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Englisch abwählen oder nicht?


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26-50 von 50 Diskussionsbeiträgen
Veröffentlicht am 14.01.2012 14:32:33 GMT+01:00
Papa Gans meint:
Ich kann mir vorstellen, dass Englisch für Deinen späteren Berufswunsch unerlässlich ist und bis dahin solltest Du vorher soviel mit Englisch zu tun haben wie möglich.

Veröffentlicht am 18.01.2012 18:50:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.01.2012 18:52:02 GMT+01:00
Marie3063 meint:
Hallo erstmal!
Ich denke egal was du studierst (dein Berufswunsch kann sich ja noch ändern), du solltest Englisch weitermachen.
Ich habs dummerweise abgewählt und hab mich das erste Jahr im Studium echt ärgern müssen. Mittlerweile bin ich sogar der Meinung, dass Englisch so ziemlich das sinnvollste war, was wir in der Schule gelernt haben und das sagt dir jetzt jemand, dem diese Sprache absolut nicht gefällt...
Übrigens ist es, wenn du nicht gerade ein Fach mit NC studieren willst komplett egal was du für Noten im Abi hast. Und auch bei NC-Fächern gibt es immernoch andere Möglichkeiten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.01.2012 20:37:00 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 15.02.2012 17:55:29 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 20.01.2012 17:46:22 GMT+01:00
Lina meint:
Hallo,

also erstmal, wenn du dich nach dem Studium bewirbst ist es sooooooooooo was von egal, was du im Abi hattets. Das wollen die nichmal sehen!

Deswegen mache dir nur zwei Gedanken:

1. Wie kommst du in den Studiengang hinein? Spielt es wirklich eine Rolle, ob du Englisch hattest,...
2. Wie erhältst du das Englisch bzw. verbesserst es. Wenn du kannst, mache ein Auslandssemster. Bringt mehr wie SChule und sieht auch im Lebenslauf sehr nett aus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.01.2012 12:13:09 GMT+01:00
Jovaluza meint:
Hallo!
Du wirst später nicht darum herumkommen, auch Englische Texte lesen zu müssen - falls du studieren willst sowieso. Also: Englisch nicht abwählen! Lieber etwas dafür tun! Und selbst wenn es "nur" sieben oder acht Punkte werden - wenn du später nachweislich kein Englisch kannst (so sieht es dann nämlich aus) siehtd as blöd aus.

Veröffentlicht am 31.01.2012 10:24:18 GMT+01:00
C. Frey meint:
Hallo secret, meiner Erfahrung nach ist Englisch zwar wichtig aber das was man in der Schule lernt nicht so
wahnsinnig hohes Niveau. Habe damals Englisch abgewählt nach der 11. Klasse. Meine Mitschüler im Leistunskurs
die immer so stolz waren, wie toll sie in dem Fach sind, habe ich dann aber nach einem 3 Monatskurs in London,
locker abgehängt. Und das hat viel mehr Spass gemacht. Gibt unglaublich viel Sicherheit beim Sprechen, mit
entsprechenden Kurs auch beim Schreiben (Stil), in der Grammatik, Alltagsenglisch ist super und nicht zu vergessen die Kultur.

Für die Zulassung zum Studium brauchst du erst einmal auch kein Englisch, erst später im Studium selbst.
Aber da bist du ja hoffentlich dann schon im Ausland gewesen ;-))
Latein ist für das Studium zum Teil viel wichtiger. Nachweis vom Latinum. Wenn Du das nicht hättest, darfst du
1 bis 2 Semester nebenbei diesen Schein nachpauken. Aber das wirst du soweit ich es gelesen , ja haben. Gut so.

Viel Glück

Carmen

Veröffentlicht am 07.02.2012 22:56:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.02.2012 22:58:52 GMT+01:00
Utimaus meint:
Hallo Secret!

