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Science Fiction mit Inhalt und Tiefgang gesucht


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26-50 von 306 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 30.03.2010 23:28:34 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.03.2010 23:41:42 GMT+02:00
Stöbere mal bei John Brunner rein. Alles schon etwas älter, aber ein paar echte Klassiker. Gleiches gilt für die "Flusswelt"-Romane von Philip Jose Farmer. Den Empfehlungen Dan Simmons, David Brin und Wüstenplanet kann ich mich nur anschließen. Die Foundation Romane von Asimov werden immer schwächer, die Klassiker sind allerdings brilliant.
Ein absolutes Muß: Robert A. Heinlein: Ein Fremder in einer fremden Welt.
Anderer Tipp (allerdings kaum noch zu bekommen) Robert Forward: Das Drachenei (nicht vom Titel abschrecken lassen: es handelt sich um Hard Science)
Joe Haldemann: Der ewige Krieg
Frederick Pohl: Die Gateway Trilogie
Clifford Simak: Als es noch Menschen gab
Larry Niven: Ringwelt

Würde mich freuen, wenn etwas für Dich dabei ist/war

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2010 18:52:34 GMT+02:00
Dieter Kölle meint:
Der beste Roman zur Praxis des Anarchismus: Ursula K. LeGuin/ Planet der Habenichtse/Heyne Verlag

Veröffentlicht am 04.04.2010 19:04:15 GMT+02:00
Solaris meint:
Neben der englischen Serie "Science Fiction Masterworks" gibt es auch die deutsche "Meisterwerke der Science Fiction" vom Heyne Verlag. Sonst würde ich sagen: Die Klassiker von Ray Bradbury und den Strugatzki Brüdern (wurden bisher nicht genannt).

Veröffentlicht am 05.04.2010 16:56:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.04.2010 17:03:56 GMT+02:00
ako meint:
@dark swan
Hallo dark swan,
da hast Du aber ein paar besondere Schätzchen ausgegraben. Danke für Deinen Tipp, die habe die Bücher auf die Merkliste gesetzt.

@obdan_van_darg
„CONTACT“ und „K-PAX“ habe ich mir jetzt als Film geholt. Fand ich so gut, dass ich jetzt die Bücher auch noch haben muss…

@René Lindemann
Da hast Du viele interessante Bücher in Deiner Liste. Besonders Farmer, Brunner und Heinlein werden wahrscheinlich nicht lange auf meiner Merkliste stehen bleiben.

LG
AKO

Veröffentlicht am 06.04.2010 14:07:49 GMT+02:00
Peter Kahlert meint:
also zu meiner meinung sehr guten büchern gehört die Honor Harrington serie mittlerweile schon um die 16 romane stark mit viel hintergrund wissen.
Auch die Amtrak Kriege sind sehr gut geschrieben Oder eine Alte Serie die Heisst Söhne der Erde ist auch sehr gut geschrieben.
wenn du mehr informationen willst schreib mich an ich habe so um die 1200 romane bücher aus dieser Rubrik.
Kriegsfalke1@web.de

Veröffentlicht am 06.04.2010 22:03:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.04.2010 23:10:02 GMT+02:00
Hallo ako,

in der Liste wurden die "Ameisen" - Bücher von Bernhard Werber noch nicht genannt; sind auch schon etwas älter. Die ersten beiden (Die Ameisen, Der Tag der Ameisen) habe ich mit Begeisterung gelesen. Dann gibt es glaube ich noch zwei, die ich nicht kenne und die scheinbar leicht abfallen. Ganz grob würde ich die Bücher als philosophisch angehauchte Science Fiction Thriller einordnen - dürfte also zur Anfrage passen. Und es sind mal Bücher, die mir wirklich gefallen haben, im Gegensatz zu ... na du weißt schon, welche ich da so meine ;-)

LG
Daniel

Veröffentlicht am 06.04.2010 22:18:00 GMT+02:00
D. Heinz meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 07.04.2010 09:45:19 GMT+02:00
ako meint:
@Dominik Heinz
Noch jemand, der sein eigenes Buch für unentbehrlich hält. Das ist mir doch glatt ein "IGNORE" wert.
Und TSCHÜSS!

