Kurzbeschreibung
Jede dritte Ehe in Deutschland wird geschieden, und in knapp der Hälfte gibt es gemeinsame Kinder. In der Regel bleiben diese bei den Müttern, und die Männer werden nicht selten zu Zahlvätern und Besuchspapas degradiert, die sich den ersehnten Kontakt zum eigenen Nachwuchs oftmals bitter erkämpfen müssen. Vom Trennungsdesaster psychisch angeschlagen und finanziell schwer lädiert, werden sie, wenn sie eine neue Beziehung eingehen wollen, zu Partnern zweiter Wahl, zu "Secondhand"-Männern, "abgeliebt und abgezockt". Wie diese in Scheidungsfällen ganz alltägliche Situation von betroffenen Vätern und ihren Kindern, die einfach "mitgeschieden" werden, erlebt und erlitten wird, dokumentiert Karin Jäckel in ihrem aufrüttelnden Sozialreport: eine Sammlung authentischer Lebensgeschichten, die den gewohnten Blick vom Leid der Frauen an zerbrochenen Familien auf das der Männer und der gemeinsamen Kinder lenkt.
Der Verlag über das Buch
»Hier wird - ein Tabubruch - anhand von Interviews mit Erwachsenen und Kindern ... die Kehrseite dokumentiert: dass zum Beispiel mehr Kinder durch Gerichtsbeschluss ihre Väter verlieren als in Kriegszeiten durch den Tod... Ein wichtiges Buch.« Süddeutsche Zeitung
»Jäckel rennt mit ihrem Plädoyer für den Vater gegen Frauen an, die brutal ausleben, was sie Selbstverwirklichung nennen... Die Botschaft ist so brisant, dass man den Titel oft nicht im Handel findet... Will hier irgend jemand, dass es nicht gelesen wird?« Focus