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Problematik der Fake Testberichte


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1-25 von 308 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 27.11.2012 18:16:44 GMT+01:00
Emalovic meint:
es ist in den letzten paar Monaten etwas passiert, was mich richtig ärgert und belastet und zwar geht es darum, dass vermehrt Produkte als positiv angepriesen werden, obwohl sie es nicht sind. Dies ist sehr problematisch, da es Produkte gibt, wo es 10 negative Berichte gibt , aber nach einer Weile 20-30 positive erscheinen. Es ist für den ehrlichen Kunden, der den Berichten Glauben schenken möchte, eine Schande.

so bin ich ebenfalls diesen Betrügern zum Opfer gefallen. Ich habe mir vor einiger Zeit einen Staubsauger gekauft, nachdem ich unverdächtige positive Testberichte gelesen hatte Diese Testberichte sahen nicht nach Fake aus. Schliesslich mieden es die Schreiber zu gängige und zu professionell wirkende Worte zu benutzen. Leider habe ich die 10 Berichte, die allesamt negativ waren, übersehen.

nach einer Weile stellte ich diverse Mängel fest, das Wiederrufsrecht war erloschen und leider konnte ich den ehrlichen Rezensienten, die das Produkt kritisierten, nur zustimmen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2012 18:49:12 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 29.01.2013 09:55:20 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 27.11.2012 19:43:57 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 09.02.2013 20:37:56 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 28.11.2012 08:03:32 GMT+01:00
Lutze meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2012 10:06:14 GMT+01:00
Sunflower meint:
Wird dann wohl dieser sein
Dirt Devil M7012-1 Bodenstaubsauger Popster / 2000 Watt / mit Beutel / inclusiv Parkettbürste / grün
der Rezension von Emalovic nach zu schließen.

Sehr interessant: " ... die negativen habe ich getrost ignoriert."

Wieso sind die guten Rezensionen gefaked, nur weil Emalovic die negativen GETROST IGNORIERT hat? Sorry, aber ich kann mich doch nicht beschweren, wenn ich von nem Auto überfahren werde, weil ich die rote Ampel GETROST IGNORIERT habe ....!

Veröffentlicht am 29.11.2012 11:40:15 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 09.02.2013 20:38:05 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.11.2012 11:52:08 GMT+01:00
Apicula meint:
Das ist ein schönes Thema mit den Fake Berichten. Dass aber manch einer mit einem Produkt eben andere Erfahrungen macht, oder andere Erwartungen hat, daran denken die meisten gar nicht.
Seit dieser Fake-Bericht-Debatte in den Medien fallen mir auch immer öfter Kommentare auf, die einigen meiner Testberichte vorwerfen, dass sie gekauft sind oder von einer Firma stammen. Ich kann das mittlerweile wenigstens verstehen, gut finden muss man das nicht.

Mir selbst ist kein Rezept bekannt, wie ich Fake-Berichte erkenne. Im Zweifelsfall schreibe ich den Verfasser im Kommentar persönlich an - und Leute die nicht antworten, ignoriere ich dann.
Der Verfasser dieses Beitrages verfügt nach meinem Erachten über keinerlei Verständnis für andere, noch die Einsicht, dass es draußen in der Welt außer ihm noch andere Menschen mit anderer Meinung oder anderen Erfahrungen gibt.

Schönes Beispiel: Die Bewertungen zu einem Haarwuchsmittel: Der Großteil der Bewerter gibt 5 Sterne - nur einer vergibt 1 Stern und meint, dass das Zeug nicht gewirkt hat.
http://www.amazon.de/product-reviews/B007P0K6NE/ref=cm_cr_pr_top_helpful?ie=UTF8&showViewpoints=0
Wer sagt denn, dass nicht alle anderen Bewertungen, auch die des Verfassers, gekauft / gefakt sind?
Wer sagt denn, dass nicht diese 1 Sterne Bewertung ein Fake ist?
Wenn man aus seiner Vermutung (Staubsauger) einen Umkehrschluss bildet, dann ist es genau so.