@Daniel Mosmann
Hallo Daniel,
die Bücher hören sich sehr interessant an. Ich denke, die könnten mir gefallen. Danke und viel Erfolg mit Deinem eigenen Buch!
LG
AKO

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2010 10:52:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.04.2010 11:08:46 GMT+02:00
G.L. meint:
Hallo ako,

Da sowohl Robert Heinlein als auch Joe Haldeman bereits genannt wurden, habe ich einen Tipp dazu:
Lies "Sternenkrieger" von Robert Heinlein und "Der ewige Krieg" von Joe Haldeman nacheinander.
Auch wenn die Handlung der beiden Bücher oberflächlich gesehen ähnlich ist, könnten sie in weltanschaulicher Hinsicht kaum unterschiedlicher sein.

Aus dem bisherigen Verlauf des Threads habe ich den Eindruck gewonnen, dass wir im Bereich SF einen ähnlichen Geschmack haben, ich empfehle dir daher nachstehend noch ein paar Bücher, die mir gut gefallen haben und die ich auch nach Jahren wieder aus dem Regal hole und nochmals lese:
"Unternehmen Proteus" von James P. Hogan
"Zeitspuren" von Jack Finney, es handelt sich bei diesem Buch um einen Sammelband mit den Romanen "Von Zeit zu Zeit" und "Im Strom der Zeit". Die Empfehlung bezieht sich allerdings nur auf den 1. Teil "Von Zeit zu Zeit". Der zweite Teil ist offenbar nur der Unsitte zu verdanken, dass Autoren zu außerordentlich erfolgreichen Romanen noch eine überflüssige Fortsetzung schreiben, um ein 2. mal abzukassieren.
"Die Küsten der Vergangenheit" von Jack McDevitt
"Hardware" und "Die Stimme des Wirbelwinds", zwei schon etwas ältere Cyberpunk-Romane von Walter Jon Williams
"Die Spinne im Netz", "Das Mord-Paradigma" und "Die Nano-Blume" (die Mindstar-Trilogie) von Peter F. Hamilton.
"Auch keine Tränen aus Kristall", die Eissegler-Trilogie mit den Romanen "Die Eissegler von Tran-ky-ky", "Die Muolokin-Mission", "Die Fahrt der Slanderscree", alle von Alan Dean Foster. Die Romane aus dem sogenannten Homanx-Universum von Alan Dean Foster sind übrigens generell eine Empfehlung wert, neben den bereits genannten Büchern kann ich auch "Die denkenden Wälder", "Flinx Abenteuer" oder "Prisma" besonders empfehlen.
Orson Scott Card mit seiner Ender-Wiggin-Reihe darf auch nicht fehlen, der 1. Band "Das grosse Spiel" ist natürlich am bekanntesten, obwohl ich persönlich die beiden Folgebände "Sprecher für die Toten" und "Xenozid" noch besser und reifer gefunden habe. Die weiteren Bände sind "Enders Kinder" und "Enders Schatten"
Die Romane von Catherine Asaro über das Sternenreich von Skolia
Die Barrayar-Romane von Lois McMaster Bujold
Die Gateway-Trilogie von Frederik Pohl, wobei sich hier meine Empfehlung vor allem auf den 1. Teil "Gateway" bezieht, die beiden Folgebände fallen deutlich ab.
Von den Darkover-Romanen von Marion Zimmer-Bradley kann ich besonders "Die zerbrochene Kette", "Gildenhaus Thendara" und "Hasturs Erbe" empfehlen, ein echter Darkover-Fan liest natürlich alle Bände.
David Brin, besonders "Gordons Berufung" (= die Vorlage für den Film "Postman" mit Kevin Costner, das Buch ist aber um Längen besser), "Sternenflut", "Sonnentaucher" und der "Entwicklungskrieg".
Isaac Asimov hat einmal eine Sammlung von preisgekrönten Kurzgeschichten herausgegeben, die beim Heyne Verlag unter dem Titel "Das Forschungsteam" auf deutsch erschienen ist. Die Geschichten stammen aus den Jahren 1955 - 1961, sind aber trotz ihres Alters unbedingt empfehlenswert.
Weitere Kurzgeschichten, die mir persönlich sehr gefallen haben sind
"Die Mondmotte" von Jack Vance und "Die Glockenbäume" von Alan Dean Foster.
"Die Glockenbäume" wurde in verschiedenen Anthologien veröffentlicht u.a in der Reihe "Unterwegs in die Welt von morgen" vom Verlag DAS BESTE, hier gemeinsam mit dem Roman "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley. Das Buch gibt es allerdings nur mehr antiquarisch, weil es bereits 1988 erschienen ist.
"Die Mondmotte" findet sich u.a. in der Sammlung "Die besten Science-Fiction-Stories von Jack Vance, erschienen 1983 und ist ebenfalls nur mehr gebraucht erhältlich. Die Titelgeschichte aus der Sammlung "Die Welt der zehn Bücher" ist ebenfalls sehr gut. Jack Vance wird boshafterweise manchmal Erfinder des galaktischen Heimatromanes genannt, weil er ein Faible für die Beschreibung bizarrer Welten und Gesellschaftsformen hat und die Entwicklung der Handlung manchmal dahinter zurücktritt. Die Geschichten, in denen er eine Balance zwischen Handlung und dem bizarren Background findet sind aber sehr gut.

