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An Romanleser und -autoren: Vorstellungen neuer Bücher


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76-100 von 290 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 21.04.2013 12:27:03 GMT+02:00
Deniz K. meint:
großvaters olivenhain

Veröffentlicht am 21.04.2013 12:44:19 GMT+02:00
Ich finde die Diskussion gut. - Auch ich bin eine "Neu-Autorin" im Alter von 75 Jahren. Mein Leben lang habe ich meine Erinnerungen mit mir herumgetragen. Jetzt hatte ich endlich die finanzielle Möglichkeit meine Kindheitserinnerungen von 1937 bis 1947 unter dem Titel "Ich-Erinnerungen" zu veröffentlichen. Ich hatte unangenehme Erfahrungen in der Nazi-Zeit und den Folgen gemacht. Ich habe sogar Martin Bormann noch persönlich gesehen. Habe die Bombennächte und Ängste und den Einmarsch der Russen miterlebt.
Aber es gab auch einige lustige Erlebnisse. An weiteren Veröffentlichungen wird es wohl
finanziell mangeln, obwohl ich noch weitere Folgen veröffentlichen könnte.
Marietta Maurer

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2013 12:45:33 GMT+02:00
Anja Ollmert meint:
Liebe Marietta, das Fatale dabei ist, dass Autoren, die einmal in DKZ-Verlagen untergekommen sind, oft keine Chance mehr auf einen Verlagsvertrag haben, unabhängig von der Qualität ihrer Werke.
Obgleich ich meinen Debütroman in einem herkömmlichen Publikumsverlag, also ohne Druckkostenzuschuss, verlegt habe, bin ich nun dazu übergegangen, meine Bücher selbst zu veröffentlichen. Es ist ohnehin so, dass unbekannte Autoren in großem Rahmen für sich selbst Werbung machen müssen, um auf dem Buchmarkt in der Flut täglicher Neuerscheinungen wahrgenommen zu werden, selbst wenn ein Verlag im Hintergrund steht.
Hilfreich ist es, wenn Leser konsumierte Bücher auch für die Masse der Lektüresuchenden bewerten. Zahlreiche Blogger und Literaturhomepages übernehmen diesen freiwilligen Dienst am Autor bereits in großem Stil. Doch auch Threads wie dieser hier, in dem wir Autoren Werbung machen dürfen, sind unverkennbar von Vorteil.
Autoren, die pausenlos mit der Bewerbung ihrer Werke beschäftigt sind, haben jedoch nur wenig Zeit, etwas Neues zu verfassen... Deshalb an dieser Stelle eine Bitte an alle Leser: Bewerten Sie, was Sie gelesen haben. Vermitteln Sie zukünftigen Lesern einen Eindruck, was ihn beim Kauf des Buches erwartet. Auch wenn diese Bewertungen subjektiv sind, ergeben sie in der Fülle meist ein gutes Bild. Die Autoren werden es Ihnen danken und weiter für Sie schreiben...
Nebenbei gesagt wartet auch mein Kurzgeschichten-Sammelband Hinter Türennoch auf neuer LeserInnen, über die ich mich sehr freuen würde.
Anja Ollmert

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.04.2013 13:08:06 GMT+02:00
Uschi meint:
Liebe Marietta Maurer! Das klingt sehr interessant. Ich finde es großartig, dass Sie Ihre Erinnerungen veröffentlicht haben. Schau ich mir an. Viel Glück und viel Erfolg wünsche ich Ihnen. LG und einen schönen Sonntag auch an alle Mitleser...;-)

