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Eine Münchner Sonderkommission ermittelt in einer beunruhigenden Mordserie. Es mangelt nicht an Spuren, aber nichts bringt sie auch nur in die Nähe eines Verdachtes. Es folgen weitere brutale Überfälle. Doch diesmal schlägt der Täter an den unterschiedlichsten Orten auf der ganzen Welt zu. Die Suche nach dem Täter wird zu einem Wettrennen, das die Ermittler an ihre Grenzen führt: Etwas lässt sich nicht mehr aufhalten. Hauptkommissar Hans Bauer arbeitet an einer Mordserie im Englischen Garten. Bisher ermittelt seine Soko ohne sichtbaren Erfolg. Die Frauen wurden scheinbar zufällig zu Opfern. Ihr Umfeld ist unverdächtig. Das Vorgehen des Täters ist immer gleich.Auch die Spuren am Tatort sind eindeutig: Der Mörder hat jede Menge DNA und Fingerabdrücke hinterlassen. Sonderkommission, Gerichtsmedizin, modernste Kriminalistik - doch kein brauchbarer Hinweis, nicht der leiseste Verdacht. Dann werden weitere brutale Überfälle aus Hawaii, Schottland und Boston gemeldet. Fieberhaft arbeiten die Experten von FBI, Scotland Yard und BKA an einem Profil. Sie sind sich ihrer Vorgehensweise so sicher, dass sie beinahe die wichtigste Spur übersehen: die Morde selbst. In einer Welt, in der klassische Untersuchungsmethoden altmodisch geworden sind, wo sich neuste wissenschaftliche Erkenntnisse durchsetzen, sucht Bauer einen rätselhaften Mörder. Wie ein Schatten überfällt der Mörder seine Opfer, wie ein Schatten bewegt er sich durch das Netz der Ermittlungsmaßnahmen. Nichts kann ihn stoppen.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Intelligent - Ein Buch mit vielen Facetten!,
Rezension bezieht sich auf: Der fremde Wille (Gebundene Ausgabe)
Gerne schließe ich mich gleich ganz am Anfang einem meiner Vorrezensenten an. Dieses Buch ist VIEL, VIEL mehr als nur ein Thriller und sollte auch unter diesem Aspekt gelesen werden!Ja, dieses Buch ist mitreißend und fesselnd wie ein Thriller - die Geschichte packt einen von den ersten Erzählmomenten einer Expedition im Kongo und den Ereignissen die sich dort überschlagen sofort. Die Folge war, dass ich "Der fremde Wille" an einem einzigen Tag verschlungen habe. Des Weiteren ist es ein Kriminalroman, der sich auf spannende Weise der Kriminalanthropologie widmet, also der Lehre von den biologischen u. psychologischen Ursachen kriminellen Verhaltens des Menschen. Man will das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wenn Cynthia Collins in die psychologische Tiefe des Verbrechens einsteigt. Dadurch wird das Ganze dann auch noch zum intelligenten Wissenschaftsroman der exzellent recherchierte, wissenschaftliche Erkenntnisse über den "Freien Willen" und die "Schuldfähigkeit" in den Mittelpunkt des Geschehens einbindet ohne jemals eine einzige Länge zu zeigen. Ebenfalls erstklassig und exakt aber dennoch absolut unterhaltsam beschrieben wird die tägliche Polizeiarbeit, das Zusammensetzen von Puzzlesteinen die im ersten Moment scheinbar überhaupt keine Verbindung untereinander aufweisen. Ganz besonders gut aber hat mir die sensible und realistische Beschreibung der Protagonisten gefallen. Man verfolgt traurig das private Schicksal des Kriminalhauptkommissars Bauer, bewundert eine starke Cynthia Collins und findet sich im turbulenten Leben eines stinknormalen Kommissars wieder. Und plötzlich nehmen die Lebensgeschichten eine überraschende und spannende Wendung, Nebenschauplätze werden zu Hauptschauplätzen... Danke, dass ich einen Tag mit diesen Menschen verbringen durfte. Sie haben mein Leben um viele wichtige Fragestellungen bereichert und mich trotzdem exzellent unterhalten. Danke für einen äußerst spannenden Tag auf meinem sonnigen Balkon! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
VIEL MEHR ALS NUR EIN THRILLER,
Rezension bezieht sich auf: Der fremde Wille (Gebundene Ausgabe)
