Grundsatzdiskussion


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26-50 von 114 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 05.07.2012 17:51:45 GMT+02:00
Quaidosh meint:
Es ist meiner Meinung nach absolut unnötig einem Kind von unter 10 Jahren Konsolen/Handys zu kaufen. Vor allem wenn hier alle auflisten was sonst alles da war: Warum wird dann noch die Konsole angeschafft, wenn doch so viele andere Möglichkeiten da sind? Ich würde meinem Kind in so einem Alter wohl keine Konsole zugänglich machen. Ich habe übrigens mein Abitur gemacht und hatte in der Grundschule auch schon einen GB. Aber ich habe später gemerkt das so eine Konsole sehr viel Zeit fressen kann und daran haben zwischenzeitlich auch meine schulischen Leistungen gelitten. Es kommt natürlich auch immer auf den Umgang an und wie die Eltern das behandeln.
Ich finde es trotzdem überflüssig und auch in keiner Weise förderlich für irgendwelche Fähigkeiten.

Veröffentlicht am 05.07.2012 19:04:56 GMT+02:00
Tigerbaby meint:
@Quaidosch
Wow, so eine Aussage von jemand, der selbst schon so früh einen GB gehabt hat. Finde ich toll. Erlebt man selten.
@ Magenta
Ja, nur leider sind die wenigsten Eltern konsequent genug bzw. kümmern sich überhaupt darum, wie lange ihr Kind an der Konsole hängt.

Und allgemein: Ein Kind unter 10 Jahren braucht kein Handy. Wozu denn ?? Auf der weiterführenden Schule verstehe ich es ja....die ist oft weiter weg und die Kids den ganzen Tag unterwegs. Gut, wenn sie dann erreichbar sind. Aber Grundschule ? Die ist doch nur einen Sprung entfernt.

Veröffentlicht am 06.07.2012 13:15:42 GMT+02:00
Breumel meint:
Handy wird es bei uns auch erst auf der weiterführenden Schule geben. Die einzigen Grundschüler mit Handy, welche ich kenne, haben geschiedene Eltern, da sehe ich noch einen gewissen Sinn.

Veröffentlicht am 08.07.2012 11:18:02 GMT+02:00
A. Held meint:
Hmmm, dann klinke ich mich auch mal in die Diskussion ein.

Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen, noch bevor ich in die Grundschule kam. Danach musste ich bei meiner Mutter wohnen, und hier wurden solche Geräte wirklich zum "Abstellen" verwendet, damit meine Mutter in Ruhe den Feierabend verbringen konnte. Bei mir beschränkte sich das auf einen Game Boy, den ich zum Teil exzessiv genutzt habe. Interessanterweise hat meine Mutter gleichzeitig aber auch einen enormen Hass gegen dieses Gerät aufgebaut, so dass es mir zum Teil monatelang weggenommen wurde.

Bei meinem Vater standen auch solche Spielkonsolen, die an den Fernseher angeschlossen werden, die ich zu Hause nicht haben durfte. Die habe ich aber gar nicht so sehr genutzt, da mein Vater auch andere Dinge mit mir unternommen hat.

Ein einigermaßen vernünftiges Leben habe ich heute trotzdem. Ich arbeite als Teil eines zehnköpfigen Teams an einer Internetseite, die über Videospiele schreibt, stehe kurz vor der Abgabe meiner Diplomarbeit und kann mich an einer Diskussion wie dieser hier sinnvoll beteiligen, statt solche Beiträge wie ein gewisser Herr Willimayer zu schreiben. Negative Konsequenzen gibt es natürlich auch, in erster Linie bin ich kaum in der Lage, Freundschaften aufzubauen und war noch nie in einer festen Beziehung. Ob das aber nun an meinem starken Videospielekonsum oder an meiner allgemeinen Erziehung lag, sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall hat es mir nicht so sehr geschadet, wie einige Wissenschaftler es gerne hätten und wie es in den Medien gerne propagiert wird.

