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Kennt ihr einen Krimi/Thriller in dem einen die Charaktere und der Schreibstil mehr fesseln, als die Handlung?


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1-25 von 98 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.08.2011 21:14:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.08.2011 23:37:46 GMT+02:00
Hallo zusammen,

nun ich habe die meisten gängigen Bestseller dieser und vergangener Tage im Spannungs-Genre gelesen. Häufig habe ich dabei das Problem, dass mehr Bedacht auf ein brutales Gemetzel gelegt wird, als auf die Erzählsprache und die Entwicklung der Charaktere.

Kennt ihr einen Kriminalroman, in dem einen die Charaktere und der Schreibstil mehr fesseln, als die eigentliche Handlung? Vielleicht ein echter Geheimtipp, der mich - selbst ein Krimiautor - mit seiner Sprache richtig begeistern kann?
Oder findet man solche Bücher nur in der Rubrik Gegenwartsliteratur?

Ich würde mich über Anregungen sehr freuen und sende euch liebe Grüβe aus Spanien,

Eduard Freundlinger

Veröffentlicht am 23.08.2011 23:42:48 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 08.11.2011 08:31:42 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 24.08.2011 23:42:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2011 00:53:14 GMT+02:00
dark swan meint:
also, irgendwie antwortet hier keiner, dabei ist diese frage wirklich interessant, finde ich.

ich würde dir amelie nothombe ans herz legen. deren sprache finde ich wirklich toll - sie schafft es, rhetorisch so mitzureißen, dem bösen eine solche scharfzüngigkeit mitzugeben, dass einem wirklich das herz stockt. die themen sind alle nebensächlich - fesselnd ist diese hakenschlagende, schlagfertige sprache!
ein beispiel ist Quecksilber.

dann hat es mir celia fremlin angetan. die eine wirklich gute dialogschreiberin ist. die themen sind alle eher zweitrangig - spannend an fremlin ist ihre erzählkunst. ich empfehle dir Wer hat Angst vorm schwarzen Mann und Klimax und Parasitenperson. aber im grunde kann man alle von ihr lesen.

ich hoffe mal, dass jemand hier fortsetzt. =)

liebe grüße und viel spaß beim lesen und kennenlernen!

dark swan

Veröffentlicht am 25.08.2011 00:25:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2011 00:26:15 GMT+02:00
Vielen Dank dark swan! Deine Empfehlungen hören sich alle sehr gut an und bisher kannte ich weder die von dir genannten Autoren - noch deren Bücher. Also wirklich wertvolle Tipps, die du mir da gegeben hast. Herzlichen Dank dafür und beste Grüße aus Spanien

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2011 01:08:07 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:43:12 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.08.2011 11:57:52 GMT+02:00
Bücher meint:
Hallo zusammen - ja, gutes Thema! Auch ich brauch im Genre das originelle Erzählen weit mehr als die Abschussrate ...
Die Frage ist, was man will. Wenn ich elegant geschriebenen beinharten Realismus möchte, ist das Allergrößte für mich derzeit MANOTTI. Diese französischen Thriller sind sprachlich grandios, brisant und düster. Einschlägig bekannt
Ganz stark ist auch der unterschwellig packende Roman Das Leben ist schmutzig, der ganz von Atmo und Charakteren lebt. Ist allerdings nicht in erster Linie ein typischer Krimi ...
Wer etwas vergnügter mit Spannung und Humor auf hohem Niveau unterhalten werden will, sollte sich mal Monika Geier gönnen. Ihr neuster Krimi "Müllers Morde" ist sowas von aktuell, rasant und kurzweilig, mit tollen Figuren, dabei zudem noch witzig (auch vom selben Verlag aus meiner Lieblingsreihe, aber wieder ganz anders: Müllers Morde).
Alle drei sind m.E. Paradebeispiele für gute Krimis, bei denen insbesondere Stil und Figuren absolut Spitze sind. Bon appetit!