Mal wieder ein moralischer Kommentar von mir, biste ja schon gewohnt ;)

Die Frage ist falsch gestellt! Es geht nicht darum, wie du deine Abi-Note schönst, es geht darum, wie du dein Englisch verbesserst. Denn das musst du.

In der Schule kannst du noch ausbügeln, durch eine gute mündliche Note, durch freiwillige Referate, durch Vorausahnen der Schulaufgabentexte - wie gehabt ;). Im Berufsleben musst du täglich die Hosen runterlassen. Wenn dein Englisch unzureichend ist, fällt das auf. Unausweichlich und meist peinlich.

Es geht also nicht um Zehntel in der Abi-Note, es geht nicht darum, wieviel Stunden du mehr Zeit zum Lernen hast. Es geht nur darum, wieviel Zeit du tatsächlich täglich mit der Verbesserung deines Englisch verbringst.

Du solltest jetzt anfangen, dir täglich 30 - 60 Minuten freiwilliges Englisch zu gönnen. Ganz entspannt am Abend durch Lesen englischer Bücher oder durch Gucken englischer Filme ohne deutsche Untertitel. Wenn es in deiner Stadt ein Amerikahaus gibt, schau mal ins Programm, die haben manchmal interessante Veranstaltungen oder Diskussionen.

Täglich ein bissi Englisch ist die einzige Lösung deines Problems. Sorry.

Warte nicht auf ein Auslandssemester. Das bringt sehr viel für's Englisch, aber wenn du dir einer zu schließenden Lücke bewusst bist, warum warten? Und das Problem totzuschweigen wird NICHT funktionieren.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 09.02.2012 15:00:23 GMT+01:00
Secret -

als alter Mann (wenn Gott will, werde ich in einem Jahr 80) weiß ich zwar nicht, was in den heutigen Schulen für Bedingungen in den verschiedenen Fächern üblich sind, kann aber sagen, dass man im Prinzip die englische Sprache ganz gut in drei Schuljahren lernen kann - danach ist alles andere nur noch Übung, also eigene Lektüre, gesprochene Texte, DVDs im englischen Original, wie Ihnen das ja auch schon andere Diskussionsteilnehmer geraten haben. Auswahl entsprechender Texte usw. gibt es ja heute reichlich und berieseln lassen sich die jungen Menschen heute ohnehin von allen möglichen Seiten, da braucht man nur geeignetes Material auszuwählen - und vielleicht macht's sogar Spaß.

Englisch ist ja als Sprache für uns Deutsche (täuschend) einfach, Grammatik braucht man da nicht viel zu pauken - die Schwierigkeiten kommen später, weil Englisch eine doppelbödige Sprache ist, d.h. die Stufe für den täglichen Gebrauch ist dem Deutschen sehr nahe, aber in den höheren Bereichen wird's schwierig, weil dort soviel romanisches Wortgut anzutreffen ist.

Sie machen auch Latein, wie Sie sagen, da haben Sie einen sehr guten Zugang zu den höheren englischen Weihen, denn Sie kennen Wörter, vor denen etwa der durchschnittliche Amerikaner kapituliert: "Gee, what do you mean by 'eradicate'?" (und schreiben tut er das Wort dann womöglich 'ereadicate'…).

Aber eine Bedingung müssen Sie unbedingt erfüllen: Sie müssen lieben, was Sie lernen. Sie dürfen sich nicht permanent die Haare raufen und jammern "ja, warum sagen die das denn so, es wäre doch viel besser, wenn man …".

Also gehen Sie mal hin und kaufen sich eine CD von Dylan Thomas' "Under Milkwood" (am besten die Originalaufnahme der BBC) - nach zehn Minuten schon werden Sie einen Sprachrausch fühlen. (Übrigens: Bob Dylan, den Sie vielleicht besser kennen als Dylan Thomas, hat dessen Vornamen als Künstlernamen ausgewählt, wohl nicht ohne Grund).