Veröffentlicht am 09.07.2012 19:48:59 GMT+02:00
Breumel meint:
Ein Update zum Thema Gruppenzwang und Grundschule: Von einer Freundin meiner Tochter habe ich erfahren, daß im Ganztags-Ferienprogramm das Mitbringen des Nintendos erlaubt ist (bei uns auch, max. 30 Minuten/Tag dürfen sie spielen) und es zwei feste 'Nintendo-Zeiten' gibt, in denen die Kinder mit Nintendo (wenn sie wollen) eine Viertelstunde am Nintendo daddeln dürfen. Dann sitzen die ganzen Grundschüler einträchtig nebeneinander und starren auf die Bildschirme. Soviel zu der Aussage, daß der Wunsch nach so einem Gerät sicher durch die Eltern geweckt wird...

Veröffentlicht am 09.07.2012 19:57:09 GMT+02:00
D. Fehlandt meint:
Ich schalte mich dann auch mal in die Diskussion mit ein.
Vorweg: Ich bin 91er Jahrgang und somit auch kinderlos. Aber ich habe natürlich eigene Erfahrungen gemacht, wie es bei mir war mit den Konsolen, PC etc.

Bei mir war es so, dass ich eine wesentlich ältere Schwester habe. Sie hatte dann als ich so 4 oder 5 war einen Gameboy bekommen und später einen Gameboy Pocket. Wie es dann oft so ist, wollte ich natürlich auch mal mit ihrem Gameboy spielen. Meine Eltern wollten das eigentlich noch nicht, aber da meine Schwester sich auch mal beliebt machen wollte bei mir, kam ich trotzdem an das Gerät heran. So mit 6 Jahren etwa bekam ich dann mein eigenen Gameboy Pocket. Anfangs war es natürlich so, dass meine Spielzeit begrenzt war und das war auch richtig so. Andernfalls hätte ich wohl mehrere Stunden pro Tag mit dem Ding verbracht. Und zu dem, dass Kinder sich lieber mit Freunden treffen sollten: bei mir war es so, dass viele schon vor mir einen Gameboy oder eine andere Konsole hatten, dreimal dürft ihr raten, was dann passiert ist ;-)

Irgendwann bekam ich auch einen PC. Das muss so gewesen sein, als ich 9 oder 10 war. Das kam aber auch nur, da meine Eltern sich einen neuen kauften und ich dann den alten Win95 nehmen konnte. Vorher durfte ich aber auch ab und zu schon daran. Meine Eltern hatten aber stets ein Auge darauf, wie lange ich so davor verbringe.

Später wollte ich auch einen Gamecube haben, aber da stellten sich meine Eltern erstmal quer. Sie meinten doch tatsächlich ein PC und Gameboy müssten reichen. Irgendwann durfte ich dann doch einen haben, allerdings musste ich ihn selber bezahlen. Auch die meisten Spiele für den Gamecube und den PC habe ich selber gekauft.

Insgesamt hatte ich über die Jahre verteilt einen Gameboy Pocket, Advance, Nintendo DS Lite, Gamecube und PC. Hört sich jetzt viel an, aber mehr als 3 Geräte gleichzeitig besaß ich nie, die Gameboys haben sich quasi abgelöst.

Meine Eltern haben das immer relativ locker gesehen. Sie haben natürlich immer ein Auge darauf gehabt, was ich mache und wie lange. Aber viel basierte einfach auf Vertrauen. Und ich denke das ist genau der richtige Weg. So bin ich nie auf die Idee gekommen zu rebellieren und stundenlang heimlich zu spielen. Wenn es zu lang wurde kam meine Mutter und hat mich darauf hingewiesen, dann habe ich noch schnell so weit gespielt bis ich speichern konnte und dann war auch Schluss. Gleiches galt nachher für das Internet: mir wurde gesagt, worauf ich achten muss um nicht in diese berüchtigten Fallen zu tappen und dann konnte ich eigenverantwortlich surfen. Klar, ab und zu wurde geguckt, was ich mache und das wars. Es basierte eben viel auf Vertrauen und das ist denke ich wichtig. Und es war auch nicht so, dass meine Eltern mich davor geparkt haben, es blieb immer Zeit für ein bisschen Mensch ärgere dich nicht. Achja und die Kinder freuen sich auch darüber, wenn die Eltern mal eine Runde Mario Party mitspielen. Videospiele schließen gemeinsames Spielen nicht aus.

