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1-25 von 45 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.05.2012 16:37:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2012 17:45:04 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Bis in die ZEIT schafft es dieses Forum. Das Haifischbecken amazon.
Einer, der ausgestiegen ist, und dem Becken natürlich ein schlechtes Zeugnis ausstellt.

Man kann hier schreiben und dabei frei sein. Einfach nicht in die Rangliste.

Wenn ich eine Musik hören will- und das will ich- dann bestelle ich sie oder habe sie bereits. Nicht erst Lesen, wenn man das Buch umsonst bekommt.

Alles deutlich verwunderlich.

Veröffentlicht am 04.06.2012 15:41:53 GMT+02:00
callisto meint:
Wie wäre es mit einem Link zum Artikel? Falls ihn jemand lesen möchte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2012 16:10:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2012 16:22:48 GMT+02:00
Apicula meint:
Kurze Google Suche, relevanteste Ergebnisse:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/top-rezensenten-man-benutzt-amazon-und-wird-benutzt-11761329.html
http://www.sezession.de/8380/rezensionskriege.html
http://www.berliner-zeitung.de/magazin/literaturkritik-buecherliebhaber-gegen--hasenpups-,10809156,14812374.html
http://www.fr-online.de/medien/buchkritik-auf-amazon-drohbriefe-gegen-rezensenten,1473342,14942374.html
http://www.matthiasborngrebe.de/thorsten-wiedau-kehrt-amazon-den-ruecken/
http://www.cicero.de/salon/der-kritiker-ist-immer-allein/44911?seite=1

Nicht hier verlinkbar, der Artikel aus der aktuellen ZEIT. Immerhin! T.Wiedau hat es in den Feuilleton geschafft. Nicht mit einer Rezension, sondern mit dem selben Thema. Das Interview in der ZEIT ist ein Abklatsch von dem in der FAZ.

Als ob nicht jede Schlange in der Grube den Artikel bereits kennt? ;)

Für die Ahnungslosen, die es eh schon immer wußten ("Top-Rezensenten haben alle einen an der Klatsche!") und sich nun bestätig fühlen dürfen:
Genau so isses. Die Welt ist nur ent- oder weder. Alle doof, außer mich. etc.pp....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.06.2012 16:58:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.06.2012 23:06:29 GMT+02:00
Kundenrezensionen = der Glanz und die Schattenseite der Demokratie! :-)

Fazit der Interviews: im Zweifelsfall doch lieber zu den Rezensionen von professionellen Journalisten oder auch auf das Bauchgefühl zurückgreifen, aufatmen, keine Konkurrenz durch Laien in Sicht. Die Artikel sind etwas einseitig und schon sehr spöttisch. Verständlich das manches unerfreulich ist und das eine Flut von Rezensionen weniger Orientierung bietet als die gut begründete, fachkundige Rezension von Fachleuten, auf deren Urteil Verlass ist und deren Text schnell gelesen werden kann, ohne ihn vorher in einer Flut von Beiträgen suchen zu müssen. Dann immer wieder die Sache mit Rezension und Rezession, die unerfreulichen Pöbeleien in den Foren und Kommentaren, die Orthographie und so weiter.

Gibt natürlich auch positive Aspekte: Rezensionen zu Titeln, die es nicht in andere Medien schaffen. Die Meinungsvielfalt ist größer, es gibt die Möglichkeit unkompliziert und schnell konstruktive Kritik anzubringen etc.

Ohnehin ist es vermessen alle Rezensenten über einen Kamm zu scheren. 750.000 Interviews hätten ein differenzierteres Bild ergeben. :-)

Veröffentlicht am 05.06.2012 08:25:53 GMT+02:00
HG meint:
Ich finde das Interview mit Herrn Wiedau lächerlich. Keine Ahnung, warum er sich derart produzieren muss (oder produziert wird). Aber so wie seine Antworten ausfallen, so kamen mir zuweilen auch seine Rezensionen vor.
Sorry, aber derartige Artikel sind für mich einfach nur Trash und mit einem müden Abwinken landen sie bei mir im Papierkorb.