TD

Veröffentlicht am 11.02.2012 09:32:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.02.2012 09:33:48 GMT+01:00
Egypt meint:
Also es wurde schon oft genug gesagt, dass Englisch wichtig ist. Für mich war es immer wichtig, im Beruf, auf Reisen usw. Ich bin jetzt 70 und es ist immer noch wichtig.
Gelernt habe ich es außer in der Schule bei einem Schüleraustausch mit 15 Jahren (England). Mein Vater hat damals darauf bestanden, dass ich das mache und ich bin ihm noch immer dankbar dafür.
Fahren Sie mal nach England, vielleicht in eine Familie, die möglichst kein deutsch spricht. Reden ist wichtig und natürlich auch in Englisch viel lesen. Bücher gibt es genug, man kann auch mal einfache Bücher lesen, wie Krimis usw. Die englische Sprache ist in Büchern oft viel einfacher als die deutsche,. Auf jeden Fall nicht abwählen!!!!!

Veröffentlicht am 11.02.2012 11:11:20 GMT+01:00
Secret -

was Ihnen Bookworm rät, ist richtig - Sprache ist, wenn man redet. Sie müssen da nur etwas aufpassen, in was für eine Familie sie evtl. geraten, denken Sie an "My Fair Lady": An Englishman's way of speaking absolutely classifies him / the moment that he starts to speak, he makes some other Englishman despise him". Die lokalen und sozialen Unterschiede sind groß.

Meiner Meinung nach lernen Sie in einem Monat Sprachferien in GB (oder Irland?) mehr von der Sprache, als in den nächsten drei Schuljahren - erkundigen Sie sich doch erst, was da in der Schule auf Sie zukäme - Literatur? Welche? Noch mehr Grammatik?

TD

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.02.2012 23:10:31 GMT+01:00
Ich mache im Moment meine Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Fremdsprachen(FHR 2012) .
Ich weiss beleibe nicht wann du Abitur gemacht hast , aber das kommt so nicht mehr hin.
Im Übrigen auf keinen Fall abwählen , sonst wirst du es schwer haben eine Firma für beispielsweise ein Duales Studium zu finden , auch die Hochschulen legen sehr viel Wert darauf.
Für Stil (figuratives Schreiben und Sprechen) ist die Gewichtung leider nicht mehr so hoch , ich bekomme zwar immer volle Punktzahl für Sprache und Inhalt(damit setze ich mich immer auseinander) aber bei mir haperts bei der Zeichensetzung da gehen dann meisten 5-10 Punkte sagen wir von 30 bei Compositions drauf(unser Lehrer korrigiert extrem streng und schon seit dem ersten Jahr auf Prüfungsniveau).

So ein riesiges Problem des Einsatzes von Stilmitteln bei uns liegt darin das der Lehrer recht alt ist , Implikationen kannst du nahezu vergessen wird absolut nicht akzeptiert , sprachliche Mittel die sich in den letzten 20 Jahren etabliert haben kannst du auch nicht verwenden gibt Punktabzug , wird als Verwendung von Umgangssprache begründet .

z.B. The Child was put in temporary custody of the McLullens due to the fact, that its parents could not be found at all. Es gab Abzüge für temporary custody weil das angeblich nur fürs Gefängnis gelte man es aber in Definitionen und Literatur mittlerweile überall auch im Zusammenhang mit foster care(durfte nicht verwendet musste bei multiple choice begründet werden) findet.