Aber so einfach funktionieren Fake-Erkennungen nicht. Es gibt kein Rezept zur Entdeckung!
Es gibt nur leider ZIG vermeintliche Erkennungsmerkmale zur vermeintlichen Nennung / Aufdeckung von Fake-Berichten ---- zumidnest, wenn sie einem in den Kram passen.

Im Prinzip verlasse ich mich auf meinen (hoffentlich noch einigermaßen gesunden) wenn auch zeitweise durch Fake-Debatten verwirten, Menschenverstand um zu entscheiden wem ich traue, und was ich kaufe.

Das BESTE an amazon ist aber dann noch folgendes:
Wenn ihr ein Produkt gekauft habt, wo die bisherigen Bewertungan „mal so mal so sind", dann schreibt doch selbst eine Bewertung.
Nur so kommt ein verifizierbares Spektrum an Meinungen zustande.

Es ist schade, dass amazon nicht anbietet, dass man eine Ignore-Liste für Rezensenten anfertigen kann. Ich meine eine einfache, persönliche Ignore-Liste, die kein anderer sehen kann. Ich muss ja nicht zwangsläufig richtig liegen mit meiner Vermutung und das nicht gleich hinaus in die Welt posaunen. Aber so für mich einen Rezensenten ignorieren, weil ich mir seinen Namen gewiss nicht merken kann oder möchte, das wäre eine feine Sache.
Wäre also auch ein Vorschlag für die Verbesserungs-Liste... (die dann vermutlich eh nur ignoriert wird.)

Veröffentlicht am 29.11.2012 12:15:56 GMT+01:00
Skopanie meint:
Ich finde, Apiculas Beitrag trifft die Sache ganz gut. Man sollte beim Lesen von Rezensionen nicht allzu blauäugig sein und alles und jedem glauben. Wenn man allerdings ins Gegenteil verfällt und immer und überall nur noch Betrug und/oder Fakes wittert, ist das auch nicht besser. Dann sollte man um die Rezensionen bei Amazon besser einen Bogen machen.

Veröffentlicht am 29.11.2012 14:39:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.11.2012 14:56:59 GMT+01:00
jury meint:
Das mit der Ignore-Liste wäre an sich keine schlechte Idee. Zumal die von mir beobachteten Fakes immer mal wieder ihr Pseudonym ändern - und wer kann sich schon eine Kunden-ID auswendig merken. Der "real-name"-Zusatz bleibt natürlich erhalten :).

"Dass aber manch einer mit einem Produkt eben andere Erfahrungen macht, oder andere Erwartungen hat, daran denken die meisten gar nicht." Guter Hinweis: Man erkennt einen Fake auch daran, dass er offensichtlich mehrere geeignete Kriterien aus schon vorhandenen Rezensionen zusammenschreibt.

Übrigens ein geniales Konzept. Man schaut, bei welchem aktuellen Produkt eine Rezension richtig gut läuft. (das kann durchaus auch eine kritische Rezension sein) Das ist das Ziel, das man ablösen möchte.

Dann stellt man einen Verriss dagegen und stoppt damit die Küsschen des Ziels.

Während das Ziel auf der Stelle festhängt, züchtet man "unauffällig" eine smarte Kopie der Ziel-Rezension an. Wiegt die Sau zwei Zentner, wird sie nie ein Rentner; eh sie danach trachtet, wird sie flugs geschlachtet: wenige Abklicks genügen, um das Ziel hinter die eigene Kopie zu schieben - und man setzt ja Fakes ein, die man fast grenzenlos beklicken kann: Nun steht man selbst oben. Und wenn man das Ganze sacht durchgezogen hat, denkt sich das Ziel überhaupt nichts dabei, überholt worden zu sein.

Jetzt muss man nur noch den bremsenden Verriss entschärfen oder rausnehmen: Die alte Ziel-Rezension ist ersetzt, man hat eine geprüft gut laufende Masche kopiert, ohne über irgendwas nachdenken zu müssen oder gar das Produkt kennen zu müssen. Ab sofort wird nach dem geklauten Rezept kassiert. Den Vertrauen-erschleichenden Stempel "gekauft bei Amazon" bekommt man ja auch für retournierte Produkte - das kostet nur Amazon Geld.

