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Effizienz taktischer Maßnahmen


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1-25 von 218 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.09.2013 03:44:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.01.2014 14:42:58 GMT+01:00
jury meint:
1. EINFÜHRUNG und INHALTS-ÜBERSICHT (weiter unten)

NEU im Januar 2014!
Ab Mitte Seite 7 des Threads "Effizienz taktischer Maßnahmen"
wird die Betrugs- und Erpressungsmasche um den Reklame-Anbieter Jouvancourt aufgedeckt, wegen der dieses Rezensionsforum in der Spitze fast nur noch aus Reklame-Konten, Reklame-Rezensionen und Reklame-Bewertungen besteht.

Vielleicht denkt mancher, hinter der Ende November 2013 erfolgten Löschung von Klicks in den Konten Helga König, Werner Fuchs und anderen kündige sich eine strategische Änderung der Handhabung des Forums durch Amazon an.

Nun, Klick-Fans seien beruhigt, dem ist nicht so. Ganz "nebenher" wurden nämlich offensichtliche Reklamekonten, auf denen serienweise Rezensionen zweitklassiger Provenience, wie man befürchten muss, gegen Bezahlung, angepriesen werden, von störenden Abklicks befreit. So erhält alles einen Sinn.

Kurz, Amazon hat wieder einmal alles unternommen, um Reklame-Unternehmen das Geschäft mit getürkten Kundenrezensionen, die in Wirklichkeit nichts als bezahlte Reklame darstellen, so leicht wie möglich zu machen.

"Klicken" funktioniert also nach wie vor so gut wie vor Jahr und Tag. Nur, dass vielen Konten der Gegner der Reklame-Mafia nun die Möglichkeit genommen wurde, Reklame-Accounts abzuklicken. Wohingegen die Tausendschaften von Falschkonten (Fakes), die unter Kontrolle der Reklame-Mafia stehen, inzwischen ohne Furcht vor Revanche-Maßnahmen das Alleinreicht genießen können, jeden störenden Normal-Rezensenten abzuklicken.

Auf der ersten Seite dieses Threads behandle ich vorwiegend taktische Maßnahmen im Allgemeinen; die zweite Seite, also ab Beitrag #26, erläutert konkret technische Vorgänge um Massenklicks.

Für Schnell-Leser: Der 5. Beitrag auf der zweiten Seite enthält eine praxisnahe Beschreibung von Massen-Abklicks ohne (oder mit nur wenigen) Gegenklicks.

1. Themen-Übersicht

Seite 1

Effizienz taktischer Maßnahmen

1. Einführung und Inhalt
2. Generelle Überlegungen zum Marketing mit Rezensionen
3. Klicks
4. Taktische Verrisse
5. Beispiele für taktische Verrisse
6. Gegenüberstellung von Klicks und taktischen Verrissen
7.
8. Spekulationen
9. Zusammenhänge
0. FAQ

Seite 2:

Taktische Klicks

1. versehentlich gelöscht
2. Taktische Klicks - Vorbereitungen
3. Taktische Klicks - Hintergrung
4. Taktische Klicks - Massen-Selbstbehilfreichungen (ohne Gegenklicks)
5. Taktische Klicks - Massen-Abklicks (ohne Gegenklicks)
6. Taktische Klicks - FAQ
7. Taktische Klicks - Massen-Klicks mit mehreren Konten
8. Taktische Klicks - Dank an Amazon!
9. Taktische Klicks - Ausblick
0. Taktische Klicks - Amazons Antwort?

Vieles, was ich mir seit Anfang 2012 - damals wurde ich das erste Mal mit einem für heutige Maßstäbe bescheidenen Massen-Abklick bedacht - an Kenntnissen erarbeitet habe, versuche ich in diesen wenigen Beiträgen komprimiert so darzustellen, dass systematische und intelligente Leser imstande sein müssen, sich selbst damit Techniken anzueignen, mit denen sie Massenklicks an eigenen oder fremden Konten durchführen können.

Ich bemühe mich, die teilweise komplexen Zusammenhänge verständlich darzulegen; aber natürlich bin ich nicht perfekt. Daher meine Bitte, auch im Interesse anderer Leser: Stellen Sie Fragen, wenn Ihnen etwas nicht nachvollziehbar scheint. Und geben Sie Hinweise, wenn sich irgendwo Fehler eingeschlichen haben.

Wenn Sie wie einige Paten-Fakes befürchten, dass das Ganze zu kompliziert für Sie wird, klären Sie doch einfach Ihre Ausgangsbasis mit diesem kleinen Test:

http://www.web-hamster.de/intelligenztest/index.php

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:44:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.12.2013 17:20:47 GMT+01:00
jury meint:
2. Generelle Überlegungen zum Marketing mit Rezensionen

Wenn man das Handeln eines Marketing-Unternehmers im Rezensenten-Forum verstehen will, muss man sich in seine Situation versetzen. Diese unterscheidet sich schon grundlegend von der eines privaten Einzel-Rezensenten. Der Haupt-Unterschied liegt darin, dass die härteren Ziele von geschäftlichen Interessen vorgegeben werden. Eine weitere Besonderheit ist die große Menge der Vorgänge.

Wie bei jedem Geschäft muss man früher oder später konsequent planen, wenn man erfolgreich sein will:

- was will man erreichen?
- welche Maßnahmen sind dafür optimal?
- was kosten diese Maßnahmen?
- wie effizient sind die Maßnahmen?
- wie nachhaltig sind die Maßnahmen?`

Gerade ein Marketing-Unternehmen, das sich in einer gefährlichen Grauzone bewegt, muss aber auch besonderes Augenmerk darauf richten, wie das, was man tut, "draußen" ankommt. Wichtige Beobachter sind beispielsweise:

- Natürlich der Auftraggeber: Dieser riskiert schließlich rechtliche Verfolgung.
- Der Forenbetreiber: Letztlich ist man darauf angewiesen, geduldet zu werden.
- Wettbewerber: Eine friedliche Koexistenz ist essenziell.
- Rezensenten: Es gilt, sich so wenig wie möglich Feinde zu schaffen.
- Zielpublikum: Da das Geschäft aus Täuschung besteht, müssen die Methoden verborgen bleiben.
- Öffentlichkeit: Auch hier gilt es, bestmöglich den Anschein eine normalen Rezensentenbetriebs zu erhalten.
- Polizei: Wegen möglicher Straf-Verfolgung muss alles getan werden, um eine Beweisbarkeit zu erschweren.

Wie man sieht, ist für ein nachhaltiges Geschäft mit bezahlten Rezensionen das Wichtigste überhaupt, nach Möglichkeit nicht aufzufallen:

"Ruppige" Methoden, die bei einem normalen Rezensenten zu einem Rüffel, schlimmstenfalls zu einer Kontensperrung führen, stehen bei diesem "diskreten" Geschäft allenfalls als "ultima Ratio" zur Debatte.

Ein geschickter Marketing-Manipulator wird seine Eingriffe also nicht nur nach Wirkung optimieren, sondern auch stets darauf achten, dass durchschnittliche Leser immer den Eindruck behalten, es handele sich um Beiträge normaler, privater Rezensenten.

