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Rezensionen verfasst von
Andreas Karl

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Fortress
Fortress
Preis: EUR 6,66

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Creed-Ableger zu Progrock-Göttern, 28. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Fortress (Audio CD)
Nachdem das erste AB Album doch noch an Creed erinnerte und eher kraftvolle Balladen enthielt sind die Jungs rund um Myles Kennedy und Mark Tremonti nun mit ihrem vierten Album in den Startlöchern. Das neue Album Fortress ist geprägt von harten Gitarrensound, den Mark Tremonti schon auf seiner Soloplatte freien Lauf ließ und nun (endlich) diesen rifflastigen Sound mit Myles' unverkennlicher Stimme verschmelzen lässt.

Ein Hammeralbum ohne Schwachpunkt... Einzig "All Ends Well" konnte bei mir nicht sonderlich punkten.

Anspieltipps:
- Cry For Achilles
- Fortress
- Calm The Fire
- die Solis in Farther Than The Sun und Bleed It Dry


House of Gold & Bones Part 1
House of Gold & Bones Part 1
Preis: EUR 12,98

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Album, 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: House of Gold & Bones Part 1 (Audio CD)
Mit House of Gold and Bones hat Stone Sour nun deren viertes Studioalbum veröffentlicht, welches teil eines Double Concept Albums ist. Sprich, das Album erzählt eine musikalische Geschichte, welche mit dem nächsten Album, welches im Frühjahr 2013 erscheinen soll (wahrscheinlich Mai). Das Album beinhaltet typische musikalische Einlagen der Band, insbesondere Corey Taylors einzigartigen Gesang als auch Jim Roots signifikante high pitched melodic Riffs, aber auch sehr viel neues und inspirierendes.

COVER/HÜLLE: 8/10
Das Album selbst ist nett gestaltet. Mir persönlich geällt das Frontcover sehr gut, welches das Album ziert. Die Hülle selbst ist eine sehr interessant gestaltete Papphülle. Beinhaltet ein kleines Booklet welches die von Stone Sour musikalische umrandete Geschicht erzählt, die CD selbst und ein paar ausklappbare Pappteile, deren Sinn ich noch nicht verstanden habe ;-) Einzig und alleine ein Booklet mit Lyrics geht mir persönlich sehr ab, deshalb der Punkteabzug. Ansonst aber ein nette Hülle.

ZUSATZ: Inzwischen wurde mit der Sinn der ausklappbaren Teile erklärte (in einem Kommentar). Diese dienen dazu, um zusammen mit den zweiten Album, welches diese Teile ebenfalls besitzen wird, ein eigenenes "House of Gold and Bones" bauen zu können. Danke an den User Stewpitt für die Aufklärung :-) (Siehe hierzu auch die Zusatzbilder in der Produktbeschreibung)

Die Songs auf der Platte sind als gesamtes sehr rund, das Album total ausgeglichen. Die Songs erfrischend neu, aber insich greifend und doch irgendwo typisch Stone Sour. Grundsätzlich finde ich aber, dass die Balladen auf dem Album im vergleich zu den Vorgängeralben besser klingen und nicht so abgedroschen, wie vorallem auf der letzten Platte. Mit einem Bother, oder Through Glass kann dennoch nicht einfach mitgehalten werden. Die Songs der härteren Gangart, das muss ich ehrlich gestehen, vermisse ich etwas. Songs wie ein Get Inside, Hell and Consequences, 30/30-150 werden auf diesem Album bei weitem nicht erreicht - die Songs sind aber dennoch gut. Hier die Songs in Einzelkritik. Die Bewertung ergibt sich aufgrund eines Vergleiches zu vorhergehenden Stone Sour Songs - spiegelt allerdings meine Meinung wieder und eine Punktvergabe ist wirklich nicht einfach durchzuführen.

