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Sinn & Zweck des Bewertens der Rezensionen, Forum, Umgang miteinander usw...


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1-25 von 135 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.03.2010 10:25:17 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 11:09:54 GMT+01:00
Roland F. meint:
Liebe Mitrezensenten,

nachdem ich dieses Forum jetzt seit fast einer Woche teilweise mitverfolge, bin ich doch ziemlich verstimmt.
Ich habe hier vor einigen Jahren mit ersten Rezensionen begonnen, einfach weil meine Freunde irgendwann nicht mehr "weißt du, ich habe gestern dieses tolle Buch fertiggelesen usw" hören wollten, einfach aus dem Grund, weil es zu viele Bücher waren, von denen sie hören mussten...
Das Schreiben von Rezensionen macht mir Spaß, weil es mir die Möglichkeit gibt, das soeben gelesene Buch (oder eine gehörte CD, einen Film, was-auch-immer) Revue passieren zu lassen und meine Gedanken zum Buch/Film usw besser zu ordnen. Dieses Drang scheinen einige Menschen zu haben, deshalb gibt es auch den ehrenamtlichen Beruf "Amazon-Rezensent".
Missstimmungen gab es in den letzten Jahren hier immer wieder, in erster Linie deshalb, weil die Idee des Rezensierens und Bewertens hier teilweise wirklich ad absurdum geführt wird.

Jetzt gibt es das Problem, dass amazon ein "altes" System ändert und dabei die Leute, die für amazon extrem wichtig sind, die Rezensenten (egal welcher Ranglistenrang!) also, nicht in den Vorgang mit einbezieht. Ob amazon auf die Postings in diesem Forum reagieren sollte, sei dahingestellt.

Natürlich gibt es Verbesserungsvorschläge, das System ist auch in der neuen Variante nicht ausgefeilt und überzeugend.

Die Kommentare der letzten Woche lassen jedoch folgende Schlüsse zu:

Rezensionen werden von Mitrezensenten abgeklickt, weil sie a) entweder nicht der Meinung des Rezensenten zum rezensierten Produkt entsprechen, b) oder weil sie vor der eigenen Rezension gereiht sind und man seine eigene Rezension vor der anderen sehen möchte, oder gar, c) weil man einen Rezensenten/Rezensentin einfach gar nicht mag, aus welchem Grund auch immer.

Alle drei Gründe sind einfach indiskutabel. Sorry.

Die Macht, einem anderen anderen Menschen zu schaden (der Rezension-war-nicht-hilfreich-Button ist so eine Macht), hat schon viele Menschen verführt und auf den falschen Weg gebracht.
Dadurch ist hier ein Getummel entstanden, als ginge es ums Überleben. Darum geht es hier aber nicht. Es sollte hier darum gehen, Produkte (da es ja nicht mehr nur um Bücher, DVDs oder CDs geht) zu bewerten, entweder weil man sie so toll fand, oder weil man sie so schlecht fand, oder weil man einfach eine Meinung dazu hat, die man gerne jemandem mitteilen möchte. Man sollte also, wenn mit dieser Macht nicht umgegangen werden kann, den Usern diese Macht also wieder nehmen. Damit meine ich: den Button abschaffen... den "nicht-hilfreich-Button"...

Wieso kann man nicht einfach akzeptieren, dass die Kunst (und um die geht es im Großteil der Fälle hier) nicht aus "richtig" und "falsch", oder aus "gut" und "schlecht" besteht? Nur weil Rezensent X einen Roman ganz toll findet und Rezensent Y genau diesen schlecht müssen sich die beiden ja keinen erbitterten Klickkampf liefern, inklusive einer Sekundantenschar, die teilweise ja ziemlich große zu sein scheint.

Außerdem, wenn jemand eine Rezension liest, gehe ich davon aus, dass er das Produkt noch nicht kennt (ich muss ja nicht eine Rezension zu einem Roman lesen, den ich gerade gelesen habe, quasi um mich zu vergewissern, dass ich ihn richtig gelesen habe...). D.h., dieser Rezensionsleser sollte bewerten, ob ihm diese Rezension geholfen hat, sich für oder gegen das Produkt zu entscheiden.