Eine gerne gebrauchte Methode ist es, Konten von langjährig etablierten Rezensenten zu übernehmen. Auch "alteingesessene" Amazon-Rezensenten glauben dann gerne noch, dass es sich um ein "normales" Konto handeln würde. Erkennen kann man das an Anzeichen wie dem, dass der ursprüngliche Klarname im Konto verschwindet - oft auch in Schritten: Erst verschwindet das Foto, dann erscheinen nur noch die Initialen, schließlich taucht ein Phantasiename auf. Schließlich wird mit der Macht von Tausenden von Fake-Konten das neue Familien-Mitglied nach vorne geklickt.

Aber das wirklich untrügliche Anzeichen ist das Auftauchen von Rezensionen, die der frühere Kontoinhaber nie geschrieben hätte - in einer Sprache, die ganz offensichtlich besser zu dem bekannten Haupt-Protagonisten der Reklame-Mafia oder zu einem anderen Rezensenten dieser Schweinebande passt.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:45:14 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.10.2013 16:03:59 GMT+01:00
jury meint:
3. Klicks

Klicks werden taktisch sowohl auf- als auch abwärts eingesetzt. Aber natürlich ist die Klickerei - positiv wie negativ - auch ein unabdingbarer Bestandteil beim Einsatz strategischer Verrisse.

Über Klicks ist mein Kenntnisstand zusammengefasst wie folgt:

- viele sind imstande, mit einem unabhängigen Konto (=kein "Fan") beliebig viele Klicks auf ein Zielkonto zu platzieren. Der "Preis" dieser Technik ist eine gewisse Zahl von Gegenklicks. Wer also positiv klickt, muss negative in Kauf nehmen, wer negativ klickt, Positive. Insofern ist auch die scheinbar nette Behauptung von Patenfakes, sie hätten auf meinem Konto schon häufiger positiv geklickt, sowohl richtig als auch perfide.

- einige verfügen über erweiterte Möglichkeiten, deren Besonderheit darin liegt, dass die oben erwähnten Gegenklicks entfallen. Es ist mit diesem Verfahren also praktisch möglich, OHNE oder mit sehr wenigen Gegenklicks in Serie zu klicken. Während das bekanntere Verfahren MIT Gegenklicks wegen der hohen Bedeutung des Zustimmungs-Prozentsatzes für die Ranglisten-Position für massive "Selbstbehilfreichungen" völlig unbrauchbar ist, ist dieses "verbesserte" Verfahren durchaus dazu geeignet, sich in der Rangliste "hochzuboxen". Mir ist dieses Verfahren im Sommer 2012 an einem prominenten Kollegen aufgefallen, der sich damit ganz nach vorne geschafft hat. Nachteil einer solchen Strategie: Wenn Amazon irgendetwas gegen Serienklicks/Massenklicks unternimmt, was technisch kinderleicht wäre, könnten solche Behilfreichungen auch wieder massen-gelöscht werden: wer's da übertreibt, muss sich auf peinliche Momente einstellen...

- mit einem Konto kann man auf einer Rezension nur einen Klick setzen. Früher war die Rechnung also: Wenn ich über x unabhängige Konten verfüge, kann ich maximal x Klicks auf eine Ziel-Rezension setzen. Zwischenzeitlich hat Amazon dieses Spiel geringfügig erschwert - aber leider in bester Tradition von Amazon nur halbherzig, so dass man heute sagen kann: "fast" x Klicks auf eine Rezension.

- Ende 2011, bei meinem Eintritt in die Top 10, verfügte der Pate über die Möglichkeit, auf einer meiner Rezensionen maximal 6 Klicks zu platzieren. Heute, Mitte 2013, ist der Pate imstande, auf einer meiner Rezensionen mindestens 19 Abklicks zu setzen. Da bei Serien-Klickversuchen einige seiner Konten bei mir in die Fan-Regelung gerauscht sind, kann er auf andere Zielkonten etwa 30 Abklicks auf eine Rezension setzen - oder auch Aufklicks, das sollte man nicht übersehen!

PS: Technische Erläuterungen zu Klicks findet man weiter unten bei den "FAQ".

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:45:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.12.2013 17:03:14 GMT+01:00
jury meint:
4. Einführung in das Thema "taktische Gegenrezensionen"

Nach dem Überblick über "Klicks" ist eine "Einführung" in taktische oder strategische Verrisse angebracht. Das ist ein komplexes Thema - ich hatte darüber den großen Thread "Unethische Strategien" moderiert, den Amazon schließlich zum Schutz der Werbe-Mafia gelöscht hat: Ein Beleg dafür, dass ich entgegen der Abwiegelungsversuche einiger Reklame-Mafia-Fakes mit meiner Darstellung des Problems der "taktischen Verrisse" absolut ins Schwarze getroffen hatte.

Wer praktische Beispiele für taktische Gegenrezensionen vom "Meister" der Reklame-Mafia studieren möchtet, findet in meinem Account zahllose Musterstrategien: Vor allem immer dort, wo eine meiner Rezensionen scheinbar unbehelligt positiv bewertet dasteht, aber in Wirklichkeit durch einen takischen Verriss "abgestellt" worden ist. Einige markante Beispiele sind unter Punkt 5 referenziert.

Nicht vergessen sollte man, dass nicht nur die Gegenrezension "geschädigt" wird - sondern vor allem auch das Produkt. Wenn die führende, positive Rezension keine Klicks mehr erhält, wird auch das Produkt nicht mehr gekauft. Aber nun zur Praxis:

Eine kurze Einführung in das Thema "Taktische Verrisse":

- Zunächst einmal muss gesagt werden, dass alles, was hier über "Verrisse" geschrieben wird, natürlich auch umdrehbar ist. Während ein taktischer Verriss gegen ein im Allgemeinen positiv zu beurteilendes Produkt eingesetzt wird, kann man natürlich auch bei einem schlechten Produkt taktisch lobhudeln. Leider gilt, wie bei allem in der Amazon-Welt, dass das Negative ungleich höher bewertet wird als das Positive. Auch ein Kaufinteressent benötigt viele Vorteile, um einen Nachteil auszugleichen. Auch, wenn dieser Nachteil frei erfunden ist.

Die Abgrenzung von "normalen" positiven oder negativen Rezensionen liegt natürlich im "taktischen". Das heißt, solche Rezensionen werden in erster Linie zu dem Zweck geschrieben, vorhandenen Rezensionen "auf der anderen Seite" die Aufmerksamkeit und die Bewertungen der Kunden zu rauben. Es geht darum, die Gegen-Rezension "abzustellen". Als Nebeneffekt wird auch im gleichen Umfang(!) der Order-Strom gestoppt.

Um das zu erreichen, muss die taktische Rezension folgende Grundeigenschaften aufweisen:

1. Sie muss "oben" stehen - das heißt, entweder als beste positive oder als beste kritische Rezension unter dem Produkt erscheinen. Schon der zweite Platz wird vom Großteil des Publikums praktisch nicht mehr wahrgenommen. Amazon gestaltet auch die Auftritte auf Smartphones gezielt so, dass nur noch die höchtsplatzierten Rezensionen wahrgenommen werden.

2. Anfällig für taktische Rezensionen ist leider nicht nur ein meinungsschwaches, schlecht informiertes und unintelligentes Publikum - für die Haupt-Anreize Neugierde und Bequemlichkeit (=Oberflächlichkeit) sind durchaus auch "informierte Verbraucher" anfällig. Wer behauptet, er könne problemlos "normale" Verrisse von taktischen Verrissen unterscheiden, ist naiv und ignoriert den Fakt, dass niemand für etwas bezahlen würde, was nicht die gewünschte Wirkung erzielen würde.

