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Inhaltsangaben statt Rezensionen


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1-21 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.07.2013 19:39:40 GMT+02:00
oaty meint:
Immer wieder ärgere ich mich, wenn in Rezensionen wichtige Inhalte verraten werden.
Wenn mich ein Buch besonders anspricht, schaue ich mir manchmal ein paar Rezensionen an um zu sehen, ob andere Menschen meine Einschätzung teilen. Allerdings werde ich mir das wohl abgewöhnen müssen, denn immer wieder verwechseln Menschen das Rezenieren eines Buches mit dem Schreiben einer Inhaltsangabe. Und da ist es schon passiert, dass mir die Spannung gründlich verdorben wurde.

In der Regel lesen wir Rezensionen natürlich, bevor wir ein Buch kaufen. Aber auch da sollen sie nicht wichtige Dinge vorwegnehmen.

Veröffentlicht am 18.07.2013 15:43:55 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 18.07.2013 15:46:19 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 18.07.2013 15:46:26 GMT+02:00
Mysteria meint:
Also ich freue mich immer gerade über die Inhaltsangaben. Wenn ich ein Buch in einer Buchhandlung kaufe, blättere ich auch immer erst ein wenig darin herum. Ich möchte wissen, worum es geht - der Klappentext ist oft nicht gerade aussagekräftig. Und ja auch wie es endet möchte ich wissen, also keine Details aber ob es ein gutes Ende gibt. Bücher ohne Happy End kommen für mich nicht in Frage - da kann ich auch gleich die Nachrichten schauen.... Viell. könnte man ja solche Spoiler immer kennzeichnen, dann lesen nur Menschen wie ich weiter und den anderen bleibt die Spannung erhalten. :-)

Veröffentlicht am 18.07.2013 17:04:57 GMT+02:00
oaty meint:
Bevor ich ein Buch kaufe, möchte ich natürlich auch wissen, worum es geht, aber keine Details und schon gar nicht das Ende.
Dass es z.B. einen Mörder gibt, ist eine wichtige Vorinformation, WER dieser Mörder ist, gehröt eindeutig nicht in eine Rezension.
Die Information, dass es sich um die Suche einer jungen Frau nach ihrer verschollenen Großmutter geht, ist für potentielle Leser interessant, ob sie diese auch wirklich findet, gehört eindeutig nicht in eine Rezension.

Es gibt soviel anderes, was man über einen Roman schreiben kann: Wie ist der Sprachstil? Ist es leicht oder schwer zu lesen? Ist der Handlungsaufbau logisch? Ist die Sprache angemessen? Ist das Buch anspruchsvoll? Und viele, vieles mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2013 21:07:05 GMT+02:00
MackTheKnife meint:
Klappentexte werden von den Verlagen grundsätzlich rigoros zusammengestrichen. Klar, dass sich die Autoren darin mit ihrem Buch meistens kaum wieder finden.
Aber der Klappentest soll ja auch neugierig machen.
Für mich ist der Anfang einer Geschichte wichtig. Sehr oft missfällt mir bereits der erste Satz, und wenn dann die ersten 2-4 Seiten nicht besser sind, dann lege ich das Buch wieder weg.
Das Ende möchte ich grundsätzlich nicht wissen. Wo bleibt sonst der Überraschungseffekt?
Ein glückliches Ende zum Schluss muss ich auch nicht haben.
Die vielen Verwicklungen und Wendungen, die in einer Geschichte unbedingt vorkommen müssen, soll man mir auch nicht verraten. Wenn ich das alles schon vorher weiß - wozu soll ich dann noch dieses Buch kaufen? Also, faire Rezensionen ja, aber auf keinen Fall Details und vielleicht sogar der Hinweis auf den Mörder oder das Ende der Geschichte. Dann habe ich kein Interesse mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.07.2013 21:23:22 GMT+02:00
SoliSoldat meint:
Ich finde diese Diskussion sehr wertvoll: ich verfolge zum Beispiel ein Buch Der Soldat und die Unschuld das in letzter Zeit mehr und mehr Rezensionen erhält, die inhaltlich regelrecht auserzählt werden, in einer Rezension finden sich zum Teil auch völlig falsche Angaben zum Text und ein Rezensent verrät sogar den Schluss. Dahingegen werden kürzeren Stellungnahmen häufig vorgeworfen, nicht gründlich oder meinungsbeladen zu sein ... ein weites Feld!
Was Verlag und Autor zur Kenntnis bringen wollen, steht wohl in der Buchbeschreibung bzw. Klappentext und wer sich darüber hinaus informieren möchte, steht eben vor der schwierigen Entscheidung, wie weit er die angebotenen Rezensionen dann liest.
Tatsächlich scheint es eher angeraten, nicht alle Rezensionen zu lesen, eine wertvolle Alternative stellt ja auch der "Blick ins Buch" dar.

