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Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene: Roman [Taschenbuch]

Erich Loest
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. November 2002
»Ein erstaunliches Buch! Es ist wahrscheinlich das erste, das keinen faulen Kompromiß eingeht und seine kritischen Intentionen am Ende ins Harmonische abbiegt.« Günter Kunert Der Mann, der hier erzählt, ist kein Held. Wolfgang Wülff lebt in Leipzig, ist ein brauchbarer Ingenieur, ohne brennenden Ehrgeiz. Als jugendlicher Beatles-Fan hat er vor Jahren mit der Staatsmacht (in Gestalt der Volkspolizei) Bekanntschaft gemacht, seither will er vor allem in Ruhe gelassen werden. Deshalb meint er, es sei besser, nicht aufzufallen. Seine Frau freilich, die will ihn anders haben. Als er sich ihrem Ehrgeiz widersetzt, geht die Ehe in die Brüche. Wülff muß einen Neubeginn finden ... Loests Roman »versucht auf ganz kunstlose Weise ein offenbar grassierendes gesellschaftliches Dilemma zu fixieren: daß Individuen sich immer mehr dem Anspruch eines allmächtigen Staates und seines Rädersystems (hierzulande Leistungsdruck genannt) entziehen wollen« Fritz J. Raddatz

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423130148
  • ISBN-13: 978-3423130141
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,1 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 257.892 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Eine den Leser von der ersten Seite an faszinierende Geschichte aus dem Alltag der DDR ... Hier schreibt ein Kenner über Leipzig, die dort lebenden Menschen und über die Verhältnisse in der DDR.« Hans Lützkendorf im Norddeutschen Rundfunk

»Ein erstaunliches Buch! Es ist wahrscheinlich das erste, das keinen faulen Kompromiß eingeht und seine kritischen Intentionen am Ende ins Harmonische abbiegt.« Günter Kunert

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Erich Loest, geboren 1926 in Mittweida (Sachsen), war seit 1950 freischaffender Schriftsteller, 1957 aus politischen Gründen verhaftet und zu einer siebenjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. 1981 verließ er die DDR. Mit seinem Sohn gründete er 1989 den Linden-Verlag. Bis zu seinem Tod am 13.9.2013 lebte er wieder in Leipzig.


