Das Buch ist gar nicht mal so schlecht, denn es ist spannend, weil man ja wissen möchte, was aus der Waldhoff-Familie wird. Es handelt über Hass gegenüber Minderheiten, in diesem Fall die Juden, und über eine durch nichts zu zerstörende Freundschaft. Die Geschichte ist keineswegs erfunden, sondern beruht auf einer wahren Gegebenheit im Ruhrgebiet im 19. Jahrhundert.
Schon nach den ersten paar Kapiteln wird einem klar, dass man nicht den richtigen, sondern den "passenden" Mörder sucht. Und am Schluss wird ein Landstreicher beschuldigt, weil man ja wieder einen "passenden" Mörder braucht. Diese Geschichte ist eine der wenigen, welche wirklich eine sehr wichtige Botschaft rüber bringen.
Der Grund für die 4 Sterne ist ganz einfach: Es gibt bessere Bücher, aber schlecht ist dieses Buch noch lange nicht. Es lohnt sich wirklich es zu kaufen, denn über Geschmack kann man sich ja bekanntlich streiten.