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Von nun an gings bergauf. Meine drei Leben
 
 
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Von nun an gings bergauf. Meine drei Leben [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Vera Lengsfeld
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 392 Seiten
  • Verlag: Langen - Mueller Verlag (März 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3784428576
  • ISBN-13: 978-3784428574
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 14,4 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 951.875 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Vera Lengsfeld
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vera Lengsfeld erzählt ihre "drei Leben"- eine politische Biografie voller Brüche und voller innerer Konsequenz. Sie berichtet von ihrer Jugend als Tochter eines Stasi-Offiziers, von ihrem Studium der Philosophie und der wachsenden Einsicht in den diktatorischen Charakter der DDR, von ihrem Engagement in der Opposition, für das sie mit Verhaftung und Ausweisung bestraft wurde. Zur Sprache kommen auch die umstrittene Rolle des Rechtsanwalte Gregor Gysi bei diesem Verfahren, ihre Erfahrungen mit der westdeutschen Linken, als Frau und allein erziehende Mutter in der Politik - das Bild einer mutigen Frau in den Turbulenzen deutsch-deutscher Geschichte.

Autorenportrait

Vera Lengsfeld, geboren 1952 in Sondershausen (Thüringen), studierte Gecshichte und Philsophie in Leipzig und Berlin. Sie arbeitete als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der Wissenschaften der DDR und als Lektorin;1983 erhielt sie Berufsverbot. ALs führendes Mitglied der DDR-Bürgerrechtsbewegung wurde sie 1988 verhaftet und nach England ausgewiesen. 1989 kehrte sie in die DDR zurück und wurde als Mitglied der Grünen 1990 in die Volkskammer gewählt. Seit Oktober 1990 ist sie Abgeordnete des Bundestages, seit 1996 für die CDU. 1990 erhielt sie den Aachener Freidenspreis

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ombrage
Format:Gebundene Ausgabe
Bei Vera Lengsfelds „Von nun an ging's bergauf" handelt es sich um eine stilistisch hervorragende und flüssig geschriebene Biographie, die ein äußerst dramatisches und ruheloses Leben widerspiegelt. Ihr eigenes Schicksal fast schon vorausnehmend, wird ihr Vater aus seiner Heimat, dem Sudetenland, vertrieben. Er wird Mitglied der sog. „Bewaffneten Organe", doch aufgrund der staatszersetzenden Aktivitäten seiner Tochter in Frühpension geschickt. Die Initialzündung für die Zweifel am real existierenden Sozialismus ereilen Vera Lengsfeld im Alter von 16 Jahren, nämlich während einer Fahrt mit ihren Eltern in die beispielgebende SU, wo die Mißwirtschaft deutlich wird. Ihre Kontakte ins kapitalistische Ausland, die frisierten und aufbereiteten Lehrinhalte ihres Philosophiestudiums, bei dem die Beschäftigung mit nichtsozialistischen Denkern eine Genehmigung für den sog. Giftschrank erfordert, sind weitere Stationen der Entfremdung vom System.
Ausführlich schildert Vera Lengsfeld die Wirkungs- und Arbeitsweise verschiedener oppositioneller Gruppierungen, insbesondere des Pankower Friedenskreises, bis zu ihrer Verhaftung im Jahre 1988 durch die Staatssicherheit. Die Stasi hält sie unter menschenunwürdigen Bedingungen und kurzzeitiger Isolationshaft in Hohenschönhausen gefangen. Sie wird nach Cambridge abgeschoben, der offizielle Wortlaut bezeichnet dies als Studienaufenthalt. Vera Lengsfeld kehrt 1989 aufgrund eines Relegationsverfahrens gegen ihren Sohn und auch wegen der sich abzeichnenden Wende in die DDR zurück. Nach der Wiedervereinigung zieht sie 1989 für Bündnis90/Die Grünen in die Volkskammer, 1990 in den Bundestag ein.
Die „gelernte" Philosophin konnte sich trotz ihres arbeitsintensiven Mandates die Fähigkeit bewahren, sich über die täglichen Dinge und Phänomene zu wundern. Dadurch vermochte sie auch jenseits aller Parteilinien und Fraktionszwänge, wie sie selber 1994 durch den Wechsel der Fraktion bewies, außergewöhnliche Fragen zur Diskussion zu stellen. So behandelt sie en passant Uno-Blaumhelmeinsätze und nimmt Stellung zur Problematik des freien bzw. imperativen Mandates in Volkskammer und Bundestag und beleuchtet die Stasi-Akten-Problematik.
„Von nun an ging's bergauf" ist eine Anklage gegen jegliche Einseitigkeit und damit ein uneingeschränktes Plädoyer für freie Meinungsäußerung und Medienvielfalt.
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14 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Buch zur richtigen Zeit.
Vera Lengsfeld zeigt uns, wie die DDR war - und leistet einen wertvollen Beitrag gegen das Vergessen. Es gibt keinen meschlichen Sozialismus und es ist eine Schande, wenn heute die DDR und ihr System verniedlicht wird; so verhöhnen wir die Opfer. Die PDS darf nicht die deutsche Geschichte fälschen !!!
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von le zoïle
Format:Gebundene Ausgabe
Ein erschütterndes & zugleich berührendes Dokument über das totalitäre System des Sozialismus, über Ausgrenzung & Repression und zugleich ein entschiedenes Plädoyer für ein freies, offenes & ehrliche Miteinander. Angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland dürfen wir es nicht weiter hinnehmen, wenn die persönliche, politische & wirtschaftliche Freiheit immer weiter eingeschränkt wird, dürfen wir nicht stumm zusehen, wenn Menschen unter Konformitätsdruck & Politischer Korrektheit ausgegrenzt, stigmatisiert & zerbrochen werden.
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