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Der glückliche Tod. Cahiers Albert Camus 1.
 
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Der glückliche Tod. Cahiers Albert Camus 1. [Broschiert]

Albert Camus
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Broschiert, August 1997 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 188 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb. (August 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499151529
  • ISBN-13: 978-3499151521
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 918.375 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Und ein Stein zwischen Steinen, ging er in der Freude seines Herzens wieder in die Wahrheit der unbeweglichen Welten ein." In einer beherrschten sinnlichen Prosa beschriebt Camus die geliebte algerische Landschaft, die mediterrane Sonne, den tiefblauen Himmel, die glühende Erde, die erlösende See, aber auch das Gefühl der Entfremdung und das vertraute Verhältnis zum Tod. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

Albert Camus wurde am 7. 11. 1913 bei Annaba (Algerien) als zweiter Sohn einer europäischen Einwandererfamilie geboren. Der Vater, ein Franzose, fiel 1914 im Krieg, die spanischstämmige Mutter musste die Kinder als Putzfrau ernähren und der dominanten Großmutter zur Erziehung überlassen. Camus wuchs in einem armen Stadtviertel Algiers auf. Dort besuchte er die Ecole primaire; 1924 konnte er als Stipendiat in das Lycée von Algier eintreten. 1930 Erkrankung an Lungentuberkulose. Nach dem Abitur Aufnahme eines Philosophiestudiums, das Camus durch Gelegenheitsarbeiten finanziert. Gleichzeitig erste schriftstellerische und künstlerische Versuche. 1934 erste Ehe, die 1940 geschieden wurde. 1938-1940 Arbeit als Journalist bei der progressiven Zeitung «Alger républicain» (später «Soir républicain»). Camus` Artikelfolge über das Elend der algerischen Landbevölkerung und das Verbot der Zeitung machten ihm eine weitere berufliche Betätigung in Algerien unmöglich. Daher 1940 Übersiedlung nach Frankreich. Mit seiner zweiten Frau, Francine Faure, kehrte er 1941 nach Algerien zurück, wo beide als Lehrer arbeiteten. 1942 Kuraufenthalt im französischen Bergland. Eine Anstellung als Lektor bei Gallimard und die Zugehörigkeit als Résistance - Camus übernahm 1944/45 die Leitung der Widerstandszeitung «Combat» - banden ihn zunehmend an Paris. Freundschaftliche Beziehungen zu Sartre und dessen existenzialistischem Kreis. 1946-1952 Reisen in die USA, nach Südamerika und mehrmals nach Algerien. An der mit Härte und Leidenschaft geführten Debatte um «Der Mensch in der Revolte» (1951) scheiterte die freundschaftliche Beziehung zu Sartre. 1958 begann er mit der Arbeit an dem erst 1994 postum veröffentlichten Roman «Der erste Mensch». Am 4. Januar 1960 verunglückte Camusbei einem Autounfall tödlich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Der Weg gut zu sterben., 4. Dezember 2002
Der glückliche Tod ist eine faszinierende Geschichte in der einmal mehr der brilliante Existenzialist Camus durch seine Sprache und seine Gedanken zu begeistern vermag.

Macht Geld glücklich? Nein aber es ist Bedingung für das Glück.
Macht ein gesunder Körper glücklich? Nein aber er ist Bedingung für das Glück.
Macht Reisen Glücklich? Macht Müßiggang glücklich? Machen Frauen glücklich?

Nur wenige Menschen sind in der lage glücklich zu sein, denn nur wenige Menschen besitzen alle Voraussetzungen für Glück. Die Hauptfigur dieses Romanes probiert mit vielen Methoden glücklich zu werden und letztlich, so erschien es mir, fand er das Glück nur im Tod.

Lassen sie sich von diesem pessimistischen Absatz nicht abschrecken. Es geht in diesem genialen Buch nicht nur um das sterben, viel mehr, geht es um das Leben, das man führt, um sich die Möglichkeit eines glücklichen Todes zu eröffnen.

