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Rezensionen verfasst von
Sichris

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Wild Card
Wild Card
Preis: EUR 16,99

3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Chaos pur, ..., 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Wild Card (Audio CD)
... von Harmonien keine Spur - alles was sich reimt, ist gut!

Ich kann es kurz machen - die negativen Aspekte wurden ja bereits angesprochen.
Tatsächlich wirken die Songs in sich völlig chaotisch und ohne Zusammenhang, songdienliche Breaks sind gar Mangelware! Da wäre weniger wirklich mehr gewesen.
Guter Symphonic-Metal klingt für mich anders. Mir ist unklar, warum diese bescheidenen Speedparts immer sein müssen!

Bis auf das gemäßigtere "Sins" bleibt kein einziger Song hängen. Da hilft auch die gute Stimme nix - 2 Sterne
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 12, 2014 12:11 AM CET


Star Ocean - The Last Hope (International)
Star Ocean - The Last Hope (International)
Wird angeboten von bafotec
Preis: EUR 39,98

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen RPG mit hohem Frustfaktor, 7. August 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Ja, was soll ich sagen – es hätte gut werden können! Viel ist schon geschrieben worden – pro und kontra – aber ich sehe dieses RPG auch eher auf der unteren Bewertungsskala!
Keine Ahnung, wie viele RPGs ich schon gespielt habe, hat so 1985 mit Ultima IV oder Y‘s auf dem Master System angefangen, über Grandia, Fallout I & II usw., die letzten Klassiker waren für mich Fallout 3 und Tales Of Vesperia (beide in X-Box Version).
Die Story ist halt wie so oft bei RPGs, kann aber nicht annähernd so fesseln, wie in den o. g. neueren Konsolen RPGs. Zwischensequenzen von über 20 Minuten sind nicht selten, können aber weggedrückt werden, angezeigt wird dann eine Textzusammenfassung des Ereignisses, einer der wenigen Pluspunkte!

The Last Hope kann fast nirgends richtige Akzente setzen. Es fängt mit den Charakteren an, die bis auf Catgirl Meracle (hat im Übrigen mit Abstand die besten Angriffe, also nicht von den anfänglich schwachen Stats täuschen lassen) und Arumat keinerlei Sympathien hervorrufen. Im Gegenteil, Hauptchara Edge versinkt dauernd in Selbstzweifel und –mitleid, seine Freundin (oder Kameradin) Reimi haut ihm bei jeder Gelegenheit eine runter, das „Kleinkind“ Lymle nervt tierisch mit „KAY“ nach jedem Satz, das Vogelmädel (Sarah ist aber die beste Heilerin) glänzt durch eine schon provokante Naivität und Dummheit …!

Das Kampfsystem ist akzeptabel, allerdings oft unübersichtlich. Ein Pluspunkt ist allerdings, dass man ohne Probleme während des Kampfes den Charakter wechseln kann.

Das Herstellen von Rezepten, Waffen etc. oder das Synthetisieren ist völlig überladen, und man scheitert oft daran, dass gewisse „Zutaten“ erst gegen Ende des Spiels zu ergattern sind. Ganz zu schweigen davon, dass man KEINE Möglichkeit hat das Inventar auf mehr als 20 Stück pro Item aufzustocken!!!

Rumgerenne in RPGs ist normal, man kann es aber auch übertreiben – erst im letzten Viertel des Hauptspiels bekommt man die Möglichkeit zu „Warpen“. Ansonsten latscht man dauernd von A nach B nach C, dann wieder nach A und B etc., der „Sprintbutton“ muss jede Sekunde betätigt werden, und wenigstens „etwas“ schneller voranzukommen, ätzend!
Speicherpunkte sind ohnehin ziemlich rar in diesem Spiel, eine Unverschämtheit ist allerdings, dass man gerade im letzten Dungeon (8 Ebenen) nur zu Beginn und direkt vor dem Endgegner speichern kann, zumal die Zwischenebenen teilweise recht verworren sind, vielen Dank auch!!

