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Science Fiction mit Inhalt und Tiefgang gesucht


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Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.05.2011 20:50:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.05.2011 20:51:26 GMT+02:00
nexialist meint:
@ako:

Also wenn Du Eden gut fandest, dann solltest Du 'Das Fiasko' vom gleichen Author nicht auf die lange Bank schieben ;-)

Bei Otherland habe ich nach 200 Seiten des ersten Bandes kapituliert - aus meiner Sicht arg fantasy-lastig.

Dein Tip zu den Sachbüchern finde ich auch sehr interessant, werde dem in naher Zukunft mal nachgehen - momentan hänge ich gerade im abschließenden, dritten Teil der Void-Trilogie von Hamilton. Hat zwar nicht die allerbesten Kritiken bekommen, aber nach dem zweiten Teil einfach aufhören ging auch nicht.

Hat in dieser Runde eigentlich schon jemand Erfahrung mit einem der eBook-Reader gemacht? Faszinierend finde ich die teilweise große Auswahl an kostenlosen Büchern (z.Bsp. wollte ich aus Nostalgie mal wieder Edgar A. Poe lesen, die es kostenlos gibt) und die Möglichkeit, im Urlaub einen Haufen Bücher dabei haben zu können, ohne einen Haufen Papier mit sich herumschleppen zu müssen. Wenn ich es richtig sehe, gibt es derzeit eigentlich nur den Kindle und den Sony. Beide haben so ihre Stärken, aber auch Einschränkungen. Der Sony scheint überdies kaum zu kriegen zu sein.

In diesem Sinne - happy reading.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.05.2011 16:26:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.05.2011 16:48:48 GMT+02:00
ako meint:
Hast ja sooo recht. Ich mag den Lem sehr, da könnte ich wirklich mal wieder ein Buch von ihm dazwischen schieben.und was die Ebook-Sache angeht; Da gab es vor längerer Zeit mal eine lange und teils heftge Dskussion im Forum Romane (http://www.amazon.de/forum/romane/ref=cm_cd__ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx32TE8CKNH7QZ1&cdThread=Tx3JYLYCEAZ2B0B&displayType=tagsDetail) . Dieser Thread ist gerade wieder hochgezogen worden und enthält neben vielen Streitereien, Pro- und Contra- Argumenten auch einige Erfahrungsberichte von Usern, die einen Reader haben. Wenn Du magst, kannst Du Dich ja mal durcharbeiten oder auch mitdiskutieren.

Falls Du "meine" Sachbücher wirklich liest, schreib doch mal, wie sie Dir gefallen haben. Ich finde es immer wieder spannend, wie unterschiedlich ein Buch von den Lesern doch gelesen und wahrgenommen wird. Ich fand sie beide sehr interessant.
Während Alan Weisman in Die Welt ohne uns: Reise über eine unbevölkerte Erde von dem , - unwahrscheinlichen - Szenarium, dass die Menschheit von einen Tag zum anderen verschwindet, ausgeht und aufzeigt, wie sich die Erde ohne uns weiterentwickellt und die Spuren der menschlichen Zivilisation nach und nach getilgt wird, geht Andreas Eschbach in Das Buch der Zukunft von aktuellen Trends und Entwicklungen in Gesellschaft, Politik, Technik aus und führt diese für die Zukunft weiter
LG
AKO

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.05.2011 10:57:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.05.2011 10:58:39 GMT+02:00
Rezimaniak meint:
Kleiner Geheimtipp: DER Klotz. Man braucht keinen eBook Reader dazu, kann das Ding auch mit der nötigen Software am Compi, oder Handy lesen. Mir hat's gefallen.
DER KLOTZ

Veröffentlicht am 01.06.2011 13:20:57 GMT+02:00
C.X. Lelos meint:
Das könnte das sein, wonach du suchst:

DIIU - Das Ich In Uns

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.06.2011 13:31:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.06.2011 15:07:32 GMT+02:00
ako meint:
Neee, bestimmt nicht. Erstens lese ich keine EBOOKS. Und schon gar nicht Bücher von Selbstverlegern! Und dann hast Du dieses Buch hier im Thriller und Fantasie-Forum schon so oft erwähnt, da könnte man ja fast auf den Gedanken kommen, dass Du irgendwie mit dem Autor verbandelt bist. Egal, User, die in allen Threads das gleiche Buch empfehlen, langweilen mich zu Tode, darum gibt es von mir ein IGNORE.
Und Tschüss!

