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Rezensionen verfasst von
Spider "SpiderWeb" (Tief im Odenwald)

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On Air
On Air

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Traum vom fliegen, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: On Air (Audio CD)
Nach dem Split des "Alan Parsons Project" veröffentlicht "Alan Parsons" sein zweites Solo - Projekt am 24. September 1996. Die Aufnahmen fanden vom Dezember 1995 - Juni 1996 statt.
Das Songwriting stammt auch wie beim Vorgänger "Try Anything Once" überwiegend aus femder Feder. Größtenteils ist auf "On Air" Mitmusiker "Ian Bairnson" (Guitars, Bass, Synthesizer) dafür verantwortlich.

Für das ausgezeichnete Cover - Design wurde wieder "Storm Thorgerson" (gestaltete auch die Cover von Pink Floyd) beauftragt. Das Booklet ist zwar nicht allzu umfangreich, enthät jedoch alle Lyrics und wieder ein paar beeindruckende Photographien.

Ist "Alan Parsons" nach dem eher schlechten "Try Anything Once" mit "On Air" ein gutes Stück Musik gelungen ??? Ein ganz klares "Ja" !!!

Musik soll nicht nur gefallen. Musik soll Emotionen wecken, die Phantasie anregen, Erinnerungen festhalten. Musik soll den Zuhörer ergreifen können um mit ihm auf andere Ebene zu fliegen. Das alles kann "On Air" bieten.

"On Air" handelt vom fliegen, oder vieleicht sollte man eher sagen: Der Traum vom fliegen !!!

Und mit dem Opener "Blue, Blue Sky - Part 1" verspürt man auch schon den Wunsch den blauen Himmel berühren zu wollen (Someday I'll touch the blue blue sky), bevor das laute vorbeifliegen eines Düsenjet sich mit den Idyllischen Naturgeräuschen vermischt.

Und mit "Too Close To The Sun" ertönt auch schon ein großer musikalischer Höhenflug. Ein wunderschöner, federleichter, chilliger Song. Zu nah an die Sonne gerät man damit nie, und der Song bleibt auf nahezu gleich hohem Niveau. Überzeugend der sehr angenehme Mittelteil. Da möchte man wirklich nur noch abheben. So interpretiert man musikalisch ein "Freiheitliches Gefühl". Sehr, sehr schön !!!

Das nächste Highlight folgt sogleich. "Blown By The Wind" ist nicht mehr ganz so federleicht wie "Too Close Too The Sun", jedoch genauso wunderschön und chillig. Ausgezeichnete "Lyrics" !!! Und vieleicht sollte man das auch mal wörtlich nehmen und sich ab und zu vom Winde durchs Leben tragen lassen, nicht wissend wo man landen wird ("We are blown by the wind, Just like clouds in the sky"). Superb !!!

"Cloudbreak" ist das erste Instrumental des Albums. Mit dem verstummen des startenden Doppeldecker - Flugzeuges (genial) befindet man sich auch sofort weit oben, und der Song durchbricht sanft die Wolken. Einladend zum träumen und geniessen. Ein gutes Instrumental von im gewohnten Parsons - Sound, das sich musikalisch gut ins Konzept des Albums einfügt.

Weiter geht es in Schwindelerhöhende Regionen, so das man nicht mehr nach unten blicken kann. "I Can't Look Down" ertönt etwas straffer und Rockiger. Anschwillend in immer größere Höhe. Der Refrain ist Atemberaubend.

"Brother Up In Heaven" wurde von "Ian Bairnson geschrieben und ist seinem Cousin und Hubschrauberpilot "Erik Mounsey" gewidmet, der 1994 29 jährig unfreiwillig vom Himmel herunter geholt wurde. (A boy flies for freedom, But dies for the peace). Sehr eindringlicher, emotionaler Song. Taschentücher bereit legen !!!

"Fall Free" ist auch etwas geradliniger und ähnlich aufgebaut wie "I Can't Look Down". Kommt jedoch nicht ganz an "I Can't Look Down" heran. Trotzdem sehr hörenswert.

Da das Album von Luftfahrt handelt kommt auch die Raumfahrt nicht zu kurz. "Apollo" ist das zweite Instrumentalstück des Albums. Das über 6 minütige Stück ist eine Paarung der Instrumental - Stücke "Lucifer" und "Mammagamma" des "APP". Hört man "Apollo" im Gesamtdurchgang ist es ganz OK. Das schwächste Stück des Albums. Trotzdem angenehmer, eingängiger Rhytmus. Klingt nicht zu überladen und gleitet daher in seiner Zügigkeit trotzdem mit Leichtigkeit nach vorne (oben).

Für die Vocals auf "So Far Away" hat man den Mann engagiert der "Ride Like The Wind" gesungen hat: "Chistopher Cross" ! Sehr gute Wahl. Ein weiteres Highlight des Albums.

"One Day To Fly" überzeugt mich leider nur Streckenweise. Der Orchesterpart im letzten drittel des Songs erinnert mich stark an einen anderen "APP" Song.

Mit "Blue, Blue Sky" wird das anfängliche Thema wieder aufgenommen und das Album findet damit einen sehr würdigen Abschluss. Der Traum vom fliegen, der Wahrheit wurde, mit all unseren technischen Möglichkleiten. Nur der Mensch selbst kann nicht fliegen. Das können wir nur in unserer Phantasie und ganz besonders dann, wenn man einen solch "Superben" Soundtrack wie "On Air" zur Verfügung hat !!!

"Mr.Parsons" hat mit "On Air" bewiesen das er es doch noch drauf hat. Das Konzept des Albums wurde musikalisch sehr, sehr gut ausgearbeitet und umgesetzt. Hier ist ein musikalisch federleichtes Album entstanden. "On Air" ist das beste Album von "Alan Parsons" nach "Pyramid" 1978. Und das lag 1996 fast 20 Jahre zurück. Die etwas schwächeren Stücke "Apollo" und "One Day To Fly" trüben den Genuss nicht. Dafür sind viel zu viele Entschädigungen auf dem Album vorhanden. Insgesamt erklingt "On Air" in typischem "Parsons - Sound" und bietet auch genügend Abwechslung.