Und ja, Apicula, "Top-Rezensenten haben alle einen an der Klatsche!"
Huch, ich muss mich beeilen, mein Psychotherapeut wartet... Termine! Termine! ;-)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 09:26:18 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 10.06.2012 19:02:04 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 05.06.2012 09:31:22 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Na,Medien schreiben darüber gerne, weil Aussteiger meistens ihren Ausstieg mit gravierenden Mängeln begründen und diese Mängel interessieren die Presse.

Die Aussage, ich wollte lesen, fand ich ebenfalls ziemlich schräg. Kann man nur lesen, wenn man Buch geschenkt bekommt? Bleibt man in seinem Urteil frei,wenn alles kostenlos ins Haus flattert.

Ich bin ganz froh, dass ich keine einzige der Aufnahmen, die hier rezensiert werden, geschenkt bekommen habe, ich also zu keiner Dankbarkeit verpflichten werden kann, sondern auch frei kritisieren kann, wenn mir etwas nicht gefällt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 09:33:30 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
Apropos "nicht hinterfragen": Herr Wiedau hat laut BZ 10.000 Bücher in 10 Jahren gelesen - bei durchschnittlich weniger als 500 gelesenen Büchern im Jahr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 09:57:21 GMT+02:00
Catmaniac meint:
Ein Schelm - Nein, das stimmt nicht: er hatt 10.000 Bücher in 10 Jahren gelesen, aber "nur" 300nochwas im Jahr rezensiert. Ich mag ihn zwar nicht, aber ich halte mich an die "Tatsachen", die zu lesen waren.

Sagittarius - ja, klar, Medien wollen Mängel aufdecken. Aber wenn sie über Mängel berichten, die es so gar nicht gibt, machen sie sich lächerlich und unglaubwürdig. Das ist bestimmt nicht im Sinne des Erfinders.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 09:58:29 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
Man kann auch kritisieren, wenn man das Produkt "geschenkt" bekommen hat, z.B. hier:

The Second Guest - [PC]

Das Spiel bekommt auch von den vine-Mitgliedern, die es kostenlos bekommen haben, überwiegend negative Bewertungen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 10:02:40 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Klar,kann man. Ob man es tut,ist eine andere Frage. Vor allem,wenn einigermassen regelmässige Kontakte bestehen und es nicht nur eine einmalige Aktion.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 10:05:25 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
@catmaniac: Natürlich stimmt das.

"500 Exemplare pro Jahr liest er am Ende." - BZ, S.3, Kapitel 'Elegantes Schulterzucken', 2. Absatz, 2. Satz

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 11:14:26 GMT+02:00
Catmaniac meint:
Zitat:

"Wiedau war zehn Jahre lang Rezensent bei Amazon, hat in dieser Zeit 10.000 Bücher gelesen und 3468 Buchkritiken geschrieben."

aus: http://www.fr-online.de/medien/buchkritik-auf-amazon-drohbriefe-gegen-rezensenten,1473342,14942374.html

Veröffentlicht am 05.06.2012 11:54:35 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
Was bitte hat ein Artikel in der FR damit zu tun, dass es im Artikel der BZ einen Widerspruch gibt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 12:26:38 GMT+02:00
Catmaniac meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 05.06.2012 12:55:19 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
Und das hat bitte KONKRET was damit zu tun, dass sich die BZ in ihrem Artikel widerspricht?

"Wiedau war zehn Jahre lang Rezensent bei Amazon, hat in dieser Zeit 10.000 Bücher gelesen und 3468 Buchkritiken geschrieben."

"Thorsten Wiedau schraubt sein Pensum in den Jahren immer weiter hoch, um vorn zu bleiben. 500 Exemplare pro Jahr liest er am Ende."

Beide Aussagen stammen aus dem Artikel in der BZ. Sind wir und einig, dass beides gleichzeitig nicht möglich ist?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.06.2012 13:06:27 GMT+02:00
Catmaniac meint:
Eben - was meine Aussage doch nur unterstreicht.

Die Wahrheit und die Tatsachen. In allen Berichten ist die Rede von 10 Jahren und 3468 Rezensionen bei 10.000 Büchern, nur die BZ widerspricht sich selbst und bestätigt: schlechte Berichterstattung.

