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lesen lernen mit 5


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1-25 von 39 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.06.2009 21:44:56 GMT+02:00
Caho meint:
Hallo,
Meine Tochter ist 5, sie wird nächstes Jahr eingeschult. eSe möchte aber unbedingt jetzt lesen und schreiben leren. Ich halte nicht so vile davon , ich denke sie sollte lieber draußen auf Bäume klettern oder so. Aber jetzt fängt sie an Sachen selbst zu "lesen" oder zu "schreben" und gewöhnt sich erte Fehler an, ich bin also quasi in Zugzwang "was zu machen", ABER WAS?
Das ist meine Frage an euch: Wie soll ich damit umgehen, welches Material kann ich ihr bieten? Ich suche z. B. eine gute Fibel,
Vielen Dank für eue Antworen!

Veröffentlicht am 17.06.2009 03:53:41 GMT+02:00
Hellie meint:
Hallo Carla,

das "ABC der Tiere" ist für taffe Selbstlerner gut geeignet. Das ist eine Art Fibel, wo man nicht mit einzelnen Buchstaben, sondern gleich mit Silben anfängt. Ziemlich schnell kommen die ersten Wörter, Sätze und Texte dazu, die zweifarbig schwarz-rot gedruckt sind. Eine Silbe - schwarz, die nächste - rot. Das erleichtert das Lesen ungemein.

Nach dem gleichen Konzept (Lesen mit Silben) funktioniert auch das IntraActPlus-Programm. es ist allerdings keine Fibel, sondern eine Sammlung von Tabellen mit Silben. Kontinuierlich kommen neue Silben dazu, die bekannten werden systematisch wiederholt. Es gibt allerdings nur wenige Wörter und Sätze zum Lesen. Es ist vor allem für die Kinder zu empfehlen, die noch bei einigen Buchstaben unsicher sind, bzw. mit dem Zusammenziehen von Silben ihre Schwierigkeiten haben.

Gruß
Hellie

Veröffentlicht am 17.06.2009 09:23:40 GMT+02:00
Thomas Probst meint:
Da hab ich nme gute Idee: Das Hörmalbuch von Chrisitan Hillscheid "Mo und Luna im Zauberwald" ist genau dafür gemacht. Der Text ist in der Schulbuchschrift gehalten, die dann auch später in der Schule verwendet wird. Der Text im Buch wir 1 zu 1 auf einer CD vorgelesen und zum Ausmalen ist auch noch was dabei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.06.2009 16:26:17 GMT+02:00
Caho meint:
Danke für eure schnellen antworten, werde mal suchen gehen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.06.2009 17:10:18 GMT+02:00
M. Jaeschke meint:
Bei meinen Kindern (3 und 5 als sie begonnen haben) hat sich IntraActPlus-Programm bewährt. Allerdings musst du dir dafür wirklich fast jeden Tag Zeit (15 -30 min) nehmen und darfst deine Kinder auch wenn sie es dann können und anwenden ,nicht allein lassen ,sondern begleiten bis sie flüssig lesen können wie du selbst.

Veröffentlicht am 19.06.2009 13:47:39 GMT+02:00
Hellie meint:
Was echt? 15-30 Minuten?
Wir haben immer 4 Tabellen gemacht (5-10 Minuten täglich vor dem abendlichen Vorlesen). Irgendwann wollten die Kinder mehr Wörter und weniger Silben, so haben wir es nach... ähmm... ca. 2 Monaten abgebrochen. Die beiden (4 und 6) konnten schon im Groben in Großbuchstaben lesen. Die restlichen Buchstabenkombinationen haben sie sich mehr oder weniger selbst beigebracht, je nach dem, worüber sie gerade gestolpert sind.
Und nun (nach 3 Monaten) kam mein Sohn mit der Ansage, er möchte auch die Kleinbuchstaben mit den Tabellen lernen. Er hat jetzt anscheinend gemerkt, dass andere Wege noch müßiger sind (grins). Also haben wir vor einer Woche wieder IntraActPlus herausgeholt. Ich war ja gerade deswegen von dem Konzept so begeistert, weil es wirklich gute Ergebnisse bei sehr wenig Aufwand brachte.
Wie habt Ihr es denn gemacht?
Hellie

