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Rezensionen verfasst von
aYKw669k "A7EbsH45" (Bonn)

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A Serbian Film
A Serbian Film
DVD ~ Katarina Zutic
Preis: EUR 7,51

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu schlecht, um wirklich zu schocken, 6. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: A Serbian Film (DVD)
Kritiken, dass dieser Film „unerträglich hart“ oder dergleichen sei, rufen in mir Ratlosigkeit hervor. Sicherlich wäre es furchtbar, sich vorzustellen, dass das im Film Gezeigte in der Realität passieren könnte. Aber das ist charakteristisch für jeden noch so schlechten Horrorfilm (wer will z.B. schon von Killertomaten getötet werden?). Und dieser Film hier gibt sich wirklich alle erdenkliche Mühe, dem Zuschauer immer wieder vor Augen zu führen, dass es wirklich nur ein (streckenweise sehr) schlecht gemachter Film ist.

Die Blut- und Verletzungseffekte überzeugen nicht. Wunden bluten unnatürlich stark, Schläge mit der flachen Hand auf den Rücken führen zu kaum einer merklichen Reaktion im Gesicht des Opfers, dafür aber innerhalb von Sekunden zu blauen (bzw. eher orangen?) Flecken. Gerade an den „härtesten“ Szenen scheitern die Filmemacher gnadenlos.

Es wirkt fast so, als würden schlechte Effekte hier als Stilmittel zur Zensur eingesetzt, anstelle von Schnitten oder Blenden. Man zeigt alles, aber es ist so schlecht gemacht, dass kein Zuschauer glaubt, was er sieht (vielleicht muss man den Film auch aus 10m Entfernung auf einem briefmarkengroßen Fernseher sehen, damit die schlechten Effekte nicht so stark auffallen).

Den allzu großzügigen Einsatz von Gore-Effekten gleichen die Schauspieler durch ihr Unvermögen bzw. ihre schauspielerische Verweigerung wieder aus. Keinem der Opfer gelingt es, darzustellen, dass das eigene Schicksal weiter von Belang wäre. Alle teilen denselben Gesichtsausdruck, der in etwa besagt „Oh, ich werde gerade bestialisch getötet. Naja. (Was esse ich eigentlich morgen zu mittag?)“.

Selbst die geschnittene Fassung von „Hostel“ ist härter als die ungeschnittene von „A Serbian Film“. Einfach, weil „Hostel“ die Psychologie besser rüberbringt und man den dortigen Opfern wenigstens abnimmt, dass sie in irgendeiner Weise interessiert, was mit ihnen geschieht.

Fazit: Finger weg. Der Film ist eher ärgerlich als „hart“.

Vilma Righi Unisex-Kette aus Edelstahl 50cm X1.J.229.2-50-K
Vilma Righi Unisex-Kette aus Edelstahl 50cm X1.J.229.2-50-K
Preis: EUR 22,90

1.0 von 5 Sternen Schrott, 29. Januar 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Kette reißt bei normaler Nutzung und Beanspruchung ständig. Außerdem sind einige der Ringe nicht sauber geschlossen, sodass sich Stofffasern der Kleidung darin verfangen können. Dadurch wird auf Dauer nicht nur die Kleidung beschädigt, sondern beim Ausziehen bleibt auch gerne mal die Kette darin hängen (um dann wieder zu reißen).

Parallels Desktop for Mac 7
Parallels Desktop for Mac 7

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nervt mit Werbung, 11. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parallels Desktop for Mac 7 (CD-ROM)
Wenn ich 50 € für ein Programm ausgebe, erwarte ich, dass es mich nicht mit irgendeiner Form von (Eigen- oder Fremd-)Werbung behelligt. Klick auf "Nicht erneut anzeigen" schafft leider auch keine dauerhafte Abhilfe.