Veröffentlicht am 25.08.2011 12:33:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.08.2011 12:34:03 GMT+02:00
Vielen Dank für eure bisherigen Anregungen zu meinem Thema.
Es scheint, mein literarischer Herbst und Winter ist durch eure
Hilfe bereits gerettet. Ich werde mir die meisten eurer Higlights
bestellen und euch hinterher Feedback geben.

Ich finds übrigens toll, dass es hier auch gleichgesinnte Krimifans
gibt, deren Lesevergnügen sich nicht am Grade der Brutalität oder
der Anzahl an Morden orientiert, sondern an ausgezeichnetem
Erzählstil und dreidimensionalen Charakteren ...

Veröffentlicht am 25.08.2011 12:59:46 GMT+02:00
Tedesca meint:
Mir fällt dazu gerade die Commissario-Ricciardi-Reihe von Maurizio de Giovanni ein, die sehr atmosphärisch ist und nicht in erster Line von grausigen Bluttaten lebt. Das trifft auch auf das Havanna-Quartett von Leonardo Padura zu, ebenso auf die Montalbano-Reihe von Andrea Camilleri.

Veröffentlicht am 25.08.2011 14:10:30 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:43:12 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.08.2011 14:29:30 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 25.08.2011 14:29:47 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.08.2011 16:22:29 GMT+02:00
Karin Kern meint:
Hallo!

Habe auch noch einen Lesetipp : Tana French - Totengleich. Ist zur Zeit sicher eine der interessantesten englischen Autorinnen und stilistisch/sprachlich erste Klasse!
Ganz neu entdeckt habe ich die Autoren B.C.Schiller mit ihrem ebook Thriller " Töten ist ganz einfach", der mir super gut gefallen hat.
Viel Spass beim Lesen!
KarinK

Veröffentlicht am 25.08.2011 20:03:59 GMT+02:00
Willi meint:
Hallo Eduard,
du hast ja schon einige gute Tipps bekommen, ich kann dir auch einen tollen Thriller empfehlen, den ich in kürzester Zeit ausgelesen habe, weil er so spannend, aber auch humorvoll ist und vor allem die Selbstreflexionen und die Entwicklung des Titelhelden echt beeindrucken und Spaß machen. Bin durch einen Hinweis im Forum selbst darauf aufmerksam geworden und dankbar für den Tipp.
Frank Tenner "Das Weichei - der härteste Detektiv Floridas". Ist auch bei amazon erhältlich.
Gruß Willi

Veröffentlicht am 26.08.2011 16:46:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.08.2011 17:02:54 GMT+02:00
Bloody Mary meint:
Diane Setterfield hat einen ungewöhnlich schönen Schreibstil. Sie hat aber leider nur ein einziges Buch geschrieben: die dreizehnte Geschichte. Besonders als Hörbuch sehr zu empfehlen, da die Geschichte mit viel Liebe zum Wort und Klang gelesen wird.
Karin Fossum: nie Gemetzel, die Geschichten kommen sanft undzugleich hinterhältig daher; scharfsinniger Humor und Gesellschaftskritik. Ungewöhnlicher Schreibstil.
Jean Le Carre: der ewige Gärtner -> das einzige Buch welches ich von Carre durchgängig von vorn bis hinten mochte, aber dafür auch eines meiner absoluten Lieblingsbücher; mit viel scharfsinnund Liebe zu den Charakteren geschrieben. feinsinniger Humor. brandaktuell und voller versteckter Seitenhiebe auf die heutige politische Realität und wie die Menschen in großen Stil getäuscht werden (nicht von der miesen Verfilmung abschrecken lassen) nach Erscheinen holte die in den Medien beschriebene Realität das Buch scheinbar ein. wirklich SEHR GUT RECHERCHIERT.
Elisabeth George: bis auf "wer die Wahrheit sucht" sehr gute Romane mit viel Liebe zu den Figuren. Sehr hintergründig. Alle auftauchenden Personen spiegeln das Thema der Geschichten und beleuchten es so auf ihre Weise. Mehrdimensionale Charaktere besonders gelungen: "Gott schütze dieses Haus", "Auf Ehre und Gewissen" und "NIe sollst du vergessen" Man muss aber bedenken, dass hier in dieser Romanserie die Hauptermittler tragende Rollen spielen und deren Privatleben immer einen Beitrag zum Verständnis der Bücher beiträgt. Am besten in richtiger Reihenfolge lesen
zuletzt noch Petra Hammesfahr, besonders der Puppengräber und der stille Herr Genardy.

