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Kundenrezensionen von Vine-Produkttestern


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51-75 von 340 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 31.10.2011 22:52:32 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.10.2011 22:52:51 GMT+01:00
Strg-Alt-Entf meint:
@ MacY: Hast Du dafür Belege (Link)? Leider sprichst Du von negativen Erfahrungen mit Vine-Testern, berichtest dann aber nur von einem "konkreten Fall". Natürlich gibt es (bei mehreren hundert Vine-Testern) auch "schwarze Schafe". Aber ich behaupte mal, dass die große Mehrheit der Tester ihre Aufgabe sehr ernst nimmt. Und in der Regel wird auch niemand für Kritik an unseren Rezensionen abgestraft.
Also, bitte nicht alle über einen Kamm scheren! Und überhaupt hast Du zu Deinen Rezensionen bisher 140 von 149 Hilfreich-Klicks. Das ist doch eine sehr gute Quote! Worüber regst Du Dich auf?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2011 09:31:51 GMT+01:00
MacY meint:
@Strg-Alt-Entf
Ja, ich sprach von einem Vine-Tester! Ich pauschalisiere nicht und werde auch keine Links legen um einzelne Tester "abzuwatschen".
Ich erwarte von einem Vine-Tester die fachkompetente Beratung wie von einem Fachverkäufer im gut sortiertem Laden. Genau diesen Zweck, der Verkaufsberatung sollen ja vermutlich die Vine-Tester bei Amazon erfüllen. Kritik sollte dann immer fachlich belegt werden, dass eben jeder Kunde ganz objektiv den Produktmangel selbst nachvollziehen kann. Der persönliche Geschmack sollte da absolut im Hintergrund stehen. Vorlieben oder Abneigungen gegen Marken oder auch Autoren sind genauso fehl am Platz. Hier sollte Amazon die Tester mehr unter die Lupe nehmen und vielleicht auch eher auf ganz spezielle Fachgebiete beschränken. Wer als Vine von der WC-Bürste über Fachliteratur bis hin zu High-End-CD's und hochpreisigen Elektronik-Artikeln alles bewerten soll, dem traue ich nicht unbedingt fachliche Kompetenz wie einem Fachverkäufer zu.
Meine Quote an "Hilfreich" sehe ich lediglich als Hinweis, dass eine gewisse Anzahl Amazon-Kunden der gleichen Meinung sind bzw. die betreffende Rezension so bestätigen können - nach dem Kauf! Für mich nicht unbedingt besonders beachtenswert. Die Unsitte "nicht hilfreich"-Klicks ohne begründenden Kommentar sollte Amazon vom Grundsatz her überdenken. Es würde das ganze System transparenter machen diese Klicks begründen zu müssen.
Ich empfinde es auch als vollkommen normal, wenn Rezensenten zu Produkten schreiben, die im Fachgeschäft und nicht bei Amazon gekauft wurden. So manches hochpreisige Angebot kaufe ich eben lieber im Fachgeschäft, gerade wenn ich bestimmte Produkteigenschaften vor dem Kauf testen will. Brauche ich z.B. ein sehr stabiles Foto-Stativ, dann schaue ich es mir eben lieber im Laden an und stelle Alltagssituationen nach. Wenn ich dann feststelle, es ist (für ganz bestimmte Zwecke) Murks, dann kann der Kaufinteressent bei Amazon davon profitieren. Amazon spart sich Rückläufer und frustrierte Kunden. Im Falle meiner doch vorsichtigen Kritik an der Kensington-Tastatur für's iPad wurde ja der Artikel sogar aus dem Angebot genommen. Klar, Amazon spart sich so Garantieleistungen und unzufriedene Kunden. Da ist meine Quote 100% sogar. ;o)
Wird dann meine kritische Rezension nicht sofort veröffentlicht wird, finde ich es sogar gut. Amazon prüft also ob die Kritik sachlich ist. Ist die Kritik sachlich vorgetragen und berechtigt, wird die Rezension veröffentlicht. Ist doch gut so.
Amazon sollte hier wirklich die Vine-Tester ganz gezielt auf bestimmte Produkte "los lassen" und so dem "normalen" Amazon-Kunden einen echten Ratgeber zur Seite stellen. Das erwarte ich von einem Vine. Dieser Verantwortung muss sich der Vine stellen. Klar, die überwiegende Mehrheit der Viner wird dem Anspruch absolut gerecht.
Ob sich Amazon "schwarze Schafe" leisten will, muss Amazon selbst entscheiden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2011 10:09:14 GMT+01:00
Al.Mo. meint:
