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4.0 von 5 Sternen
Da kann ich nur zustimmen!, 1. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Der gläserne Himmel. (Taschenbuch)
Anfangs war ich skeptisch. Die Stoy auf der Rückseite hat mich dermaßen abgeschreckt, dass ich das Buch fast erst gar nicht gelesen und gleich weitergegeben hätte. Erschien mir als absolut hirnrissig; von wegen Lehrer in den Zwanzigern verknallt sich in Lolita-Dorfprinzesschen. Dann jedoch fing ich an zu lesen und meine Skepsis wurde nach und nach einfach von Petra H.'s packender Art zu schreiben zur Seite gedrängt. Ob ich wollte oder nicht. Das Buch zog mich schnell in seinen Bann und ich war mittendrin in diesen (teils ganz schön kranken und verstrudelten) Gedanken-, Gefühls- und Traumwelten, die darin sehr gut beschrieben werden. Die Handlung ist in der Tat nicht sehr realistisch, das ganze drumrum bügelt dies aber locker aus. Auch fand ich es eigentlich gut dass so maches offengelassen wird (was auf Fortsetzug hoffen lässt :), da kann man die eigene Phantasie spielen lassen und sich eigene Gedanken machen. Ich jedenfalls werde dieses ungewöhnliche Buch nicht so schnell vergessen. "Man liebt es oder man hasst es" - da kann ich nur zustimmen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Mystik à la carte, 17. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Der gläserne Himmel. (Taschenbuch)
Dieses Buch mag jenen Petra Hammesfahr Fans, die lieber ihre realistischen Krimis wie "Der stille Herr Genardy" oder "Der Puppengräber" lesen, vielleicht merkwürdig anmuten. Jene hingegen, die wie ich auch und gerade die mystisch angehauchten Werke der Autorin wie z.B. "Das Geheimnis der Puppe" oder "Der Engel mit den schwarzen Flügeln" toll finden, wird genau wie ich von diesem Buch begeistert sein. Für mich sind Petra Hammesfahrs gelegentliche Ausflüge in die Welt des Übersinnlichen jedenfalls immer wieder ein absoluter Hochgenuß!!! Daß es dennoch nur 4 Punkte gibt, liegt daran, daß die Autorin mit diesem Buch hinter meinem absoluten Favouriten "Das Geheimnis der Puppe" zurückbleibt - dabei ist sie zwar immer noch (wie immer) um Längen besser als andere Autoren, aber das vorgenannte Buch ist einfach noch besser.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Die Erwartungen werden nicht erfüllt., 10. Juli 2000
Von Ein Kunde
Ich habe mich über dieses Buch geärgert. Die Autorin skizziert die meisten Figuren nur schwach, die Akteure verhalten sich merkwürdig, so ist z.B. nicht erklärt, warum es für die Schwägerinnen des Protagonisten nichts Schöneres gibt, als ihm und ihrer Schwester den Haushalt zu führen, und warum er es selbst nicht tut. Zuviel bleibt im Dunkeln und verworren, nebelhaft. Die Autorin erzeugt die Spannung ausschließlich dadurch, daß im Handlungsverlauf um Sinas Geheimnis bzgl. Charakter und Vergangenheit verschiedene Theorien vorgestellt werden, von denen man hofft, am Ende des Buches endlich die Auflösung zu erfahren. Man wird jedoch enttäuscht, denn eine zufriedenstellende Auflösung unterbleibt. Die verschiedenen Erklärungsansätze werden nicht wieder aufgegriffen. Die Story hätte gut sein können, wenn jede Person sorgsamer vorgestellt worden wäre, wenn die Verhaltensweisen der Figuren (wenigstens am Schluß) transparenter geworden wären, kurz: wenn die Autorin sich etwas mehr Mühe gegeben hätte. Alles wirkt wie eine Bleistift-Skizze zu einem vielleicht sehr schönen Gemälde. Die Mystik hat mich nicht gestört, denn meine Lieblingsautorin I. Allende arbeitet ebenfalls viel mit Mystik, aber hier wirkt sie an "den Haaren herbeigezogen" und unlogisch.
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