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Rezensionen verfasst von
Jan Lauer "jancux"
(REAL NAME)   

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Arrows
Arrows
Preis: EUR 18,08

5.0 von 5 Sternen DON'T turn off this song!, 27. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arrows (Audio CD)
Paul Baskerville hatte im "Nachtclub" auf NDR Info den Song "Turn off this song and go outside" in etwa so anmoderiert: "Wer R.E.M. schmerzlich vermisst, der findet bei dieser Band aus Washington vielleicht etwas Trost." Hm, R.E.M. höre ich nicht raus, dafür sind die E-Gitarren zu fett und der Gesang zu gut verständlich. Aber wenn es heißen soll, dass man auf der Suche nach einer Band ist, der Melodien und Geradlinigkeit wichtig sind, dann passt's schon.

Wenn man unbedingt einem Namen zum Einordnen heranziehen wollen würde, dann vielleicht Jimmy Eat World? So "talentierte Singer-Songwriter-Band mit Bratgitarren, die auch mal die Stimme kräftig erheben können"? Aber egal. "Arrows" ist nicht weniger als ein absolutes Hammer-Album! Ein potenzieller Hit jagt den nächsten, zumindest wenn die Welt gerecht wäre und die Musikindustrie Talent und Kreativität würdigen würde. "Turn off this song" und "Coyote" sind die Hits, am Ende wird's etwas progressiver und sozialkritisch, dazwischen mal ein wenig betont fröhlich-poppig, aber das Gros der Songs ist einfach nur schön und voller Energie rausgehauen. Aus meinem CD-Player hat das Album jedenfalls in den vergangenen Wochen kaum noch rausgefunden. Ach ja, und um noch einen Namen zu droppen: The Lonely Forest haben enger zu tun mit Chris Wallas (Death Cab For Cutie) neuem Label Imprint. Wenn das kein Qualitätssiegel ist?


Der Teufel und der Kirchenmann: Roman
Der Teufel und der Kirchenmann: Roman
von James Robertson
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,64

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Teufel steckt im Detail, 27. Juli 2012
Eines vorweg: Dieses Buch ist ü-ber-haupt nicht langweilig. Einige Rezensenten haben sich offenbar von dem etwas reißerischen Titel der deutschen Übersetzung aufs falsche Gleis führen lassen und einen Schauerroman erwartet. Der englische Originaltitel "The Testament of Gideon Mack" trifft den Kern eindeutig besser, denn genau darum handelt es sich bei diesem Roman: die Erinnerung eines Lebens.

Ich habe seit längerem in einem Roman nicht mehr so realistische Charaktere auftauchen sehen. Insbesondere der Titelheld Gideon Mack verkörpert sehr treffend den modernen Zweifler - ein Priester der Church of Scotland, der so oder so ähnlich aber vermutlich auch außerhalb Schottlands in so machem Pfarrhaus lebt und wirkt. Das Geniale an dem Roman ist die Doppelbödigkeit der Erzählung. Ganz langsam taucht der Leser in die Lebensgeschichte Gideon Macks ein - in seine lieblose Kindheit, den Ausbruch daraus in der Studienzeit, die kaum weniger lieblose Ehe und die kleineren und größeren Katastrophen und Widersprüche des Lebens, die er als kleiner Sünder nicht auflösen kann und die schließlich zu der titelgebenden Begegnung führen. Und gerade wenn man diesem Mack alles abnehmen will, wird alles in Frage gestellt, denn die Nachrecherche entlarvt ihn als unzuverlässigen Erzähler.

James Robertson spielt mit Erzählebenen (Biografie, Journalismus, etc.) und nimmt sich Zeit die Geschichte zu entwickeln - immerhin geht es um die Tragödie eines Lebens. Dabei wirft das Buch mehr Fragen auf als es beantwortet, über Glauben, Erlösung, die Natur der Seele, Wahrnehmung, das Leben in Schottland, die Hölle und vieles mehr. Dass dabei ausgerechnet der Teufel als vermeintlicher Erlöser auftritt, macht die Sache umso perfider. Ein Buch, das länger nachklingt. Was will man mehr?


Kein Titel verfügbar

5.0 von 5 Sternen Wasserdicht, praktisch, gut, 26. April 2010
Die Regenjacke ist genau das, was die verspricht: absolut wasserdicht. Ich bin gerade vor kurzem erst beim Radfahren in ein heftiges Gewitter mit Starkregen geraten, und während meine Regenhose eines anderen Herstellers schnell durchgeregnet war, hielt die Nyons dicht. Was will man mehr?

