Teil "Eine Krone aus Gras".

Notting Hill
Notting Hill
von Philip O'Connor
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lieber gucken statt lesen!, 11. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Notting Hill (Taschenbuch)
Wieder ein Buch, wo mir der gleichnamige Film ("Notting Hill") viel besser gefallen hat, als das Buch. Möglich, dass es daran liegt, dass die Reihenfolge, erst gucken, dann lesen zu dieser Meinung beigetragen hat. Aber der Film ist so schön, romantisch und einfach nur liebenswert, dass genau dies beim Lesen gefehlt hat. Die Charaktere werden hier zwar auch sympathisch dargestellt, aber nicht mit dem Charme, der im Film zu verzaubern weiß. Hier ist die Geschichte natürlich detaillierter beschrieben, macht das Buch deswegen aber auch nicht besser, da nichts davon wirklich wichtig ist.

Da dies ein sehr dünnes Buch und mit 219 Seiten auch nicht wirklich viel zu Lesen bietet, ist es natürlich sehr schnell verschlungen. Das liegt aber auch an der einfachen Sprache, die der Autor benutzt, die außerdem gut lesbar ist. Wer den Film dazu kennt, muss sich beim Lesen wirklich nicht anstrengen. Es ist zwar ein nettes Buch, was man aber nicht unbedingt lesen muss, trotzdem würde ich auch nicht unbedingt davon abraten (aber nur für diejenigen, die den Film nicht kennen). Den Film würde ich zu hundert Prozent empfehlen, das Buch zu sechzig Prozent.

Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns - Roman
Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns - Roman
von Helen Fielding
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,90

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade, der zweite Teil konnte meine Begeisterung nicht halten!, 11. Dezember 2007
Der zweite Teil um Bridget Jones ist vom Aufbau her gleich, auch hier wird von der Autorin wieder die Tagebuchform benutzt, die Geschichte ist hier aber eine ganz andere. Zwar schafft es die Autorin auch hier, durch Wortwitz und Ironie, die Witzigkeit des Vorgängers beizubehalten, aber diese Geschichte kommt nicht an "Schokolade zum Frühstück" heran. Schuld daran ist auf jeden Fall die Übertriebene Story vom Gefängnis in Thailand. Die war absolut überflüssig und unpassend, so dass meine Begeisterung echt geschmälert wurde.

Auch wenn ich die Geschichte nicht ganz so gut fand, hat Bridget an Sympathie nicht verloren. Sie ist noch genauso liebenswert und dadurch machte das Lesen doch noch Spaß. Auch hier tritt sie von einem Fettnäpfchen ins nächste und bereitet alleine damit beste Unterhaltung. Auch die Nebenfiguren waren sehr unterhaltsam, nur Marc Darcy hat seine Sympathie eingebüßt. Die Alltagssituationen waren aber ansonsten wieder überzeugend und lustig, wenn nur nicht die Thailand Story gewesen wäre....

Die beiden Tagebücher der Bridget Jones waren wirklich nette Romane, die mich zum Lachen bringen konnten. Aber weitere Bücher von Helen Fielding werde ich wohl dann doch nicht lesen, zumal ihr viertes Buch "Die Geheimnisse der Olivia Joules" bei Amazon nicht ganz so gut abschneidet. Außerdem hat mir das erste auch nicht gefallen und dieses ist gegenüber "Schokolade...." auch nur mittelmäßig. Verpassen werde ich bestimmt nichts, da diese Bücher eh nicht 100%ig meinen Geschmack entsprechen. Für zwischendurch ja ganz nett, aber auf Dauer nichts für mich. Den zweiten Teil von Bridget kann ich aber trotzdem weiter empfehlen, da Unterhaltung ja vorhanden ist.