Eine Inhaltsangabe des Buches spare ich mir hier. Worum es geht, das hat C. Borries in ihrer Rezension vom 20.04. gut wiedergegeben.Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen, weil es viel mehr ist als nur ein Thriller. Der Autor hat unglaublich viel Fachwissen eingebunden - über die Polizeiarbeit, das Profiling, er diskutiert die Frage nach der Schuldfähigkeit und dem freien Willen. Und ich empfinde diese Passagen keineswegs als Bremse. Im Gegenteil empfinde ich die Mischung aus Spannung und Entspannung eher als angenehm. Deswegen mag dieser Thriller auch etwas für Leser sein, die normalerweise nicht zu Büchern aus diesem Genre greifen. An den Personen war ich sofort dicht dabei, ich saß als unsichtbare Person neben ihnen und habe den Fall und die persönliche Entwicklung mit ihnen miterlebt. Es sind eben nicht die klischeebehafteten Figuren, die man in so vielen Romanen/ Thrillern/ und sonstigen Geschichten allzu oft findet. Gerade bei einer der Hauptfiguren, dem Polizisten Hans Bauer, ist es dem Autor gut gelungen, nachvollziehbar zu zeigen, wie er versucht, sein persönliches, trauriges Schicksal vor dem Hintergrund der unheimlichen Mordserie, die er aufklären soll, zu bewältigen. Der klare nüchterne Schreibstil mit immer wieder sehr netten witzigen Sätzen hat mir von Beginn an zugesagt. In der Tat habe ich einige Passagen mehrmals gelesen weil ich sie so schön fand oder nochmal darüber nachdenken wollte. Ich nehme das Buch sogar jetzt noch manchmal zur Hand und lese Stellen noch einmal. Fazit: Es gibt Thriller, die sind wie Fast Food: halbwegs passabler Geschmack, schneller Hungerstiller, aber keine anhaltende Sättigung. Das gilt für Der fremde Wille ganz sicher nicht. Deshalb kann ich das Buch Lesern empfehlen, die bereit sind, sich auf ein Buch einzulassen, über das Gelesene hinaus nachzudenken, sich neuen Erkenntnissen nicht zu verschließen, die aber auf Spannung nicht verzichten wollen. Für jeden Leser kann Der fremden Wille eine Bereicherung darstellen. Nicht zuletzt kann man über dieses Buch und seinen Inhalt wunderbar mit Freunden diskutieren. Oder es mag den einen oder anderen dazu animieren mehr über die Psyche des Menschen nachzulesen. Denn die Diskussion um den Freien Willen/Schuldfähigkeit ist da und man kann mit diesem Buch auf unterhaltsame Weise mit diesem spannenden, interessanten und nicht unwichtigen Thema in Kontakt kommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Phantastischer Realismus,
Rezension bezieht sich auf: Der fremde Wille (Gebundene Ausgabe)
Das Buch gehört wohl zum Besten, was ich in den letzten Jahren aus diesem Genre in den Händen hatte.Schon der Einstieg (im Kongo) zieht einem sofort in den Bann. Irgendwie hat der Autor es geschafft, dass man sich jedes Blatt und jeden Halm vostellen kann. Bei den Personen geht es mir ähnlich. Die Personen sind absolut glaubhaft und echt. Ich glaube der Trick ist, dass der Autor nirgends irgendwelche wirklich extreme Persönlichkeiten beschreibt, sondern immer Leute wie Du und ich (Studenten, Familienväter, Singles usw..). Bei der Story geht es mir genauso: Realismus Pur, obwohl - ohne etwas veraten zu wollen - der Fall (wie sich herausstellt) wirklich sehr ausergewöhnlich-phantastisch liegt. Die Beschreibung der Charaktere, der Lebenshintergründe und vorallem der Polizeiarbeit sind dermaßen realistisch (soweit ich das beurteilen kann), dass es von manchen durchaus teilweise als "trocken" angesehen werden kann. Sehr oft werden die Berufe der Mordkommission (der Polzei generell) oder etwa des Profilers völlig verfremdet dargestellt (meist verromantisiert). Was es aber bedeutet sich beruflich ständig in die kranken Gehirne von Triebmördern hineinzudenken, war mir nie zuvor klar. Aber ich finde gerade das macht das Buch in meinen Augen zu Dynamit. Dadurch konnte ich mich erst voll und ganz auf das Buch einlassen. Das Buch ist aber viel mehr, als nur eine spannende Kriminalgeschichte: Haben wir wirklich einen freien Willen? Sind wir wirklich frei in unseren Entscheidungen? Für alle die glauben, diese Frage ganz einfach beantworten zu können, empfehle ich dieses Buch. !Achtung Spoiler! Für mich der absolute Höhepunkt des Buches: Eine ganz normale Person verwandelt sich während einer Autofahrt ganz langsam und unmerklich in einer Kette völlig logischer und nachvollziehbarer Gedanken und Schlussfolgerungen in einen Killer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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