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Freiheit


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1-21 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.10.2013 15:05:14 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Seit einigen Jahren bin ich nicht mehr in der Rangliste. Keine Klicks können irgendetwas verändern, keine Manipulationen. Ich schreibe einfach und wenn Meinungen berechtigt sind, orientiere ich mich an Ihnen. Heute: Hier geht alles durcheinander. Angezeigt wird einer Wiedergabe von Harnoncourt, dazu auch der englische Text,dann aber die Rezension zu Thielemann.

Nur ein Beispiel für die mangelnde Qualität des Klassikangebots. Da ist allem Anschein niemande,der diese Seite mit Kenntnis redigiert. Deswegen bei sehr vielen Seiten Fehler,kleinere und grössere.Häufig solche, die von keinerlei Kenntnis zeigen.

Darauf hinzuweisen bei amazon habe ich aufgegeben.Man bekommt Standardschreiben und oftmals verstehen die Mitarbeiter das monitum nicht,weil sie eben davon keine Ahnung haben. Warum sollte man als unbezahlter Mitarbeiter auftreten? Die Arbeitsbedigungen bei diesem Konzern lassen zwar offensichtlich sehr zu wünschen übrig, aber man muss es sich ja nicht antun.
W. zur mangelnde Qualität der Seiten.Ich wurde ermahnt, dies ins Kundenforum zu stellen, was ich hiermit tue und die Rezension löschen werden.Abklicks ohne Gründe bezeichne ich mit grißer Freude als " billig"-immer wieder.

Freiheit eben!

Veröffentlicht am 24.10.2013 16:14:14 GMT+02:00
Tungo meint:
<<<Warum sollte man als unbezahlter Mitarbeiter auftreten?>>>

Das ist ein Punkt, der sich auch mir nie ganz erschließen wird: Bei einigen (Top-, aber auch anderen) Rezensenten merkt man ja, daß die eine gute Ausbildung genossen haben, die bestimmt auch sehr viel Geld gekostet hat. Warum stellen die aber ihr Wissen GRATIS einem Konzern zur Verfügung, der damit kräftig Kohle macht? Das ist so irrational. Mein Ratschlag deshalb: Lassen Sie den Rest der Welt doch einfach (im sprichwörtlichen Sinne) dumm sterben. Kann Ihnen doch egal sein, wenn jemand aufgrund falscher Produktbeschreibungen einen Fehlkauf tätigt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013 16:17:56 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Dem kann ich nicht widersprechen.Es ist irrational. Weitgehend habe ich solche Aktivität eingestellt,wobei amazon ja darauf niemals angemessen reagiert. Umso leichter( eigentlich), es ganz zu lassen.

Veröffentlicht am 24.10.2013 16:58:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2013 16:59:04 GMT+02:00
Hei-No meint:
Vergessen Sie bei allem eines nicht: Amazon ist ein gewinnorientiertes Unternehmen. Im Prinzip ist das nichts anderes als bei Ihrem Bäcker um die Ecke: Der backt das Brot auch nicht, damit Sie etwas zu essen haben, sondern damit er Geld verdient und selber etwas zu essen hat! Nur im Unterschied zu Amazon legt der Bäcker Wert auf Kundenzufriedenheit und ist darauf angewiesen! Amazon kann es letztlich Wurscht sein, ob Sie aus Trotz keine Rezi mehr schreiben oder ich wieder in die Buchhandlung gehe. Und dass den unterbezahlten Mitarbeitern im Callcenter oder sonstwo im Unternehmen Ihre Zufriedenheit am A*** vorbei geht, versteht sich auch von selbst. Warum sollte ein unterbezahlter, unmotivierter Hiwi dafür sorgen, dass noch mehr zufriedene Kunden seinem Herrn das Geld in den Rachen schmeißen (man gut, dass mir diese stubenreine Formulierung gerade noch rechtzeitig eingefallen ist - ich war gedanklich bereits bei einer deutlich tiefer gelegenen Körperöffnung)?