Veröffentlicht am 01.06.2011 14:55:33 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.06.2011 14:56:59 GMT+02:00
ako meint:
Falls jemand Steampunk mag, die Chroniken der Weltensucher-Serie von Thomas Thiemeyer ist echt klasse. Im ersten Band Die Stadt der Regenfresser: Chroniken der Weltensucher brechen die Protas zu einer Expedition in die Anden auf und entdecken die geheimnisvolle Stadt der Regenfresser. Im zweiten Band Der Palast des Poseidon: Chroniken der Weltensucher tauchen die Forscher ab auf den Meeresgrund und machen eine sensationelle Entdeckung.

Veröffentlicht am 18.06.2011 09:29:46 GMT+02:00
nexialist meint:
@ako:

Ich habe mir für den Urlaub die von Dir empfohlene 'Reise über eine ..' geholt. Die Rezensionen sind zwar durchwachsen, aber eine gebundene Ausgabe für 4EUR (gebraucht) war es mir wert - bin schon mal gespannt!
In diesem Zusammenhang ist mir wieder mal aufgefallen, daß wir Menschen doch eine wirklich merkwürdige Spezies sind: Wie viele Geschichten, Bücher, Filme sich mit dem eigenen Ableben beschäftigen und welche Faszination davon offenbar ausgeht. Ist schon etwas skurril. Liegt vielleicht auch daran, daß wir bei etwas genauerer Betrachtung unseres Lebensstils feststellen können, daß es nicht ewig so weiter gehen kann und daß wir es möglicherweise nicht verdient haben, mehr als nur eine kurze Episode im langen 'Leben' der Erde zu sein?

Das Thema eBook-Reader werde ich weiter verfolgen und vorerst mal bei den gedruckten Büchern bleiben.

So long und allen ein schönes Wochenende.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2011 23:55:47 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.06.2011 00:06:02 GMT+02:00
ako meint:
@nexialist

Na dann bin ich ja mal gespannt, wie Du das Buch findest.
"Ist schon etwas skurril. Liegt vielleicht auch daran, daß wir bei etwas genauerer Betrachtung unseres Lebensstils feststellen können, daß es nicht ewig so weiter gehen kann und daß wir es möglicherweise nicht verdient haben, mehr als nur eine kurze Episode im langen 'Leben' der Erde zu sein?"
Ich denke, eher das Gegenteil ist der Fall. Wir Menschen wollen es nicht wahrhaben, dass wir sterblich sind, sowohl als Individium als auch als Art. Wir halten uns fest an der Vorstellung, dass nach unserem Tod etwas von uns bleibt; Entweder unsere unsterbliche Seele oder doch wenigstens unsere Gene, die auf ewig in unseren Nachfahren weiterleben. Bücher wie "Welt ohne uns" wirken doch gerade deshalb, weil sie mit der menschlichen Horrorvorstellung spielen, da könnte irgenwann mal nichts, aber auch gaaar nichts mehr von uns übrig sein. WIR, die wir uns für die Krone der Schöpfung halten, sind in Wirklichkeit nur eine Laune der Natur, ein kurzes Intermezzo in der Erdgeschichte Einfach unfassbar! Unvorstellbar!
Eigentlich war dieses Buch die düsterste Dystropie, die ich je gehabt habe, weil es von der totalen Auslöschung ausgeht, und auch nicht die geringste Hoffnung lässt, dass da irgend etwas von uns Menschen bleibt.

Mit den ebooks liebäugel ich auch schon längere Zeit. Lohnt sich aber für mich momentan nicht, da ich nicht gerade zu den Viellesern gehöre. Da gab es übrigens im Forum Romane gerade eine neue Diskussuion zu dem Thema(http://www.amazon.de/forum/romane/ref=cm_cd__ef_tft_tp?_encoding=UTF8&cdForum=Fx32TE8CKNH7QZ1&cdThread=Tx2U7743BU7TSEP&displayType=tagsDetail)

LG
AKO

Veröffentlicht am 03.07.2011 19:30:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.07.2011 20:51:36 GMT+02:00
Hallo ako,

duerfte ich 'mal kurz Deinen Thread fuer eine Anfrage "missbrauchen"?
Ich habe Hyperion/+ gelesen, Doppelbaende, sowohl auf Deutsch als auf Englisch.

