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Rezensionen verfasst von
Gregor Kartsios

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Star Trek - Next Generation Season 6 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 6 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Folgen, scharfes Bild und deutscher 5.1-Sound, 1. Januar 2003
Während die Serie mit der vorletzten Staffel so langsam Richtung Zielgerade zusteuert, schafft es die DVD-Box nicht nur inhaltlich zu glänzen, sondern begeistert zusätzlich mit dem optisch und akustisch besten Transfer auf die digitalen Silberscheiben. Zur Verpackung gibt es wie immer nichts neues zu berichten (für detaillierte Beschreibungen verweise ich auf meine bisherigen Trek-Rezensionen), Motiv auf dem Digipak ist diesmal ein etwas Förderations-Schiff vor violettem Gestirn.
Nach den Holodeck-Menüs der letzten Box wird jetzt beim Einlegen der DVDs auf eine der Brücken-Konsolen gezoomt, die einem den Zugriff zu einer Menge Schmuckstücke der TNG-Geschichte ermöglicht. Nachdem man mit "Man of the People" den einzigen Fehlgriff gleich zu Beginn der Staffel hinter sich bringen kann, folgen neben einigen Ensemble-Stücken wie den spannend inszenierten Alien-Entführungen in "Schisms" oder dem temporalen Kabinettstückchen "Timescape" viele Figuren-bezogene Folgen, die nicht nur die charakterliche Entwicklung vorantreiben, sondern auch den Schauspielern die Möglichkeit geben ihr Talent zu zeigen. Allen voran ist (wie zu erwarten) Patrick Stewart, der dank dem Folter-Drama "Chain of Command", der "Stirb Langsam"-Hommage "Starship Mine" und der Erforschung seiner Persönlichkeit in "Tapestry" gleich 3 mal glänzen darf. Riker-Darsteller Jonathan Frakes braucht sich diesmal vor Stewart aber auch nicht zu verstecken, denn er brilliert als Insasse einer Nervenheilanstalt in "Frame of Mind" und schlägt sich in "Second Chances" mit einem Klon von sich selbst herum. LeVar Burton hat dank des Gastauftritts von "James Doohan" in Relics die Ehre mit seinem Vorgänger Scotty zu arbeiten, Marina Sirtis schlüpft in "Face of the Enemy" in die Haut einer Romulanerin, Dwight Schulz (Barclay) überwindet in "Realm Of Fear" seine Transporterphobie und Gates McFadden darf in "Suspicions" Detektiv spielen. Data und Worf zeigen sich kollegial und teilen sich die Doppelfolge "Birthright" sowie die Westerncomedy "A Fistful Of Datas". Das Borg-Finale "Descent, Part 1" endet die Staffel mit einem spannenden Cliffhanger, der zwar im zweiten Teil etwas enttäuschend aufgelöst wird, was man aber der Season 6 letzendlich nicht akreiden kann. Das Bonusmaterial bringt es wieder auf knackige 2 Stunden und ist wie immer sehenswert (Tip: die halbstündige Doku über Austatter Dan Curry). Übrigens: Der letzten DVD wurden 2 Trailer spendiert, einer für den aktuellen Trek-Film "Nemesis" und ein weiterer für die DVD-Boxen von Deep Space Nine.
Wie in der Einleitung erwähnt zeigt sich TNG in der sechsten Box von der besten Seite, da mit Ausnahme der niedrigen Bitrate das Bild keine Makel hat und die deutschen Fans (endlich) ihre Lieblingsserie in Dolby Digital 5.1 geniessen können. Wer sich nicht bislang nicht zur Anschaffung der TNG-DVDs durchringen konnte bekommt dank exzellenter Technik sowie Inhalt einen starken Kaufgrund geliefert, also ab in den Laden und kaufen. Wir sehen uns bei der letzen Staffel.