Da das scheinbar so nicht durchfürbar ist, wäre die Abschaffung des "Nicht-hilfreich-Buttons" wirklich sehr zielführend. Dann kann der Rezensionsleser immer noch sagen, dass die Rezension hilfreich war. Wenn sie das seiner Meinung nach nicht war, dann sagt er halt gar nichts (was dem Rezensenten der nicht-hilfreichen-Rezension ja auch nichts bringt). Man kann ja immer noch kommentieren...
Das funktioniert auf gewissen Literaturseiten sehr gut. Auf diesen Seiten (z.B. www.lovelybooks.de) gehen die Menschen wunderbar miteinander um. Wieso also nicht hier? Nur weil es hier eine Verkaufsplattform ist? Uns Rezensenten bringt das doch in Wirklichkeit eh gar nichts.

Man könnte die Ranglisten natürlich in verschiedene Gruppen unterteilen (Musik, Film, Literatur usw.), dann würden sich die Gemüter auch beruhigen, vielleicht...

Ja, es ist natürlich schön, zu einer gelungenen Rezension eine nette Bemerkung zu lesen, oder auch eine, die sich kritisch mit meiner Rezension auseinandersetzt und sie fachlich kritisiert. Wieso nicht, Kunst ist so vielseitig, dass es immer mehrere Meinung gibt, die auch alle richtig sein können. Es ist natürlich auch nett, eine gewisse Anerkennung zu erhalten, sei es in Form eines positiven Klicks oder eines Aufstiegs in der im Prinzip wertlosen Rangliste.

Es ist aber nicht so wichtig, eine gewisse Nr. hier zu sein, um deshalb nur mehr positive Rezensionen zu schreiben, oder anderen extra ein paar Negativklicks zukommen zu lassen, oder einen Kollegen anzupöbeln, schlecht zu machen, durch massenhafte Negativklicks, oder auch nur durch einzelne Klicks abzuwerten- oder auch, ich habe gelesen, bei einer bestimmten Rezension gab es 3500 positive Klicks in einer Nacht, bewusst zu manipulieren: das ist es einfach nicht wert.

So lange sich hier am Umgang miteinander nichts ändert, wird aber auch kein anderes Wertungs- oder Ranglistensystem irgendetwas ändern können.

Roland

Veröffentlicht am 17.03.2010 11:44:49 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 04.07.2011 06:40:27 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 11:56:42 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
Hallo Roland,
Völlig richtig was sie schreiben. Ob mir eine Rezension gefällt oder nicht, ob sie mit meiner persönlichen Meinung übereinstimmt oder nicht, setzt doch zunächst erst einmal vom Grundgedanken her vorraus, dass ich mich für ein und dasselbe hier von Amazon angebotene Produkt interessiere, wie der Verfasser der Rezension auch. Wenn ich nun das Gefühl habe mit dieser Meinung übereinzustimmen oder auch nicht, habe ich doch in jedem Fall die Möglichkeit mit dem Rezensenten ins Gespräch zu kommen, in dem ich die Kommentar-Funktion unterhalb der Rezension nutze. Dazu bedarf es doch weder einer Hilfreich oder Nicht-Hilfreich-Bewertung von anderen, noch dieser ansich ominösen Rangliste, deren Sinn in Bezug auf rangliche Platzierungen die meisten doch sowieso nicht zu verstehen scheinen.
Das beste wäre es doch also dieses ganze Drumherum einfach generell abzuschaffen.
Dann würde unterm Strich nur noch eines wirklich interessant sein, das Gespräch miteinander über das Produkt (Buch, Film, CD u.s.w.) mit Hilfe der schon erwähnten Kommentarfunktion.
Falls mir als Amazon-Kunde dann die Meinung des jeweils anderen gefällt, kann ich mit Hilfe der Funktion "Alle meine Rezensionen ansehen" sogar noch nachschauen, ob es vielleicht noch weitere Artikel gibt die mir ebenso gefallen. Im Gegenzug kann dies jeder andere Kunde natürlich auch.
Da man sich in der Regel sowieso nur die Artikel anschauen wird die einen interessieren, fallen solche auf die dies nicht zutrifft sowieso nicht ins Gewicht.
Dies allein entspricht doch schon dem "Sinn und Zweck des Bewertens der Rezension, Forum, Umgang miteinander u.s.w...." das Sie in ihrer Überschrift zu diesem Forum fordern.
Meiner Ansicht nach ist dies auch ohne Rangliste, Hilfreich und Nicht-Hilfreich-Bewertung realisierbar. Das alles sollte man schnellstens ersatzlos streichen. Dann wäre diese ganze manchmal sinnlose Diskussion hier völlig überflüssig!
In diesem Sinne
Schöne Grüße