Veröffentlicht am 22.04.2013 13:51:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.04.2013 13:58:03 GMT+02:00
nightingale18 meint:
Für Marietta und alle mit Liebe zu Kurzgeschichten: Ich musste mir vor vielen Jahren von Ida Schöffling höchstpersönlich erklären lassen - nachdem ich ihr meine Kurzgeschichten vorgelegt und sie sie sogar mit einem persönlichen Schreiben an mich zurück geschickt hatte - dass meine Geschichten großartig wären, aber leider seien Kurzgeschichten überhaupt nicht marktfähig (soll heißen, verkaufen sich nicht!), es sei denn, man heißt Elke Heidenreich. Ich nehme meine jetzt vom Markt und widme mich ausschließlich nur noch den Romanen, die ich schon immer schreiben wollte - nämlich mindestens 400 Seiten lang... Ich selbst lese fast gar nicht mehr. Und ich mache einen Unterschied zwischen den so genannten "guten" Büchern, die man unbedingt gelesen haben MUSS (Ich nicht!) und den "schönen" Büchern, die nicht seicht oder krampfhaft lustig etc. Meistens sind das dann Bücher aus England. Zum Beispiel: "Zwei an einem Tag" oder "About a Boy" oder "Girl with green eyes".Woran liegt´s? Keine Ahnung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.04.2013 13:56:25 GMT+02:00
Anja Ollmert meint:
Liebe Renate,
ich glaube, dass es auch Leser mit einer konkreten Vorliebe für Kurzgeschichte gibt. Soeben hatte ich eine Verlagsanfrage eines großen Verlages, ob man eine meiner weihnachtlichen KG in gekürzter Fassung für ein neues Buch verwenden dürfe, dessen Herausgeber ein bekannter Autor spiritueller/pastoraler Texte ist. Und auch die Rezensionen, die ich bisher von Lesern erhalten habe, sprechen für sich. Was aber nicht bedeutet, dass ein Roman nicht auch ein lohnenswertes Projekt ist; es zieht eben nur eine andere Klientel an.

Veröffentlicht am 22.04.2013 15:57:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.04.2013 15:57:44 GMT+02:00
Hallo zusammen! Wer an Krimis interessiert ist:
Hier der Hinweis zum Buch -die dienststelle-
Einfach mal reinlesen!
Nach Rezension "spannend von vorn bis hinten"!
Naja, wer es denn gelesen hat!

Veröffentlicht am 22.04.2013 21:17:53 GMT+02:00
Azahra meint:
Abend :),

ich bin zufällig über diese Rubrik gestolpert und ich finde die Idee einfach klasse!
Daher werde ich an dieser Stelle meine Bücher vorstellen.
Liryá (1): Smaragd ist mein Fantasy-Debütroman der letztes Jahr im AAVAA-Verlag erschienen ist und auf den ich sehr stolz bin. Es ist der erste Teil meiner vierteiligen Drachenmagierreihe, wovon der zweite Teil Moron (1): Zirkon Anfang Mai erscheint.
Zur Info: Liryá ist seit kurzem neulektoriert, deswegen ist bis jetzt noch die fehlerhafte Version auf Amazon per Search-Inside zu sehen. Aber diese Leseprobe täuscht ^^
Die Bücher sind der Genre Fantasy/Jugendroman zugeordnet und spielen in der fiktiven Welt Arzora. In dem Buch geht es darum, dass vor ca. fünfhundert Jahren die letzten Drachen, bis auf vier Eier, getötet wurden und diese unauffindbar sind. Die junge Liryá, eine Waise, erkennt eines Tages, dass sie magisch begabt ist wobei zufällig die Magierin Maja in der Nähe ist und ihr anbietet, sie auszubilden. Diese willigte ein, nach dem ihr die Magierin verspricht, sie zu den Elben zu bringen, wo sie dort lernen soll.
Die ist der Auftakt eines magischen Abenteuers, dass ab dem zweiten Teil seine endgültige, schicksalhafte Wendung beginnt.

Über ein paar Leser würde ich mich sehr freuen ;)

Einen schönen Abend noch!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2013 11:31:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.04.2013 11:36:55 GMT+02:00
nightingale18 meint:
Hallo, Anja, ich denke, ich weiß, was Du meinst. Für den Verlag am Eschbach z.B. habe ich regelmäßig spirituelle Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben und schreibe sie immer noch. Glücklicherweise gibt es solche Verlage noch. In diesem Jahr -z.B. zu Weihnachten - wird eine ältere Kurzgeschichte von mir bei Eschbach erscheinen, worüber ich mich sehr freue. In zahlreichen kleinen Büchern werden meine Geschichten immer wieder herausgegeben und die Freude darüber ist eine ganz besondere. "Die alte Dame und ihr Garten" war das Schönste, was dort jemals von mir erschienen ist. Und die Geschichte "Ein Weihnachtswunder."Auch die Aufmachung ist immer sehr liebevoll und außergewöhnlich. Das findet man nicht überall. Vielleicht sind unsere Geschichten ja gemeinsam im neuen Weihnachtsbuch von Eschbach... Herzlich: Renate.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2013 11:45:01 GMT+02:00
Anja Ollmert meint:
Nein, so wie es aussieht, stehen wir dann nicht in einem Buch, Renate. Bei mir ist es der Herder-Verlag. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
LG Anja