Star Trek - Next Generation Season 5 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 5 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bis auf ein paar Kleinigkeiten weiterhin erstklassig, 1. Januar 2003
Mit der TNG-Box Nr.5 kommt ein endlich weiteres Jahr "Star Trek" ins Haus geflattert, welches das Niveau der exzellenten 4ten Staffel stellenweise übertreffen kann, sich aber auch hier und da kleine Ausrutscher erlaubt ... doch zuerst zu den üblichen Details. Die Verpackung der 7 DVDs kommt wie gehabt in de gewohnten Qualität daher und fügt sich nahtlos neben den anderen Boxen ein, Motiv des Digipaks diesmal : Borg-Sphäre vor blau-grünem Sternennebel. Leider wurde durch einen Produktionsfehler ein Teil der Boxen ohne Spacemiles-Coupon ausgeliefert, so daß man alternativ nun eine Kopie des Kaufbeleges zum Bestellen der Boni benutzen muss, also keine Panik wenn der Schein fehlt (bei mir war der Coupon übrigens 2 mal drin, andersherum geht es also auch :). Die Menüs auf den DVDs wurden übrigens wieder überarbeitet und lassen den Zuschauer die Folgen vom Holodeck aus anwählen, eine nette Abwechslung.
Weiter geht es mit der technischen Umsetzung. Die Bildqualität steigert sich wieder mal ein wenig, da die leichte Unschärfe der letzten DVDs fast komplett eliminiert wurde und Farbrauschen, Helligkeitsprobleme sowie MPEG-Artefakte selbst auf einem Großbildfernseher zu nicht entdecken sind. Für Leute, die gezwungen sind die Serie am PC zu schauen ist leider keine Besserung in Sicht, da sich die etwas niedrige Bitrate weiterhin das Seh-Vergnügen am scharfen Monitor mindert, nach Möglichkeit sollte man die DVDs also im privaten Heimkino genießen. An der Audio-Front gibt es ausnahmsweise mal positive Neuigkeiten zu vermelden, denn neben der tadellosen englischen 5.1-Tonspur darf man endlich auch die deutsche Synchro zumindest in Dolby Sourround genießen, da die Folgen seinerzeit in Stereo aufgenommen wurden (und so ein halbwegs anständiger neuer Mix ermöglicht wurde). Das Ergebnis ist zwar erwartungsgemäß qualitativ nicht auf einer Stufe mit dem englischen Original, aber wesentlich hörbarer als die vorherigen Versuche. Abgerundet wird das Ganze mit den gewohnten anderen 3 Audio-Spuren (Französich, Italienisch und Spanisch) sowie dem Dutzend an Untertiteln.
Inhaltlich macht die fünfte Staffel wie zu Beginn angedeutet teilweise sogar mehr Spaß als die vierte, leistet sich aber ab und an auch Schnitzer. Der Großteil der Episoden ist recht gelungen und variabel inszeniert, seien es die spannende Identitäts-Krise der Crew in "Conundrum", das moralischen Dilemma in "I, Borg" oder das spaßige "A Matter of Time" mit dem hyperaktiven Max Headroom-Darsteller Matt Frewer als aufdringlichen Zeitreisenden, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Leider warten hier und da auch recht zähe Folgen auf einen (z.B. "The Outcast","Ethics"), was sich aber dank zwei der besten Star Trek-Episoden überhaupt schnell relativiert: Zu einem wäre da "Cause and Effect", in dem die Enterprise in einer Zeitschleife gefangen ist und immer wieder zerstört wird, und natürlich das emotionale und geradezu subtile "The Inner Light", in dem Patrick Stewart sein gesamtes schauspielerisches Talent zur Schau stellt ... einfach genial. Abgeschlossen wird die Staffel mit dem ersten Teil zu "Time's Arrow", welches nach den sehr ernsten Finalen der letzten beiden Staffeln geradezu leichtfüßig daherkommt. Das Bonusmaterial ist auf knappe 2 Stunden erweitert worden und zollt in einem halb-stündigen Special dem Star Trek-Vater Gene Roddenberry Tribut, welcher während der Dreharbeiten dieser Staffel verstarb.
Insgesamt gesehen gibt es wieder kaum etwas an der Box zu mäkeln, die kleinen Unzulänglichkeiten schmälern das Vergnügen kaum und die guten Sachen lassen die Wartzeit bis zur sechsten Box nur noch länger wirken. Bis zum nächsten Mal.


