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Der geheime Garten [VHS]
 
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Der geheime Garten [VHS]

Kate Maberly , Heydon Prowse , Agnieszka Holland    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   Videokassette
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Kate Maberly, Heydon Prowse, Andrew Knott
  • Regisseur(e): Agnieszka Holland
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Farbe
  • Sprache: Deutsch
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Warner Home Video
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RPDD
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 516 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Drei einsame Kinder: die neugierige Waise Mary, ihr verwöhnter und kränkelnder Cousin Colin und der nette Naturbursche Dickon schließen in einem geheimnisvollen Garten eine Freundschaft, die ihr Leben verändern wird..."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Ordentliche Masteringarbeit in Bild und Ton. Das Warner-Bild-Rauschen recht sanft, aber vorhanden. Ausstattung Null: kein Trailer, kein Nichts. Eine Kinderwelt wird uns hier eröffnet, die uns lehren soll, ohne Voreingenommenheit Probleme zu lösen und nicht starr an gewohnten Denkweisen festzuhalten. Inszeniert mit recht begabten Darstellern und in zauberhafter Kulisse.

Bild: Das Warner-Rauschen ist zwar nur angedeutet wahrnehmbar, aber es ist da, in dunklen Szenen stärker (00:31:30) und in helleren weniger stark. Gesichter ziehen leicht nach (00:32:30), aber ansonsten sind Artefakte kein grosses Problem der DVD. Die Schärfe ist zuweilen sehr hoch (00:47:10, Mosaik auf dem Fussboden), an anderer Stelle dann wieder etwas gedämpft (00:51:50, Low-Key-Belichtung, Gesichter wenig scharf). Insgesamt aber ein stabiles, ordentliches Bild.

Ton: Eine umfassende Kulisse empfängt den Zuschauer. Besonders die symphonische Musik ist mit Bedacht abgemischt und kommt mit grosser Klarheit und Zartheit daher (00:32:40). Regen wirkt natürlich und durchs Bild fahrenden Kutschen ist auch akustisch gut zu folgen (00:55:00). Alle Surroundkanäle werden unter Ausnutzung des 2.0-Tones genutzt, aber es gibt auch viele sehr stille Szenen, ein Effektfeuerwerk sollte hier niemand erwarten. --movieman.de


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

134 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sprachlos - Ein Film voller versteckter Botschaften, 11. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Der geheime Garten (DVD)
Die kleine Mary wächst wohl behütet und von Dienerinnen umgarnt mit ihren reichen Eltern im fernen Indien auf. Was Freunde sind, weiß sie nicht, und auch die elterliche Liebe scheint sie nicht zu kennen, da sie ihren Erzeugern mehr im Wege zu stehen scheint.

Als eines Tages die Erde in Indien zu beben beginnt versteckt sie sich während einer pikfeinen Party unter einem Bett, während Decken einstürzen und Menschen ums Leben kommen. Unter anderem auch ihre Eltern.

Sechs Monate später trifft sie in England ein. Im Schloss ihres Onkels, dessen Frau (ihre Tante mütterlicherseits, da es Zwillngsschwestern waren) vor 10 Jahren ums Leben gekommen ist. Wirklich wohl fühlt sie sich vom ersten Tag an nicht. Niemand kleidet sie an und auch sonst herrscht seitens der Hausherrin ein sonderbar harter Umgangston. Ihr Onkel, ein vergrämter buckliger Mann, der ständig auf Reisen ist und den Kontakt zu ihr immer wieder innerhalb des Schlosses vermeidet, entschließt sich kurzerhand, sie doch eines Tages kennen zu lernen. Zunächst verblüfft über die Ähnlichkeit mit ihrer Tante (seiner verstorbenen Frau) erhellt sich sein Anlitz für einen Moment. Doch so schnell das Leuchten in den Augen entfacht ist, so schnell ebbt es auch anhand der schmerzlichen Erinnerungen wieder ab.

Da im Schloss keine weiteren Kinder gibt, beschäftigt man Mary damit, sie allein ins Freie zu schicken, wo sie ruhig ein wenig die Gärten des Anwesens erkunden kann. Als sie eines Tages eine Hecke erspäht, hinter der sich eine verschlossene, massive Tür verbirgt, wächst die Neugierde schier ins Unermessliche, hat sie doch vor wenigen Tagen in einer der Kammern auf dem Schloss einen großen Schlüssel gefunden.