Hallo MacY, mit Interesse habe ich Deine Ausführungen gelesen. In vielen Dingen gebe ich DIr recht - es sollte bei Bewertungen grundsätzlich eine gewisse Sachlichkeit im Vordergrund stehen, die es dem potentiellen Käufer ermöglicht, (möglichst an der Vielfalt der Einträge) eine eigene Einschätzung vorzunehmen um diese dann entweder zur Kaufentscheidung (oder eben auch nicht) zu bewegen. Hier sollte auch nicht ausdrücklich zwischen Viner und Nicht-Viner unterschieden werden, denn eine Rezension sollte immer dem Zweck dienen, für die Allgemeinheit nützlich zu sein. Und das nach bestem Wissen und Gewissen. Eben wenn es an Produkten auch etwas zu kritisieren gibt - was ja letztlich auch immer subjektiv wahrgenommen werden wird - sind eben diese Kritikpunkte für andere interessant. Sollten es zumindest sein. Leider finden sich auch immer wieder Leute, die diese Spielregeln, oder nennen wir es besser, ungeschriebenen Maßstäbe, nicht einhalten wollen. Manchmal gelten Kritikpunkte schon allein deswegen nicht "als hilfreich", wenn sie nicht der persönlichen Ansicht des Lesers entsprechen. Maßgeblich hierfür sollte jedoch die Form der Kritik sein und nicht die unterschiedliche Ansicht über das Produkt. Meines Zeichens ebenfalls "Viner" darf ich auch feststellen, dass die Abwertung von Rezensionen manchmal nach nicht nachvollziehbaren Kriterien erfolgt. Da kann sich gelegentlich schon einmal der Eindruck einstellen, dass der "Viner" selbst allein durch die Tatsache abgestraft wird, ein Viner zu sein. Ich selbst bewerte Rezensionen nicht danach, ob sie meiner persönlichen Ansicht über das Produkt entsprichen, sondern, wie informativ diese für mich als potentieller Käufer ist. Hinter jedem Viner einen Experten zu erwarten, halte ich für übertrieben, denn bekanntermaßen steckt hinter einem Viner eine ebensolche Privatperson und Endverbraucher, wie Du es auch bist. Und genau das macht die Rezensionen für den Leser ja auch so interessant. Wie eignet sich das Produkt im Alltag? Wie ist die HAndhabung oder was fällt im täglichen Umgang damit auf? Stört die Optik, sind die Angaben wie vom Hersteller versprochen? All das kann nur ein "Normalo" im täglichen Gebrauch feststellen. Ein Fachmensch wird mir diverse detailspezifische Daten benennen können, was manchmal wichtig ist, aber nicht unbedingt eine Garantie dafür, wie gut oder schlecht das DIng dann im Gebrauch sein wird. So jedenfalls meine MEinung. Der Anspruch eines Viners liegt meiner Ansicht nach viel eher darin, seine persönlichen Eindrücke innerhalb einer Rezension für den Großteil der Leser verständlich, informativ und möglichst sachlich zu dokumentieren um anderen, die eine Kaufentscheidung benötigen, damit hilfreich zu sein. Hierzu sind Kritikpunkte ebenso notwendig, wie auch positive Merkmale, die besonders ins Auge gefallen sind. Und selbstverständlich können diese nur subjektiv, also auch persönlich sein, da jeder die einzelnen Vorzüge oder NAchteile anders ins Gewicht legen wird. Hier tragen "Viner" besondere Verantwortung, da gebe ich Dir recht. Allerdings habe ich auch schon Jahre vor meinem "Vinerdasein" Rezensionen geschrieben, bei denen ich o. a. Punkte genauso beherzigt habe. Diesen Anspruch sollte einfach jeder haben, der sich die MÜhe macht, ein Produkt zu bewerten. Ob es jemals gelingen wird, dieses Bewertungssystem so zu optimieren, dass es allen immer gerecht werden wird, halte ich in der Umsetzung für unwahrscheinlich, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir beim einen oder anderen schon auch mal im Stillen gewünscht hätte, lieber keine weitere Rezension oder sinnlose Bemerkung lesen zu müssen. Ganz offensichtlich bereitet es aber manchen viel mehr Freude, die Mühe anderer zu boykottieren (aus welchem Grund auch immer) als sich mal selbst die Mühe zu machen. Es ist eben auch hier wie oft in einer großen Gemeinschaft - es finden sich auch immer schwarze Schafe darunter, denen es an der nötigen Ernsthaftigkeit mangelt. Auch hier unterscheide ich keineswegs zwischen Viner und Nicht-Viner. Der Anspruch sollte bei beiden gleich sein.