GONE SOVEREIGN: 9/10
Die schon vorabveröffentliche Single ist der optimale Einstieg in das Album und beruht sich auf alte Stone Sour Tugenden. Einer der härteren Songs auf dem Album und auch einer der besseren, auf aufgrund des guten Gitarren-Soli welches in der Mitte des Songs startet. Hervorragender Opening Track, in sich sehr stimmig und auch Coreys Gesang/Screaming kommt sehr gut zur Geltung.

ABSOLUTE ZERO: 9,5/10
Gone Sovereign geht direkt in Absolte Zero über, welches dem Stil von Gone Sovereign ähnelt, aber etwas softer ist. Wieder sehr gute Gitarren-Soli und auch Coreys Gesangs Darbietung ist in sich sehr Stimmung. In Summe aber etwas melodischer und ausgereifter der Song.

A RUMOR OF SKIN: 10/10
Coreys Stimme wird von Song zu Song intensiver und runder, überascht durch extrem runden stimmigen Gesang in höheren Stimmlagen. Vorallem der Refrain der Songs hat es mir sehr angetan, da hier die Gitarren/Drum/Gesangs-Arbeit extrem harmonisch funktioniert und nach dem zweiten Refrain ein extrem melodisches Giratten-Riff folgt. Meiner Meinung nach einer der Besten Songs auf der Platte.

THE TRAVELLER Pt. 1: 5,5/10
Mit diesem Song folgt nach 3 Energiegeladen Songs die erste Ballade, in der Tracklist ein gute gewählter Zeitpunkt. Mit knapp 2:30 ist der Song der kürzeste auf dem Album, was auch meiner Meinung nach ganz gut ist. Die Melodie, mit Acoustic-Gitarre und von einem Violien-Quartett beleitet ist zwar stimmig und auch Corey Stimme sehr gefühlvoll. Allerdings ist der Song, meiner Meinung nach viel zu langatmig Am Ende des Songs kommt ein Outro, welches leise ist, aber mich von der Art her an das Intro zum Slipknot Song "Pulse of the Maggots" erinnert.

TIRED: 7/10
Mit Tired folgt ein weiter sehr stimmiger Song, der das Album Konzept perfekt zur Geltung bring. Es ist wieder ein etwas langsamerer Song, der jedoch doch durch den Gitarreneinsatz ein gute rockige Grundmelodie hat, und auch Corey Stimme wird wieder agressiver. Es folgen in der Mitte wieder ein paar ruhigere, jedoch sehr melodische high pitched Riffs. In Summe einer der stimmigsten Songs auf dem Album.

RU486: 9,5/10
Der Song beginnt mit einem Computer gesprochenen Intro, erinnert leicht etwas an das Intro vom Song "Blotter" und legt dann gleich voll los. Der Song ist scheinbar der aggressivste Song auf der Album, erinnert am eheren an Get Inside und auch an Slipknot Lieder. Corey singt im ganzen Song nie mit Cleanvocals, sondern screamt durchgehend. Der Refrain arbeitet, und das ist neu, mit viel Background Gescreame. Für mich einer der besten Songs auf der Platte, allerdings kenne ich auch Personen, die hier ganz anderer Meinung sind.

MY NAME IS ALLEN: 2,5/10
Nach diesem harten, powergeladen Song, folgt mit "My Name is Allen" wieder ein ruhigerer, aber fetziger Song, der am Anfang viel Spaß macht, weil er sehr stimmig wird. Allerdings kommt es dann im Refrain ganz schlimm: Roy Mayorga's Double Bass an den Drum erschlägt das ganze Klangbild und auch Coreys Gesangsdarbietung überzeugt mich nicht im Refrain, auch wenn das restliche Lied gut wäre. Meiner Meinung nach der schwächste Song, weil er insich absolut unstimmig ist, und ich hier eigentlich jedesmal weiter klicken muss.