Veröffentlicht am 18.07.2013 22:43:15 GMT+02:00
Interessiere ich mich für das, WAS passiert, möchte ich den Inhalt und vor allem das Ende nicht wissen.
Interessiere ich mich allerdings dafür, WIE etwas passiert, ist es mir sehr recht, den Inhalt schon zu kennen,
um meine Konzentration ganz auf das WIE lenken zu können.
Bei Büchern mit einem gewissen Niveau ist das WIE meistens bedeutender als das WAS. Hier hilft eine lückenlose Inhaltsangabe sehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.07.2013 10:40:00 GMT+02:00
MackTheKnife meint:
Was das "WIE" betrifft - deshalb lese ich besonders Kriminalromane gerne ein 2. Mal. Dann achte ich nämlich auf ganz andere Dinge als beim ersten Lesen.

Veröffentlicht am 19.07.2013 11:25:04 GMT+02:00
Mysteria meint:
@ Gülseren Grün - ja da haben Sie den Punkt getroffen. Mich interessiert immer das Warum und Wie, das Wer und Was nicht so vordergründig. Ich mag auch keine Überraschungen - viell. spoilere ich deshalb auch so gern. :-) Wie gesagt, man könnte ja die Spoiler immer kennzeichnen, dann kann jeder selbst entscheiden, und allen ist geholfen.

Veröffentlicht am 19.07.2013 11:35:03 GMT+02:00
oaty meint:
Gerade bei etwas anspruchsvolleren Romanen ist das Wie nicht unbedingt vom Was zu unterscheiden. Oft gibt es verschiedene Erzählsträngestränge, verschiedene Perspektiven, Rahmen- und Nebenhandlungen usw., oft ist das Gefühlsleben der Protagonisten viel interessanter und wichtiger als der Plot.
Aber auch in solchen Fällen stören mich Spoiler. Ich möchte keine Zusammenfassung der Handlung, schon gar keine Nacherzählung. Spoiler grundsätzlich und vor allem deutlich als solche kenntlich zu machen, könnte also eine gute Lösung sein.

Veröffentlicht am 20.07.2013 10:39:51 GMT+02:00
Es kommt wohl auf Buch- an wie auf den Leser/innen/typ an. Das Zweitgenannte ist nur mit Mühe abzubilden: immer zwei, drei Rezensionen in einer wäre wohl leider zu aufwändig.

Bei krimiartigen Büchern kann die Ausgangssituation ("Bereits der dritte Mord in Duckburgh, Kommissar Hunter steht schon kurz vor der Entlassung") nacherzählt werden, vielleicht mögen die späteren Orte der Handlung enthalten sein, dann ist es aber auch gut, bzw. sollte eine Warnung kommen. "Dieser Absatz zur gesamten Handlung"/ "Vorsicht, 'Spoiler'" ... diese Formulierungen gibt es ja. Bei schmachtig weichgezeichneten lila-rosa Buchcovern ist die Wahrscheinlichkeit eines (vorläufigen!) "Happy-Ends" wohl übrigens >99%, keine Sorge.

Einen "Ulysses" hingegen o.ä. kann man wahrscheinlich -zigmal lesen und versteht die Vor- und Rückverweise dann entspannter und besser, beim "Namen der Rose" sind gerade die Abschweifungen der reine Genuss. Auch Sachbücher dürfte man hier wohl - aber knackig, kurz und nicht 1:1 - bis zum Schluss zusammenfassen.