Veröffentlicht am 01.11.2011 10:20:07 GMT+01:00
Strg-Alt-Entf meint:
@ MacY: Vine-Tester wurden ja aus dem ganz normalen Amazon Kundenstamm rekrutiert. So gesehen, sind wir Kunden und Rezensenten wie jeder andere auch. Ein professionelles Produkttestsystem kann und will Vine nicht sein. Das wäre um einiges aufwändiger und teurer. Außerdem gibt es dafür bereits Stiftung Warentest.
Dennoch bin ich der Meinung, dass unsere Rezensionen zum großen Teil "hilfreich" sind, manchmal sogar hilfreicher als normale Rezensionen. Beispiel: Ein Kunde kauft sich eine Digitalkamera für 500,- Euro und freut sich darüber wie der sprichwörtliche Schneekönig. Seine Rezension wird immer auch von Besitzerstolz gefärbt sein. Kleinere Unzulänglichkeiten fallen dann schon mal unter der Tisch. Ich habe bereits mehrere Digitalkameras im Rahmen des Vine-Programms getestet. Inzwischen betrachte ich Kameras sehr nüchtern, und es ist schon erstaunlich, wie sehr sich Kameras derselben Preisklasse doch unterscheiden. Das geht mir mit anderen Vine-Artikeln genau so. Klar freut man sich über die Artikel, aber es macht auch Spaß, eventuelle Macken zu finden und davon zu berichten.
Im Übrigen: Du erwartest von einem Fachverkäufer allen Ernstes eine gute Beratung? Der wird in erster Linie seine eigenen Interessen bzw. die seines Ladens verfolgen. Im Zweifelsfalle bekommst Du dann das Produkt mit der höchsten Gewinnmarge oder das als nächstes durch ein Nachfolgemodell ersetzt wird und aus dem Lager muss.

Bezüglich der Nicht-hilfreich-Klicks bin ich auf Deiner Seite. Die sollte man abschaffen oder mit einer Zwangsbegründung koppeln.

Veröffentlicht am 01.11.2011 10:51:40 GMT+01:00
MacY meint:
@Al Mo
Danke! Sehe ich fast gleich. Lediglich bei sehr fachspezifischen oder hochpreisigen Produkten lege ich die Messlatte für einen Vine höher. Die Produkte kauft eben kein "Normalo" eben mal so.
Finde ich eine fachlich fundierte Kritik oder besser Rezension zu einem Fachbuch von einem kompetenten Viner, ist es Gold wert und genau richtig in der Flut der Angebote.
Genau so erwarte ich eine fachlich fundierte Rezension zu komplexen technischen Produkten. Wer z.B. eine teure Spiegelreflex-Kamera bewertet, sollte fundiertes Grundwissen und Erfahrung damit haben. Der "Normalo" wird nicht soviel Geld für ein derart spezielles Gerät ausgeben wollen. Gleiches gilt auch für mein spezielles Hobby der höherwertigen Musik.
Eine High-End Produktion sollte eben der Viner von Low-Budget unterscheiden können. Deshalb mein Tip an Amazon, die Viner auch ganz gezielt auf Produktgruppen anzusetzen. Eben auch Fachberater zu sein, den soliden Fachverkäufer ein Stück weit zu ersetzen, den Kunden eben an das berühmte Händchen nehmen.
Die Rezensionen würden dann verlässlicher, gerade auch für den Einsteiger in diese Richtungen. Egal welches Hobby oder Fachrichtung.
Als geübter Amazon-Kunde kennt man seine Pappenheimer und weis das Urteil des Rezensenten zu werten. Egal ob Viner oder nicht. Es gibt Rezensenten, denen kaufe ich alles ab! Ob dann aber alle "Hilfreich"-Klicks bei dem Rezensenten landen, wage ich zu bezweifeln. Amazon vermutet dann schnell "Vetternwirtschaft", obwohl ich den Rezensenten (oder Rezensentin) nicht mal kenne und nur selten kommentiere. Auffällig für mich ist, Frauen rezensieren/kommentieren nie so militant wie Männer! ;o) Frauen sind diplomatischer, höflicher. Verreissen ein Produkt schon mal recht charmant. Wer gegen das "Lieblingsspielzeug" eines Mannes sachliche Kritik anbringt begeht eine schwere Straftat und wird mit gnadenloser Verachtung "belohnt". Winzigste Fehler in Formulierungen finden sofort rabiate Aufhänger...;o)
Eine Fachfrau reagiert da viel relaxter und weist charmant auf den Irrtum hin. Da muss ich auch von den Damen noch lernen. ;o)