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2013 13:32:12 GMT+02:00
nightingale18 meint:
Eben. Und bei Herder "einen Fuß in die Tür zu kriegen" ist toll.
Eine Freundin von mir hat einiges dort veröffentlicht.
Und es ist schön, dass es diese Verlage gibt.Die Geschichten sind und bleiben etwas Besonderes.
Eine Nische für Leser/innen und Autoren/Autorinnen, denen so gänzlich andere Themen wichtig sind.
Irgendwie...tröstlich. Renate.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2013 13:41:30 GMT+02:00
Anja Ollmert meint:
Na ja, im Augenblick ist es ja noch eher der kleine Zeh, den ich dort vielleicht in der Tür habe :-) Es ist ja nur so, dass Willi Hoffsümmer eine meiner Geschichten in verkürzter Form nacherzählt und sie dann veröffentlicht. Aber aller Anfang ist eben schwer...
Aber mal so am Rande: Wie heißt denn der zuständige Lektor bei Eschbach? Weißt du das vielleicht?
Und du hast schon Recht, es gibt nicht so viele Autoren, die auch über christliche Themen schreiben, aber halt auch weniger Leser, die sie konsumieren. In meinem ersten Roman "Aoife" spielt das weihnachtliche Geschehen neben den keltischen Sagen eine wichtige Rolle und es gab durchaus Leser, die das bemängelt haben...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.04.2013 17:14:23 GMT+02:00
nightingale18 meint:
Ja, reich wird man mit den Geschichten nicht, aber in diesem Fall stört mich das nicht. Eschbach gibt 2-3 mal im Jahr an einen festen Stamm von Autoren (die alle schon mal etwas Schönes für den Verlag geschrieben haben) eine Reihe von Themen aus: das waren zuletzt "Thema Dankbarkeit", "Schenken und Beschenkt werden", "Thema Engel", "Leichter leben", "Glücksbringer",
etc. Dazu kriegt man einen Termin vorgeschlagen und dann schreibt man zu ein oder zwei Themen eine Geschichte. Egal, wie lang oder kurz. Kann auch ein Gedicht sein.
Ich habe meinen letzten Nachdruck-Vertrag mit Andreas Greindl bei Eschbach gemacht für das Buch "Einen Stern vom Himmel pflücken", erscheint August 2012. Lektorin ist aber immer noch, glaube ich, Kathrin Clausing. Hier ihre Mail: kathrin.clausing@verlag-am-eschbach.de
oder: andreas.greindl@verlag-am-eschbach.de
Die Honorare sind fair, überhaupt sind die Menschen dort alle sehr, sehr nett.
Das Ganze hat bei Eschbach eine christliche, auch mystische Richtung, aber ich fürchte, mit keltischen Sagen begeistert man die nicht so. Guck Dir doch mal deren Website an:www.verlag-am-eschbach.de
Also, versuch´s auf jeden Fall, da rein zu kommen. Einfach einige Geschichten zusammenstellen und hinschicken. Eine Antwort kriegt man IMMER! Herzlich: Renate.

Veröffentlicht am 23.04.2013 17:37:44 GMT+02:00
Anja Ollmert meint:
Ich kenne die Veröffentlichungen von Eschbach. Danke für deine Kontaktdaten. Keltisch war ja nur die Geschichte meines Romans. Ich schreibe auch viele christlich-spirituelle Texte und würde es gerne mal dort versuchen.

Ganz liebe Grüße
Anja

Veröffentlicht am 24.04.2013 23:39:15 GMT+02:00
shinobi meint:
wer mal einen ausflug in die heutige lyrik wagen will : Bewohnbare Stille, Texturen über die Unabwendbarkeit der Worte.......hier auf amazon als ebook .....
Bewohnbare Stille Gedichte

....und für alle, die etwas mehr möchten: reinschauen und warten, es lohnt sich........

https://www.facebook.com/pages/Projekt-wortrausch/450440578371342

lg shin

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.04.2013 18:21:32 GMT+02:00
Ariane meint:
Zusammen mit meiner Kollegin habe ich kürzlich unseren gemeinsam verfassten Krimi Verdächtige Stille eingestellt.