Veröffentlicht am 19.06.2009 14:22:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.08.2009 16:54:09 GMT+02:00
saltarina meint:
Liebe Carla,
wenn Dein Kind ein solches Interesse hat, würde ich sie auf keinen Fall bremsen. Ist doch toll, wenn sie fürs Schreiben und Lesen brennt. Gib ihr genügend Materialien, solange es sie interessiert, wird sie selbst weitermachen und Dich nach Hilfe fragen. Wenn sie es wieder weglegt, wird sie schon noch genuag Zeit und Lust zum Klettern haben;-)
Ich kenne eine ganze Reihe von Kindern, die über sogenannte "Anlauttabellen" Schreiben gelernt haben. Erst Schreiben, dann lesen. In diesen Tabellen ist jedem Laut ein Bild zugeordnet, dem "A" z.B. ein Affe. Damit suchen sich die Kinder dann- oft superkonzentriert und motiviert- die Bilder - und damit ihre Wörter zusammen.
Dabei ist die Rechtschreibung erst einmal völlig nebensächlich, die Kinder schreiben ganze Sätze in einem Wort und schreiben natürlich genauso, wi es klingt. Der erste Satz meines Sohnes (der in der Grundschule mit der Anlauttabelle arbeitetete) war eine Liebeserklärung:
" Elesapetechhaptechlip" ;-) (Elisabeth ich hab' dich lieb) Jetzt hat er gerade die neunte des Gymnasium fertig und in Deutsch eine Eins.
Die korrekte Rechtschreibung lernen die Kinder dann in aller Ruhe in den ersten vier Grundschuljahren. Viel wichtiger ist: sie können sich schon schriftlich verständigen!!! Wir hatten im letzten Kidnergartenjahr meiner Tochter ein ständiges Briefträgerspiel,sie schrieb allen und ständig Briefe und trug sie aus.Wir antworteten- und es war eine großartige Zeit.
Die meisten Grundschulen können dann mit den schon vorhandenen Kenntnissen der Kinder richtig gut umgehen, frag' doch einfach mal den künftige Grundschullehrer!
Ich wünsche Euch viel Spaß dabei!

Veröffentlicht am 19.06.2009 14:23:27 GMT+02:00
saltarina meint:
.... ach so: Und "Anlautabellen findest Du im Internet, kannst du aber auch für wenig Geld und dann sicher etwas schöner kaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.06.2009 14:38:46 GMT+02:00
M. Jaeschke meint:
Habe mit beiden fast jeden Tag jeweils min. 15min täglich, oft auch 2 bis 3 mal täglich geübt. Die "grosse" mit 5 kannte schon die meisten grossen Buchstaben und konnte Ihren Namen schreiben. Die "kleine" mit noch nicht ganz vier kannte noch kaum Buchstaben. Die grosse war nach 8 Wochen durch und begann dann Bücher für Erstleser vorzulesen.
Die kleine brauchte mehr als doppelt so lange, wir mussten viel mehr wiederholen und konnten langsamer vorgehen.
Sie liest inzwischen auch Bücher für Erstleser (z.B Hexe Lilli ) schon ziemlich flüssig und verständlich vor.
Als beste Zeit für diese Übungen hat sich bei uns gleich nach dem Frühstück bewährt, da waren die beiden am aufnahmefähigsten.
Auch heute liest noch regelmäßig nach dem Früstück jede zwischen 15 bis 30 min vor. Denn bis sie wirklich so flüssig und sinnbetont lesen/ vorlesen können wie ein Erwachsener braucht es einfach viel, viel Übung.
Die "grosse" ist schon ziemlich nah drann.
Gute Ergebnisse mit relativ wenig Zeitaufwand gibt es erst, wenn grundlegende Kenntnisse automatisiert sind und ohne aktives Nachdenken abgerufen werden können. Dann können sie darauf aufbauen, aber bis dahin brauchen deine Kinder jede Minute, die du dir für sie stehlen kannst, und das nicht nur in Bezug aufs lernen.