Veröffentlicht am 24.10.2013 17:15:42 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Mit den Abklickern ist es wie mit Hase und Igel: ick bün all dor!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013 17:36:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2013 19:41:18 GMT+02:00
Tungo meint:
Hallo Hei-No,

alles richtig. Ich sehe aber schon einen Unterschied zwischen Amazon und einem "normalen" Bäcker. Als Kunde gehe ich zum Bäcker, gebe bei der Verkäuferin meine Bestellung auf, lege das Geld auf den Ladentisch und sage höflich "Auf Wiedersehen". Beim Amazon-Bäcker gibt es Kunden, die geben eine Bestellung auf, legen das Geld auf den Ladentisch, kosten vom Kuchen und beraten anschließend alle nachfolgenden Kunden, was sie an dem Stück Schwarzwälder Kirsch so klasse fanden. GRATIS wohlgemerkt.

Als vergleichendes Beispiel könnten Sie auch einen Elektronikfachmarkt oder einen Buchladen nehmen. Amazon generiert durch die Gratis-Beratung einen Mehrwert, den sich kein anderes Unternehmen leisten kann. Das Tolle daran ist: Man muss dafür nicht einen Cent aufwenden, denn die Amazon-Kunden leisten das ja alles FREIWILLIG. Dort, wo ein stinknormaler Laden ein Heer an geschulten Verkaufsberatern einstellen müsste, bietet Amazon eine Beratungsleistung, die nix kostet. Ein Dank an dieser Stelle mal an alle schreibenden Amazon-Kunden für so viel soziales Bewusstsein und karitatives Engagement. Manchmal frage ich mich, warum sich die Deutschen dauernd so abzocken lassen - z.B. von Energiekonzernen etc. pp -, mit Blick auf den "normalen" Amazon-Kunden wird mir allerdings klar, daß dahinter ein solidarisches Mitgefühl mit notleidenden Konzernen steckt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013 21:38:03 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2013 21:42:38 GMT+02:00
ZAM meint:
Hallo Tungo,
der Kunde beim guten Bäcker ... wird freundlich und zuvorkommend bedient. Es erhält hier nicht nur die Ware, sondern auch zwischenmenschlichen Kontakt durch die Verkäufer. Wenn der Bäcker es schafft, für ein gutes Betriebsklima zu sorgen wird die Bedienung dies der Kundschaft durch eine menschlich und freundliche Art weitergeben. Zusätzlich hat ein guter Bäcker günstige Angebote und eine recht gute Qualität seiner Ware. Die Faktoren des menschlichen und freundlichen Services, sowie anständige Qualität sind die beste Werbung einer von Mund zu Mund Propaganda. Amazon setzt hier wohl mit der Handhabung des Rezensentensektors auf andere Faktoren.
Ein Onlinehändler kann dem Kunden niemals so menschlich gegenüberstehen wie der Bäcker mit seinen Verkäuferinnen.
Rezensionen ... wie hochwichtig und kostbar als Werbeträger. Um- und bestritten durch Werbeaffen. Wie hier in den Foren mitzubekommen ist.
Bei einem Mohnbrötchen? Beim anständigen Bäcker mit seinen Leuten? Ein Lächeln ... ein Blick ... ein Zuhören.
Amazon ist ein Onlinehändler ohne Gesicht - zum menschlichen ansehen.
Amazon kann daher nicht normal lächeln. Allenfalls virtuell animiert. Selbst das scheint nicht zu funzen.
Ich kaufe bei meinem Bäcker.
DAS ist Freiheit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.10.2013 22:49:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.10.2013 22:55:49 GMT+02:00
ZAM meint:
Tungo,
unabhängige Einzelhändler haben es nicht nötig Werbemafiosis zu beauftragen.Wenn dies irgendwo geschieht, läuft was unseriös.
Es ist nicht gut, wenn Schreiber wie Sagittarius aus einem System der "Meinungsfreiheit" aussteigen. Und es gibt zu viele dieser Schreiber hier , bei denen diese Mafiosis die Freude an der Rezensionsschreiberei innerhalb des Rankings gedrosselt wurde ... und dies sogar Ausstieg desselben bewegt hat.
Auch wenn diese Liste nur virtuell ist, steckt sicher ein Geldwert dahinter. Die Macht des Wertes cancelt die Freiheit der Schreiber.
Solange Amazon dies zuläßt, bin ich hier ..., garantiert kein Käufer!

