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Der geschenkte Gaul. Großdruck. Bericht aus meinem Leben
 
 
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Der geschenkte Gaul. Großdruck. Bericht aus meinem Leben [Gebundene Ausgabe]

Hildegard Knef
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
  • Verlag: De Gruyter Saur (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3598800126
  • ISBN-13: 978-3598800122
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16,2 x 5,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.164.662 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hildegard Knef
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Bücher in größerer Schrift: ...aus purer Lust am Lesen!
Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem blieb es für sie der "geschenkte Gaul", der nicht immer bequem ist, den man aber stets behält - weil er ein Geschenk ist.

Klappentext

Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem bleibt es für sie der »geschenkte Gaul«, der nicht immer bequem ist, den man aber stets behält, weil er ein Geschenk ist und weil man sich an ihn gewöhnt hat. Hier schreibt sie über sich und ihren »geschenkten Gaul« und schuf damit ein hinreißendes Stück Erlebnisliteratur: engagiert, couragiert - die Geschichte einer Generation, die Geschichte »der Knef«

»Unterhaltend und amüsant« DIE ZEIT -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Diese Autobiographie ist absolut lesenswert! Nicht nur, weil Hildegard Knef aufgrund ihres Jahrganges (Kriegsjugend, mit allen entsprechenden Folgen, auch Krankheiten) wirklich etwas zu erzählen hat (im Gegensatz zu so manch anderem sogenannten "Star"), sondern weil es kompakt, packend und sehr intelligent geschrieben ist (!) Die Autorin fordert einen ganz schön, indem sie Dinge manchmal nur elegant anreißt oder scheinbar beiläufig erwähnt, aber indirekt erwartet, daß man sich später an all die Namen und Personen erinnert. Unter einem gewissen Niveau macht(e) sie es also offenbar auch bei der Schriftstellerei nicht - sehr schön, sehr typisch. Über den Inhalt will ich hier nicht zuviel verraten, aber es werden natürlich u.a. ihre schweren Anfangsjahre in Berlin geschildert (indem sie aus den Trümmern auferstand, sozusagen), wobei mich die besondere Beziehung zu ihrer Schauspiellehrerin, Else Bongers, positiv überrascht hat, später dann natürlich der Sprung bzw. die Sprünge in die USA, mit all den Gepflogenheiten u.a. der Filmproduzenten (laßt Euch überraschen). Direkt neidisch werden könnte man übrigens auf all die vielen Bekanntschaften und Freundschaften mit interessanten Persönlichkeiten, wie z.B. Marlene Dietrich. Wer aber eine übermäßige Offenheit und vor allem Ausführlichkeit erwartet, unterschätzt die Knef, und zwar in ihrer Professionalität (siehe oben; kein Wort ist zuviel). Am ehrlichsten und berührendsten finde ich immer noch die Stellen, wenn ihre Tochter ins Gespräch gebracht wird - das wird schon sehr persönlich. Ich weiß noch, wie ich damals mit dem Buch am Strand lag und kein einziges Mal ins Wasser gegangen bin, um ja nichts zu "versäumen" (schreiende Kinder und prahlende Bootsbesitzer waren mir egal). Ein echtes Steh-Auf-Männchen, die Knef: Von der Kriegswaise zur Malerin, von der Malerin zur Schauspielerin, zwischendrin irgendwann auch Broadway-Tänzerin (und zwar zwei Jahre am Stück, in derselben Inszenierung - wow), von der Schauspielerin zur Chansoneuse, von der Chansoneuse zur Schriftstellerin. Ein echtes Multitalent,und immer ihrer Zeit voraus (wohl ein bißchen zu sehr voraus, wie der harte Wind, der ihr von der deutschen Presse entgegenblies, beweist). Warnung: Wer überhaupt nichts von Hildegard Knef weiß, kann mit diesem Buch wahrscheinlich wenig anfangen (sie setzt durchaus voraus, daß man die wesentlichen Dinge von ihr weiß, z.B. in welchen Filmen sie mitgespielt hat). Einen einzigen echten Wermutstropfen hat das Buch in meinen Augen: Bei dieser Taschenbuchausgabe fehlen - so weit ich mich erinnern kann - völlig Fotos, und so muß man die Bilder aus dem Gedächtnis abrufen. Wer also die "ganze" Geschichte der Hildegard Knef kennenlernen will (aber Achtung: sie reicht aufgrund des Erscheinungsjahres natürlich nur bis ca. 1970), der bekommt wirklich einen guten Eindruck von ihr, die im Leben immer alles gegeben und sich nie versteckt hat. Die Art übrigens, wie sie etwas frühzeitig endgültig von der Bühne des Lebens gehen mußte, finde ich etwas traurig (denn ich bin mir sicher, sie ist am mangelnden Rollenangebot in Deutschland persönlich "gescheitert"). Aber das ist ein anderes Thema.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
K N E F I A N A 23. September 2009
Von Uwe-Jens Has TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Alles schon gesagt über dieses Buch ? Ja, aber noch nicht von allen.