Bei ihrem nächsten Ausflug trifft sie zum ersten Mal auf Dickon. Den kleinen irisch wirkenden Jungen, der alles über die Natur und die Tiere auf dem Anwesen zu wissen scheint. Schnell sind sich die beiden einig und streifen durch die Gärten. Natürlich auch in jenen verbotenen, den ihr Onkel hat schließen lassen, als seine Frau damals starb. Denn sie starb nicht irgendwo. Nein! Sie starb in diesem Garten, als sie von der Schaukel fiel.

Unheimliche Schreie auf dem Schloss, von denen man meinte, es handle sich um den Wind oder das Jammern der Hunde, stimmen Mary nachdenklich, sodass sie kurzehand den weinenden Lauten nachgeht. In einer dunklen, klobigen Kammer entdeckt sie ihren Cousin Colin, der angeblich sterbenskrank und gehbehindert ist. Papperlapapp denkt sich Mary, und beschäftigt sich mit dem traurigen Jungen, dessen Vater ihn nie sehen möchte. Nach und nach bringt sie Licht in sein Leben und verärgert zusehends die Hausherrin, die mit seiner Fürsorge betraut wurde. Vor allem seine Flausen will sie ihm austreiben, ihm abgwöhnen, von oben herab und in herrischem Ton mit ihr zu sprechen.

Und schon bald erzählt sie ihm von ihrem und Dickons Geheimnis. Ihrem geheimen Garten, den sie klammheimlich wieder besät und bewirtschaftet haben und der nun in voller Blüte steht...

Meine Meinung:

Ein fantastischer Film auf jeder Ebene. Die Schauspielkunst und Mimik der kleinen Mary (Kate Maberly) ist wirklich bemerkenswert. Ich habe selten Filme gesehen, wo mir auf Anhieb ein Kind so ans Herz gewachsen ist, weil seine Mimik und Gestik so menschlich und nicht nur menschlich gespielt wirkt. Egal ob bockig, erfreut, traurig oder vollends nachdenklich, die Mischung stimmt in voller Linie und dieses kleine schelmische Gesicht ist wirklich goldig.

Weiterhin wird dieser Film von wirklich guter und größtenteils melancholischer Musik untermauert. Tolle Aufnahmen im Garten, wo die Kinder mit den Tieren (Rehe, Ziegen, Schafe) herumtollen, akribisch die Beete hegen und neue Blumen säen, sind im Zusammenhang mit der Musik eine wirklich Ohren- und Augenweide.

Vor allem aber ist die Gesamtmischung. Ein Film, der 1999 gedreht noch nicht mit Special-Features bestückt ist, im Prinzip eine einfache Geschichte erzählt und die Schauspielkunst der Kinder in der Vordergrund rückt. Teils Märchenhaft strukturiert definitiv ein Werk, das ich mir - fest vorgenommen - jedes Jahr aufs Neue zur Weihnachtszeit anschauen werde (so wie manch einer Dinner for One an am Silvesterabend). Ein Kinder- und Erwachsenenfilm mit Tiefgang, Niveau und einer klaren Botschaft: Die ganze Welt ist ein Garten! Und zum Schmunzeln gibt es sicher auch jede Menge. Denn es ist einfach herlich zuzusehen, wie zwei verhätschelte Kinder den Umgang von Erwachsenen hegen, sich zunächst siezen und letztendlich erkennen, dass Mut und Freunschaft ein wahres Gut ist. Doch wirklich amüsant sind jene Szenen, wo die Kinder beginnen, ihrem Stande rechtens, die Erwachsenen mit erhobenem Zeigefinger und dunkler Stimme die Beschäftigten auf dem Schloss herum zu kommandieren.