Nöh!

:-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2013 01:14:48 GMT+01:00
ZAM meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 13.11.2013 13:11:58 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Gerangel,Geschiebe,Manipulation, das interessiert,jeden Tag Dutzende neuer Beiträge unter den verschiedensten accounts. Diejenigen, die damt ihre Zeit verschwenden,könnten zwischendurch Rezensionen schreiben?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2013 08:19:45 GMT+01:00
Einspruch, Euer Ehren, Einspruch!

KÄMPFEN bedeutet ... kämpfen! Auch wenn KÄMPFEN um die eigene Meinung ungefragt erfolgt, auch wenn sie grottenschlecht falsch oder unbeliebt sein sollte -- selbst wenn alle Esel dieser Welt letztendlich ... Esel bleiben --- und irgendwann werden auch sie zu ... Eseln. Wie wir, lieber Hans, wie wir! So what?

... I love that fights. Join us ...

Monika Sophia

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2013 11:38:56 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Ach nein, es ist nicht nur objektiv sinnlos, sondern schadet mir selbst. Habe schlicht keine Freude am Rumholzen,fühle mich dabei und danach nicht besser. Warum also dafür Zeit aufwenden`? Man sieht an den threads- eine endlose Geschichte, vielleicht schreibe ich dann das nächste Mal,wenn die 5000 erreicht ist?