Sie fliegen in Urlaub, oder Sie machen einen Flug im Heißluftballon, Segelflugzeug o.ä. ??? Vergessen Sie nicht dieses Album und hören Sie es "nur für sich selbst" beim Flug. Lassen Sie sich verzaubern. Bei zukünftigem hören dieses Albums werden Sie sich stets in besonderem Maße an das Ereignis und die Bilder die Ihre Augen erfassten erinnern.

Ganz großes Kino für die Ohren !!!!


If You Can Believe Your Eyes And Ears (inkl. MP3 Download-Code) [Vinyl LP]
If You Can Believe Your Eyes And Ears (inkl. MP3 Download-Code) [Vinyl LP]
Preis: EUR 20,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vinyl Ausgabe 2013 - Zensur Cover - Falsches Bild bei Amazon !!!, 26. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Album "If You Can Believe Your Eyes And Ears" von "The Mamas And The Papas" muss man in musikalischer Hinsicht nicht mehr bewerten. Das 1966 erschienene Album ist musikalisch ein einziger Traum und enthält Klassiker wie "California Dreamin' " , "Monday , Monday" und "Spanish Harlem". Ganz zu schweigen von der gesanglichen Meisterleistung einer "Mama Cass".

5 UND MEHR STERNE FÜR DIE MUSIKALISCHE GLANZLEISTUNG !!! Prädikat: Besonders Wertvoll
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ACHTUNG !!! ICH BEWERTE HIER NUR DIE VINYL NEUAUFLAGE DER "BACK IN BLACK" - WIEDERVERÖFFENTLICHUNG 2013 !!! COVER !!!

Etwas genauer hätte man bei der Reproduktion des Cover nachforschen dürfen und müssen. Das Cover zeigt die Band in der Badewanne, daneben eine Toilette. Das Objekt viel damals leider der Zensur zum Opfer (Aufkleber etc.). Warum weiß der Geier !!!??? Wahrscheinlich fand man es eben nicht passend für ein Plattencover.

Sammelwürdig nur "ohne" Zensur !!!

Das man zur Reproduktion allerdings eine abgehalfterte Vorlage mit der Zensur verwendet hat finde ich unmöglich !!! Das Plattencover der Wiederauflage entspricht auch hier nicht dem Original, und wie es ursprünglich hätte sein sollen.

Ich hätte mich doch besser vorher auf der "Back To Black" Homepage informieren sollen, wie ich das normalerweise auch üblich mache.
Einmal nicht gemacht, gleich bestraft !!! ;o

Die Abbildung bei Amazon zur Vinyl - Ausgabe 2013 entspricht nicht dem was man bekommt. Denn hier sieht man das Cover unzensiert !!!

Wer also auf das Plattencover in ursprünglicher, vorgesehener Weise (ohne Zensur) sehr viel Wert legt, sei hier gewarnt.

Für die Wiederauflage daher nur 2 Sterne !!!

Ich möchte jedoch erwähnen, dass die Neuauflage der CD (Mono), im Digipack und erfreulicherweise mit unzensiertem Cover veröffentlicht wurde.
Geht doch !!! Warum nicht auch beim Vinyl Cover ???

Die CD ist zwar recht mager an Hintergrundinformationen etc., hat in der Mono - Ausgabe aber einen entsprechend guten Klang für ein Album das bald ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat.


Firefly
Firefly
Preis: EUR 14,46

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leider nur ein kleines "Glühwürmchen" am Rock Himmel, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Firefly (Audio CD)
Uriah Heep veröffentlichten mit "Firefly" im Februar 1977 bereits ihr 11. Studioalbum. In Anbetracht dessen, dass die Band nur 7 Jahre zuvor ihr erstes Album "Very Eavy...Very Umble" ablieferte, lässt vermuten das es sich bei der Band um "Workaholics" handelte.

Nachdem man sich 1976 von der goldenen Stimme eines "David Byron" trennte, dessen Alkoholproblem immer größer wurde und hiermit dazu beigetragen hatte das Auftritte immer peinlicher wurden, suchte man daher einen neuen Sänger. Namen wie "Ian Hunter" und "Paul Rodgers" waren im Gespräch, ein "David Coverdale" (Whitesnake, Deep Purple) soll sogar vorgesungen haben, wurde aber nicht genommen wegen ähnlicher Trinkeskapaden eines "David Byron".
Schließlich entschied man sich für den Stimmgewaltigen "John Lawton" (Lucifer's Friend).
Das Handtuch hatte ebenfalls Bassist "John Wetton" (später "Asia") geworfen und wurde durch "Trevor Bolder" ersetzt. Das neue Line - Up (Mick Box, Ken Hensley, Lee Kerslake, Trevor Bolder, John Lawton) stand also.

Eine neue "Heep Ära" hatte somit begonnen, und die Aufnahmen zu "Firefly" konnten im Oktober 1976 beginnen.

Die Komposotionen stammen überwiegend wieder aus der Feder von "Ken Hensley" (Keyboards, Organ, Vocals). "Firefly" und die 8 regulären Tracks des Albums sind ein Beweis welch hohe kompositorische Qualität in einem "Ken Hensley" steckte.
Den schweren Orgel - Sound der vorangegangenen Alben wird man auf "Firefly" nicht mehr zu hören bekommen. So erklingt das Album eher in einem neuen "Heep - Sound" das man eher als Pop/ Rock beschreiben kann. Eine Wiedererkennbarkeit von "Uriah Heep" ist dennoch durch die bekannten "Vocalharmonien" auf einigen Tracks gegeben.

"The Hanging Tree" klingt bisweilen sphärisch und erzeugt Gänsehaut. Ein sehr, sehr guter Einstieg in das Album das Phasenweise sogar an den Keyboard und Gitarrensound von "Pink Floyd" erinnert. Ein Highlight dieses Werkes !!!

Der Rocker "Been Away Too Long" überzeugt voll und ganz. "John Lawton" scheint hier alles zu geben. Der Mittelteil in dem "Mick Box" Gitarre und "Ken Hensleys" Keyboard - Sound fusionieren ist umwerfend, ganz zu schweigen von der Arbeit an den Drums eines "Lee Kerslake".

Der geradlinige Rocker "Who Needs Me" stammt aus der Feder von "Lee Kerslake" und kann ebenfalls beeindrucken.

Die Pop/ Rock Ballade "Wise Man" überzeugt wiederum durch die Stimmgewalt eines "John Lawton". Sehr, sehr schöner Song !!!