Rückblickend hat mir das (später auch viele) Videospiele spielen nicht geschadet. Immerhin habe ich mein Abitur und absolviere gerade meine Ausbildung. Es gab zwar auch eine Phase (so als ich 15-16 war), wo ich zu viel gespielt habe und sich das in meinen Schulnoten widerspiegelte, aber auch das legte sich wieder, da meine Eltern aufgepasst haben. Und nur so nebenbei: Ich wurde NIE bestraft für zu viel spielen, musste nie den Gameboy etc abgeben. Diese Verbote gab es bei uns nicht, nur ernste Gespräche. Und das hat mehr gebracht, als bei Klassenkameraden, die ihre Spiele abgeben "durften"; dann wurde halt heimlich weitergespielt.

Veröffentlicht am 10.07.2012 11:34:45 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.07.2012 11:38:09 GMT+02:00
Taymo87 meint:
Also ich habe meinen ersten Gameboy damals mit 8 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen (Mit ca. 11 Jahren habe ich mir dann den Gameboy-Color von meinem Taschengeld gekauft). Ein neues Spiel gab es dann beispielsweise an Geburtstagen und zu Weihanchten, aber musste ansonsten vom ersparten Taschengeld gekauft werden.

Ich weiß noch, dass ich bei meinen Eltern mindestens ein Jahr lang Überzeugungsarbeit leisten musste, bis sie mir erlaubt haben, einen Gameboy haben zu dürfen. Zu der Zeit hatte etwa die Hälfte meiner Freunde einen Gameboy oder auch Super Nintendo. Gefühlt war ich allerdings der letzte der einen hatte ;D
Zur Nutzung des Gameboys gab es keine geregelten Zeiten. Es verhielt sich so, wie mit jedem anderen Spielzeug auch. Am Anfang war es neu und wurde viel genutzt, genauso wie die anderen neuen Spielsachen, die es zu Weihanachten gab, mit der Zeit wurde es dann aber weniger.
Selbstverständlich wurde auch von meinen Eltern erfolgreich Überzeugungsarbeit geleistet, wenn es ihnen zu viel wurde, dabei kamen sie aber ohne Verbote oder Wegnehmen aus. Dazu kommen noch Faktoren wie leere Batterien (was für ein Zufall, dass genau in dem Moment keine vollen Batterien mehr im Haushalt sind ;), oder man kam einfach in einem Spiel nicht weiter und es wurde langweilig.
Eigentlich wurde der Gameboy hauptsächlich nur noch benutzt wenn längere Autofahrten anstanden, oder wir irgendwo zu Besuch waren, wo aus welchen Gründen auch immer, nicht unbedingt die Möglichkeit gegeben war mich anderweitig zu beschäftigen. Wobei dazu gesagt werden muss, dass die Nutzung des Gameboys ansonsten in solchen Fällen häufig auch nur einen Teil der gesamten (Selbst)Beschäftigung ausgemacht hat (Eine einzelne Actionfigur eingebettet in der Fantasie eines Kindes, kann auch Wunder wirken, wenn mit der dazu gehörigen Geräuschkulisse umgegangen werden kann :D).
Außerdem sei noch gesagt, dass ich Einzelkind bin, wenn also nicht zufällig noch andere Kinder in der Nähe waren, konnte es sehr schnell schon sehr öde bei den Erwachsenen werden, wenn das Wetter auch noch nicht mitspielt.

Ansonsten sehe ich es so, dass Kinder sich auch (bzw. gerade) ohne Einschränkung von außerhalb, schnell an solchen Dingen satt sehen und sich der "unerwünschte" Gebrauch von alleine regelt.

Veröffentlicht am 10.07.2012 12:25:47 GMT+02:00
V. Herbst meint:
Die Antworten sind doch sehr interessant und spiegeln irgendwie auch meine Meinung wieder. Wie eingangs geschrieben geht es mir um die <10 Jährigen welche definitiv noch nicht verstehen was solch eine Konsole wirklich bedeutet. >10 Jahren ist es mir gelinde gesagt egal wie der Umgang ist, da die Kids sehr frühreif sind und es somit auch begreifen welchen Wert eine Konsole hat. Es ist Sommer und die 3ds liegt auf der Station und wartet auf den Herbst / Winter. Länger als 1h kann ich damit auch nicht spielen, da es mir eindeutig zu anstrengend wird (Augen, Handstellung). Letztlich ist es die Entscheidung der Eltern in wie weit die Kids mit den Konsolen aufwachsen - jedoch bin ich inzwischen, auch nach den bisherigen Beiträgen dafür, dass eine Konsole - egal welches Spiel - nicht in die Hände von <10 jährigen gehört - egal wie groß der Gruppenzwang ist und wie langweilig eine Familienfeier sein kann. Ich und vermutlich 1000+ andere haben solche Situationen auch ohne massiven Schaden überlebt. Konsolen gehören heute einfach dazu, keine Frage, aber bevor ein Kind es aber wirklich begreifen kann was es da nutzt sollte es sich noch alternativ beschäftigen.

