Wie kann ich die Raumakustik verbessern?


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1-9 von 9 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.03.2010 21:24:40 GMT+01:00
Frankenami meint:
Halllo,

habe ein Eßzimmer das eine sehr schlechte Raumakustik hat.
Ich habe zwar keine Vorhänge und keinen Teppich drin, aber bevor ich Änderungen vornehme, würde ich mir gerne mal ein paar Tipps und Tricks anhören. Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen mit Raumakusktik-Optimierungen gemacht.
Vielen Dank im Voraus.
Christine

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.03.2010 18:11:30 GMT+01:00
Daniel G meint:
Um die Nachhallzeit bzw die Reflektionen im Raum zu veringern, ist das wichtigste die Oberflächen schallschluckender zu machen und leere Flächen zu "füllen".
Boden: möglichst ein nicht zu kurzfloriger Teppich, möglichst im ganzen Raum.
Wände: Bilder aufhängen (nicht gerade flache Glasrähmen), Regale, Boards, Vitrinen, etc... Wandteppich wäre akustisch gut, optisch aber ... naja!
Raum: Möbel je weicher desto besser (besser Holz als Glas, gepolsterte Stühle, usw...), große Zimmerpflanzen, dicke Vorhänge oder Schals.
Decke: Akustikplatten an die Decke dübeln und nur anstreichen, wenns auch Anstreichbare sind!
Die Akustikplatten (zB. sog. OWA-Platten) und der Teppich bringen am meisten. Mann kann das auch realtiv genau ausrechnen, aber für den Hausgebrauch sollten so Maßnahmen reichen!

Veröffentlicht am 26.03.2010 17:24:24 GMT+01:00
A. Gruenert meint:
Naja, manche Musiker gehen extra ins Bad damit die Akkustik besser wird. Sie suchen also einen Raum auf, der das krasse Gegenteil von dem verkörpert, was mein Vorredner vorgeschlagen hat. Ist wohl auch ein wenig Geschmackssache.
Oft hilft es auch schon den Standpunkt der Lautsprecher zu verändern. Zum Beispiel sollte man diese nicht so aufstellen, dass Schall-Einfallwinkel und -Ausfallwinkel auf der dem Lautsprecher gegenüberstehenden Wand gleich sind. Vereinfacht gesagt, man sollte die Lautsprecher leicht schräg aufstellen.

Veröffentlicht am 20.01.2011 15:14:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2011 15:18:08 GMT+01:00
Hallige Räume eignen sich hervorragend zum lauten Singen. Der Schall wird an den Oberflächen reflektiert und erzeugt Moden im Raum, d.h. stehende Wellen, deren Energie nur langsam abnimmt und den langen Nachhall produzieren. Wollen wir das? Nun, manchmal ist dieser Effekt interessant - jedoch für Musikwiedergabe, das Musizieren am Flügel oder das Heimkino mit 5.1 -Technik und Großbildleinwand ist der genannte Effekt schlecht. Auch eine Überbedämpfung, wie in "Omas" Wohnzimmer wirkt dumpf und klanglos und ist dem modernen Ohr nicht zuträglich. "Gezielte Akustik" ist das Zauberwort. Es wurde vom Akustiker, E.-Jo Völker, in den 70'er geprägt und beschreibt die Lenkung des Schalls. Dazu zählt das von ihm erfroschte V-Kriterium, welches die zu vermeindende störenden Schallrefexionen in den ersten Millisekunden beschreibt. Also, ACHTUNG ... eine schöner Raumklang ist die "Klangfarbe des Raumes". Wie ein Instrumentenbauer erschaffe ich z.B. den Wohnklang durch das passende Interior Design mit raumakustischer Wirkung. Auch im Büro, für Video-Konferenzräume und hallige Foyer, Schwimmbäder und große Wohnlandschaften mit viel Glas und Stein gilt es, den richtigen "Sound" zu gestalten - und das entsprechend des persönlichen Geschmacks. Stil ist kein Zufall - sondern das Zusammenwirken aus Ästhetik, praktischem Wissen und Know-How. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden und denken Sie daran ... es ist der Klang Ihres lebens, welcher durch Ihre Wohn- und Businessräume schwingt. Wie wollen Sie sich selbst umgeben und was sollen andere hören ? Welche Wirkung soll der Konferenzraum erzeugen oder in der Laden? Was hören Ihre Mitarbeiter ? Ich denke die Welt ist Klang . Es gibt miese Sound, die Energie entziehen und den menschen schwächen und solche, die das Leben sanft beeinflussen und bewegen. L.G. Sabine A. Fischer www.modern-life-acoustics.com und www.modern-life-design.com

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2011 12:55:01 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 09.04.2012 20:36:26 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 03.06.2011 22:40:35 GMT+02:00
Olaf Schmidt meint:
Will man in dem Esszimmer Essen oder Musik hören ??
Entscheidend ist doch der Verwendungszweck.
Ich würde vorerst - wie oben vorgeschlagen - einen hochflorigen Teppich verwenden und dann weitersehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.08.2011 15:20:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.08.2011 15:24:45 GMT+02:00
Olaf Olafson meint:
Ich habe selbst kaum Erfahrungen mit Raumakustik. Kann dir aber diesen Artikel empfehlen, in dem es um den Bau von Eckabsorbern geht. Das ist natürlich für Musiker gedacht, aber vielleicht hilft dir das ja trotzdem weiter. Die Basics sind ja die gleichen.
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/raumakustik-workshop-no1-eckabsorber.html

Veröffentlicht am 01.08.2013 21:45:41 GMT+02:00
monofaktur.de meint:
Die Frage ist tatsächlich, was sind die Schallquellen und wie wirkt sich das auf den Raum aus. Teppich ist nicht jedermanns Sache und auch nicht zwingend notwendig. Wichtig ist genügend Absorptionsfläche an den richtigen Stellen. Dazu kann frau einen Fachmann oder eine Fachfrau befragen (dazu gibt es auch Online-Angebote inkl. Fragebogen und Berechnung) oder man probiert es aus. Ich habe gute Erfahrungen mit dickem Filz und Akustikbildern gemacht. Auch Akustikvorhänge aus Filz sind sehr gut - aber wie gesagt... Die Frage ist, was genau ist das Problem.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.09.2013 19:13:29 GMT+02:00
Arwid Kassner meint:
http://www.monofaktur.de/raumakustik-laermschutz-nachhallzeit
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Erster Beitrag:  22.03.2010
Jüngster Beitrag:  23.09.2013

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