"Do You Know" ist wieder ein geradliniger Rocker, auflockernd und frei von jeglichen Zwängen. Spielfreude pur !!!

Das etwas dahinrollende und schleichende "Rollin On" ist das absolute Highlight von "Firefly". Ebenfalls ein sehr schöner Mittelteil von "Mick Box" Gitarre und "Ken Hensleys" Keyboards, angereichert mir schönen Vocalharmonien. Auch hier besticht "John Lawton" mit seinem gesanglichen können.

"Sympathy" erzeugt wieder Gänsehaut. Schöner kann Musik nicht sein !!! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen.

Mit dem Poetisch - Hymnischen Titelsong "Firefly" findet das reguläre Album einen würdigen Abschluss. Die hohe kompositorische Qualität eines "Ken Hensley" wird man in diesem Song finden.
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"Firefly" ist ein gelungenes Werk dieses Line - Up's. Insgesamt wurden in dieser Besetzung 3 Alben aufgenommen (1976 - 1979 "Firefly" , "Innocent Victim" , Fallen Angel").

"Uriah Heep" konnten mit "Firefly" einen tiefen Absturz verhindern. Dennoch bleibt "Firefly" nur ein Glühwürmchen am Rock - Himmel. Großen internationalen, weltweiten Erfolg hatte die Band damit nicht mehr. In Deutschland kam das Album allerdings recht gut an. "Uriah Heep" dürften damals damit auch recht viele alte Fans gänzlich verloren haben.

Mit "John Lawton" hatten sie einen würdigen Nachfolger für "David Byron" gefunden. "John Lawton" war für die neuen Songs der richtige, die alten Songs lagen ihm aber nicht so ganz, und die "Magie" eines "David Byron" erreichte er bei Live - Konzerten mit seinen Interpretationen nicht.
Denkt man an "Uriah Heep", denkt man unweigerlich sofort auch an "David Byron". Den Geist und Schatten eines "David Byron" konnte die Band auch bis heute nicht los werden. Vieleicht ist das aber auch das Vermächtnis eines "David Byron". Der Geist schwebte über jeder neuen Veröffentlichung und bei jedem Konzert !!!

Das "CD - Remaster" ist sehr gut gelungen und empfehlenswert. Die Bonustracks bestehen aus Single B-Seiten, Demos etc.. Das Booklet hält genügend Informationen bereit um einen Einblick in die Entstehung des Albums zu bekommen. Empfehlenswert auch eine Original Vinyl LP von 1977.

Ich darf "Firefly" jedem empfehlen der melodischen Pop/ Rock mag. In Anbetracht dessen ist "Firefly" ganz einfach ein Wunderschönes Album, dass ich auch heute gelegentlich mal ganz gerne höre !!! Und mit jedem einlegen und hören der CD beschleicht mich das mulmige Gefühl: "David" hört mit !!!

Ich würde 5 - Sterne vergeben für die "Heep - Lawton Ära", im Rückblick und Vergleich auf die Werke mit "David Byron" (zumindest bis 1973) 4 - Sterne.
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DR Peak RMS Filename
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DR12 -1.25 dB -14.50 dB 01.The Hanging Tree.mp3
DR10 -0.89 dB -13.76 dB 02.Been Away Too Long.mp3
DR10 -0.91 dB -12.90 dB 03.Who Needs Me.mp3
DR11 -0.85 dB -14.48 dB 04.Wise Man.mp3
DR09 -1.28 dB -12.21 dB 05.Do You Know.mp3
DR12 -1.10 dB -15.87 dB 06.Rollin' On.mp3
DR10 -0.48 dB -12.83 dB 07.Sympathy.mp3
DR11 -1.26 dB -16.86 dB 08.Firefly.mp3
DR11 -1.59 dB -14.91 dB 09.Crime Of Passion [Single B-Side].mp3
DR13 -0.00 dB -16.79 dB 10.A Far Better Way [Demo Mix].mp3
DR11 -over dB -14.83 dB 11.I Always Knew [Bonus].mp3
DR11 -0.00 dB -13.54 dB 12.Dance Dance Dance [Bonus].mp3
DR13 -0.02 dB -16.25 dB 13.Been Away Too Long [Alternative Version].mp3
DR13 -0.02 dB -15.04 dB 14.Do You Know [Demo Mix].mp3
DR11 -0.01 dB -13.27 dB 15.Who Needs Me [Alternative Live Version].mp3
DR12 -1.09 dB -16.02 dB 16.Wise Man [T.V. Backing Track].mp3
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Number of files: 16
Official DR value: DR11

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Delta Machine
Delta Machine
Preis: EUR 12,40

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Depeche Mode steht auf dem Cover, Depeche Mode steckt auch drin !!!, 2. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Delta Machine (Audio CD)
Nein, ich bin kein "Depeche Mode - Fan" !
Nein, ich habe nicht alle Platten von "Depeche Mode" !
Nein, ich besitze "Delta Machine" nicht schon seit dem Veröffentlichungs Tag !
Nein, ich habe "Depeche Mode" auch noch nie Live gesehen !

Dennoch haben "Depeche Mode" im Jahre 2014 vieles gemeinsam mit anderen Bands wie z.B. Pink Floyd oder auch den "Rolling Stones". So befinden sich "Depeche Mode" doch ebenfalls in einem "Olymp" musikalisch anspruchsvoller, zeitloser Wiedererkennung. Eine Band die die größe eines Dinosauriers erreicht hat, und an die eine Fangemeinde höchste Erwartungshaltungen bei neuen Veröffentlichungen hat. Eine Band die auch stets eine magische und fasziniernde Anziehungskraft auf Menschen aller Altersgruppen ausübt.
Wer das erreicht hat, kann nicht alles falsch gemacht haben !!! Auch wenn man nicht alle zufrieden stellen wird mit neuen Veröffentlichungen !!!

Hätte man mich 1988 gefragt ob es "Depeche Mode" im Jahre 2000 noch geben würde, hätte ich mit "Nein" geantwortet. Mitterweile sind wir bei 2014.
Die Band war durchaus in der Lage ihren Sound so anzupassen, das man von Innovation und Kreativität sprechen darf. Musikalische Weiterentwicklung ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren sind große Herausforderungen an einen Musiker.