Veröffentlicht am 10.07.2012 13:08:08 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.07.2012 13:10:04 GMT+02:00
Taymo87 meint:
Also bei der Wertfrage muss ich dir widersprechen. Mit meinen damals 8 Jahren wusste ich über die Preise Bescheid (Gameboy 100 DM, ein neues Spiel ca. 70 DM) und verglichen mit meinem Taschengeld, konnte ich den Wert sehr gut ins Verhältis setzen. Dazu kommt, dass so eine Konsole/Handheld einen technischen Aspekt enthält, der zumindest für mich als Kind etwas faszinierendes und gleichzeitig auch etwas zerbrechliches hatte. Der Gameboy wurde nach Benutzen wieder in die Plastikbox zurückgelegt, damit auch ja nicht der Display zerkrazt. Ich denke gerade im Grundschulalter mit Einführung des Taschengeldes fängt die Vermittlung von materiellen Werten an.
Also im Grunde könnte ich nicht pauschal sagen ab wieviel Jahren ich meinem Kind so ein Gerät geben würde. Da spielen viele Faktoren mit rein und es kommt auch im Endeffekt auf das Kind selbst an. Im Kindergarten hat es aber meiner Meinung nach auf jeden Fall noch nichts zu suchen.

Veröffentlicht am 10.07.2012 14:08:50 GMT+02:00
D. Fehlandt meint:
Naja ich finde pauschal zu sagen, dass Kinder unter 10 Jahren zu jung sind für eine Konsole ist falsch. Es gibt mittlerweile (ich glaube bei Nintendo am meisten) auch sehr viele Spiele, die für jüngere Kinder geeignet sind. Ich sehe kein Problem darin auch jüngeren Kindern einen Gameboy zu erlauben.

Ich denke es ist einfach, wie so oft mit neuen Sachen, die sich immermehr verbreiten. Anfangs ist es total schlimm, wenn Kinder damit spielen, aber irgendwann ist es normal, wenn auch im Kindergarten (etwas übertrieben dargestellt) diese Teile vorhanden sind. Und in manchen Situationen, wie Taymo ja auch schon erwähnt hat ist es auch nicht immer möglich Kinder zu beschäftigen. Auf Autofahrten ist da so ein Gameboy eine tolle Beschäftigung.

Und zu dem Thema, dass die Kinder den Wert nicht zu schätzen wissen: Es kommt ganz auf die Erziehung drauf an. Bei Kindern, die immer alles bekommen mag das so sein, aber das ist dann die eigene Schuld. Meine Eltern haben mir schon als kleines Kind zu verstehen gegeben, dass man auf das Geld achten muss und was teuer ist. Das fing schon bei Kleinigkeiten an, indem mir nicht 10DM mitgegeben wurde, wenn ich mir im Dorfladen Süßigkeiten holen wollte, sondern meistens nur 1DM. Wie gesagt, ob Kinder den Wert zu schätzen wissen liegt an der Erziehung.