Klar, Alltagsgegenstände kann Jeder relativ treffsicher beurteilen - wenn er's denn fair möchte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.11.2011 11:23:19 GMT+01:00
MacY meint:
@Strg-Alt-Entf
Man, hier kommt ja richtig Leben in die Bude!
Stimmt schon, aber selbst "Stiftung Warentest" liegt teils auf dem Holzweg... Gerade z.B. bei Kameras werden eben nicht die persönlichen Prioritäten des Kunden berücksichtigt. Da klaffen dann oft Welten auseinander. Es können eben nicht alle ganz speziellen Einsatzzwecke beurteilt werden.

Ja ich habe im SA..-Markt so eine Fachverkäuferin gesucht und gefunden! Sie hat sich mein Anforderungsprofil angehört und mir dann eine passende Kamera vorgelegt. Eben nicht das preisliche Top-Modell, kein Auslaufmodell, keine DSLR... Riss eine neue Verpackung auf und zeigte mir das Teil. Die Macken am Ausstellungsstück hatten mich verunsichert. Klar, gehe ich jetzt gern zu der Dame und lasse mich beraten. Sie hatte mich auf den kleinen Sensor hingewiesen mit all seinen Nachteilen, ergo kann ich jetzt nicht auf den 1/2"-Sensor fluchen. Die perfekte Kamera gibt es nicht. Auch der Handel hat begriffen, dass nur ein zufriedener Kunde wieder kommt. Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach! Hätte sie versucht mir eine DSLR anzudrehen (ich habe mehrere davon und suchte eben eine Bridge), dann währe ich weg gewesen.
Eben gerade weil es aber extra erwähnt werden muss, ist es nicht mehr der Normalfall...
Gleiches erlebte ich im Kulturkaufhaus hier in der Friedrichstraße (Berlin). Dort versucht man weltweit einzigartige CD's aufzutreiben - für eben teils nur einen Kunden!
Auf die Frage nach einer speziellen Aufnahme eines Studios (60er Jahre) holte der Fachverkäufer nach etwas Wartezeit einen Karton hervor, wo ich hätte vor Freude weinen können... diese Original-Aufnahmen aus Japan suchte ich seit Jahrzehnten!
Es sind und bleiben eben leider Ausnahmen...
Um so mehr Wert lege ich eben hier auf gute Rezensionen und sachlich fundierte Kritik. Hoffen wir das Beste.

Veröffentlicht am 10.11.2011 02:01:25 GMT+01:00
hurz meint:
Ich kaufe gern bei Amazon. Ich arbeite montags bis freitags bis nach 18 Uhr und samstags mag ich nicht einkaufen gehen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Bei anderen Online-Händlern muss ich meist Vorauskasse leisten oder Nachnahmegebühren zahlen. Zur Beurteilung eines Produkts finde ich die Rezensionen (neben Fachforen) gut. Ich möchte jedoch endlich einen Button "Vine-Produkttester-Rezensionen ausblenden"!