Apple Magic Mouse Laser Maus schnurlos bluetooth (nur für Mac OS X 10.5.8 oder neuer)
Apple Magic Mouse Laser Maus schnurlos bluetooth (nur für Mac OS X 10.5.8 oder neuer)
Preis: EUR 59,00

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Produkt ist nur so gut wie sein größter Schwachpunkt, 29. Juli 2012
...und eine Maus, die bei so etwas Wesentlichem wie der Rechtsklick-Funktion regelmäßig versagt, ist in meinen Augen nicht zu gebrauchen. Viele Rezensenten empfehlen, vor dem Rechtsklick alle anderen Finger von der Maus zu nehmen, damit der Rechtsklick als solcher erkannt wird. Erstens empfinde ich das als 'Einknicken' vor technischen Defiziten - wieso soll ich mein Verhalten ändern, um nicht von den Folgen von Programmier- oder Konstruktionsfehlern behelligt zu werden? Sollen die Entwickler halt eine ordentliche Rechtsklick-Funktion entwickeln. Teuer genug verkaufen sie die Maus ja.

Zweitens hilft es dann auch noch nicht mal in jedem Fall, wenn man vor dem Rechtsklick alle anderen Finger von der Maus nimmt. Richtig ist, dass es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass der Rechtsklick als Rechtsklick verstanden wird. Eine hundertprozentige Garantie, wie bei einer gewöhnlichen Maus mit zwei voneinander getrennten Tasten, gibt es aber nicht. Man kann aufwendig alle Finger von der Maus nehmen, am äußersten rechten Rand klicken - in bestimmt 30 % der Fälle wird es dennoch als Linksklick interpretiert. Wenn man dann z.B. im Browser einen Link mit der rechten Maustaste anklicken wollte, um ihn per Kontextmenü in einem neuen Tab zu öffnen, wird der Link gerne mal ungewollt im selben Browserfenster geöffnet, weil der Rechtsklick nicht erkannt wurde. Und das ist sicher noch eins der kleineren Probleme, die aus einem nicht erkannten Rechtsklick entstehen können (man male sich aus, dass man etwas ungewollt bestätigt oder per One-Click kauft).

Und falls jetzt der Einwand kommt, dass man anstelle des klassischen Rechtsklicks auch Ctrl + linke Maustaste drücken kann: Natürlich kann man das. Stichwort Einknicken vor technischen Defiziten. Anstatt sich zu beschweren, dass einem der Autohändler ein überteuertes Fahrzeug verkauft hat, das ständig liegenbleibt, kann man sich auch einfach angewöhnen, das Auto morgens zur Arbeit zu schieben. Oder alternativ mit dem Taxi zur Arbeit zu fahren. Problem behoben.

Wenn man die Maus in die Hand nehmen will und sie dabei ungünstig mit der Hand streift (was nicht leicht zu vermeiden ist, wenn die ganze Oberfläche der Maus berührungsempfindlich ist), wird das vom Browser schon mal als Wunsch interpretiert, eine Seite zurückzublättern. Auch auf diese Weise fliegt man gerne schon mal von Websites etc.

Was passiert, wenn man die Blättern-Funktion der Mausoberfläche benutzt, ist praktisch nicht voraussehbar. In jeder Anwendung ist es anders: Will ich z.B. in der Browser-Historie zurückzublättern (Firefox), muss ich über mindestens ein Drittel der Oberfläche nach rechts streichen. Darunter geschieht nichts. Nutze ich dieselbe Funktion in der Tabellenkalkulation von Open Office, reicht ein winziger Strich nach links, um mich z.B. von Zelle A1 nach Zelle QE zu katapultieren - das ist ein Sprung von über 400 Zellen (!) nach rechts, mit einer einzigen kleinen Mausgeste! Noch unberechenbarer wird die Angelegenheit, wenn man die Maus unter Windows 7 (Parallels) verwendet. Da ist weder die Scroll- noch die Blättern-Funktion wirklich dosier- oder beherrschbar.

+++ Update: voll aufgeladene und eingeschaltete Magic Mouse verbindet sich seit gestern nicht mehr. Beim Systemstart erscheint ein "Maus einrichten"-Dialog. Ich bin jetzt endgültig wieder auf meine alte USB-Maus umgestiegen. Die kostet zwar nur die Hälfte und ist auch weit weniger "stylisch" als die Magic Mouse, hat aber den nicht zu unterschätzenden Vorteil, das sie funktioniert.

