Nachdem im dritten Band der Erste Weltkrieg gerade beginnt ist er hier bereits in vollem Gange, was man an der durchdringenden Mangelsituation merkt. Die meisten Lebensmittel gibt es nur noch in einer "Ersatz"-Variante die meisten autos sind an der Front und auch sonst herrscht ziemliche Not unter denen, die es nicht an die Front verschlagen hat.
Von dort kommen die schwer Verwundeten, die die einen "Heimatschuss" bekommen haben, schwer traumatisiert zurück. Und können es gar nicht vertragen, dass im eigentlich friedlichen Berlin - bis auf die 1.Mai-Demonstration - plötzlich Handgrananten hochegehen: einmal in einem Kolonialwarenladen, und einmal auf dem Boot eines unliebsamen Fabrikbesitzersohnes. Und Kappe und seine Kollegen haben mehr potentielle Täter, als sie gebrauchen können.
Neben dem gut gelungenen Kriminalfall ist die Darstellung der Lebensumstände in der Stadt um diese Zeit durch die meisten sozialen Stratae gut gelungen und das in einer angenehm humorigen Sprache. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.