3. Um den Leser von der Gegenseite wegzulocken, wird häufig "Storytelling" eingesetzt: Der Verfasser der taktischen Rezension erzählt eine Geschichte - im Idealfall landet der Kunde genau nach den ersten sichtbaren Zeilen bei einem "Cliffhanger", der seine Neugierde so erregt, dass er den gesamten Verriss öffnet, um weiter zu lesen.

4. Dann muss das Vertrauen des Kunden in die Seriosität des Verrisses aufgebaut werden. Das geschieht, indem man Argumente der anderen Seite einräumt. So wird "Objektivität" und "Unvoreingenommenheit" vorgespiegelt. Ideal wäre, wenn das nicht nur rational ("Marktführer"), sondern auch emotional ("war immer schon gespannt auf das Teil") erfolgt.

5. Tatsächlich geht es natürlich um den "Verriss" - also um Aussagen, die dem Leser suggerieren, dass das Produkt definitiv aus seinen Überlegungen ausscheiden muss. Solche Argumente kann man leicht aus kritischen Anmerkungen seriöser Rezensionen sammeln. Aber man kann auch fast beliebig vorgehen, es spielt auch nicht die mindeste Rolle, ob Argumente wahr sind - die Kunden fressen alles, selbst den größten Müll, mit erstaunlicher Bereitwilligkeit, weil der Autor ja sympathisch, unterhaltsam (Story), aufrichtig (positive Argumente) und ein gleich Interessierter Kumpel (emotionale positive Signals) "ist".

Um es nochmals in aller Deutlichkeit zu sagen: In solchen Gegenrezensionen wird hemmungslos gelogen, selbst in offensichtlichen Produkteigenschaften. Es kommt nämlich, um die Wirkung zu erzielen, überhaupt nicht auf "Wahrheit" an - wenn man erreicht hat, dass der Leser "vertraut", kann man ihm inhaltlich fast beliebigen Müll verkaufen.

Auch hier wirken emotionale Verstärkungen wunder - wenn man z.B. "total sauer" oder "schrecklich enttäuscht" war, fressen einem die meisten Leser aus der Hand.

Bei den meisten Produkten sollte dies genügen: Der Leser überlegt nicht weiter, dieses Produkt zu kaufen. Er wird auch keine andere Rezension mehr anschauen - für ihn ist ja "alles klar", denn er vertraut dem Verriss ohne Einschränkungen.

Dort, wo man aber mit starken, entgegengesetzten Voreinstellungen zu kämpfen hat, muss man damit rechnen, dass der Kunde auch andere Rezensionen liest - zum Beispiel die positiven.

Hier kommt es also zum Konflikt der Argumente. Um diesen zu gewinnen, gilt es, die Verriss-Position zu verstärken. Die meisten Menschen verhalten sich in solchen Situation wie die Schafe: Sie suchen nach der Herde, also dem, was sie für die "überwiegende Meinung" halten. Der Kunde wechselt also auf eine neue Methode, sich manipulieren zu lassen.

Eine Möglichkeit zur Verstärkung der Verriss-Position ist das Anhäufen kaufhemmender Argumente. Eine zweite Möglichkeit ist die Verstärkung durch "unabhängige" Kommentare: "Bei mir ist der Akku auch immer schon nach ein paar Minuten KO". Schließlich kann man weitere negative Rezensionen auftürmen, die teilweise verstärken, teilweise weitere Gesichtspunkte hinzufügen. Und man kann positive Rezensionen abschwächen, indem man ihre Inhalte oder den Verfasser diffamiert.

Woran erkennt man taktische Verrisse?

Nun, genau an den Merkmalen, die ich oben beschrieben habe - nochmal in Übersicht:

- Storytelling. Ein "normaler" Kunde will nicht unterhalten, sondern das Produkt empfehlen oder davor warnen.

- Dialektik. Ein "normaler" Kunde schreibt, weil er sauer ist. Da wird nicht ausgewogen vorgegangen, sondern Luft abgelassen. Was nicht heißt, dass jedes einseitige Geschimpfe "echt" ist - siehe "falsche Empörung".

- Fakes. Dort, wo der Verriss oder die Kommentare - auch bei den positiven Rezensionen(!!!) offensichtlich von Fakes stammen, ist fast immer ein taktisches Interesse vorhanden.

- "Traum"-Bewertungen: Natürlich gibt es vom normalen Publikum kein "hilfreich" dafür, dass man erfährt, dass ein Handy kaputt gehen kann, wenn es hinfällt. Überall dort, wo ein Verriss nennenswert positive Bewertungen trägt, sind sie aus dem unendlichen Fake-Vorrat der Reklame-Mafia selbst gesetzt. Ein Betrug beim Betrug, gegen den Amazon selbstredend nicht das Mindeste unternimmt.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:46:07 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.12.2013 17:07:30 GMT+01:00
jury meint:
5. Beispiele für erwiesen wirksame taktische Verrisse der Reklame-Mafia

http://www.amazon.de/product-reviews/B0046HAL6Q/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

In diesem Beispiel wurden von dem 1-Rezensions-Fake "ffstar" - raffiniert verpackt in einige positive Kommentare - angebliche "grüne Punkte" verwendet, um das Gerät so wirksam zu diffamieren, dass die 4 Monate zuvor eingestellte und erfolgreiche empfehlende Rezension "Absolut den Preis wert" nicht mehr beachtet wurde. Oh ja - es könnte vorkommen, dass durch Verschmutzung eines Geräts Bildfehler auftauchen. Aber der Verriss macht natürlich so, als sei das ein Konstruktionsfehler - eine infame Lüge. Natürlich wird auch kein Interessent, der dieser Diffamierung glaubt, das Gerät mehr kaufen.

Immer, wenn dieser "Taktische Verriss" oben stand, erhielt meine Rezension keine hilfreichen Bewertungen mehr. Immer, wenn eine andere Rezension auf der "kritischen Seite" oben stand, erhielt meine Rezension Punkte.

Natürlich kauft so ein Fake kein Gerät. Die diesbezüglichen Behauptungen sind erlogen. Das kann man auch am fehlenden Kaufnachweis von Amazon sehen - obwohl angeblich das Gerät bei Amazon gekauft worden wäre.

Selbstredend sind die positiven Bewertungen des Verrisses ebenfalls getürkt - sie stammen aus dem riesigen Vorrat an Fakes, welche der Reklame-Mafia zur Verfügung stehen. Amazon unterstützt solche Betrügereien trotz respektabler Umsatz-Schädigungen seit Jahr und Tag, indem man die Reklame-Mafia über ihre Tausenden von Fakes unangefochten agieren lässt.

Der Schaden für EPSON dürfte hier in 6-stellige Bereiche gehen.

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Veröffentlicht am 26.09.2013 03:46:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.10.2013 07:52:49 GMT+01:00
jury meint:
6. Gegenüberstellung von Klicks und von taktischen Verrissen

Abklicken erscheint im Vergleich zu taktischen Verrissen die leichtere Möglichkeit der Manipulation darzustellen. Aber gerade die Grenzen und Nebeneffekte von Abklick-Maßnahmen machen deutlich, dass taktische Verrisse die Königsdisziplin des Verbraucherbetrugs bildet:

Erst einmal darf die führende Rezension nicht ohne Gegenklicks dastehen. Nun ist es aber in aller Regel so, dass das normale Publikum bei ansprechend geschriebenen Rezensionen keine Abklicks setzt. Das gilt ganz sicher für alle(!) normalen Rezensenten, die ich in der Spitzengruppe beobachtet habe. Man wird nicht Top-Rezensent, wenn man so schreibt, dass der Leser genug verärgert wird, um einen Abklick zu setzen.