Veröffentlicht am 17.03.2010 11:57:01 GMT+01:00
Roland F. meint:
Lieber Marlow Hinz,
du schreibst "Selbst in kleinsten Foren sind dafür Moderatoren und Richtlinien notwendig.
Ich persönlich vermisse hier auf Amazon beides"

Richtig, klar. Das würde den Tonfall hier zumindest "kontrollieren"...

Und ja, eine, irgendeine Reaktion von Amazon wäre natürlich schön gewesen... warum sie nicht kommt, bzw. bisher nicht gekommen ist? Keine Ahnung, vielleicht weil Amazon diese Neuerung, die ja wirklich gute Ansätze hat, aber eben verfeinert werden müsste, sowieso so durchführt, wie geplant...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 12:00:53 GMT+01:00
Roland F. meint:
Hallo Lutz,
ja, genau. So sehe ich es auch.
Beste Grüße, Roland

Veröffentlicht am 17.03.2010 12:29:39 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 17.03.2010 12:41:51 GMT+01:00
Roland F. meint:
@ Sina Gerritsen-
möglicherweise sind wir, wie Du meinst, "Blitzgneisser"...

Die Diskussionen in den anderen Threads drehen sich nur schon seit Ewigkeiten nicht mehr um die Sache, sondern eigentlich nur um persönliche Spitzfindigkeiten zwischen diversen Teilnehmern. Deshalb habe ich einen eigenen Thread begonnen und hoffe, dass es hier möglich ist, in einem angemessenen Umgangston das zu besprechen, was ich in meinem Diskussionsthread geschrieben habe...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 13:20:56 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 17.03.2010 13:31:55 GMT+01:00
Roland F. meint:
War auch keine Anschuldigung! Nur eine Erklärung meinerseits für den neuen Thread...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 17:26:51 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 19.03.2010 13:26:04 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:03:47 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 18:16:02 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
Hallo Roland,
Ich war einfach mal so frei und habe mir, getreu meiner eigenen Anregung folgend, ihre 239 von ihnen verfasste Rezensionen angesehen. Obwohl mir selbst die Bücher die Sie in ihren Rezensionen besprechen leider nicht so sehr viel sagen, hatte ich trotz allem beim lesen das Gefühl, dass Jemand der sich für eines dieser Bücher interessiert, von ihnen eine sachliche, faire und ausgewogen formulierte, kurzum verständliche Rezension zu lesen bekommt.
Genau dass sollte den Sinn und Zweck einer guten Rezension ausmachen.
Egal was man auch immer vermitteln möchte, bei ihnen vorwiegend der Inhalt eines Buches, bei mir geht's da mehr in Richtung DVD und TV-Erinnerung vergangener Zeiten, egal auch wie kurz oder lang eine Rezension einstweilen mal ausfällt, verständlich sollte das ganze möglichst geschrieben sein.
Da ich in qualitativer Hinsicht die von ihnen besprochenen Bücher, aus dem schon angesprochenen Grund also gar nicht beurteilen könnte, würde es mir auch im Traum sicher nie einfallen, eine ihrer Rezensionen dazu positiv oder negativ einzuschätzen.
Damit möchte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen: Selbst wenn zwei Menschen völlig unterschiedliche Interessen haben, was die zu rezensierenden Produkte hier bei Amazon angeht, so können sie doch in einem wichtigen Punkt, dem Umgang miteinander der gleichen Meinung sein. Auch wenn der eine als sogenannter "TOP 100 Rezensent" mit 239 verfassten Beiträgen und der andere als sogenannter "TOP 1000 Rezensent" mit nur 71 Beiträgen in vollkommen anderen Regionen der Liste rangiert, als der jeweils andere. Das ganze lässt sich natürlich auch ganz einfach ausdrücken: Der Ton macht die Musik.
Das zeigt mir aber auch wie sinnlos, die fasst schon endlosen Debatten über Platzierungen in der Rangliste, wie sie an anderer Stelle geführt werden und nachzulesen sind, verbunden mit den teilweisen gegenseitigen Vorwürfen und Beschimpfungen, in Wahrheit eigentlich sind. Sie bringen am Ende in der Sache überhaupt nichts.
Auch deshalb sollte man die Rangliste nebst positiv und negativ Bewertung schleunigst alternativlos abschaffen. Denn im Vordergrund sollte weiterhin für die Rezensions-Verfasser der Spaß am Schreiben stehen, wie für diejenigen die das ganze lesen, der Informationsgehalt für einen selbst letztendlich den Ausschlag für einen Kauf, oder eben Nichtkauf des entsprechenden Produktes geben sollte.
Allein schon hierdurch wäre der Sinn einer Amazon-Kundenrezension voll und ganz erreicht.
In diesem Sinne
Schöne Grüße