Ursprünglich war es gar nicht geplant, die Geschichte zu veröffentlichen, weil sie eigentlich nur aus einer Laune heraus entstanden ist und dazu diente, unsere Abende zu bereichern. Aber als die Geschichte schließlich mit mehr als 380 Seiten endete, waren wir doch schon neugierig, was andere, vor allem unabhängige Leser, von unserem Werk halten. So haben wir den Schritt gewagt und den Text eigenhändig in ein passendes eBook-Format umformatiert (was gar nicht so einfach war), sind kurzerhand in den Wald spaziert, um ein passendes Foto für unser Cover zu schießen und haben es dann bei Amazon und epubli veröffentlicht.

Wer sich also traut, auch unbekannten Neulingen eine Chance zu geben, ist bei uns genau richtig. Wir sind für jede Kritik offen, hoffen aber in erste Linie auf ein wohlverdientes Lesevergnügen.

LG Ariane & Vroni

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2013 08:32:33 GMT+02:00
Jus Frank meint:
Sehr gut, dass hier auch Autoren schreiben dürfen. Ich möchte zwei eBooks von mir vorstellen:
Das Krimi-Experiment "Teile Sie" und "Teile Er", in dem Kim zugeschickte Leichenteile und Mobbing das Leben schwer machen. Bei einer Fahrt mit dem Segway auf dem Heidelberger Philosophenweg fühlt sich Kim verfolgt. Nebenbei bemerkt: Mich wundert, dass diese Szene dazu führt, dass in zwei Rezensionen von schönen Landschaftsbeschreibungen gesprochen wird, denn mit Landschaft haben die Krimis um eine adlige Person eigentlich nichts zu tun.
Teile Sie Teile Er
> Am 26. und 27.4. kostenlos: Der 1. Teil des historischen Romans "Andania". Andania und der Gefangene

Veröffentlicht am 26.04.2013 09:47:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.04.2013 09:48:02 GMT+02:00
Ich möchte hier den Roman "Rattenauge" vorstellen.

Zum Inhalt:
In einer verlassenen Fabrik lebt Patrik zusammen mit 9 Mädchen. Er weiß nicht, woher sie kamen oder warum sie bei ihm an dem Tag auftauchten, als er glaubte, im Sterben zu liegen.
Patrik sitzt im Rollstuhl, die Kinder und eine verrückte Obdachlose versorgen ihn, bis das geschieht, was Patrik immer befürchtete: Eines der Kinder verschwindet. Die restlichen Mädchen, sich so ähnlich wie Spiegelbilder, versuchen es zu verheimlichen.
Viktor Winter, ein renommierter Wissenschaftler, findet eines Morgens eine Kinderleiche in seinem Büro. Sie erinnert ihn mit Erschrecken daran, dass es einmal 9 Mädchen gab, die ihm ihre Existenz und ihren Tod zu verdanken hatten.

Ein Schatten erwacht. Er ist eine Gestalt des kollektiven Unterbewusstseins, er ist der Rattenfänger, der Wanderer, der Schwarze Mann und er ist auf der Suche nach den Kindern.



Wie bei einem fehlerhaftem Programm, dass seinen Zweck schon lange verloren hat, “programmiert” sich die Wirklichkeit in der Nähe des Schattens um. Die Grenzen zwischen “Real” und “Märchen” werden neu gezogen.

Zum Stil:
Ein atmosphärisch dichter Roman der fantastischen Literatur. Er lädt den Leser ein, den Protagonisten in ihre Abgründe zu folgen, dem Rattenfänger nachzulaufen, der, auf der Suche nach den Kindern, in seinem Kielwasser Wirklichkeit, Sagen und Wahnvorstellungen verwischt, bis sie nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Als das Gewebe wieder getrennt und die Grenzen zwischen realer Welt und Märchen neu gezogen werden, finden sich manche der Romanfiguren am Ende auf der falschen Seite wieder.

Die Ausgaben:
"Rattenauge" ist als E-Book Rattenauge ... etwas Besseres als den Tod ...und als Taschenbuch Rattenauge: ... etwas Besseres als den Tod ... erhältlich.

Die Taschenbuchausgabe zeichnet sich durch eine ausgefallene, illustrative Typografie aus (Beispielseiten sind auf der Verkaufsseite von Amazon oder unter j.spieweg.de/rattenauge zu sehen), die das verwischen der Grenzen zwischen Realität und Fiktion aufgreift.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2013 15:06:33 GMT+02:00
HDR59 meint:
Hallo Dorein.