Zweitens benötigt man über ausreichend Konten, wenn man sich selbst so hoch bewerten möchte - das ist wohl den meisten Rezensenten nicht vergönnt, vor zwei Jahren auch dem Paten noch nicht, dessen "Potenz" damals bei 6 Klicks geendet hatte. Viele Konten, mit denen der Pate taktische Verrisse durchgeführt hatte, sind uralt - zurück bis typisch 2002. Es gibt unzählige taktische Verrisse lange vor meiner Zeit, die ja erst 2006 begonnen hatte. Man müsste also, um dem Beispiel von IM zu folgen, die führende Rezension abklicken!

Das führt natürlich in den seltensten Fällen zum gewünschten Erfolg, denn der Inhaber der Zielrezension wird den Braten riechen, Gegner identifizieren und zurückklicken - Ende Gelände.

Ganz anders sieht das mit taktischen Rezensionen aus: Da bleibt der stolze Verfasser der guten Zielrezension weiter ohne Gegenklicks stehen. Das Einzige, was überhaupt seinen Verdacht erregen könnte, ist, dass der Klickstrom ausbleibt. So etwas fällt aber höchstens bei "Rennern" schnell auf, bei normalen Büchern oder Filmen ist es überhaupt nicht ungewöhnlich, wenn mal ein paar Monate kein Klick kommt.

Taktische Verrisse sind blendende Langzeit-Hebler: Mit ein paar Minuten Aufwand kann man jahrelang erfolgreiche Zielrezensionen abstellen.

Auf die "Warum überhaupt" - Frage von IM gibt es also eine einfach Antwort: Weil's funktioniert. Mit Abklicks kann man zwar eine Ziel-Rezension unter Umständen (nicht, wenn sie fett läuft!) von der Pole-Position wegklicken - aber man kann nur bei einem Tiefschläfer die eigenen vorbeischieben. Alle anderen werden das merken und gegenklicken - dann ist es aber vorbei mit den eigenen Erfolgsaussichten.

Aber selbst, wenn man nur den Gegner "abstellen" möchte, hat der "Taktische Verriss" als Mittel der Wahl Vorzüge:

- man bleibt - im Gegensatz zu Klicks - unauffällig: für viele ist das eine völlig normale Rezension
- so ein Verriss ist in wenigen Minuten eingestellt und hält "ein Leben lang". Klicks muss man ständig "pflegen".

Der taktische Verriss ist also das preisgünstigere und unauffälligere Mittel, um eine gut laufende Ziel-Rezension abzustellen. Er funktioniert zudem auch noch bei supererfolgreichen Rezensionen, bei welchen man mangels unbeschränkter Klickmöglichkeiten anders überhaupt keine Chance hätte.

Wenn's toll läuft, kann man mit dem Verriss sogar noch selbst Punkte abgreifen und so eine erfolgreiche Rezension schaffen, die sich später im eingesetzten Fake gut macht - zum Beispiel, wenn eine "natürliche" Vine-Autorisierung erwünscht ist.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:47:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.12.2013 16:11:56 GMT+01:00
jury meint:
7. REFERENZ-FUNDSTELLEN

Wer die Machenschaften der Werbe-Mafia offenlegt, wird natürlich aus allen Richtungen angegriffen. Eine besonders billige Methode ist die gerne wiederholte Behauptung - zuletzt vom unermüdlichen Fake "express", der sich selbst als "Mitarbeiter von Fuchs" bezeichnet -, ich würde meine Tatsachenbehauptungen frei erfinden.

Aber natürlich gibt es Belege. Sonst dürfte ich diese Dinge überhaupt nicht schreiben. Referenzen, die ich schon häufig im Forum genannt habe, die aber ebenso häufig dem emsigen Löschen williger Werbe-Mafia-Helfer zum Opfer gefallen sind. Da vermutlich nicht nur express zu denen zählt, die gerne vergessen, was ihnen nicht passt, hier ein paar Beispiele:

"Amazon reagiert erst auf juristischen Druck"
"Branchenkenner schätzen, dass der Anteil gefälschter Bewertungen bei alarmierenden 20 bis 20 Prozent liegt"..."Dabei machen längst nicht nur kleine Selbstpromoter mit, sondern auch eine professionelle "5-Sterne-Mafia", wie die Computerzeitschrift "Chip" sie nennt"
"Stern" Heft 44, 25.10.2012, Titelgeschichte: "Vorsicht, Falle", S. 110

"Um allerdings ihrer Verantwortung als mächtige Rezensionsplattform gerecht zu werden, wäre es sinnvoll, wenn Amazon und andere Online-Buchhändler das Realnamen-Prinzip konsequent einführen würden. Denn wenn sichergestellt ist, dass die Person, die da schreibt, auch das meint, was sie schreibt, müssen sich Verlage auch negative Beurteilungen gefallen lassen."
Spiegel Online 15.4.2007, "Rezensions-Missbrauch: Guerilla-Marketing bei Amazon" von Helmut Merschmann

"Weil das Fälschen Tagesgeschäft ist, fiel keine der rund 100 lancierten Bewertungen auf."...
"Bis zu jede dritte Bewertung ist gefälscht"
"COMPUTER BILD spürte die Fälscherwerkstätten im Internet mit Suchbegriffen wie „"Social Media", „"Agentur" und "„Produktbeschreibung" auf. Per E-Mail nahm die Redaktion unter falschem Namen Kontakt zu verdächtigen Agenturen auf, die auf ihrer Internetseite verklausuliert mit Dienstleistungen wie "„Textservice" und "„Shop-Texte" werben. Bereits 15 Minuten nach der Anfrage lag das erste unmoralische Angebot im Postfach."
"Der Paketpreis für die ersten 35 Bewertungen: rund 190 Euro beziehungsweise 299 Euro - zahlbar im Voraus per Überweisung."
"Den Fälschern drohen mehrere Tausend Euro Strafe, bei Wiederholung bis zu 250.000 Euro"
ComputerBild.de, 21.5.2012, "BETRUG IM INTERNET
Vorsicht: Gefälschte Kundenbewertungen in Online-Shops!" von Marco Engelien

"Oftmals geht es um Eitelkeiten: Der Schweizer Amazon-Massenrezensent Werner Fuchs etwa ist stolz darauf, Bücher in einer Stunde lesen und besprechen zu können. Das Rezensieren kann sich aber auch bezahlt machen: Manche Vielkritiker bieten an, Bücher für 20 Euro positiv zu beurteilen."
FOCUS Magazin Nr. 22 (2008) "Internet - Fälschung als System", S. 3: "Manipulierte Inhalte, dubiose Dienste", Absatz: "Betrug bei Bewertungsportalen" von Jobst-Ulrich Brand, Joachim Hirzel, Sebastian Jutzi, Andreas Körner, Matthias Kowalski und Göran Schattauer und Olaf Wilke

«Ich bin höchst suchtanfällig» ... «Das ist die einzige Sache in meinem Leben, wo ich die Nummer Eins bin.»
Tagesanzeiger.ch/Newsnet, 25.8.2008, "Amazon: Ein Schweizer hat schon 1600 Buchkritiken geschrieben" von Regina Castelberg

...wird fortgesetzt

In der Folge möchte ich einzelne Argumente von IM aufgreifen und kommentieren. Allerdings würde es bereits genügen, sich über die oben zusammengestellten Anforderungen und Gegebenheiten Gedanken zu machen, um zu völlig anderen Schlussfolgerungen zu kommen.