"Delta Machine" ist so eine Weiterentwicklung auf höchstem Niveau.
"Delta Machine" ist ein sehr modernes, synthetisches Synthie - Pop - Rock Album allerfeinster Art. Inzwischen weiß man das man kein Album mehr voll bekommen wird auf denen sich nur Single Hits befinden die sofort im Ohr hängen bleiben. Heute produzieren auch "Depeche Mode" nur noch Alben, die es durchaus verdient haben an der Spitze der Charts zu stehen. Auf Number One - Singles verzichtet man.

So empfindet man "Delta Machine" doch etwas sperrig nach dem ersten hören aufgrund des experimentellen Touch, und das Album verschließt sich. Man neigt dazu nie einen Zugang zu dem Werk und den enthaltenen Tracks zu bekommen. Das Album klingt überwigend düster, und das Tempo der Songs variiert auch nur minimal.
Das macht das Album aber doch zu einem recht geschlossenem Werk das man nur im ganzen geniessen sollte. "Depeche Mode" veröffentlichen keine Alben mehr die man auch nebenbei hören kann.

"Delta Machine" lädt ein zum zuhören und entdecken.

Und auf diesem Album wird es sicherlich noch viel zu entdecken geben. Wenn sich das Album zu beginn schon verschließt, sollte man sich selbst nicht auch davor verschliessen. Sicherlich ist das Album schwierig.
Aber mit Songs wie "Welcome To My World" , My Little Universe" , "Broken" oder auch "Goodye" sind erstklassige "Depeche Mode" Songs enthalten.
Und schon mit der ersten Textzeile von Mr. D. Gahan weiß man: Das ist "Depeche Mode".
Depeche Mode steht auf dem Cover, Depeche Mode steckt auch drin !!!

"Depeche Mode" sind erwachsen geworden, ein richtiger "Dinosaurier" eben.

Sehr empfehlenswert !!!


A Momentary Lapse Of Reason (remastered)
A Momentary Lapse Of Reason (remastered)
Preis: EUR 9,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pink Floyd in Vollendung, 21. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Skandale um "Pink Floyd" gab es eigentlich nie. Keine bekannten Drogenexzesse, Frauengeschichten, Alkoholprobleme oder zu Kleinholz zusammengeschlagene Hotelzimmer.

Ein Skandal war lediglich das 1985 "Roger Waters" die Auflösung der Band öffentlich bekannt gab und der daraus resultierende Streit mit seinen ehemaligen Bandkollegen "David Gilmour", "Richard Wright" und "Nick Mason". Denn diese sahen das gar nicht so, und veröffentlichen unter dem Namen "Pink Floyd" am 07. September 1987 das 13. Studioalbum "A Momentary Lapse Of Reason" , das Kritiker und Fans bis heute ebenso spaltet wie die Band selbst.

Produziert wurde das Album von Gitarrist "David Gilmour". Als Co – Produzent wurde "Bob Ezrin" (auch schon bei The Wall mitverantwortlich) engagiert.
Sahen einige bei "A Momentary Lapse Of Reason" ohne "Roger Waters" kein richtiges Pink Floyd Werk mehr, begrüssten andere die Rückkehr zu gewohntem "Pink Floyd" Sound.

Und dieser "Pink Floyd – Sound" auf dem Album hat es in sich. Kreative Ideen brauchte man nicht mehr, und somit auch kein "Roger Waters". Musikalische Kreativität und Innovation der Band lagen in den 70er Jahren und wurden bereits auf Alben wie "Dark Side Of The Moon" , "Wish You Were Here" oder "Animals" ausgeschöpft.

"A Momentary Lapse Of Reason" ist eine Fusion all dieser vorangegangenen Werke . Das Album klingt musikalisch wie man es sich von Pink Floyd nur wünschen kann. Sphärisch, Bombastisch, Gigantisch !!!

Vom ersten Ton bis zum letzten besteht das Album voller Glanznummern die Gänsehaut verursachen. Mit dem Instrumental "Signs Of Life" , der wunderschönen Stadion - Ballade "On The Turning “Away" , dem schwerfälligen bombastischen "Yet Another Movie – Round And Around" und dem Finale "Sorrow" findet man auf diesem Album mit die besten Songs die "Pink Floyd" veröffentlicht haben.

Dieses Album zählt bei mir persönlich zu den 5 Highlights der "Pink Floyd" Alben. Warum dieses Album bei einigen auf die harte Kritik stiess ist unverständlich, da es musikalisch doch genau das bietet was die Vorgänger auch schon hatten, nur halt in absoluter Perfektion.

Die nachfolgende Tournee (gut 200 Konzerte umfassend 1987 – 89) ,bei der in der ersten Hälfte das Album gespielt wurde, unterstrich damals die Qualitativ hochwertige Musik von "A Momentary Lapse Of Reason" und vor allen Dingen den hohen Anspruchsgehalt der Band "Pink Floyd" , die auf dieser Tour eine Aura der Magie erschaffen hatten die bis heute unbeschreiblich bleibt, auch ohne "Mr. Waters".

Zur CD - Remaster Version 2011 !!!

Die Remaster Version ist sehr empfehlenswert, da diese etwas mehr an Wärme gewonnen hat und nicht mehr ganz so unterkühlt klingt wie das Original von 1987. Das Booklet wurde überarbeitet und zeigt teils anderes Bildmaterial. Mir persönlich gefällt es besser.

Insgesamt: Sehr empfehlenswert


The Divison Bell (remastered)
The Divison Bell (remastered)
Preis: EUR 9,99

9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 20 Jahre "The Division Bell" - Genialität vs. Banalität, 19. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The Divison Bell (remastered) (Audio CD)
"The Division Bell" feiert 2014 seinen 20. Geburtstag. "Pink Floyd" 1994 schon eine lebende Legende, und heute eine der wichtigsten Bands die massgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik hatten/ haben, veröffentlichen ihr 14. und letztes Studioalbum "The Division Bell" am 30. März 1994 (VÖ - USA ; 05. April 1994). Zentrale Thematik des Albums ist "Kommunikation", jedoch ist "The Division Bell" kein Konzeptalbum im gewohnten Sinne wie z.B. "The Dark Side Of The Moon". Der Albumtitel ist abgeleitet von einer Glocke die im britischen Parlament geläutet wird um Abgeordnete zur Stimmabgabe aufzufordern.