Abendglühen
Abendglühen
Preis: EUR 15,99

5.0 von 5 Sternen Was muss das für ein Erlebnis gewesen sein..., 15. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abendglühen (Audio CD)
Leider ist die Live-Aufführung am Kölner Rheinufer 2007 völlig an mir vorübergegangen, sonst hätte ich mich glatt mal zum Evangelischen Kirchentag bequemt. Zum Stück selbst kann ich nicht viel brauchbares schreiben, es reicht von still über aufbrausend bis majestätisch, es ist einfach schön! Besonders, wenn man sich den Rahmen und die Atmosphäre der Aufführung in Köln dazudenkt.

Wenko 18235100 Wandregal Pescara Magic-Loc - Befestigen ohne Bohren, Ablage, 3 Handtuchstangen, Chrom, 56 x 46 x 21.5 cm
Wenko 18235100 Wandregal Pescara Magic-Loc - Befestigen ohne Bohren, Ablage, 3 Handtuchstangen, Chrom, 56 x 46 x 21.5 cm

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Haftwirkung völlig unzureichend, 5. Januar 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Haftwirkung völlig unzureichend

Das Positive: Das Regal lässt sich schnell und einfach zusammenbauen und macht optisch einen guten und stabilen Eindruck.

Das Negative: Wie schon ein Rezensent geschrieben hat, sind die Abstände zwischen den hängenden Handtüchern viel zu klein. Hängt an allen drei Stangen jeweils ein Handtuch, kommt man an das hintere oder mittlere Handtuch praktisch nicht ran, ohne mindestens ein anderes Handtuch abzunehmen. Der (laut Beschreibung) angebliche "luftige Zwischenraum" zwischen hängenden Handtüchern ist Unsinn.

Von dem in der Artikelbeschreibung weiterhin versprochenen "extrem festen Halt, auch auf rauen und leicht unebenen Oberflächen" ist dieses Saugsystem meilenweit entfernt. Die mitgelieferte Beschreibung räumt auch selbst ein, dass die Saugnäpfe sogar auf manchen Fliesentypen nicht halten.

Nachdem das Regal gestern geliefert wurde, habe ich es zusammengebaut und an meinen handelsüblichen, sauberen, fettfreien und trockenen Badfliesen befestigt. Dann habe ich das Regal mit drei aufgehängten Handtüchern (zwei normale und ein Badetuch) und zwei weiteren auf der Ablagefläche abgelegten kleinen Handtüchern "belastet". Ansonsten habe ich nichts auf der Ablagefläche abgelegt, auch keine Klimmzüge an dem Regal gemacht oder dergleichen. Trotzdem ist es in nicht mal 24 Stunden zwei Mal von der Wand gefallen. Das Regal ist als solches also offensichtlich nicht zu gebrauchen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 19, 2012 10:47 AM MEST


Denkanstöße 2012: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft
Denkanstöße 2012: Ein Lesebuch aus Philosophie, Kultur und Wissenschaft
von Lilo Göttermann
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,00

19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht uninteressant, aber..., 7. September 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Zunächst mal sollte man sich klar machen, dass es sich bei diesem Buch nicht um ein geschlossenes Werk mit Beiträgen von Autoren handelt, die "Denkanstöße" liefern wollen (geschweige denn solche, die konkret etwas mit dem Jahr 2012 bzw. der gegenwärtigen Situation zu tun hätten), sondern vielmehr um eine lose Sammlung von Ausschnitten aus Biographien, (populär-)wissenschaftlichen Büchern etc., die im Zeitraum 2010/-11 kurioserweise alle im selben Verlag erschienen sind wie die "Denkanstöße" selbst.

Die Texte sind allesamt lesenswert und kurzweilig, das Buch lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen. Mit den im Vorwort versprochenen "neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen" hat es m.E. jedoch nicht viel zu tun (wie auch, wenn man die Forschungen von Marie und Pierre Curie beschreibt oder Einsteins Theorien erklärt?). Auch fällt es mir persönlich schwer, etwa aus Kurzbiographien von Charlotte von Preußen oder Graf von Moltke konkrete Denkanstöße für das Jahr 2012 zu ziehen. Aber da mag es anderen Lesern anders gehen. Von den Beiträgen zur Krise abgesehen, sucht man Bezüge zur Gegenwart beim Lesen jedenfalls eher vergeblich.

