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am 24. Juli 2012
Für meine eigene Arbeit über Musil "Genauigkeit und Seele": Der Versuch einer Synthese von Ratio und Mystik in Robert Musils Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" war die Dissertation Richard David Prechts nicht relevant. Aber da sich im Netz bisher keine Inhaltsangabe zur Doktorarbeit Prechts finden lässt, sehe ich es als meine Pflicht an, diese hier zugänglich zu machen. Allen Precht-Verehrern (und Verehrerinnen ...) sei allerdings von der Dissertation abgeraten. Diese ist für Leser außerhalb der Literaturwissenschaft kaum von Interesse. Aber vielleicht macht sich ja jemand die Mühe, die Schrift auf Plagiate zu prüfen? Bei der Gelegenheit bitte meine Arbeit gleich mitprüfen, damit die auch mal jemand gelesen hat.

Und darum geht's in Prechts Dissertation:

Inhalt:

I. Zur Lesbarkeit des MoE | 1. Was heißt ästhetische Selbstreflexivität im MoE | 2. Die verunglückte Gegenwart: Möglichkeiten und Grenzen bei der Lektüre des Eingangskapitels

II. Die Inszenierung des Textes | 1. Der imaginierte Zeitort | a. Die Virtualisierung der Zeit | b. Inszenierungen des Raumes | 2. Typisierung und Funktion der Romanfiguren | a. Ideographie und Charakter | b. Funktionen und Körpersemiotik | c. Leben als Lektüre: Zur Funktion der Ulrich-Figur | 3. Inszenierte Tradition: Zur Ästhetik der Kapitelüberschriften

Klappentext:

"Die Bewertung von Robert Musils großem Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" in der Literaturwissenschaft ist nach wie vor umstritten. Grund dafür ist, dass Musils Roman die Sprachkrise der Moderne zwar erkennt und diskutiert, sich aber zugleich nicht den Formexperimenten avantgardistischen und expressionistischen Schreibens anschließt. Selten allerdings wurde bisher berücksichtigt, dass Musils auf den ersten Blick wenig experimentierfreudige Schreibweise eher ein alternatives Programm ist, der Sprachkrise durch einen bewussten Traditionsbezug zu begegnen, als ein Manko in punkto Formreflexion. Als Rede über die Welt in Form einer gleichzeitigen Rede über Literatur verarbeitet "Der Mann ohne Eigenschaften" traditionelle Stilmittel der Literaturgeschichte vom humoristisch inspirierten Roman des 18. Jahrhunderts bis zur Frühromantik. Daher wird der Blickwinkel auf zwei Problemdimensionen erweitert: eine von der Dichotomie des traditionellen realistischen Schreibens gegenüber einem vermeintlich modernen Schreiben befreite Analyse des so bedeutsamen Zusammenspiels von Sprachkrise und Traditionsbezug, und zum anderen die wirkungsästhetische Dimension der potentiellen Folgen einer so verstandenen Poetologie für den Leser."
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