Eine Veröffentlichung in einem DKZV solltest du vergessen. Ich weiß, wovon ich spreche. Ich habe diese Erfahrung schon hinter mir und bereue sie noch heute. Für ein Buch mit 360 Seiten legst du circa 6000¤ hin. Dazu bekommst du, wenn du Pech hast, ein schlechtes Korrektorat, ein mieses Lektorat, welches du selber besser leisten könntest, und keine Werbung geboten. Dazu eine Riesenauflage von, wie bei mir, 3000 Exemplaren, was die wenigsten Schriftsteller verkaufen und die hohe Beteiligungssumme rechtfertigen soll. Und gerade die Werbung ist das Wichtigste in einem Verlag. Ich kann nicht behaupten, dass in einem DKZV nur Müll veröffentlicht wird, aber sie lügen dir über deine Schreibkünste die Hucke voll, dass du denkst, du bist Schiller. Und das nur, um an dein Geld heranzukommen. Wenn du diesen Weg trotzdem beschreiten willst, solltest du von der Qualität deines Romans absolut überzeugt sein.
Ich empfehle dir, im Selbstverlag zu veröffentlichen. Das bedeutet zwar viel Arbeit, ist aber besser für deine Geldbörse. Veröffentliche bei Lulu.com. Das ist ein US-amerikanisches Self-Publishing Unternehmen. Keine Angst, die Internetseite gibt es auch auf Deutsch. Du kannst dort dein Manuskript hochladen und bearbeiten. Auch ein Covermaker ist vorhanden. Dort gibt es Möglichkeiten zum Zusammenbasteln eines Buchcovers. Ich habe bei LULU gerade mein zweites Buch veröffentlicht. "Das Geheimnis des zweiten Tempels".
Für 0 Euro kannst du ein Vertriebspaket kaufen und bist damit bei Amazon vertreten. Für 57 Euro bekommst du sogar ein weltweites Paket. Dann kann man dein Buch auch bei Thalia, Libri (jetzt eBook.de), Weltbild u.v.a. bestellen.
Noch zwei Hinweise.
1. Zum Bearbeiten deines Manuskripts solltest du Scribus verwenden, um es in ein gefälliges Lesedesign zu formatieren. Dann mit Scribus in eine PDF-Datei umwandeln und diese bei LULU hochladen.
2. Zum Erstellen eines gefälligen Covers, zum Beispiel mit einem Foto, ist Inkscape ein gutes Programm. Du kannst damit auch Schrift auf dein Coverfoto schreiben. Dann in JPG umwandeln und bei LULU in den Covermaker hochladen.
Beide Programme gibt's kostenlos im Internet zum Herunterladen.

Viel Spaß beim Veröffentlichen deines Romans.

Veröffentlicht am 26.04.2013 16:53:44 GMT+02:00
HDR59 meint:
Hallo Dorein

Eine Möglichkeit habe ich vergessen. Beginne deine Veröffentlichung mit einem ebook.
Bei bookrix.de geht das ganz einfach und kostet nichts.

Beste Grüße

Veröffentlicht am 27.04.2013 15:11:18 GMT+02:00
"Regenbogenbrücke über dem Agathenhof" damit stelle ich meinen Roman hier gerne vor, weil ich die Idde des Forums genial finde
schaut auch gerne mal in die "Umlaufbahen" von Pauline Pepper :)
Gruß Pauline

Veröffentlicht am 27.04.2013 15:46:38 GMT+02:00
Sanne Mayer meint:
Hallo, ich freue mich, dass du diese Selbstvermarktungsplattform eingerichtet hast. Meine Name ist Sanne Mayer und mein Buch "Bisschen Liebe zum Mittagstisch" ist hier bei Amazon als ebook (http://www.Amazon.de/dp/B00ATKRQ9O) veröffentlicht. Rund 245 Seiten, 3,68 ¤. Da ich keinen Verlag habe, der für mich Reklame macht, muss ich das selbst übernehmen.
Sucht jemand einen richtig schönen Liebesroman? Der auch witzig ist?
LG
Sanne
"Bisschen Liebe zum Mittagstisch"
Sanne wollte nach dem Abi durchstarten. Doch nun hat sie zwar ihr Abi, aber keinen Plan und keinen Freund. Kein Wunder, dass sie durchhängt. Der Job in der Kantine an einem Filmset soll das ändern, auch wenn sie dort nur die Schauspieler kennen lernen will.
Die Probezeit zu bestehen, ist jedoch angesichts des Chefs und dessen fatalen Hang zu kritischen Post-it-Zetteln und den 'lieben' Kollegen eine echte Herausforderung.
Sie schafft es, lernt wunschgemäß den Schauspieler Alex kennen und schmuggelt ihn sogar an den Paparazzi vorbei zu einer Sightseeing Tour. Doch er hat eine Freundin und die Spendenaktion, die sie zugunsten eines leukämiekranken Mitschülers ihres Bruders organisiert, wird immer unübersichtlicher. Es ist der Chef der ihr hilft, sogar aus einer ziemlich peinlichen Situation, in die sie mit Alex gerät.
Mit dem Abschluss der Dreharbeiten neigt sich nicht nur ihr Job dem Ende zu. Wieder steht Sanne da und alles ist offen.
Das Abschiedsfest der Filmcrew entpuppt sich als Neuanfang – überraschend, spannend, romantisch - und zum Schluss weiß Sanne, dass nicht nur Genies Großes leisten und Prinzen nicht immer in Froschgestalt oder in schimmernder Rüstung auftauchen.