Ein Film mit vielen Botschaften und melancholischen Untermauerungen, der zu einem meiner persönlichen Highlights gekürt ist. Und für jeden hier, der mich nur als Buchrezensent kennt:

Ich rezensiere so gut wie nie Filme und bin auch wirklich schwer zu begeisteren (vor allem in diesem Genre). Doch über diesen Streifen musste ich einfach reden, weil er es allemal Wert ist.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Als ob der Frühling in ein Haus zieht., 15. Januar 2008
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der geheime Garten (DVD)
Mary ist die Tochter eines wohlhabenden englischen Ehepaares. Gemeinsam mit ihren Eltern führt sie in Indien ein sorgenfreies Leben. Bei einem Erdbeben kommen Marys Eltern ums Leben und Mary kehrt nach England zurück. Fortan lebt Mary in dem kalten düsteren Schloss ihres Onkels, der die Zwillingsschwester ihrer Mutter heiratete. Auch diese ist bereits verstorben.

Gelangweilt durchstreift Mary Haus und Garten. Die strenge Dienerschaft ist allgegenwärtig mit ihren Verboten und Restriktionen. Dennoch gelingt es Mary mit Dickon, einem Jungen aus dem Gesinde, Freundschaft zu schließen. Sie entdeckt eine stark bewachsene Mauer und eine Tür darin. Leider ist die Tür abgeschlossen. Mary findet den Schlüssel in ihrem Zimmer und öffnet das lange Zeit verschlossene Tor. Dahinter verbirgt sich ein verwilderter Garten, dessen alte Schönheit aber noch zu erahnen ist.

Auch im Hause macht Mary eine Entdeckung. Sie hat einen Cousin, Colin, den ihr Onkel und die Dienerschaft vor ihr verborgen hält. Colin scheint anfällig für Krankheiten aller Art zu sein und wird deshalb von der Welt abgeschirmt. Mary schließt auch Freundschaft mit Colin und berichtet von ihren Plänen den verborgenen Garten wieder in Schuss zu bringen. Die Idee begeistert Colin genauso wie Dickon. Die drei beginnen ein gewagtes Unternehmen, das der Erwachsenenwelt nicht verborgen bleibt.

Die Geschichte wird spannend erzählt. Traumhafte Szenenbilder aus Indien und ein pittoreskes englisches Landhaus mit Garten schaffen die gewünschte Atmosphäre, die die drei Kinder erforschen dürfen. Ein angenehmer märchenhafter Film mit guten schauspielerischen Leistungen.
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74 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschöner Traum in einer zauberhaften Umgebung, 18. Juli 2002
Von 
Melanie Holtmann "Mekko!" (Utopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der geheime Garten [VHS] (Videokassette)
Der geheime Garten- als ich vor zwei Jahren diesen Filmtitel las, war meine Neugier geweckt und ich schaute mir das Werk an- ich habe selten ein so zauberhaftes, atmosphärisch perfektes und schauspielerisch hervorragend besetztes Kunstwerk gesehen.

Das Thema dieses Films ist die Beziehung und Entwicklung dreier Kinder, die alle in unterschiedlichen Welten leben. Da ist Mary, die ihre Eltern in Indien verloren hat und nun auf dem düsteren englischen Schloss ihres Onkels leben muss. Ihr Cousin Colin wird in einem ständig verdunkelten Zimmer eingesperrt und mit fragwürdigen Methoden von zahlreichen- realen oder eingebildeten- Krankheiten kuriert. Schließlich ist da der Bauernjunge Dickon, der sich auf einfühlsame Weise mit Mary anfreundet.

Über den weiteren Inhalt will ich nicht zuviel verraten, aber der ist auch nur ein Mosaikteilchen im Reigen der Faktoren, die diesen Film so beeindruckend machen. Da sind die Hauptdarsteller, deren Natürlichkeit und kindliche Anpassungsfähigkeit fast unheimlich wirken. Da sind die herrlichen Impressionen aus der verträumten Landschaft Englands- eine Komposition aus Bergen, Blüten und Schlössern. Und mit Maggie Smith als knorriger und starrsinniger Hausdame bietet der Film ein bekanntes Gesicht auf, dass der Rolle Würde und Glaubhaftigkeit verleiht.

Dieser Film ist ein wirkliches Highlight- zusammen mit "Der kleine Lord" (1980 u. a. mit Sir Alec Guinness) ein Beispiel für Literaturverfilmungen, die sich mit ihrem Charme und stiller, aber dennoch lebendiger Handlung wohltuend von dem aktuellen Quatsch sogenannter Teenagerkomödien abheben. Deshalb: WER DIESEN FILM VERPASST, VERPASST EIN WUNDERVOLLES STÜCK UNSCHULDIGER KINDHEIT!

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