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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fleischfressende Enten und Schokopudding in Dosen, 17. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Die See gehört mir. Allein ans Ende der Welt (Gebundene Ausgabe)
Dem aufmerksamen „Yacht"-Leser wird die ein oder andere Passage aus diesem Buch ja schon bekannt sein. Mir hatten diese Artikel so gut gefallen, dass ich das Buch unbesehen bestellt habe - die Lektüre hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Davon abgesehen, dass die Segeltour für sich schon interessant ist, so ist das herausragendste positive Merkmal dieses Buches meiner Ansicht nach der erfrischende, kurzweilige und witzige Stil, in dem die Reise erzählt ist. Der Autor eignet sich durchaus als Identifikationsfigur für jüngere Leser und ich würde mir wünschen, in Zukunft noch öfter von ihm zu hören. Es muss ja nicht gleich die zweite Weltumseglung sein - regelmäßige Zeitschriftenartikel wären auch schon eine erhebliche Bereicherung. In Anlehnung an die Vergabepraxis von Auszeichnungen für besondere Leistungen im vorliegenden Buch ist ihm der goldene Füllfederhalter (oder alternativ die Computertastatur in Elfenbein) sicher.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Freiheit, 7. Juni 2008
Uwe Röttgering beschreibt das, wovon viele träumen. Fern des Alltags die Welt erkunden. Für alle, die es lieben und sich danach sehnen aus dem Trott des täglichen Lebens auszubrechen, der Zivilisation teilweise den Rücken zuzukehren (teilweise deshalb: wer möchte schon auf alles verzichten, dass einen die Zivilisation auch an nützlichem gebracht hat)... einfach frei zu sein ... für all die ist das Buch. Es geht in diesem Buch nicht darum neue Länder zu entdecken oder andere Kulturen kennen zu lernen - dann hätte er auch fliegen können. Er will das Gefühl von Freiheit und Meer genießen und an Orte segeln, die eben nicht alle auf der klassischen Route der Weltumsegelung liegen - Inseln von denen kaum ein Mensch gehört hat, Inseln die teilweise nicht mal bewohnt sind oder auf denen nur vereinzelt eine Station steht, um die Landzugehörigkeit zu wahren. Aber so eine Reise birgt eben auch Gefahren. Uwe musste sich eingestehen, dass er bei den meisten Inseln, insbesondere im Südmeer, nicht anlanden kann - durch schlechtes Wetter und stürmisches Meer musste er häufig weitersegeln, ohne einen Fuß auf die Insel zu bekommen. Insgesamt ein sehr spannendes Buch in dem der Drang nach Freiheit klar beschrieben wird. Jeder der schon einmal - und sei es nur für ein paar Tage - ausgerissen ist aus seinem Alltag, alles zurückgelassen hat ohne darüber nachzudenken, ob es jemanden interessiert, was man tut, der wird dieses Buch lieben. Einziger Minuspunkt - für diejenigen, die nicht so segelerfahren ist, wird auf viele Fremdwörter stoßen, die leider nicht erklärt werden. Ein kleines Lexikon am Ende des Buches hätte ja gereicht. Andererseits kann man aber leicht darüber hinweglesen und eine Vorstellung von dem, was gemeint ist, bekommt man nach einigen Seiten trotzdem.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Empfehlenswert!, 3. Mai 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die See gehört mir. Allein ans Ende der Welt (Gebundene Ausgabe)
Das Buch „Die See gehört mir" erweitert das Genre „Weltumseglerbuch" auf vielfältige Weise. Obwohl die beschriebene Reise sehr sportlich und weitab der üblichen Routen verlief, ging es dem Autor nicht darum Rekorde zu brechen. Vielmehr wollte er seinen individuellen Traum von Freiheit und Abenteuer leben und sowohl exotische Orte besuchen, als auch eine Reise ins „Ich" wagen. Zwar wird der letztgenannte Aspekt nicht wirklich tief beleuchtet, doch merkt man an vielen Stellen, wie der Autor sich und seine Fahrt reflektiert und dabei zu oft lustigen, manchmal nachdenklichen immer aber unterhaltsamen Schlussfolgerungen kommt. Das Buch lebt von einer gehörigen Portion Humor und (Selbst-) Ironie und ist auch für Leute, die vom Segeln wenig verstehen, sehr gut zu lesen. Eine Auswahl schöner Fotos ergänzt das Buch. Dass dem Lektorat eines doch recht renommierten Verlages eine Reihe von Rechtschreibfehlern „durch die Lappen" gegangen sind, verwundert allerdings. Trotzdem fünf Sterne.
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