Wenn man das Spiel bei verschiedenen Produktgruppen ein paar Mal durchgezogen hat, verfügt man über einen fetten Vine-Aspiranten.

Das geht natürlich nicht von heute auf morgen - aber im Lauf der Jahre kann man sich so etliche Konten zusammenbauen.

Veröffentlicht am 30.11.2012 00:31:54 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 21.12.2012 13:54:29 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 30.11.2012 07:58:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2012 08:22:19 GMT+01:00
jury meint:
Guten Morgen, Express!

Zunächst mal - ich wollte nichts als "leicht" darstellen. Alle von mir angeführten Indizien sind nur Anhaltspunkte. Das beste "Gefühl" für die Frage, ob ein User echt ist oder geführt, gibt die Dynamik. Am leichtesten fällt eine - in Neudeutsch - behavioristische Beurteilung, also die Beobachtung des Verhaltens. Aber grundsätzlich kann man immer überlegen: Würde ein "normaler" Benutzer so handeln? Auch die begleitenden Kommentare finde ich oft aufschlussreif. Fake-Kommentare sprechen grundsätzlich für Spielchen.

Wenn Sie den Kompressor kaufen und er ist eindeutig "laut" oder "leise", können Sie über Alex und Immo ja noch einmal nachdenken :). Soweit es um eine Kaufentscheidung geht, würde ich allemal einen Fachtest vorziehen.

Links kopiert man aus der Kopfzeile des Browsers. Einfach markieren (wenn's nicht gleich klappt, mit esc), kopieren (strg-c), Cursor in den Editor setzen und einfügen (strg-v).

"Urteile sprechen" - ein netter Kalauer mit meinem Pseudonym - kann ich natürlich nicht. Wie gesagt, muss es sich darauf beschränken, Vermutungen zu äußern. Aber - wie mehrfach erwähnt -, laut STERN muss es bei Amazon über eine halbe Million Fake-Accounts geben. Dass diese gewerblichen Konten sich vor allem "vorne" rumprügeln, liegt auf der Hand. Unter den ersten Tausend dürfte deutlich mehr als die Hälfte der Konten fremdgesteuert sein. Die meisten dieser Fakes promoten, wollen also das Produkt verkaufen. Das ist vermutlich ja auch der Grund, warum Amazon nichts unternimmt - sie hoffen, dass der Einfluss auf ihre Verkaufsumsätze unter dem Strich eher positiv ist. Im Umkehrschluss entsprechen die wenigsten Fake-Aktionen der in meinem gestrigen Beitrag geschilderten Verrriss-Strategie.

Viele Leute - auch und gerade hier - stecken bei unangenehmen Gegebenheiten den Kopf in den Sand und wollen wegschauen. Er ist ein typisches Beispiel für die sogenannte "Schweigende Mehrheit" - Leute, die alles mit sich machen lassen, ja, sogar vorauseilenden Gehorsam praktizieren - in der irrationalen Hoffnung, dass Amazon "es sieht" und vielleicht mit Belohnungen honoriert. Da werden dann auch mal durchaus sinnvolle Überlegungen abgewiegelt. Solches entspricht der Grundeinstellung von Vieh auf dem Weg zum Schlachthof: "Was aus mir wird, ist wurscht."* Und die, die immer von dem Bolzenschussgerät phantasieren, wollen einen nur verrückt machen.

Ich plädiere eher dafür, Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen und sein Handeln daran auszurichten. Da ich seit über 6 Jahren aktiv bin, über 1000 Rezensionen geschrieben habe und über ein Jahr in der Gegend von Platz 10 stehe, sollte mir ein Minimum an Erfahrung und Kenntnissen vielleicht zugestanden werden.

Aber zu Ihrem Produkt:
http://www.amazon.de/product-reviews/B008CM7CYA/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Ihre Beobachtungen sind natürlich korrekt. Ich will versuchen, darzustellen, was mir dabei durch den Kopf geht. Die im gestrigen Beitrag gelisteten Kriterien lass ich mal außen vor.