Nun stelle ich mir die Frage: Endymion: Pforten der Zeit/Die Auferstehung - Zwei Romane in einem Band! auf Deutsch oder The Endymion Omnibus: "Endymion", "The Rise of Endymion" (GollanczF.) auf Englisch, oder besser beide?

Hat Endymion eigentlich noch etwas mit dem uns bekannten Hyperion-Versum zu tun, oder geht die Angelegenheit in eine immer mehr zunehmend metaphysische Ebene sprich "Religion" ueber?
Muss ich eigentlich Endymion lesen, um Hyperion komplett zu verstehen?
Oder hat hier Meister Simmons etwas angehaengt, das Verkauf versprach?
Versteht mich nicht falsch, ich habe von Dan Simmons "Terror", aber auch "Fires of Eden" - ein echt liebevoll geschriebener Meta/Psycho/Krimi ueber Big Island/Hawaii gelesen.
Ich bin also auf allles vorbereitet.
Nur, mit ueber 1.000 Seiten SF/Roman anzufangen um mich mittendrin in religioesen Irrgaerten zu verlieren...

Da haette ich schon einmal ganz gerne noch ein paar Meinungen, wenn moeglich, BITTE.

LG Miki

>><((((°> ° (n' Fisch fast auf dem Trockenen)

PS Ich traue halt manchen Rezensionen nicht so ohne weiteres....

Veröffentlicht am 03.07.2011 22:18:01 GMT+02:00
R. Mueller meint:
Lies es, es lohnt sich definitiv. Ob Deutsch oder Englisch bleibt Dir überlassen.

Veröffentlicht am 03.07.2011 22:32:18 GMT+02:00
@ R. Mueller,

vielen lieben Dank!

LG Miki

Veröffentlicht am 20.07.2011 08:10:10 GMT+02:00
Stephan Pilz meint:
Kennt Ihr schon die Nebular-Reihe? Ist relativ neu als Kindle-Edition zu erhalten. Nach den bisherigen Bewertungen sehr vielversprechend.

Veröffentlicht am 20.07.2011 12:26:24 GMT+02:00
ako meint:
Ach nee, schon wieder ein Buch von einem Möchtegern-Autor aus Selbstverlag. Und was die positiven Bewertungen angeht: Das ist für diese Bücher normal. Eine ist von Oma Erna, eine von Onkel Erwin, eine von Arbeitskollege Udo, usw. Dann doch lieber ein richtiges Buch aus einem Publikumsverlag von einem richtigen Autor, der auch wirklich, wirklich schreiben kann.

Veröffentlicht am 20.07.2011 12:38:25 GMT+02:00
ako meint:
Falls jemand Interesse an einer düsteren Dystopie hat; Ich hatte gerade Die Welt, wie wir sie kannten und den Folgeband Die Verlorenen von New York. Ein Asteroid trifft auf den Mond und wirft ihn aus der Bahn... mit furchtbaren Folgen für die Erde. Die Bücher bescchreiben aus der Sicht der zwei Protagonisten das Ende der Welt, die sie bisher kannten.

Veröffentlicht am 20.07.2011 13:30:27 GMT+02:00
Stephan Pilz meint:
Was bist Du für ein Spinner?
Komischerweise verkauft sich die Reihe von dem "Möchtegernautor" besser als diverse Bücher von überteuerten "Möchtegernstarautoren". Und das nicht nur über Amazon.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2011 13:57:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2011 14:25:16 GMT+02:00
ako meint:
Das kannst Du aber nur wissen, wenn Du selbst der Autor bist.Also mal wieder billigste Eigenwerbung und Verar.che von Amazon-Kunden. Mal davon abgesehen sind mir Deine Bücher und deren Verkaufszahlen piepschnurz egal, solange Du mir meinen Thread nicht mit Deinen Werbemüll vollspamst. Die Einschränkung auf Publikumsverlage ist bereits in meinem Eröffnungsposting drin. Da Du anscheinend nichts Sinnvolles zum Thema beizutragen hast, setze ich Dich hiermit auf "IGNORE". Spammer wie Dich muss ich nicht unbedingt lesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2011 14:39:27 GMT+02:00
ako meint:
Hallo miki,

klar darfst Du meinen Thread "missbrauchen". Ich habe zwar immer noch keinen Simmons geschafft. Aber die Hörbücher stehen bei mir schon lange auf der Warteliste. Mal sehen, wann ich dazu komme.