7. Diskussion verschiedener Gesichtspunkte

"Schutzgelderpressung"

Die Idee ist, durch taktische Verrisse den Abverkauf zu stoppen und dadurch den Produzenten zu zwingen, ein Marketing-Unternehmen zu beauftragen.

Diese Betrachtung ist meines Erachtens irrelevant, weil schwierig zu handhaben - jedenfalls nicht direkt. Man kann ja schlecht zu Samsung gehen und sagen: "Ätsch, ich hab' Euer Smartphone ausgebremst, nun zahlt mal, damit ich das wieder regele." Das Einzige, was man damit erreichen könnte, wäre, dass sie einen niedermachen.

Dass es von Wettbewerbern bezahlte Rezensionen gibt - Beispiel c) -, um andere schlechtzumachen, hat ja nichts mit taktischen Verrissen zu tun. Sinn dieser Verrisse ist die indirekte Aufwertung des eigenen Produkts.

Ich teile die Meinung, dass solche Rezensionen sowohl gegen Bezahlung als auch über Mitarbeiter verbreitet sind. Ebenso stimme ich zu, dass es wirksam sein könnte, durch zahlreiche Rezensionen die Durchschnittsbewertung - die "Sterne" - zu beeinflussen.

Wobei das natürlich wie alle destruktiven Strategien irgendwann gegen die Wand läuft - weil nämlich alle das tun. Das Ergebnis: Verunsicherung des Verbrauchers, Kaufzurückhaltung, Imageverluste und - dazu noch - viel für destruktives Marketing rausgeschmissenes Geld. Solange sich allerdings einzelne Hersteller/Vertriebe im Tiefschlaf befinden, was die Wirkung von Rezensionen, Kommentaren, Verrissen und Bewertungen angeht, können die anderen natürlich parasitär profitieren.

"Persönlicher Kreuzzug"

Meiner Ansicht nach kann die beschriebene Methode funktionieren, wenn es sich um ein Produkt handelt, bei welchem sich die Kaufinteressenten durch die Rezensionen durchlesen. Dass bei Amazon aktive Marketing-Spezialisten über eine ausreichend infame Polemik verfügen, um alles und jeden wirksam niederzumachen, kann ich nur unterstreichen.

Wie man an den Beispielen sieht, kann man die verschiedenen Wirkungen von Verrissen oft nicht trennen.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:47:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.09.2013 08:28:15 GMT+02:00
jury meint:
SPEKULATIONEN

Warum ist ein guter Ranglistenplatz für Marketing-Konten attraktiv?

Die einzige Erklärung, die mir da einfällt, wäre, dass Kunden Rezensionen gut stehender Konten deutlich höher einschätzen. Fest steht: Grundlos werden Marketing-Konten nicht geputzt und geschruppt, als ob es um das nackte Leben ginge.

Was fängt ein Marketing-Unternehmer mit Vine-Konten an?

- Auf jeden Fall ein nettes Nebengeschäft: Vine-Muster lassen sich schließlich verkaufen.
- Bei vielen VineKonten kann viel Geld zusammenkommen.
- Es gibt zahlreiche Vermarktungs-Varianten, in welchen z.B. auch Hilfkräfte eingebunden werden können.

Ist es richtig, dass es ein abgeschlossenes Forum mit Geheimabsprachen gibt?

- Richtig ist, dass es ein geschlossenes Forum ausschließlich für Viner gibt.
- Dieses Forum wird nicht von Amazon betrieben.
- Theoretisch könnten dort also Absprachen getroffen werden, was sich jedoch von außen nicht beurteilen lässt.
- Gerüchtweise war zu hören, dass auch nicht jeder Viner Zugang erhält.

Wie ist ein Marketing-Unternehmen aufgebaut und organisiert?

- Es könnte weitgehend mit Hilfskräften funktionieren, die u.U. zuhause mit eigenem PC arbeiten.
- Solche Hilfskräfte könnten "eigene" Rezensionskonten betreiben, die somit auch unabhängig wären.
- Umgekehrt könnte man auch Rezensenten als Helfer engagieren.
- Wo der Umfang zunimmt, wäre der Einsatz von Helfern in separaten Rechenzentren denkbar.
- Der Pate könnte remote-Zugriff auf die PCs seiner Schäfchen besitzen, zum Beispiel über Team Viewer.
- Dadurch wäre der Einsatz der Arbeitskonten im Forum, zum Klicken oder Kommentieren problemlos möglich.
- Der Verkauf von Mustern könnte über die "freien" Mitarbeiter selbst, evt. sogar auf deren Rechnung erfolgen.
- Eine andere Möglichkeit wäre der Verkauf über Dienstleister oder Tochterfirmen.
- Eine weitere Möglichkeit wäre der "Rückkauf" der Muster durch die entsprechenden Hersteller.
- Der Vertrieb der Dienstleistung könnte über (scheinbar unabhängige) Vertriebsgesellschaften erfolgen.
- Ebenso könnte die Einstellung der Helfer über Dritte erfolgen.
- Somit wäre an beiden Enden der Vertriebs- und Leistungskette der Pate selbst nicht sichtbar.

Warum implementiert und toleriert Amazon Massenabklicks?

- Die Werbemafia benötigt Massenabklicks, um private-Konten auf hintere Plätze zu befördern.
- Massenabklicks sorgen für Bewegung und Diskussionen - das zieht Neugierige an.
- Würde man vorhandene Massenabklicks entfernen, wären peinliche Entdeckungen unvermeidlich.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:47:44 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.09.2013 12:32:09 GMT+02:00
jury meint:
ZUSAMMENHÄNGE

Was fängt der Pate mit - z.B. mithilfe taktischer Verrisse - hochgefütterten Einzelrezensionen an?

- Natürlich können in einem Account mehrere hochgefütterte Rezensionen enthalten sein - damit sind es eben KEINE Einzelrezensionen mehr.
- Die Bewertungen erreichen in der Praxis leicht 3-stellige, gelegentlich sogar 4-stellige Größenordnungen.
- Accounts mit mehreren gut bewerteten Rezensionen kann man schnell in der Rangliste nach vorne treiben.
- Ebenso können durch geeignetes Auffüttern mit Produktgruppen-Rezensionen gute Voraussetzungen für eine Vine-Einladung geschaffen werden.
- Aber auch Marketing-Konten werden durch gut bewertete Rezensionen ("Leuchttürme" laut HG) auf bessere Ränge getrieben.

Was geschieht mit dem taktischen Verriss, wenn der Zielaccount glücklich ersetzt worden ist?

- Im Idealfall lässt sich der (modifizierte) Verriss weiter als Punktebringer verwenden.
- Dann hat man gleich zwei Goldesel: Den Verriss und die positive Toprezension.

Warum hat es der Pate gerade auf die Konten "jury" und "Helga König" abgesehen?

- Doppelnutzen: Das Ausleben einer gut gewachsenen Feindschaft kombiniert mit
- dem Schaffen von Platz innerhalb der Top 10 für weitere Marketing-Accounts
- ansonsten sieht es nur so aus, weil die Manipulations-Mafia natürlich die eigenen Konten verschont

Ist der Pate für diese beiden Konten der einzige Schädling?