Filme , Serien etc sind immens wichtig im Bezug auf Abi Vorbereitung du wirst massiv umgangsprachliche Ausdrücke brauchen in der Prüfung( habe gerade 2010 und 2011 durchgearbeitet) weniger um sie anzuwenden , viel mehr platziert das Regierungspräsidium solche als Schlüsselwörter zum Verständnis von Texten( ja is komplett irre ) , Multiple Choice macht ca. 1/4 der Gesamtpunktzahl aus und da übertreiben die es mittlerweile völlig , True muss begründet werden in eigenen Worten , False wie üblich korrigiert oder not mentioned in the text.
Das Schlimme ist dann noch das umgangssprachliche Konstrukte in Texten der Lehrbücher auftauchen nur in Vokabelliste nicht auftauchen , etwa sowas wie "to nick jobs ( Arbeitsplätze wegnehmen)" , der Lehrer geht auf diese auch kaum ein. Freeway / Allgemeine Ausgabe: Englisch für berufliche Schulen - bisherige Ausgaben / Schülerbuch = unser Buch

Themenmäßig gehts da echt übel zu das fängt an bei Themen wie Vereinigtes Europa , über Genetik Globalisierung bis Multikulturismus .
Das Kapitel Peacekeeping kannst du vollends vergessen , die Composition die da gefordert wird kannst du anhand des Textes nicht schreiben bei anderen Themen nicht ganz so wild aber ohne Hintergrundinformationen kommst du nicht allzuweit.

Bei den Prüfungen sieht es dann noch schlimmer aus , die bringen dann Themen dran die nicht im Unterricht besprochen wurden , wie etwa Rassismus.

Veröffentlicht am 12.02.2012 00:35:51 GMT+01:00
Surumu meint:
Tanya, bitte machen Sie den Armen nicht verrückt.
Ihre Erfahrungen stimmen sicher für Sie, sind aber nicht unbedingt übertragbar - der junge Mann will das Abitur erlangen, nicht die Fachhochschulreife. Vermutlich kommt er ganz gut ohne "Multiple Choice" aus, nachdem er die LSE in der 8 ja bereits durchlaufen hat. Ich kenne allerdings nicht die Regelungen aller Bundesländer.
Wieso die Themen "übel" sein sollen, erschließt sich mir nicht. Es sind gesellschaftspolitisch relevante Themen, mit denen Sie sich in ihrem Leben vermutlich in vielerlei Hinsicht auseinandersetzen werden.
Mit umgangssprachlichen Konstruktionen in Texten können Sie umgehen, wenn Sie Worterschließungsstrategien kennen. Und für den Fall des Falles gibt es gemeinhin ein Wörterbuch in der gymnasialen Oberstufe.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich kann Ihnen nicht Ihre Erfahrungen absprechen - ich fürchte nur, sie helfen dem TE nicht weiter.
Der Punktabzug wegen fehlerhafter Zeichensetzung liegt vermutlich weniger in der Strenge Ihres Lehrers begründet als in der Tatsache, dass Klarheit und Verständlichkeit des Textes sehr leiden, wenn der oben verfasste Text repräsentativ für Ihre Englischtexte sein sollte.

Veröffentlicht am 14.02.2012 13:06:55 GMT+01:00
celf meint:
mein Senf dazu:
Englisch: absolut notwendig! Aber es gibt verschiedene Wege.

Aber vielleicht koenntest du es kompensieren, indem du ein Auslandsjahr nach dem Abi planst? z.B. 1 Jahr College in England (keine Studiengebuehren, da nicht Uni-Level sondern unter-Abi-Level), kannst Faecher waehlen die dich interessieren und nebenher intensiver Englisch direkt anwenden und lernen - danach sprichst du tatsaechlich fliessend Englisch, waehrend in der Schule doch immmer nur halbwegs was rauskommt.