Star Trek - Next Generation Season 4 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 4 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart

22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der bisherige Höhepunkt der Serie, 7. Oktober 2002
Jetzt geht's ans Eingemachte: Mit der vierten Staffel von "The Next Generation" fängt die Blütezeit der beliebten Sci-Fi Serie an. Ein letztes mal musste die Fan-Gemeinde ganze 2 Monate bis zur Veröffentlichung der aktuellen DVD-Box ausharren, da die Wartezeit auf die folgenden Staffeln glücklicherweise halbiert wurde. Dies ist zwar keine gute Nachricht für den Geldbeutel, dafür aber umso schonender für das eigene Nervenkostüm. :) An Verpackung sowie Inhalt hat sich wie erwartet nichts geändert: Wie gehabt stecken die 7 DVDs in einem aufklappbaren Digipack (Motiv: Romulaner-Schiff vor blauem Sternen-Nebel), welches sicher Platz in der verzierten Plastikbox findet. Soweit, sogut.
Die Folgen werden diesmal im DVD-Menü nicht wieder überkreuz wie in Staffel 3 angewählt, sondern klassisch (und übersichtlich) von oben nach unten. Von der Bildqualität her gibt es dieses mal kaum etwas zu meckern, Farbtreue sowie Helligkeitsgrad sind einwandfrei, Kompressions-Artefakte sind selbst auf großen Fernsehern kaum auszumachen. Einzig die Bildschärfe könnte noch ein wenig höher sein, aber mit entsprechender Einstellung am DVD-Player / TV lässt sich auch dieses Problem aus der Welt schaffen, sehr schön. Soundtechnisch hingegen dürfen sich wieder nur die englischsprachigen Käufer über den satten Dolby Digital 5.1-Mix freuen, die restlichen Tonspuren (Deutsch, Französich, Spanisch, Italienisch) dümpeln weiterhin auf dem niedrigen Niveau der Vorgänger-Box, immerhin kann man sich dank der zahlreichen Untertitel die Serie problemlos im Original-Ton geben. Erfreuliches hingegen lässt sich bei den Extras finden: Die bislang gewohnten 4 "Making-Ofs" wurden auf mehrere spezialisierte Movies aufgeteilt und um weitere Inhalte ergänzt, so dass man diesmal knapp 90 anstatt 60 Minuten an Bonus-Material bekommt, klasse.
Inhaltlich macht die aktuelle Staffel wieder mal einen qualitativen Sprung nach oben. Hatte Staffel 3 schon ein durchgehend ordentliches Niveau mit einer handvoll Top-Episoden zu bieten, bringt die vierte Staffel fast eine erstklassige Folge nach der anderen auf dem Bildschirm. Für jeden ist etwas dabei: Effektfreaks freuen sich auf den Season-Opener "The Best of Both Worlds II", Fans spannender Stories werden mit "Future Imperfect", "The Mind's Eye", "Remember Me" oder "Clues" glücklich, das exzellente "The Drumhead" (Regie: Jonathan Frakes) gibt sich hingegen sogar ernst und gesellschaftskritisch. Mit das Highlight der Staffel ist aber das herrlich alberne "Qpid", in dem Picard und Co. in Strumpfhosen durch das Mittelalter Englands stampfen und die Geschichte von Robin Hood mehr oder minder akkurat nachspielen müssen.
Man merkt deutlich wie eingespielt die Schauspieler mittlerweile sind und sich mit ihren Rollen identifizieren, so daß neben dem gewohnt hervorragenden Patrick Steward auch der Rest der Crew desöfteren Top-Leistungen bringt (irgendwas muss einfach stimmen, wenn es sogar eine gute Episode mit Gates McFadden (Dr. Crusher) in der Hauptrolle gibt :). Natürlich befindet sich hier und da mal ein durchschnittlicher Ausreisser zwischen den guten Folgen ("Legacy","Final Mission"), und einige der stark charakterbezogenen Episoden können sich manchmal arg strecken, was man aber angesichts der notwendigen Charakter-Entwicklung locker in Kauf nehmen kann. Als Finale gibt es wieder einen Cliffhanger, welcher vielleicht nicht ganz so nachhaltig wie der Borg-Schocker des vorherigen Jahres wirkt, aber dennoch mit Spannung auf die nächste Staffel warten lässt.
Insgesamt gesehen gibt es abgesehen von der deutschen Tonspur nichts an der 4rten TNG-Box zu mäkeln. Inhaltlich top, einwandfreies Bild und englischer 5.1-Sound sowie mehr Bonusmaterial als je zuvor. Kaufen, anschauen und die Tage bis zu Box Nummer 5 zählen.


Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 2 (6 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als die erste Box, aber mit Schönheitsfehlern, 15. August 2002
Allzu lange hat es zwar nicht gedauert, aber für die immer hungrige Star Trek-Fangemeinde verstrich dennoch eine kleine Ewigkeit: Knappe 2 Monate musste man nach der Veröffentlichung der ersten Staffel von "The Next Generation" ausharren, bis man endlich Hand an das neue DVD-Set von Paramount legen durfte. Wer bereits die erste Staffel besitzt, der findet beim Auspacken keine großen Überraschungen vor. Die zahlreichen DVDs sind wie gewohnt platzsparend in einem kleinen Digipack untergebracht, welches wiederum in einer schmucken Plastikbox mit eingestanztem Logo steckt. Diesmal lachen einem leider nur 6 anstatt 7 DVDs aus dem aufgeklapptem Digipack entgegen, auf die Gründe dafür gehe ich aber später noch im Detail ein.
Auch die Präsentation hält sich mit Neuerungen in Grenzen. Die Episoden werden weiterhin per Menüs im Design der Enterprise-Konsolen angesteuert, welche zwar optisch leicht abgeändert wurden, was einem aber nur bei näherer Betrachtung auffällt. In Sachen Bildqualität gibt es wieder nicht allzuviel zu meckern, für eine Serie Ende der 80'er Jahre sieht das Film-Material weiterhin ordentlich aus und macht wie erwatet eine bessere Figur als bei der vorherigen Staffel, da der dort noch allgegenwärtige Rot-Stich beihnahe komplett eliminiert werden konnte. Beim Ton freuen sich weiterhin nur die englischen Fans über satten und komplett in Dolby Digital 5.1 abgemischten Raumklang, die Tonspuren in Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch sind weiterhin nur in kraftlosem Mono zu hören ... sei's drum, ab der nächsten Staffel ist immerhin mindestens Stereo-Ton für uns deutschsprachige Fans angesagt. An den zahlreichen Untertiteln wurde zum Glück nichts geändert. Auf der letzten DVD gibt es wie gewohnt 4 rund 15-minütige Making-Ofs mit ausführlichen Schauspieler- und Macher-Interviews, das ganze wird dazu noch von einem knapp 20 Minuten langen Blick in die Requisite ergänzt.
Inhaltlich hat sich die Serie im Vergleich zur Debut-Staffel um einiges weiterentwickelt, was sich positiv auf die Anzahl der sehenswerten Folgen auswirkt. Die Akteure haben sich in ihre Rollen eingefunden und liefern teilweise sehr gute Leistungen ab, das herausragende Schauspiel-Talent von Patrick Stewart blitzt immer wieder mal hervor. Auch die neuen Besatzungs-Mitglieder fügen sich nahtlos in die Enterprise-Riege ein: Die spröde Gates McFadden (Beverly Crusher) wird, leider nur für diese Staffel, durch die kess agierende Star Trek-Veteranin Diane Muldaur (Katherine Pulaski) abgelöst, und in einer wiederkehrenden Nebenrolle ist die Oscar-prämierte Whoopie Goldberg als außerirdische Barkeeperin Guinan vertreten. Am stärksten im Gedächtnis bleibt diese Staffel aber zweifellos wegen des ersten Auftritts der Borg, die sich mittlerweile zu den mit bekanntesten Bösewichten im SciFi-Genre entwickelt haben.
Auch wenn es hier und da mal einige Entgleisungen wie mit dem schwachen Finale "Shades of Grey" oder den Pubertäts-Problemen von Wesley Crusher in "Dauphin" gibt, überwiegt die Anzahl die gelungenen Folgen deutlicher als in Staffel 1 und reicht von gut ("Elementary, Dear Data","Hotel Royale") bis sehr gut ("The Measure of a Man","Q Who?","Time Squared"). Warum es diesmal nur 22 anstatt der üblichen 26 Folgen pro Staffel gibt, ist eigentlich recht einfach zu erklären. Trotz des größeren Budgets als in der vorherigen Staffel, durch welches bessere Effekte und wesentlich glaubwürdigere Sets ermöglicht wurden, haben die aufwedigen Arbeiten so viel Geld verschlungen, dass den Machern mitten in der Staffel die Zahlungsmittel ausgingen und es dazu noch wegen eines Autoren-Streiks kaum verwertbare Drehbücher gab. Der geplante Abschluß wurde über Bord geworfen und stattdessen bekam man mit "Shades of Grey" einen billig produzierten Schnellschuß zu sehen, welcher zum größten Teil aus alten Auschnitten und etwa den 3 gleichen Locations bestand und somit nach der gelungenen Folge "Peak Performance" dem Zuschauer wieder einen Dämpfer verpasst.
Was gäbe es nun abschliessend zu sagen? Nun denn, eigentlich wäre ich aufgrund von Präsentation und inhaltlicher Qualität gewillt hier wieder die 4 Sterne zu zücken, aber leider gibt es einige Faktoren, welche den Gesamteindruck doch einigermaßen nach unten reißen. Ok, dass es nun 4 Folgen weniger gibt als üblich kann man Paramount nicht ankreiden, doch warum verlangt man für im Endeffekt weniger Leistung wieder den gleichen Preis? Eine siebte DVDs hätte z.B. mit mehr Bonus-Material gefüllt oder für eine bessere Kompression der Videospur genutzt werden können (wer sich die Serie auf dem PC anschaut wird durchaus desöfteren mit MPEG-Artefakten konfrontiert). Wenn man dann aber schon den gleichen Stiefel wie üblich abliefert, hätte man zumindest ein paar Euro weniger dafür haben wollen ...
Trotz der ganzen Unzulänglichkeiten sollte man sich aber nicht beirren lassen, denn wer sich die erste Staffel als Einstiegsdroge gegeben hat, braucht auch die zweite Box. Wir sehen uns bei Staffel 3 wieder, bis dann.