Die positive Rezension von Alex ist formuliert wie ein Werbetext. An Alex fällt auf, dass er seine drei Rezensionen über 4 Jahre verteilt geschrieben hat - so etwas dürfte unwahrscheinlich sein.

Hier wäre das Wissen von Bedeutung, ob die positive Rezension ERST gut gelaufen war, ob also die 5 Abklicks erst spät dazukamen. Nur wenn die Rezension erst gut gelaufen war, könnte so ein Spielchen von Immo Hereth laufen.

Auch Immo formuliert auf unbeholfene Art Werbetexte. Seine aufmunterndernden Schlusssätze "Hoffentlich gehen die Ideen nie aus!" und "Ansonsten eine prima Idee!" wirken stereotyp und unangemessen. Er schreibt an einem Tag über den Kompressor und über einen Wochenkalender - wer würde so etwas machen?

Ich würde beiden eine leichte Fake-Wahrscheinlichkeit zubilligen, sozusagen einen Anfangsverdacht. Wenn es Fakes sind, haben sie nicht viel Erfahrung und/oder betreiben die Sache etwas uninteressiert. Wenn es Normalos sind, versuchen sie etwas verkrampft, Werbedeutsch zu kopieren, um "professionell" zu wirken.

Für mich passiert hier zu wenig, um wirklich etwas zu peilen. Grundsätzlich ist alles deutlich schwerer einzuschätzen, wenn man nicht selbst dabei war. Wenn es eine Rezension betrifft, bei der Sie selbst die gut laufende Toprezension hatten, besteht ja für Sie an Ihrer eigenen Echtheit kein Zweifel - dann gilt es nur noch, die möglichen Motive des Verrisses und die Begleitumstände einzuschätzen.

Natürlich wäre ich interessiert, was andere darüber denken.

NG - Jury

* Ich höre gerade auf "Unser Ding", dass man mit Wiener-Würsten SmartPhones bedienen kann, wenn man die Handschuhe auf dem Weihnachtsmarkt nicht ausziehen möchte.

Veröffentlicht am 30.11.2012 09:17:00 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 21.12.2012 13:54:40 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2012 10:54:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2012 13:48:09 GMT+01:00
Patricia Korn meint:
Netter Versuch, express, mich wieder ins Spiel zu bringen. Es dürfte Ihnen nicht entgangen sein, dass ich gegen unethische Strategien bin und ihre Postings positiv bewerte bzw. kommentiere. Ich habe in einem tiefen Fall nachgewiesen, zu was Top-Rezensenten in der Lage sind. Darf ich an dieses Buch erinnern: Marketingkompetenz: Aktuelle Ansätze im Marketing: 11 Trends für die Praxis im Überblick Amazon hat auf meine Initiative hin bei diesem Buch eine Selbst-Rezension eines der Mit-Autoren entfernt. Soweit mir bekannt ist, der einzig bislang vorliegende, bewiesene Tatbestand unethischen Verhaltens.

Ich habe hier einen Corporate Account übernommen (Ende Sept. 12), danach den Glückwunsch-Thread für die Nr. 1 eröffnet, der mittlerweile schon den 2. Gewinner anerkennend begleitet. Leider scheinen meine Vorgänger auf diesem Corporate-Account wenig beliebt gewesen zu sein, so dass ich in Sippenhaft genommen werde. Es ist geradezu spassig zu verfolgen, wie intensiv elaboriert meine Namensänderungen begleitet werden. Dabei weiß jeder: Namen sind Schall und Rauch, was bleibt sind Inhalte. (Danke Zeb, dass Du mein Grundrecht auf Namensänderung betont hast.)

Dabei schreckt man nicht vor unwahren Verdächtigungen zurück. BILD verbreitet falsche Dinge über meine Person (die inzwischen von Amazon geprüft und gelöscht wurden). Hier die Vermutung eines Insiders: BILD heißt eigentlich Willi, er summt gerne um seine Chefin, fischt aber meistens im Trüben. Wortgeschwallig formuliert er elaborierte Wikipedia-Weisheiten und bewirbt sich schon lange um einen Platz am süffigen Wein-Trog. Aktuell versucht die UE-Truppe ihm per Fern- und Quantenheilung etwas mehr logische Argumentationsstringenz zuzuschieben. Mit so geputztem Revolver wird BILD gewiss bald wieder munter weiter agieren.