Was SF-Filme angeht, habe ich eine eher ungewöhnliche Empfehlung, nämlich einen Film in dem es weder Aliens, Raumschiffe, Laserschwerter noch irgend ein anderes Element gibt, das man gewöhnlich in einem SF-Film erwartet. Tatsächlich käme der Stoff sogar ohne Verfilmung aus, denn man könnte ihn ohne weiteres in einem Theater dem Publikum zugänglich machen und trotzdem handelt es sich um einen der besten SF-Filme, die ich in den letzten Jahren gesehen habe:
"The Man from Earth"
Ich füge nachstehend noch die AMAZON-Rezension zur Information ein:
Professor Oldman wechselt den Wohnsitz, Freunde und Kollegen nahen zum Abschied, um ihm beim Packen zu helfen und ein letztes Gläschen zu trinken. An Oldmans reichem Schatz antiker Artefakte entzündet sich eine Debatte, in deren Verlauf der Professor den Freunden eröffnet, seit 14000 Jahren unsterblich auf Erden zu wandeln und vor allem deshalb jede Dekade umzuziehen, damit keiner merkt, wie er nicht altert. Kritische Geister und Schulweise, die sie nun mal sind, versuchen die Freunde vergeblich, die Behauptung zu erschüttern.
VideoWoche
Gegen Ende seines Lebens schrieb Hollywoods verdienter SF-Drehbuchautor Jerome Bixby diese Geschichte um einen vermeintlich Unsterblichen und einen bemerkenswerten Diskussionsabend unter Freunden. Was anderswo zweifellos Rückblenden auf Duelle mit Säbelzahntigern oder Verfolgungsjagden mit Nazischergen nach sich zöge, setzt hier statt auf Action und Effekt als intellektueller Debattierclub auf akademische Gedankenspiele und den Austausch von Argumenten. Unter den Darstellern: "Star Trek - Enterprise"-Alien John Billingsley.

Mfg:
Gerhard

Veröffentlicht am 07.04.2010 10:59:58 GMT+02:00
@ako
freut mich, danke!

@Dominik Heinz
Dein Buch hört sich interessant an und ist im Übrigen für ein bod auch schön gestaltet; die ersten Seiten klingen vielversprechend. Ich habe es mir zumindest mal auf die Merkliste gesetzt.

Tue dir selbst einen Gefallen und lass dir einen Tipp von einem Kollegen geben: Pass auf wo du dein Buch hier empfielst. Eigenwerbung stört mich persönlich nicht, ich mache selbst welche, aber viele Forumsteilnehmer sind sehr genervt von solchen/unseren Beiträgen, vor allem wenn sie in Threads auftauchen, wo sie ausdrücklich nicht gewünscht wurden.
Viel Erfolg mit dem Buch.

LG
Daniel

Veröffentlicht am 07.04.2010 23:28:40 GMT+02:00
D. Heinz meint:
Hallo Daniel,

Danke für das Feedback. Ich bin in diesem Forum hier völlig neu und ein wenig überrascht ob der Ablehnung von Eigenwerbung. Ich dachte, das wäre auf einer Shopping-Website normal. Aber ich werds mir in Zukunft zu Herzen nehmen. Danke nochmal :-)

