Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Trotz einzelner Kritikpunkte fünf Sterne!, 25. September 2008
Eines sei vorangestellt: Dieses Buch ist weder gegen Obst und Gemüse (auch wenn der böse Apfel anderes vermuten lässt), noch wird empfohlen, sich auf einmal nur noch von Fastfood und Süßigkeiten zu ernähren.
Vielmehr werden so manche Märchen entlarvt, die mangels besseren Wissens von Medien als auch sogar Ernährungswissenschaftlern immer noch verbreitet werden. Nach dem Lesen dieses Buches will bestimmt niemand mehr seine Kinder (oder auch sich selbst) mit Brokkoli und Basilikum quälen, wenn es eigentlich nicht schmeckt.
Udo Pollmer vertritt die These "Gut ist, was bekömmlich ist" - in dem Sinne sollte man sich möglichst auf seinen persönlichen Geschmack verlassen, denn dieser ist der Ernährungswissenschaft noch immer um Jahrmillionen voraus.
Was ist enthalten?
- Das Buch ist stichwortartig bzw. von A-Z angeordnet, z.B. finden sich bei D für Diabetes drei kurze Absätze mit jeweils einer Frage, die geklärt wird (Beispiel: Kann man durch falsche Ernährung an Diabetes erkranken?)
- manches ist bereits bekannt (für alle, die sich tiefer für Ernährungsfragen interessieren), das meiste aber neu und oft sehr überraschend - vermutlich dürfte sogar Experten so einiges neu sein
- Die kurzen Artikel/Absätze sind manchmal sogar mit einer Quelle belegt, etwa wissenschaftlichen Studien oder Fachpublikationen
- Die Themen sind recht vielfältig und betreffen so ziemlich alle Themenbereiche, die mit dem Essen in Verbindung stehen:
*Essen und sein Gesundheitswert
*Ernährung und Übergewicht, Abnehmen
*Kuriose Speisen aus aller Herren Länder
*Lebensmittelherstellung und Zusatzstoffe
*Verdauung und -störungen
*Krankheiten rund ums Essen: Intoleranzen, Essstörungen,...
*u.ä.
Zum Abschluss noch einige kleinere Kritikpunkte aus meiner Sicht an dem Buch. Diese haben aber nicht zu Sternabzug geführt:
1) eben diese Anordnung in Stichworten von A-Z. Wenn einen beispielsweise das Thema Übergewicht interessiert, wird man dazu sowohl unter d wie dick als auch unter A wie Abnehmen und natürlich Ü wie Übergewicht etwas finden. Unter jedem Stichwort ist zwar ein Hinweis, wo auf eine ähnliche Thematik eingegangen wird, ich hätte es jedoch schöner gefunden, wenn alles auf einer Stelle wäre.
2) Das Buch regt zum Nachdenken an über das, was man wahrscheinlich selbst lange Zeit über gesunde Ernährung zu wissen glaubte und führt dazu, dass man Ernährungsempfehlungen in den Medien deutlich kritischer hinterfragt. Das ist natürlich ein Pluspunkt. Andererseits habe ich mich auch in dem Buch manchmal gefragt, ob wirklich 100% sauber recherchiert wurde und das dort Präsentierte nun die absolute Wahrheit darstellt.
Beispiel: Bei der Frage "Fördert Schokolade Akne?" (so ähnlich formuliert) wird dies eher verneint oder zumindest in Frage gestellt, weil keine entsprechenden Studien vorhanden sind. Aber jeder, der schon mal nach einigen Tagen ungesunder Ernährung unreine Haut bekam, weiß einfach aus Erfahrung, dass es stimmt. Nur weil es schwer nachzuweisen ist, heißt es ja nicht, dass wahrscheinlich nichts dran ist!
Von solchen kleineren Sachen mal abgesehen, ist das Buch aber auf jeden Fall rundum empfehlenswert. Jeder, der sich in irgendeiner Weise mit Ernährung beschäftigt, und sei es, weil er gerne kocht oder abnehmen möchte, sollte dieses Buch lesen!
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Süßstoffe gefährden Ihre Figur!", 14. September 2008
Wieder einmal räumt das Duo Pollmer/Niehaus mit Halb- und Unwahrheiten aus dem Bereich der Ernährung auf: etwa mit der, dass die Verwendung von Süßstoff (statt Zucker) dabei helfe, Gewicht zu halten oder zu verlieren.
Oder: Zu vieles Trinken (von Wasser) könne sehr wohl gefährlich sein; Übergewicht sei ein Merkmal und keine Krankheit; Diäten (und Sport) seien bei Übergewicht wirkungslos; manche Gemüsesorten könnten für den Stoffwechsel von Kindern gefährlich sein (Kinder mögen diese Gemüse meist auch nicht); der Einfluss des Abspeckens auf den Blutdruck werde überschätzt; Untergewichtige hätten die höchste Sterbensrate; die Ernährung der Veganer sei reine Mangelernährung usw. usw.
Dass dabei der Humor nicht zu kurz kommt, weiß jeder, der Udo Pollmers Veröffentlichungen kennt.
Fazit: Jeder Mensch ist anders, deshalb gibt es auch nicht d i e gesunde Ernährung für alle!
Schluss des aufmerksamen Lesers: Vielleicht war die "gemischte Kost" unserer Altvorderen wirklich nicht das Dümmste!
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77 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein grandioses Buch, 21. August 2008
Cola schädigt die Gesundheit nicht mehr als die Vinaigrette im Salat. Dicke leben länger als Dünne. Vollkornbrot kann krank machen. Ballaststoffe fördern alles Mögliche, nur nicht die Verdauung. In einer Scheibe Leberwurst stecken mehr lebenswichtige Stoffe als in einer großen Schüssel Salat. Ballaststoffmangel führt keineswegs zu Verstopfung. Die höchsten Vitamin-C-Gehalte findet man nicht im Obst, sondern in Wurst und Schinken. Vollkornessen erzeugt vor allem eines: Blähungen.
Mit Ironie und Sarkasmus, manchmal auch furztrocken und gestützt auf wissenschaftliche Untersuchungen, zerlegen Pollmer und Niehaus die Ammenmärchen, wie sie Hundertschaften von Ernährungsgurus verbreiten. Vom Zucker-ist-schädlich-Vollwertkost-ist-toll-Aberglauben lebt inzwischen ein ganzer Wirtschaftszweig in Saus und Braus. Für die Kunden bedeuten dessen Produkte und Ratschläge aber oft Gesundheitsschäden und vorzeitiges Ableben.
Ich habe gesucht, wo es bei amazon noch ein paar Sternchen mehr gibt, und habe keine gefunden. Deswegen nur fünf Sterne für dieses grandiose Buch, das wenigstens Schulpflichtlektüre werden müsste. Es kann Leben retten!
Zuletzt der kürzeste Rat: Was muss man nach reichlich Alkohol schlucken, um bei einer Polizeikontrolle den Lappen zu behalten? Den Zündschlüssel.
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