Veröffentlicht am 22.07.2013 19:27:35 GMT+02:00
Francis meint:
Rezensionen sind sowieso eine sehr persönliche Sache. Der Blickwinkel ist ja von Mensch zu Mensch verschieden. Susan E. Philpps vorletztes Buch "Der schönste Fehler meines Lebens" ist auch sehr hoch bewertet worden, obwohl es von Personen aus anderen Büchern - die nicht mehr wieder zu erkennen waren - und überaus blassen und langweiligen Hauptpersonen bestand. Ich verstehe diese Beurteilungen oft überhaupt nicht. Allerdings merkt man oft schon am jeweiligen Schreibstil, wes Geistes Kind da seinen Sermon abläßt. Dazu wäre auch zu sagen, dass ein jeder das Recht auf seine eigene Meinung hat. Aber viele solcher Rezensenten, deren Urteilsvermögen grundsätzlich von der "Liebe" zu der jeweiligen Schriftstellerin geprägt ist, verfälschen die sachliche Beurteilung eine Buches total.

Veröffentlicht am 22.07.2013 21:42:59 GMT+02:00
oaty meint:
Natürlich hat jeder das Recht auf seine eigenen Meinung. Mir geht es aber bei diesem Thema um etwas anderes: Es ist einfach sehr schade, wenn sogenannte Rezensenten durch das Nacherzählen eines Buches den Lesespaß verderben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.07.2013 12:09:02 GMT+02:00
an oaty: Sie tun ja gerade so,
als ob man zum Lesen von Rezensionen gezwungen würde.

Veröffentlicht am 23.07.2013 13:28:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.07.2013 13:28:50 GMT+02:00
oaty meint:
@Gülseren Grün: Da muss ich gründlich widersprechen.
Wer liest Rezensionen? Doch wohl in erster Linie Menschen, die überlegen, ob das entsprechende Buch etwas für sie wäre. Diese Leute wollen das Buch SELBST lesen und sich nicht schon vor dem Lesen nacherzählen lassen!
Und in zweiter Linie Menschen, die sich gerne einen Überblick darüber verschaffen wollen, wie ein Buch, das sie in irgendeiner Weise beeindruckt hat, bei anderen ankommt. Und zu dieser Gruppe gehören auch Leute, die das Buch noch nicht zu Ende gelesen haben und es sich benfalls SEBST erlesen wollen.

Veröffentlicht am 23.07.2013 19:43:27 GMT+02:00
Sonja Planitz meint:
Einen Teil des Inhalts in die Rezension zu schreiben, finde ich Ok. Kurze Rezis, die sich nicht auf den Inhalt beziehen, sondern in denen nur geschrieben wird das man das Buch toll fand, die werden eh als "Nicht Hilfreich" abgeklickt. Wichtig ist aber, auf keinen Fall das Ende zu beschreiben. Das zerstört allen potenziellen Lesern den Spaß. Aber ich glaube, dass Teilweise genau das damit bezweckt werden soll, weil man solche Rezis meistens in kombination mit 1-2 Sternen sieht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.07.2013 19:10:11 GMT+02:00
an otay: Ja, Ihre Ansicht kann ich nachvollziehen.
Mir persönlich ist es aber trotzdem Recht,
wenn auch der Inhalt geschildert wird,
so wie es auch bei Romanführern, Schauspielführern u.s.w. geschieht.
Denn wie gesagt: Mein Interesse gilt mehr dem WIE als dem WAS.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.07.2013 15:13:24 GMT+02:00
Oh jaaaaaaaaaaaaaa! Das nervt mich auch! Wenn mich ein Buch interessiert, lese ich einfach den Klappentext oder lade mir eine Leseprobe herunter. Da muss die Rezension doch nicht auch noch damit aufgefüllt werden. Aber irgendwie verstehen das manche Leute nicht!

Veröffentlicht am 29.07.2013 15:38:37 GMT+02:00
Rotraut Nies meint:
Es kommt bei mir auf das Buch an. Es gibt Bücher, die habe ich erst dann gekauft, als ich den Spoiler gelesen habe und es gibt Bücher, da würde ich nicht den Spoiler lesen wollen. Ich lese den Klappentext oder die Leseprobe und horche auf meine innere Stimme, was jetzt dran ist. Spoiler kennzeichnen finde ich grundsätzlich gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2016 15:13:28 GMT+01:00
Andy meint:
Nein, finde ich nicht. Wenn ein Buch gut geschrieben ist, und die Geschichte mich interessiert, können noch so viele Informationen drin stehen, ich würde es mir trotzdem kaufen.
Meine Lieblisgsbücher lese ich auch öfters, obwohl ich weis wie es aus geht.
Meinen Liebelingsroman habe ich schon rund 30-mal gelesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.01.2016 15:14:44 GMT+01:00
Andy meint:
Genau so denke ich auch, Super Antwort
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