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:14:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 18:18:16 GMT+01:00
Helga König meint:
Hi Roland , die 3500 Behilfreichungen bei einem Top-Rezensenten erfolgten bei besagtem Top-Rezensenten nicht auf einer Rezension, sondern verteilt auf alle. Derjenige, hatte seit letzten Samstag 3500 mehr als noch einen Tag zuvor.

Ich teile Ihre Meinung, die Sie hier im Thread bekunden in vielen Punkten.

"Im Vordergrund sollte weiterhin für die Rezensions-Verfasser der Spaß am Schreiben stehen, wie für diejenigen die das ganze lesen, der Informationsgehalt für einen selbst letztendlich den Ausschlag für einen Kauf, oder eben Nichtkauf des entsprechenden Produktes geben sollte." Ja.

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:17:11 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 22.03.2010 08:06:41 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:18:29 GMT+01:00
Falke meint:
"Ich plädiere dafür - nachdem Amazon nicht reagiert -, daß sich alle interessierten Rezensenten per Mail an Amazon wenden, um die Hilfreich-/Nicht-Hilfreich-Unsitte, zumindest aber letztere, auf jeden Fall auch die Rangfolgen abzuschaffen."

Als Kunde will ich schon wissen, ob eine Rezension als objektiv angesehen wird oder nicht. Das ist ja der Sinn der Sache. So kann ich meine Kaufentscheidung fällen. Wenn es keine Bewertungen mehr gibt, stehen mitunter 1-Stern- und 5-Sternbewertungen nebeneinander und ich kann nicht ermessen, welche davon mehr der Wahrheit entspricht. Durch die Rezensionsbewertungen ergibt sich schon ein genaueres Bild, selbst wenn man auch dann noch schief liegen kann.

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:19:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 18:20:27 GMT+01:00
Helga König meint:
Dieses Problem wäre meines Erachtens lösbar, wenn alle sehen würden, wer wen votet. Und negative Klicks müssten begründen, warum sie dies tun.

Das wäre eine sehr gute Lösung

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 18:23:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 18:27:32 GMT+01:00
Helga König meint:
Hi, Falke es spricht nichts dagegen, Rangfolgen völlig abzusschaffen und auch die Treppchen, bei dem jeweiligen Produkt, die sind nämlich auch für die Füße.

Wenn ein Schreiber gut schreibt, kann er von Interessierten über sein Profil gefunden werden und Interessierte können dann Näheres über den jeweiligen Schreiber erfahren.

An- und Abklicks sollten gänzlich abgeschafft werden.

Ich glaube, dass dies zu einem positiven Miteinander führen und das aggressive " Gerangel" ein Ende finden würde.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 18:33:43 GMT+01:00
Karsten Meyer meint:
@Falke:

"ist ja der Sinn der Sache. So kann ich meine Kaufentscheidung fällen. Wenn es keine Bewertungen mehr gibt, stehen mitunter 1-Stern- und 5-Sternbewertungen nebeneinander und ich kann nicht ermessen, welche davon mehr der Wahrheit entspricht. Durch die Rezensionsbewertungen ergibt sich schon ein genaueres Bild, selbst wenn man auch dann noch schief liegen kann."