Veröffentlicht am 19.06.2009 19:25:59 GMT+02:00
Hallo Carla,
meine beiden Kinder haben Lesen vor der Schule gelernt und hatten keinerlei Nachteile! Im Gegenteil! Unterstütze sie wo Du kannst, Lehrer können mit einem Leistungsgefälle in der Schule umgehen und vor Fehlern brauchst du keine Angst haben! Ich empfehle Dir das Buch "Das große ABC - Buch" vom Ölotopia Verlag ( Spiele, Basteln usw.alles mit und über Buchstaben, und vor allem mit wichtigen Hinweisen für Laien, um Fehler zu vermeiden, worauf geachtet werden soll - Schreibrichtung, lautgetreues Aussprechen usw.
Meine Kinder lieben dieses Buch!
Lieben Gruß
Irmgard

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.06.2009 20:29:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.06.2009 20:30:46 GMT+02:00
Hallo Carla,

von meinen vier Kindern konnten zwei vor Schulbeginn lesen bzw. schreiben (einer konnte lesen, eine schreiben und ein bisschen lesen). Beide haben es im Kindergarten von anderen Kindern gelernt. Beide hatten wesentlich weniger Probleme in der 1. Klasse als die anderen beiden. Mit 5 sind die Kinder sehr wissbegierig, das legt sich z.T., wenn sie älter werden, daher solltest Du sie nicht bremsen. Aber ganz wichtig ist, was auch schon einige geschrieben haben, dass Du Dich selbst ein bisschen vorbereitest (ganz wichtig nicht "Ka" und "Be" oder so, sondern lautgetreues Aussprechen (auch wenn es schwer fällt). Dazu gibt es ganz gute Anleitungen, z.B. vom Dominoverlag kann man die kostenlos beziehen. Das Flohkistchen ist übrigens ganz nett für die Vorschulzeit als Zeitschrift.
Der Ansatz, zunächst Rechtschreibfehler nicht zu korrigieren, ist wieder sehr umstritten und wird von vielen Lehrern nicht mehr angewandt. Das gilt vor allem, wenn dann das Schreiben richtig losgeht.

Viele Grüße

Veröffentlicht am 24.06.2009 18:35:11 GMT+02:00
E. W. meint:
Ich habe mir Lesen und Schreiben vor der Schule mit der Hilfe meiner Mutter selbst beigebracht. Nachteile hatte ich dadurch nicht direkt, aber frustrierend war es schon, beim Lesen und Schreiben ueben in der Stunde fast nie dran zu kommen, und mich die ganze Zeit zu langweilen, weil ich es ja schon konnte. Es waere wuenschenswert, wenn Lehrerin oder Lehrer solche Faelle durch spezielle Foerderung ausgleichen koennten, und das wird heute sicher schon eher ueblich sein.

Veröffentlicht am 30.06.2009 23:41:38 GMT+02:00
Irina Bähr meint:
Meine Tochter konnte mit 4 schon lesen, mit 5 dann in der zweiten Muttersrpache. Mittlerweile ist es für uns selbstverständlich, dass sie liest, obwohl iser auf das tägliche Vorlesen nicht verzichten will. Ich konnte auch mit 4 lesen, kann mich aber nicht daran erinnern, dass ich mich im Unterricht gelangweilt habe. Aber die Sorge habe ich jetzt auch. Die Tochter wird in diesem Jahr eingeschult mit knapp 6. Dafür kann sie nicht so gut schreiben - alle Buchstaben total schief. Vielleicht arbeiten wir dann mehr daran. Ein wenig rechnen kann sie auch - alles aus purer Neugierde. Und mit 2,5 Jahren kannte sie 40 Flaggen verschiedener Länder (wir hatten eine große Weltkarte in ihrem Zimmer auf der Wand). Das hat sie damal interressiert und wir fanden es nicht irgendwie schwierig für sie. Mittlerweile hat sie die meisten vergessen und wir haben auch nicht mehr darauf bestanden. Wenn ein Kind sich für etwas interessiert sollte man es unterstützen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2009 02:12:13 GMT+02:00
M. Krause meint:
Ich kann an dieser Stelle nur warnen, Kindern mit dem IntraActPlus-Programm lesen beizubringen.
Es gibt eine Reihe von Gutachten, welche eindeutig die Unterlegenheit der Methode beschreiben (z.B. http://www.dgls.de/download/start-download/stellungnahmen/intraactplus-stellungnahme-valtin.html).
foren ho
Verantwortungsvolle Eltern sollten sich KEINE Infos bei so wichtigen Fragen von EXPERTEN holen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2009 10:55:39 GMT+02:00
W. Brunhilde meint:
zu empfehlen "cuisilux" ein liebeswertes wesen, womit kinder sicher ihre freude daran haben werden, und es versuchen nachzuzeichnen!!