Veröffentlicht am 14.02.2012 13:55:34 GMT+01:00
Julia meint:
Und auch ich möchte meinen Senf dazugeben.
Ich war in einer ähnlichen Situation. Mein Englisch war sehr schlecht, und ich hatte auch immer eine 3 oder 4 auf dem Zeugnis. Bei uns, in Sachsen-Anhalt, musste ich aber im Abi eine Fremdsprache bei den Prüfungen unterbekommen. Aus irgendeinem Grund fiel mir Französisch etwas leichter, sodass ich mich entschieden habe, Englisch abzuwählen und Französisch weiterzumachen und in Französisch (auf Grundkursniveau mit mäßigem Erfolg) auch meine Prüfung zu machen.
Heute, 7 Jahre später, sitze ich in der VHS und lerne Englisch....
Es war keine schlechte Entscheidung, Französisch im Abi zu nehmen, statt Englisch, aber ich hätte Englisch nicht abwählen sollen, sondern zusätzlich machen sollen. Vermutlich wäre ich schlecht gewesen, aber ich hätte mir heute das Geld für die VHS-Kurse sparen können, zumindest einTeil. Als Schüler sucht man sicherlich den einfachsten Weg, denn so blieben mir damals mindestens 5x45 Minuten Unterricht erspart :-)...damals fand ich die zusätzliche Freizeit toll, heute hole ich die Stunden abends nach dem Job nach...
Die Ideen, ein Auslandsjahr in England oder Amerika zu machen, finde ich ganz toll und sehr sinnvoll, allerdings muss das auch finanziell möglich sein...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.02.2012 15:08:51 GMT+01:00
c.o. meint:
Hi, du kannst Englisch gar nicht ganz abwählen. Du kannst es nur als Prüfungsfach rausschmeißen, aber auch das nur unter bestimmten Bedingungen. Dranbleiben! Ruhig auch mal Filme in Englisch gucken (Untertitel anschalten). So hat das bei mir auch super geklappt!

Veröffentlicht am 14.02.2012 15:12:40 GMT+01:00
Sonja meint:
Hallo c.o.,
Du brauchst nur eine einzige Fremdsprache bis zum Abitur zu nehmen. Kommt sicher aufs Bundesland an, aber oben wurde vom T.E. bereits geschrieben, dass er es (formal gesehen) nicht braucht. Ist bei meinem Sohn (NRW) aktuell genauso, er kann also auch Latein oder Französisch mitnehmen.
Gruß Sonja

Veröffentlicht am 14.02.2012 20:14:16 GMT+01:00
Bei allen möglichen Alternativen (Jahr im Ausland etc.) muss man natürlich immer bedenken - billiger als in der Schule (da umsonst) lernt man nie wieder Englisch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.02.2012 02:44:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.02.2012 03:12:55 GMT+01:00
CS meint:
Hallo,
ich unterrichte als Englischdozentin für Ingenieursstudenten an einer Universität. Ich habe jedes Semester verzweifelte Studenten, die sagen: "Ach, Frau S., warum hab ich nur nie verstanden, wie wichtig das ist?"

Mein Rat: Auf KEINEN Fall Englisch abwählen. Es gibt heute quasi gar keinen Studiengang mehr (es sei denn, andere Sprachen), in dem Englisch nicht schon im Grundstudium auf hohem Niveau abgeprüft wird. Jedes Bisschen, dass Du in der Schule lernst, wird Dir helfen. Du kannst auch nicht mehr erwarten, beruflich Karriere zu machen ohne Englischkenntnisse, oft werden sogar schon für ein Praktikum Englischkenntnisse benötigt, da vor allem Business English.