Camus Stil ist fesselnd und erstklassig wie bei allen Werken die ich bisher gelesen habe und wie all die anderen, kann ich auch bei diesem Buch nur zum Schluß kommen, daß es eigentlich jeder gelesen haben sollte, der sich seine Zeit nicht mit Schundromanen stehlen will, denn schließlich ist unsere Zeit begrenzt und wir sollten darauf achten, daß wir sie gut Nutzen. Dieses Buch trägt mit Sicherheit dazu bei, glücklich zu leben und vielleicht sogar glücklich zu sterben. Viel Vergnügen beim lesen, Gustav

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84 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der einzige Sinn des Menschen..., 15. März 2001
Von 
Bjrn (Osnabrück Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
...ist es, glücklich zu sein. Das Werk " Der glückliche Tod" von Albert Camus ist für mich das bewegenste Buch dieses wunderbaren Vertreters des Existentialismus. Die Erzählung des zu Beginn recht gleichgültig wirkenden Arbeiters Mersault(er erinnert ein wenig an den Fremden), der durch herzhaftes Handeln an viel Geld gelangt und sein vorheriges Leben konsequent aufgibt, um zu reisen und sich dabei selbst ganz neu zu erfahren, ist eine Lektüre, die den Leser/die Leserin nachhaltig zu verändern vermag. Denn man geht mit Mersaut, läßt sein gewohntes Leben hinter sich, kommt bei den guten Freundinnen auf der anderen Seite des Mittelmeeres an, und genießt das Leben, ohne irgendwelche schweren Gedanken. Und als Mersault die unheilbare Krankheit feststellt, da lebt er auch diese mit absoluter Intensität, will keinen Augenblick seines Lebens verpassen.Er versprüht schwimmend im Meer beim Mondlicht Wassertropfen, "gleichsam die Saat für die Ernte des Glücks". Der Eindruck ist der:froh, fasziniert - ja begeistert zu sein, daß man ist, auf dieser Erde, auf diesem Planeten wandelt, einfach lebt, existiert - ganz unabhängig von der Frage, ob es einen Gott gibt(was ich glaube) oder nicht. Dem Leben , wie es ist, ins Auge schaut, unverfälscht, ehrlich - dann kann man glücklich leben...und sterben. Sehr empfehlenswert!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen kann der Tod glücklich sein ....., 13. Mai 2005
Von 
kpoac - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
.... fragt man sich beim Betrachten des Titels. Und was mag Camus uns antworten?
Der Tod ist eben nicht glücklich, wenn man das Leben zuvor nicht als glücklich erlebt. Camus beschreibt in wunderbarer und getragener Sprache über die Dinge des Lebens, deren Wichtigkeit und über die individuelle Freiheit und Unabhängigkeit, die von Hoffnung genährt wird. Er setzt auf dieses Leben, weil es da ist und ein Leben nach den Tod nicht notwendig existiert. Die Langsamkeit, die Detailierung der Erzählung zwingt ebenso zur Ruhe. Warum so langsam? "Zum Leben braucht man Zeit." Zum Glück im Leben sind zwei Dinge nötig, vorab eine Wahl getroffen zu haben und in dieser Wahl einen klarblickenden Willen. "... der Wille zum Glück ...." (S.77)
Wenn also das Leben in der Eigengestaltung so glücklich macht, muss dieses Glück bei richtger Anwendung bis in den Tod reichen. Dann ist selbst er [der Tod] glücklich.

Diese Geschichte wird erzählt über Patrice Mersault.
Dieser tötet im ersten Teil (Der natürliche Tod) Zagreus und nimmt sich sein Geld. Hier steht der Materialismus des Glücks im Vordergrund, zur Sicherung der Existenz.
Teil 2 "Der bewußte Tod" schildert die schönen, eher nicht materiellen Dinge zum Glück. Zeit, Freiheit, Unabhängigkeit sind gewünscht. Am besten läßt sich Glück in guter materieller Vorausetzung mit immaterieller Veredlung erleben.

Diese Buch erlangte posthum Ruhm.
Es lohnt sich zu lesen.

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