Abgesehen davon ist die Atmungsaktivität ordentlich, das Design ist fahrradspezifisch (Schnitt etwas körpernäher, verlängerter Rücken mit Rückentasche, Kapuze nicht zu groß und an den Kopf anpassbar, reflektierende Aufdrucke), trotzdem "zivil" genug um sie auch im Alltag anziehen zu können und man kann die Jacke recht klein zusammenfalten und mit einer mitgelieferten Packtasche am Fahrradrahmen befestigen. Für das, was die Nyons bietet, muss man bei anderen Herstellern tiefer in die Tasche greifen.

Einziges Manko: Weil es sich um eine reine Regenjacke handelt, schützt sie zwar gegen Regen und Fahrtwind, hält aber nicht warm. Also am besten eine Nummer größer nehmen, damit noch eine Fleecejacke drunter passt. Außerdem kann sich des Material auf den nackten Armen mangels Netzfutter etwas kalt anfühlen.


Kein Titel verfügbar

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fahrradhelm für praktisch veranlagte Individualisten, 26. April 2010
Zugegeben: Am Design des Co:mute scheiden sich die Geister. Aber ich finde es durchaus gelungen und sehr eigenständig. Und unabhängig von ästhetischen Bedenken ist der Co:mute einfach nur praktisch.

Mit ein wenig Anpassung der Kinnriemen sitzt er fest am Kopf. Die verschließbaren Lüftungsschlitze sind effektiv, wenn es etwas kühler wird. Mit dem separat erhätliche Winterkit und der Regenhaube ist er das ganze Jahr über einsetzbar (außerdem kaschieren die beiden etwas das Design des Helms). Die Verarbeitung ist absolut hochwertig - da liegt kein Styropor direkt am Kopf auf, das versehentlich eingedrückt werden könnte. Und die Beleuchtung ist wirklich hilfreich. Im Keller mit kaputter Deckenbeleuchtung findet man sein Fahrrad, auf einem stockdunklen Parkplatz den passenden Schlüssel und das Schlüsselloch am Fahrradschloss und auf der Straße erhöht das Licht vorne, hinten und an den Seiten definitiv die eigene Sichtbarkeit. Dafür bin ich auch bereit, mir beim Ampelstopp den einen oder anderen Spruch von anderen Radfahrern anzuhören ("Oh, eine Grubenlampe!").

Ein Manko hat der Helm: das Gewicht. Der Helm ist recht massiv und vorne und hinten sitzen in den Lampen jeweils drei AAA-Batterien, und das zusätzliche Gewicht spürt man leider. Aber ich habe mich daran gewöhnt und nehme das für den Extranutzen in Kauf. Für heiße und helle Sommertage kann man sich ja einen leichten Zweithelm mit größeren Lüftungsschlitzen und ohne Licht anschaffen.


WINTERKIT PROCRAFT CO:MUTE GR.54-58
WINTERKIT PROCRAFT CO:MUTE GR.54-58
Wird angeboten von nanopreise
Preis: EUR 21,15

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hält was es vespricht: warm, 26. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: WINTERKIT PROCRAFT CO:MUTE GR.54-58 (Misc.)
Ich hatte mir den Co:mute-Helm im Winter gekauft, weil ich finde, dass man gerade in der kalten Jahreszeit sehr gut einen Fahrradhelm gebrauchen kann. Auf verschneiten Straße und bei Dunkelheit scheint mir die Unfallgefahr deutlich höher zu sein. Gerade für die dunkle Jahreszeit ist der Co:mute mit seiner eingebauten Beleuchtung ideal und mit dem Winterkit wird er noch praktischer. Durch die verschlossenen Belüftungsschlitze kommt damit kein kalter Fahrtwind mehr durch (insbesondere wenn man auch noch den Regenschutz überzieht) und die Ohrschützer halten die Ohren tatsächlich mollig warm. Ein Nebeneffekt ist auch, dass der Helm mit Winterkit noch etwas besser aussieht als ohne. Aber beim Design des Helms scheinen sich ja die Geister zu scheiden...

Einziges Manko ist das Anbringen des Winterkits: Befestigt wird es, indem man eine ganze Reihe kleiner Plastikstifte in kleine Löcher in der Helminnenseite drückt. Bei einigen ging das bei meinem Helm so schwer, dass ich mit einer Zange nachhelfen musste, wobei einer der Stifte kaputt ging. Zum Glück werden aber mehrere Ersatzstifte mitgeliefert. Außerdem muss man den Kinnriemen durch die Ohrschützer durchführen und neu einstellen. Bei mir hat es eine Weile gedauert, bis ich die richtige Einstellung gefunden hatte, aber danach saß der Helm wie eine Eins und hielt auch bei Temperaturen um 0 Grad die Ohren warm. Und für den Notfall passt immer noch ein Buff-Tuch drunter.