GameCube - Memory Card 16x
GameCube - Memory Card 16x

1.0 von 5 Sternen Finger weg von dieser Mogelpackung!, 1. August 2002
Rezension bezieht sich auf: GameCube - Memory Card 16x (Zubehör)
Eigentlich haben Big Ben / Interact mit der "Memory Card 16x" eine an sich tolle Idee zu einem vernüftigen Preis verwirklicht, welche aber unter der miserablen Verarbeitung und nicht vorhandener Zuverlässigkeit leidet. Meine erste Karte wurde von verschiedenen GameCubes nur sporadisch erkannt und löschte alle paar Minuten einfach sämtliche Spielstände, das selbe Schauspiel ereignete sich dann mit der Ersatzkarte. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und zahlreicher Beschwerden über das Produkt aus allen Richtungen läuft es wohl mittlerweile auf eine ordentliche Portion Glück hinaus, eine funktionierende Karte zu erwischen, was natürlich ein untragbarer Zustand ist. Wenn die Karte die gleiche Qualität wie die Original-Karten von Nintendo an den Tag legen würde, dann hätte sie locker 5 Sterne verdient, so kann man aber nur sagen: "Finger weg"!


GameCube - Memory Card 16x
GameCube - Memory Card 16x

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg von dieser Mogelpackung!, 1. August 2002
Rezension bezieht sich auf: GameCube - Memory Card 16x (Zubehör)
Eigentlich haben Big Ben / Interact mit der "Memory Card 16x" eine an sich tolle Idee zu einem vernüftigen Preis verwirklicht, welche aber unter der miserablen Verarbeitung und nicht vorhandener Zuverlässigkeit leidet. Meine erste Karte wurde von verschiedenen GameCubes nur sporadisch erkannt und löschte alle paar Minuten einfach sämtliche Spielstände, das selbe Schauspiel ereignete sich dann mit der Ersatzkarte. Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und zahlreicher Beschwerden über das Produkt aus allen Richtungen läuft es wohl mittlerweile auf eine ordentliche Portion Glück hinaus, eine funktionierende Karte zu erwischen, was natürlich ein untragbarer Zustand ist. Wenn die Karte die gleiche Qualität wie die Original-Karten von Nintendo an den Tag legen würde, dann hätte sie locker 5 Sterne verdient, so kann man aber nur sagen: "Finger weg"!


Playstation 2 - AV+S-Video Kabel Gold
Playstation 2 - AV+S-Video Kabel Gold

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einwandfreie Qualität und niedriger Preis, 28. Juli 2002
Das "AV+S-Video Kabel Gold" von Logic 3 hält genau was es verspricht. Die Signale der PlayStation 2 werden ohne Probleme über die robusten Chinch-Stecker sowie dem S-Video Anschluß übertragen und eignen sich gut zum Betrieb an älteren Fernsehgeräten sowie TV-Karten am PC. Natürlich kann das S-Video Signal qualitativ nicht mit dem exzellenten RGB-Bild mithalten, ist aber für häufige DVD-Schauer vielleicht im Endeffekt sogar besser geeignet, da der sonst nur per Umbau oder Boot-Disk behebare RGB-Grünstich nicht mit dieser Art der Verkabelung auftritt und das Bild dennoch scharf genug ist. Wer ein solches Kabel braucht, greift für wenig Geld hier zu.