Veröffentlicht am 30.11.2012 14:39:51 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 09.02.2013 20:54:30 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2012 14:45:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.11.2012 14:51:20 GMT+01:00
Patricia Korn meint:
Oh, nein, keine falschen Fährten, ich dachte eher an diesen:

Heinz Erhardt - Die Willi-Box [4 DVDs]

Meine Lieblingsepisode: "Das kann doch unseren Willi nicht erschüttern"
Willi Hirsekorn, ein kleiner Angestellter aus Castrop-Rauxel, hat ständig Streit mit seinen Nachbarn. Als diese sich auch noch einen Adria-Urlaub leisten können, macht sich Willie samt Familie ebenfalls zum "Teutonen-Grill" auf. Doch bereits die Fahrt entwickelt sich zm Fiasko...

Veröffentlicht am 30.11.2012 19:22:56 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.12.2012 22:22:48 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.11.2012 19:36:39 GMT+01:00
Patricia Korn meint:
Ich würde gerne einfach bei der Sache bleiben, liebe(r) express. Logik ergibt sich immer durch Inhalte, nicht durch Personen oder starre Eigenschaften, die man diesen Personen zuschreibt. Das mit dem Account habe ich jetzt mehrfach erklärt, ich sehe keinen Grund das nochmals anzufügen, zumal dann unsere allseits geschätzte "wilde Tippmaus" wieder in die Tasten haut. Gehen Sie also davon aus, dass es so ist: weitere Kommentare von mir in dieser Sache: Fehlanzeige und unnötiger Umweg für diesen guten Thread, aus dem ich auch von Ihnen schon viel gelernt habe: Problematik der Fake Testberichte.

Veröffentlicht am 01.12.2012 12:46:24 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.12.2012 12:46:45 GMT+01:00
ETK meint:
Klingt mir alles etwas zu sehr nach Verschwörungstheorie. Oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, Amazon würde ein Netzwerk von Fake-Rezensenten beschäftigen, die als Schläfer einmal im Jahr aktiviert werden, um ein Produkt hochzujubeln?

Veröffentlicht am 03.12.2012 00:26:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2012 00:27:05 GMT+01:00
Utimaus meint:
Hallo in die Runde!

Ich bin gerade über Ihre Diskussion gestolpert und finde sie interessant, weil ich einen Buchautoren (Autor extrem schlechter pseudowissenschaftlicher Bücher) im Verdacht habe, unter Fake Account Rezis und Empfehlungen zu seinen eigenen Büchern zu schreiben. Es handelt sich (unter anderem) um dieses Buch:

Urknall versus ens-These

Meiner Meinung nach sind beide Rezis zum Buch vom Autor: Beide Rezensenten besprechen vorwiegend Bücher des Autors "Chris Wolker" oder des Autors "Ryan Elbwood". Auch in anderern Rezis wird allzu gerne auf das oben verlinkte Buch verwiesen. Im Internet findet man außerdem leicht heraus, dass Chris Wolker im Net definitiv auch unter dem Namen Ryan Elbwood unterwegs ist. Sein echter Name dürfte Horst Kaltenhauser sein.

(Meiner Meinung nach ist Herr Kaltenhauser auch noch unter dem Namen "Saskia Nene Wolker" und "mörph" bei amazon unterwegs. Überall bietet sich dasselbe Bild)

Mich würde die Meinung anderer neutraler Beobachter interessieren. Für mich ist das Mogeln...