Schokolade zum Frühstück. Sonderausgabe. Das Tagebuch der Bridget Jones.
Schokolade zum Frühstück. Sonderausgabe. Das Tagebuch der Bridget Jones.
von Helen Fielding
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebenswerte und humorvolle Geschichte!, 11. Dezember 2007
Dieses ist meiner Meinung nach das beste Buch von Helen Fielding, weil es einfach nur lustig ist und obwohl sehr übertrieben, doch realitätsnah erzählt wird. Gut, dass ich mich nicht von ihrem ersten Roman "Hummer zum Dinner" habe abschrecken lassen, der nicht ganz nach meinem Geschmack war. Da ich aber den Film zu diesem Buch kannte, konnte ich mir ja in etwa vorstellen, was hier auf mich zukommt. Wobei ich sagen muss, dass das Buch zwar wirklich gut ist, der Film mir aber um Längen besser gefallen hat. Liegt vielleicht daran, dass ich zuerst den Film gesehen habe, aber der Film wurde richtig gut umgesetzt (und wurde perfekt besetzt), dass man es nicht besser hätte machen können. Erinnert wegen der fehlenden Tagebuchform, wie sie im Buch vorkommt, nicht hundertprozentig an das Buch, gefehlt hat es mir im Film aber nicht.

Die Hauptfigur Bridget Jones ist auf ihre chaotische und tollpatschige Art einfach nur süß und liebenswürdig. Die Autorin schafft es, mich an Bridgets Leben teilhaben zu lassen und ich habe richtig mit ihr mitgelitten. Die beiden Männer in ihrem Leben werden gut beschrieben, da die charakterlichen Veränderungen sehr gut zur Geltung kommen und dies glaubwürdig erzählt wird. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen. Die Form des Tagebuchs war eine gute Idee und passte einfach zu der Geschichte. Das die Anfänge sich dabei immer wiederholen, tun dem Lesefluss dabei keinen Abbruch.

Ein wunderbarer Unterhaltungsroman, der vielleicht nicht besonders Anspruchsvoll ist, dafür aber humorvolles Lesevergnügen bereitet. Der Schreibstil ist sehr einfach und leicht zu lesen. Auch wenn mir der Film "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" besser gefallen hat, lohnt es sich doch auch das Buch zu lesen, da es ganz anders aufgebaut und natürlich viel detaillierter beschrieben wird. Lesenswert!

Hummer zum Dinner: Roman
Hummer zum Dinner: Roman
von Helen Fielding
  Taschenbuch

2.0 von 5 Sternen Unpassende Verknüpfung zweier Themen!, 11. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Hummer zum Dinner: Roman (Taschenbuch)
Dieses war mein erstes Buch von Helen Fielding, welches ich gelesen habe. Da ich danach auch ihre beiden Bridget Jones Bücher "Schokolade zum Frühstück" und "Am Rande des Wahnsinns" gelesen habe, kann ich sagen, dass mir dieses am wenigsten gefallen hat. Diese Geschichte war vom Thema her nicht schlecht, die Nöte in Afrika wurden realistisch beschrieben, aber verbunden mit der Geschichte um Rosie und ihren Liebeskummer, weswegen sie sich nach Afrika davonmacht, bekommt das Buch einen negativen Einfluss. Es passte einfach nicht zusammen und es ist der Autorin nicht gelungen, die Ernsthaftigkeit des verarmten Landes in dem Krieg herrscht mit dem gewollten Witz und der Ironie der Liebesbeziehung zwischen Rosi und Oliver zu verbinden. Jedes Thema als eigenes wäre bestimmt besser gewesen.

Durch diese Sprunghaftigkeit konnten mich die Charaktere auch nicht besonders begeistern. Sie wirkten unrealistisch und farblos. Besonders die Personen in London fand ich einfach nur doof. Auch Rosie konnte mich nicht überzeugen, aber ihre Wandlung von dem schüchternen, naiven und sogar untergeordneten Mädel zur selbstbewussten, durch ihre Erlebnisse geprägten Frau hat mir gut gefallen. Schade, dass sie sich zum Schluss des Buches wieder in die alte verwandelt hat. Der Teil in London war ja ganz unterhaltsam, aber doch eher oberflächlich. Da fand ich den traurigen, ernsten und zum Nachdenken anregenden Teil der Geschichte in Afrika um einiges besser. Hier wirkte die Erzählung ausgereift und gewann an Glaubwürdigkeit.

Das Buch ist in einfacher Sprache geschrieben und somit gut zu lesen. Auch die unnötigen, schlecht durchdachten Wendungen erschweren dies nicht, brachten mich aber deswegen nicht dazu, der Geschichte mit Spannung zu folgen. Deswegen kann ich dieses Buch nicht unbedingt weiter empfehlen. Hätte ich nicht vorher den Film des Nachfolgers "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" gesehen, hätte ich bestimm kein weiteres Buch von Helen Fielding gelesen. So habe ich aber doch noch die Bridget Jones Bücher gelesen, die mir auch viel besser gefallen haben.