Veröffentlicht am 19.11.2013 22:23:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 01:21:24 GMT+01:00
Mir ist eigentlich nicht so ganz klar, worum es in diesem Forum eigentlich geht, möchte aber doch Stellung nehmen, weil ich die Rezensionen von Sagittarius sehr schätze und auch weiterhin schätzen werde, weil sie von Sachkenntnis zeugen.
Er hat sich aus der Rangliste nehmen lassen, weil Menschen entweder nicht verstehen, dass der "Nicht-Hilfreich-Knopf" nur zu drücken ist,
a.wenn die Rezension sich nicht sachlich und informiert zum Produkt äußert,
b.oder dazu genutzt wird, den Ranglistenplatz des Rezensenten nach unten zu befördern.
Zu a. Im Bereich der klassischen Musik, in dem sich Sagittarius so hilfreich betätigt, kann man sehr viele gute und wirklich informierende Rezensionen finden. Nicht immer bin ich mit allen einverstanden, käme aber nicht auf die Idee sie abzuklicken, nur weil sie nicht meiner Meinung und leider oft nur meinem Geschmack nicht entsprechen.
Was hindert mich daran, eine entgegengesetzte Rezension zu schreiben? Gar nichts!!! Natürlich ist es einfacher abzuklicken.
Nach diesen Ausführungen ist es klar, was von Abklickern zu halten ist - nichts! Und wer es nicht einmal für nötig befindet, seine ablehnende Haltung in einem Kommentar in Worte zu fassen, ist entweder unfassbar arrogant oder einfach dämlich, was ja oft zusammen geht.
Fazit: Diese Abklicker sollten uns Rezensenten völlig Wurst sein. Schließlich schreiben wir - oder sollten es jedenfalls - um die Kaufentscheidung zu erleichtern. Und wenn wir uns Mühe gegeben haben und nach bestem Wissen und Gewissen das Produkt beurteilt haben, kann es uns gleichgültig sein, was Ignoranten oder Menschen, denen gute Erziehung fehlt, davon halten.
Die Wichtigkeit von Rezensionen bei Amazon scheint übrigens stark abzunehmen. Wenn ich sehe, welche Mengen von " Hilfreichs" Rezensenten zu Beginn des Jhdts. für die dürftigsten Rezensionen erhalten haben, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Wenn man heute nicht über "Feuchtgebiete" schreibt - und zwar möglichst noch zwei Tage vor dem Erscheinen des Buches auf dem Markt - oder über Handys oder die neuesten elektronischen Geräte von Amazon, kann man große Mengen von Hilfreichs vergessen. Allerdings scheint dafür die Lust am Abklicken zugenommen zu haben. Daraus schließe ich, dass die Arbeit des Rezensenten nicht als lobenswerte, ehrenamtliche Tätikeit gewürdigt wird, für die man als Kunde dankbar sein sollte. Passt aber genau in unsere egomanische Gesellschaft. Und Amazon kann m.E. nichts dafür.
Und nun komme ich zu Punkt B.:
Offensichtlich wird aber diese Abklickerei nicht nur von undankbaren Amazon-Kunden genutzt, sondern von Rezensenten, die in den Foren Schlachten führen, die mich an "Einer flog übers Kuckucksnest" denken lassen.
Ich gebe zu, dass ich mich auch freue, wenn ich in der Rangliste nach oben rutsche . Ich gebe das zu, obwohl mir das peinlich ist. Was hat man denn davon? Zumal, wenn man mit einem Pseudonym arbeitet. Da muss ich an das Schwein denken, das einen riskanten Handstand macht und denkt: Mist, guckt wieder keiner zu.
Das kann einem doch als ehrlichem Rezensenten völlig egal sein. Wird meine Rezension dadurch schlechter, wenn ich den Ranglistenplatz 2 Billionen habe?
Das kann doch nur für sog. "konventionelle Rezensenten" (Klasse Begriff, nicht wahr? So bezeichnet sich seit Neuestem ein Spitzenrezensent, der wohl nie eines der rezensierten Produkte kauft und sie dafür stets mit 5 Sternen bewertet.) Für diese ist der Ranglistenplatz sicher existentiell; denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Produzenten auf Rezensionen eines Menschen Wert legen und ihn dafür belohnen, wenn er in der Rangliste ganz hinten steht.
Und deshalb muss gekämpft werden, mit Klauen und mit Zähnen und mit soviel Infamie und Dämlichkeit, wie sie eigentlich verboten sein sollten.
Und aus diesem Grund, lieber Sagittarius, finde ich es einen guten Kompromiss, dass Sie sich auslisten ließen. Da fehlt den Schweinen die Eiche, an der sie sich scheuern können. Obwohl sie natürlich einen Mitbewerber aus dem Rennen geworfen haben - und ich bin sicher, dass Sie ein Schwergewicht waren und noch sind!
Fazit: Rezensenten, die andere abklicken, haben nur ihr eigenes Interesse und ihren Vorteil im Auge. Das wird sich natürlich auch in der Wahrhaftigkeit ihrer Rezensionen niederschlagen. Die "unkonventionellen" Rezensenten sollten sich über diese Gauner nicht ärgern; denn die spielen in einer anderen Liga, in der der riesengroße "Rest" nicht spielen will, weil er sich um ein intaktes Karma nicht bemühen muss, auch wenn er es in seiner Einfaltspinselei einfach nur moralisches Verhalten oder Gewissen nennt.
Und dadurch haben sie bei Amazon alle Freiheit, sofern sie nicht die nicht immer ganz durchsichtigen Richtlinien verletzen. Seien wir Amazon dankbar dafür. Ich jedenfalls bin es, da es mir auch Spaß macht, Rezensionen zu verfassen. Ja, dazu stehe ich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.11.2013 22:31:16 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2013 22:31:36 GMT+01:00
ipou meint:
Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

Veröffentlicht am 19.11.2013 22:56:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 03:13:33 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Nicht in der Rangliste zu stehen macht mich frei von Konkurrenzdenken und ich werde mir unbeschwerter notwendige Provokationen gestattenwie jetzt bei Garrett(die Fangemeine faengt mit Poebeln an).Da kann noch soviel geklickt werden,es ist egal.Frei Stellung zu beziehen,ist wertvoll.Gelgentlich kommen ja sogar Diskussionen zustande,leider selten.
Eine Rueckmeldung kann auch dazu fuehren,eine Rezension zu loeschen,eben nicht aus taktischen,sondern aus sachlichen Gruenden.Wenn ich respektvollen Umgang wuensche,muss ich wohl selbst damit anfangen.