Die Bibel für Dummies
Die Bibel für Dummies
von Jeffrey C. Geoghegan
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,95

25 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Netter Einstieg, aber zu flach und etwas dröge, 21. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Bibel für Dummies (Taschenbuch)
Dieses Buch ist im Gegensatz zu anderen Titel aus der Reihe "... für Dummies" leider erstaunlich uninteressant.

Die Autoren erzählen die Geschichte der Bibel nach, interpretieren aber wenig und geben etwas zu wenig Hintergrundinformationen, als dass man das Geschehen einordnen könnte. Dabei wurde das Buch von Theologen geschrieben, die ja eigentlich ein sehr fundiertes Hintergrundwissen mitbringen müssten. Bei ihren Beschreibungen lassen die Autoren denn auch jegliche kritische Distanz zum Thema vermissen, lassen ganze Passagen aus und verharmlosen kontroverse Passagen der Bibel mit frommer Hingabe. Vielmehr verlieren sie sich in endlosen Nacherzählungen.

Was ich persönlich aber noch schlimmer finde ist der vergleichsweise neutrale Stil: Andere "Dummies"-Titel lesen sich sehr angenehm und vermitteln auch kompliziertere Themen mit einem lockeren Schreibstil. Beim Thema Bibel scheinen sich die Autoren das aber nicht zu trauen.

Fazit: Das Buch bietet gegenüber dem Lesen der Bibel eine deutliche Zeitersparnis, vereinfacht die Sprache und bietet so einen guten ersten Zugang. Gerecht wird es dem Thema aber kaum.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 14, 2012 8:48 AM CET


Fort Recovery
Fort Recovery
Wird angeboten von Direct Entertainment UK
Preis: EUR 15,54

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Stillstand ist Rückschritt, 18. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Fort Recovery (Audio CD)
Leider, leider kann ich mich der positiven Bewertung meines Vorredners nicht anschließen. So leid es mir tut, aber dies ist das erste Centromatic-Album, bei dem ich mich ein wenig gelangweilt habe. Und auch mit der Zeit will es nicht so recht wachsen, sondern man bemerkt vielmehr, dass Will Johnson sich mehrfach selber zitiert. Die Wucht von "Redo the stacks" scheint wohl aufgebraucht zu sein, oder der Herr nimmt sich eine kreative Auszeit. Vielleicht schreibt man in dem Alter auch einfach keine Songs mehr wie "Don't smash the qualifying man". Oder der Mann hat mittlerweile einfach zu viel Musik über Katzen geschrieben. "Fort Recovery" geht jedendfalls schon etwas zu entspannt los und wird dann bald besser. Dann beschleicht einen aber immer wieder das Gefühl, die eine oder andere Melodie schon auf "Love you just the same" oder "All the falsest hearts can try" gehört zu haben. Wobei jene Alben eben einen Ohrwurm nach dem anderen und jede Menge Abwechslung boten, dieses leider nicht. Schade, schade.

Aber es ist ja nicht alles schlecht. Die Produktion hat wohl endgültig das Wohnzimmer verlassen und scheppert nicht mehr. Das Booklet ist hübsch und bietet auch mal Songtexte (sehr gut bei dem Gemurmel). Beispielsweise "Patience for the ride" bietet schöne solide Centromatic-Kost. Und insbesondere "I see through you" und "Take the maps and run" sind auch durchaus originell geraten. Ansonsten würde ich vorschlagen: So lange das Werksverzeichnis von Will Johnson/Centromatic/South San Gabriel noch Titel bietet, die sich noch nicht im heimischen Regal wiederfinden, diese erst einmal vorzuziehen. "Fort Recovery" kann dann noch ein Weilchen ruhen, bis der geneigte Hörer die seelische und geistige Ruhe des Komponisten erreicht hat.


