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'Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben ...' Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945: Eine Gesamtübersicht Gebundene Ausgabe – November 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 668 Seiten
  • Verlag: Acabus Verlag; Auflage: 1 (November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862820491
  • ISBN-13: 978-3862820498
  • Größe und/oder Gewicht: 18,1 x 5,3 x 25,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.125.208 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dr. Kay Weniger hat Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie studiert und in Hamburg promoviert. Anschließend arbeitete er als Journalist in den Bereichen Reise und Medien (Film, Fernsehen) für die Zeitungen 'Hörzu', 'Die Welt' und 'Welt am Sonntag'. 1993 beendete er seine journalistische Tätigkeit und konzentrierte sich vollständig auf die Filmgeschichtsforschung. Das Ergebnis dieser Tätigkeit mündete im Jahre 2001 in dem achtbändigen Standardwerk 'Das große Personenlexikon des Films'. 2008 folgte mit 'Zwischen Bühne und Baracke', der lexikalischen Würdigung derjenigen Film-, Theater- und Musikkünstler, die zwischen 1933 und 1945 dem NS-Terror zum Opfer fielen, ein weiteres Werk.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Aus dem Vorwort: Über die ausführliche Vorstellung berühmter wie auch mittlerweile vergessener Filmschaffender im Exil hinaus werden in der vorliegenden Gesamtübersicht auch völlig neue Informationen über noch heute bekannte Persönlichkeiten veröffentlicht, darunter solche über die gefeierten Regisseure Reinhold Schünzel, Bertolt Brecht, Hans Behrendt und Victor Barnowsky. Diese Forschungsergebnisse dokumentieren an Hand einzelner Begebenheiten en détail den schwierigen Umgang des Porträtierten mit dem Medium Film (Brecht) oder die demütigenden, unsolidarischen Erfahrungen in der Emigration (Behrendt), die tagtäglichen Anfeindungen durch die NS-Presse (Barnowsky) oder das eigene, in Exilantenkreisen heftig umstrittene Verhalten ― Stichwort ‚Anpassung‘ ― unter den braunen Machthabern (Schünzel). Neue Erkenntnisse finden sich im vorliegenden Band auch zu den Hintergründen bzw. tatsächlichen Gründen, die zum Verlassen Deutschlands bekannter filmaktiver Nichtjuden wie Curt Goetz, Richard Eichberg und Detlef Sierck geführt hatten. Auch die Schicksale einiger in der Emigration „verschollen“ geglaubter Filmkünstler wie das der späteren Holocaust-Opfer Richard Löwenbein und Ernst Mühlrad konnten aufgedeckt werden. Außerdem wurde bei einer Fülle von Exilanten eine bislang noch nie veröffentlichte, präzise Datierung ihres erzwungenen Abgangs, ihrer Flucht aus Deutschland recherchiert. Diese Fluchten vor dem staatlichen NS-Terror waren vor allem immer dann von Erfolg gekrönt, wenn die Fluchtziele außerhalb des europäischen Festlandes und Hitler-Deutschlands Zugriffsmöglichkeiten lagen. In London und vor allem in Los Angeles fanden Hunderte der einst im deutschen Film aktiven Künstler erneut einen Broterwerb. Einige wenige von den dorthin Geflohenen setzten ihre Karriere durchaus erfolgreich fort, darunter die Schauspieler Adolf Wohlbrück, Peter Lorre und Conrad Veidt, um nur die prominentesten Vertreter ihrer Zunft zu nennen, aber auch die Drehbuchautoren und späteren Starregisseure Billie (in den USA: Billy) Wilder und Hermann Kosterlitz (in den USA: Henry Koster). Eine beträchtliche Anzahl derjenigen Filmemigranten, die sich ― sei es aus nachvollziehbarer wenngleich verhängnisvoller bis törichter Sentimentalität, sei es aus dem naiven Glauben heraus, das nazistische Regime werde nur von kurzer Dauer sein, eine flüchtige, irrlichternde Zeiterscheinung ― in direkter Nachbarschaft zu Deutschland ansiedelten und ihre filmischen