- was meinen Account angeht, ja.
- was den Account Helga König angeht, gibt es einen zweiten Abklicker mit Gegenklick-freien Massenabklicks.

Kann man auch mit schlechten Kundenbewertungen Viner werden?

- Wenn man sich Viner anschaut, die mit einer Handvoll Rezensionen oder mit Rängen jenseits der zwei Millionen "autorisiert" worden sind, muss es auch andere Gründe für Autorisierungen geben als die von Amazon propagierten.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:48:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.09.2013 09:04:23 GMT+02:00
jury meint:
FAQ

Was kann man gegen taktische Verrisse unternehmen?

- Wenn sich eine "Ersatzrezension" an Ihre führende Rezension heranmogelt, machen Sie dem ein Ende!
- Versuchen Sie selbst (oder andere), den Verriss von der Top-Position zu verdrängen.
- Verstärken Sie die Wirkung Ihrer Führungs-Rezension durch geeignete Kommentare.
- Versetzen Sie sich dafür in die Situation eines am Produkt interessierten Kunden.
- Identifizieren Sie die beteiligten Konten.
- Verfolgen Sie, ob andere Rezensionen dieser Konten Sie auch betreffen.
- Warnen Sie befreundete Rezensenten, wenn Sie dort ebenfalls auf Parasiten gestoßen sind.
- Wenn Sie den Eindruck haben, dass es (auch) gegen das Produkt geht, informieren Sie den Lieferanten!
- Schreiben Sie NICHT an Amazon.

Was können Sie gegen Massen-Abklicks unternehmen?

- Führen Sie täglich exakt Buch über alle Klicks und Stände
- Identifizieren Sie nach einem Angriff die Ab- und Gegenklicks
- Löschen Sie Gegenklicks, damit die Fan-Regelung greift und die Ablicks löscht
- Denken Sie daran, dass die Fan-Regelung erst bei relativ niedrigen Gegenklick-Zahlen greift.
- Vermeiden Sie die voreilige Löschung von wichtigen Rezensionen ("Leuchttürmen")

Was können Sie gegen Massen-Abklicks OHNE Gegenklicks unternehmen?

- Technisch leider überhaupt nichts: Nerven Sie Amazon, informieren Sie Journalisten!

Könnte Amazon etwas gegen Massenabklicks unternehmen?

- Das wäre für Amazon kinderleicht - sowohl händisch als auch automatisch.
- Amazon würde dafür einzig und alleine eine einzige Rezension benötigen, die mit abgeklickt worden ist

Könnte Amazon vorbeugend etwas gegen Klicks, miese Kommentare und Verrisse unternehmen?

- Ja. Es würde genügen, den Rezensenten freizustellen, ob Ihr Profil öffentlich oder privat wäre.
- Ohne Profile wären die meisten Fiesheiten so erschwert, dass die Werbemafia praktisch ausgebremst wäre.

Was sagt Ihnen in einem Profil ein großer Anteil von "0 von 0" und "1 von 1" - Rezensionen?

- Dieses Konto wurde massiv abgeklickt.
- Dann hat der Inhaber abgeklickte Rezensionen gelöscht und wiedereingestellt.
- Unter Umständen wurden dabei Erstbehilfreichungen ("1 von 1") gesetzt. Das geht auch von Fan-Accounts.

Verbessert ein Kontoinhaber damit unfair seinen Stand?

- Nein. Diese Erstbehilfreichungen werden nicht so gezählt wie ein echter positiver Klick.
- Das gilt auch, wenn der Rang der Rezension unter dem Produkt bestimmt wird.

Wird man "bestraft", wenn man unter seinem Haupt-Account im Forum schreibt?

- Definitiv "nein". Apicula z.B. meldet sich immer mal wieder zu Wort, ohne dass es ihr geschadet hätte.
- Die vielen Fakes im Forum gehören überwiegend zur Werbe-Mafia und nicht zu privaten Rezensenten.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:48:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.11.2013 11:10:03 GMT+01:00
jury meint:
Was hat Amazon unternommen, um Abklicks, Selbstbehilfreichungen und Verrisse zu erleichtern?

- Amazon hat öffentlich Profile eingerichtet, damit man problemlos abklicken und boshaft kommentieren kann.
- Amazon hat die Möglichkeit von Serien- und Massenabklicks eingerichtet.
- Amazon löscht keineswegs nach den eigenen Regeln, wenn es gegen die Werbemafia ginge.
- Amazon erlaubt den Betrieb beliebiger Zahlen von anonymen Konten.
- Amazon akzeptiert sogar Retouren als "Erstbestellung" zur Einrichtung von Rezensentenkonten.
- Amazon überprüft nicht die Identität bei der Einrichtung von Rezensentenkonten.

Was hat Amazon unternommen, um die Rivalität aufzuheizen und Abklicken lohnend zu gestalten?

- Die Rangliste wird so errechnet, dass Aufklicks 10-mal weniger gewertet werden als Abklicks.
- Die raren "gelesenen" Rezensionen werden nach einem Verfahren ermittelt, das für starke Fluktuation sorgt, indem Abklicks ebenfalls erheblich übergewichtet werden.
- Das früher friedlich funktionierende Rotationssystem wurde durch dieses "kompetitive" System ersetzt.
- Durch Abklicks kann man Foren-Beiträge für viele Leser unwiderruflich(!) "verschwinden" lassen.

Was unternimmt Amazon gegen bekannte Missstände?

Hier einige Gedanken zu Helga Königs <<In eigenen Worten>> vom November 2013:

Vermutlich ging es vielen so wie mir: Man las es und fand eigentlich nichts Besonderes dabei. Jeder stellt über das Chaos, das Amazon als Forum bezeichnen möchte, Vermutungen an, Behauptungen auf, selten werden dem harte Belege zugrunde liegen - was keineswegs bedeutet, dass die Annahmen falsch sein müssen.

Interessant wird es erst, wenn eine bestimmte Gruppe von Fakes kreischend losgackert wie eine Gruppe von blinden Hühnern, wenn der Fuchs in die Nähe kommt. Im aktuellen Fall sind ja express, ipou, Gavin Armour und Gusti Daimchen geradezu ausgerastet. Um nach der Feststellung, dass die üblichen Klageschreiben an Amazon ausnahmsweise und gerade in diesem Fall kein Gehör gefunden haben, eifrigst einer nach dem anderen vorzuschlagen, doch endlich genau diesen Thread, den sie schließlich selbst angezettelt und fleißigst betrieben hatten, zu schließen.

Nicht, ohne zugleich in gemeinschaftlich begangener Tat systematisch beliebte Rezensionen von Helga König mit Kommentaren zu bedenken, die an Niedertracht das, was sie in diesem Thread abgeliefert haben, durchaus noch übertreffen. Wobei Fuchs selbst in einem Mail an Helga König Wert darauf legt, nichts mit dem unsäglichen Hetz-Thread zu tun zu haben.

Interessant aber auch, dass, wie man lesen konnte, ein Versuch, das „"In eigenen Worten" von Helga König löschen zu lassen, vom Amazon-Support abgelehnt worden ist. Ein Text, der solches Aufsehen erregt, an welchem aber Amazon nichts zu beanstanden hat, macht natürlich neugierig.

Was schreibt Helga König da eigentlich in ihrem Text?