Veröffentlicht am 10.07.2012 14:52:12 GMT+02:00
Tigerbaby meint:
Hier schreiben so viele von "Autofahrten" oder "Lokalbesuchen"....und dass man da ein Nintendo braucht. Also wir haben bisher jede noch so weite Autofahrt auch ohne so ein Gerät überstanden (so wie wir als Kinder übrigens auch) und im Lokal finde ich es mehr als unnötig. Hey, da werden einfach ein paar Mitbringspiele mitgenommen, Malsachen, Bücher und ansonsten gibt es bei den meisten Lokalen auch eine Möglichkeit im Freien bei Fangen und Co die Zeit zu überbrücken, wenn nicht sogar ein Spielplatz dabei ist......also ins Lokal werde ich garantiert kein Nintendo mitnehmen und meine Kinder "ruhigstellen". Bei Autofahrten werden halt ein paar Pausen mehr gemacht und ansonsten Hörspiele gehört.....wo liegt das Problem ?
Also DS zuhause finde ich ja in Maßen ok, aber auch noch mitnehmen ?????
@Breumel
Beim Ferienprogramm Nintendo-Time ???? Das ist ja unglaublich. Traurig, wenn einer Betreuung nichts besseres einfällt. Also bei uns wäre das undenkbar. Hier werden jeden Tag Ausflüge angeboten und selbst wenn das Wetter mal überhaupt nicht mitspielen sollte....es gibt Spiele, Bücher, Bastel- und Werkangebote etc.etc.......ich glaube, wenn da einer fragen würde, ob er das Nintendo mitbringen darf, würden sie ihn fragen ob er komplett verrückt geworden ist.....

Veröffentlicht am 10.07.2012 15:16:12 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.07.2012 15:17:03 GMT+02:00
Taymo87 meint:
Es gibt selbstverständlich eine Menge Beschäftigungsmöglichkeiten und kein MUSS für eine Konsole o.Ä.. Aber nur weil man einem Kind das ermöglicht zu tun, auf das es gerade Lust hat, ist es ja nicht gleich als Ruhigstellen eines Störenfriedes auszulegen, weil die Eltern mal wieder keine Lust haben sich mit ihrem ungewollten Balg (im überspizten Sinne) auseinanderzusetzen. Autofahrten waren von mir ja auch aus Erfahrung her genannt, weil ich meinen Gameboy dort am häufigsten genutzt habe, neben Hörspielen, Musik hören und lesen. Mit 8+ war ich auch eigentlich im Gröbsten aus dem Quängelalter raus und brauchte nicht ununterbrochen bespaßt werden.

Ob, wann, wo und wieviel gespielt wird liegt im Ermessen der Eltern und da gibt es eigentlich eine sehr weite Spanne zwischen richtig und falsch finde ich. Wie gesagt ich habe meine persönliche Erfahrung geschildert und bin der Meinung, dass so wie es bei mir abgelaufen ist, es einer der "richtigen" Wege war, das heißt nicht, dass alles andere weniger "richtig" ist, ich kann viele andere Sichtweisen sogar sehr gut nachvollziehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.07.2012 16:12:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.07.2012 17:30:08 GMT+02:00
Doragunse meint:
Hallo V.Herbst
Erst wolltest Du nur "verstehen" warum Kinder ein Nintendo in die Hand nehmen dürfen und jetzt derartige Vorschriften, von wegen "nicht in die Hände von <10-Jährigen"? Dann praktizier es mit Deinen Kindern auch so, wenn sie die Teile mal kennenlernen, insbesondere Deinen eigenen 3DS, der, ich weiß nicht warum auf den Herbst wartet.

Veröffentlicht am 10.07.2012 19:39:49 GMT+02:00
Breumel meint:
@Tigerbaby: Du schreibst 'ansonsten gibt es bei den meisten Lokalen auch eine Möglichkeit im Freien bei Fangen und Co die Zeit zu überbrücken, wenn nicht sogar ein Spielplatz dabei ist'. Schön wär's, ich kenne nur ganz wenige und für schlechtes Wetter fällt mir keines in der Nähe ein... Zum (länger) Selberlesen sind meine Kinder noch nicht weit genug, und ich bin eben nicht nach 10 Minuten mit dem Essen fertig. Früher haben wir Buntstifte und kleine Blöcke mitgenommen, heute sind's die Nintendos. Schadet aus meiner Sicht auch nicht und schont die Tischdecke ;-)