Millionär
Millionär
von Tommy Jaud
  Audio CD

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie schon bei den Vorgängern begeistert der Vorleser Christoph Maria Herbst!, 27. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Millionär (Audio CD)
Auch das dritte Hörbuch lockte wieder wegen dem Vorleser Christoph Maria Herbst, dessen Kauf bei uns wieder nur ihm zu verdanken ist. Wie ich schon bei den beiden Vorgängern "Vollidiot" und "Resturlaub" rezensiert habe, entspricht dies eigentlich nicht meinem bevorzugen Lesestoff (und gelesen hätte ich das Buch auf keinen Fall), aber CMH zuzuhören lohnt sich allemal. Er liest es wirklich auf eine einmalig geniale Art vor, (wobei ich sagen muss, ich kenne nur diese Hörbücher und kann ihn nicht mit anderen Vorlesern vergleichen), so dass er es schafft, meine Begeisterung immer wieder aufs Neue zu wecken.

Die Idee der Geschichte fand ich echt gut, diesmal ging es nicht überwiegend um "Frauengeschichten", sondern wie der Titel schon verrät, wie man Millionär wird. Diese "Geschäftsidee" wurde glaubhaft beschrieben und gut umgesetzt. Besonders gut gefallen haben mir die Beschwerde Anrufe und E-Mails von Simon bei der Verbraucherzentrale. Das war auf jeden Fall der beste Teil der Geschichte. Nicht unbedingt die Anrufe haben mich überzeugt, sondern die Gründe, weswegen Simon sich beschwert hat. Aber auch der Einzug seiner neuen Nachbarin war gelungen und brachte mich zum Lachen. Diese beiden Szenen hat Herbst mit einer Komik rübergebracht, die einfach nur witzig war. Es gab zwar noch andere lustige Sachen, aber die sind nicht unbedingt hervorzuheben. Nervend war dagegen das Seminar, was Simon besucht hat. Da hat Herbst mich nicht für begeistern können. Richtig überzeugen konnte mich die Hauptfigur Simon auch wieder nicht, aber etwas sympathischer als im "Vollidiot" war er mir hier schon. Die Nebenfiguren fand ich eher flach, aber der Geschichte anpassend.

Ich spreche immer nur von CMH, der das Buch von Tommy Jaud ja "nur" vorliest. Da ich aber zugehört und nicht selber gelesen habe, kann ich nur das gehörte beurteilen. Jaud jedoch schreibt diese Bücher, die der Unterhaltung dienen, jedoch nicht unbedingt Anspruchsvoll sind. In der Hinsicht der Unterhaltung ist dem Autor aber auch mal ein Lob von mir auszusprechen. Empfehlenswert!

Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB)
Das Vermächtnis der Wanderhure (Knaur TB)
von Iny Lorentz
  Taschenbuch
Preis: EUR 10,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lesenswerter letzter Teil der Trilogie um Marie!, 27. November 2007
Auch wenn mir der dritte Teil wieder gut gefallen hat, kommt dieser doch nicht an seine beiden Vorgänger heran. Das liegt vor allem an den Längen, die sich des Öfteren das ganze Buch über ganz schön ziehen. Die Zeit in Russland war etwas langweilig erzählt und gefiel mir nicht ganz so gut. Und auch, wenn die Hauptperson dort die meiste Zeit verbringt, fand ich diese Passagen nicht besonders gelungen. Die Erzählungen über Kibitzstein mit Michel haben mir da viel besser gefallen, sogar Huldas Geschichte fand ich dagegen besser, obwohl sie eine furchtbare Person ist. Nicht gefallen hat mir außerdem, dass Marie und Michel wieder voneinander getrennt sind, und wieder ein angeblicher Tod eine extrem Situation darstellt, so wie schon in "Die Kastellanin". So eine Unglaubwürdigkeit mag ich bei mehrteiligen Büchern überhaupt nicht. Gleichheiten sind o.k., aber wenn dieselben Personen gleichwertig schlimme Schicksale erleben, wirkt es halt immer übertrieben und unrealistisch. Dafür ist der Autorin der Schluss sehr gut gelungen, der wirkte gut durchdacht und nicht übertrieben.