Veröffentlicht am 27.04.2013 19:33:57 GMT+02:00
Paulina meint:
Eine schöne Idee, diese Plattform.
Darf ich mein soeben erschienes Büchlein vorstellen: Holly Lander und ihr Tulpenstaat". Humorvolle und nachdenkliche Texte um Freundschaft und Liebe.Holly Lander und ihr Tulpenstaat - Geschichten über Freundschaft und Liebe
Einige Beispiele:
Warum schützen wir die Herzschafsfrau?
Warum hasst der redegewandte Schwätzer das türkisfarbene Shirt?
Verwechseln Sie die Relativitätstheorie mit Ihrer eigenen Geschwindigkeit?
Nehmen Sie Mutmacher-Lampenfieberpillen?
Was macht den Gemüsegarten so einzigartig?

Bei dieser Lektüre dürfen Sie lächeln.

Veröffentlicht am 28.04.2013 11:44:44 GMT+02:00
F.W. Müller meint:
Lust auf eine Verschwörung? ... Auf Nano-Technologie? Auf Gentechnik? Auf Forschungsergebnisse in der Hirnforschung und Psychologie? ... "The truth is inside ... die Nano-Verschwörung" ist ein autobiografischer Report. ... Eine Leseprobe und Informationen gibt es auch auf http://nanoconspiracy.wordpress.com
Das Buch soll möglichst in alle Sprachen übersetzt werden. Informationen über eine Beteiligung daran gibt es dort auch.
Ich wünsche einen Tag voller guter Texte!
Frank Müller, Autor

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.04.2013 12:13:07 GMT+02:00
pejoachim meint:
Hallo Dietrich und Dorein,
ich finde es sehr schön, dass hier vor den sog. Bezahlverlagen gewarnt wird. Davon gibt es eine ganze Menge und deren Kundschaft sind nicht die Leser, sondern die Autoren. Ein Verlag, der vom Autor Geld verlangt, ist nie seriös!
Ein Nachteil von LULU sollte allerdings nicht verschwiegen werden: der Druck erfolgt in Frankreich, die Lieferzeiten und -kosten sind horrend. Auch bekommt man keine deutsche ISBN, der Vertrieb über den deutschen Buchhandel ist deshalb problematisch. Dafür ist bei LULU der Vorteil, dass sich die Unternehmung keine Rechte sichert und auch sonst einige Vorteile hat, die andere PoD-Anbieter (print on demand) nicht haben. Sehr gute Erfahrungen habe ich auch mit BoD gemacht. Der Vorteil von BoD ist, dass man in das VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) aufgenommen wird und eine deutsche ISBN bekommt. Nachteil von BoD: LULU kostet gar nichts, BoD im Moment ca. 20 Euro für die ISBN und dazu noch jährlich Datenhaltungskosten (bitte selbst nachsehen). Außerdem ist man bei BoD zwei Jahre gebunden (früher 5 Jahre).

Und was das Beste ist: verkaufen tut man mit beiden Veröffentlichungsarten in der Regel nichts. Also macht euch keinen Stress! Es werden so viele Bücher selbst verlegt mit so katastrophalen Fehlern, unlogischer Handlung, schräger Grammatik usw., dass ein Erfolg mit einer Selbstveröffentlichung einem 6er im Lotto gleicht. Aber wir schreiben ja für die wenigen Leser, die uns schätzen, für unsere Selbsterkenntnis, zur Freude und ... nicht zu vergessen ... weil wir müssen :-)
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