Spirit - Stallion of the Cimarron (Der wilde Mustang)
Spirit - Stallion of the Cimarron (Der wilde Mustang)
Preis: EUR 5,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene "Kurz-EP" mit neuem Futter für Bryan Adams-Fans, 28. Juli 2002
Über 3 Jahre mussten sich die Fans der kanadischen Rockröhre Bryan Adams seit dem hervorragenden Studio-Album "On a day like today" gedulden, bis sie endlich wieder frisches Futter in die Hände (oder besser gesagt: in die Ohren) bekommen haben: "Spirit - Stallion of the Cimarron" nennt sich die neueste Scheibe des Meisters. Jedoch sollte man sich nicht unter dem etwas sperrigen Titel ein komplett neues Studio-Werk vorstellen, denn bei Spirit handelt es sich um den Soundtrack zum gleichnamigen Animations-Pferde-Epos der Dreamworks-Studios, welcher im Verbund von Adams mit dem deutschen Hollywood-Komponisten Hanz Zimmer vertont wurde. Wie gewohnt von den bisherigen Soundtrack-Arbeiten von Adams erstellte er einen Teil der Songs in Eigenregie, ließ sich aber auch desöfteren von den Kompositonen des Hauptkomponisten inspierieren und nutzte dessen Melodien als Basis für eigenständige Lieder.
Das ganze vermengt sich zu einer Handvoll neuer Songs, welche in gewohnter Adams-Qualitäten gut ins Gehör gehen und nicht allzu sehr unter dem engen Konzept von "Freiheit im wilden Westen" leiden. Die Single "Here I am" ist ein schönes Up-Tempo Stück mit einem guten Riff und eingängier Melodie. Natürlich ist mit Up-Tempo nicht das Kracher-Niveau der 80'er und frühen 90'er gemeint und die Intensität seiner ehemaligen Film-Musiken wie "I do it for you" oder "Have you ever really loved a woman?" wird auch nicht erreicht, aber dennoch ist "Here I am" eine gute Wahl für die erste Auskopplung. In eine ähnliche Richtung gehen "Get of my Back", eine kurze und knackige Nummer für den Hörspaß unterwegs, sowie "I will always return" & "This is where I belong", welche sich mehr als verschiedene Variationen eines Songs bezeichnen lassen (und wobei erstere die bessere ist). Unter die Haut gehen schliesslich das melodische "Brothers under the Sun" und "Don't Let Go", ein aufregendes Duett von Adams und seiner kanadischen Kollegin Sarah McLachlan, welches als mögliche weitere Auskopplung ausichtsreiche Chancen auf eine hohe Chartplatzierung hat.
Der Rest der Songs beschränkt sich entweder auf instrumentale Tracks von Zimmer (mit kurzen Gesangseinlagen) oder Film-Remixes der Adams-Stücke. Die Anzahl der wirklich eigenständigen Lieder rangiert je nach persönlicher Auffassung zwischen 6 bis 8, was zwar recht wenig für ein Album erscheint, aber als "Kurz-EP" betrachtet für Adams-Fans eine ausreichende Dosis an neuem Material bis zum Erscheinen des nächsten Studio-Albums darstellt.


