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Es genügt, dass die Schönheit unseren Überdruss streift...: Aphorismen Taschenbuch – September 2007


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 168 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150201411
  • ISBN-13: 978-3150201411
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 159.349 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Demut ist der einzige sichere Zufluchtsort vor der Dummheit.

Wenn wir die Seele erwähnen, geben wir nicht vor, ein Problem zu lösen, sondern versuchen, nicht unehrlicherweise ein Mysterium zu verbergen.

Indem wir lernen zu bewundern, heilen wir uns von den schlechten Angewohnheiten der Mittelmäßigkeit.
Ich würde bereitwillig zahlen, um die Mehrzahl all der Dinge nicht tun zu müssen, für die die anderen zahlen, um sie tun zu können.

Nachdem uns der Dialog mit Mittelmäßigen offenkundig beschränkt: Ist die Beschränktheit unserer Gesprächspartner nicht vielleicht Widerschein unserer eigenen Mittelmäßigkeit?

Am Ende schämen wir uns immer, an einer kollektiven Begeisterung teilgehabt zu haben.
Gegen die heutige Welt konspirieren wirksam nur die, die insgeheim die Bewunderung der Schönheit verbreiten.

Was zum Beispiel Ludwig XIV. oder Goethe nicht brauchten, kann uns als Kriterium des Unnützen dienen.

Nur der Einsame rettet sich vor dem Provinzialismus.

Wenn alle etwas sein wollen, ist es nur dezent, nichts zu sein.
Nur schreibend kann man sich von dem Jahrhundert trennen, in dem man geboren wurde.

Wenn wir aufhören, an die Seele zu glauben, behandeln wir uns am Ende gegenseitig als vergängliche Güter.

In Gegenwart dessen, der uns nicht versteht, fühlen wir uns vor einer Wand.
In Gegenwart dessen, der uns versteht, fühlen wir uns in einem Kerker.

Selbst der Allerdümmste erlebt Nächte, in denen seine gegen die Wahrheit errichteten Verteidigungsanlagen brüchig werden.

Was uns aus der Fassung bringt, heilt für einen Moment unsere Dummheit.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

75 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Heinrichs am 18. November 2007
Format: Taschenbuch
Ich muss gestehen, dass mir Gómez Dávila bis vor knapp einem halben Jahr überhaupt kein Begriff war. Fast schon fahrlässig.
Ausgerechnet die ohnehin unselige Literaturen Herausgeberin Sigrid Löffler ("Eingetrocknete Schlafmützen Feministin" M.R. Ranicki) brachte mich auf den Geschmack durch einen Artikel über Martin Mosebach (den diesjährigen Büchner-Preis Träger) in welchem sie Mosebach angriff wegen seiner Verehrung für Dávila.
Was bleibt einem da schon übrig, als sofort sich auf die Suche nach dem Mann zu machen, der Frau Löffler Bauchschmerzen macht?

Zur selben Zeit brachte der Reclam-Verlag vorliegendes Büchlein ein Auswahl seiner zahlreichen Aphorismen heraus. Vom Dekor und Aufmachung her zwar ein Verbrechen an dem elitären Ästheten Dávila, aber seis drum...

Herausgeber dieses Bandes ist Michael Klonovsky, welcher, wie er selber sagt, für sich privat eine Auswahl seiner liebsten Aphorismen erstellte und hier nun der Öffentlichkeit preisgibt.

Es ist ihm nicht hoch genug anzurechnen, dass er diesen im deutschen Sprachraum und sogar in seiner kolumbianischen Heimat viel zu wenig bekannten Dávila uns allen auf diese Weise zugänglich macht.
Dávilas Aphorismen sind ein Hammer, der Hammer im Sinne Nietzsches. Man bekommt gar nicht genug.
Seine Sprache ist an Wortgewaltigkeit, Klarheit und Reduktion nicht übertreffbar.
Jeder Satz, wirklich jeder, dürfte - Nein, müsste! - eine Inschrift über dem Portal jeder deutschen philosophischen Fakultät sein.