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5.0 von 5 Sternen Das "Gelbe" 24. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Vor '89 hatte man natürlich auch östlich der Elbe von Loest's "Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene" gehört, dem gelben Buch. Lag wohl an der Umschlaggestaltung, gelb soll er gewesen sein. Und möglicherweise gab es sogar ein paar Glückliche, die das Buch bereits vor der Wende lesen konnten. Andere, so wie ich mussten erst Mauerfall und Wiederauflage abwarten. Ach, wie neugierig war ich doch auf dieses nach DDR-Obristen-Meinung gar "schröckliche" Opportunistenwerk!
Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich zurückversetzt. Da sind sie wieder, die 70'iger Jahre, erste Liebe und Discomusik, Schule, Lehre, Studium, Armeedienst auch und Berufseinstieg, Neubauwohnung und Kaufhalle, Trabi und Schrebergarten. Da sind sie wieder, die ersten Zweifel und Entäuschungen, die ersten Beulen, im oftmals kantigen DDR-Alltag geholt. Das zeigt Loest. Unspektakulär, manchmal banal sogar, normaler Alltag eben, wie ihn jeder in der einen oder anderen Form erlebt. "Es geht seinen Gang" nennt man so was im DDR-Jargon. Das kann ein langsames Dahinplätschern bedeuten, das Sichzurückziehen in eine vielleicht sogar bequeme Nische, das Arrangieren mit der Obrigkeit oder mit sich selbst. Nicht so bei unserer Hauptfigur. Wie ein Blitz aus dem eigentlichen niemals harmlos-blauen Himmel schlägt ein Alltagerlebnis zu und zieht Kreise bis in den letzten Winkel, Ärger mit der Justiz, den Vorgesetzten, Kollegen und schließlich auch der Ehefrau. Beendet abrupt kleine Hoffnungen auf eine bescheidene Karriere, beendet ein Familienleben. Alles wegen eines berechtigten Protestes, wenn auch vielleicht in Wort- und Tonwahl sehr radikal, weil impulsiv und mit Wut im Bauch vorgebracht.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse 21. März 2006
Von Odysseus
Format:Taschenbuch
Ein sympathisches Werk. Vor dem Hintergrund des Lebens in der DDR der 1970er verändert sich für den unpathetischen Ich-Erzähler sein komplettes Leben.
Mir gefiel besonders der lässige Stil: Loest lässt seinen Protagonisten Wülff frei erzählen, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das ganze liest sich in einem Stil wie wenn einer in der Kneipe seine vergangenen paar Monate erzählt. Der ironische Unterton dabei ist herrlich und die Sprache sehr authentisch.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Ihn kennt wird Ihn lieben 23. März 2002
Von Ein Kunde
Format:Sondereinband
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen . Das erste mal hörte ich im Radio die Lesung dieses Buches vom Autoren selbst . Wenn man seine " schnoddrige , lässige " Sprache kennt und diese beim Lesen des Buches im Kopf hat , wird sich köstlich unterhalten .
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht seinen Gang 25. März 2010
Von Amadeus
Format:Taschenbuch
Die Werke Erich Loest`s haben mir als Westdeutschen den Alltag in der ehemaligen DDR erst nähergebracht. Hierbei ist neben z. B. Sommergewitter oder Völkerschlachtdenkmal die Erzählung "Es geht seinen Gang" ganz besonders geeignet, uns "Wessis" Lebenssituationen der "Ossis" vor Augen zu führen und Verständnis für das Leben im "real existierenden Sozialismus" abzuringen. Dieses Buch eignet sich mit seinen Schilderungen der täglichen Freuden, aber auch Sorgen und Nöte, von denen der normale DDR-Bürger betroffen war, uns das reale, sprich rundum angepaßte Leben verständlich zu machen. Sollten noch Reste von Hochmut in Westhirnen vorhanden sein, kann diese Erzählung zum Abbau jeglicher Überheblichkeit westlicher Bundesbürger beitragen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Finesse des Überlebens 21. August 2009
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Die Historizität von Literatur und ihre Deutung können reichhaltige Erkenntnisse erschließen. In einem Jahr, in dem sich das Ende der DDR zum zwanzigsten Male jährt ist es daher nahe liegend, sich das Kompendium der DDR-Literatur noch einmal anzuschauen, um zu sichten, was es wert ist, noch einmal gelesen zu werden. Bei einer solchen Überlegung stieß ich auf den damals auch verfilmten Roman von Erich Loest 'Es geht seinen Gang oder Mühen in unserer Ebene'. Nun gehört der 1926 geborene und nach Jahren des westdeutschen Exils wieder in Leipzig wohnende Autor nicht unbedingt zu den Schlachtrossen der damaligen DDR-Literatur, sondern er war ein Unbequemer, wofür er unter andrem sieben lange Jahre im Zuchthaus Bautzen saß und dort einem absolutem Schreibverbot unterlag. Dennoch hat er sich nie zu einem so genannten Revanchisten entwickelt. Zu nah war ihm das Volk, zu banal die Zeichnung in Schwarz-Weiß.

In dem 1977 erschienen Roman beschreibt Loest den Alltag des Ingenieurs Wolfgang 'Wolfi' Wüllf nebst Frau Jutta und Tochter Bianca. Das Leben pendelt mit einer monotonen Regelmäßigkeit zwischen Betrieb und der Plattenbauwohnung in der 'Oktobersiedlung'. Die einzige Abwechslung sind die Abende mit einem befreundeten Ehepaar, sie Kollegin von Gattin Jutta, er, durch einen Unfall erblindet, Historiker und Parteimitglied. Im Grunde genießt man die Errungenschaften des wirtschaftlichen Aufschwungs, verspeist die Schinkenrollen, russischen Eier und Gewürzgurken der gereichten kalten Platten, trinkt mächtig landeseigenen Sekt und Wodka.
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