Diese Glocke läutet nun zum 20. mal für Pink Floyd - Fans die 1994 ein atemberaubendes Album erwartet haben. Spaltete schon das 1987 veröffentlichte Comeback Album "A Momentary Lapse Of Reason" Kritiker wie Fans in zweigeteilte Lager, so sollte sich auch bei "The Division Bell" nichts großes daran ändern. Ich meine das beide Lager recht haben, denn ich habe (als langjähriger Pink Floyd - Fan) ein durchaus sehr gespaltenes Verhältnis zu "The Division Bell".

Das "Pink Floyd" Alben es so an sich hatten das man erst nach mehrmaligem hören (3 - 4 mal) die Genialität erkannte war nichts ungewöhnliches. Aber selbst nach 20 Jahren hinterlässt "The Division Bell" immer noch den gleichen enttäuschenden Gesichtsausdruck bei mir wie beim ersten hören am VÖ - Tag 1994. Damals war ich sogar entsetzt über das was die Herren da abgeliefert hatten. Unter der Psychischen Neurose der "Unfassbarkeit" die das Album bei mir verursachte leide ich noch heute.
Immerhin halte ich heute gut die Hälfte des Albums für gut - genial, während ich die andere Hälfte als krassen Gegensatz dazu sehe.

"Cluster One"
Als Instrumental ein sehr guter Einstieg in das Album. Anfangs verstörende Töne die in seichte Sphärische, Piano und Gitarrentöne übergehen. Der Song ist sehr langsam und strahlt extreme Ruhe aus. Die sich aber stets verdichtende und langsam steigendere Atmosphäre in "Cluster One" lässt durchaus zu Beginn des Albums auf die Genialität "Pink Floyds" blicken.
Einer meiner Lieblingstracks auf dem Album !
5/ 5

"What Do You Want From Me"
Ein sehr guter Pink Floyd - Rock Song der auch mal an alte Glanzzeiten erinnert. Hätte mir 2 - 3 Nummern mehr von dieser Sorte auf dem Album gewünscht.
4/ 5

"Poles Apart"
Hat damals einige Zeit gedauert bis mir das Stück gefallen hat. Heute halte ich es sogar für die beste Nummer auf "The Division Bell". Nach dem Psychedelischen Break in der Mitte des Songs nimmt "Poles Apart" nochmal richtig Fahrt auf. "David Gilmour" spielt wirklich hervorragend seinen Gitarrenpart und weiß damit emotional zu fesseln. Hier befindet man sich wirklich im "Pink Floyd Himmel". Finde den Song allerdings zu früh ausgeblendet, da "Mr. Gilmour" im Ausblendteil seiner Gitarre nochmals Töne entlockt die durchaus stark berühren. Dennoch sehr, sehr gut gelungen !!!
5/ 5

"Marooned"
Das 2. Instrumental auf dem Album. Leider konnte mich "Marooned" bis heute nicht überzeugen. Trotz der befremdlich entlockten Töne auf der Gitarre von "Mr. Gilmour" bleibt der Song banal und langweilig, und bisweilen auch leblos. Ohne erkennbare, erhörbare Höhepunkte plätschert "Marooned" von Anfang bis Ende vor sich hin und leitet in das nächste Stück, dass auch heute noch einen Ausdruck der Unfassbarkeit auf meinem Gesicht hinterlässt.
2/ 5

"A Great Day For Freedom"
Englischer Schlager mit aufgesetzter Dramatik würde ich das nennen. Nein, damit konnte ich nie was anfangen und das wird auch nach 20 Jahren nichts mehr. Peinlich !!!
1/ 5

"Wearing The Inside Out"
Überwiegend gesungen von "Richard Wright" weiß der Track durchaus zu überzeugen. Überzeugender im Gesang sind jedoch die Background Sängerinnen die dem Song das notwendige "Flair" verleihen. Eigentlich "Floyd" untypisch finde ich. Trotzdem abwechslungsreich und ganz gut gelungen. Auf jeden Fall hörenswert !
3/ 5

"Take It Back"
Da dachte man doch schon, "schlimmer kann es nicht mehr werden". Die musikalisch auf Radiotauglichkeit getrimmte Pop - Null Nummer ist mit das schlechteste was "Pink Floyd" je abgeliefert haben. Das ganze war auch noch die erste Single aus dem Album. Zum abschalten !!! Da strotzt selbst "Seamus" aus "Meddle" vor Genialität.
1/ 5

"Coming Back To Life"
Wunderbares melanchonisches Intro. Da kamen die "Floydschen" Gefühle wieder hoch. Ernüchterung nach dem ersten Drittel des Songs, der danach in absolute banale Belanglosigkeit gleitet. Ein weiterer englischer Pop - Schlager. Nein, da greif ich lieber zu einer "Chris Roberts" CD, der kann das besser.
1/ 5

"Keep Talking"
Das nenn ich dann mal wieder eine echte "Pink Floyd" Nummer. Wirkt spannend und experimentell. Die eingeflochtene elektronische Stimme von "Stephen Hawking" verleiht dem Stück noch das notwendige i - tüpfelchen.
4/ 5

"Lost For Words"
Klingt nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Mitgerissen hat mich das an der Akustik - Gitarre gezupfte "Lost For Words" nie und der Griff zur Fernbedienung wird wieder notwendig zum weiter skippen.
2/ 5

"High Hopes"
Wollen wir doch mal ehrlich bleiben. "High Hopes" ist als Finale auf dem Album im grunde eine laues Lüftchen. Wäre das Gitarrensolo zum Schluß hin nicht, wäre es eine belanglose, langweilige Nummer. Ich hör es zwar ganz gern mal (je nach Stimmungslage), kann "Sorrow" als Finale auf "A Momentary Lapse Of Reason" aber nicht annähernd das Wasser reichen. Wer die gekürzte Single - Version kennt (um die 5 Minuten Länge, ohne das lange Solo zum Schluß) wird feststellen das man davon fast gänzlich unberührt bleibt. Darum nur ganz nett !!! Dennoch ist "High Hopes" durchaus "Floyd" typisch und hörenswert.
3/ 5

Ich liebe und hasse dieses Album !!! :-/
Dies könnte aber durchaus eine Genialität begründen, da die Herren es geschafft haben bei einigen Zuhören 2 gegensätzlich, existierende Emotionen aufeinander prallen zu lassen.