TACITURN: 10+/10
Das weiterschalten entschädigt dann aber wieder für vieles. Mit Taciturn kommt eine der besten Balladen Stone Sours, welche anfangs an Bother erinnert und später an Trough Glass und somit beide perfekt kombiniert und somit diesen beiden Tracks das Wasser reichen kann. Der Song beginnt mit Acoustic Gitarre und Gesang, wie er auch schon im Sommer von Corey live performt wurde. Ab Minute zwei gesellt sich hier noch ein Piano hinzu, welches Coreys Gefühle und die, die im Song transportiert werden noch besser zur Geltung bringen. Der Song wirkt schon sehr gut, doch dann erhebt Corey seine Stimme und ab Minute drei der Einsatz von Drums und E-Gitarre welches das Lied so intensiv klingen lässt und selbst nach 30 mal hören immer noch Gänsehaut erzeugt. Dann folgt auch noch ein Traum Gitarren-Soli. Im Anschluss setzt Corey nochmals an, und versucht seine Stimme zu intensivieren. Dazu leichter Background-Gesang als leiser Chor. Absoluter Toptrack!

INFLUENCE OF A DROWSY GOD: 10/10
Der Song geht direkt über zum nächsten Song, welcher zuerst mit Piano und leichten elektonischen Elementen für gute Stimmung sorgt, bevor Corey, von harter E-Gitarre begleitet, los legt. Anfang mit klaren Gesang, dieser wird aber immer agressiver und passt perfekt zum Songinhalt. Da er Anfangs die Hoffnung sieht, jedoch dann das Aussichtlose. Mir gefüllt in diesem Song vorallem die Drumarbeit sehr gut, welche ein gutes Stimmungsbild erzeugt. Ab Minute drei kommt dann ein schnelles high pitched Riff - der Song wird schneller, Corey agressiv, sieht die Aussichtlosigkeit (auf den Songtext bezogen) und der Song nimmt total Fahrt auf. Ein melodisches Erlebnis!

THE TRAVELLERS Pt. 2: 5/10
Der Song startet mit einem ruhigen Gitarren Into bevor Piano einsetzt und Corey mit verzweifelter Stimme versucht aus seiner Ausichtlosigkeit zu entkommen. Aber erkennt, dass er auf sich alleine gestellt ist. Stimmtechnisch passt der Song wieder gut zum Inhalt, allerdings schafft er es nicht mich zu überzeugen. Die Gitarrenarbeit gefüllt mir persönlich zwar gut, aber das alleine reicht nicht. Der Song klingt dann auch eine lange halbe Minute aus - man merkt, das Album geht zu Ende.

LAST OF THE REAL: 8/10
Es folgt noch ein fetziger Track zum Abschluss. Beginnt zwar auch gut, aber kann mich auch nicht ganz überzeugen. Die ganze Crew leistet zwar gute Arbeit und schafft einen Stimmmigen Abschlusstrack. Er schafft aber inhaltlich vorallem eines: Man möchte wissen, wie es weiter geht. Und macht Lust auf das zweite Albumpaar. Auf welches ich jetzt schon wieder Sehnsüchtig warte.

RESUMEE:
In Summe ist das Album in sich einer der stimmigsten Alben welches ich jemals lauschen durfte und macht Lust auf mehr. Die Songs lassen teilweise etwas vermissen, sind aber auf viel neue Art und weise Gut. Ich denke, dass es ein absolut gelungens Album ist. Vorallem auch neue Stone Sour Fans zulässt, die alten Stone Sour Fans auch sehr zufrieden stellt, aber den von Slipknot gekommenen Fans (wegen der harten Songs) eher enttäuschen wird.

ZUSAMMENFASSUNG:
Design und Cover: 8/10
Songs und Inhalt: 7,5/10
Stimmigkeit: 10/10
GESAMT: 8,5/10 bzw. 4+/5

Gegeben habe ich schlussendlich 4 aus 5 Punkten, da es meiner Meinungs nach nicht gute genug ist, um alle 5 Sterne zu ergattern und ich nicht vollends überzeugt bin.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2012 11:44 AM MEST


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