Dávila ist Ästhet. Reaktionär. Absolut Anti-Modern. Katholisch. Klug.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Maciej N. am 10. April 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eher durch einen Zufall bin ich auf die Werke des Kolumbianers Nicolás Gómez Dávila gestoßen, doch direkt war ich fasziniert von seiner Denkweise sowie seiner provokativen Direktheit. Das hier vorgestellte Taschenbuch dient vielmehr als eine Art Sammlung einiger seiner Aphorismen, ausgewählt von Michael Klonovsky. Jeder der auch nur ein kleines bisschen Skepsis vor der Arroganz der sogenannten "modernen Welt" hat, sollte sich dieses Buch bestellen. Mit kurzen Sätzen werden uns hier essentielle Denkfehler und Verhaltensweisen der Modernisten aufgezeigt, welche jedem aufgeschlossenen Leser weiter zum Denken anregen dürften.

Es ist aber wichtig nochmals zu erwähnen, dass dieses Taschenbuch lediglich als eine Art erste Annäherungsversuche mit Gomez dienen soll - und diese Aufgabe erfüllt es tadellos. Sollte der Leser dieses Buches weiteres Interesse am Autor verspüren, so ist es dringend empfohlen, sich an weiteren Werken des letzten großen Reaktionären des 20. Jahrhunderts zu versuchen.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kankin Gawain TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. November 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Bei dem Lesen dieser Sammlung von Aphorismen eines "bekennenden Reaktionärs" musste ich mir einige male eine Träne aus den Augen wischen, gelegentlich dem Autor verschwörerisch zuzwinkern und ab und zu auch richtig garstig schmunzeln. Hier nimmt es einer, dessen Geist an der Lektüre Homers, Horaz und Dantes (bitte sehr in Originalsprache) geschult wurde, mit der Welt der Westerwelles, der Riester-Renten und der demokratie-artigen Lippenbekenntnisse - kurz: der Substanzlosigkeit - auf. Bestünde das Lager der Reaktion aus lauter Davilas, wäre es Zeit, die Fahne der Demokratie in den Staub zu werfen und jubelnd die Seiten zu wechseln. Unter den Aphorismen der hier rezensierten Sammlung findet sich aber auch einer, der sehr bezeichnend und entlarvend ist: Davila schreibt darin, dass er nicht an den alten traditionalen Staats- und Gesellschaftsordnungen hängt für das, was sie faktisch waren sondern um des willen, wie sie *gemeint* waren. Meinen und Wünschen lässt sich aber viel. Es mag sein, dass die Reaktionäre den Demokraten immer voraus haben werden, dass sie eine griffige Antwort auf die Frage kennen, was Sinn und Zweck des menschlichen Lebens sei (nämlich seine Religion zu praktizieren). Andererseits hat es aber auch keines jener traditionalen Reichsordnungen, welche die Geschichte hervorgebracht hat, jemals geschafft, das faktisch zu sein, was es sein zu wollen vorgab: irdischer Abglanz himmlischer Güte und göttlicher Gerechtigkeit. Im Lager der Reaktion haben sich darum stets nur wenige Davilas befunden.Lesen Sie weiter... ›
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fagus am 3. Januar 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Sehr anregende Lektüre, die ich mit viel Gewinn gelesen habe. Man sollte allerdings etwas Offenheit und Wohlwollen mitbringen, denn Davila schreibt manches, was für mitteleuropäische, insbesondere deutsche, an political-correctness gewöhnte Gemüter schwere Kost ist. Kaum einer wird ihm in allem zustimmen, aber in vielen seiner Schlussfolgerung sind notwendige Gegenpositionen zu den beifallsheischenden, talk-show-erprobten Allgemeinplätzen enthalten.
Übrigens auch für kurze Bahnreisen oder Wartezimmer geeignet, denn nach 10 dieser kompakt-pointierten Sentenzen a la Davila ist man ohnehin so am Schmunzeln, Grübeln und Kommentieren, dass 2-3 Seiten pro Tag ausreichen.
Ein Kompliment auch an den Herausgeber: Die thematische Sortierung, eine kurze Einführung und ein geistreicher Schlussdialog erleichtern den Einstieg in Davilas Denken. Sehr zu empfehlen!
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