Diese Leute bekommen Waren zur Verfügung gestellt und müssen als Gegenleistung eine Rezension verfassen, was man den Rezensionen überdeutlich anmerkt, denn in der Regel triefen die dann entweder vor Wohlwollen oder Unwissenheit. Erst heute wieder bei einer Software beobachtet, bei der die meisten Vine-Rezensionen mit einem "Ich kenne mich damit zwar nicht aus, aber ..." eingeleitet wurden. Ich kenne die Software und kann daher sagen, dass ALLE Vine-Rezensionen völliger Nonsens waren. Interessanterweise betraf das sowohl die positiven wie auch die negativen Rezensionen (die Negativ-Rezensenten waren ausnahmslos unfähig, die Software überhaupt zu installieren, weil sie mit einer grundlegenden Besonderheit ihres Betriebssystems nicht vertraut waren).

Oder die "Vine"-Rezensionen zu Geräten eines Fachgebiets, mit dem ich mich recht gut auskenne und eben weil es so komplex ist, nie etwas schreibe: Absoluter Müll von den Vinern, d.h. Null Information wortreich aufgebauscht, wohl damit die geforderte Wortzahl erfüllt wurde. Der Fachmann grinst und der unbeleckte Consumer ist noch verwirrter als zuvor.

Amazon sollte sich selbst einen Gefallen tun und das unsägliche "Vine-Produkttester-Programm" umgehend einstellen.

Veröffentlicht am 10.11.2011 08:46:54 GMT+01:00
In einem Punkt muss ich Ihnen zustimmen: Nicht alle Rezensionen von Vine-Testern helfen einem wirklich weiter.
Das gilt aber auch in gleichem Maß für Rezensionen von Nicht-Vinern.

Ich für meinen Teil schreibe Rezensionen für Otto Normalverbraucher, der vielleicht nicht gerade Informatik studiert hat.
Wenn Otto es nämlich nicht schafft, eine Software zu installieren, weil er mit einer grundlegenden Besonderheit seines Betriebssystems nicht vertraut ist, war eventuell die Installationsanleitung zwar von Fachmännern verfasst, aber leider für den Endverbraucher untauglich, wenn kein Hinweis auf ebendiese Besonderheit des Betriebssystems vorhanden war.
Dann war der Consumer gleichzeitig Beta-Tester, und so was kann ich ja gar nicht leiden.
Wenig verwunderlich, dass das getestete Produkt dann nicht die volle Punktzahl bekommt...

Wer die ganz speziellen Dinge sucht, ist eventuell bei einem Fachverkäufer besser aufgehoben.
Aber ganz im Vertrauen: Der verkauft auch nicht gezwungenermaßen immer das am Besten geeignete Produkt, schließlich steht da im Lager noch der alte Krempel, und dann kriegt er noch Provision, oder er hat schlicht auch keinen Plan.