Veröffentlicht am 11.07.2012 06:57:04 GMT+02:00
Sempai02 meint:
@Taymo:
Meine Rede. Bei Freunden von mir musste der Kleine (acht Jahre) die Hälfte des Nintendo dsXL mit seinem Ersparten bezahlen. Ergebnis: Er weiß, dass so ein Gerät was kostet und dass man es dadurch auch gut behandeln muss, damit nichts kaputt geht - wenn auch damals der graue Klotz irgendwann widerstandsfähiger aussah. Ich halte auch dadurch Konsolen oder Handhelds für einen guten Weg, Kinder an die Technik heranzuführen. In der heutigen Zeit halte ich es sogar für fahrlässig, Kinder NICHT nach und nach an die neuen Techniken zu gewöhnen. In den 90ern war es noch eine Besonderheit, dass man mit 12 Jahren Ahnung hatte vom Computer, heute ist das Voraussetzung, um einige Jahre später auch beruflich Kenntnisse zu haben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.07.2012 08:55:30 GMT+02:00
Grube meint:
nexgam?

Veröffentlicht am 18.07.2012 13:53:43 GMT+02:00
Ich meint:
@Tigerbaby
"Also wir haben bisher jede noch so weite Autofahrt auch ohne so ein Gerät überstanden (so wie wir als Kinder übrigens auch) und im Lokal finde ich es mehr als unnötig"

Und genauso haben schon viele Kinder mit Gameboy eine lange Autofahrt überstanden. Ich will Dich jetzt nicht persönlich angreifen, aber Deine ganze Argumentation ist doch eher negativ behaftet. Es würde sicherlich gut tun, wenn Du einen DS auch als Kinderspielzeug akzeptieren würdest und Dir dann erst Gedanken darüber machst, wie häufig er genutzt werden soll.

Wir sind früher häufig nach Skandinavien gefahren, das waren seeehr lange Fahrten und ich war froh einen Gameboy zu haben. Seit dem habe ich knapp 10 Konsolen zu Hause angesammelt und bin mit meinem 32 trotzdem verheiratet und habs sogar geschafft Kinder zu zeugen.
Meine Kinder sind für mich mit 3 und 1 Jahren noch viel zu jung, aber mein Nachbarsjunge ist jetzt 8 und hat schon länger einen DS. Trotzdem darf ich ihm täglich seine Fussbälle wieder über den Zaun schmeissen, weil der ständig im Garten ist.

Mir haben meine Spiele damals übrigens sehr gut im englischen weitergeholfen. Ich hatte für bestimmte Spiele häufig ein Fremdwörterlexikon dabei um die Worte zu übersetzen, die ich nicht kannte, was meinen Wortschatz erheblich erweitert hat.

Veröffentlicht am 19.07.2012 10:39:07 GMT+02:00
Tigerbaby meint:
@Ich
Du hast viel. meine vorherigen Beiträge nicht richtig gelesen. Ich akzeptiere einen DS als "Spielzeug". Meine Jungs sind auch seit zwei Wochen selbst Besitzer eines solchen......aber wir würden ein DS niemals in einem Lokal zum Einsatz bringen und auch nicht im Auto......denn es muß nicht überall und zu jeder Zeit sein.
Und gerade im Lokal finde ich es sowas von unangebracht......aber das ist ja Einstellungssache (das Diskussionsforum ist allerdings ja auch dazu da, daß jeder seine Meinung äußern kann und soll, damit überhaupt eine "Diskussion" aufkommt).
Ich persönlich finde gerade bei gemeinsamen Ausflügen (wozu auch ein Lokalbesuch zählt) sollte man sich auch MITEINANDER beschäftigen und nicht mit einer Konsole.
Und was die Autofahrt betrifft - unsere weiteste war bisher 12 Std. - kann man sich durchaus auch anderes beschäftigen (Hörspiele, miteinander Quatsch machen, Bücher und ganz ganz viele Pausen um zu toben) und dann geht so eine Fahrt ruckzuck rum. Wir haben bisher noch nicht mal auf einen tragbaren DVD Player zurückgreifen müssen (und meine Kinder sind immerhin schon 9 und 6 Jahre alt).......