Warnings/Promises
Warnings/Promises
Preis: EUR 13,27

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die großen Stadien warten schon, 9. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Warnings/Promises (Audio CD)
Ich bin seit längerem schon Idlewild-Fan und muss sagen, dass mich das neue Album doch ein wenig überrascht hat. Idlewild scheinen jetzt ihre Heimat gefunden zu haben im großen, leicht pompösen Midtempo-Song. Die ersten Alben waren noch reines und sehr schnelles Punkrock-Gepolter („Captain"), in das sich dann langsam die Ballade einschlich („Hope Is Important"), und das dann sehr abwechslungsreich und spannend („100 Broken Windows") wurde. Das war nicht immer sonderlich leicht zugänglich, aber enorm lebendig. „The Remote Part" hatte dann wohl die größte Dynamik, Anspruch inklusive (Zusammenarbeit mit dem Dichter Edwin Morgan).
Jetzt konzentrieren sich Idlewild auf das, was sie am besten können: Indierock mit dezent scheppernder Gitarre und Melodien für Millionen, gern auch mal mehrstimmig oder mit hemmungslosen „Aaah"-Passagen. Dies hier ist ein Album voll potenzieller Singles, weil einem beinahe jede Melodie auf Anhieb im Kopf hängen bleibt: „Love steals us from loneliness", „Welcome home", „I understand it"... Da könnte man fast mal ein Tränchen im Knopfloch zerdrücken.
Neu sind hier und da ein paar Streicher, vor denen auch Oasis nicht zurückgeschreckt wären, als sie noch rockten („Not just sometimes but always"), gelegentliche Pearl-Jam-Pomp-Anwandlungen und eine dauergniedelnde Steelguitar („Disconnected"), die meiner bescheidenen Meinung nicht unbedingt den Weg nach vorn weisen. Auch bei „El Capitan" denke ich irgendwie, dass Doves das auch schon gemacht haben. Und „Goodnight" klingt zu süß nach Lagerfeuer-Geschrammel. Aber das Album hat genug Höhepunkte: Das wuchtige „The space between us" ist mein Favorit. „Too long awake" zeigt, dass ein pompöser Song auch mal einen anderen Schluss verträgt als langweiliges Ausfaden. Und „I want a warning" ist wohl die Dissonanz-Remineszenz im Gedenken an frühere Alben.
Eigentlich wollte ich dem Album nur vier Sterne geben, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr verdient es doch fünf. Auch wenn „The Remote Part" dann genau genommen sechs bekommen müsste...


Magnetic Morning/Aspirin Age
Magnetic Morning/Aspirin Age
Preis: EUR 26,88

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als BroSis..., 22. Juni 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Magnetic Morning/Aspirin Age (Audio CD)
Toshack Highway ist die neue Band von Adam Franklin, Ex-Frontmann und Songschreiber von Swervedriver, die 1998 endgültig den Koffer packten. Wer DIE kennt, ahnt, was hier passiert. Aber es passiert in Arbeitsteilung. Franklin hat sich vom fetten Swervedriver-Sound verabschiedet. Swervedriver waren die etwas härteren Vertreter des "Shoegazing", verstärkten also die Gitarren zu meterdicken Wänden. Jetzt arrangiert Franklin ganz sparsam mit der akustischen Gitarre, das Ganze klingt mehr nach Folk-Rock als nach Space-Rock, vgl. etwa Grant-Lee Phillips in der Zeit nach Grant Lee Buffalo. Leider sind die Songs aber nicht mehr ganz so stark wie in den 90ern, zu Swervedriver-Zeiten.
Die Bratgitarre überläßt Franklin heute den Kanadiern Sianspheric. Die klingen mitunter geradezu verdächtig nach Swervedriver zu "99th Dream Day"-Zeiten, nur weniger fett produziert. Sianspheric sind aber alles in allem das, was den Kauf dieser Split-CD absolut rechtfertigt: Stilsichere Arrangements und abwechslungsreiche Dynamik irgendwo zwischen den frühen Ride, den mittleren My Bloody Valentine und den jungen Sigur Rós. Oder vielleicht wie American Analog Set mit mehr Gitarre? Jedenfalls ist das Ganze viel zugänglicher als die früheren, spacig ausufernden Experimente der Band.


Weightless
Weightless
Wird angeboten von gimmixtwo Kontakt Widerrufsbelehrung AGB
Preis: EUR 12,91

5.0 von 5 Sternen Sweet Amerikana, 30. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Weightless (Audio CD)
Jackpot kommen aus dem Norden Kaliforniens. Das erste Album "Bone-Ville" hatten sie noch in ihrem Blockhaus im Wald aufgenommen, und so hörte es sich auch an. "Weightless" ist aber frisch und schön und sauber produziert. Aber immer noch so angenehm rumpelig und etwas rauh an den Ecken wie einst Neil Young. Ein bißchen Country, ein bißchen Folk, viel Singer-Songwriter, leicht skurrile Texte und alles mit einer sehr schönen Stimme. Vor allem der Titelsong ist wie Autofahren über Land mit offenen Fenstern an einem heißen Tag. Ich find' sie einfach wunderbar!


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