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Beiträge von Dieter Günzel
Top-Rezensenten Rang: 1.288.452
Hilfreiche Bewertungen: 14

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Rezensionen verfasst von
Dieter Günzel (Lübben)

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Stefan Loose Reiseführer Myanmar
Stefan Loose Reiseführer Myanmar
von Volker Klinkmüller
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Führer für individuelles Reisen in Myanmar !, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie alle Loose-Führer einfach nur gut; weit vor dem Konkurrenten Reise Know how !
Detaillierte Informationen auf die man sich auch verlassen kann.


Reise Know-How Myanmar, Birma, Burma: Reiseführer für individuelles Entdecken
Reise Know-How Myanmar, Birma, Burma: Reiseführer für individuelles Entdecken
von Brigitte Blume
  Broschiert

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für Individualreisende !, 2. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Cover schmückt sich mit 30 Jahren Myanmar-Erfahrung, ich frage mich nur wo sie ist; im Buch jedenfalls nicht.
Alles in Allem sehr dürftige Informationen, sowohl in den einzelen Kapiteln zu den Regionen als auch bei den Hotelempfehlungen.
Für uns leider überhaupt nicht akzeptabel und mit der schlechteste Führer aus der Reihe Reise Know how. Mit Abstand der Beste ist einfach Stefan Loose; Detailliert, genau, einfach so wie man es für eine Individuelle Tour bracht !


Der Prinz und das Proradies: Vom Kampf gegen das kollektive Verdrängen
Der Prinz und das Proradies: Vom Kampf gegen das kollektive Verdrängen
von Stefan Wolter
  Broschiert

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt und Hochachtung, 12. November 2009
Respekt und Hochachtung. Das gilt dem fast beispiellosen beharrlich-zielstrebigen Kampf gegen das "kollektive Verdrängen", wie Stefan Wolter es selbst nennt, gegen Ignoranz, Behördenwillkür und gewollte Negierung der Geschichte. Die Wertschätzung gebührt auch dem Buch. Das äußerst schwierige, immer wieder durch Fehlschläge begleitete Ringen um die Erinnerung, in dem die Ziele und Vorstellungen angesichts des öffentlichen Drucks schließlich von den Agierenden vor Ort usurpiert und vereinnahmt werden, erlebt der Leser durch alle Kapitel förmlich mit. Das bewegt und macht betroffen. Wie viel Energie und psychische Belastung im Kampf gegen Ignoranz und geplante Vernebelung der Vergangenheit gingen dem Geschilderten voran!
Die 396 Seiten verlangen vom Rezipienten jedoch nicht nur ein besonderes politisches Interesse, sondern ein gehöriges Maß an Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Umständen. Der Leser wird gefordert - und das auf völlig andere Art als im "Prinz von Prora".
Anfängliche Bedenken, die Schilderungen könnten zu weitschweifig werden, zerstreut die fortschreitende Lektüre. Ja, nur in der vorgelegten Weise konnte das wahre Ringen um die Sicherung des Vergangenen am authentischen Ort und das ganze Ausmaß der Bestrebungen, Erinnerungen auszulöschen, deutlich werden. Beeindruckend ist, wie der Autor unter allen Belastungen seine jugendliche Fröhlichkeit und Unbeschwertheit bewahrt hat. Auch das spricht aus dem Buch. Dem Leser des "Prinzen von Prora" verschafft es eine noch engere Nähe zum Autor.
Stefan Wolter ist im vorliegenden Werk seinem Grundprinzip absoluter Ehrlichkeit, auch sich selbst gegenüber, treu geblieben. Indem er immer wieder persönliche Rückblicke, auch Reiseberichte einstreut, schafft er dem Leser "Erholungspausen". Diese literarische Methode, mit welcher das Buch dem lange angekündigten "Verlorenen Paradies" gerecht wird, ist vortrefflich gelungen. Generell wird die gewachsene Professionalität als Autor deutlich. Der Stil hat seit dem ersten Prora-Buch, das erst mit diesem Werk seine Vollendung erreicht, an Reife gewonnen. Mit den angefügten Briefen aus der Zeit der politischen Umbrüche setzt Stefan Wolter die Tradition der Prora-Bücher fort. Seine Jugendbriefe sind nicht nur ergänzend, sondern für das Gesamtverständnis sehr prägend und richtig platziert.
Interessant ist, wie Stefan Wolter in den vergangenen zwei Jahrzehnten die eigene Gefühlswelt durchlebt hat. Nach zwei leidenschaftlichen Beziehungen fand er endlich das persönliche Glück. Auch das war ein mitunter steiniger Weg.
Das Buch ist als eine generelle Mahnung gegen das Vergessen vergangenen Unrechts zu verstehen, um Wiederholungen zu verhindern. Die Bausoldaten gehörten, und daran bleibt keinerlei Zweifel, mit ihrer Verweigerung des Waffendienstes in der DDR zu den wesentlichen Wegbereitern der Friedlichen Revolution. Dem Bestreben des Autors gebührt daher höchste Anerkennung. Ein Buch, das zur jetzigen Zeit einfach geschrieben werden musste. Es verdient eine große Leserschaft.


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