Da sollen "einige 200 (Fake-)Viner das Forum nicht-hilfreich.de betreiben" - und zwar „"unter Leitung des vermutlichen Massenabklickers und Fakes ipou". Wenn man sich die Site anschaut, stellt man fest, dass die Registrierung geschlossen ist. Damit wird neutralen Beobachtern natürlich die Möglichkeit genommen, zu überprüfen, was es mit diesen Behauptungen auf sich hat. Auf der anderen Seite fragt man sich, was so ein kleines Grüppchen von Vinern seriöserweise in einem geschlossenen Forum zu besprechen haben könnte, was ja nach Meinung der Betreiber nicht nur Millionen anderer Interessenten verschwiegen werden muss, sondern auch die anderen vielen Tausend Viner(!!!) nichts anzugehen hat.

Hingegen kann jeder die Behauptung, dass sich bestimmte Vine-Konten rüde in die Rangliste boxen, nachvollziehen. Ich selbst habe hier gelegentlich mit sorgfältigen Belegen solche Konten „"vorgestellt". Die entsprechenden Postings bzw. Threads wurden ebenso sorgfältig gelöscht. Das kann man nachvollziehen: In Groß-Unternehmen wird immer erst einmal vertuscht, wenn Unregelmäßigkeiten angeprangert werden. Man kann ja noch später "„nachbessern", wenn die Vertuschung nicht funktioniert hat.

Dabei sollte gerade Amazon im Interesse der großen Mehrheit ehrlicher Viner daran gelegen sein, in diesem Bereich marodierender Vetternwirtschaft und den von HK monierten Geheimgruppen-Aktivitäten ein Ende zu bereiten.

Konkret klagt HK ebenfalls das Konto „"Hei-No" an. Während Amazon bei anderen, sogar unkommentierten, Konten-Benennungen häufig löscht - ich erinnere nur an die Uralt-Liste, die Derek Schulze unbedingt einstellen musste -, scheint auch diese doch sehr konkrete Offenlegung für den Konzern in Ordnung zu gehen. Neben Hei-No nennt HK auch die Konten Express, Gusti Daimchen, Nebelparder und Ipou - die meisten dieser Konten scheinen auch gelegentlich von Amazon-Arbeitsplätzen aus zu operieren. Wenn es sich bei diesen Aktivitäten um „"Privatangelegenheiten" handelt, stellt sich natürlich die Frage, ob an bestimmten "„Arbeits"-Plätzen bei Amazon gelegentlich auch geschäftliche Aufgaben behandelt werden.

Die Behauptung, dass das König-Mobbing nun schon seit vielen Jahren läuft und seinen Ursprung in einem ganz ähnlichen Forum hatte, dem so genannten „"Yuku"-Forum, ist ja wohl durch entsprechende Kommentare von z.B. apicula bestätigt worden.

HK in ihrem unerschütterlichen Glauben an die Menschheit scheint immer noch zu hoffen, dass die hier im Forum abgezogenen Betrügereien an "„Kunden, Herstellern und Rezensenten, aber auch Amazon (!!!)" „"offenbar hinter dem Rücken der Geschäftsleitung" ablaufen. Nachdem sich wohl im Laufe der Jahre mehrere(!) Rezensenten schriftlich und persönlich mehrfach an die Geschäftsleitung gewendet hatten, halte ich solche Hoffnungen für illusorisch - man muss befürchten, dass auch dieser Fisch im Amazonas-Brackwasser „"vom Kopf her stinkt", wie der Volksmund sagt. Was Hei-No, Express, Gusti Daimchen, Nebelparder und ipou betrifft, fällt einem aber noch ein weiteres Sprichwort ein:

Getretene Hunde bellen.

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:48:39 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2013 06:32:41 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:48:56 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2013 06:32:31 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.09.2013 03:49:12 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2013 06:32:24 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.09.2013 07:34:11 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2013 08:09:41 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 26.09.2013 07:50:09 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 26.09.2013 08:31:51 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2013 10:07:19 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:02:11 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 26.09.2013 10:30:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 08:49:22 GMT+01:00
jury meint:
Apicula lässt mich in Ruhe - ich lasse sie in Ruhe. Ich wollte, das wäre mit allen so einfach. Wir haben vor Unzeiten mal ein paar Mails ausgetauscht, um festzustellen, dass es wohl keine innige Freundschaft geben wird. Seitdem habe ich in ihren Account nicht mal mehr einen Blick geworfen. Ihre Beiträge im Forum finde ich im Großen und Ganzen ok.

Nachtrag:

Dies soll keine Ethik-Zertifizierung der Vorgehensweisen darstellen. Für mich ist entscheidend, ob andere Rezensenten mein Konto beschädigen, zum Beispiel durch Tropfenfolter oder taktische Verrisse, oder in Ruhe lassen. Die Aufgabe, für faire Verhältnisse zu sorgen, läge selbstverständlich an sich bei Amazon. Auch, wenn dieser Konzern seinen Verpflichtungen nicht einmal im Ansatz nachkommt, kann ich mich nicht ersatzweise zum Moralwächter machen lassen.

Meine Einstellung dazu war folglich immer, dass jemand mit seinem Konto machen soll, was er will. Das gilt selbstredend nicht nur für Apicula. Wer zuschaut, wie ein Konto über Nacht 2000 positive Bewertungen "gewinnt" und das für real hält, ist selbst daran schuld. Wer glaubt, hunderte Rezensionen abseitiger Beraterbücher könnten dreistellige Bewertungen erhalten, ist einfach nur ein gutgläubiger Schwachkopf.

Auf der anderen Seite ist es völlig undenkbar, dass sich im gegebenen Sumpf des Rezensenten-Forums ein Konto unter den Top 20 halten kann, das weder zur Reklame-Mafia gehört noch technische Manipulationen nutzt. Denn die Reklame-Mafia schädigt jedes unabhängige Konto permanent und massiv durch Abklicks und taktische Verrisse.

Wenn man die Naivität von Presse-Artikeln über die Manipulationen bei Amazon sieht, könnte man in Tränen der Verzweiflung ausbrechen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2013 16:21:43 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:02:13 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 05.10.2013 11:27:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 08:50:43 GMT+01:00
jury meint:
Woran kann man erkennen, ob ein Rezensions-Konto von einer natürlichen Person geführt sein könnte?

Vermutlich wird selten ein einzelner Aspekt so auffällig sein, dass Sicherheit entstehen kann - aber die Sicherheit steigt natürlich mit der Anhäufung von Unwahrscheinlichkeiten.

1. Zunächst einmal liegt die Grundwahrscheinlichkeit, dass es sich um eine natürliche Person handelt, umso niedriger, je weiter vorne das Konto rangiert. Wie ich von vielen Rezensenten bestätigt bekam, wird jeder - stets an der Grenze einer vermuteten "Unauffälligkeit" - mit Abklicks bedacht, dessen Konto nach vorne wandert. Es sei denn, natürlich, es handelt sich um ein Konto der Werbe-Mafia. In der Folge mag zwar im Schnitt der Anteil bezahlter, also illegaler Rezensionen bei 25-30% liegen, wie in Studien ermittelt worden ist. In der Spitze wächst aber diese Dichte deutlich und dürfte ziemlich regelmäßig über 50% liegen.