Ich habe auch nichts dagegen, wenn ein 8 jähriger Junge einen DS hat.....solange die Eltern die Benutzung im Griff haben, ist das durchaus ok. Aber das Thema hier war ja: Wieso braucht ein Kind unter 10 Jahren eigentlich ein DS......er braucht es defintiv eigentlich überhaupt nicht - und unter 8 Jahren sowieso nicht

Veröffentlicht am 19.07.2012 12:05:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.07.2012 12:06:26 GMT+02:00
Taymo87 meint:
@Tigerbaby
Das finde ich jetzt interessant. Wie regelt ihr das denn mit euren Jungs? Dürfen beide spielen, oder der Kleine nur dem Großen zugucken?
Wenn der Kleine auch spielen darf, macht ihr da zeitliche Unterschiede zwischen beiden?
Deiner Aussage nach hat so ein Gerät bei einem unter 8-Jährigen ja eigentlich nichts zu suchen. Fühlt sich der Jüngere dann aber nicht irgendwie ungerecht behandelt und sind Streitigkeiten nicht schon vorprogrammiert?

Sind jetzt ganz schön viele Fragen auf einmal^^, aber wie gesagt das interessiert mich wirklich.

Veröffentlicht am 19.07.2012 12:20:53 GMT+02:00
Tigerbaby meint:
@Taymo87
Also bis jetzt klappt es prima. Der Große darf jetzt in den Ferien jeden Tag ne 1/2 Std. spielen (meist macht er das allerdings, wenn der Kleine im Kiga ist, denn nachmittags sind beide nur draußen unterwegs). Ist er zuhause schaut er ab und zu zu. Ich habe ihm einfach erklärt, daß sein Bruder schon größer ist und es sich jetzt von seinem eigenen Geld gekauft hat. Das hat er akzeptiert (man muß nur ordentlich drüber reden). Er sagte dann, daß viel. jetzt sein Geld auch größtenteils sparen wird und sich zu seinem 8. Geburtstag viel. auch eins kaufen möchte.......und das ist völlig ok für mich.
Natürlich werden die zweiten Kinder früher an sowas rangeführt, das lässt sich ja nunmal nicht vermeiden, das ist klar. Deshalb muß aber noch lange kein 3 oder 4 jähriger eine Konsole besitzen finde ich.

Veröffentlicht am 19.07.2012 12:23:47 GMT+02:00
Taymo87 meint:
Ok, vielen Dank für die Erläuterung!

Veröffentlicht am 19.07.2012 14:47:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.07.2012 14:48:50 GMT+02:00
Ich meint:
Hallo Tigerbaby,

ich habe auf jeden Fall alle Beiträge gelesen und dennoch genau dieses Bild bekommen. In Deinem neuesten posting auch

"Und was die Autofahrt betrifft - unsere weiteste war bisher 12 Std. - kann man sich durchaus auch anderes beschäftigen (Hörspiele, miteinander Quatsch machen, Bücher und ganz ganz viele Pausen um zu toben)"

Dieses "kann man sich durchaus auch anders beschäftigen" zeigt für mich halt klar, dass alles andere von Dir genannte den Vorzug hat und der DS für Dich nicht als gleichwertiges Spielzeug angesehen wird.
Und das muss es nicht, versteh mich bitte nicht falsch, jeder hat das Recht dass so zu entschieden, aber es macht die ganze Diskussion drum herum etwas schwierig. Denn mit jemandem, der einen DS grundsätzlich positiv gegenüber eingestellt ist, dieskutiert man anders über eintrittsalter und Spielzeit.

Auch musst Du bedenken, dass nicht jeder zwei oder mehr Kinder hat, da fallen viele Dinge weg.

Bei dem Lokalbesuch gebe ich Dir teilweise Recht, wenn man dort als Familie ( nur Eltern mit Kindern) hingeht wäre das für mich auch Tabu. Aber es gibt auch Familienfeiern, wo sich die Eltern vielleicht auch ausnahmsweise mal mit Familienmitgliedern beschäftigen möchten, die man sonst nicht so oft sieht. Ich bin nicht der Meinung, dass man Kinder in dem Alter als Eltern 24 Stunden auf den korrekten Weg schubsen muss. Wenn dem Kind dann langweilig wird, wo ist das Problem? Hab ich mit Kindern aus der Familie schon erlebt und hat mich damals nicht gestört. Nicht überall gibt es Spielplätze und Platz zum toben.