Die Trophäensammler werden an diesem Spiel wohl auch verzweifeln, außer man hat ein Jahr Urlaub aufgespart! Absolut bescheuert ist die „Monstersammlung, wer will schon 4 mal den selben Endgegner (bei den normalen Gegnern wird das sogar noch auf bis zu 100 Siege ausgebaut), der eh schon 10 Minuten dauert umlegen, nur um 100 % für einen Monsterstein zu haben, um irgenwelche Statuseigenschaften zu bekommen??

Ich habe oft was von „in 30 – 40 Stunden durch“ gelesen - wer dieses Spiel in 40 Stunden durchspielt, hat KEINE Nebenquest gemacht, ALLE Sequenzen weggedrückt und von Anfang an mit einer Komplettlösung gespielt!! Denn gut leveln kann man erst, wenn das Kolosseum freigeschaltet ist!

Der Bonusdungeon nach dem Hauptspiel setzt dann noch einen drauf – selbst mit Level 80+ können dem Spieler bereits bei einem Kampf (wohlgemerkt mit normalen Gegenern, kein Bosskampf!!) die Lichter ausgehen, da helfen auch die guten EXP nix!

Der Frustfaktor ist also über weite Strecken recht hoch, was sich natürlich auf den Spielspaß auswirkt. Mehr als 2 Sterne insgesamt sind dadurch auch nicht drin!


Fear of Infinity
Fear of Infinity
Preis: EUR 8,99

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, vom Klassiker aber weit entfernt, 23. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Fear of Infinity (Audio CD)
Die allgemeine Begeisterung in verschiedenen Reviews über das neue Werk von WHW ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, denn die Scheibe kommt meines Erachtens nicht über gesundes Mittelmaß heraus.

"Hour Of Reprisal" ist zwar nicht übel, die High-Speed-Parts wirken aber deplatziert. Die Melodie des Death-Versatzparts ab Min. 2:36 kommt aber ganz gut (6). "Destroyer Of Solace" ist ein ähnlicher Lückenfüller wie "Living Sepulchure" auf dem Vorgängeralbum. Ein überforderter Sänger bei der Strophe, eine Harmony-Gesangslinie, die stark an Magnum erinnert, der Song an sich ist viel zu hektisch und könnte auch von einer zweitklassigen NWOBHM-Kapelle aus den 80ern stammen (2).
Bei "Obsessions Now Effigies" kommt erstmals der epische Stil früherer Zeiten wieder zum Vorschein, eine schleppende Nummer, die nur gegen Ende etwas an Geschwindigkeit zulegt, gut (8).

Mit "Unplenitude" schleicht sich eine nur von Gesang und Klavier getragene Ballade ein, irgendwie langweilig, und deshalb ein ideales Schlaflied (5). Zu diesem Song sollte man noch anmerken, dass sich dieser bereits auf der Do-LP "Chapter One: 1989-1999" befindet, und demnach uralt ist!
"To Grieve Forever" ist eine ganz nette "Doomballade", nicht mehr, nicht weniger (6).

"Saturn And Sacrifice" hätte das Zeug zum Klassiker, denn die ersten zweieinhalb Minuten schleppt sich der Song in edler Epic-Doom-Manier dahin, geht dann aber in einen wenig zufriedenstellenden schnelleren Teil über, ohne nochmal zur Grundmelodie zu wechseln, schade (7).
Das 11-minütige "Finality" entpuppt sich etwa bis zur Hälfte als Doom-Halbballade, danach gibt es ein Break mit Solo und den Übergang in einen balangloseren Midtempopart (7).

Im Gegensatz zu den Meinungen in den meisten Besprechungen der Platte, kann ich nicht so arg viele "ergreifende" oder "emotionale" Momente erkennen, das haben andere besser drauf, wie z. B. "Griftegard", "Ixion", oder um eine etwas bekanntere Band zu nennen, "Swallow The Sun".

Zudem stellt sich auch bei den besseren Songs kein "Aha-Effekt" ein, d. h. nach dem dritten oder vierten Durchlauf kommt Langeweile auf, und die Scheibe verschwindet im Regal. Ein anderer Kritikpunkt ist, dass auf man einen mittelmäßigen alten Song zurück greifen muss, um es auf die ohnehin magere Spielzeit von 37 Minuten zu bringen, drei Sterne!
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 13, 2013 5:06 PM MEST


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