immer wieder.....welche kamera - für reihenbild und makro


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.07.2009 00:24:14 GMT+02:00
Guten Abend, ich fotografiere schon immer, ca. 30 jahre , erst ritsch-ratsch- klick, analoge spiegelr.(nikon) , dann sony cybershot (ganz nett), jetzt mit dem neuen handy.
Ich möchte mir evtl. eine sehr vernünftige dsr kaufen, hpts. für tierfotos (reihenaufnahmen!) und makro.
Das handy macht auch nette fotos - es ist neu(mit reihenaufnahmen und bestpic) und ich habe in 3 wochen über 1000 fotos gemacht, da ich grad einen wurf Hunde aufziehe - 950 von den Hunden und 50 von den Kindern ;-).
toll wäre auch ein klappbares display, wenn es sowas überhaupt gibt bei einer dsr.
danke

Veröffentlicht am 20.07.2009 23:44:51 GMT+02:00
Hallo, Dagmar,
Deine Motivthemen decken sich mit meinen. Nach drei Kompaktkameras (Canon G6, G7, G9) und einer "Einsteiger"-Spiegelreflex 1000D bin ich jetzt mit der Canon EOS 40D und dem von kompetenten Testern hochgelobten Sigma Makro-Objektiv 70 mm, Lichtstärke 2,8 am Ziel meiner Wünsche angelangt. Die 40D stellt präzise scharf, bringt natürliche Farben und schafft lange Belichtungsreihen mit 6,3 hochaufgelösten Bildern in der Sekunde. Dabei ist die Trefferquote erstaunlich hoch. Die Einstell-Routinen für anspruchsvollere Anwendungen wollen allerdings gelernt sein. Klappdisplay war auch lange mein Herzenswunsch, aber es geht auch ohne. Gruß - Robert

Veröffentlicht am 06.08.2009 00:36:28 GMT+02:00
P. Stiehl meint:
Da kommt es wieder zur Frage der Frage: Nikon oder Canon, hier sollte man am besten selbst im Laden testen, welche einem besser in der Hand liegt und wie die Menüführung ist ...
Ich bin dabei bei Nikon hängen geblieben, für deine Zwecke würde denk ich mal eine Nikon D5000 bestens geeignet sein, klapp Display und eine gute Auflösung.

Beim Autofokus hat Nikon immernoch die Nase vorn, da muss Canon noch üben, natürlich hängt das auch vom "angeschraubten" Objektiv ab ...

Zur Frage Makrofotografie, hier hängt es davon ab was für Aufnahmen du machen willst, 70 mm Brennweite halte ich persönlich für zu wenig, klar für Blumen reicht es alle mal, ich habe das 105 mm von Sigma und wünsche mir manchmal noch näher dran zu sein ....

Veröffentlicht am 07.08.2009 15:02:42 GMT+02:00
H.P. meint:
Warum sieht man bei Fernsehübertragungen von Sportereignissen (Fußball, Autorennen etc.) immer soviele Fotografen mit weißen Röhren vor ihren Kameras? Weil's Canon's sind ... richtig. Warum machen diese Profifotografen das wohl? Weil Canon in Sachen Autofokus lange Jahre die Nase vorn hatte. Erst seit/mit der D3 konnte Nikon hier wieder Land zurückerobern. Und das schreib ich nicht, weil ich selbst mit Canon fotografiere (fotografiere seit 20 Jahren mit Nikon), sondern weil ich mich gerade für die beiden Marken schon immer interessiert habe und so Aussagen wie "Da muss Canon noch üben" unsachlich und vor allem pauschal sind.

Betreffend der Brennweitenwahl bei Makroobjektiven ist der Unterschied zwischen einer 70er- und einer 105er-Brennweite der, dass ich bei gleichem Abbildungsmaßstab (1:1) im Falle des 105ers eine größere Fluchtdistanz hab, wie bei der 70er-Brennweite. Sprich - ich muss nicht so nah am Motiv "drauf kleben".
Exemplarisches Beispiel: Sigma Macro 70 mm - Naheinstellgrenze 25 cm / Sigma Macro 105 mm - Naheinstellgrenze 31,3 cm; beide Angaben lt. Hersteller.
Das heißt bei gleichem Abbildungsmaßstab bin ich vom Motiv mit dem 105er um 6,3 cm weiter entfernt, als mit dem 70er.
Näher dran, bin ich wenn dann mit dem 70er. Insekten werden so aber eher verscheucht, daher verwenden Fotografen, die sich der Makroinsektenfotografie verschrieben haben und die "Modells" nicht vorher in den Kühlschrank legen zumeist Makroobjektive mit längeren Brennweiten (105, 150 oder 200).

Wenn man sich wünscht "näher dran zu sein" im Sinne von einen noch größeren Abbildungsmaßstab als 1:1 zu erreichen, dann greift man billigstenfalls auf eine Nahlinse zurück oder auf Zwischenringe. Damit verringert sich jedoch die Fluchtdistanz und im Falle der Zwischenringe gehen viele Automatikfunktionen verloren. Wer's noch "größer" mag, dem bleiben noch Umkehrringe bzw. Balgengeräte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.09.2009 11:51:14 GMT+02:00
Sven Baier meint:
Hallo, ich selbst verwende zwar auch eine Canon 40d, allerdings würde ich kompletten Neu-Einsteigern eine 500d ans Herz legen, hier hat man noch was in der Hand (im Gegensatz zur 1000d) und die Objektive passen zu 99,9%. Ich habe als Makroobjektiv das ideale für mich gefunden: 100mm 2.8 von Canon.
Der Arbeitsabstand des Objektivs richtet sich übrigens nach der Entfernung vom Spiegel/Chip zu Objekt, d.h. 25cm Naheinstellgrenze bedeutet meist mit der Linse 10cm vorm Insekt, deshalb bevorzuge ich die 100mm von Canon oder 105mm von Sigma. Da verscheucht man nicht gleich alles. Solltest Du Dich für eine DSLR entscheiden, komm bitte von den klappbaren Displays ab, (D-)SLR bedeutet durch den Sucher schauen und 1:1 sehen, was man ablichtet; ein Autofokus funktioniert meist nur bei nicht-eingeschaltetem Display, vorher die Kamera testen diesbezüglich.
Bei Nikon kenn ich mich nicht aus, allerdings lag mir die Menüführung bei Canon eher. Aber hier entscheidet das Bauchgefühl, weder mit ner mittleren Canon noch mit ner Nikon machst Du was falsch. Bitte beim Objektiv hundert ¤ drauflegen und ein lichtstarkes (2.8) nehmen, es lohnt sich hier nicht zu sparen.
Gruß, Sven.
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Erster Beitrag:  05.07.2009
Jüngster Beitrag:  03.09.2009

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