Star Trek - Next Generation Season 3 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation Season 3 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "The Next Generation" kommt endlich in Tritt ..., 28. Juli 2002
Es ist geschafft: Nach den kleineren Unzulänglichkeiten der zweiten Box (weniger Episoden, fehlerhaftes Booklet) setzt die Box der dritten Staffel von "Star Trek: TNG" technisch sowie inhaltlich neue Maßstäbe. Verpackung sowie DVDs bergen auf den ersten Blick keine Neurungen, weiterhin gibt es die 7 Silberscheiben in einem kleinen Digipack (mit hübschem Borg-Motiv), welches in dem gewohnt stabilen und schmucken Plastik-Case steckt. Bei genauerer Betrachtung fällt einem jedoch ein zweites Booklet auf, welches eine korrigierte Fassung des Booklets der zweiten Box darstellt und die darin enthaltenen Fehler ausmerzt, sehr schön.
Technisch macht diese Box wie erwartet den bisher besten Eindruck. Das Bild ist trotz einiger Kompressions-Artefakte relativ ruhig, die Bildschärfe sowie die Farbtreue sind in Ordnung, nur ist das Ganze stellenweise etwas zu dunkel auf die DVDs gebannt worden (was sich aber durch eine vernünftige Einstellung des Fernsehern wieder beheben lässt). Auch beim Ton gibt es (zumindest halbwegs) positives zu berichten. Die englische Tonspur ist nachwievor durch den gelungenen Dolby Digital 5.1-Mix über jeden Zweifel erhaben, die restlichen 4 Sprachen (Deutsch, Französich, Italienisch, Spanisch) präsentieren sich diesmal entgegen des Aufdrucks auf der Rückseite des Umschlags in einer Art Stereo-Mix. Leider basiert dieser "Stereo-Ton" weiterhin auf dem ursprünglich vorhandenem Mono-Sound, so daß er weder in Sachen Dynamik noch Qualität die englische Tonspur ankratzen kann, aber immerhin eine Verbesserung zu den vorherigen Boxen darstellt. Die Menüs der DVDs präsentieren sich ebenfalls wieder im typischen Star Trek-Design, jedoch leicht anders aufgebaut als sonst, für die letzte Episode wurde sogar ein spezielles Menü im schwarz-grünen Borg-Stil angefertigt, ein netter Einfall. Extras gibt es nach wie vor in der Form von 4 knapp 15-minütigen "Making-Ofs", die mit interessanten Interviews und Einblicken in die schwierige Produktion von Staffel 3 aufwarten. Die Austattung wird durch ein knappes Dutzend Untertitel für die anderssprachigen Käufer komplettiert.
Inhaltlich macht die dritte Staffel der Serie einen Sprung nach oben und legt den Grundstein für die restlichen 4 Staffeln, welche aus "The Next Generation" eine der besten Science Fiction-TV Serien aller Zeiten gemacht haben. Die Folgen bewegen sich durchweg mindestens auf überdurchschnittlichem Niveau, ausgenommen mal das gräßliche "The Offspring", in dem Data sich eine "Tochter" baut und der Zuschauer die hölzerne und unfreiwiilig komische Performance von Gast-Schauspielrerin Hallie Todd als pseudo-philosophisches Robo-Mädel aushalten muß ... nun denn, man kann nicht alles haben. Dem entgegen stellen sich aber die bislang besten TNG-Episoden, darunter das erste große Highlight "Yesterday's Enterprise" mit einer spannend inszenierten Story um Zeitreisen und alternative Realitäten (sowie einem Gastauftritt der Tasha Yar-Darstellerin Denise Crosby), der mal wieder genialen Selbstdarstellung von John dé Lancie als Überwesen Q in "Déjà Q" und natürlich dem zweiten Borg-Auftritt im Saisonfinale "The Best of both Worlds", welches mit einem gemeinen Cliffhanger aufwartet.
Das ungewöhnlichste an dieser Staffel ist aber, dass man dem homogenen Endprodukt nicht ansieht, was für einen Druck die Star Trek-Belegschaft hinter den Kulissen aushalten musste. Aufgrund eines Autorenstreiks gab es kaum im Voraus herausgearbeitete Drehbücher, Schauspieler sowie Schreiber mussten von einem Tag auf den anderen arbeiten, oft ohne konkrete Vorstellung von der unmittelbaren Zukunft der Serie. Die Effekte setzten trotz Termindruck und einiger sichtbar im Computer generierten Schiffe neue Standards, und die Charakter-Entwicklung schritt trotz der "mit der heißen Nadel gestrickten" Drehbücher gut voran. Auch setzte sich in dieser Staffel zum ersten Mal Riker-Darsteller Jonathan Frakes auf den Regie-Stuhl und führte damit eine Tradition fort, welche seinerzeit von William Shatner und Leonard Nimoy ins Lebenn gerufen wurde ... daß es ausgerechnet bei "The Offspring" sein musste, ist dabei eher nebensächlich.
Insgesamt gesehen bringt die dritte TNG-Box endlich das zusammen, was bei den ersten beiden Boxen noch gefehlt hat: Die Technik ist in Ordnung, der Umfang akzeptabel und der Inhalt macht von vorne bis hinten durchweg Spaß (nun, die Ausnahme bestätigt natürlich die Regel). Für Besitzer der ersten beiden Boxen führt kein Weg dran vorbei, und wer sich auf die Boxen mit den besten aller TNG-Episoden beschränken will, macht mit der dritten Staffel sicherlich keinen Fehlkauf. Wir sehen uns bei der vierten Box, bis dann.


Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs)
Star Trek - Next Generation - Season 1 (7 DVDs)
DVD ~ Sir Patrick Stewart
Wird angeboten von limato-shop
Preis: EUR 35,80

47 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teuer, aber für Star Trek-Fans ein tolles Paket, 12. April 2002
Für die DVD-Veröffentlichung von The Next Generation, einer der beliebtesten Serien aus dem Star Trek-Universum, haben sich Paramount viel Mühe gegeben, was sich aber auch im Preis niederschlägt.
Die 26 Folgen der ersten Staffel kommen auf sage und schreibe 7 DVDs daher, die sicher verstaut in einem aufklappbaren Digipack aufbewahrt werden, welches dazu noch in einer schmucken Plastik-Box mit eingestanztem Logo steckt. Die Bildqualität ist für eine 15 Jahre alte TV-Serie erstaunlich gut, denn bis auf etwas Farbrauschen und einen leichten rötlichen "Stich" gibt es kaum was auszusetzen, absolut kein Vergleich zu den abgenudelten Bändern die Sat1 uns zumutet. Für die multilingualen Käufer gibt es 5 Audio-Spachen zur Auswahl, neben Englisch und Deutsch darf man Picard & co. noch in Französisch, Spanisch und Italienisch beim Schwatzen zuhören. Der englische Audiotrack wurde zudem in Dolby Digital 5.1 neu abgemischt, was (eine entsprechende Anlage vorrausgesetzt) dank wuchtiger Effekte und klaren Dialogen für ein komplett neues Sounderlebnis sorgt. Leider kommen die restlichen Sprachen nur in "feinstem" Mono daher, ganz einfach aus dem Grund, weil die Synchros damals in keinem besseren Format durchgeführt wurden. So schlecht klingt dies im Endeffekt zwar nicht, da der Ton digital von der DVD kommt und somit rauschfrei ist, nichtsdestotrotz aber mächtig an Dynamik vermissen lässt und die Dialoge sich übertrieben spitz anhören. Deutsche Fans können sich ab der 3ten Staffel über Stereo-Ton freuen, die letzten beiden Staffeln werden sogar wie bei der englischen Fassung in Dolby Digital abgemischt. Leider gibt es keinen Audiokommentar, der bestimmt sehr interessant geworden wäre ... egal, man kann ja nicht alles haben. :) Knapp ein Dutzend verschiedener Untertitel runden den insgesamt positiven technischen Gesamteindruck ab.
Wer durch die willkürliche Schneide-Politik vom ZDF und Sat1 genug hat, darf sich ebenfalls freuen, denn die Episoden wurden komplett auf die DVDs gebannt und der Pilotfilm "Farpoint Station" wurde wieder zu einem Film anstatt zwei Episoden zusammengefasst. Die Menüs auf den DVDs orientieren sich am stylischen Design der Enterprise-Konsolen und verwenden Serien-verwandte Begriffe bei den Auswahlpunkten (so dient z.B. Engage / Energie zum Starten der jeweiligen Folge), dies ist bei der ersten Verwendung zwar ein wenig merkwürdig, man gewöhnt sich aber schnell daran. Auf der letzten DVD wurde der freie Platz mit 4 etwa 15-minütigen "Making Of"s gefüllt, die interessante Einblicke über das Casting, Set-Bauten, Geschichte usw. geben und Interviews mit den Schauspielern, Produzenten und Gene Roddenberry, dem mittlerweile verstorbenen Vater des Star Trek-Universums enthalten.
Insgesamt gesehen haben Paramount für "Trekkies" ein sehr leckeres Paket geschnürt, dessen Inhalt den saftigen Preis im Endeffekt rechtfertigt. Zwar gibt es altersbedingt ein paar Probleme mit Bild & Ton und die guten Folgen sind rar gesät, da sich Schauspieler und Storyschreiber erst noch einfinden mussten, aber alleine die Tatsache, dass man nicht mehr von den zerfledderten Fersehfassungen von Sat1 abhängig ist, macht diese Box lohnenswert. Eine Kaufempfehlung, gerade im Hinblick darauf dass sich die nächsten Staffeln technisch sowie inhaltlich extrem verbessern werden.


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