Veröffentlicht am 20.07.2011 16:20:14 GMT+02:00
Stephan Pilz meint:
Ist immer wieder erstaunlich, wie sich manche Leute verhalten, nur weil sie denken, im INet anonym zu sein.

1. Ist mein sinnvoller Beitrag ein paar Beiträge weiter oben. Nur weil Du ihn für sinnlos hälst und mich blöd anmachst mit irgendwelchen Anschuldigungen und Unterstellungen, ist das nicht auch automatisch für andere sinnlos. Hier gings um Bücher mit "Inhalt und Tiefgang" und genau dafür halte ich meine Empfehlung. Was Du darüber denkst, geht mir am Darmausgang vorbei. Aber vlt. gefällts ja auch anderen Leuten die hier mit lesen.
2. Bin ich nicht der Autor
3. Erkennt man den Verkaufserfolg am entsprechenden Verkaufsrang, welcher bei Amazon z.B. direkt unter jedem Buch steht.
4. Isses nicht "Dein Fred", blos weil Du den vlt. erstellt hast.
5. Lese ich nicht alle 200 Posts, nur um ja nix falsches in "Deinen Fred" zu schreiben
6. Isses mir scheißegal, was Du mit dem Ignorebutton machst

Komm mal wieder von Deinem hohen Roß runter.

Veröffentlicht am 20.07.2011 20:31:01 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.07.2011 20:33:49 GMT+02:00
Hallo ako,
ich habe das Fazit einfach ganz frech von den Psychos ' herkopiert, nicht boese sein.;-))
Trolls inclusive. Adam hat auch schon geantwortet :-))
Danke nochmals!
LG Miki

Hallo,
eigentlich passt es ja nicht sooo hierher, aber da viele ja HIER in diesem Forum Dan Simmons lesen/gelesen haben, sei es Die Hyperion-Gesänge - Zwei Romane in einem Band: Hyperion / Der Sturz von Hyperion, oder Terror: Roman , oder so kleine Lekkerbissen wie die fast unbekannten, aber absolut lesenswerten Die Feuer von Eden., moechte ich doch kurz meine Erfahrung mit Endymion. Pforten der Zeit. kommentieren.

Also, auch wenn die Geschichte ueber 200 Jahre nach dem Zusammenbruch der Farcaster und Fatlines angesiedelt ist, erhaelt sie den Kontakt zu einigen der Pilgern aufrecht.
Der nun uralte Dichter Martin Silenus schickt Raul Endymion aus, um Aenea, die Tochter Brawne Lamias und dem John-Keats-Cybriden Johnny zu retten, die Alte Erde zu finden und anderer Kleinigkeiten mehr.
Ein Unternehmen, zu dem Endymion das Interstellar-Privat-Raumschiff des Konsuls benutzen soll, nachdem er Aenea vor den Sturmtruppen des sog. PAX, der Katholischen Kirche im Kruziform-Dienst, bei ihrem Erscheinen aus dem Sphinx-Zeitgrab retten konnte.
Ein mehr als verrueckt erscheinender PLot, bei dem alte Bekannte wie z.B. Lenar Hoyt als immer wieder auferstehender Papst als (scheinbares) Haupt des PAX und auch das gute, alte SHRIEK, aeh, mhh, Shrike wichtige Rollen spielen.
Ich moechte nicht zuuu viel verraten, ausserdem muss ich auch noch The Rise of Endymion (Hyperion Cantos) lesen, aber....

