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Ein guter Krimi/Thriller ist für mich, wenn er ...... ???


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.08.2014 18:39:40 GMT+02:00
Genius meint:
...... was beinhaltet ?
Es würde mich mal interessieren, nach welchen Kriterien ihr euch zum Kauf eines Krimis/Thriller entscheidet.

Veröffentlicht am 02.09.2014 17:28:31 GMT+02:00
Emma meint:
Ich mag Krimis mit richtig kauzigen Kommissaren, oder auch gerne mit weiblichen Kommissaren. Bei mir steht und fällt ein Krimi oft mit der Sympathie zu den Ermittlern.
Hört sich jetzt kitschig an, aber ich finde es auch sehr unterhaltsam, wenn die Ermittler etwas mehr als Kollegen sind, das aber selbst gar nicht wahrnehmen. Oder z.B. Kommissarin verliebt sich in Mann, im Laufe des Krimis gerät dieser unter Tatverdacht.
Ich weiß, ein Klischee nach dem anderen, aber es liest sich halt gut :)

Veröffentlicht am 03.09.2014 13:21:38 GMT+02:00
Angel meint:
Spannender Plot, flotter Stil, mit genügend Dialogen und ueberraschenden Wenden!
angel

Veröffentlicht am 07.09.2014 21:02:42 GMT+02:00
Z-Auge meint:
Ich lese gerne Bücher, die auch gut geschrieben sind. Also auch stilistisch (literarisch) gut sind. Zum Beispiel gefällt mir die Art von Reginald Hill sehr gut. Bei ihm muß man sich aber zuerst mal einlesen, die Protagonisten kennen lernen. Die Krimis und deren Übersetzungen haben auch nicht alle die gleiche Qualität. In letzter Zeit sind die nicht ganz so guten für das deutsche Publikum nachgeliefert worden. R. Hill ist inzwischen verstorben und wahrscheinlich will man noch schnell sein Werk soweit als möglich zu Geld machen.

Ein gutes haben seine Romane außerdem. Sie sind nicht sehr blutig. Kein Verbrechen ist grausamer wie das andere. Eine Mode die in letzter Zeit um sich greift. Es kommt nicht mehr auf die Story an, sondern nur auf möglichst blutrünstige, gewaltsame Morde oder Mordversuche.
Bei R. Hill ist dies nicht so. Einer seiner Krimis kommt sogar ganz ohne Leichen aus.

In letzter Zeit habe ich einige Krimis von Jussi Adler-Olsen (gerne) gelesen. Auch er verkünstelt sich mit möglichst grausamen Morden. Allerdings ist der ganze Plot mit dem seltsamen Ermittlerteam, vorne dran der stets schlecht gelaunte Carl Moerck so absurd und fern von Realität (oder wie soll man es beschreiben), so daß diese Grausamkeit als solche garnicht wahrgenommen wird.
Es ist so ähnlich wie bei Zeichentrickfiguren: die können sich gegenseitig verschlagen, von steilen Klippen herunterfallen oder unter riesige Felsbrocken kommen. Der Zuschauer nimmt es nicht als blutrünstig oder brutal wahr.

Natürlich lese ich auch Bücher, die nicht ganz meinen Qualitätskriterien entsprechen, schon aus der Notwendigkeit heraus an genug Lesestoff zu kommen. Aber häufig ärgere ich mich dann so über die schlechte Sprache usw. daß ich das Buch garnicht zu Ende lese.
Ein Buch hatte ich mir einmal zuschicken lassen, weil in den Rezensionen der tolle Schreibstil gelobt wurde. Für mich war das aber nur Geschwafel ohne eigentliche Aussage. Ich habe dann noch zum Ende vorgeblättert und es schlußendlich sogar wieder zurückgeschickt.

Ein zusätzliches Kriterium für ein gutes Buch ist für mich wenn in dem Krimi noch etwas anderes als die eigentliche Story erzählt wird. Also wenn z.B. etwas über die Stadt in der die Geschichte handelt "rüberkommt". Natürlich muß dies stimmig erzählt werden. Nicht einfach zwei Geschichten nebeneinander her laufen lassen mit einer Unmenge Personen die man kaum mehr auseinander halten kann o.ä..
Es mal eben "gut" geschrieben sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.09.2014 09:25:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.09.2014 10:28:34 GMT+02:00
... zum einen wähle ich nach persönlichen Vorlieben: am liebsten Krimis/Thriller aus Großbritannien ("Whodunit") oder Schweden, gerne Serien mit einem bereits ans Herz gewachsenen Ermittlern, viel Nebenhandlung, nicht zu blutig und brutal, KEINE Folterszenen, überraschende Wendung am Schluss

Allgemein: Ich finde, ein Krimi sollte in erster Linie spannend sein! (Das ist leider nicht immer der Fall...) Außerdem lege ich Wert auf eine schlüssige Handlung, die realistisch sein muss, also ohne ins Phantastische abzudriften. Wie jedes andere gewinnt auch dieses Genre durch guten Stil. Hakan Nesser, Arne Dahl, Oliver Bottini, Dorothy L. Sayers sowie den bereits genannten Reginald Hill sehe ich als erfreuliche Beispiele für sprachliche Schönheit und Niveau.

Veröffentlicht am 17.09.2014 18:07:10 GMT+02:00
Francis meint:
Daniel Wilde, der Autor für Horror und Thriller. Dieses Jahr erschienen
72 ein Thriller der härter als die Realität ist.
Das Böse in dir Ein Mysteriethriller der unter die Haut geht. Wortwörtlich
Horror und Psyche: Band 1Eine Kurzgeschichtensammlung, wie du sie noch nicht gelesen hast. Es ist stets ein Teil der Geschichte Realität.
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Erster Beitrag:  31.08.2014
Jüngster Beitrag:  17.09.2014

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