Veröffentlicht am 10.11.2011 09:24:30 GMT+01:00
David Balfour meint:
Ich stimme beiden Vorrednern zu. Als Ex-Vine-Tester muss ich dazu folgendes feststellen: Dem Vine-Tester bleiben oft nur Sekunden(bruchteile) um sich aus dem Vine-Newlsletter die Produkte herauszufischen, die er oder sie rezensieren will. Wer beispielsweise ein Computer-Crack ist und sich gern etwas aus dem Multimediabereich fischen will, weil er so was wirklich gut beschreiben kann oder aber die entsprechende Motivation mitbringt, sich da hinein zu lesen, kann es sein, dass er am Ende an einer Küchenmaschine oder einem Epeliergerät hängen bleibt. Natürlich MUSS niemand von den Vine Testern Produkte für sich auswählen. Und selbstverständlich widerspricht es der menschlichen Natur, nichts zu nehmen, wenn man doch etwas bekommen kann, was sonst gutes Geld kosten würde! Was ich also kritisiere ist die Art und WEise, wie die zu rezensierenden Dinge "vergeben" werden. Nämlich ganz chaotisch und nach Zufallsprinzip. Es wäre sinnvoller, wenn LEute mit entsprechenden Fähigkeiten, die man über die bisherigen Rezensionen oder Fragebögen abtesten könnte, die entsprechenden Dinge angeboten bekämen. Vine_Tester sollen besonders gute Rezensionen schreiben, besonders hilfreiche. Genau das unterscheidet sie ja vom üblichen Tester. Insofern sollte hier eine gewisse Kenntnis schon vorliegen. Zur Verteidigung der Vine Tester und auch sonstigen Tester, die gern die Rezensionen für Otto Normalverbraucher schreiben, wie ich es selbst auch zu tun versuche, muss ich sagen, dass Rezensionen, solange sie hilfreiche Informationen bieten, eigentlich nur gut sein können! Jeder Verbraucher kann sich nämlich dann diejenigen herausfischen, die ihm oder ihr am Besten zusagen. Der Eine ist ohnehin schon ein EDV-Crack und muss nicht wissen, was ein CPU ist, der andere kauft sich vielleicht seinen allerersten PC! Es ist eine menschliche EIgenschaft, von sich auszugehen. Doch gibt es auch immer andere Verbraucher / Mitmenschen, die mit ganz anderem Kenntnisstand an die Produkte herangehen! Auch für die muss in einem normalen Internet-Kaufhaus, welches für ALLE da ist, die passende Rezension vorhanden sein. ... Das unterhalb der Vine-Tester eine völlig unangebrachte und teils hämische Art von Konkurrenz stattfindet, die zu recht bornierten Äußerungen und Negativ-Klicks führt war für mich ein Grund auszusteigen. Am Ende wollte ich trotzdem wieder dabei sein, ging aber dann von Amazon aus nicht mehr. Egal, das ist "meine Geschichte" dazu. Kurz und gut: Würde jeder einfach nur gucken, was ihm gefällt - auch an Rezensionen - müsste sich niemand aufregen - und das Vine-Vergabe-Prinzip könnte gut und gern mal überarbeitet werden, denn was will ein Mann mit einem Epiliergerät ;) (Ironie!!!).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 09:29:11 GMT+01:00
pseudonym meint:
Der Freundin geben ;)

Ich als "Viner" schaue lieber ein zweites Mal (auch auf die Gefahr hin, dass der Artikel dann weg ist), bevor ich mir etwas "unbrauchbares" hole...

Der Klassiker ist eben die Office-Software für Mac OS - das haben sich sicherlich damals einige bestellt, ohne überhaupt einen Mac zu haben :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 09:40:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2011 09:45:12 GMT+01:00
David Balfour meint:
LoL. Dann sind Sie aber die Ausnahme! Ich kam mir immer vor wie bei xyz am Grabbeltisch beim Sommerschlußverkauf. Ich weiß noch, das erste Mal hatte ich das unglaublich Glück einen Mülleimer zu ergattern! Naja, so als Mülleimer-Experte.... grins....

Veröffentlicht am 10.11.2011 13:34:41 GMT+01:00
@pseudonym:
Das versuche ich auch, was soll ich denn bitte mit Reitzubehör bei meiner garstigen Pferdeallergie?
Vielleicht versucht man das auch erst, wenn man Mac-OS-Software rumliegen hat aber nur Windows-PCs besitzt. (Nein, es war nicht das Office-Paket sondern die Spracherkennung...)
Dann checkt man, dass Geschwindigkeit zwar gut, aber nicht alles ist.

@Matthias Wieprecht:
Bei mir war es ein LEGO-Spiel.
Und den Mülleimer würde ich jetzt wegen der vermaledeiten Halteklammer schon mal nicht nehmen. Also haben Sie mir geholfen - Danke. Und darum geht es hier.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 14:04:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.11.2011 14:07:43 GMT+01:00
David Balfour meint:
@Norman Koerper:

Schön, wenn ich dort hilfreich sein konnte. Aber Sie kennen meine Rezension nicht, die ich zu einer Canon-Kamera erstellte! Da gab ich mir wirklich Mühe, überzeugte aber, aufgrund meiner Anfänger - Sicht, so wenig, dass es schlechte Kommentare und Negativklicks nur so hagelte!!! Das war für mich ein Grund, aus dem Programm auszusteigen und die Rezension zu löschen, wenn ich ersteres später auch bedauerte. Darum geht es mir!

