Dies ist ein grossartiges Buch. Eins von der Sorte, die man - einmal angefangen - nicht mehr aus der Hand legen kann bis zum Ende. Es ist spannend erzählt uns bereitet ein Wechselbad der Gefühle das so schnell nicht mehr losläßt. Vordergründing ist es "nur" die Geschichte von Achim und seiner Reise, auf der er Freunde findet, sein sehr persönliches Nordamerika entdeckt und seinen Träumen folgt. Schaut man jedoch ein wenig unter die Oberfläche, ist da noch viel mehr. Das Buch steckt voll wunderbarer und tiefgründiger Wahrheiten über das Leben und die Liebe, die sich mir bei jedem weitern Lesen neu offfenbaren.
Mit 16 habe ich diese Geschichte zum erstenmal gelesen. Inzwischen, 17 Jahre später, immer wieder und nach wie vor ist dies ein Buch, das ich ohne zu zögern auf eine einsame Insel mitnehmen würde.
Alle Menschen, die schon einmal auf der Suche waren - nach neuen Horizonten, neuen Erfahrungen oder sich selbst - werden sich hier wiederfinden. Man muss kein Amerika Fan sein, um Achims Geschichte zu verstehen, aber das trägt sicher zum Genuß des Buches bei. Auch und vor allem ist es jedoch ein Buch für alle die, die das Träumen noch nicht verlernt haben. Achim drückt das so aus: "Träumer? Wir sind alle Träumer. Wir schlucken es nur zu tief runter, weil wir immer wieder hören, daß man im richtigen Leben nicht träumen darf."
Unbedingt empfehlenswert.