Was den ersten Band betrifft, also Endymion.Pforten der Zeit., habe ich dieses Buch in Rekordzeit durchgelesen, ja durchlesen muessen, so dicht folgen die Ereignisse aufeinander, nachdem die ersten Einfuehrungen (ja logisch bei der Datenfuelle aus den Hyperion-Baenden) hinter mir lagen.
Ein rasender Ablauf von Abenteuern, bei denen es gilt, mit allem Mitteln dem Fluss Thetys und seinen Farcaster-Portalen, jetzt ausgefallen, aber...., zu folgen.
Ein wahres Feuerwerk von Ideen - und, als kleiner Bonus, wer Terror: Roman von Simmons gelesen hat - wird unseren guten, alten, bekannten "Monstern" wiederbegegnen. Und eine Riesenmenge an Informationen erhalten, die Simmons der alte Schelm, von uns allen bei Terror: Roman bereits VORAUSGESETZT HAT!
Und wieder fallen Puzzleteile an ihren Platz...
Die Mittel, die der/das (??) PAX aufbringt, wie viele Tode auf welch grausame Weise verschiedene uns dann langsam lieb werdende Personen sterben laesst, um sie kurz darauf von der Kruziform "wiederauferstehen zu lassen!" (grammatikalisch sicher unmoeglich - im Simmons-versum aber durchaus richtig!!).

Fazit: Ein rasantes Weltraum-Abenteuer, aber voller Horror, durchzogen mit Kritik an dieser Kuenstlichen Kruziform-Kirche PAX - gerade von mir KKK getauft ;-))), und ein erster Band, der viel Liebe und Hass, Suesses und Bitteres, Gewalt und Hoffnung, und (was denn sonst noch alles, fass Dich kurz, AdH) im zweiten Buch Endymion. Die Auferstehung. erahnen, befuerchten, erhoffen laesst.

Echt lesenswert, schon wegen der "Monster" ;-))

LG Miki

Nun, adam, wirst Du Endymion lesen?
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3 von 5 Personen finden diesen Beitrag nützlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.07.2011 20:28:26 GMT+02:00
ako meint:
Hallo Miki,
danke für die tolle Zusammenfassung. Ich denke, das ist vom Thema her eher meins als Simmons "Illium," wo ich vor Ewigleiten mal reingehört habe. Vielleicht ziehe ich die Bücher dann demnächst auf meiner Merkliste mal nach oben.

LG

Veröffentlicht am 23.07.2011 00:44:32 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2011 23:01:31 GMT+02:00
Hi, ako,

Ich mag Simmons, aber Ilium et FF habe ich nicht auf meinem Programm.
Eventuell im fortgeschrittenen Alter, da ist ein Simmons sicher immer noch besser als 'nen Gute-Nacht-Zaepfchen.

Nun, Hyperion hat mit gefallen, und fuer Endymion 1 habe ich 1 1/2 Tage gebraucht - superspannend, und vor allem baut sich echt eine Art Hass gegenueber der Kruziform auf!
Lies' e i n m a l , was diese so "liebevolle etc" Parasitenform von der Besatzung eines "Erzengelschiffes" erwartet;
Lies' es, und sag mir dann Deine Meinung ueber diese menschenfreundliche, so gottesnahe Religion.
Der pure Ekel ueberkam mich da.

Und da waere die Sache auf dem Eisplaneten,die Monster...
Ich verrate Dir nichts mehr, ausser dem Zusammenhang(wie?) der Monster mit, ja denselben in Terror.
Dan Simmons ist ein alter Schelm, er verbindet - wie auch andere, interessante Horror-Autoren - eben manches mit machem.
Wer sich allerdings nach all den Jahren noch erinnern kann/koennte...

Nur, Band 2 - Die Auferstehung, die ich ja auch noch lesen muss - Dieses Buch loest dann alle Raetsel - jedoch auf Kosten derer, die es ja von Anfang an wussten, dass sie mehr Zivilcourage aufbringen werden muessen, als wir es (eventuell) vertragen koennen.