Veröffentlicht am 19.11.2013 22:59:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.11.2013 23:02:56 GMT+01:00
Ein kleines Schmankerl:
Meine lange Einlassung war noch nicht ganz "trocken", da bin ich so abgeklickt worden, dass sich mein Prozentsatz von 89 auf 87 verändert hat. Und ich bin sicher, dass das noch weiter geht.
Wie ich aber schon oben sagte: Ich bin eine Eiche, die sich darum nicht schert.
Nachdem ich mich vor zwei Wochen mit einem Spitzenrezensenten angelegt hatte, indem ich darum bat, über die Künstler und deren Qualität etwas auszusagen, anstatt nur das Booklet zu referieren, war ich schon von 91% auf 88% gelandet. Was es doch für Zufälle gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2013 01:37:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 01:39:01 GMT+01:00
ZAM meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 20.11.2013 03:24:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 10:20:05 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Warum sollte ich in ein Hafischbecken zurückkehren? Never.Die Idee mit den Klicks ist in meinen Augen eine ökonomische: man suggieriert Personen Einfluß und bindet sie damit an eine Seite ( Produkt), je mehr mitmachen, desto "wertvoller" der Gegenstand ( zB als Objekt einer Werbung). Diesen Einfluß kann man unterbinden, indem man die Wirkung der Klicks neutralisiert. Solche Wirkungen auszuhalten und zur Wertsteigerung beizutragen, wird ein Ranking erfunden,um dass sich dann alle Konkurrenz dreht. Das goldene Kalb des ICH-BIN-BESSER.
Wer das glaubt, hat schon verloren. Die Zahl der Rezensionen zeigt nichts anderes an als die Zahl der Rezensionen,über die Qualität ist damit gar nicht gesagt.Je höher der "Rang" ist,desto umkämpfter und mit allen möglichen Tricks, zu denen man ja viel lesen kann,wenn man will....
Einem Radsportler, der dopt, wird sein Titel aberkannt ( gelegentlich...) und hier?
Nein, es würde mir alle Freude am Schreiben verleiden und Kräfte binden, für was eigentlich? Damit auf meinem Grabstein steht: für Rang 17 genau 3892 Stunden Einsatz.....ha!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2013 23:02:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2013 23:03:51 GMT+01:00
ZAM meint:
@ Sagittarius, ein Aufenthalt in einem solchen Hai-Becken ist allerdings - kein freier Badespaß. Darum geht es ja in dem von Ihnen ins Leben gerufene Threadthema. Um Freiheit. Insbesondere bei Ihnen auch um die Freiheit - aus dem Ranking auszusteigen. Gleichwohl aber auch für jeden Rezensenten drinzubleiben, in der Liste. Auch das ist Freiheit. Eine Freiheit, welche von Amazon gefördert wird. Jeder Rezensent ist Amazonseitig erstmal in der Liste drin. Dies ist doch auch offenbar etwas Schönes und Ungezwungenes ein Teil der Schreiberschaft zu sein. In der Gemeinsamkeit mit anderen Amazon Kunden.
Um das nicht mehr zu wollen muss man Amazon.de bitten, aus der Rangliste herausgenommen zu werden. Ein Vorgang also, den sicher nicht alle arglos Schreibenden-Kunden hier kennen.
:-)

Das mit dem Haifischbecken. Wissen Sie, diese Haie sind von dem Tierpfleger und der Anstalt abhängig.
Im Grunde leben solche Haie in Gefangenschaft. In völliger … stellen Sie sich mal vor … wenn sich der Härtegrad des Wassers ändert … oder kein Futter kommt. Oder gar die Sonne lange auf ein solch steriles Becken scheint. Algen und PH-Werte!
Plankton und weitere Kleinstlebewesen sind lebensfähiger als Haie im Becken.
Und … somit freier, unabhängiger.

Ich mag die Sonne, ein ehrliches Einkaufen und eine echte Meinung zum Produkt.
Kein Hai Bla-bla. Sowas nervt!