Veröffentlicht am 05.07.2009 19:45:00 GMT+02:00
Hellie meint:
Entschuldigung,
ich habe mir jetzt den Verweis von M. Krause angeschaut und bin etwas irritiert.
Ist es wirklich so gemeint, dass ich mir keine Infos von Experten holen sollte? oder ist das ein Tippfehler?
Eigentlich neige ich dazu, denn Tipp direkt zu übernehmen. Experten (welche auch immer) haben anscheinend dazu geraten, nach der Ganzheitsmethode zu lernen und dabei in den ersten zwei Klassen keine Rechtschreibfehler zu korrigieren. Inzwischen gehen immer mehr Lehrer davon ab. Ich kenne aber zwei Familien, wo sich die Fehler eingebürgert haben und nur mit viel Mühe ausgebügelt werden konnten.

Was die Stellungnahme unter dem Link betrifft, weiß ich erst recht nicht, was ich als Mutter davon halten soll.

So weit ich das verstehe, gibt es drei Kritikpunkte:

1. Die Methode beruht hauptsächlich auf den Erkenntnissen der 80er Jahre
-- das stört mich, ehrlich gesagt, überhaupt nicht.

2. Das Einüben von Silben ist eine Art Drill
-- Naja, Drill kann man aus allem machen oder auch nicht. Für meinen Sohn war es ein interessantes Erlebnis, durch das systematische Üben nach einigen wenigen Wochen etwas zu lernen, was ihm vorher unmöglich vorkam. Er war direkt ermutigt, auch in anderen Bereichen (z. B. Schwimmen) die gleiche Strategie zu probieren.

3. Anstatt sich mit Inhalten der Wörter auseinanderzusetzen und den Sprachstrukturen zu lauschen, werden die Buchstaben zusammengezogen. Dabei soll das Lesen Sinn-Voll sein.
-- Um den Sinn der Wörter zu verstehen, muss man doch vorher die Schrift entziffern. Keiner sagt ja, dass die Kinder jarelang mit sinnlosen Wörtern gequält werden müssen. Meine beiden Kinder haben intuitiv nach dem Sinn der gelesenen Wörter und Sätze gesucht und das auch sofort sehr erfolgreich. Vielen anderen wird nicht anders gehen. Wir entdeckten auf diversen Schildern immer mehr Wörter, die anders geschrieben werden als gesprochen, und suchten nach ähnlichen Fällen. es hat richtig Spaß gemacht. Diese Arbeit ist im IntraAct an keiner Stelle verboten. Sie wurde dadurch überhaupt möglich.

Und nun der schluss aus der Stellungnahme:
Wenn mit einer sachlogisch
angemessenen Methode (wie der analytisch-synthetischen Methode) ebenso viel
Zeit auf Wiederholungen verwendete, wie die Autoren es vorschlagen, würden sicherlich
mehr Kinder als bisher erfolgreich lesen lernen.
-- Warum tun sie das denn nicht? Wenn die Methode aus der DDR so modern und klasse war, warum wird sie nicht eingesetzt? Im Moment habe ich das Gefühl, dass in den Schulen mit ungewissem Ausgang rumexperimentiert wird.

Veröffentlicht am 05.07.2009 23:10:31 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.07.2009 23:11:48 GMT+02:00
Ich hatte mein dickes Märchenbuch durch, bevor ich fünf Jahre alt war und konnte auch schon ein wenig Rechnen, bevor ich in die Schule kam. Das Ergebnis: Ich machte eine miserable Mittlere Reife. Warum? Ich hatte den Anschluss verpasst, wann es für mich notwendig gewesen wäre, zu lernen. Das war etwa ab der dritten Klasse, da ging nicht mehr alles von alleine und ohne zu Hause mal was zu tun.