Aus heutiger Sicht würde ich vermuten das sich "Pink Floyd" damals mit dem Album recht schwer getan haben. Ob bei dem übrig verbleibenden Restmaterial das aufgenommen wurde (es sollen ja um die 60 Songs gewesen sein) besseres dabei ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber vieleicht erlebt es die "Pink Floyd - Gemeinde" ja noch das dieses Material einmal das Licht der Öffentlichkeit erblickt und sich so manche Perle darunter befindet.

Eine "Perle" ist "The Division Bell" sicherlich nicht geworden. Ganz so schlimm wie sich "Roger Waters" damals dazu äußerte ist es aber auch nicht. Man kann auch darüber streiten ob "Pink Floyd" der notwendige "Input" eines "Mr. Waters" gefehlt hat oder nicht. Ich persönlich stelle mir diese Frage nicht mehr.

Fakt ist für mich heute das alle 4 Herren (Waters, Gilmour, Mason, Wright) sich gegenseitig notwendig gehabt hätten. Im Grunde waren sie alle abhängig voneinander, da Sie sich gegenseitig ergänzten. Und das ist das einzigste was man als Erfolgsgeheimnis dieser Band anführen kann. Schade das man sich so zerstreiten muss/ musste !!!

Meine 3-Sterne - Vergabe spiegelt lediglich meine gespaltene Haltung zu dem Album. Es gibt durchaus Tage da würde ich 5-Sterne vergeben, und an anderen Tagen könnte ich das Album in die Ecke pfeffern und nachtreten.

"The Division Bell" ist und bleibt trotzdem ein wichtiges Album in der History von "Pink Floyd" und ist im Grunde auch recht gut gelungen, sind darauf doch einige bemerkenswerte "Pink Floyd" Tracks ("Poles Apart" , "Keep Talking" , "What Do You Want From Me" , "Cluster One" , "High Hopes" , "Wearing The Inside Out") enthalten. "Pink Floyd" Interessierte die noch kein Album der Band besitzen sollten vieleicht sogar mit diesem Album beginnen und sich weiter nach hinten im Back - Katalog von "Pink Floyd" vorarbeiten.

Im übrigen finde ich "A Momentary Lapse Of Reason" das weitaus bessere, abwechslungsreichere Album das auch wirklich noch nach "Pink Floyd" geklungen hat, ohne mit dieser Meinung "The Division Bell" gänzlich beleidigen zu wollen.
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Remaster Version:
Das Remaster kommt wie alle anderen NEU-VÖ im klappbaren Pappcover, wobei die CD doch etwas schwerer zu entnehmen ist, und man darauf achten sollte nicht gleich Kratzer auf der CD zu haben. Das Booklet wurde ebenfalls überarbeitet, kommt aber nicht an das Booklet der Original CD heran das weitaus besser beeindruckt. Im Klang kann ich im Vergleich mit dem Original keine grossen Unterschiede wahrnehmen. Jedoch habe ich den Eindruck das manche leichte überspitzte Höhen die auf der Original vorkommen auf der Remaster etwas entschärft wurden. Der Gesamteindruck des Klangbildes wirkt deshalb auch ein wenig platter und flacher. Der Dynamik - Wert des Remaster liegt bei durchschnittlich (DR 10). Aufgrund der wenigen Unterschiede kann man auch bei seinem Original bleiben. Die die das Album noch nicht besitzen, sollten ebenfalls nach einem Original suchen, da ich das Booklet schöner finde. Ansonsten kann man aber auch das Remaster ohne bedenken kaufen.

Empfehlenswert ist auch eine Original - Version des Vinyl - Albums. Bitte beachten das die Vinyl - Ausgabe 1994 gekürzte Versionen einiger Songs enthält. Die volle Länge der Songs auf Vinyl gab es nur in Korea, das dort als Doppel Vinyl - Album veröffentlicht wurde.

"Happy Birthday - The Division Bell".
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 8, 2014 7:14 PM MEST


Stereotomy
Stereotomy
Preis: EUR 5,99

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen So klingt ein Album mit einem Kinder Keyboard der 80er !!!, 12. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Stereotomy (Audio CD)
Im November 1985 erscheint das 9. Studioalbum des "Alan Parsons Project" mit dem Titel "Stereotomy". Ich glaube mich daran erinnern zu können das zwischen der Veröffentlichung des 8. Studioalbum "Vulture Culture" und dem hier vorliegenden Werk "Stereotomy" nicht viel Zeit vergangen war. Etwa 1 Jahr, vieleicht auch ein wenig mehr.

Zumindest begann man mit den Aufnahmen unmittelbar nach VÖ von "Vulture Culture" (das Album war auch mehr schlecht als gut). Warum das alles so schnell ging ist mir nicht bekannt und bleibt Spekulation. Eventuell lag das an den ausgehandelten Verträgen mit "Arista Records". Gut getan hat es dem Album in musikalischer Hinsicht sicherlich nicht.

Trotz allem wurde das Instrumental "Where' s The Walrus" für einen Grammy nominiert, und ebenso nominiert für "Best Album Package".

Das beste an dem Album blieb und bleibt auch bis heute die Verpackung. Das Original erschien mit einer speziellen Umschlagshülle aus Kunststoff das einen entsprechenden visuellen Effekt hervorrief wenn man das Plattencover einschob/ bzw. entnahm. Das Frontcover ziert den Dämon "Rainman".
Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass einem "Eric Woolfsons" nasaler langweiliger Gesang erspart bleibt. Nur auf dem Titeltrack ist er kurz zu hören.
Aber macht das ein gutes Album ??? Nein !!! Auch hochkarätige Vokalisten wie "John Miles" konnten dieses Album nicht retten.

Denkt man an die 3 Meisterwerke des "Project" ("Tales Of Mystery" , "I Robot" und "Pyramid") musste man sich spätestens ab "Stereotomy" fragen wer den Herren "Woolfson & Parson" damals behilflich war solch kreative und beeindruckende Werke hinzubekommen.

"Stereotomy" ist durchgehend und voll von nichtssagenden Kompositionen. Null - Nummern von Luschen. Die musikalische Umsetzung ist das was ich eine einzigste Katastrophe nennen kann. Das Album klingt insgesamt kalt, hart und nach Plastik (elektronisch, künstlich). Wie mache ich ein Album auf meinem "Bontempi Kinder Keyboard" ??? "Stereotomy" ist das Ergebnis !!!