Veröffentlicht am 05.06.2012 14:08:48 GMT+02:00
Ein Schelm meint:
Meine Aussage war: "In der BZ steht, dass T.W. weniger als durchschnittlich 500 Bücher im Jahr und gleichzeitig 10.000 Bücher in 10 Jahren lesen kann."

Schön, dass Du es endlich einsiehst, nachdem Du es anfangs bestritten hast.

Veröffentlicht am 05.06.2012 18:06:26 GMT+02:00
Catmaniac meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 05.06.2012 21:04:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.06.2012 07:18:02 GMT+02:00
Shiloh meint:
Hallo zusammen,

Eure Diskussion zeigt genau das Dilemma, in dem sich einige Ranglisten-Rezensenten scheinbar befinden:

Nach der ersten Umstellung der Rangliste zählten nicht mehr die Anzahl der eingestellten Rezensionen. Die Anzahl der Hilfreich-Klicks, die ein Rezensent von einem Account bekommen kann, ist limitiert. (Ich rede jetzt mal nicht von den der Allgemeinheit- mir auch nicht - zugänglichen Manipulationsmöglichkeiten). Also muss ein Rezensent, um seinen Platz zu halten, mehr lesen. mehr Rezensionen einstellen. Irgendwann besteht dann das ganze Leben nur noch aus Lesen, lesen, lesen... schreiben.

Wenn man daneben noch seinen Lebensunterhalt verdienen muss und/ oder seine Familie versorgen muss, sprengt das irgendwann den Rahmen. Dazu kommen dann noch so hübsche kleine Amazon Nettigkeiten, wie zum Beispiel nicht die Rezension mit den meisten Zustimmungen oben zu lassen, sondern die, die zwar Zustimmungen aber eben keine Negativ-Klicks hat. Das soll wohl die Liste lebendig halten. Ein hehres Ziel aber eben auch eine Einladung zu unlauteren Maßnahmen.

Ich lese viel, schon wegen der Kinder, aber ich auf die genannte Quote werde ich wohl nie kommen, und ich muss nicht über jedes Buch das ich lese oder jedes Gerät dass ich kaufe, eine Rezension schreiben. Also werde ich den Ranglisten-Gipfel wohl nie erklimmen. Das echte Leben ruft...

Einen schönen Abend wünscht
Shiloh

Veröffentlicht am 05.06.2012 21:13:25 GMT+02:00
Catmaniac meint:
Ist es denn so wichtig, unter den Top 10 zu sein? Wenn ja - warum?

Veröffentlicht am 06.06.2012 07:46:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.06.2012 09:50:58 GMT+02:00
jury meint:
Shiloh, "das ganze Leben" besteht nur noch aus Buchhaltung, Entfernen von Serien-Abklicks und dem "Mal-Wieder-Gängig-Machen" von Rezensionen für die immer neuen und meist sinnlosen Filter der Amazon-Zensur. Eine solche Runde nach den üblichen 6 Abklicks pro Tag von meinem Lieblings-Kollegen und der halbe Tag ist weg. Leute mit größeren Accounts können ohnedies nur Buchhaltung machen, wenn sie sich entsprechende Software-Werkzeuge bauen lassen. Amazon verweigert hier jede, und sei es auch nur noch so kleine, Hilfe.

Amazons Beschäftigungs-Therapie ist ein Teil der Strategie, erfahrene Rezensenten (mit vielen Rezensionen...) "auszubremsen" und so für ständigen Wechsel an der Spitze zu sorgen.

Zweite Basis der Amazon-Strategie ist die völlige Überbewertung von Abklicks bei der Rangermittlung und bei der Platzierung unter dem Produkt, wie Shiloh völlig richtig anführte - aber nur so haben "junge" Accounts eine Chance. Wer will schon ein paar Jahre arbeiten müssen, bis er/sie es nach vorne schaffen kann?

Dritte Basis ist die Entmutigung und Entmündigung von "Fans" durch Entzug der Klick-Erlaubnis (nach 4 Klicks, man stelle sich das mal auf einem 3000-Rezensionen-Account vor!).