Ich wurde nicht zum Lesenlernen gedrängt, ich hatte wohl nur bei jedem Schild gefragt, was das Wort heiße und mir so das Lesen selbst beigebracht. Vielleicht läuft es heute in der Schule anders, aber aufgrund meiner Erfahrungen würde ich die Problematik zumindest bedenken und die Sache mit der vorzeitigen Lernerei auf keinen Fall forcieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.07.2009 19:27:16 GMT+02:00
lukasimmanuel meint:
Lesen lernen hat bei meinen Sohn mit diesem Konzept prima geklappt. Die Warnung kann ich nicht nachvollziehen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.07.2009 15:37:37 GMT+02:00
Liebe Carla,
ich empfehle Ihnen:
"Eine kleine Geschichte vom ABC"
Herzliche Grüße
Bärbel

Veröffentlicht am 03.08.2009 13:33:39 GMT+02:00
Yvonne meint:
Ich finde auch, man sollte Kinder nicht bremsen. Es gibt einige Vorschulbücher. Am besten du gehst mal mit ihr in ein Geschäft und sie soll selbst mal kucken was ihr am besten gefällt. Es gibt sehr viel Literatur darüber.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2009 13:06:30 GMT+02:00
P. Kammerer meint:
Egal welches Lehrwerk du dir greifst, achte darauf dem Kind die Laute beizubringen und nicht die Namen der Buchstaben: Ein B wie Bär und nicht Be manche Buchstaben haben allerdings verschiedene Laute: E wie Esel oder E wie Ente bei Ch wirds dann abenteuerlich: Chamäleon, Chance. Das ist ein Laut der in der Schule deshalb auch erst später gelernt wird. Angefangen wird immer mit den Vokalen: A, E, I, O, U und einfachen Lauten wie L und M. Aber treibs nicht zu bunt, sonst langweilt sich dein Kind später in der Schule. Mit einer Anlauttabelle, die zu jedem Laut ein oder wenn nötig zwei Bilder bietet, kann dein Kind selbstständig Laute lernen und auch schon in Lautschrift schreiben.
LG, Petra

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.08.2009 13:06:33 GMT+02:00
P. Kammerer meint:
Egal welches Lehrwerk du dir greifst, achte darauf dem Kind die Laute beizubringen und nicht die Namen der Buchstaben: Ein B wie Bär und nicht Be manche Buchstaben haben allerdings verschiedene Laute: E wie Esel oder E wie Ente bei Ch wirds dann abenteuerlich: Chamäleon, Chance. Das ist ein Laut der in der Schule deshalb auch erst später gelernt wird. Angefangen wird immer mit den Vokalen: A, E, I, O, U und einfachen Lauten wie L und M. Aber treibs nicht zu bunt, sonst langweilt sich dein Kind später in der Schule. Mit einer Anlauttabelle, die zu jedem Laut ein oder wenn nötig zwei Bilder bietet, kann dein Kind selbstständig Laute lernen und auch schon in Lautschrift schreiben.
LG, Petra

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.08.2009 23:28:02 GMT+02:00
Micha Repdum meint:
Hallo Carla,
ich rate Dir nur: lass Deiner Tochter die Neugier, beantworte ihre Fragen zu den Buchstaben und Wörtern, aber mach bitte kein Training daraus, schon gar nicht zeitlich irgendwie fix. (15 - 30 Minuten?!!!).
Mein Sohn hat mit 4 angefangen, die ersten Buchstaben zu erfragen, dann hat er sich durch das ABC durchgeackert und auf der kleinen Schultafel daheim seine ersten Wörter geschrieben. Zuerst mit Magnetbuchstaben, dann mit Kreide. Fehler habe ich gleich korrigiert, so wie ich auch beim Sprechenlernen durch richtiges Wiederholen korrigiert habe. Wichtig fand ich einfach die gute Aussprache der Wörter, weil Kinder zuerst nach Klang schreiben wollen. So schrieb er anfangs "Alam"(Alarm), aber "Bakterien" schrieb er richtig, spricht man auch richtiger aus (er hatte die Welle mit der Serie "es war einmal ...das Leben").
Weiters würde ich die künftige Lehrkraft gleich zu Schulbeginn ansprechen, dass es bereits lesen und schreiben kann, oder zumindest teilweise, damit die Lehrkraft sich darauf einstellen kann und der Tochter anderweitige Aufgaben geben kann, damit es sich nicht langweilt. Ausserdem würde ich bei Schulbeginn mal einen Test zur Hochbegabung machen lassen. Es ist nur ein Indiz, dass sie schon lesen und schreiben will, aber es könnte sein, dass sie es ist. Nach einem Test hat man den Vorteil, dass das Kind - auch vom Staat - gefördert werden kann, die Lehrer besser darauf eingehen und man selber auch mehr Sinn in die -manchmal vorkommenden - Eigenheiten des Kindes sieht, die oft durch die Hochbegabung begründet sind.
Hab Geduld, versteife Dich nicht in irgendwelche Fibeln - jedes Kinderbuch, jedes Vorschulbuch-Rätselbuch ist geeignet. Deine Tochter experimentiert, lass es!
Lg. Micha