Nochmals, Band 2 wartet noch auf mich, aber Endymion 1 ist schon tolles Lesefutter

LG Miki

Veröffentlicht am 03.08.2011 20:50:48 GMT+02:00
nexialist meint:
@ako
Nun habe ich die "Welt ohne uns, .." durchgelesen. In den zweieinhalb Wochen Urlaub habe ich aber parallel noch zwei weitere Bücher gelesen
(sozusagen als Regeneration nach einer IRONMAN-Teilnahme :-), weil ich das Sachbuch doch nicht in einem Rutsch durch bekam.
Das liegt zum einen daran, daß es sich ja im Prinzip um eine Zusammenstellung mehr oder weniger voneinander unabhängiger Betrachtungen zu
sehr unterschiedlichen Themenbereichen handelt. Bei einigen Kapiteln - besonders am Anfang - merkt man, daß sich der Autor bei der
Recherche einige Mühe gegeben hat und zahlreiche, teils erstaunliche Details schildert. Einige Dinge (Müllstrudel, ausgelaugte Böden, Atommüll etc.) sind zwar schon länger bekannt - wenn man sie aber so hintereinander liest, plagt einen schon das Gewissen und da ist es ganz gut, zwischendurch etwas Abwechslung zu bekommen.

Aber rückblickend fällt es mir einigermaßen schwer, eine klare Bewertung zu geben. Da der zeitliche Rahmen ja bis zur voraussichtlichen Auslöschung allen Lebens auf der Erde durch die Wandlung der Sonne zum roten Riesen gespannt wird, relativiert sich ein Großteil der getroffenen Aussagen. Denn vor diesem Hintergrund ist es eigentlich irrelevant, ob sich eine Kulturlandschaft in 100 oder 200 Jahren erholt, der Atommüll weiterstrahlt oder wie lange noch Spuren von Plastik in der Nahrungskette zu finden sein könnten.

Allerdings ist es in der Summe sehr deprimierend, wie schwachsinnig und ignorant wir die Resourcen dieses Planeten verbrauchen. Darum mußte ich ja auch zwischendurch immer mal was anderes lesen.
Weil die Art des plötzlichen Verschwindens der Menschen kaum angesprochen wird, hat die Lektüre des Buches bei mir jedenfalls nicht diese emotionale Wirkung betreffend der Anti-Utopie ausgelöst. Da in diesem Gedankenexperiment von einem zum anderen Moment überhaupt keine Menschen mehr da sind, wird auf längere Zeit auch kein denkendes Wesen da sein, das unter den Folgen unserer sich auflösenden Hinterlassenschaften zu leiden hätte oder sich über unsere Unvernunft wundern könnte.

Ich hatte vor langer Zeit schon mal die "Triffids" erwähnt - hier wird das Szenario so aufgebaut, daß nicht sofort alle Menschen 'verschwinden', sondern nur sehr stark dezimiert werden. Und die detaillierten Schilderungen über einen Zeitraum von mehreren Jahren nach 'dem Ereignis' fand ich sehr eindringlich und am Ende bleibt ein bißchen offen, ob die restlichen Menschen es wirklich dauerhaft schaffen, als Art zu überleben.

Da ja hin und wieder auch Filme angesprochen wurden: Beim Thema Verschwinden der Menschheit ist nach meiner Meinung der definitiv traurigste Film "On the Beach (USS Charlston - Die letzte Hoffnung der Menschheit)". Eine Low-Budget TV-Produktion und der Bezug zum oben genannten Sachbuch ist allenfalls sehr weit hergeholt, kam mir aber irgendwie hierbei in den Sinn.

Soviel erst mal für heute: So long and thanks for all the fish :-))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2011 14:00:45 GMT+02:00
ako meint:
Hallo nexalist,
Danke für diese interssante Einschätzung zu Welt ohne uns. Du hast recht, das Ausgangsszenarium, das alle Menschen von einem Tag zum anderen Verschwinden, ist sehr unrealistisch. Und weil es in dem Buch keine Menschen gibt, mit denen man sich als Leser identifizieren kann, hat dieses Buch nicht die gleiche emotionale Wirkung wie andere Dystropien, ist ja niemand da mit dem man mitleiden kann. Was das Buch aber sehr schön zeigt: Wie bedeutungslos wir Menschen, die wir uns für die Krone der Schöpfung halten, doch eigentlich in der Evolutionsgeschichte der Erde sind. Ist doch irgendwie schon sehr strange, dass ausgerecnet unser (Atom-, Plastik-)Müll am längsten überlebt.
Danke für den Filmtipp! Für sowas habe ich auch immer Verwendung :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.09.2011 14:00:46 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 18.09.2011 17:24:19 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 18.09.2011 17:13:37 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.09.2011 18:59:14 GMT+02:00
Jaime Sommers meint:
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