Außerdem war es ein nettes Wiedersehen mit Marie, Michel, Hiltrud und all den anderen Personen, die mir sympathisch waren. Michel tritt in diesem Buch auch öfter in Erscheinung, was ihn mir noch sympathischer gemacht hat. Neben den bekannten Personen waren diesmal auch neue, liebenswerte Charaktere dabei, wie Alika, Anastasia, Andrej und Wassilissa. Letztere ist zwar nur sehr kurz vertreten, trotzdem ist sie mir eine liebgewordene Person geworden.

Der Schreibstil von Iny Lorentz überzeugte wieder mit ihrer gut gewählten Sprache. Die passt einfach gut zu ihren Geschichten, in denen es sehr rauh und brutal zugeht. Gut fand ich auch die kleinen Wiederholungen der ersten beiden Teile, die mir vergessene Sachen wieder ins Gedächtnis gerufen haben. Da es schon ein Weilchen her ist, wo ich die "Die Wanderhure" und "Die Kastellanin" gelesen habe, war dies sehr hilfreich. Vielleicht hätte ich wegen der etwas langweiligen Geschichte nur drei Sterne vergeben, zumal mir die beiden ersten Bände besser gefallen haben, da Iny Lorentz aber das ganze Buch über mit einer richtig guten Wortwahl beeindruckt, gibt es von mir doch vier Sterne. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

Der Ruf des Kondors
Der Ruf des Kondors
von Astrid Fritz
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschöne und mitreißende Geschichte!, 19. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf des Kondors (Taschenbuch)
Selten, dass mich ein Buch so berührt hat wie dieses. Und nicht, dass es gereicht hätte, dass mir einmal die Tränen liefen, nein, das ist mir bei dieser mitreißenden Geschichte öfter passiert. Wirklich berührend, wie hier die Liebe und Freundschaft zum Ausdruck gebracht wurde. Sehr tiefsinnig wurden die Personen beschrieben, besonders Josef (der auch eine sehr gute Entwicklung gemacht hat), Ayen, Kayuantu und Paul Armbruster habe ich ins Herz geschlossen. Aber auch die anderen Charaktere waren etwas Besonderes und haben die Geschichte mit ihrer liebenswerten Art bereichern können. Was ich richtig schön fand, war, wie deutlich die Aufrichtigkeit der Freundschaften zu spüren war, die in Chile geschlossen wurden.

Chile wurde farbenprächtig und interessant beschrieben. Zum einen wurde die Schönheit dieses Landes wunderbar erzählt, zum anderen wurde realistisch die Problematik der Ureinwohner (Mapuche) beschrieben, wie sie im eigenen Land um ihr Zuhause und um ihr Leben kämpfen mussten. Dies wurde ohne große Brutalität vielsagend dargestellt und auch wenn es verschönt beschrieben wurde, zeigte es doch, wie schlecht es den Indianern ergangen ist.

Mit welchen Problemen die deutschen Auswanderer im 19. Jahrhundert zu kämpfen hatten wurde auch beschaulich beschrieben. Dies hat mich etwas an das Buch "Die Siedler von Catan" von Rebecca Gablé erinnert, weil es da, wie hier, einen ganz neuen Anfang zu bewältigen gibt. Häuser müssen gebaut werden, Felder bestellt und dies mit den wenigen Mitteln, die den Siedlern zur Verfügung stehen.

Einen ganz kleinen Kritikpunkt muss ich aber auch anspechen. Und zwar finde ich die Rückblicke Ramóns nicht so gut gelungen. Die waren mir zu kurz, gaben zwar einen Blick auf sein Tun, blieben aber sonst sehr oberflächlich und nichtssagend. Das fand ich sehr schade, da ich gerne etwas mehr über ihn erfahren hätte.

Dieses war das erste und bestimmt nicht das letzte Buch, welches ich von Astrid Fritz gelesen habe. "Der Ruf des Kondors" ist ein wirklich wunderschönes Buch, das ich zu meinen Lieblingsbüchern zählen werde und unbedingt weiter empfehle.