ÜBERDURCSCHNITTLICH gut für deutsche Autoren finde ich indess auch Friedrich Ani (bis auf seine Süden-Reihe) er lässt sich so wunderbar schräge Typen einfallen, dass man schon kichern muss, die dann aber auch so lebensecht geschildert werden, dass man sich ihnen kaum entziehen kann. kleine aber feine Romane; zum Beispiel: Todsein verjährt nicht
--> der Roman ist humorig skuril wie der Titel es verspricht

Veröffentlicht am 26.08.2011 17:21:19 GMT+02:00
Jett meint:
Ein abgehalfterter Auftragskiller namens Quirós, dessen Herz doch nicht gänzlich aus Stein ist, hat mich absolut begeistert. Zu finden ist er in Die Elfenbeinschatulle von José Carlos Somoza.

Das war für mich ein Krimi, der von der Beschreibung der Hauptfigur getragen wurde. Ich werde ihn nie mehr vergessen. :-)

Veröffentlicht am 27.08.2011 11:37:30 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2011 11:49:17 GMT+02:00
lanbiya meint:
Sehr gut gefallen hat mir der 1. Band von Martin Suters neuer Krimi-Reihe: Allmen und die Libellen. Den 2. Band Allmen und der rosa Diamant fand ich nicht mehr ganz so gut wie den ersten.

Eine sehr ungewöhnliche Sprache hat auch Winter in Maine.

Auch ungewöhnlich, aber richtig gut, fand ich: Die Sehnsucht der Atome.

Auch unterschreibe ich bei o.g. Amélie Nothomb. Die meisten Bücher von ihr fand ich grandios. Am besten gefiel mir Die Reinheit des Mörders.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.08.2011 11:50:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.08.2011 11:53:49 GMT+02:00
Da bin ich ganz deiner Meinung Jett - Die Elfenbeinschatulle ist einer der Highlights meines Bücherregals ;-)

Und aus den anderen hier empfohlenen Büchern habe ich mir schon sieben bestellt - vielen Dank für die tollen Tipps.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.08.2011 21:56:00 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:43:16 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 27.08.2011 23:50:19 GMT+02:00
Jett meint:
@ Karin Nieslon

Was meinst du mit Logikfehlern? Ein Anfänger ist Suter ja nun nicht gerade. Hast du zuvor schon Sachen von Suter gelesen? Ich kann mir eine schlampige Arbeitsweise so gar nicht vorstellen bei diesem Autor. Noch dazu, da seine Bücher eher knapp gehalten sind. Bei episch ausufernder Buchstabenflut könnte ich mir so etwas eher vorstellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2011 03:34:27 GMT+02:00
Desanida meint:
"Oder findet man solche Bücher nur in der Rubrik Gegenwartsliteratur?"

Hallo Eudard Freundlinger,

Ich finde eher mehr in der Vergangenheitsliteratur, weiß aber natürlich nicht, ob darunter etwas ist, das deinem Geschmack enspricht.

Die 52 Pater Brown Geschichten, im Original gelesen, von Gilbert Keith Chesterton haben ihren Reiz für mich nicht verloren, und sehr empfehlen kann ich "The Man who was Thursday", einen "metaphysischen Thriller" - wie ich mal irgendwo gelesen habe.