Veröffentlicht am 10.11.2011 21:12:47 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
@Matthias Wieprecht
Wenn Du tatsächlich kein Viner mehr bist, wieso steht dann in deinem Profil eigentlich noch immer das Kürzel "Vine-Produkttester" unter deinem Namen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.11.2011 21:25:08 GMT+01:00
David Balfour meint:
@ Lutz Zander

Schön, dass Du fragst :) Mein Austritt aus dem Programm tat mir, wie gesagt, schon bald leid. Ich schreibe sehr gern. Nicht nur Rezensionen, auch für eine kleine Zeitung, Gedichte, Geschichten etc. Ich habe mich an Amazon gewandt und gefragt, ob ich wieder dabei sein kann. Man sagte mir: JA! Tatsächlich erhielt ich schon bald eine erneute Einladung, nur, dass ich auf Knopfdruck nicht "rein kam". Es passierte nichts! Amazon meinte, es gibt technische Probleme, die man lösen wolle und man vertröstete mich eine Weile und noch eine Weile und schließlich meinte man, ich wäre im Ranking nicht mehr gut genug um dazu zu gehören, die technischen Probleme wären aber längst gelöst. Als ich feststellte, dass an meinem Namen noch "Vine Tester" (oder ähnlich) steht, und bei Amazon nachfragte, ob man das entfernen könne, weil es ja nun nicht mehr stimmt, kam ... keine Antwort! So bin ich wohl der einzige Vine Tester, der kein Vine Tester ist. Du hast gefragt ;) Ich bin froh, die Story mal los geworden zu sein (wo man sie auch hören wollte), aber ich nehme an, so eine lange Geschichte wolltest Du nun auch nicht mehr hören, oder? ;))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2011 10:34:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.11.2011 10:39:08 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
@Matthias Wieprecht
Vielen Dank.
Du hast völlig recht: Ich habe gefragt und von Dir eine Erklärung auf meine Fragestellung bekommen.
Damit hast Du zumindest für mich zur Aufklärung dieses Sachverhaltes beigetragen. Und darum ging es mir in erster Linie.
Ich wünsche Dir dass Du vielleicht irgendwann doch wieder als Vine-Produkttester wirken kannst.
In diesem Sinne
Schöne Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2011 21:51:14 GMT+01:00
David Balfour meint:
@ Lutz Zander: Danke, ... ja, natürlich wäre ich gern wieder dabei. Schön wäre es auch, wenn alles etwas durchsichtiger wäre und nachvollziehbarer. Na gut, ich will mich mal wieder zurückziehen in den Hintergrund und überlasse die Bühne anderen Vine-Themen. ;)

Matthias W.

Veröffentlicht am 16.11.2011 11:54:41 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
@Matthias Wieprecht
Sicherlich wäre es begrüßeneswert wenn einiges beim Vine-Programm etwas durchsichtiger und nachvollziehbarer wäre.
Amazon-Deutschland dürfte dabei aber das generelle Problem haben, dass Vorgaben und Vorschriften des Mutterkonzerns aus Amerika, die sicher in dieser Form nicht nur das Vine-Programm sondern auch Amazon als ganzes betreffen, nicht einfach so geändert werden können.
Deshalb müssen wir als normale Amazon-Kunden, die wir in unserer Eigenschaft als Vine-Produkttester ja letztendlich auch nur alle sind, solche Dinge zunächst einmal als vorgegeben hinnehmen.
Aber eigentlich ist das ja heutzutage überall so, egal ob man nun den Nutzungsbestimmungen beim Herunterladen irgendeines Computerprogramms zustimmt, oder eben der Mitgliedschaft beim Vine-Produkttesterprogramm.
Das sagen hat halt immer derjenige der etwas herausgibt oder veranstaltet.
Entweder man ist damit einverstanden oder eben nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 11:24:22 GMT+01:00
Mahlzeit, auch bin von Amazon zum Vine-Tester auserkoren worden. Warum war mir aufgrund meiner wenigen Rezensionen, die ich bis dahin geschrieben hatte nicht klar, aber es war mir auch egal. Wer nimmt denn nicht gelegentlich gern etwas für umsonst mit, oder?
Ich finde es erstaunlich, wie andere hier schreiben können, dass sie schon mehrere hochwertige Artikel testen konnten, bei mir hat es seit Aufnahme in das Programm zu genau 4 Artikeln gereicht (2 x Süßigkeiten, 1 Lego Spiel, 1 DS-Videospiel). Zu diesem Videospiel gab es zu allem Überfluss von Seiten der Fanboiiis soviel verbale Schläge für mich, dass ich das System der Rezensionen hier auf Amazon inzwischen für relativ unausgegoren halte. Wer es wagt, einen Artikel, dem ein Hype vorausging oder der eine große Fangemeinde hat, negativ zu rezensieren, startet im Rang auf direktem Weg nach unten durch. Ich habe aber diese Rezension trotz allem online belassen, da ich zu meiner Meinung und den getätigten Aussagen stehe. Mir persönlich hat die Teilnahme am Produkt-Tester-Programm also bisher nicht viel gebracht.
Ich denke, dass die meisten Vine-Tester kein Produkt "schönschreiben", da dies weder mehr Produkte noch sonstige Vorteile bringt. Dies wäre auch nicht fair denjenigen gegenüber, die sich für einen Artikel interessieren und dann aufgrund einer geschönten Rezension Geld für etwas ausgeben, was den eigenen Erwartungen, Wünschen und Vorstellungen nicht entspricht. Das erwarte ich auch von allen anderen Amazon-Kunden, die eine Rezension hinterlassen.
Da ich aber gerne etwas schreibe, bleibe ich im Programm, auch wenn wie jedesmal die interessanten Artikel bereits vergriffen sind und ich zumindest gelegentlich mal Ferrero Küßchen testen darf ;)