Hier erinnern nur minimale Sequenzen an alte Glanzzeiten. Waren auf den Alben der 80er doch bisweilen noch 3 - 4 Nummern die aufhorchen liessen, kann man sich hier nur schützen indem man die Gehörgänge verschließt. Wer schon ein "Nervenbündel" ist, sollte sich dieses Album "nicht" anhören. Das Album "nervt", denn sonst ruft es nichts hervor.

Mich würde Interessieren was die Gastmusiker davon gehalten haben ??? Hier mitgewirkt zu haben kann unter den Umständen ein negatives Bild auf einen hervorragenden Studiomusiker werfen.

Ich möchte nicht weiter auf die einzelnen Stücke des Albums eingehen. Aber warum wurde das Album so schlecht, obwohl wieder eine gute Grundidee
vorlag ??? Waren es die zu schnellen Veröffentlichungen die keine Zeit ließen das Konzept und die Melodien auszuarbeiten ??? Oder sind
"Woolfson & Parsons" doch nur Luschen ??? Das nachfolgende Werk "Gaudi" war zwar wieder etwas besser, aber auch kein großer musikalischer Überflieger.

"Stereotomy" zählt in meiner Sammlung mit zu den schlechtesten Alben in meinem heimischen Regal. Ich verleihe dem Album gerne das "Sauere Mikrofon" in Form einer Zitrone für das schlechteste Werk aller Zeiten. "Mr. Woolfson" verleihe ich allerdings das "Stumme Goldene Mikrofon" ,und das man zumindest davon verschont blieb seinem nasalen, eintönigem Gesang bei diesem Album nicht auch noch lauschen zu müssen. Warum nur steht dieses Album in meinem Regal ???

Was hat eine "geschmacklose Leberwurst" und "Stereotomy" gemeinsam ??? Beides will ganz einfach nicht schmecken ohne die richtige Würzung !!!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 11, 2014 7:18 PM CET


What We Did On Our Holidays
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf diesem Album muß "Gott" mitgespielt haben !!!, 5. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: What We Did On Our Holidays (Audio CD)
Nach dem Debut von "Fairport Convention", das musikalisch mehr dem amerikanischen Folk zugewandt war, erscheint im Januar 1969 ihr zweites Album "What We Did On Our Holidays". Die Aufnahmen fanden zwischen Juni und Oktober 1968 statt.
Nachdem die Sängerin "Judy Dyble" die Band verlassen hatte suchte man nach einem Ersatz. Schließlich stieß man dann auf "Sandy Denny" die bei der Suche mit ihrer glasklaren Stimme hervorstach. "Simon Nicol" (Guitars) erklärte dies einmal mit den Worten...Sandy stach wie ein sauberes Glas in einem Becken voller schmutzigem Geschirr hervor.
"What We Did On Our Holidays" entspricht musikalisch mehr dem britischen Folk/ Folk Rock. Neben traditonellen und meisterhaft umgesetzten Folk Klassikern wie "She Moves Through the Fair" und "Nottamun Town" sind neben den überwiegenden eigenen Kompositionen auch eine Coverversion von "Bob Dylan" ("I'll Keep It With Mine") und "Joni Mitchell" ("Eastern Rain") enthalten, deren "FC" ihren eigenen Stempel aufdrücken.
Mit den eigenen Kompositionen "Fotheringay" , "Meet On The Ledge" oder auch "Book Song" sind auf diesem Album mit die besten Songs von "Fairport Convention" vorzufinden.
Die geniale und düstere Hymne "The Lord Is In This Place...How Dreadful Is This Place" (aufgenommen in der St. Peter's Church, Westbourne Grove, West London, und neben der leichten Instrumentierung von "Sandy Denny" nur noch mit einem emotionalen mmhhh...mmmmhhhh...mmhhh begleitet) strahlt eine ungeheuere und nicht beschreibliche Atmosphäre aus. Zugrunde liegt diesem Stück das Spirituelle "Dark Was the Night, Cold Was the Ground" , einem Gospel-Blues von "Blind Willie Johnson" aus dem Jahre 1927.

Auf "What We Did On Our Holidays" lässt sich im Grunde kein Song hervorheben. Die Songs dieses Albums sind ein Gesamtkunstwerk mit einer extrem gut harmonierenden Band. Hier wurden ein dutzend Songs mit derart harmonischen und wunderschönen Melodiebögen zelebriert das einem auch nach 44 Jahren noch die Spucke wegbleibt und davor niederknien möchte. Das Album zu hören entspricht nicht dem normalen hören, oder den heutigen Hörgewohnheiten, sondern entspricht eher dem was ich eine "Heilige Messe" nennen würde. Hier hat der Liebe Gott wohl ein Instrument mitgespielt. ;-)
Prädikat: Besonders Wertvoll


Rising for the Moon (Remastered)
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Preis: EUR 5,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Album mit "Sandy Denny", 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rising for the Moon (Remastered) (Audio CD)
Nach den Alben "What We Did In Our Holidays", "Unhalfbricking" und "Liege And Lief" die heute zu den Meisterwerken des Folk - Rock/ Pop Genre zählen, erschien im Sommer 1975 das Album "Rising For The Moon".
"Sandy Denny" die einen großen Teil der "Vocals" schon auf den 3 genannten Alben bestritten hatte, kehrte für "Rising For The Moon" zu "Fairport Convention" zurück. Nicht nur, dass Sie wieder den größten Teil der "Vocals" übernahm, so hatte Sie auch noch 5 der insgesamt 11 Kompositionen für dieses Album in der Tasche. An 2 weiteren Kompositionen war Sie maßgeblich mit beteiligt.
Waren einzelne Songs der ersten Alben mit "Sandy Denny" in gewissen Momenten auch mal etwas sperrig, so ist "Rising For The Moon" frei von Sperrigkeit und größeren Experimenten. Der damals trotzdem etwas neuere Sound von "Fairport Convention" war eine sehr gute Mischung aus Folk - Pop - Rock und Country Elementen, wobei eine Richtung nie zu stark dominiert, und man erhoffte sich damit den endgültigen Internationalen Durchbruch. Leider gelang dies nicht, und so bleibt "Rising For The Moon" bis heute mit all seiner Schönheit für viele unentdeckt. Müsste ich jemand den Begriff "Schönheit" definieren würde ich schlicht und einfach dieses Album überreichen.
"Dawn" ist das absolute Highlight dieses Albums. Eine Fusion zwischen Folk und Rock, emotional anschwillend, gesanglich tief bewegend von "Sandy Denny" interpretiert. Eine Magie die den Zuhörer nicht mehr kalt lässt (da blieben mir nur noch die Taschentücher). Ihre herausragende ätherische, klare Stimme verzaubert und macht Sie unvergesslich. Allein "Dawn" wäre mir dieses Album wert !!!
Mit dem Titeltrack "Rising For The Moon" , "Stranger To Himself" , "What Is True" oder auch "One More Chance" findet man noch weitere Juwelen auf diesem Album die von "Sandy Denny" meisterhaft und emotional vorgetragen werden.
"Restless" ist ein weiteres Meisterstück, und sicherlich eine der besten Leistungen von "Trevor Lucas" an den Vocals überhaupt. "Let It Go" und "Iron Lion" sind musikalisch etwas leichter und beschwingter, wobei "Let It Go" die meisten Folk - Elemente enthält und auch die schwächste Nummer des Albums ist.