Veröffentlicht am 19.07.2012 19:24:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.07.2012 19:46:28 GMT+02:00
Ich hatte selbst ca. mit 8 Jahren einen Gameboy (ich kann mich nicht mehr so ganz genau erinnern). Meine beiden Töchter 7 Jahre und 4 Jahre haben keine eigenen Konsolen oder Handhelds. Unsere 2 3DS gehören meiner Frau und mir, genau wie die stationären Konsolen. Die Große darf ab und zu den 3DS oder die Wii benutzen und möchte zwischendurch mal damit spielen. Die Kleine hat gar kein Interesse an Spielkonsolen, eher an Ponys, Haare kämmen, Barbie und dem Schminkpuppenkopf ihrer großen Schwester ;-).
Die beiden lassen uns auch mal einigermaßen ausschlafen morgens und beschäftigen sich dann mit malen oder spielen, spätestens um halb neun werden dann Mama und Papa geweckt.
Fernsehen können die beiden alleine nicht, da sie nicht wissen wie der Fernseher angeschaltet wird. Die Kanäle für die Konsolen kennen sie auch nicht. Einer der beiden 3DS stände theoretisch zur Verfügung. Da gehen sie aber ohne zu fragen nicht bei, weil es ja Mamas und Papas sind.
Bei Ausflügen sind Handhelds tabu, genauso bei Feiern oder Restaurant besuchen, bisher haben wir immer einen Weg gefunden die beiden anderweitig zu beschäftigen und vermisst wurde der 3DS dort bisher nicht.
Ich muß aber auch dazu sagen, dass ich es überhaupt nicht mag wenn ich mich unterhalten möchte oder am essen bin das da jemand vor oder neben mir am daddeln ist. Geht mir aber genauso bei Erwachsenen die dann in Unterhaltungen mit dem Smartphone ins Internet gehen, Musik hören oder ständig damit rumspielen. Finde das einfach unhöflich.
Im Auto ist so ein 3DS schon eine feine Sache, gerade bei langen Fahrten darf die Große auch schon mal spielen, mit 3D ausgeschaltet. Zusätzlich noch Bücher und Malsachen dabei, haben ja zum Glück 2 Tische im Auto.
An und für sich habe ich nichts dagegen wenn sich meine Kinder für Spielekonsolen interessieren, ist ja auch mein eigenes Hobby, jedoch sollte sich der Konsum in Grenzen halten.
Wenn Wii gespielt wird ist es eigentlich immer zusammen wenn mal schlechtes Wetter ist und Mario kart lockt.
Wir konnten bei der Großen auch beobachten, dass sie zwar gerne mal an einer Konsole spielt aber nicht zu wirklich langem spielen neigt. Dann doch eher lieber Malen, mit Puppen spielen oder ,jetzt wo sie es langsam kann, lesen.
Ich selbst spiele nur Abends wenn die Kinder im Bett sind.
Ist also auch nichts mit zugucken was der Papa da so macht, zumal da auch Sachen wie GTA dabei sind die die Kinder gar nicht sehen sollen.

Veröffentlicht am 20.07.2012 07:49:36 GMT+02:00
Taymo87 meint:
Ich habe jetzt schon das eine oder andere mal gelesen, dass es besonders betont wurde, dass die 3D-Funktion ausgeschaltet wurde, wenn ein Kind mit einem 3DS spielt.
Ist diese Funktion für Kinder in irgendeiner Weise ungeeignet oder gar schädlich?
Ich muss auch dazu sagen, dass ich die technische Umsetzung der 3D-Funktion nur aus der Theorie kenne, aber selber noch keine praktische Erfahrung mit einem 3DS gemacht habe.

Veröffentlicht am 20.07.2012 09:04:27 GMT+02:00
Ich meint:
Hallo Taymo87

Ja ist sie! Die 3D Sicht kann die Entwicklung der Augen beeinträchigen. Ich weiss nicht mehr genau das Alter, aber ich meine es war so 8/10 Jahre. Grundsätzlich würde ich das einfach immer auslassen bei den Kleinen, ist ja nicht nötig zum spielen. Da würde ich ggf sogar länger warten als die 10 Jahre.
Ich selbst mache den Effekt bei mir auch häufig aus, nur bei bestimmten Spielen hab ich das an, wo es wirklich einen Unterschied macht bei der Grafik, aber auch da ist es nicht nötig.

PS: Das mit dem 3D schädlich für Kinder begrenzt sich nicht nur auf den 3DS, sondern generell auf 3D in technischen geräten.
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