Harry Potter und der Orden des Phönix (Band 5)
Harry Potter und der Orden des Phönix (Band 5)
von Joanne K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 28,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch bietet Spannung und Action!, 13. November 2007
Erst als dieses Buch erschien wurde mein Interesse an Harry Potter erweckt und ich hatte das Glück, die ersten fünf Bände hintereinander lesen zu können. Jedes Buch ist einfach wunderbar und hat mich, obwohl ich Wochenlang nichts anderes gelesen hatte, nicht einmal gelangweilt, sondern immer wieder aufs neue begeistern können. Auch mit "Der Orden des Phönix" legt Rowling wieder einen klasse Roman vor, der viel Spannung und Action mit sich bringt.

Hier geht es überwiegend um den geheimen Bund, der sich Orden des Phönix nennt und dessen Mitglieder sich für den Kampf gegen Voldemort und seinen Anhängern rüsten. Von den Beschreibungen her, ist das Versteck, dass in Sirius Black seinem Haus ist, wieder einfach nur genial und regt die Fantasie an. Außerdem steht im Vordergrund die nervige neue Lehrerin in Hogwarts: Dolores Umbridge. Die wurde vom Zauberei Ministerium für diese Stelle beauftragt, da das Ministerium Voldemorts Rückkehr bestreitet, Dumbledore misstraut, und durch Umbridge Hogwarts völlig unter seine Kontrolle zu bekommen versucht. Von dieser furchtbaren Frau war ich einfach nur genervt, aber sie brachte einen Witz mit sich, dass ich für meinen geraubten Nerv dafür entschädigt wurde. Interessant fand ich, dass Harry einiges über die Vergangenheit seiner Eltern erfuhr. So erfahren auch wir immer mehr über Lily und James, da sie ja auch eine große Bedeutung für die ganze Geschichte haben. Sehr gelungen werden sie immer wieder mit in die Geschichte eingebunden.

So wie die beiden letzten Bücher "Der Gefangene von Askaban" und "Der Feuerkelch" geht es wieder in düsterer Stimmung weiter und auch hier würde ich wieder sagen, dass es erst im Jugendalter gelesen werden sollte. Für die und für die etwas ältere Generation kann ich dieses Buch jedenfalls wieder weiter empfehlen.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Band 7)
von Joanne K. Rowling
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdiger Abschluss dieser Reihe!, 13. November 2007
Nach sehnsüchtigen Warten (Teil sechs "Harry Potter und der Halbblutprinz)" ist ja schon eine Weile her) und begeistertem Lesen, war dies nun leider der letzte Teil dieser Reihe. Ich bin schon etwas traurig darüber, aber mit diesem Würdevollen Schluss hat Rowling mich ein letztes Mal mit Harry begeistern können. Ein minimales Hintertürchen hat sie sich zwar offen gehalten, für einen eventuellen achten Teil, den es gerüchteweise noch geben soll, aber ich glaube nicht wirklich daran. Damit würde sie sich auch ein bisschen unglaubwürdig machen und auch wenn ich den dann auch lesen würde, kann ich mir nicht vorstellen, was da noch kommen sollte.

Ich finde "Die Heiligtümer des Todes" überhaupt nicht langweilig, sondern spannend und interessant. Das interessante ist die Beantwortung noch offener Fragen und die Auflösung um das Geheimnis von Snape. Allgemein erfährt man hier viel über einige Personen und das sie nicht immer so zu sein scheinen, wie man immer gedacht hat. Spannend waren die Suche nach den Horkruxen und die Frage, was es mit den Heiligtümern des Todes auf sich hat. Auch brachte das Buch wieder eine äußerst lustige Sache mit sich: Hermines Perlentasche. Diese Tasche brachte mich einige Male echt zum Lachen. Nur Hogwarts hat mir in diesem Buch ein wenig gefehlt, da die Zauberschule nur am Schluss in Erscheinung tritt. Dadurch, das es das letzte Schuljahr gewesen sein sollte, fehlt dieses Schuljahr ja in gewisser Weise, da Harry, Ron und Hermine gar nicht daran beteiligt waren. Das ist die einzige offene Frage, die sich mir noch stellt, "Wie war der Schulabschluss"?

Dies hätte sie zu dem ohnehin tollen Schluss noch hinzufügen können, dann wäre alles perfekt gewesen. Aber dafür werde ich natürlich keinen Stern abziehen, da das nur eine Kleinigkeit ist, die mich halt interessiert hätte, aber so lass ich dann meiner Fantasie freien Lauf. Keiner, der die ganze Reihe gelesen hat, sollte sich den Schluss entgehen lassen, ich kann auch den letzten Potter nur empfehlen.

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