2. Weil "normale" Konten im Rahmen dieses Platz-Wettbewerbs abgeklickt werden, je weiter vorne, desto heftiger, können auch gut verteidigte Konten keine Spitzen-Zustimmungswerte erreichen. Werte von 95% oder besser sind auch bei bester Kontenpflege absolut unmöglich für ein Konto, das von der Werbe-Mafia abgeklickt wird.

3. Wie so oft, gibt es auch hier eine Ausnahme: Konten mit einer oder mehreren "fetten" Rezensionen, Rezensionen also, die täglich(!) deutlich mehr als 10 Aufklicks vom normalen Publikum erhalten, steigen extrem schnell auf - sie sind also erst spät "entdeckbar" und können auch mit massiven Abklicks oft nicht von Spitzen-Positionen ferngehalten werden. Ob die Aufklicks wirklich von echten Kunden kommen oder vom Hersteller eines massiv beworbenen Produkts, spielt für diese Betrachtung keine Rolle, wohl aber für die Frage, wie manche 20.000-plus - Bewertungen zustande gekommen sind.

4. Ein weiteres Indiz bilden die rezensierten Produkte. Dabei stellt sich die Frage, ob ein "normaler" Anwender für ein bestimmtes Sortiment von Rezensionen in Frage kommen kann. Dabei muss man sicher Sonderlinge berücksichtigen, die Bierdeckel sammeln, oder Vine-Aspiranten, die sorgfältig alle Amazon-Produktgruppen berücksichtigen, um eventuell in das Programm aufgenommen zu werden. Auch kann eine einseitig ausgeprägte Interessenlage vorhanden sein. Aber es wird unwahrscheinlich, wenn zum Beispiel innerhalb eines Jahres zehn Nähmaschinen besprochen werden, ohne dass ein Sponsoring - z.B. über das Vine-Programm - die plausible Erklärung dafür liefert.

Gänzlich unwahrscheinlich sind Anhäufungen exotischer Spezialprodukte. Wer z.B. ein Dutzend Raid-Controller, ein Dutzend Computer-Gehäuse oder ein Dutzend WLAN-Router innerhalt kürzester Zeit testet, arbeitet mit höchster Wahrscheinlichkeit im Auftrag - denn kein IT-Spezialist und schon überhaupt kein privater IT-Fan kauft unbekannte Produkte, wenn er über bekannte verfügt, die funktionieren. Solches Verhalten und Sachkunde stehen in diametralem Gegensatz.

5. Weitere Anhaltspunkte ergeben sich in Fällen, in denen solche Konten Opfer von Massen-Abklicks werden. Vor allem das Verhalten von Amazon ist interessant: Privat-Konten (wie meines) wurden nach leichten(!) Abklicks - in einem erlebten Fall 20 Abklicks auf eine neue Film-Rezension - von Rang 8 auf Rang 13 zurückgeschoben, und zwar an einem einzigen Tag. Ich habe solche Reaktionen auch bei anderen Konten gesehen. Es ist also eine unwahre Schutzbehauptung, Ranglisten-Platzierungen würden erst nach langer Zeit an die Punkte-Stände angepasst: Es gibt zweifelsfrei Konten, die von Amazon gehätschelt werden. Wenn ein Konto wie "Kriewald" nach heftigen Abklicks monatelang auf dem ursprünglichen Rang unter den Top 10 "stehenbleibt", wenn ein Konto "Fuchs Werner Dr" mit weniger als 70% Zustimmung monatelang in der Region um Rang 13 oszilliert, handelt es sich ohne Zweifel um ein händisches Eingreifen des Foren-Betreibers. Dieses wiederum lässt auf besondere Beziehungen schließen. Diese wiederum legen den Verdacht nahe, dass es sich um ein Konto der von Amazon unterstützten Werbe-Mafia handelt.

6. Auch im Umgang mit Abklicks unterscheiden sich "Normalos" von "Profis". Normale Rezensenten verzweifeln, fluchen, begehen irrationale Handlungen. Profis räumen in aller Ruhe auf, löschen, stellen ein, erstbehilfreichen nicht nur, sondern zweit-, dritt-, viert- oder zwanzig-behilfreichen - was nur mit Hilfe entsprechend einer großen Zahl von Spender-Konten möglich ist, über welche auch kampfstarke Normal-Rezensenten nicht verfügen. Auch verblüffend "coole" Reaktionen deuten auf Schreiber hin, denen das Konto an sich gleichgültig ist. Sie bekommen Geld für Arbeit, warum sollen sie sich aufregen.

7. Ein weiteres Indiz ist die Aufgabe des Kontos. Normal-Rezensenten machen in hinteren Regionen der Rangliste weiter, sie werfen nicht - scheinbar! - alles hin. Wer aber ein solches Konto nur als Dienstleister geführt hat, hat natürlich keine Probleme damit, Rezensionen zu "löschen". Schließlich wird man sie in anderen Konten weiterverwenden, Konten, die in Ruhe im Verborgenen wachsen und gedeihen können. Die Kunden zahlen weiter, solange die Rezensionen online sind - schlimmstenfalls verliert der Werbe-Pate einen Bonus für vordere Ränge.

8. Ein besonders starkes Indiz für bezahlte Rezensionen sind Kommentare mit - oft übertriebenen - Beweihräucherungen. Solchen Kommentaren sollte man nachgehen und prüfen, ob die Konten der Kommentatoren "normal" sein könnten. Insbesondere wenn sich Dialoge unter Rezensionen "ergeben", die den Inhalt der Rezension auf ein Podest stellen, deren Verfasser aber sämtlich Fake-verdächtig sind, hat man ein 99%-Indiz für getürkte, wahrscheinlich sogar bezahlte Rezensionen.

9. Ein selteneres, aber fast tod-sicheres Indiz sind arrangierte Sammel-Auftritte von bekannten Paten-Fakes im Forum. Selten werden Massen-Abklicks zufällig "entdeckt". Aber natürlich wissen die Verursacher und die Opfer der Abklicks Bescheid. Aber auch hier gilt die Einschränkung: Wenn der Konten-Inhaber selbst mit solchen Neuheiten ins Forum tritt, ist das plausibel. Wie auch immer: Ein Theater-Akt, aufgeführt auf "dieser Bühne", der in irgendeiner Form Aspekte einer Abklickerei vorführt und instrumentalisiert, ist ein starkes Indiz dafür, dass der Abgeklickte selbst zur Truppe gehört - und, nebenher, ein ultrastarkes Indiz dafür, dass alle(!) Laienschauspieler "der ersten Stunde" Fakes des Fadenziehers sein dürften. Ein Blick auf die Klicks der Kommentare rundet den Eindruck mit Sicherheit ab: Der erste, der nicht positiv zugeschüttet wird, gehört vermutlich nicht mehr dazu...

10. "Ehrenerklärungen" für das Opfer sind in der kompetitiven Atmosphäre der vorderen Plätze höchst verdächtig - insbesondere, wenn sie mit Anschuldigen gegen angeblich Schuldige verbunden werden. Da stellt sich schon die Frage, ob von den eigenen Interessen und den eigenen Möglichkeiten abgelenkt werden soll.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2013 12:45:04 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:03:46 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 05.10.2013 14:31:57 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:03:47 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 06.10.2013 00:46:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.01.2014 08:53:35 GMT+01:00
jury meint:
Beitrag wird überarbeitet, bitte etwas Geduld!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2013 10:41:39 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:03:50 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.10.2013 12:33:03 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2013 13:03:52 GMT+01:00]
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