Veröffentlicht am 21.08.2009 19:20:18 GMT+02:00
lou11 meint:
Hi,

hier auch noch mein Senf zu Deiner Frage.

Ich halte es für sehr wichtig, die Wünsche Deiner Tochter zu akzeptieren. Wenn Du sie in ihrer natürlichen Neugier bremst, bringst Du Ihr automatisch bei, Wissensaneignung als nicht erstrebenswert zu betrachten. Meine Tochter konnte bereits mit 3 Jahren ihren Namen und einfache Vokabeln wie Mama, Papa. etc. schreiben und fast alle Buchstaben benennen. Sie konnte dann mit 4 Jahren lesen und mit 5 schreiben und rechnen. Es hat ihr nie geschadet. Mein Tipp an Dich an dieser Stelle lautet: unterstütze sie weiter, denn beim Lesen lernen wird es nicht bleiben.

Im Endeffekt gibt es unzählige Möglichkeiten, ihr das Lesen beizubringen - Du musst nur die richtige für Euch finden.

Und glaube mir, auf Bäume klettern und lesen lernen können durchaus "koexistieren" ;o)))

Veröffentlicht am 22.08.2009 00:39:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.08.2009 00:41:43 GMT+02:00
SuDi meint:
Hallo,

wenn deine Tochter das möchte, lass sie. Aber forciere es nicht. Lass sie selbst ihren Weg finden.
Fördern heißt hier bitte nur 'Fragen beantworten' und 'auf den richtigen Weg schubsen' nicht 'üben, üben, üben'.
Mein Sohn stellte die Frage nach dem 'wie liest man' mit knapp 4. Ich sagte ihm 'sag die Buchstaben (er kennt nur die Lautnamen) ganz schnell hintereinander, dann bekommst du das Wort raus. Es dauerte keine 5 min bis er das erste kurze Wort selbstständig erlesen hatte.
Geschrieben hat er die ersten Worte selbstständig und lautgetreu mit etwas über 3 (er schreib AI und HNE (Henne)). Ich habe ihn dafür gelobt und es so stehen lassen. Er allerdings wollte gleich wissen ob es so richtig ist. Ich erklärte ihm dann, dass es nicht falsch ist, die Erwachsenen es aber anders schreiben.
Zum Lernen gehören auch Fehler!
Kinder die sich das Lesen und Schreiben selbst beibringen gehen den Weg, über Fehler und Korrekturen - es ist nicht zwingend der richtige weg für alle, aber es ist der natürliche.
Fördere dein Kind mit passendem Material (LÜK, Logico, einfachen selbstgeschriebenen Texten (z.B. Einkaufszettel), aber verschule das ganze nicht!

das IntraActPlus ist ursprünglich für Kinder mit Lernschwierigkeiten entwickelt worden, es entspricht nicht einem 'natürlichen' Leselernprozess und ist m.E. absolut ungeeignet für Kinder, die sich ihren Weg in die Welt der Schriftsprache bereits allein gesucht haben.

Ach ja, mein Knirps (den momentan das Rechnen mehr interessiert, der Lesen und Schreiben momentan (4,5 Jahre) total verweigert), ist ein richtiges 'ein Glück, dass wir heutzutage Waschmaschinen haben'-Kind. Das passt wunderbar zusammen, denn auch Kinder suchen sich den ausgleich, den sie benötigen.
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Erster Beitrag:  16.06.2009
Jüngster Beitrag:  12.10.2009

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