Vierte Basis ist die Verweigerung jedes Komforts für Rezensenten und Fans. Nicht mal bereits implementierte Funktionen im Profil und im Forum werden zur Verfügung gestellt. Man kann nicht einmal ganz normal nach einem Rezensenten "suchen".

Fünftes Element ist die Zur-Verfügung-Stellung von mächtigen Tools für Serien- und Massen - Auf- und Abklicks als "Geheimwissen" an privilegierte Rezesensenten.

Die entsprechende Stimmung mit rotzigen Supportmails wird gratis dazugeliefert... Beispiel? Sinngemäß: "Wenn Sie den Support noch einmal wegen der Filter belästigen, löschen wir Ihren Account."

Leute, die es schaffen, das zu bewältigen UND noch gelegentlich in ein Buch zu schauen, wenden wirklich viel Zeit für das "Hobby" auf.

Apropos Privilegien: Weder einem Manthey noch einer König ist je das Vine-Programm angeboten worden. Mehr braucht man überhaupt nicht zu wissen, um deutlich zu sehen, dass das nicht sauber gehandhabt wird. Dafür zittern da die Vine-Leute vor lauter Angst, rausgeschmissen zu werden, durch das Forum und verteidigen Amazon mit ihrem Leben - naja, mit Abklicks ;) Für verbales Engagement oder Absicherung vor 8 h früh gibt es ja vielleicht sogar eine Kaffeemühle...

PS: Nur dreimal täglich? Wer nicht mindestens 60 Rezensionen pro Tag einstellt, kommt nie aufs Treppchen!

Veröffentlicht am 06.06.2012 08:37:23 GMT+02:00
jury meint:
Catmaniac,

ist es denn so wichtig, unter den Top 161 zu sein? Und Sie tun nichts dafür, dort zu bleiben - oder mit einem freundlichen Schicksal vielleicht auch in die Top 160 aufzusteigen?

Ich kann Gerede in der Richtung "Amazon geht mir am Dings vorbei" bei Leuten, die täglich Stunden rackern, um einen guten Rang zu bekommen, wirklich schlecht glauben. Folglich halte ich Leute, die mir so kommen, für mindestens partiell unaufrichtig.

Es gibt ja Menschen, die mal vorne waren und die wirklich aufgegeben haben. Aber genau die tun es mit großem Bedauern, müssen ihre (bescheidenen) Insider-Kenntnisse posthum in Zeitungen verbreiten oder bekommen das Forum schlicht von ihrem Psychotherapeuten verboten.

Dieses Ranglistenspiel hat schon Suchtcharakter. Bei einem wie mir mag es schon bei Top 1000 losgegangen sein, bei anderen erst, wenn sie drei bezahlte Accounts unter die Top 10 schaffen. Menschen sind nun mal verschieden. Typisch für alle Suchtgefährdeten aber, verehrte Catmaniac, ist das Leugnen der Suchtgefahr. Seien Sie vorsichtig!

Zum Komplex der Verlogenheit gehört übrigens auch die vielgelesene Aussage, man sei an Rezensionsexemplaren nicht interessiert.

Ich selbst bekenne mich gerne als behandlungswürdig und suche mir - hinter Heike Geilen und Apicula - einen Platz im Wartezimmer.

NG - Jury

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2012 08:39:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.06.2012 09:15:17 GMT+02:00
jury meint:
Viel Abklick, viel Ehr.

WIE wäre es denn mal mit NACHDENKEN?

Wer sitzt denn morgens um acht in Scharen am Schirm und liest und klickt in diesem Forum rum? WER möchte denn, dass diese Posts möglichst schnell "nicht angezeigt" werden?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.06.2012 08:56:41 GMT+02:00
Sagittarius meint:
Gegen die Abklicker habe ich die Freiheit, dies als billig zu bezeichnen, weil mir Abklicks nicht schaden. Keine Rangliste, kein Verlust irgendeines Platzes.Freiheit.
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Erster Beitrag:  31.05.2012
Jüngster Beitrag:  13.06.2012

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