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Rezensionen verfasst von
frizze "frizzi" (Berlin)

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Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen
Blick in die Ewigkeit: Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen
von Eben Alexander
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

60 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glaube - Liebe - Hoffnung?, 11. März 2013
Ein Neurochirurg, Dr. Eben, erleidet einen lebensbedrohenden Infekt. Er liegt 7 Tage im Koma, scheint dem Tode geweiht. Er erwacht und beschreibt was er erlebt hat während seine Familie wechselseitig an seinem Bett auf der Intensivstation bei ihm wachte. Eben beschreibt mehrere "Ebenen" des Jenseits und eine universelle Daseinsform. Seine Jenseitsbeschreibungen unterscheiden sich nicht wesentlich von den vielfach beschriebenen Nahtod Erlebnissen anderer Betroffener. Was das besondere an diesem Buch ausmacht, ist das der Arzt und Skeptiker sich wandelt zum "Gläubigen". So versucht der Dr. in ihm anhand der Krankenakte genauestens zu analysieren was sich während seines Deliriums in seinem Gehirn abgespielt hat. Oder ob seine Erfahrungen eventuell möglichen Hallutinationen unterlegen haben. Das Buch ist eindrucksvoll geschrieben, einfach gehalten. Eines der wichtigsten Dinge die es zu erwähnen gibt ist, das hier ein international anerkannter Fachchirurg die rein medizinische SIcht seiner Weltanschauung massiv in Frage stellt, und in der Konsequenz, ablegt. Meines Wissens eines der ersten "Bekenntnisse" eines praktizierenden Skeptikers (was Jenseitserfahrungen angeht), hin zu einer univesellen Wahrheit. Strittig das Thema, auffallend ehrlich und intensiv dafür die Art wie sich Eben damit auseinandersetzt. Sehr empfehlenswert fr "Grenzgänger" des Glaubens an das scheinbar Unmögliche.


Woken furies / Richard Morgan
Woken furies / Richard Morgan

5.0 von 5 Sternen Richard K Morgan furios readings, 8. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Woken furies / Richard Morgan
Woken Furies ist der Schlussroman aus der Takeshi Kovac Serie. Kovac ist ausgebrannt und auf seinem Heimatplaneten gelandet. Rache ist sein Lebensinhalt, während dessen die Harlan Familie einen "Doppelgänger" auferstehen läßt. Kovac I und Kovac II - Gegner bis zum furiosen Schluss. Der "ältere", EX Envoy Cop scheint verloren in seiner Welt, er kämpft einen Kampf gegen die Priesterschaft, von Hass geprägt, unerbittlich und in Morganscher Art und Weise brutal ehrlich geschildert. Dann wird Kovac in die wieder erstehende Rebellion der Quellisten mit hineingezogen. Ausgehend von der "Reinkarnation" von Falconer Quellist, manifestiert in einem Datahead der unabhängigen, im Outland von Harlan's World operierenden, Beutejäger. Eine wechselvolle Beziehung zwischen Kovac und der Kommandantin/Falconer Figur beginnt bei den Kämpfen gegen die Maschinenrelikte der vergangenen Jahrhunderte, zieht sich weiter durch den ganzen Roman. Seine ehemalige Ausbilderin im Envoy Corp und Ihre Gruppe ehemaliger Rebellen wittern neue Kraft, wollen versuchen eine erneute Rebellion gegen die verhaßte Harlan Familie aufzubauen. Aus diesem Grunde wurde Kovac II "gesleeved", er soll helfen die Rebellion im Keim zu ersticken. Letztendlich wird auch noch das geliebt-gehasste Envoy Corps mit in das Geschehen einbezogen. Ein gnadenloser Kampf ohne Rücksicht auf Verluste, mit der Konsequenz des "echten Todes" auf allen Seiten. Nebenbei erhält der Leser auch einen tiefen Einblick in die Lebensverhältnisse von Tekeshi's Heimatplaneten, inclusive der Vorstellung der örtlichen Mafia Clans.
Morgan schreibt in brillianter Weise, stringent und doch verschachtelt, ohne das der Leser je den Überblick über das Geschehen verliert. Sein Stil hart, schnell und konsequent die Details von Sex, Crime und Gewalt zu beschreiben sind sein Markenzeichen. Das Buch fesselt, und ich halte es für das mit Abstand beste der Kovac Reihe. Morgan gelingt es bis zum Schluss, immer wieder zu überraschen und vollkommen unerwartete Wendungen der Story zu entwickeln. Er ist zynisch, mitleidsvoll und grausam, und doch schwebt über allem der Ethos des Guten. Gelesen auf Englisch halte ich das Buch für wesentlich besser und intensiver, als die deutsche Übersetzung. Morgan ist was er ist, einsame Spitze in seinem Genre. Unbedingt empfehlenswert zu lesen. Wer die vorherigen Romane, Altered Coarbon und Broken Angel noch nicht gelesen hat, dem sei empfohlen dies unbeding VOR dem lesen des letzten Teiles der Trilogie zu genießen. Ich empfehle in diesem Falle alle drei Romane "stand by" zu haben. Sie lassen einen nicht mehr los. Um Woken Furies zu lesen ist es aber nicht wirklich nötig sich vorher durch Stunden von fesselnder Hochspannung "durchzuarbeiten...."


2012 - Schatten der Verdammnis: Roman
2012 - Schatten der Verdammnis: Roman
von Steve Alten
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5.0 von 5 Sternen Phantastischer Ritt durch die Zeiten, 4. Januar 2011
Mayakultur erleben? Zynismus und Sarkasmus gemischt mit der coolness des 21. Jahrhundet? Alles in einem Buch? Ja! 2012 ist eigenwillig, teilweise langatmig, aber immer an der Schwelle des "Ich kann's nicht mehr loslassen". Irgendwo zwischen Richard Morgan und William Gibson, nicht allzuweit in der Zukunft und sehr weit zurück in die Vergangenheit. Eigentlich ist dies Buch ein Zweiteiler, der erste Teil im nahen Hier und Jetzt, der zweite Teil in der Zeit der Maya Kultur. D'Amato schreibt modern, und er schafft es Opferrituale der Maya so zu beschreiben, das man als Leser darüber schmunzeln kann. Ich weiß nicht wie hoch der Grad der Authenzität ist, der den Teil des Buches betrifft, der das Maya Leben beschreibt, aber ich kam mir hineinversetzt vor in eine Welt die mir vollkommen fremd war. Der moderne Teil ist geprägt von einem schnodderigen "coolen" touch. Es sind die teilweise annähernd zynisch klingenden Nebensätze die diesen Protagonisten für mich äusserst sympatisch erscheinen lassen. Von der Story her kann ich nur sagen, das es im wahrsten Sinne des Wortes ein phantastisches Buch ist. Erschreckend wie banal ein Weltuntergang inszeniert werden kann, sehr erschreckend zu erkennen das dies nicht mehr unbedingt Fiction seien muss.


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