Merkwürdig finde ich auch, dass auf die einleitende Behauptung der Inhaltsangabe ("Wer arm ist, muss früher sterben"), die auch im Vorwort noch einmal aufgegriffen und in Frage gestellt wird ("Und ist es tatsächlich so, dass ...?"), in dem Buch selbst mit keiner Silbe eingegangen wird! Stattdessen beschäftigt sich der betreffende Artikel mit der Frage, wie man Pflege menschlicher gestalten und wie Krankenhauspersonal besser mit den Kranken umgehen könnte/sollte. Auch ein interessantes Thema, war dem Verlag aber als Aufhänger vielleicht nicht spektakulär genug. Trotzdem hätte ich persönlich erwartet, dass auf eine Frage, die gleich mehrfach an prominenter Stelle aufgeworfen wird, in dem Buch wenigstens beiläufig eingegangen wird. Aber um eine Antwort auf die ursprüngliche Frage zu erhalten, soll sich der Leser dann schätzungsweise das in den Quellen genannte Buch zulegen.

Bei dem "Beitrag" von Nelson Mandela handelt es sich übrigens um einige Fragmente aus 40 Jahre alten Briefen, Manuskripten und Interviews/Gesprächen. Nur falls jemand die Inhaltsangabe "neue Erkenntnisse (...) von namhaften Autoren wie (...) Nelson Mandela" so verstanden haben sollte, als hätte Herr Mandela tatsächlich einen Beitrag für dieses Buch verfasst.

Classic
Classic
Preis: EUR 9,99

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausam, respektlos, anmaßend, 31. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Classic (Audio CD)
Grundsätzlich ist es mir reichlich egal, wer wen "covert" und wie sich das Ergebnis anhört. Aber an manchen Werken vergreift man sich einfach nicht, da sollte sowas wie ein Ehrenkodex unter "Künstlern" greifen. Hier werden enige der Meisterwerke schlechthin mit billigsten 90er-Jahre-Beats unterlegt und das Ganze dann auch noch als "neue Dimension der Klassik" verkauft (mit Betonung auf "verkauft") - in meinen Augen zutiefst respektlos und anmaßend.

Zumal sich mir die Frage stellt, wie irgendein dahergelaufener Vogel auf die Idee kommen kann, dass die Musikwelt doch sicher seit Jahrhunderten darauf gewartet hat, dass endlich mal jemand ein paar billige Beats über die großen Klassiker legt.

Wenn man mit Bach & Co. in der bestehenden Form nichts anfangen kann, ist das doch in Ordnung - warum muss man dann eine grausig entstellte Plastikversion davon vermarkten/kaufen?

Using Korean: A Guide to Contemporary Usage
Using Korean: A Guide to Contemporary Usage
von Miho Choo
  Taschenbuch
Preis: EUR 27,35

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingte Kaufempfehlung, 29. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Im Rahmen eines Koreanisch-Selbststudiums habe ich bislang ein gutes Dutzend Bücher über die koreanische Sprache gelesen, bevor mir vor wenigen Wochen 'Using Korean' in die Hände gefallen ist. Einige zuvor gelesene Bücher waren deutlich umfangreicher, beschäftigten sich etwa auch mit sprachhistorischen Hintergründen, gingen bei einzelnen grammatischen Konstruktionen tiefer ins Detail etc., aber zusammenfassend hat mich bislang kein Buch so sehr vorangebracht wie 'Using Korean'. Es ist für mich bisher DAS Buch, von dem ich sagen kann, dass es mich ins 'nächste Level' befördert hat.