Maurice Leblance hat zwar keinen Mörder, aber einen so charmanten Gentleman-Verbrecher in Arsene Lupin geschaffen, und genial finde ich auch Edgar Allen Poes Inspector Dupin.

Persönlich liegt mir Keating sehr am Herzen, auch wegen der Nationalität des Inspectors Ghote, eines Inders. Der Sprachforscher und Crime book reviewer der Times, Keating, hatte nicht die Absticht, mehr als einen Krimi zu schreiben, doch allein diese Reihe ist Legion - na, etwas übertrrieben. Auch von Anne Perry kann ich bedingt zumindest die beiden in der frühviktorianischen und spätviktorianischen Zeit spielenden Krimireihen empfehlen, da sie mitunter ein scharfes Sittengemälde sind. Der Roman schlechthin, den du wie ich es verstanden habe suchen könntest, ist wohl immer noch Dostojewskis "Die Brüder Karamasov".

Meine Liebe seit einiger Zeit schon gilt Martha Grimes und ihren bis in die Nebengestalten eindringlich gezeichneten Charaktere sowie ihrer atmosphärisachen Mischung zwischen Melancholie und Erschütterung ab und an, sowie einer ihr eigenen heiteren Schilderungsweise, ihr Sinn für belustigende Dialoge und Angewohnheiten.

Jedoch denke ich, bei einem Thriller oder Krimi geht es doch stark in die Abgründe der menschlichen Seele, und selbst ein wohlerzogener und charmanter Mörder bezieht seine Motive aus Abgründen des Bösen - oft zumindest, nicht immer - da halte ich bei ihrer zugegeben unübertrefflichen Blutrünstigkeit immer noch die Bibel für das den reichhaltigsten Stoff an Übelem, Erschüttendem und Niedertächtigem bietende Nachschlagewerk für angehende Autoren. (Ach ja, vielleicht könnte dir mein "Roman mit unverhofften Todesfällen", Titel: "Äußertst private Ermittlungen" zusagen - falls ich ihn jemals fertigbekomme und gar einen Verleger finden sollte.

Desanida

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2011 10:19:12 GMT+02:00
Thomas meint:
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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2011 11:26:19 GMT+02:00
Paul Schwarz meint:
Hallo Eduard, versuche es mal mit Henry Gerhard.
Bisher erschienen:
"Schüsse an der Heimatfront"
"Zusatzzahl dreizehn"
"Tabula rasa"
Letzteres könnte das Gesuchte sein!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.08.2011 16:32:35 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 23.06.2012 13:43:17 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 29.08.2011 19:37:30 GMT+02:00
Hallo, also ich habe mit großem Vergnügen die Krimis von Wolf Haas gelesen, am Anfang ist sein Sprachstil sehr gewöhnungsbedürftig, aber dann wird man süchtig danach. Sie spielen in Wien und haben äußerem sehr viel Humor. " Silentium" oder "Komm süßer Tod" sind ganz gut zum einsteigen. Sollte Dir Wien als Tatort gefallen sind auch die Krimis von Heinrich Steinfest lesenswert. "nervöse Fische" zum Beispiel. Ich wünsche Dir eine schöne Lesezeit.

Veröffentlicht am 29.08.2011 19:37:31 GMT+02:00
Hallo, also ich habe mit großem Vergnügen die Krimis von Wolf Haas gelesen, am Anfang ist sein Sprachstil sehr gewöhnungsbedürftig, aber dann wird man süchtig danach. Sie spielen in Wien und haben äußerem sehr viel Humor. " Silentium" oder "Komm süßer Tod" sind ganz gut zum einsteigen. Sollte Dir Wien als Tatort gefallen sind auch die Krimis von Heinrich Steinfest lesenswert. "nervöse Fische" zum Beispiel. Ich wünsche Dir eine schöne Lesezeit.

Veröffentlicht am 29.08.2011 20:34:52 GMT+02:00
Franz Josef meint:
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