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Katharina Weiß "KW"

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58 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen FANTASTISCH!!!, 14. März 2010
Schon von Anfang an war ich begeistert von ihr. Sie singt nicht nur gut sondern hat auch einen wundervollen Humor und ist sehr sympathisch!
Die drei Songs im Finale passten alle wunderbar zu ihr, der letzte "Love me" am besten... Nur musste man entscheiden, möchte man sie mit einem Song nach Oslo schicken der für sie oder doch lieber für eine gute Platzierung am besten ist. Es wurde entschieden, dass sie den Song singt, der wahrscheinlich bessere Chancen auf einen gute Platz hat. "Bee" ist zu ruhig, "Love me" zu crazy und flippig und "Satellite" ist verständlich, hat Swing und Lena strahlt auch mit diesem Song eine enorme Freude aus!!! Der perfekte Song für Oslo ist gefunden:)
Ich hoffe Lena wird noch viel Erfolg haben und natürlich ihr Abi schaffen:)
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 17, 2010 11:16 PM CET


Es war eine harte Schule!: Menschen mit Körperschädigungen ziehen Bilanz aus ihrer Schulzeit in der Allgemeinen Schule
Es war eine harte Schule!: Menschen mit Körperschädigungen ziehen Bilanz aus ihrer Schulzeit in der Allgemeinen Schule
von Katrin Uhrlau
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen aus: Heilpädagogische Forschung 3/2006 von Martina Schlüter, 15. Februar 2008
Im Zentrum des Inhalts dieses Buches stehen zwölf Personen im zum Zeitpunkt der Befragung Alter von 20'32 Jahren mit einer sichtbaren Körperschädigung, die retrospektiv ihre Schulzeit betrachten. Eine Schulzeit, die sie an der Allgemeinen Schule, fast ausschließlich neben der Grundschule am Gymnasium, ohne erhobenen sonderpädagogischen Förderbedarf verbracht haben. Analysiert werden die persönliche und die soziale Ebene sowie die Ebene der Schulorganisation. Gefragt wird also konkret nach schädigungsbedingten Erschwernissen, den Copingstrategien und dem Erleben der Schulzeit verbunden mit den persönlich wahrgenommenen Handlungsweisen der Eltern, Lehrer und Mitschüler. Die Fragen nach der Schulorganisation klären, inwiefern die individuellen Bedarfe gedeckt wurden.

Die Ergebnisse sind vielfältig, aber insgesamt bleibt fest zu halten, dass insbesondere das Gymnasium mit sehr starren Strukturen behaftet ist. Anpassungsleistungen werden fast ausschließlich von den betroffenen Schülerinnen und Schülern verlangt, die diesen auch teilweise bis an die körperlichen wie auch psychischen Grenzen nachkommen. Nachteilsausgleiche wie Zeitverlängerung bei Klausuren wurden selten von Seiten der Schule angeboten, Therapieangebote oder Ruheräume konnten gar nicht gewährt werden. Würde man jedoch die Schülerinnen und Schüler fragen, ob Sie ihre Schulzeit noch einmal an der Allgemeinen Schule absolvieren wollten, so würden, wie Katrin Uhrlau vermutet, die meisten von ihnen dieses bejahen. Denn elf der befragten zwölf Schüler und Schülerinnen haben die Hochschulreife und einer die 'mittlere Reife' als Abschluss erlangt. Die gebrachten Opfer scheinen sich bezüglich des schulischen Erfolges gelohnt zu haben!

Eine 'harte Schule' ist keine gute Schule. Notwendige Veränderungen z.B. in der Lehrerbildung und -fortbildung u.a. mit Blick auf Kooperationskompetenz werden aufgedeckt. Ziel ist es Kommunikationsstrukturen in einem Schulethos zu verankern, die Mitsprache und Verantwortung aller für den Bildungsprozess zulässt.

Katrin Uhrlau gelingt es vor allem in der eigenen Untersuchung aber auch in den theoretischen Überlegungen die entscheidenden Fakten herauszufiltern. Es ist ein wichtiger Beitrag zu der Forschung mit Menschen mit Körperbehinderung und nicht über Menschen mit Körperbehinderung.
Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Forschungsansatz durchsetzen wird! Dies sei auch noch einmal von jemandem betont, der 'diese harte Schule' in der Generation davor mitgemacht hat. Auch wenn ich diese Zeit überwiegend positiv erinnere, so kommt mir retrospektiv auch nach 30 Jahren noch Vieles bekannt vor. So ist z.B. der Sportunterricht ein gutes Kriterium für kreative Lösungen. Das Spektrum reicht von der 'bloßen Befreiung', über 'auf der Bank sitzen', 'Mitmachen beim Schwimmen' bis hin zu 'Schiedsrichterfunktionen bei Ballspielen'. Ein Buch für alle zu empfehlen, die an Schule und Schulgestaltung unabhängig von vorliegenden Schädigungen im Sinne einer 'Schule für alle' interessiert sind.


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