Das Buch ist in lockerem, gut verständlichem Englisch geschrieben und bietet eine solide Gesamtübersicht über die wichtigsten Eigenheiten der koreanischen Sprache der Gegenwart. Dabei wird die koreanische Sprache aus dem Blickwinkel eines Englischsprechers beleuchtet, d.h. die Konzentration liegt auf denjenigen Bereichen, in denen die größten Abweichungen zur englischen Sprache liegen. Daneben werden viele feststehende und umgangssprachliche Ausdrücke vermittelt und selbst den im Koreanischen ebenso wie in jeder anderen gesprochenen Sprache verwendeten Interjektionen und Füllwörtern (wie im Deutschen etwa: oh!, hey!, oh Mann, äh, hm, igitt...) wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Andere Bücher machen einen Bogen um solche Themen - vielleicht erscheinen sie den Autoren zu 'banal'. Meiner Meinung nach sind es aber gerade diese Aspekte, die gesprochene Sprache flüssig, lebendig und natürlich machen und letztlich den Unterschied zwischen distanziert-'steriler' Lehrbuchsprache auf der einen und 'authentischer' Sprache auf der anderen Seite machen.

Die behandelten Themen sind mit zahlreichen anschaulichen Beispielen versehen, deren Abwechslungsreichtum vorbildlich ist. Gerade in der praktischen Anwendung des vermittelten Stoffes scheint es anderen Autoren gerne mal an Kreativität zu mangeln, sodass eine Handvoll Beispielsätze so oft durchgekaut wird, bis irgendwann Aufmerksamkeit und Interesse des Lesers darunter leiden. 'Using Korean' arbeitet hingegen mit abwechslungsreichen, plastischen und lebensnah gewählten Beispielen, die entsprechend auch dem aktiven Wortschatz des Lesers zugute kommen und beim Lesen keine Langeweile aufkommen lassen.

Zusammenfassend würden der Inhalt sowie die Wirksamkeit und Anschaulichkeit, mit der dieser vermittelt wird, in meinen Augen ohne Weiteres einen höheren Kaufpreis rechtfertigen. Ob der Leser sich erstmals einen Gesamtüberblick über die grundlegenden Aspekte der koreanischen Sprache verschaffen, vorhandene Kenntnisse ausbauen und/oder bei Bedarf einzelne Aspekte nachschlagen möchte - meiner Einschätzung nach können Lernende aller Lernstufen von diesem Werk profitieren.

Ken Park
Ken Park
DVD ~ James Ransone
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 18,94

14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sex und Gewalt, 5. April 2007
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ken Park (DVD)
Eins vorweg: Ich habe kein Problem mit "heftigen" Szenen, hätte mir "Ken Park" anhand der Mundpropaganda sogar durchaus brutaler vorgestellt als er tatsächlich ist. Beim Sehen stellt sich leider jedoch schnell heraus, dass der Film auf einen klar definierten Handlungsstrang weitgehend verzichtet, sondern sich vielmehr gänzlich damit begnügt, den Wunsch des Zuschauers nach den beiden Aufhängern des Films zu befriedigen: Sex und Gewalt. So stellt sich der Film als einzige Aneinanderreihung von (vermeintlichen) Tabubrüchen dar; vom Jugendlichen, der sich öffentlich in den Kopf schießt, über seinen Freund, der mit der Mutter seiner Freundin schläft, bis hin zum sexuell frustrierten Teenager Tate, der im Schlaf seine (wohl mit Absicht als überaus sympathische Personen gezeichneten) Großeltern ersticht. Unnötig zu erwähnen, dass Tate auch seinen kleinen Hund misshandelt, schließlich soll auch diese Spielart der Gewalt nicht unbehandelt bleiben. Die Suche nach dem Sinn oder der Aussage des Ganzen bleibt vollständig dem Zuschauer überlassen; letzten Endes steht der Zuschauer vor der Frage, ob der Film überhaupt versucht, irgendeine Botschaft zu vermitteln. Was bleibt, ist ein leicht "billiger" Nachgeschmack, verursacht sicherlich nicht zuletzt durch den großzügigen, besonders zum Ende hin völlig unnötigen Einsatz von Sex-Szenen. Diesem Film Genialität oder gar die "Entlarvung der amerikanischen Familienpsyche" nachzusagen, geht viel zu weit und ist gegenüber manchem ernstzunehmenden Werk schlicht und ergreifend ungerecht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 17, 2009 5:11 PM MEST


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