Dominik

Veröffentlicht am 08.04.2010 21:28:49 GMT+02:00
Irrlicht meint:
Hallo AKO,

ich kann noch die Bücher von Anne McCaffrey: Ein Raumschiff namens Helva und Tia, das Raumschiff, das sich verliebte, empfehlen. Die sind schon etwas älter. Es geht dort um Menschen mit starken Behinderungen, aber hohem Intellekt, die in Raumschiffe "eingebaut" und damit mit ihnen verbunden werden - so genannte "Gehirnschiffe". Habe die Bücher schon mehrmals im Laufe der Zeit gelesen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2010 09:43:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2010 09:46:20 GMT+02:00
G.L. meint:
Hallo ako,
die "Gehirnschiff"-Reihe von Anne McCaffrey umfasst insgesamt 5 Romane und zwar:
"Channa - Die Frau, die ein Computerwesen schützte"
"Tia - Das Raumschiff, das sich verliebte"
"Helva - Das Raumschiff das sang" (wurde auch unter dem Titel "Ein Raumschiff namens Helva" verlegt)
"Nancia - Das Raumschiff, das ein Mensch war"
"Carialle - Das Raumschiff, das siegte"

Die drei erstgenannten sind die besten der Reihe, die Bücher gibt es aber alle nur mehr antiquarisch.

Mfg:
Gerhard

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2010 11:27:45 GMT+02:00
Paul Hartmann meint:
Monument für ein Genie ist wirklich eindrucksvoll und die Idee bekommst du auch Jahre nach dem Lesen nicht mehr aus dem Kopf und auch erneutes Lesen nach Jahren macht wieder Freude.

Lies doch mal: Die denkenden Wälder und Prisma beide von Alan Dean Foster und Von Menschen und Monstern von William Tenn. Sind aus fast 1000 SF-Romanen meine Lieblinge. Aber Vorsicht an dem Tag nichts anderes mehr vornehmen...

Veröffentlicht am 09.04.2010 20:44:06 GMT+02:00
ako meint:
Vielen Dank für die zahlreichen Buchvorschläge, die hier in den letzten Tagen eingegangen sind. Da wird mir der Lesestoff die nächste Zeit bestimmt nicht ausgehen.

@G.L.

"The Man from Earth" habe ich mir eben angesehen. Der Film ist echt einmalig. Den werde ich mir garantiert noch öfters anschauen.

@Paul Hartmann
„Monument für ein Genie“ habe ich schon hier liegen. Das wird mein nächstes Buch.

LG
AKO

Veröffentlicht am 10.04.2010 20:33:00 GMT+02:00
Deckard meint:
Viele Klassiker die ich kenne und liebe wurden hier schon genannt. Daher mal was "Neues":
- Spektrum von Sergej Lukianenko
Hier wird viel geredet und wenig geprügelt oder geschossen. Ich fands dennoch recht spannend. Gerade fällt mir auch auf das unter den Klassikern der "Ostblock" noch nicht erwähnt wurde. Da wären zum Beispiel:
Stanislaw Lem:
- Solaris
- Der Unbesiegbare
- Sterntagebücher
oder auch die Gebrüder Strugatzki:
- Picknick am Wegesrand
- Es ist nicht leicht, ein Gott zu sein
- Die Wanderer
Ach ja, hier fehlt ja auch noch etwas Anti-Kriegs SF:
Joe Haldemann:
- Und fürchtet keine Finsternis
- Der ewige Krieg

Veröffentlicht am 11.04.2010 15:19:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.04.2010 15:21:57 GMT+02:00
MixMeister meint:
Leider wird zuviel der besten SF nicht ins Deutsche übersetzt, und ein Großteil der Besten wurde hier schon genannt. Der Film "The Man From Earth" ist in der Tat großartig, in ähnliche Richtung gehen "District 9" und "Moon". Der "Daumen hoch" zu für Theodore Sturgeon (eigentlich das Gesamtwerk, aber im Deutschen insbes. Lichte Augenblicke) ist definitiv berechtigt. Nicht ganz so tiefgründig, aber für eine Serie allemal eine Empfehlung wert ist die neuaufgelegte "Mark Brandis"-Reihe (Band 1: Bordbuch Delta VII).