Zu Deiner Beruhigung: Dass Du nicht gut darin bist, was das Gymnasium vielleicht abfragt, ist nicht so dramatisch, denn später im Studium und im Beruf ist der Fokus meist ein ganz anderer. Kein Mensch will da mehr Aufsätze von Dir oder Charakterisierungen. Später musst Du sachlich und vor allem strukturiert schreiben. So, wie Du's auch in Deutsch lernst. Aber kein emotionales Gewäsch! Seitenweises blumiges Geschwafel über Mobile Homes oder ähnliche Schrott-Themen interessiert wirklich niemanden. Auch Literarisches nur, wenn Du in diese Richtung studieren möchtest (so wie ich übrigens). Kurz: Das, was Du später schreiben musst, hat inhaltlich vermutlich äußerst wenig mit dem gemein, was Du jetzt schreibst. Was Du aber jetzt lernst und GUT gebrauchen kannst, ist der gehobene Wortschatz (hier sind Dein Latein und auch Französisch super - einfach die Wörter ins Englisch übertragen und sofort ist Dein Wortschats doppelt so groß und vor allem richtig gut). Dazu lernst Du jetzt die Grammatik (das kommt an der Uni nicht mehr), und Sätze bauen im allgemeinen. (Später an der Uni schaut keiner mehr drüber, ob Deine Sätze richtig sind.) Das kannst Du NUR jetzt in der Schule lernen, später nie mehr vergleichbar. Und nur darauf kommt's an. Du machst jetzt im Unterricht folgendes: Lern Vokabeln, vor allem gehobene Sprache, versuch, möglichst gut zu formulieren, schreib möglichst viel (Hausaufgaben!), schau Dir an, was Du falsch formuliert hast und wie's richtig gewesen wäre. Und was die Note angeht, entspann Dich. Sollte Dir nur nicht Dein Abi stark runterziehen, ansonsten ist sie grad' egal. Bei der Schulnote spielt noch so viel anderes mit rein, auf das es später gar nicht mehr ankommt. Und noch was: Denk' nicht, das könntest Du ja später alles noch nachholen. Es wird mit zunehmendem Alter nicht leichter, eine Sprache zu lernen.

Tips:

Ausland! Auslandspraktika!! Ferienjobs im Ausland!!!
Bei technischem Interesse: Engine abonnieren (ist in der Studentenpresse - auch für Schüler - ganz billig). Super Zeitschrift für spätere Ingenieure!
Bei allgemeinem Interesse: Spotlight abonnieren. Etwas langweilig vielleicht, aber mit Vokabeln, das hilft erst mal beim Lesen.
Besser aber für's Business-Leben (kann man nicht früh genug anfangen, und das kommt dann auch im Studium dran): Business-Spotlight.
Lieblingsserie auf DVD kaufen, Englisch mit englischen (!) Untertiteln anschauen.
Lieblingsbuch auf Englisch noch mal lesen.
Englischen Radiosender hören.
Mal googeln: "Englisch lernen kostenlos online". (Ich weiß, Euch wird in der Schule nicht wirklich beigebracht, dass das Internet tatsächlich irre viele nützliche Infos bietet! Und zwar nicht auf Facebook, sondern woanders. Wikipedia auf englisch - gute Sache. Howstuffworks. ego4u. linguee. podcasts. time magazine.) Es gibt 1000 prima Links zum Englischlernen! Und übrigens für die meisten anderen Fächer auch ;-).

Liebe Grüße,

CS

Veröffentlicht am 18.02.2012 01:46:26 GMT+01:00
Hallo Secret,

was soll "abwählen" genau heißen: Echt weniger Stunden, oder würdest Du stattdessen was Anderes wählen?
Im 1.Fall: Auf überhaupt gar keinen Fall, ihr lernt eh' wenig genug (im Vgl. zu noch vor 10-20 Jahren), halt durch ;-)
Im 2. Fall: Statt was? Andere Sprache oder sonstwas?
Dein Abi-Schnitt ist schon wichtig, also ggf. nicht gerade Englisch-LK, aber ansonsten ist meine Empfehlung: Soviele Fremdsprachen wie eben möglich mitnehmen, bei mir war das Englisch, Latein (Super-ergiebig wg. Grammatik um Struktur in das Thema "Sprache" zu bringen), Franz., dann Spanisch ab der 11.. Ich habe Englisch dann nach 11/1 (heute mit G8 also wohl 10/1) abgewählt, weil es einfach zu viel wurde, ABER Frz. und Spanisch weiter.