Veröffentlicht am 17.11.2011 11:40:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2011 11:42:24 GMT+01:00
David Balfour meint:
@Michael Schulz: Bleib an Bord, Du machst es richtig! Egal, was andere an blödem Zeug dazu äußern! Ein Tipp: Es liegt in der Tat an der Internetverbindung + dem persönlichen Einsatz, was man bekommt. Die besten Dinge bekam ich als ich von meinem Job aus (war ein Ehrenamt) mit dem Computer auf die Jagd ging. Natürlich kräftig mit F5 die Seite akutalisiert wie so ein Blöder. Aber so hat es bei mir geklappt. Langsamer PC / lahme INternetverb. = Du bekommst die Süßigkeiten. Aber besser als nix. Stimmt schon. Was man bekommt, regelt sich in den ersten 5 Sekunden nach Freischaltung der Exemplare.

Und ja, das System ist unreif. Ehrliche oder von Gruppen unerwünschte Rezis werden abgestraft und man landet ganz unten.

Viel Glück und bleib dran ;)

Matthias

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 14:25:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2011 14:30:18 GMT+01:00
@Michael Schulz:
Bei der Renzension des DS-Spiels hat wahrscheinlich schon die bloße Blasphemie der Überschrift bei den lieben Kleinen (und evtl. auch großen) Fans der genannten Spielserie für energisches Abklicken gesorgt...
Mir hat's jedenfalls gefallen, ich bin sogar richtiggehend neidisch auf die vielen Kommentare.
So heiß ging es bei meinen Rezensionen noch nie her. Ich werde höchstens kommentarlos abgewatscht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 19:23:13 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
@Michael Schulz
Wie greifst Du denn auf den monatlichen Vine-Newsletter zu?
Wartest Du bis die E-Mail-Benachrichtigung Dich erreicht, oder gehst Du gleich Direkt auf die Startseite von Vine, wo man unter Garantie pünktlich (meistens zumindest) diesen Newsletter aufrufen kann?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 21:19:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.11.2011 21:19:51 GMT+01:00
@Lutz Zander
Auf die E-Mail warten ist die sicherste Art, Süßigkeiten zu bekommen. Punkt 10.00 Uhr am PC sitzen und immer schön aktualisieren ist erfolgversprechender.

Veröffentlicht am 17.11.2011 22:00:54 GMT+01:00
Lutz Zander meint:
@Norman Koerper
Genau deshalb habe ich ja Michael meine Frage gestellt, weil ich wissen wollte wie er auf den Newsletter zugreift.
Ob er wartet oder gleich direkt auf die Startseite des Vine-Programms geht.
Denn nicht jeder Viner weiß immer so ganz genau wie man dort hin gelangt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2011 22:11:32 GMT+01:00
pseudonym meint:
Wie wäre es mit http://vine.amazon.de ;-) ?
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