Manchmal, nicht hier, wirken selbst Jubel-Arien über ein Buch wie die
Thomas-Bernhardtsche Vergrausungsmethode.
Die Handlung erzählen.. Das ist nach Proust: Die Oper übers Libretto
vermitteln. Also vielleicht eher die Atmosphäre irgendwie einfangen.
Zitate helfen dabei.
Regine Sylvester schreibt in der Berliner Zeitung:
'Sie kann ungewöhnlich gut schreiben, sehr eigen, sehr sinnlich, und,
wenn es irgend möglich ist, auch noch sehr komisch'.
Sie vermeidet Artikel und Pronomen.
Man kann neue Wörter bei ihr finden.'Schlattenschammes' zum Beispiel.
Das ist natürlich ein ganz altes Wort.
Was sie schildert ist bekannt. Meine Mutter konnte es nicht lesen, weil
sie das gleiche erlebt hat, zu furchtbar.
Dramatische Szenen bei Kriegsende, Knef verkleidet als Soldat. Die Russen
wollen ihr die Haare abschneiden. Sie flieht zu anderen Gefangenen, setzt
sich zwischen die: ' Ich bin 'ne Frau'. Die starrten sie an, 'hatten Angst,
einige standen auf, gingen weg. Andere schirmten mich ab'.
Die Russen in Berlin: Sie wollten Kartoffeln waschen, warfen sie in die Toilette,
zogen die Spülung. Tja, und dann waren sie weg.

Vor dem Krieg hat sie sich bei der UFA als Zeichnerin beworben. Die rufen
bei ihrer Mutter an, dass sie angenommen wurde. Die Mutter: 'Aber Hilde ist
doch garnicht begabt!' Und die UFA:' Das müssen Sie uns schon überlassen'.
Es war ja 'ne vielseitige Nicht-Begabung. Was konnte sie noch nicht ?
Sie konnte noch : Nicht singen. Ella Fitzgerald:' The greatest singer in the world
without a voice'.
Schliesslich wurde sie älter, das fand sie 'nicht ganz einfach zu verkraften'.
Aber: 'Von mir hat man immer gesagt, ich hätte einen intellektuellen Sex.
Der ist nun wirklich sehr hilfreich im Alter'.

Zu Beginn schilder sie ihren Grossvater 'sein Gesicht warm wie ein Dorfteich in der
Sommersonne'.
Zu etwas , was mehr die Abendsonne betrifft meinte sie einmal:

Schluss- Aus - Ende -Feierabend!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Der geschenkte Gaul" ist für mich ein unheimlich fesselndes Buch. Die Autorin versteht es, den Leser bzw. die Leserin mit sich zu reißen und ihn bzw. sie mitfühlen zu lassen ohne den Ballast leerer Worte. Einerseits möchte man fast meinen, dass es solch einen unglaublichen Lebenslauf gar nicht geben kann und doch gewinnt man andererseits den Eindruck, dass zu so einer intensive Darstellung nur jemand fähig sein kann, der Alles (Glückserlebnisse, Ängste, Schicksalsschläge) durchlebt hat.
Zudem gefällt mir der Humor der Knef ( zum Beispiel ihr Kommentar zu kratzenden Pullovern in den Kriegsjahre, "dass Schafen in Notzeiten Borsten wachsen").
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Die neuesten Kundenrezensionen
sehr empfehlenswert
Nachdem ich zwei Jahrzehnte das Buch im Bücherschrank meiner Eltern "umkreist" hatte, hörte ich vor ein paar Monaten, es solle ein lesenswertes Buch sein und so habe ich... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Jana Khan veröffentlicht
Hätte sie es doch früher eingelesen...
Der Stoff ist fesselnd, ob Kindheit oder Kriegsszenen, und fesselnd erzählt. Manchmal lustig, oft ironisch, sehr direkt, einfach klasse. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Thorsten veröffentlicht
Nur für echte Hilde-Fans!
Ich kannte Hildegard Knef eigentlich nur durch meine Oma. Die Verfilmung ihres Lebens, basierend auf ihrer Biografie "Der geschenkte Gaul", fand ich nur mäßig und bin... Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von C. Schmidt veröffentlicht
Starke Frau mit faszinierender Lebensgeschichte
Wirklich eine tolle Frau die was zu erzählen hat! An den Schreibstil musste ich mich zu Anfang gewöhnen, deshalb einen Stern Abzug. Sehr empfehlenswert!!
Veröffentlicht am 24. November 2009 von Pia81
beginnt stark, fällt dann aber noch stärker ab
Die Story beginnt spannend und witzig erzählt. Sehr bild- und farbenreich. Dann wechseld Hilde in den Kriegsjahren in einen abgehackten Erzählstil, der das Lesen auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2009 von Tobias Keller
Absolut beeindruckend!
"Der geschenkte Gaul" ist eines der intensivsten bücher die ich je gelesen habe.
es werden erfahrungen beschrieben bei denen ich mich oft gefragt habe wieviel ein mensch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2009 von OliatBasscuPs
Was für ein Leben!
Das hätte ich mir ja gar nicht gedacht, daß die Frau Knef so eine gescheite und interessante Frau war! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2004 von Renate
was für eine frau
Das Hildegard Knef über eine enorme Lebenserfahrung verfügt und eine unnachahmliche Art hat, Dinge auf den Punkt zu bringen, merkt man ja schon an ihren Liedtexten. Lesen Sie weiter...
Am 19. März 2002 veröffentlicht
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