Veröffentlicht am 12.04.2010 02:03:01 GMT+02:00
BobbyPeru meint:
Hi Ako, wenns etwas älter und nicht ganz so "action-lastig", dafür aber durchaus mit Tiefgang und vielfältigen philosophischen Fragestellungen sein darf, wäre evtl. "Picknick am Wegesrand" etwas (hier auf amazon verfügbar). Motive davon wurden auch in Tarkowskis Film "Stalker" übernommen, bietet sich also quasi als multimediales Doppelpack an. Der Film geht allerdings vom Tempo und Stil her eher in die 2001: Space Odyssey Richtung, also Geschmackssache :-)
Gruß,
BobbyPeru

Veröffentlicht am 12.04.2010 02:08:20 GMT+02:00
BobbyPeru meint:
.... sehe gerade, dass der Tipp schon gegeben wurde (kommt davon, wenn man die gewaltige 2. Diskussionsseite übersieht...) - nix für ungut und viel Spaß beim Schmökern!

Veröffentlicht am 12.04.2010 23:37:04 GMT+02:00
khenta meint:
Die Empfehlung von Lois Bujold, CJ Cherryh und Catherine Asaro kann ich nur unterstützen. Obwohl die Übersetzungen von Bujold zu wünschen übrig lassen.

Dann wäre da noch: älter aber interessant: Mary Gentles _Goldenes Hexenvolk_ und _Altes Licht_. Wie ich sehe, sind die gebraucht schon günstig zu bekommen.

Von Elizabeth Moon ist leider nicht sehr viel ins Deutsche übersetzt worden: Heldin wider Willen, Waffenschwestern etc. Fand ich persönlich um Längen besser als Honor Harrington.

Veröffentlicht am 15.04.2010 18:31:51 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.04.2010 18:34:03 GMT+02:00
ako meint:
@Deckard
Lukianenko und Lem kenne ich. Insbesondere Spektrum: Roman war eines meiner Buchhighlights letztes Jahr. Das Buch war ganz nach meinem Geschmack.
Deine anderen Vorschläge werde ich mir angucken.

@MixMeister
Von Theodore Sturgeon werde ich mal ein Buch „ausprobieren“. Die Mark Brandis-Reihe habe ich als Hörspiel bereits vorgemerkt.

Veröffentlicht am 19.04.2010 16:52:21 GMT+02:00
Axel meint:
Ich könnte den von mir verfassten Roman "Die Invention: Die Genesis des Menschen" empfehlen.

Veröffentlicht am 19.04.2010 18:25:47 GMT+02:00
ako meint:
@Axel
Vergiss es! Eher friert die Hölle zu, bevor ich DEIN Buch lese.

Veröffentlicht am 08.06.2010 20:29:55 GMT+02:00
Martin Major meint:
was mit tiefgang, philosophie und sprachlich gut? kein problem :) absichtlich hier KEINE serien:

olaf stapledon: last and first men. auf knapp 300 seiten beschreibt stapledon den aufstieg und fall von 20 verschiedenen menschenrassen, von denen wir nur die erste sind. das buch behandelt dabei einen zeitraum von zweitausend MILLIONEN jahren ...

ursula k. le guin: the lathe of heaven (deutsch: die geißel des himmels): kurzes und sprachlich exzellentes buch über einen menschen, dessen träume die realität verändern können, und einen psychiater, der ihn missbraucht

kate wilhelm: where late the sweet birds sang (deutsch: hier sangen früher die vögel): brilliante, sprachlich bisweilen poetisch schöne, abhandlung über gentechnologie und ihre auswirkungen auf eine geschlossene gesellschaft.

boris und arkardi strugatzkii: es ist nicht leicht, ein gott zu sein (ein sehr seltsamer und durchaus anstrengender roman mit einem hinterhältigen ende), picknick am wegesrand (hier hat der ungleich weniger begabte michael crichton "seine" ideen für "sphere" gestohlen)

markus hammerschmitt: target (was, wenn wir einen planeten besiedeln wollen, der schon besiedelt ist ... von einem ... wald?)

ady henry kiss: manhattan 2

herbert w. franke: der elfenbeinturm (technisch längst überholt (wie walter klein schon anmerkte), aber philosophisch nach wie vor aktuell)

die von helmut barro genannte s.f. masterworks reihe ist grundsätzlich schon eine perfekte fundgrube für scifi mit tiefgang.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.06.2010 20:16:41 GMT+02:00
ako meint:
Hallo Martin,
danke für diese interessante Zusammenstellung. Da sind ein paar Autoren dabei, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Ich werde erst mal mit markus hammerschmitt und olaf stapledon anfangen. Der Rest landet auf den Merkzettel und wird bestimmt in nächster Zeit den Weg in mein Bücherregal finden.
Danke schön und liebe Grüße
AKO
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