Der Ausdruck Wahrheit ist dabei etwas Merkwürdig! Mal angenommen, ich möchte einen DVD-Player kaufen, dann sagt mir, wenn sich 20 Rezensionen darüber auslassen, das der DVD-Player DVDs nur ruckelnd abspielt mehr, als wenn nur eine Rzension dazu steht, aber 20 Leute diese Rezension "Behilfreichen"

Bei Büchern, CDs und DVDs ist das noch ganz anders, weil da der persönliche Geschmack eine Rolle spielt. Es hilft mir gar nichts, wenn 50 Rezensionen mit über 80% Zustimmung ein Buch hochloben, wenn ich zu den wenigen Ausnahmen gehöre, die das Buch zum "kot..." finden würden.
Hilfreicher als die Zahl der angegebenen Sterne und die Zahl der Behilfreichungen ist da die Begründung, warum die 50 Rezensenten das Buch toll fanden.

Ich muß zugeben, das was Bücher, CDs und DVDs betrifft, ich mich so gut wie gar nicht nach Rezensionen richte. Über Musik, die mir gefällt, stolpere ich so gut wie immer zufällig.
Bei technischen Geräten ist das anders. Da sind die Begründungen für oder gegen ein Gerät nicht so vom persönlichen Geschmack abhängig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 18:37:14 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
Hallo Falke,
Die Einstufung in 1-Stern bis 5-Sternbewertungen reicht doch eigentlich auch schon voll und ganz aus. Mir als Kunden wird dadurch doch von Kunde zu Kunde in Verbindung mit der Rezension schon eindeutig zu verstehen gegeben, was der jeweils andere von der Qualität des zu rezensierenten Produktes hält.
Darum geht es doch schließlich und um nichts anderes.
Das ein Rezensent den anderen nun noch zusätzlich mit Hilfreich oder Nicht-Hilfreich bewerten muß, ist überflüssig wie die ganze Rangliste und die Bewerterei hin und her ansich.
Die meisten scheinen die Kriterien nachdem ein Rang in der Liste festgelegt wird eh nicht mehr zu verstehen. Also weg damit!
In diesem Sinne
Schöne Grüße

Veröffentlicht am 17.03.2010 18:48:03 GMT+01:00
Falke meint:
"Der Ausdruck Wahrheit ist dabei etwas Merkwürdig! Mal angenommen, ich möchte einen DVD-Player kaufen, dann sagt mir, wenn sich 20 Rezensionen darüber auslassen, das der DVD-Player DVDs nur ruckelnd abspielt mehr, als wenn nur eine Rzension dazu steht, aber 20 Leute diese Rezension "Behilfreichen""

Wenn ich das richtig verstanden habe, hat ja amazon gerade die Gefälligkeitsklicks ausgebremst. Und eine positive Rezension über einen ruckelnden DVD-Player wird ein objektiver Kunde negativ bewerten. Insofern stellt sich dieses Problem nicht mehr.
Beim Kauf muss man natürlich auch zwischen den Zeilen lesen. Gerade in der Musik gibt es viele Fangruppen, die das Bild verzerren. Da man das aber vorher weiß, richtet man sich darauf ein und glaubt höchstens die Hälfte von dem, was dort geschrieben wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 18:52:25 GMT+01:00
Falke meint:
"Hallo Falke,
Die Einstufung in 1-Stern bis 5-Sternbewertungen reicht doch eigentlich auch schon voll und ganz aus. Mir als Kunden wird dadurch doch von Kunde zu Kunde in Verbindung mit der Rezension schon eindeutig zu verstehen gegeben, was der jeweils andere von der Qualität des zu rezensierenten Produktes hält.
Darum geht es doch schließlich und um nichts anderes.
Das ein Rezensent den anderen nun noch zusätzlich mit Hilfreich oder Nicht-Hilfreich bewerten muß, ist überflüssig wie die ganze Rangliste und die Bewerterei hin und her ansich."

Es gibt vermutlich eine Menge Leute, die aus welchen Gründen auch immer (z.B. Zeitmangel) nicht rezensieren. Die äußern sich dann durch Bewertungen der Rezensionen. Ich würde Ihren Vorschlag befürworten, wenn es möglich wäre, ein Produkt zu bewerten, ohne eine Rezension schreiben zu müssen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 19:01:56 GMT+01:00
Hallo Helga,
ich denke für Amazon sind die sogenannten An-u. Abklicks aufschlußreich in Bezug auf die Kaufentscheidungen der Leser/Käufer. D.h. Amazon kann aus dem positiven oder negativen Klicken herauslesen wie die Leser/Käufer die Rezension u. somit das Produkt finden, das wird man sicher nicht aufgeben wollen. Kostenlose Marktforschung wenn man so will, die ist für Amazon doch goldwert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 19:23:14 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.03.2010 19:23:47 GMT+01:00
Helga König meint:
Hi Sina, stimmt , was Sie im Hinblick auf Marktforschung sagen, aber leider wird das Bild verzerrt, wenn man die Hintertür nicht wirklich verschließt und die Motive für Bewertungen sind andere als jene, die man analysieren möchte.