"Rising For The Moon" ist ein in sich sehr geschlossenes und harmonisches Album und braucht sich vor "Liege And Lief" oder "Unhalfbricking" nicht verstecken. Es reiht sich (wenn musikalisch auch etwas anders) nahtlos an diese Meisterwerke an. Eine gelungene Fusion zwischen Folk - Rock - Pop und Country, empfehlenswert für Liebhaber dieser Richtung, oder generell auch für Musikliebhaber die den Vorteil haben einen breit gefächerten Musikgeschmack ihr eigen nennen zu können.

Leider sollte dies das letzte "Fairport Convention" Album mit "Sandy Denny" sein, die sich danach wieder ihrer Solokarriere widmete. Im April 1978 zog Sie sich durch einen schweren Treppensturz derart erhebliche Verletzungen zu, dass Sie 4 Wochen später daran verstarb. (Laut Fachkreisen) Im britischen Folkrock, und bis heute unerreicht, Ihre von Klarheit geprägte Stimme und die Art der bewegenden Interpretationen.


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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wein zu Wasser !!!, 26. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Try Anything Once (Audio CD)
Jesus machte einst Wasser zu Wein, Alan Parsons macht Wein zu Wasser. Kommen wir aber erst mal zum positiven dieses Albums. Ich besitze die
24 Karat Gold CD dieses Albums in 20 - Bit Mapping. Daher ist dieses Album klanglich natürlich gelungen und man kann damit durchaus seine Anlage auf Herz und Nieren überprüfen. Das Artwork des Albums ist sehr anmutend, und das Booklet ist mit teils sehr skurrilen Bildern zu den einzelnen Songs sehr schön gestaltet und strahlt daher auch einen gewissen Zauber aus. Die Erwartungen sind durch den ersten Eindruck entsprechend hoch, zumal auch das letzte nur mittelmäßige "Project" Album "Gaudi" doch schon gut 6 Jahre zurück lag. "Eric Woolfson" und "Alan Parsons" hatten sich aber nach langjähriger gemeinsamer Arbeit getrennt, so dass dieses Album unter dem Namen "Alan Parsons" veröffentlicht wurde. Das "Project" gab es also nicht mehr. Dennoch ist "Try Anything Once" mehr ein "Projekt - Album" verschiedener Gast - Musiker die auch schon auf den Alben des "APP" mitgewirkt hatten (Stuart Elliot ; Ian Bairnson ; David Pack ; Andrew Powell). Sogar das Songwriting stammt überwiegend aus fremder Hand als von "Alan Parsons".
Der Einstieg/ Intro mit "The Three Of Me" beginnt ansprechend und fällt sofort mit der ersten Textzeile ist totale nichts ab, erhebt sich dann aber noch mal kurz. "Turn It Up" ist dann ein recht gelungener Track und lässt hoffen das sich das Album gut weiter entwickelt. "Wine From The Water" lässt mich dann ein wenig mit den Füssen wippen, ist aber recht banal und kein Track den man öfters hören will. "Breakaway" das erste Instrumental des Albums (Songwriting ; Parsons) und eigentlich eine Spezialität von "Alan Parsons" erinnert an die Grütze der letzten "APP" Alben.
Dann endlich ein Lichtblick ; "Mr Time", gute 8 Minuten lang, weiß durch eine gewisse sich steigernde Spannung zu überzeugen, und ist auch von einer gewissen "Jacqui Copeland" gut gesungen. "Jigue", ein weiteres Instrumental hat etwas Altertümliches wird am Ende durch den Einsatz des Saxophon aber vergeigt. Die nächste Null - Nummer ist "I'm Talking To You" , und darauf folgt ein langweiliges "Siren Song". Bei "Dreamscape" erhebt sich in meiner Phantasie absolut keine Traumlandschaft. Das Orchestrale "Re - Jigue" erinnert auch mehr an die schlechteren "APP" Nummern (hier konnte auch ein Andrew Powell nichts mehr retten). Mit dem Ausklang des Albums "Oh Life" ist dann aber nochmal ein erwähnswerter guter Track enthalten mit schönem Piano und auch mit viel Emotion von "David Pack" gesungen.
Alles in allem ist "Try Anything Once" kein Album das man haben muss. Waren die letzten Alben von "APP" nur Mittelmass, so knüpft der Meister an den Reglern hier nur an die Mittelmäßigkeit vergangener Tage (80er Jahre) an. "Alan Parsons" der einst aus Kompositionen das machte was Weinliebhaber einen vorzüglichen Wein nennen würden, schafft es hier nicht mal einen billigen Fusel zu zaubern. Das Album ist inzwischen 20 Jahre alt (erschienen 1993) und wenn es doch mal den Weg in den CD - Player fand, hat es stets nur ein Augenrollen bei mir verursacht. Nein Danke, Mr Parsons !!! Dieses Album war der Beweis das die Zeit von Ihnen vorbei war. Da half auch ein Exzellentes "Mr. Time" nichts. Nur für ganz harte "Alan Parsons" Fans !!!


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