Mögen Sie die Meinungs-Freiheit des Kunden hier auf Amazon.de?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2013 05:32:25 GMT+01:00
Sagittarius meint:
Wenn es ums Schreiben geht, nur ums Schreiben,kann man nicht in der Liste sein, denn dort geht es um die Rang, und genau das bindet sehr viel Energie, wie man ja an den verschiedenen threads sehen kann. Das Schreiben wird taktisch.Es entstehen Kämpfe,dank der Anonymität des Internet schnell unterirdischer "Qualität".

Die Meinung zu einem Produkt äußern zu können,muß mir ja gefallen, würde ich sonst schreiben?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.11.2013 09:51:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.11.2013 12:44:29 GMT+01:00
Hallo Sagittarius,

gutes Argument, das mit dem "Gefallen".
Eigenlich ist es mir aber auch sehr recht, wenn Kunden ihre SCHLECHTEN Erfahrungen einbringen. Allerdings nicht in DER Art und Weise, dass ein Hunde-Hasser und Katzen-Freund ein fuer Hundefreunde durchaus nuetzliches Buch einfach verreisst - weil er/sie eine voellig andere Einstellung zu Hunden hat als der Autor, oder ich beispielsweise...
Auch ueber Lebensmitel kann man(n)/frau geteilter Meinung sein.
Sogar ueber Spielzeug, und Plastik und Aspartam und MSG und und und...
Deshalb gebe ich aber der/dem anderen Rezensenten nicht gleich eine Ladung voller Unnuetzlies... :)

Ich persoenlich informiere mich vor einem Kauf, sei es fuer mich oder noch mehr, wenn es ein Geschenk sein soll, schaue mir die Ware oft LIVE im Geschaeft an, wobei sie HIER im Laden meist mehr kostet als ueber amazon.de oder amazon.it! Und ziehe auch - bis zu einem gewissen Grade - Rezensionen heran. Ihr habt es gut, Ihr habt "Stiftung Warentest" und "Test" etc...( DAS gibt es hier leider nicht, ich muesste Mitglied in einem Verbraucherverein werden, mit Jahresbeitrag, und fragwuerdigem "Rechtsschutz", meine Versicherungen dort beziehen etc)

Nur... diese seit neuestem so haeufig auftauchenden "Ois OK - wassollidenn noooch schreiben - M*st 20 Worte..." geben mir nicht sooo arg viel... :)
Und gerade bei Buechern koennen wir vorher wirklich und auch nach 20 begeisterten Rezis nie wissen, wie es uns selbst beruehrt. Aber ich lese gerade Rezis ueber Buecher gerne, denn oft sind die Kurzbeschreibungen oder voellig abwegig oder enthalten Spoiler oder weichen gaenzlich vom Inhalt und Sinn des Buches ab.
Nun, es ist halt alles relativ!

Und die Meinungsfreiheit ...
Tja, die geht soweit, wie die Rezensionen und deren "Freunde oder Feinde" es erlauben. Wer schaut denn schon die 34sigste Rezi an, wenn vorne alle jubeln und hinten halt die Kritiker angesammelt sind. (Ich schon!) Oder einfach die/der Rezensent/in unbeliebt ist...
Und so schreiben halt viele Mainstream-Rezis und ein Ausbrecher hat es schwer. Und die Neggies helfen halt dabei absolut nicht, da Lobbies immer schon einflussreich waren, sind und immer sein werden...

Nun, noch einen schoenen Tag an alle!

PS: Seht Ihr, was ich meine? Nach ein paar Minuten schon ein Neggie - und warum??? Tja, fragen kostet nichts, aber einen Kommentar schreiben kostet Zeit - und die hat halt keine/r und meist auch keine rationellen Argumente... :(

PPS: Lustig finde ich auch, dass eine Aeusserung in diesem Forum - wo ja die Crème de la Crème ein und aus zu gehen scheint - nur einmal etwas zu Posten braucht, schon gibt's auch in den Rezis Daemlinge, die abklikken.
Arme Welt - was ist aus Dir geworden??? :(((

(edited: PS, PPS, Typos... :)
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