Veröffentlicht am 17.03.2010 20:02:37 GMT+01:00
Falke meint:
"Hi, Falke es spricht nichts dagegen, Rangfolgen völlig abzusschaffen und auch die Treppchen, bei dem jeweiligen Produkt, die sind nämlich auch für die Füße. Wenn ein Schreiber gut schreibt, kann er von Interessierten über sein Profil gefunden werden und Interessierte können dann Näheres über den jeweiligen Schreiber erfahren."

Ich glaube, wir haben verschiedene Interessen, Helga. Mich interessiert der Rezensent eher wenig, sondern nur, ob die jeweilige Rezension für mich als Käufer hilfreich ist. An den anderen Rezensionen des Rezensenten bin ich in der Regel nicht interessiert - klicke sie demgemäß auch nicht an.
Ein guter Rezensent wäre ehe für amazon interessant, wenn sie ihn anheuern wollten. Aber ich glaube nicht, dass die auf diesem Weg Mitarbeiter suchen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 20:05:12 GMT+01:00
Hallo Helga,
das ist in der Tat fatal u. verzerrt natürlich ungemein. Andererseits wissen die Amazonier ja zwischenzeitlich über diese gezielten Verfälschungen Bescheid u. werden derlei sicher mitberücksichtigen, so sie nicht selber verwirrt sind.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.03.2010 21:28:01 GMT+01:00
Shibo meint:
@Helga König, und andere
Dieses Problem wäre meines Erachtens lösbar, wenn alle sehen würden, wer wen votet. Und negative Klicks müssten begründen, warum sie dies tun.

Nachfolgenden Text habe ich fast unverändert schon in einem der anderen Diskussions-Foren veröffentlicht, er passt aber auch hier:

Ich kann mir vorstellen dass ein Rezensent manchmal schon gerne wissen will warum seine Rezension als nicht hilfreich angesehen wird. Auch für einen produktinteressierten Kunden kann ein Kommentar einen Mehrwert bringen. Eine zwingende Kommentarzeile wäre daher grundsätzlich eine Überlegung wert. In der Praxis halte ich dies jedoch für nicht praktikabel.

Als Leser einer Rezension will ich nicht immer einen Kommentar abgeben müssen wenn ich diese als nicht hilfreich empfinde. Es sollte genügen dass ich sie als nicht hilfreich empfand. Klicken kann ich ja sowieso nur, wenn ich bei Amazon registriert bin. So eine zwingende Kommentarzeile gibt es z.B. schon wenn man über einen über Amazon liefernden Händler eine Bewertung abgibt - hier allerdings auch bei Positiv-Bewertungen. Was schreibe ich da wohl sinnvolles, wenn alles gepasst hat, hinein? Irgendeinen Lückenfüller halt, damit dem System genüge getan wird. Genau so wird es wohl auch bei einer zwingenden Kommentarzeile zu einer Rezension sein. Da schreibt dann halt jemand "xxx", oder "zu wenig aussagekräftig". Zwang zum Kommentar bläht das Ganze nur auf ohne wirklich etwas zur Sache beizutragen.

Auch möchte ich kein gläserner Kunde sein und sprichwörtlich der ganzen Welt mitteilen was ich gut und was ich nicht gut finde. Es reicht, wenn dies Amazon weiß. Alle an seinen Interessen teilhaben zu lassen mag zwar momentan populär sein, siehe Facebook, ist aber kein Trend dem ich mich anschließen möchte. Wer etwas Konstruktives zu sagen hat und auch will, der kann dies sowieso in der bisherigen Form tun und einen Kommentar verfassen. Serienmäßige Negativ-, oder Positiv-Klicks, wie hier umfassend erörtert, lassen sich damit meines Erachtens auch nicht in den Griff bekommen.
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