Laufbahn in Ländern wie Österreich, der Tschechoslowakei, den Niederlanden, Belgien, Frankreich oder Polen fortsetzten, geriet zwischen März 1938 und Frühjahr 1945 erneut in die Hände derjenigen Peiniger, vor denen sie sich wenige Jahre zuvor und letztlich nur vorübergehend in Sicherheit gebracht hatten. All diesen Menschen aus der Welt des deutschen und österreichischen Films ― den Unbekannten wie den „Stars“ unter ihnen, den Schauspielern wie den Regisseuren, den Drehbuchautoren wie den Produzenten, den Komponisten wie den Firmenmanagern, den Szenenbildnern wie den Kameraleuten, den Kostümbildnern wie den Cuttern, den Sängern wie den Dramaturgen, den Textern wie den Publizisten ― ist dieses Buch gewidmet. Ihnen wurde über Nacht ein elementares Menschenrecht genommen: ein freies Leben in der Heimat ohne Verfolgung und Repression, ohne Demütigungen und Schikanen, ohne Angst und dem Gefühl ständiger Lebensgefahr. Die Emigration entsprach nicht dem Wunsch der Exilanten, sie war seit dem 30. Januar 1933 respektive dem 13. März 1938 zur zwingenden Notwendigkeit geworden, um das eigene Überleben, die physische Existenz und Unversehrtheit zu sichern. Diese Vertreibung bedeutete allzu häufig für den Ausgestossenen eine ungeheure Umstellung, mental wie lingual, kulturell wie konditionell. Auch die eigenen Ansprüche mussten bisweilen massiv zurückgeschraubt werden. Für einstige Publikumslieblinge wie Kurt Gerron und Otto Wallburg, die sich noch bis Jahresbeginn 1933 der innigen Zuneigung ihres Publikums sicher sein konnten, bedeutete das Exil meist einen enorm mühsamen Neubeginn und endete oftmals mit einem Absturz ins Bodenlose und in die (subjektiv so empfundene) Bedeutungslosigkeit. Das durch hingebungsvolle Presseschmeicheleien, überbordende Ovationen und glanzvolle Premieren auf roten Teppichen sowie durch huldigende Fan-Massen über Jahre hinweg gehätschelte und getätschelte Ego einstiger Leinwandidole litt bisweilen Höllenqualen, als dem Jubel erst der staatliche Boykott, dann die Arbeitslosigkeit und schließlich Isolation, blanke Verachtung und Vergessenheit folgten. Exil hieß für den Ausgestoßenen allzu häufig: eine hohe psychische Belastung, finanzielle Engpässe und Existenzängste als Regelfall, weitgehende Unbekanntheit beim ausländischen Publikum, winzig gewordene Theaterbühnen und (im Idealfall) Miniaturangebote beim ausländischen Film, dessen Sprache man oft nur mangelhaft beherrschte. Nicht jeder überstand diese ungeheure Herausforderung unbeschadet. Die Folge all dessen: Frustration und Niedergeschlagenheit, Depression und Verzweiflung. Nicht wenige der Emigranten erkrankten ― physisch wie psychisch ― in den Jahren ihres erzwungenen Exils schwer, wenn sie sich nicht als anpassungsfähig und flexibel erwiesen und keinen Anschluss an das kulturelle Geschehen ihres Gastlandes fanden. Im Gefühl völliger Isolation endete manches Emigrantenschicksal wie das des Conférenciers Paul Nikolaus, das des Stummfilmstars Max Landa oder das des Produktionsleiters Eugen Kürschner mit einer Verzweiflungstat: dem Selbstmord. Rückblickend konstatierte der bekannte österreichische Schauspieler und Emigrant-Remigrant Leon Askin 1992 in einem Interview lakonisch: „Emigrieren muß gelernt sein“.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Von C. Braun am 7. September 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wer sich für das Schicksal von verfolgten Künstler im Dritten Reich interessiert, hat hiermit das richtige Buch gekauft. Es ist zwar nicht gerade billig, aber seinen Preis allemal wert. Lesenswerte Biografie und mit viel Liebe zum Detail recherchiert.
Ich habe bereits das Buch "Zwischen Bühne und Baracke" von Kay Weniger gelesen und dieses Buch steht dem Vorgänger in nichts nach.
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