Mein Fazit (bin Ingenieur, nicht etwa Linguist): Den bleibendsten Nutzen des Gymnasiums bilden meine Sprachkenntnisse (den Abi-Schnitt habe ich natütlich mit Mathe, Chemie, Physik gerettet). Wähle Englisch NUR ab, wenn Du ziemlich flüssig liest (nicht "Spotlight" oder so'n Kram, sondern ein Original-Fachbuch aus Deinem zukünftigen Berufsfeld; na ja, das schaffst Du eh' noch nicht, was nicht an Dir liegt, aber Du wirst sehen, wieviel "mehr" Englisch es noch gibt) und BBC/CNN locker mithörst, und auch dann nur zu Gunsten einer anderen Fremdsprache. Und das mit dem Fachbuch, so hart die erste Seite auch sein wird: 3 neue Vokabeln pro Zeile, es wird aber exponentiell leichter, tu Dir das ruhig mal an.

Veröffentlicht am 20.02.2012 13:40:18 GMT+01:00
MacFan meint:
Ich war damals auch schlecht in Englisch, habe dann aber Nachhilfe bekommen und bin von einer 5 im Zeugnis zu einer 2 gekommen.
Dann bin ich -eher durch Zufall- für 10 Jahre in den USA gewesen. Dies ist die aufregendste und schönste Zeit in meinem Leben gewesen. Jeder sollte ein paar Jahre im Ausland verbringen! Es erweitert den Horizont und ist eine perfekte Schule für das Leben.
Englisch begegnet Dir heute überall. Wenn Du auf die Straße trittst, stolperst Du schon über die (meist falschen) englischen Werbeschilder.
Die Welt spricht nun einmal Englisch. Setzt Dich lieber auf Deinen Hosenboden und pauke Englisch, statt es später zu bereuen.

Veröffentlicht am 20.02.2012 19:00:11 GMT+01:00
Es muss aber vielleicht doch mal gesagt werden: Deutsch zu können ist auch nicht ganz verkehrt für Studium, Bewerbungen und Erfolg im Berufsleben. Wer in die 11. Klasse Gymnasium geht und immer noch "Vorraussetzung" schreibt, bei dem hilft möglicherweise auch gutes Englisch nicht weit!

Veröffentlicht am 21.02.2012 23:40:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.02.2012 23:41:21 GMT+01:00
Surumu meint:
Na, bis er in die 11. Klasse geht, kann er es ja noch lernen. Dafür hat er dann noch fast ein Halbjahr Zeit.

Veröffentlicht am 22.02.2012 17:44:34 GMT+01:00
Ich rate auch, es beizubehalten, außer du bist wirklich schlecht und Dir liegen so Sachen wie Mathe eher (ich kenne allerdings die deutschen Abi-Regelungen und die Lehrpläne nicht), dann nimm ein Fach, das Dir eher liegt. Ein Befriedigend ist noch kein Alarmsignal.

Veröffentlicht am 01.03.2012 14:22:23 GMT+01:00
M. Schweitzer meint:
Spät, aber doch: mir hat das Lesen englischer Texte auf Kindle noch mehr geholfen als Kino, Fernsehen, Bücher, weil man, ohne erst lange nach und in Wörterbüchern zu kramen, sofort eine Erklärung in AMERIKANISCHEM ENGLISCH !!! aufrufen kann - ein enormer Unterschied. Und es müssen wirklich keine wissenschaftlichen Werke sein, Unterhaltungsliteratur reicht völlig.

Veröffentlicht am 14.01.2014 14:36:32 GMT+01:00
Secret meint:
Hallo,
vielen Dank nochmal für eure zahlreichen und hilfreichen Antworten.
Ich wollte euch gerne eine Rückmeldung von mir geben. Ich habe Englisch wie bereits vor einem Jahr angedeutet nicht abgewählt und dies war aus meiner Sicht eine sinnvolle Entscheidung. Ich stehe derzeit in Englisch auf 11 Punkten und mein bisheriger Notendurchschnitt liegt bei 1,6. Nun stehen bei mir demnächst die Abiturprüfungen und ich hoffe natürlich, dass ich diese auch sehr gut bewerkstelligen werde. LG
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Jüngster Beitrag:  14.01.2014

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