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2012 14:19:01 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 14.12.2012 12:02:16 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 03.12.2012 15:59:30 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2012 16:59:27 GMT+01:00
callisto meint:
Auch in Deutschland kann man sich über Portale wie textbroker.de oder content.de von Produkttests, die nie gemacht wurden, über Blogeinträge, Rezensionen und Fake Kommentaren für Foren von Ghostwritern alles kaufen. Der Kunde macht Vorgaben wie bitte positiven Bericht über XYZ, oder lieben Bericht über dieses oder jenes. In letzter Zeit wurden einige positive Kindle Tests für Blogs angefordert... Da werden durchaus auch Rezensionen von JK Rowlings neuem Buch geerodert oder es gibt ganze Ghostwriterteams, die nichts anderes machen, als Rezensionen für Blogs zu schreiben. Diese gekauften Beträge können dann in durchaus etablierten Profilen auftauchen oder in extra Profilen, die nur mit Inhalt von Ghostwritern gefüttert werden oder in bekannten Blogs teils auch von bekannten Firmen.
Meldet euch doch mal auf diesen Plattformen an, und schaut euch die Aufträge an, die da vergeben werden. Das betrifft nicht nur diese Seite, sondern auch viele ach so unabhängige Blogs. Das ist leider Fakt. Viele dieser Aufträge gehen nicht mal über die Open orders sondern haben schon ihre speziellen Ghostwriter die für 2-4 cent pro Wort direkt angefordert über direct orders alles schreiben, was verlangt wird. Auch Beweihräucherungen von Immobilienhaien, die mit Positivpropaganda ihrem negativen Ruf entgegenschreiben wollen. Ab und an sind DVD Rezensionen dabei mit Anweisung (es wird vorausgesetzt, dass der Autor die DVDs gesehen hat, wird aber natürlich nicht geprüft, wie auch).

Also, ehe ihr hier spekuliert, recherchiert doch mal direkt auf diesen Plattformen und macht euch selber ein Bild davon. Da diese Anfrage meist eine Schreiberfahrung von 4Stern voraussetzen, solltet ihr wirklich eure besten Texte für die Registrierung verwenden. Aber auch mit schlechterer Einstufung könnt ihr dann wenigstens in den Autorenforen lesen, was so gefordert wird und geschrieben wird (Tesla und freie Energie z. Bps. *grusel*, besonders die Esotherikecke lässt wohl gerne schreiben.)

Edit: Nicht alle Texte von Ghostwritern müssen per se schlecht sein. Wenn man auf einen Ghostwriter mit Gewissen stößt, steht da eine ehrliche Meinung, wenn teilweise auch zwischen den Zeilen verschleiert. Auch das hat zwei Seiten.

Veröffentlicht am 03.12.2012 17:29:36 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 03.12.2012 17:30:08 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.12.2012 00:30:10 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.12.2012 01:04:48 GMT+01:00
Black Panther meint:
@Callisto!
Danke für diesen Beitrag!
Er erzählt das, was ich mir schon lange gedacht, aber wo ich nie so direkt nachgebohrt habe.
Im Grunde ist es Schade, wenn auf diesem (Billig) Weg Werbung forciert wird.
Und der Rest hierzu ... ist klar.

Alles Gute wünscht,
Black Panther

Veröffentlicht am 04.12.2012 09:27:02 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.12.2012 12:08:00 GMT+01:00
callisto meint:
Gern geschehen.
Ghostwirting ist ein spannendes Thema. Ich bin über das Laborjournal 7-8 2012 (http://www.laborjournal.de/) darauf gestoßen. Da ging es aber vor allem um academic Ghostwriting und die rechtlichen Probleme, die Ghostwriting in Deutschland mit sich bringt, denn in Deutschland ist ein Urheberrecht nicht abtretbar und der Ghostwriter kann, egal was er vereinbart hat, seine Rechte nach 5 Jahren einfordern. Daher geht viel über anonymisierende Agenturen, um das zu verhindern.
Medizinische Doktorarbeit gefällig? Die gibt es für 5900 EUR hier: http://www.acad-write.com/
Ghostwriting ist juristischer Graubereich und gilt als sittenwidrig. Bei Produkttests ist das unkritischer, da diese wohl kaum die Schöpfungshöhe erreichen, dass sie auch unter ein Urheberrecht fallen würden. Aber über die über erwähnten Portale wurden und werden auch wissenschaftliche Texte (klingt teils nach Semesterarbeiten, vor allem aus dem BWL, VWL Bereich) angefordert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.12.2012 07:58:23 GMT+01:00
Patricia Korn meint:
Danke, Callisto, für diese Hinweise. Sehr interessant.
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